Großer Kiefernschneckling
Hygrophorus latitabundus
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Als essbar geführt; Schleimigkeit und braune Hutfarbe allein erlauben keine sichere Artzuordnung.
Ein kräftiger, ausgesprochen schleimiger Schneckling mit graubraunem Hut, weißen Lamellen und oft spindelig verdicktem Stiel. Der Kiefernbezug trennt ihn ökologisch von ähnlich gefärbten Fichtenbegleitern.

Schleimige graubraune Hüte und kräftige helle Stiele.
Artzuordnung nach dem Quellenbeleg; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Nachbestimmung. Nicht sichtbare Merkmale bleiben offen.

Freigelegte Fruchtkörper mit hellen Lamellen und kräftigen Stielen.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut etwa 5–12 cm breit, graubraun bis olivbraun, deutlich schleimig. Der dunklere Mittelpunkt kann gegen einen helleren Rand abgesetzt sein.
- Unterseite
Weiße, dickliche, weit stehende , breit bis kurz . Gelbe Lamellen passen nicht zum typischen Bild.
- Stiel & Basis
Stiel etwa 5–13 × 1,5–4 cm, auffallend kräftig und oft spindelig, mit bräunlichen Schleimbändern; Spitze trocken und weißlich gekörnelt.
- Fleisch
Weißes festes Fleisch ohne auffällige Verfärbung. Der Schleim liegt außen und ist nicht mit einer gelatinösen Fleischschicht gleichzusetzen.
- Sporenpulver
Weißer Sporenabwurf; glatte Sporen ungefähr 9–12 × 5–7 µm. Im Vergleich ähnlicher Arten auch Proportionen und Baumbezug berücksichtigen.
Entscheidende Merkmalskombination
Kräftigen spindeligen Stiel, weißen Lamellenfarbton, Schleimhülle und Kiefernstandort gemeinsam prüfen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Hygrophorus latitabundus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. · eingesehen 05.10.2026
Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 220. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz. Kiefernwälder auf kalkreichen Böden. Bei Kiefern, besonders auf kalkreichen Böden, vor allem im Herbst. Als Ektomykorrhizapartner mit lebenden Wurzeln verbunden.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis November. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Hygrophorus latitabundus · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Meist schlanker und an Fichten; abweichende Sporenproportionen.
Gelbliche Lamellen statt weißer Unterseite, meist schlanker.
Hygrophorus persoonii ist stärker an Laubbäume gebunden.
Olivgestiefelter Schneckling: Schleimiger Schneckling mit heller Stielspitze und dunkel gezeichneter unterer Stielhälfte. Eine Revision verwendet den älteren Namen H. glutinifer.
Großer Kiefernschneckling: Meist kräftiger und bei Kiefer statt dem typischen Eichenstandort.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Schleimbänder sind keine Manschette
Bräunliche Zonen am Stiel entstehen in der schleimigen Außenhülle. Sie entsprechen nicht einem häutigen Ring; deren Form und Feuchtigkeit sollten in der Beschreibung getrennt benannt werden.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 220. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der nahe Vergleich wächst oft bei Fichten
Hygrophorus olivaceoalbus ist in der Regel schlanker und mit Fichten verbunden. Beide können olivbraun und sehr schleimig sein; allein die Hutfarbe trennt sie nicht.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 220. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weiß statt gelb unter dem Hut
Der Frost-Schneckling hat gelbliche Lamellen. Diese Farbe ist bei frischen Exemplaren ein wichtiger Gegenbefund, wenn ein brauner schleimiger Kiefernbegleiter eingeordnet werden soll.
Quellen
Hygrophorus latitabundus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Robustheit nicht nur nach Größe beurteilen
Ein großer Hut allein macht noch keinen Großen Kiefernschneckling. Das Verhältnis von Hut und auffallend dickem, spindeligem Stiel gehört zusammen mit Lamellen und Standort zur Diagnose.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 220. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hygrophorus latitabundus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGroßer Kiefernschneckling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026
EnglischEbony Woodwax
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
SchwedischTallvaxingTallvaxskivling
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
TschechischŠťavnatka borová
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
SlowenischSluzasta polževka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Hygrophorus latitabundus, sluzasta polževka
KroatischViskozna puževica
Namensbeleg
CROmushrooms · Hygrophorus latitabundus · Abgerufen: 06.10.2026
VISKOZNA PUŽEVICA / Hygrophorus latitabundus Britzelm.
UngarischBarnanyálkás csigagomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 16: Hygrophorus latitabundus | barnanyálkás csigagomba
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Dänisch
- Norwegisch
- Finnisch
- Polnisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hygrophorus latitabundus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Britzelm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Britzelm. · Namensdatensatz 167748
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Hygrophorus latitabundus Britzelm.
Botan. Zbl. 80: 118 (1899) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
1 Datensatz ohne auswertbaren Monat. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 1 |
| Sep | 0 |
| Okt | 39 |
| Nov | 41 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 11 |
| Österreich | 6 |
| Schweiz | 65 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 84 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 66 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 10 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 6 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Protected Fungi of Poland. Distribution, Threats, Conservation Recommendations · 2 Datensätze
Polish Mycological Society (2023). Protected Fungi of Poland. Distribution, Threats, Conservation Recommendations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/v7shjq accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Kräftigen spindeligen Stiel, weißen Lamellenfarbton, Schleimhülle und Kiefernstandort gemeinsam prüfen.
Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
Hygrophorus latitabundus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. · eingesehen 05.10.2026
Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 220. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Hygrophorus latitabundus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Hygrophorus latitabundus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus
Seite: S. 220
- Hygrophorus latitabundus · First Nature
- Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz
- First Nature · hygrophorus hypothejus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Česká mykologická společnost · Hygrophorus discoideus
- Hygrophorus persoonii · Myko atlas
- Hygrophorus persoonii · Fundkorb
- Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 103, 104
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrophorus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hygrophorus