MitteleuropaDE

Dünnschaliger Kartoffelbovist

Scleroderma verrucosum

SpeisewertGiftig

In der DGfM-Giftpilzliste beim gastrointestinalen Syndrom geführt. Magen-Darm-Beschwerden sind möglich; aus dieser Einordnung allein wird kein bestimmter Giftstoffgehalt abgeleitet.

Quellen zum Speisewert

Links ein aufgeschnittener Fruchtkörper mit dunkler Gleba, rechts ein ganzer mit feinschuppiger Oberfläche.

Artzuordnung laut Research-Grade-Beobachtung der Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg.

Foto: Davide Puddu · CC BY 4.0 · Original

Ein bräunlicher Kartoffelbovist mit vergleichsweise dünner warziger Hülle und oft ausgeprägter stielartiger Basis. Innen reift eine dunkle Sporenmasse. Die Abgrenzung zum Leopardenfell-Kartoffelbovist verlangt häufig mikroskopische Merkmale.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Fruchtkörper

Kugeliger bis gedrückter Fruchtkörper, etwa 2–7 cm, braunlich und fein warzig bis schuppig.

Sporenlager

Keine freie - oder Röhrenschicht; Sporenmasse im Inneren.

Basis

Oft deutlich gestielte sterile Basis mit ; kein echter Lamellenpilzstiel.

Innenentwicklung

Innen anfangs hell und fest, später dunkel marmoriert und schließlich pulverig.

Sporenpulver

Reife Sporenmasse dunkelbraun; kugelige stachelige Sporen, etwa 8–12 µm in Myko.

Hülle, Basis und innere Reife gemeinsam betrachten

Hinweis zur Beobachtung

Auch ein junger Kartoffelbovist kann innen noch hell sein. Die Farbe allein ist daher kein Merkmal, mit dem ein Fund als essbarer Stäubling freigegeben werden könnte.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Scleroderma verrucosum - pestřec bradavčitý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Mykorrhiza. Wälder, Wege und offene Bodenstellen. In verschiedenen Waldtypen und an gestörten Bodenstellen; Sommer und Herbst.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Leopardenfell-Hartbovist

Scleroderma areolatum

Giftig

Der Leopardenfell-Hartbovist hat eine dünne, fein gefelderte Hülle, schwache Basis und größere stachelige Sporen. Der Dünnschalige Kartoffelbovist ist meist deutlicher gestielt und besitzt kleinere Sporen. Grenzfälle benötigen einen aktuellen Schlüssel.

Gelbflockiger Hartbovist

Scleroderma bovista

Giftig

Gelbflockiger Hartbovist: ähnlich dünnhäutig (1–1,5 mm), aber meist nur mit kurzem, teils im Boden steckendem Scheinstiel; die Sporen tragen ein vollständiges Netz statt isolierter Stacheln, die Hyphen Schnallen. Er wurde lange als Varietät des Dünnschaligen Kartoffelbovists geführt.

Weitere ähnliche Arten

Flaschenstäubling

Lycoperdon perlatum

Essbar · gegart

Beim Dünnschaligen Kartoffelbovist wird die innere Sporenmasse früh dunkel; die Hülle ist fein unregelmäßig geschuppt. Der Flaschenstäubling besitzt im jungen Zustand eine weiße Gleba und charakteristische Stacheln zwischen Körnchen. Reife Stäublinge werden ebenfalls dunkel; das Entwicklungsstadium muss mitbetrachtet werden.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Eine helle Jugendphase ist kein Essbarkeitsbeweis

Die Sporenmasse verändert sich von hell über dunkel marmoriert zu pulverig. Wer nur junge Fruchtkörper anschneidet, sieht einen anderen Zustand als bei einem reifen Vergleichsfoto. Die Giftpilzeinordnung gilt nicht erst ab dem Dunkelwerden.

Quellen

Scleroderma verrucosum - pestřec bradavčitý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der scheinbare Stiel gehört zum Fruchtkörperbau

Die oft lange sterile Basis kann in Myzelstränge auslaufen. Sie ist ein wichtiges Vergleichsmerkmal, aber nicht immer gleich ausgeprägt. Ihre Länge allein trennt nahe Kartoffelboviste nicht zuverlässig.

Quellen

Scleroderma verrucosum (Dünnschaliger Kartoffenbovist) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Stacheln statt geschlossenem Netz

Die mikroskopisch stacheligen Sporen helfen bei der Abgrenzung vom Dickschaligen Kartoffelbovist mit anders aufgebautem, stärker netzigem Ornament. Die Hüllenstruktur liefert den makroskopischen Partner dieses Merkmals.

Quellen

Scleroderma verrucosum - pestřec bradavčitý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Leopardenfell-Vergleich braucht mehr als die Oberfläche

Scleroderma areolatum kann sehr ähnlich aussehen. Sporenmaße und Ornament, Basis und Schuppenbild werden gemeinsam beurteilt. Dass eine Hülle auf einem Foto besonders fleckig wirkt, reicht nicht für eine sichere Trennung.

Quellen

Scleroderma verrucosum (Dünnschaliger Kartoffenbovist) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Scleroderma verrucosum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDünnschaliger KartoffelbovistWarziger Kartoffelbovist

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischScaly Earthball

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischWortelende aardappelbovist

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischScléroderme verruqueux

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischEscleroderma verrucosa

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Scleroderma verrucosum Bull. trans. Pers. ss. Greis..

DänischStilket bruskbold

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischStor mørkprikket potetrøyksopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischKnottrig rottryffelLångfotad rottryffel

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischJuurtomukulakuukunen

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischTęgoskór brodawkowany

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischPestřec bradavčitý

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischBradavičasta trdokožnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Scleroderma verrucosum, bradavičasta trdokožnica

KroatischBradavičava krumpirača

Namensbeleg

CROmushrooms · Scleroderma verrucosum · Abgerufen: 06.10.2026

BRADAVIČAVA KRUMPIRAČA / Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers.

UngarischNyeles áltrifla

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 30: Scleroderma verrucosum | nyeles áltrifla

RussischЛожнодождевик бородавчатый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch多疣硬皮马勃Sinngemäß: Vielwarziger Harthaut-Stäubling 疣硬皮马勃Sinngemäß: Warziger Harthaut-Stäubling

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

多疣硬皮马勃: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

疣硬皮马勃: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischザラツキカタカワタケSinngemäß: Rauer Hartlederpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ザラツキカタカワタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Scleroderma verrucosum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull. : Pers.) Pers.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Pers. · Namensdatensatz 211519
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Lycoperdon verrucosum Bull.
Hist. Champ. Fr. 1(1): 157 (1791) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Pers., Syn. meth. fung. 1: 154 (1801)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

348GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun5
Jul42
Aug107
Sep116
Okt62
Nov11
Dez4
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland182
Österreich117
Schweiz44
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn2
Slowenien1
Liechtenstein0
Luxemburg2

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 23 Meldungen unter CC0 1.0, 325 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 158 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 117 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 41 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. ArtenFinder · 16 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. iNaturalist Research-grade Observations · 14 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 11 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Unregelmäßige feine Schuppung und deutlicher steriler Basisteil bestätigt. Die Buchsporen 9–11 µm liegen innerhalb der bestehenden weiteren Spanne; gegenüber S. areolatum sind Größe und Basisausprägung nur Teil des Vergleichs.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819; Schlüssel B4–5 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Scleroderma verrucosum · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Scleroderma verrucosum - pestřec bradavčitý - myko.cz

    Fundstelle: Scleroderma verrucosum – pestřec bradavčitý · Myko-Atlas

    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet; Popis (kurzer, gefurchter Stiel, aus dem Myzelstränge laufen; Peridie bis 1 mm, bei Verletzung rötlich; Sporen 8–12 µm, isoliert stachelig), Možná záměna (‚Plodnice pestřce prášivkovitého (Scleroderma bovista) jsou obvykle menší. Má síťnaté výtrusy.‘), Kuchyňské využití (giftig)

  2. Scleroderma verrucosum (Dünnschaliger Kartoffenbovist) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert

  3. First Nature · scleroderma citrinum
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland

  4. First Nature · lycoperdon perlatum
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland

  5. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 819 · S. 819

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel B4–5; PDF-S. 820 (Seitenbild geprüft): Key B – Scleroderma, Punkte 1–5. Punkt 3: S. bovista – Sporen mit vollständigem Netzornament, Schnallen in der Peridie; Schuppen unbedeutend bis recht deutlich; Peridie bis 1,5 mm dick; Sporen 9–13 µm; mit verschiedenen Laubbäumen, typisch auf tonigem Boden, aber auch in Sand, manchmal ganz unterirdisch; häufig. Punkt 1: S. citrinum (saure, torfige Böden; ± gelblich mit sehr groben Schuppen; Peridie frisch über 2 mm; Basis mit gelben Myzelsträngen; Netzsporen 10–11 µm; Schnallen; meist mit Betula, Fagus, Quercus) gegenüber ± tonigen, nicht torfigen Böden oder Sand, ohne leuchtend gelbliche Töne, kahl oder kleinschuppig. Punkt 3 zweite Alternative: Sporen mit langen Stacheln, nicht netzig; Schnallen fehlen. Punkte 4–5: S. cepa; S. areolatum (sehr regelmäßiges dunkles Schuppenmosaik, Fruchtkörper bis 40 mm hoch, kurze stielartige Basis mit Myzelsträngen, Stacheln bis ca. 1,5 µm, Sporen 11–13 µm, Fleisch manchmal rötend, meist mit Quercus); S. verrucosum (unregelmäßige Schuppen, bis 80 mm hoch, sehr gut entwickelte stielartige Basis, die in kräftige Myzelstränge übergeht, Sporen 9–11 µm, rötendes Fleisch, meist mit Quercus)

  2. Scleroderma areolatum Ehrenb. 1818
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Popis / Stručný popis, Výskyt, Možná záměna; Küchenabschnitt nur, sofern ausdrücklich vorhanden. Tatsächlich gelesene Online-Artpassage; dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  3. Scleroderma areolatum Ehrenb. - Leopard Earthball
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Identification guide, Ecology, Similar species und ggf. Culinary notes / Toxicity; Artpassage gelesen

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 177, 178, 179

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich ausgewählter Makromerkmale und regionaler Ökologie; keine vollständige taxonomische oder toxikologische Neubewertung

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist

    Seiten: S. 174–176 · S. 173

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Regionalmonografie · Artpassage gelesen · Schlüssel und Vergleichsarten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 173–175 (Seitenbilder der Vollausgabe mit gleicher Seitenzählung geprüft): Synonym S. verrucosum var. bovista (Fries) Šebek in Pilát 1958; Morphologie (unregelmäßig kugelig, knollig, 2–6 cm breit, meist kurzer Scheinstiel, teilweise in den Boden eingesenkt; Peridie 1–1,5 mm, blassgelblich bis graubraun, mitunter stellenweise weinrötlich, glatt oder angedrückt feinschuppig; Sporenpulver olivgrün bis schwarzbraun; Hyphen mit Schnallen; Sporen kugelig, (8–)9–11 µm, braun, mit 1,5–2 µm hohem regelmäßigem netzartigem Ornament); Ökologie (Mykorrhizabildner mit Eichen, Linden, Kiefern, Zedern und vermutlich weiteren Baumarten; in Kiefernforsten, Eichen-Hainbuchen-, Auen- und Buchenwäldern; oft an Waldwegrändern; auch in Gärten, Parkanlagen, bei Alleebäumen; auf feuchten wie trockenen Sand- und Lehmböden); Phänologie (Hochsommer bis Herbst; Monatstabelle Jul 3, Aug 10, Sep 19, Okt 12, Nov 1); Verbreitung in Baden-Württemberg (in den meisten Naturräumen zerstreut, in Kalkgebieten und Oberschwaben anscheinend sehr selten; planar bis submontan, selten montan; höchster Fund ca. 950 m bei Kiefer); Bestand und Gefährdung (nicht gefährdet); allgemeine Verbreitung (fast weltweit; Europa vom Mittelmeergebiet bis Irland, Schottland, Norwegen, Schweden und Estland); PDF-S. 172 (Seitenbild geprüft): Gattung Scleroderma – Peridie einfach, lederig-zäh, glatt oder anliegend schuppig, gelb oder braun, am Scheitel aufreißend; Gleba schon unreif bald dunkel gefärbt; Capillitium fehlend; Sporen von Nährhyphen versorgt, die das Ornament aufbauen; Mykorrhizabildner mit Laub- und Nadelbäumen. Schlüssel: 1 Sporen mit ± netzartigem Ornament, Hyphen der Peridie mit Schnallen; 2 S. citrinum (Peridie bis 4 mm, meist schuppig, Sporen unregelmäßig netzig) / 2* S. bovista (Peridie dünn, oft glatt, Sporen regelmäßig netzig); 1* Sporen mit isolierten Stacheln, Peridie ohne oder mit sehr wenigen Schnallen; 4 S. verrucosum (Scheinstiel gut ausgebildet, bis 5 cm, Sporen 8–11,5 µm, Stacheln 1–1,4 µm) / 4* S. areolatum (Scheinstiel kurz, bis 1,5 cm, Sporen 9,2–14 µm). Gedruckte S. 174, PDF-S. 173: 2.1 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (1,5–3,5 cm, Peridie dünn, kleine braune Schuppen auf gelblichem Grund, areolenartig umgeben; Hyphen ohne Schnallen; Sporen (8–)9–12(–14) µm mit 1,5–2,5 µm langen Stacheln). Gedruckte S. 176, PDF-S. 175 (Seitenbild geprüft): 2.4 S. citrinum, Gemeiner Kartoffelbovist (bis 10 cm; Peridie 2–5 mm, blassgelb bis braungelb, mit anliegenden braunen Schuppen; Gleba jung weißlich, sehr bald dunkelblaugrau bis schwarz; Schnallen; Sporen unvollständig netzig; auf sauren Böden; manchenorts von Xerocomus parasiticus befallen)

  6. Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)

    Seite: S. 386

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 385 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Nr. 505 – Standort (auf sandiger, kalkhaltiger Erde in Wiesen, Wäldern und Parkanlagen; Sommer–Herbst; nicht häufig), makroskopische Beschreibung (20–60 mm; stiellos oder mit kurzem, längsfurchigem Stiel 10–20 mm, fast vollständig im Boden; Peridie einfach, bis 1 mm, glatt bis fein angedrückt schuppig, Schuppen rotbräunlich auf gelblichem Grund, lederig, zäh, am Scheitel unregelmäßig aufreißend; Gleba jung weißlich, fest, dann braun mit gelber Marmorierung, schließlich schwarz, reif pulverig, ohne Capillitium), mikroskopische Beschreibung (Sporen rund, regelmäßig gratig-stachelig mit netzigem Ornament in KOH, 10–12,5 µm ohne Grate, Grate bis 2,5 µm; Glebahyphen mit Schnallen), Bemerkungen (wegen der dünnen Peridie lange als Varietät von S. verrucosum betrachtet; S. citrinum ebenfalls netzig-gratig, Peridie bis 5 mm), Fund Kaltbach-Knutwil/LU, Maisfeld, 17.9.1983. Gedruckte S. 384, PDF-S. 383: Nr. 504 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (Sporen spitzstachelig, ohne Netz; Septen ohne Schnallen; Fund ebenfalls Kaltbach-Knutwil, Maisfeld, 17.9.1983). Gedruckte S. 386, PDF-S. 385: Nr. 506 S. citrinum (Peridie bis ca. 5 mm, grob schuppig; Sporen meist unvollständig netzig; S. bovista mit dünnerer Peridie und gleichmäßiger, vollständiger Netzornamentierung)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Ganz und aufgeschnitten
    Foto: Davide Puddu (iNaturalist) · CC BY 4.0 · Original
    Unbeschnittenes Querformat, proportional auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert. Keine Retusche, Montage, Farbänderung oder künstliche Schärfung.

    Anschnitt mit dunkler Gleba
    Foto: Braunwarzige-Hartbovist-Scleroderma-verrucosum.jpg — Holger Krisp, via Wikimedia Commons, CC BY 3.0. Als WebP konvertiert/verkleinert. · CC BY 3.0 · Original
    Wikimedia-Vorschaudatei (960 × 658 Pixel) in WebP konvertiert, Qualität 78, Methode 6; Ausgabe 830 × 569 Pixel. Mit Lanczos proportional verkleinert. EXIF-Ausrichtung berücksichtigt; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandScleroderma verrucosum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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