Gelbflockiger Hartbovist
Scleroderma bovista
Giftig (ÖMG; DGfM: Hartboviste verdächtig): kann heftiges Erbrechen auslösen. Junge Fruchtkörper sind innen noch weißlich; bei Vergiftungen in Frankreich waren Stäublinge die häufigste Verwechslung.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM führt die Art nicht einzeln, hält aber alle Hartboviste für verdächtig (Scleroderma-Syndrom); die ÖMG führt sie als giftig. Eine französische Doktorarbeit nennt sie in 14 Vergiftungsfällen, darunter einen schweren (Zusammenhang dort als möglich eingestuft).
Giftig · Verwechslung mit Stäublingen. Kartoffelboviste können heftiges Erbrechen und Übelkeit auslösen, häufig mit Schwindel, Kopfschmerzen oder Sehstörungen, in einigen Fällen mit Blutdruckabfall (Scleroderma-Syndrom). Junge Fruchtkörper sind innen noch weißlich; bei französischen Vergiftungen durch Kartoffelboviste waren Stäublinge die häufigste Verwechslung.
Ein knolliger Kartoffelbovist mit dünner, glatter bis fein schuppiger Hülle in blassgelblichen bis graubraunen, mitunter rötlichen Tönen. Innen wird er früh dunkel; von den ähnlichen Arten trennen ihn sicher erst die vollständig genetzten Sporen und die Schnallen. Die DGfM hält alle Hartboviste für giftverdächtig, die ÖMG führt die Art als giftig.

Einzelner Fruchtkörper am Fundort auf Waldboden zwischen Gräsern, Kräutern und Falllaub, in einem alten Eichenwald im Rånaskauen bei Arendal (Agder, Norwegen), 28. Juli 2024: knollig-rundlich, die glatte Hülle blass gelblich bis cremefarben und stellenweise mit Erde verschmiert; unten verjüngt er sich zu einem kurzen Scheinstiel mit weißem Myzel, der in den Boden übergeht.
Fund aus Südnorwegen, außerhalb Mitteleuropas. Der Fruchtkörper liegt schräg, sein Scheinstiel ist freigelegt; ob er für die Aufnahme gelockert wurde, ist nicht bekannt. Die Oberfläche ist von Erde verschmiert, eine feine Felderung ist hier kaum zu sehen (dafür Bild 2, rechter Fruchtkörper). Das Bild ist etwas weich und kontrastarm. Inneres nicht sichtbar (dafür Bild 2 und 3). Die Mikroskopie ist nur als Text in der Fundmeldung angegeben, nicht bebildert, und der Fund ist nicht validiert.
© Inger-Lise Fonneland, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original

Zwei Fruchtkörper am Fundort in einem artenreichen Edellaubwald bei Breivoll, Ås (Akershus, Norwegen), 6. September 2025. Links ein längs halbierter: Eine dünne, cremeweiße Hülle umschließt die schwarzgraue, fein weiß marmorierte Sporenmasse; zum Grund hin geht die Hülle in einen kurzen, hellen Scheinstiel über, an dem gelblich weiße Myzelstränge und Erde hängen. Rechts ein ganzer Fruchtkörper mit blass ockerbräunlicher, fein punktiert-schuppiger Hülle und wurzelartigem, myzelbesetztem Grund.
Fund aus Südostnorwegen, außerhalb Mitteleuropas. Die Hüllendicke ist nicht gemessen; sie wirkt oben dünn und wird zum Grund hin breiter. Das helle Gewebe unter der Sporenmasse ist der Übergang in den Scheinstiel, kein gekammerter Unterteil wie bei Stäublingen. Leicht grünlicher Farbstich im dunklen Umfeld. Die Mikroskopie ist nur als Text in der Fundmeldung angegeben, nicht bebildert, und der Fund ist nicht validiert.
© Bente Rian, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original

Ausgegrabene Fruchtkörper am Fundort in einem krautreichen Wald in der Bachschlucht der Julsrudåa, Eidsvoll (Akershus, Norwegen), 8. Oktober 2024. Links ein großer, ockergelber Fruchtkörper, der sich in einen langen, wurzelartigen Scheinstiel verschmälert, dicht mit weißlichem Myzel und Erde besetzt; in der Mitte zwei längs halbierte junge Fruchtkörper mit dünner, heller Hülle und grauschwarzer, weiß geäderter Sporenmasse, darunter Myzelstränge; rechts ein alter, oben unregelmäßig aufgerissener Fruchtkörper mit grau-olivbrauner, pulvriger Sporenmasse.
Fund aus Südostnorwegen, außerhalb Mitteleuropas. Die Fruchtkörper wurden für die Aufnahme ausgegraben und am Fundort zusammengelegt. Die Hülle des großen Fruchtkörpers wirkt hier kräftiger gelb als in Bild 1 und 2; nasse Oberfläche und Kameraverarbeitung können den Farbeindruck verstärken. Die dünne Hülle der halbierten Fruchtkörper spricht gegen den dickschaligen Kartoffelbovist. Rechter Bildrand und Vordergrund leicht unscharf.
© Gaute Mohn Jenssen, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Fruchtkörper
Kein Hut. Der Fruchtkörper ist unregelmäßig kugelig bis knollig, nach der baden-württembergischen Darstellung 2–6 cm breit. Die Hülle ist blassgelblich, ockerfarben bis graubraun, mitunter stellenweise weinrötlich oder fast rotbräunlich, glatt oder fein angedrückt schuppig. Leuchtend gelbe Töne und sehr grobe Schuppen wie beim Dickschaligen Kartoffelbovist fehlen.
- Hülle & Öffnung
Keine oder ; die Sporen reifen im geschlossenen Fruchtkörper. Die einschichtige, lederig-zähe Hülle ist nach der baden-württembergischen Darstellung 1–1,5 mm dick und reißt bei Reife am Scheitel unregelmäßig auf. Der tschechische Myko-Atlas beschreibt eine bald feldrig aufreißende Oberfläche und eine Scheitelöffnung ähnlich wie bei manchen Stäublingen.
- Basis
Kein echter Stiel. Meist ein kurzer Scheinstiel, der teilweise im Boden steckt; nach Pilze der Schweiz 10–20 mm lang, längsfurchig, cremefarben bis gelblich, mit anhaftenden Myzel- und Erdresten. Gerhardt beschreibt die Fruchtkörper als gewöhnlich stiellos aufsitzend, der Myko-Atlas den stielartigen Teil als schwach entwickelt oder fehlend.
- Gleba
Die Sporenmasse () ist jung weißlich und fest, wird dann braun mit gelber Marmorierung, schließlich schwarz und pulverig; ein Capillitium fehlt. Schon unreife Fruchtkörper werden innen bald dunkel. Für die Gattung nennen Schlüssel und Feldführer sehr feste, schwere junge Fruchtkörper und einen metallischen Geruch; der Myko-Atlas beschreibt den Geruch dieser Art als unauffällig pilzartig.
- Sporenpulver
olivgrün bis schwarzbraun. Sporen kugelig, braun, mit regelmäßigem, vollständig ausgebildetem Netz aus Graten (in KOH); im europäischen Schlüssel 9–13 µm ohne Ornament. Hyphen der Hülle mit .
Längsschnitt und Sporen
Längs halbieren: Die Hülle ist nur etwa 1–1,5 mm dick, die Sporenmasse bald braun bis schwarz, ein steriler Unterteil wie bei Stäublingen fehlt. Am Grund auf einen kurzen, oft im Boden steckenden Scheinstiel achten. Sicher trennen erst die Sporen mit vollständigem Netz (in KOH) und die Schnallen in der Hülle. Ein noch weißliches Inneres junger Stücke ist keine Verzehrfreigabe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 386, PDF-S. 385 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Nr. 505 – Standort (auf sandiger, kalkhaltiger Erde in Wiesen, Wäldern und Parkanlagen; Sommer–Herbst; nicht häufig), makroskopische Beschreibung (20–60 mm; stiellos oder mit kurzem, längsfurchigem Stiel 10–20 mm, fast vollständig im Boden; Peridie einfach, bis 1 mm, glatt bis fein angedrückt schuppig, Schuppen rotbräunlich auf gelblichem Grund, lederig, zäh, am Scheitel unregelmäßig aufreißend; Gleba jung weißlich, fest, dann braun mit gelber Marmorierung, schließlich schwarz, reif pulverig, ohne Capillitium), mikroskopische Beschreibung (Sporen rund, regelmäßig gratig-stachelig mit netzigem Ornament in KOH, 10–12,5 µm ohne Grate, Grate bis 2,5 µm; Glebahyphen mit Schnallen), Bemerkungen (wegen der dünnen Peridie lange als Varietät von S. verrucosum betrachtet; S. citrinum ebenfalls netzig-gratig, Peridie bis 5 mm), Fund Kaltbach-Knutwil/LU, Maisfeld, 17.9.1983. Gedruckte S. 384, PDF-S. 383: Nr. 504 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (Sporen spitzstachelig, ohne Netz; Septen ohne Schnallen; Fund ebenfalls Kaltbach-Knutwil, Maisfeld, 17.9.1983). Gedruckte S. 386, PDF-S. 385: Nr. 506 S. citrinum (Peridie bis ca. 5 mm, grob schuppig; Sporen meist unvollständig netzig; S. bovista mit dünnerer Peridie und gleichmäßiger, vollständiger Netzornamentierung). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 174–176, PDF-S. 173–175 (Seitenbilder der Vollausgabe mit gleicher Seitenzählung geprüft): Synonym S. verrucosum var. bovista (Fries) Šebek in Pilát 1958; Morphologie (unregelmäßig kugelig, knollig, 2–6 cm breit, meist kurzer Scheinstiel, teilweise in den Boden eingesenkt; Peridie 1–1,5 mm, blassgelblich bis graubraun, mitunter stellenweise weinrötlich, glatt oder angedrückt feinschuppig; Sporenpulver olivgrün bis schwarzbraun; Hyphen mit Schnallen; Sporen kugelig, (8–)9–11 µm, braun, mit 1,5–2 µm hohem regelmäßigem netzartigem Ornament); Ökologie (Mykorrhizabildner mit Eichen, Linden, Kiefern, Zedern und vermutlich weiteren Baumarten; in Kiefernforsten, Eichen-Hainbuchen-, Auen- und Buchenwäldern; oft an Waldwegrändern; auch in Gärten, Parkanlagen, bei Alleebäumen; auf feuchten wie trockenen Sand- und Lehmböden); Phänologie (Hochsommer bis Herbst; Monatstabelle Jul 3, Aug 10, Sep 19, Okt 12, Nov 1); Verbreitung in Baden-Württemberg (in den meisten Naturräumen zerstreut, in Kalkgebieten und Oberschwaben anscheinend sehr selten; planar bis submontan, selten montan; höchster Fund ca. 950 m bei Kiefer); Bestand und Gefährdung (nicht gefährdet); allgemeine Verbreitung (fast weltweit; Europa vom Mittelmeergebiet bis Irland, Schottland, Norwegen, Schweden und Estland). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819, PDF-S. 820 (Seitenbild geprüft): Key B – Scleroderma, Punkte 1–5. Punkt 3: S. bovista – Sporen mit vollständigem Netzornament, Schnallen in der Peridie; Schuppen unbedeutend bis recht deutlich; Peridie bis 1,5 mm dick; Sporen 9–13 µm; mit verschiedenen Laubbäumen, typisch auf tonigem Boden, aber auch in Sand, manchmal ganz unterirdisch; häufig. Punkt 1: S. citrinum (saure, torfige Böden; ± gelblich mit sehr groben Schuppen; Peridie frisch über 2 mm; Basis mit gelben Myzelsträngen; Netzsporen 10–11 µm; Schnallen; meist mit Betula, Fagus, Quercus) gegenüber ± tonigen, nicht torfigen Böden oder Sand, ohne leuchtend gelbliche Töne, kahl oder kleinschuppig. Punkt 3 zweite Alternative: Sporen mit langen Stacheln, nicht netzig; Schnallen fehlen. Punkte 4–5: S. cepa; S. areolatum (sehr regelmäßiges dunkles Schuppenmosaik, Fruchtkörper bis 40 mm hoch, kurze stielartige Basis mit Myzelsträngen, Stacheln bis ca. 1,5 µm, Sporen 11–13 µm, Fleisch manchmal rötend, meist mit Quercus); S. verrucosum (unregelmäßige Schuppen, bis 80 mm hoch, sehr gut entwickelte stielartige Basis, die in kräftige Myzelstränge übergeht, Sporen 9–11 µm, rötendes Fleisch, meist mit Quercus). · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1442: Gattung Scleroderma – Fruchtkörper derb und schwer, innen schon früh schiefergrau bis schwärzlich, Scheitel mit unregelmäßiger, großer Öffnung, Geruch unangenehm stechend-metallisch, Sporen isoliert-stachelig bis netzig, Mykorrhizapilze, ‚alle Arten giftig‘. PDF-S. 1443: Dickschaliger Kartoffelbovist (Peridie ca. 2–3 mm; giftig, erzeugt in größerer Menge Übelkeit, Erbrechen und Ohnmachtsanfälle, Latenz ½–3 Std.). PDF-S. 1444–1445: Dünnschaliger und Gefelderter Kartoffelbovist (Sporen isoliert-stachelig). PDF-S. 1446 (Seitenbild geprüft): Gelbflockiger Kartoffelbovist, S. bovista – Frkp. 3–5 cm, graubeige, ocker bis orangegelblich, sogar fast rotbräunlich, rundknollig, gewöhnlich stiellos aufsitzend; außen glatt bis fein flockig-schuppig; Peridie dünn (ca. 1 mm); Sp. grobnetzig, 8–11,5(13) µm; VIII–X; Laub- und Nadelwald, auch Parkanlagen, sandige bis lehmige Böden; zerstreut; Anmerkung: vom Dickschaligen durch glatte, dünnere Peridie und gröber und regelmäßiger genetzte Sporen verschieden, andere dünnschalige Arten mit stacheligen Sporen ohne Netz; ‚Giftig‘. PDF-S. 1428: Gattung Bovista – alle Arten jung essbar, solange innen weiß gefärbt (‚vgl. giftige Kartoffelboviste, S. 608‘). Register PDF-S. 1677: Kartoffelbovist, Gelbflockiger 610. · eingesehen 18.10.2026
Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
Česká mykologická společnost (Bilder: Tomáš Chaluš) · Abschnitte Synonyma (Scleroderma fuscum (Corda) E. Fisch. 1900, S. texense Berk. 1845, Tuber fuscum Corda 1837), Stručný popis (Fruchtkörper 10–50 mm, oval; Peridie eher dünn, bis 1 mm, braunocker, jung glatt, bald feldrig aufreißend; Sporen werden durch eine Scheitelöffnung frei, ähnlich wie bei manchen Stäublingen, für Kartoffelboviste untypisch; stielartiger Teil nur schwach entwickelt oder fehlend; Fleisch anfangs weißlich und fest, bald grauschwarz, schließlich pulverig; Geruch unauffällig pilzartig; Sporen fast kugelig, 11–15 µm, netzig ornamentiert), Výskyt (stellenweise häufig, Juni bis September, in und außerhalb von Wäldern, am häufigsten unter Eichen, Linden und Kiefern; eher humose Böden), Možná záměna (S. verrucosum, S. areolatum; sicher durch die netzigen Sporen getrennt); Giftsymbol ‚Jedovatá houba‘. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Fruchtkörper
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
Hülle & Öffnung
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
- Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
Basis
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
- Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
Gleba
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Einführung Bauchpilze, Gruppenschlüssel und Methodenteil
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
- Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
Sporenpulver
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Einführung Bauchpilze, Gruppenschlüssel und Methodenteil
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Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz; u. a. bei Eiche, Linde und Kiefer. Wälder, Parks & Alleen · Sand- und Lehmböden. Mykorrhizapilz. In Baden-Württemberg mit Eichen, Linden, Kiefern und Zedern beschrieben: in Kiefernforsten, Eichen-Hainbuchen-, Auen- und Buchenwäldern, oft an Waldwegrändern, auch in Gärten, Parks und bei Alleebäumen, auf feuchten wie trockenen Sand- und Lehmböden. Der europäische Schlüssel nennt verschiedene Laubbäume und typisch tonige Böden, auch Sand; manchmal wächst die Art ganz unterirdisch. Vom Hochsommer bis zum Herbst, in Baden-Württemberg von Juli bis November mit den meisten Funden im September.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Eichen
- Linden
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist · Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma · Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum) · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten · Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Ebenfalls mit Netzsporen und Schnallen, aber mit 2–5 mm dicker Hülle, die grob braun geschuppt ist auf blassgelbem bis braungelbem Grund; meist größer (bis 10 cm) und vor allem auf sauren Böden. Sein Sporennetz ist unregelmäßig und oft unvollständig, das des Gelbflockigen Hartbovists regelmäßig und vollständig. Die DGfM führt ihn mit Scleroderma-Syndrom.
Quellen
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa (Stand 01.05.2026, Datei vom 01.06.2026)
Ähnlich dünnhäutig, aber mit unregelmäßigen Schuppen und einem gut ausgebildeten, bis 5 cm langen Scheinstiel, der in kräftige Myzelstränge übergeht; das Fleisch rötet. Seine Sporen tragen isolierte Stacheln statt eines Netzes, Schnallen fehlen weitgehend. Der Gelbflockige Hartbovist wurde lange als Varietät dieser Art geführt; nach dem Myko-Atlas ist er meist kleiner.
Quellen
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Scleroderma verrucosum – pestřec bradavčitý · Myko-Atlas
Nach den Großpilzen Baden-Württembergs nur 1,5–3,5 cm breit; die Hülle ist dicht mit kleinen dunklen Schuppen in regelmäßigem Muster auf hellerem Grund besetzt, die Basis ein kurzer Scheinstiel. Sporen mit 1,5–2,5 µm langen, isolierten Stacheln statt Netz, Hyphen ohne Schnallen. Pilze der Schweiz beschreibt beide Arten nach Funden vom selben Tag aus demselben Maisfeld.
Quellen
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
Weitere ähnliche Arten
Jung weiß, meist birnenförmig gestielt und mit kegelförmigen Warzen besetzt, die abfallen und eine Netzzeichnung hinterlassen; unter der Sporenmasse liegt ein steriler Unterteil, die Sporenmasse enthält Capillitium. Der Gelbflockige Hartbovist ist schon jung gelblich bis bräunlich, lederig-zäh, ohne sterilen Unterteil und innen bald dunkel. Der Flaschenstäubling steht auf der DGfM-Positivliste; bei französischen Vergiftungen durch Kartoffelboviste waren Stäublinge die häufigste Verwechslung.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Stäublinge und Verwandte
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Einführung Bauchpilze, Gruppenschlüssel und Methodenteil
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026, Datei vom 11.08.2026)
- Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
Jung weiß, kaum über 5 cm, ohne sterilen Unterteil; die dünne Außenhülle blättert bei Reife eierschalenartig ab und legt eine matte, bleigraue Innenhülle frei, die Sporenmasse wird reif olivbraun. Der Gelbflockige Hartbovist hat eine lederige, schon jung gelbliche bis bräunliche Hülle und eine reif schwarze Sporenmasse. Gerhardt nennt Boviste jung essbar, solange sie innen weiß sind, und verweist dabei auf die giftigen Kartoffelboviste.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Stäublinge und Verwandte
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
Schwarzbraun bis schwarz, die Rinde dicht mit groben, pyramidenartigen Höckern besetzt; innen lange hell und von weißlichen und dunklen Adern durchzogen, die Sporen entstehen in Schläuchen. Der Gelbflockige Hartbovist kann ganz im Boden wachsen, hat aber eine glatte bis fein schuppige, hellere Hülle und eine früh dunkle, reif pulverige Sporenmasse. Bei französischen Vergiftungen durch Kartoffelboviste waren Trüffeln die zweithäufigste Verwechslung.
Quellen
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Sommer-Trüffel
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Trüffel-Übersicht und Schlüssel zu Gruppen der Basidiomyceten-Trüffeln
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
4 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Ein kleiner, oft niedergedrückter Stäubling der Wiesen, Weiden und Rasen. Gut erkennbar ist er an einer pergamentartigen Trennhaut, die im Längsschnitt die Sporenmasse vom schwammigen Unterteil scheidet. Nach der Sporenreife zerfällt die Oberseite bis zu dieser Haut.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 7 Vascellum, 7.1 Vascellum pratense
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C, puffballs and more
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Wiesen-Stäubling, Flaschen-Stäubling
Kleine birnenförmige Stäublinge erscheinen oft dicht gedrängt auf morschem Holz. Weiße Myzelstränge und eine auch bei Reife helle sterile Basis helfen beim Verständnis ihres Baus.
Große weiße Kugeln oder Polster können auf nährstoffreichen Grasflächen auftauchen. Im Inneren entsteht die Sporenmasse. Ein reifer Riesenbovist besitzt weder Hut noch Lamellen; junge kugelige Pilze dürfen dennoch nicht allein nach ihrer Silhouette zugeordnet werden.
Ein kleiner Röhrling, der unmittelbar aus einem Kartoffelbovist hervortritt. Diese Verbindung ist sein stärkster Feldhinweis; die Ernährungsbeziehung ist komplexer, als der Name allein vermuten lässt.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Netz statt Stacheln
Die Bestimmungsschlüssel teilen die Kartoffelboviste nach den Sporen in zwei Gruppen: Gelbflockiger Hartbovist und Dickschaliger Kartoffelbovist haben Sporen mit Netzornament und Schnallen, Leopardenfell-Hartbovist und Dünnschaliger Kartoffelbovist Sporen mit isolierten Stacheln und keine oder kaum Schnallen. Vom Dickschaligen trennen den Gelbflockigen die dünne Hülle und das regelmäßige, vollständige Netz.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819, PDF-S. 820 (Seitenbild geprüft): Key B – Scleroderma, Punkte 1–5. Punkt 3: S. bovista – Sporen mit vollständigem Netzornament, Schnallen in der Peridie; Schuppen unbedeutend bis recht deutlich; Peridie bis 1,5 mm dick; Sporen 9–13 µm; mit verschiedenen Laubbäumen, typisch auf tonigem Boden, aber auch in Sand, manchmal ganz unterirdisch; häufig. Punkt 1: S. citrinum (saure, torfige Böden; ± gelblich mit sehr groben Schuppen; Peridie frisch über 2 mm; Basis mit gelben Myzelsträngen; Netzsporen 10–11 µm; Schnallen; meist mit Betula, Fagus, Quercus) gegenüber ± tonigen, nicht torfigen Böden oder Sand, ohne leuchtend gelbliche Töne, kahl oder kleinschuppig. Punkt 3 zweite Alternative: Sporen mit langen Stacheln, nicht netzig; Schnallen fehlen. Punkte 4–5: S. cepa; S. areolatum (sehr regelmäßiges dunkles Schuppenmosaik, Fruchtkörper bis 40 mm hoch, kurze stielartige Basis mit Myzelsträngen, Stacheln bis ca. 1,5 µm, Sporen 11–13 µm, Fleisch manchmal rötend, meist mit Quercus); S. verrucosum (unregelmäßige Schuppen, bis 80 mm hoch, sehr gut entwickelte stielartige Basis, die in kräftige Myzelstränge übergeht, Sporen 9–11 µm, rötendes Fleisch, meist mit Quercus). · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 46–47, PDF-S. 45–46 (S. 47 am Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Punkt 7–11 – Lycoperdon perlatum (auf Erde, Subgleba reif wie Gleba gefärbt; Endoperidie warzig-stachelig, nach Abfallen der Stacheln mit Netzzeichnung; FK jung weiß, birnenförmig gestielt, mit kegelförmigen Warzen). Punkt 8*–11 – ohne Subgleba: 9 Peridie dünn, reif papierartig, FK jung weiß, Gleba reif olivbraun (Langermannia gigantea; Bovista plumbea: FK kaum über 50 mm, Exoperidie bei Reife eierschalenartig abblätternd, Endoperidie blei- bis grauweiß, matt) gegenüber 9* Peridie dick, lederig, FK schon jung gelblich, mit bräunlichen Schüppchen, Gleba reif schwarz (Scleroderma); 10 Peridie nicht über 1 mm dick, Sporen gratig-stachelig mit vollständig ausgebildeter Netzzeichnung (in KOH), Septen mit Schnallen → S. bovista Nr. 505; 10* Peridie dicker, bis 5 mm → S. areolatum (Sporen stachelig ohne Netz, meiste Septen ohne Schnallen) bzw. S. citrinum (Sporen stachelig-gratig mit unvollständiger Netzzeichnung, alle Septen mit Schnallen). · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 386, PDF-S. 385 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Nr. 505 – Standort (auf sandiger, kalkhaltiger Erde in Wiesen, Wäldern und Parkanlagen; Sommer–Herbst; nicht häufig), makroskopische Beschreibung (20–60 mm; stiellos oder mit kurzem, längsfurchigem Stiel 10–20 mm, fast vollständig im Boden; Peridie einfach, bis 1 mm, glatt bis fein angedrückt schuppig, Schuppen rotbräunlich auf gelblichem Grund, lederig, zäh, am Scheitel unregelmäßig aufreißend; Gleba jung weißlich, fest, dann braun mit gelber Marmorierung, schließlich schwarz, reif pulverig, ohne Capillitium), mikroskopische Beschreibung (Sporen rund, regelmäßig gratig-stachelig mit netzigem Ornament in KOH, 10–12,5 µm ohne Grate, Grate bis 2,5 µm; Glebahyphen mit Schnallen), Bemerkungen (wegen der dünnen Peridie lange als Varietät von S. verrucosum betrachtet; S. citrinum ebenfalls netzig-gratig, Peridie bis 5 mm), Fund Kaltbach-Knutwil/LU, Maisfeld, 17.9.1983. Gedruckte S. 384, PDF-S. 383: Nr. 504 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (Sporen spitzstachelig, ohne Netz; Septen ohne Schnallen; Fund ebenfalls Kaltbach-Knutwil, Maisfeld, 17.9.1983). Gedruckte S. 386, PDF-S. 385: Nr. 506 S. citrinum (Peridie bis ca. 5 mm, grob schuppig; Sporen meist unvollständig netzig; S. bovista mit dünnerer Peridie und gleichmäßiger, vollständiger Netzornamentierung). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2 Scleroderma: Gattung und Schlüssel; 2.1 S. areolatum; 2.4 S. citrinum
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 173, PDF-S. 172 (Seitenbild geprüft): Gattung Scleroderma – Peridie einfach, lederig-zäh, glatt oder anliegend schuppig, gelb oder braun, am Scheitel aufreißend; Gleba schon unreif bald dunkel gefärbt; Capillitium fehlend; Sporen von Nährhyphen versorgt, die das Ornament aufbauen; Mykorrhizabildner mit Laub- und Nadelbäumen. Schlüssel: 1 Sporen mit ± netzartigem Ornament, Hyphen der Peridie mit Schnallen; 2 S. citrinum (Peridie bis 4 mm, meist schuppig, Sporen unregelmäßig netzig) / 2* S. bovista (Peridie dünn, oft glatt, Sporen regelmäßig netzig); 1* Sporen mit isolierten Stacheln, Peridie ohne oder mit sehr wenigen Schnallen; 4 S. verrucosum (Scheinstiel gut ausgebildet, bis 5 cm, Sporen 8–11,5 µm, Stacheln 1–1,4 µm) / 4* S. areolatum (Scheinstiel kurz, bis 1,5 cm, Sporen 9,2–14 µm). Gedruckte S. 174, PDF-S. 173: 2.1 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (1,5–3,5 cm, Peridie dünn, kleine braune Schuppen auf gelblichem Grund, areolenartig umgeben; Hyphen ohne Schnallen; Sporen (8–)9–12(–14) µm mit 1,5–2,5 µm langen Stacheln). Gedruckte S. 176, PDF-S. 175 (Seitenbild geprüft): 2.4 S. citrinum, Gemeiner Kartoffelbovist (bis 10 cm; Peridie 2–5 mm, blassgelb bis braungelb, mit anliegenden braunen Schuppen; Gleba jung weißlich, sehr bald dunkelblaugrau bis schwarz; Schnallen; Sporen unvollständig netzig; auf sauren Böden; manchenorts von Xerocomus parasiticus befallen). · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1442: Gattung Scleroderma – Fruchtkörper derb und schwer, innen schon früh schiefergrau bis schwärzlich, Scheitel mit unregelmäßiger, großer Öffnung, Geruch unangenehm stechend-metallisch, Sporen isoliert-stachelig bis netzig, Mykorrhizapilze, ‚alle Arten giftig‘. PDF-S. 1443: Dickschaliger Kartoffelbovist (Peridie ca. 2–3 mm; giftig, erzeugt in größerer Menge Übelkeit, Erbrechen und Ohnmachtsanfälle, Latenz ½–3 Std.). PDF-S. 1444–1445: Dünnschaliger und Gefelderter Kartoffelbovist (Sporen isoliert-stachelig). PDF-S. 1446 (Seitenbild geprüft): Gelbflockiger Kartoffelbovist, S. bovista – Frkp. 3–5 cm, graubeige, ocker bis orangegelblich, sogar fast rotbräunlich, rundknollig, gewöhnlich stiellos aufsitzend; außen glatt bis fein flockig-schuppig; Peridie dünn (ca. 1 mm); Sp. grobnetzig, 8–11,5(13) µm; VIII–X; Laub- und Nadelwald, auch Parkanlagen, sandige bis lehmige Böden; zerstreut; Anmerkung: vom Dickschaligen durch glatte, dünnere Peridie und gröber und regelmäßiger genetzte Sporen verschieden, andere dünnschalige Arten mit stacheligen Sporen ohne Netz; ‚Giftig‘. PDF-S. 1428: Gattung Bovista – alle Arten jung essbar, solange innen weiß gefärbt (‚vgl. giftige Kartoffelboviste, S. 608‘). Register PDF-S. 1677: Kartoffelbovist, Gelbflockiger 610. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Vergiftungen in Frankreich
Eine pharmazeutische Doktorarbeit (Angers 2025) wertet 134 Vergiftungsfälle durch Kartoffelboviste aus französischen Giftinformationszentren (2000–2022) aus; bestimmt wurde meist nach Foto oder Beschreibung. Die Art wird in 14 Fällen genannt. Im schwersten Fall hielt eine Frau Gartenpilze für Stäublinge: nach etwa einer Stunde Erbrechen, starker Blutdruckabfall, Halluzinationen und Schwindel; Bestimmung nach Foto, Zusammenhang als möglich eingestuft. Drei weitere Fälle verliefen mittelschwer, einer mit molekular bestätigter Bestimmung. Alle Fälle heilten aus. Bis vor Kurzem galt die Art als essbar, aber wertlos.
Quellen
Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
Emilie Arnaud (Leitung: Anne Landreau, Jérémy Lecot); verteidigt am 12.09.2025 · Volltext-PDF (https://dune.univ-angers.fr/fichiers/16005752/2024PPHA20320/fichier/20320F.pdf): gedruckte S. 6 (Gattung, ‚vesses de loup‘), S. 8 (früher als mittelmäßige Speisepilze, jetzt als giftig betrachtet), S. 17–18 (Tab. 5–6: 134 Fälle 2000–2022 in Frankreich; 57 Verwechslungen, davon 34 mit ‚vesse de loup‘ und 14 mit Trüffeln), S. 18–19 (Bestimmungen überwiegend nach Foto oder Beschreibung; Tab. 8: S. bovista in 14 Fällen; früher als essbar ‚sans intérêt‘ beschrieben), S. 21–23 (13 Monoexpositionen S. bovista; Schweregrade: S. bovista 5× PSS0, 4× PSS1, 3× PSS2, 1× PSS3; alle Fälle ohne Tod oder Folgeschäden), S. 36–38 (schwerer Fall Nr. 1: Frau, 63 J., hielt Gartenpilze für Stäublinge; nach 60 min Erbrechen, Bauchschmerzen, Blutdruck 70/40 mmHg, optische Halluzinationen, Schwindel; Bestimmung als S. bovista nach Foto über die Mycoliste; Kausalität I2), S. 40–41 (Tab. 27: drei mittelschwere Fälle mit S. bovista, Fall 7 makro- und mikroskopisch sowie molekular bestätigt), S. 45 (je ein Fall von Brady- und Tachykardie mit S. bovista), S. 50 (Schlussfolgerung). · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Manchmal im Boden wie eine Trüffel
Der europäische Schlüssel vermerkt, dass die Art manchmal ganz unterirdisch wächst. Im dortigen Trüffelschlüssel führen eine reif pulverige Sporenmasse und über 9 µm breite, stachelige oder genetzte Sporen zu Scleroderma; echte Trüffeln bilden ihre Sporen in Schläuchen und sind innen meist geädert. Bei den französischen Vergiftungen durch Kartoffelboviste waren Trüffeln nach Stäublingen die zweithäufigste Verwechslung.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819, PDF-S. 820 (Seitenbild geprüft): Key B – Scleroderma, Punkte 1–5. Punkt 3: S. bovista – Sporen mit vollständigem Netzornament, Schnallen in der Peridie; Schuppen unbedeutend bis recht deutlich; Peridie bis 1,5 mm dick; Sporen 9–13 µm; mit verschiedenen Laubbäumen, typisch auf tonigem Boden, aber auch in Sand, manchmal ganz unterirdisch; häufig. Punkt 1: S. citrinum (saure, torfige Böden; ± gelblich mit sehr groben Schuppen; Peridie frisch über 2 mm; Basis mit gelben Myzelsträngen; Netzsporen 10–11 µm; Schnallen; meist mit Betula, Fagus, Quercus) gegenüber ± tonigen, nicht torfigen Böden oder Sand, ohne leuchtend gelbliche Töne, kahl oder kleinschuppig. Punkt 3 zweite Alternative: Sporen mit langen Stacheln, nicht netzig; Schnallen fehlen. Punkte 4–5: S. cepa; S. areolatum (sehr regelmäßiges dunkles Schuppenmosaik, Fruchtkörper bis 40 mm hoch, kurze stielartige Basis mit Myzelsträngen, Stacheln bis ca. 1,5 µm, Sporen 11–13 µm, Fleisch manchmal rötend, meist mit Quercus); S. verrucosum (unregelmäßige Schuppen, bis 80 mm hoch, sehr gut entwickelte stielartige Basis, die in kräftige Myzelstränge übergeht, Sporen 9–11 µm, rötendes Fleisch, meist mit Quercus). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Trüffel-Übersicht und Schlüssel zu Gruppen der Basidiomyceten-Trüffeln
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 830, PDF-S. 831: Trüffeln bilden knollenförmige Fruchtkörper ± unterirdisch. Gedruckte S. 833, PDF-S. 834: Ascomyceten-Trüffeln innen typisch gefaltet bzw. geädert. Gedruckte S. 834, PDF-S. 835 (Seitenbild geprüft): Punkt 2 – Sporen in Asci, Fruchtkörper innen meist stark gefaltet → Ascomyceten-Trüffeln; Punkt 3–5 – Sporenmasse reif pulverig; Sporen über 9 µm breit mit stacheligem oder netzigem Ornament → ‚see Scleroderma, p. 819‘. · eingesehen 18.10.2026
Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
Emilie Arnaud (Leitung: Anne Landreau, Jérémy Lecot); verteidigt am 12.09.2025 · Volltext-PDF (https://dune.univ-angers.fr/fichiers/16005752/2024PPHA20320/fichier/20320F.pdf): gedruckte S. 6 (Gattung, ‚vesses de loup‘), S. 8 (früher als mittelmäßige Speisepilze, jetzt als giftig betrachtet), S. 17–18 (Tab. 5–6: 134 Fälle 2000–2022 in Frankreich; 57 Verwechslungen, davon 34 mit ‚vesse de loup‘ und 14 mit Trüffeln), S. 18–19 (Bestimmungen überwiegend nach Foto oder Beschreibung; Tab. 8: S. bovista in 14 Fällen; früher als essbar ‚sans intérêt‘ beschrieben), S. 21–23 (13 Monoexpositionen S. bovista; Schweregrade: S. bovista 5× PSS0, 4× PSS1, 3× PSS2, 1× PSS3; alle Fälle ohne Tod oder Folgeschäden), S. 36–38 (schwerer Fall Nr. 1: Frau, 63 J., hielt Gartenpilze für Stäublinge; nach 60 min Erbrechen, Bauchschmerzen, Blutdruck 70/40 mmHg, optische Halluzinationen, Schwindel; Bestimmung als S. bovista nach Foto über die Mycoliste; Kausalität I2), S. 40–41 (Tab. 27: drei mittelschwere Fälle mit S. bovista, Fall 7 makro- und mikroskopisch sowie molekular bestätigt), S. 45 (je ein Fall von Brady- und Tachykardie mit S. bovista), S. 50 (Schlussfolgerung). · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Schmarotzerröhrling sitzt woanders
Der Schmarotzerröhrling wächst nach den gelesenen Schlüsseln auf dem Dickschaligen Kartoffelbovist. Die Großpilze Baden-Württembergs kennen im Land keinen anderen Wirt; Literaturberichte über seltene Funde auf anderen Kartoffelbovisten ließen sich dort nicht bestätigen.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 13.1 Xerocomus parasiticus
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 318, PDF-S. 317 (Seitenbild geprüft): ‚Der einzige bekannt gewordene Wirt im Gebiet ist Scleroderma citrinum. Literaturberichte von einigen seltenen Funden auf anderen Scleroderma-Arten können für Baden-Württemberg bisher nicht bestätigt werden.‘ · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026): Röhrlinge, Pseudoboletus parasiticus
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 564, PDF-S. 565: Einführung Röhrlinge – ‚Pseudoboletus parasitizes Scleroderma‘. Gedruckte S. 576, PDF-S. 577: Key C, Punkt 55 – an Fruchtkörpern von Scleroderma citrinum → Pseudoboletus parasiticus; meist in feuchten Birkenwäldern; zerstreut. · eingesehen 18.10.2026
Funga Nordica (2008) – Xerocomus (inkl. Pseudoboletus)
H. Knudsen & A. Taylor, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel S. 174–179 (MycoKey-PDF-Fassung), PDF-S. 896–897: Gattungstext – X. parasiticus fruktifiziert auf Scleroderma citrinum; Schlüssel Punkt 2 – ‚Growing from the base of Scleroderma citrinum‘ (X. parasiticus = Pseudoboletus parasiticus). · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Scleroderma bovista
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGelbflockiger HartbovistGelbflockiger KartoffelbovistNetzsporiger KartoffelbovistRotbräunlicher Kartoffelbovist
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 18.10.2026
EnglischPotato Earthball
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
NiederländischKale aardappelbovist
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
FranzösischScléroderme boviste
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
DänischBovist-bruskbold
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
NorwegischGlatt potetrøyksopp
SchwedischPotatisrottryffel
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
FinnischTarhamukulakuukunen
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
PolnischTęgoskór kurzawkowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · grzyby.pl · Abgerufen: 18.10.2026
TschechischPestřec prášivkovitý
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 18.10.2026
SlowenischKroglasta trdokožnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Scleroderma bovista · Abgerufen: 18.10.2026
UngarischFakó áltrifla
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 18.10.2026
PDF-Seite 30: Scleroderma bovista (Phlyactospora fusca) | fakó áltrifla
RussischЛожнодождевик порховковый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Chinesisch大孢硬皮马勃
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Japanischハマニセショウロ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Kroatisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 2 |
| Jul | 10 |
| Aug | 42 |
| Sep | 26 |
| Okt | 18 |
| Nov | 8 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 17 |
| Österreich | 22 |
| Schweiz | 50 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 16 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 3 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 106 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 51 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 22 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 16 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 14 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 3 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 3 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Netzsporen und dünne Peridie (bis 1–1,5 mm) als Hauptmerkmale von vier Buchfamilien bestätigt, Schnallen von dreien (Gerhardt nennt keine). Größen-, Sporen-, Boden- und Saisonangaben weichen zwischen den Quellen ab und sind nicht zusammengeführt. Giftig nach ÖMG; die DGfM erfasst die Art nur über ‚Scleroderma spp. – alle Arten verdächtig‘. Scleroderma fuscum ist eingeschlossen, die deutsche Checkliste trennt es. Keine menschliche Endredaktion.
Umfang: Pilze der Schweiz 2 (Nr. 504–506, Schlüssel Gruppe H), Großpilze Baden-Württembergs 2 (Gattung Scleroderma mit Schlüssel, 2.1, 2.2, 2.4; Xerocomus parasiticus), Fungi of Temperate Europe – Keys (Schlüssel B, Gruppenschlüssel, Schlüssel C, Trüffelschlüssel, Pseudoboletus), Gerhardt (BLV) und Funga Nordica (Xerocomus) gelesen, Zahlen am Seitenbild geprüft; Myko-Atlas; Speisewert nach DGfM-Listen 2026, VAPKO-Listen und ÖMG-Tabelle; Vergiftungsfälle nach Arnaud (Thèse Angers 2024/25); Taxonomie über Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank, GBIF, Rote-Liste-Zentrum und Guzmán et al. 2013. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert. Zweite Lesung 19.10.2026: alle Buchstellen (FTE, PdS 2, GPBW 2, Gerhardt, Funga Nordica) erneut geöffnet, Zahlen von FTE Key B, PdS Nr. 505 und GPBW 2.2/2.4/Schlüssel am Seitenbild; DGfM-, VAPKO- und ÖMG-Listen, Syndromseite, Arnaud (Volltext), Myko-Atlas, Index Fungorum, Species Fungorum, GBIF, RLZ, Guzmán et al. 2013, Kuo und Namensquellen neu geprüft; Zielporträts der Vergleiche und Rücklinks gelesen.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 386, PDF-S. 385 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Nr. 505 – Standort (auf sandiger, kalkhaltiger Erde in Wiesen, Wäldern und Parkanlagen; Sommer–Herbst; nicht häufig), makroskopische Beschreibung (20–60 mm; stiellos oder mit kurzem, längsfurchigem Stiel 10–20 mm, fast vollständig im Boden; Peridie einfach, bis 1 mm, glatt bis fein angedrückt schuppig, Schuppen rotbräunlich auf gelblichem Grund, lederig, zäh, am Scheitel unregelmäßig aufreißend; Gleba jung weißlich, fest, dann braun mit gelber Marmorierung, schließlich schwarz, reif pulverig, ohne Capillitium), mikroskopische Beschreibung (Sporen rund, regelmäßig gratig-stachelig mit netzigem Ornament in KOH, 10–12,5 µm ohne Grate, Grate bis 2,5 µm; Glebahyphen mit Schnallen), Bemerkungen (wegen der dünnen Peridie lange als Varietät von S. verrucosum betrachtet; S. citrinum ebenfalls netzig-gratig, Peridie bis 5 mm), Fund Kaltbach-Knutwil/LU, Maisfeld, 17.9.1983. Gedruckte S. 384, PDF-S. 383: Nr. 504 S. areolatum, Getupfter Kartoffelbovist (Sporen spitzstachelig, ohne Netz; Septen ohne Schnallen; Fund ebenfalls Kaltbach-Knutwil, Maisfeld, 17.9.1983). Gedruckte S. 386, PDF-S. 385: Nr. 506 S. citrinum (Peridie bis ca. 5 mm, grob schuppig; Sporen meist unvollständig netzig; S. bovista mit dünnerer Peridie und gleichmäßiger, vollständiger Netzornamentierung). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 174–176, PDF-S. 173–175 (Seitenbilder der Vollausgabe mit gleicher Seitenzählung geprüft): Synonym S. verrucosum var. bovista (Fries) Šebek in Pilát 1958; Morphologie (unregelmäßig kugelig, knollig, 2–6 cm breit, meist kurzer Scheinstiel, teilweise in den Boden eingesenkt; Peridie 1–1,5 mm, blassgelblich bis graubraun, mitunter stellenweise weinrötlich, glatt oder angedrückt feinschuppig; Sporenpulver olivgrün bis schwarzbraun; Hyphen mit Schnallen; Sporen kugelig, (8–)9–11 µm, braun, mit 1,5–2 µm hohem regelmäßigem netzartigem Ornament); Ökologie (Mykorrhizabildner mit Eichen, Linden, Kiefern, Zedern und vermutlich weiteren Baumarten; in Kiefernforsten, Eichen-Hainbuchen-, Auen- und Buchenwäldern; oft an Waldwegrändern; auch in Gärten, Parkanlagen, bei Alleebäumen; auf feuchten wie trockenen Sand- und Lehmböden); Phänologie (Hochsommer bis Herbst; Monatstabelle Jul 3, Aug 10, Sep 19, Okt 12, Nov 1); Verbreitung in Baden-Württemberg (in den meisten Naturräumen zerstreut, in Kalkgebieten und Oberschwaben anscheinend sehr selten; planar bis submontan, selten montan; höchster Fund ca. 950 m bei Kiefer); Bestand und Gefährdung (nicht gefährdet); allgemeine Verbreitung (fast weltweit; Europa vom Mittelmeergebiet bis Irland, Schottland, Norwegen, Schweden und Estland). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819, PDF-S. 820 (Seitenbild geprüft): Key B – Scleroderma, Punkte 1–5. Punkt 3: S. bovista – Sporen mit vollständigem Netzornament, Schnallen in der Peridie; Schuppen unbedeutend bis recht deutlich; Peridie bis 1,5 mm dick; Sporen 9–13 µm; mit verschiedenen Laubbäumen, typisch auf tonigem Boden, aber auch in Sand, manchmal ganz unterirdisch; häufig. Punkt 1: S. citrinum (saure, torfige Böden; ± gelblich mit sehr groben Schuppen; Peridie frisch über 2 mm; Basis mit gelben Myzelsträngen; Netzsporen 10–11 µm; Schnallen; meist mit Betula, Fagus, Quercus) gegenüber ± tonigen, nicht torfigen Böden oder Sand, ohne leuchtend gelbliche Töne, kahl oder kleinschuppig. Punkt 3 zweite Alternative: Sporen mit langen Stacheln, nicht netzig; Schnallen fehlen. Punkte 4–5: S. cepa; S. areolatum (sehr regelmäßiges dunkles Schuppenmosaik, Fruchtkörper bis 40 mm hoch, kurze stielartige Basis mit Myzelsträngen, Stacheln bis ca. 1,5 µm, Sporen 11–13 µm, Fleisch manchmal rötend, meist mit Quercus); S. verrucosum (unregelmäßige Schuppen, bis 80 mm hoch, sehr gut entwickelte stielartige Basis, die in kräftige Myzelstränge übergeht, Sporen 9–11 µm, rötendes Fleisch, meist mit Quercus). · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1442: Gattung Scleroderma – Fruchtkörper derb und schwer, innen schon früh schiefergrau bis schwärzlich, Scheitel mit unregelmäßiger, großer Öffnung, Geruch unangenehm stechend-metallisch, Sporen isoliert-stachelig bis netzig, Mykorrhizapilze, ‚alle Arten giftig‘. PDF-S. 1443: Dickschaliger Kartoffelbovist (Peridie ca. 2–3 mm; giftig, erzeugt in größerer Menge Übelkeit, Erbrechen und Ohnmachtsanfälle, Latenz ½–3 Std.). PDF-S. 1444–1445: Dünnschaliger und Gefelderter Kartoffelbovist (Sporen isoliert-stachelig). PDF-S. 1446 (Seitenbild geprüft): Gelbflockiger Kartoffelbovist, S. bovista – Frkp. 3–5 cm, graubeige, ocker bis orangegelblich, sogar fast rotbräunlich, rundknollig, gewöhnlich stiellos aufsitzend; außen glatt bis fein flockig-schuppig; Peridie dünn (ca. 1 mm); Sp. grobnetzig, 8–11,5(13) µm; VIII–X; Laub- und Nadelwald, auch Parkanlagen, sandige bis lehmige Böden; zerstreut; Anmerkung: vom Dickschaligen durch glatte, dünnere Peridie und gröber und regelmäßiger genetzte Sporen verschieden, andere dünnschalige Arten mit stacheligen Sporen ohne Netz; ‚Giftig‘. PDF-S. 1428: Gattung Bovista – alle Arten jung essbar, solange innen weiß gefärbt (‚vgl. giftige Kartoffelboviste, S. 608‘). Register PDF-S. 1677: Kartoffelbovist, Gelbflockiger 610. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa (Stand 01.05.2026, Datei vom 01.06.2026)
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · S. 8: Gattungszeile Scleroderma – Kartoffelboviste; S. areolatum (Getupfter Kartoffelbovist), S. cepa (Zwiebelhartbovist, Rötender Kartoffelbovist), S. citrinum (Dickschaliger Kartoffelbovist), S. verrucosum (Dünnschaliger Kartoffelbovist) – je Scleroderma-Syndrom; Scleroderma spp. – Hartboviste – Bemerkung ‚Alle Arten sind verdächtig‘ – Scleroderma-Syndrom. Kein eigener Eintrag für S. bovista; kein Eintrag für Lycoperdon, Bovista, Calvatia, Langermannia oder Tuber. · eingesehen 18.10.2026
ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle; Excel-Datei ‚Liste-Pilze-gesamt_fertig-2020-07-29‘)
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Scleroderma bovista: Synonyme S. verrucosum subsp. bovista, S. verrucosum var. bovista, S. fuscum; deutsche Namen ‚Gelbflockiger Kartoffelbovist, Rotbräunliche Kartoffelbovist‘; Speisewert ‚giftig‘; Verwechslung ‚Dickschaligen Kartoffelbovist‘. Vergleichszeilen: S. citrinum, S. areolatum, S. verrucosum, S. meridionale je ‚giftig‘ (in deren Verwechslungsspalten ‚Gelbflockiger Hartbovist‘); Lycoperdon perlatum, Bovista plumbea, Calvatia gigantea je ‚essbar‘. · eingesehen 18.10.2026
Index Fungorum / Species Fungorum · Scleroderma bovista Fr. (Record 186199) mit Synonymen
Index Fungorum Partnership · Royal Botanic Gardens, Kew · Webservice NameSearch: S. bovista Fr., Syst. Mycol. 3(1): 48 (1829), sanktionierender Autor Fr., legitim, aktueller Name, Taxonomic referee Kew Mycology (2020); S. fuscum (Corda) E. Fisch. 1898 [1900], Engler & Prantl, Nat. Pflanzenfam. 1(1**): 336 (Record 414482), Basionym Tuber fuscum Corda (230528), aktueller Name S. bovista; Phlyctospora fusca Corda 1841 (236182) als eigener aktueller Name. Species Fungorum Synonymie: S. verrucosum subsp. bovista (Fr.) Šebek 1953, S. verrucosum var. bovista (Fr.) Šebek 1958, Tuber fuscum Corda 1837, S. fuscum, S. lycoperdoides var. reticulatum Coker & Couch 1928, S. citrinum var. reticulatum (Coker & Couch) Guzmán 1967; Stellung Sclerodermataceae, Boletales. Webservice NameByKey 186199: Typification ‚Fig. s.n. (Bocc, Plant. rar.); Tab. 99, fig. 2 (Micheli, Gen.); Fig. 229 (Batsch, Cont. 2)‘. · eingesehen 18.10.2026
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Quellenname: Scleroderma bovista (DGfM: Scleroderma spp.) · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel B: Scleroderma
Seiten: S. 819 · S. 816 · S. 820 · S. 830 · S. 564
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
Seiten: S. 386 · S. 46–47
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
Seiten: S. 174–176 · S. 173 · S. 318
- Funga Nordica (2008) – Xerocomus (inkl. Pseudoboletus)
Seite: PDF-S. 896–897
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Gattung Scleroderma, Gelbflockiger Kartoffelbovist und Vergleichsarten
Seiten: PDF-S. 1442 · PDF-S. 1575
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen18 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Scleroderma bovista Fr. 1829 – pestřec prášivkovitý · Myko-Atlas
- Scleroderma verrucosum – pestřec bradavčitý · Myko-Atlas
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa (Stand 01.05.2026, Datei vom 01.06.2026)
- DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
- DGfM · Positivliste der Speisepilze (Stand 01.05.2026, Datei vom 11.08.2026)
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (Stand 01.05.2026)
- VAPKO · Empfehlungsliste (Version/Stand 09.2023)
- VAPKO · Giftpilzliste (Prüfungsliste; Version 10.01.2024)
- ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle; Excel-Datei ‚Liste-Pilze-gesamt_fertig-2020-07-29‘)
- Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
- Index Fungorum / Species Fungorum · Scleroderma bovista Fr. (Record 186199) mit Synonymen
- MycoBank · Scleroderma bovista Fr. (MB#186199)
- mycopedia.ch · Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (Datenblatt 8632, aktualisiert 22.07.2024)
- Lexikon der Biologie: Kartoffelboviste
- Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artensteckbriefe Scleroderma bovista und S. fuscum
- An emendation of Scleroderma, new records, and review of the known species in Mexico (2013)
- The Genus Scleroderma (MushroomExpert.Com, Stand Juli 2025)
- grzyby.pl · Scleroderma bovista Fr. (tęgoskór kurzawkowy)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Scleroderma bovista Fr. (5239977)
- Checkliste der Pilze Deutschlands (Checkliste 155) · Scleroderma bovista Fr. und Scleroderma fuscum (Corda) E. Fisch.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich