Flaschenstäubling
Lycoperdon perlatum
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Als Speisepilz geführt; die Einordnung gilt für junge, innen vollständig weiße Fruchtkörper nach ausreichendem Erhitzen.
Der birnen- bis keulenförmige Fruchtkörper trägt kleine, leicht ablösbare Stacheln. Seine Sporen reifen im Inneren. Zwischen einem weißen jungen Exemplar und dem braunen, geöffneten Reifestadium liegt eine grundlegende Veränderung des Gewebes.

Gruppe heller Flaschenstäublinge mit kegelförmigen Stacheln und verschmälerter Basis.
Das Innere und ein reifes geöffnetes Stadium sind nicht abgebildet.

Reifer Flaschenstäubling mit geöffneter Scheitelöffnung und weitgehend abgeworfenen Oberflächenstacheln.
Kein Schnittbild; die innere Sporenmasse ist nicht sichtbar. Scheitelöffnung im Bild deutlich, feines Narbenmuster nur begrenzt aufgelöst.
DidierFy · CC BY-SA 4.0 · Original

Seitenansicht und längs geteilter Fruchtkörper mit hellem Inneren und schwammiger Basis.
Die helle Schnittfläche ist stellenweise stark belichtet. Weißes Inneres allein bestätigt weder Art noch Essbarkeit. Artzuordnung gemäß Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg.
Dwergenpaartje · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Fruchtkörper
Fruchtkörper etwa 3–7 cm hoch und 1–4 cm breit, birnen- bis keulenförmig. Jung weiß, später cremefarben bis bräunlich. Die größeren kegelförmigen fallen leicht ab und hinterlassen zwischen kleineren Warzen eine netzartige Oberflächenzeichnung.
- Innerer Aufbau
Keine offene - oder Porenfläche. Die Sporenmasse liegt zunächst geschützt im oberen Inneren.
- Stiel & Basis
Verschmälerte, schwammige sterile Basis; kein echter Hutstiel mit .
- Fleisch
Jung innen weiß und zusammenhängend; mit Sporenreife gelblich bis olivbraun.
- Sporen
Reif oliv- bis dunkelbraun; Austritt durch eine Öffnung am Scheitel.
Außenhaut und Inneres unterscheiden
Die ablösbaren Stacheln und das darunterliegende Muster dokumentieren. Ein bereits vorhandener Längsschnitt zeigt, ob im Inneren einheitliches Gewebe, reifende Sporenmasse oder andere angelegte Strukturen vorliegen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · lycoperdon perlatum
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Fruchtkörper
Innerer Aufbau
Stiel & Basis
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer. Waldboden & Grasflächen. Auf dem Boden in Laub- und Nadelwald, außerdem auf Grasflächen.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · First Nature · lycoperdon perlatum
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Zähe, dicke, grob schuppige Hülle; die innere Masse dunkelt früh nach. Beide Arten besitzen geschlossene Jungstadien, die nicht nur nach Farbe beurteilt werden dürfen.
Beim Dünnschaligen Kartoffelbovist wird die innere Sporenmasse früh dunkel; die Hülle ist fein unregelmäßig geschuppt. Der Flaschenstäubling besitzt im jungen Zustand eine weiße Gleba und charakteristische Stacheln zwischen Körnchen. Reife Stäublinge werden ebenfalls dunkel; das Entwicklungsstadium muss mitbetrachtet werden.
Gelbflockiger Hartbovist: schon jung gelblich bis bräunlich, mit lederig-zäher, glatter bis fein angedrückt schuppiger Hülle; innen bald braun bis schwarz, ohne sterilen Unterteil. Giftig; bei französischen Vergiftungen durch Kartoffelboviste waren Stäublinge die häufigste Verwechslung.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 505 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist (mit Nr. 504 S. areolatum und Nr. 506 S. citrinum)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – 2.2 Scleroderma bovista, Netzsporiger Kartoffelbovist
- ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle; Excel-Datei ‚Liste-Pilze-gesamt_fertig-2020-07-29‘)
- Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
Weitere ähnliche Arten
Glatter und ausgewachsen wesentlich größer; ohne die ausgeprägte sterile, stielartige Basis des Flaschenstäublings.
Der Birnenstäubling wächst typischerweise büschelig an Holz und trägt feinere Oberflächenwarzen. Beim Flaschenstäubling fallen die kräftigeren kegelförmigen Stacheln und der gegliederte Habitus auf.
Stäublinge öffnen ihre äußere Hülle nicht zu den typischen Erdsternlappen. Junge geschlossene Erdsterne können jedoch zunächst kugelig wirken; die Entwicklung und Hüllstruktur erklären den Unterschied.
8 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Beim Flaschenstäubling öffnet sich die Außenhülle nicht zu einem Stern. Junge geschlossene Erdsterne können zunächst ebenfalls kugelig wirken; Entwicklung und Hüllaufbau erklären den Unterschied.
Beim Beutelstäubling zerfällt die obere Hülle großflächiger, während ein steriler Basisteil zurückbleibt. Der Flaschenstäubling entwickelt normalerweise eine deutlich begrenzte Öffnung. Junge Formen können einander ähneln; Größe und Stiellänge allein reichen nicht.
Der Bleigraue Bovist besitzt keinen ausgeprägten sterilen Fuß; unter der abblätternden Außenhülle erscheint eine graue Sporenkugel. Beim Flaschenstäubling fallen dagegen der sterile Basisteil und die kräftigeren Oberflächenstacheln auf. Alte abgeriebene Fruchtkörper erschweren diesen Vergleich.
Igel-Stäubling: Lange, zu kleinen Büscheln zusammenneigende Stacheln machen junge Fruchtkörper auffällig. Wenn sie abfallen, bleibt ein Muster zurück, das die Bestimmung stärker vom Entwicklungszustand abhängig macht.
Flaschenstäubling: Kürzere körnige Warzen statt der auffällig langen, zusammenneigenden Stachelbüschel.
Schwärzender Bovist: Rundlicher Bovist mit weißer äußerer und dunkelbraun reifender innerer Hülle. Die kaum entwickelte sterile Basis hilft bei der Abgrenzung von Stäublingen.
Flaschenstäubling: Mit ausgeprägter steriler Basis und anders strukturierter Oberfläche.
Flocken-Stäubling: Kleiner Stäubling mit weißen, unregelmäßigen Hüllflocken. Ältere Exemplare verlieren dieses auffällige Kennzeichen.
Flaschenstäubling: Mit körnigen Warzen statt großen Hüllfetzen.
Stink-Stäubling: Brauner Stäubling mit zusammenneigenden Stacheln, die nach dem Abfallen ein netziges Muster hinterlassen.
Flaschenstäubling: Jung meist heller, mit anderer Stachelausbildung.
Wiesen-Stäubling: auf Wiesen, Weiden und Rasen, oft niedergedrückt und breiter als hoch; die feinstachelige Außenseite verkahlt ohne Netzmuster. Im Längsschnitt trennt eine pergamentartige Haut die Sporenmasse vom schwammigen Unterteil – beim Flaschenstäubling fehlt sie.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C, puffballs and more
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Wiesen-Stäubling, Flaschen-Stäubling
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Schlüssel der epigäischen Gasteromycetanae und der Lycoperdaceae
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Stacheln verschwinden, ihre Spuren bleiben
Beim Abfallen der Oberflächenstacheln bleibt ein netzartiges Muster zurück. Eine glattere Oberfläche kann deshalb ein Alterszustand sein. Das Muster, die Gesamtform und die verjüngte Basis gemeinsam prüfen; es gibt weitere ähnlich aussehende Stäublinge.
Quellen
Flaschenstäubling · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weiß wird zu Sporenmasse
Die sichtbare Verfärbung im Inneren begleitet die Reifung. Sie ist Teil der Entwicklung und erklärt, warum alte Fruchtkörper nicht wie die weißen Jungstadien beschrieben werden können. In einer Bildserie gehört deshalb zu jeder Innenansicht eine Altersangabe.
Quellen
Flaschenstäubling · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine Kugelform verbindet keine Arten
Kartoffelboviste besitzen eine zähere, dickere Hülle und bald dunkle innere Sporenmasse. Der Flaschenstäubling hat eine ausgeprägte schwammige Basis und anders aufgebaute Oberflächenstacheln. Sehr junge Kartoffelboviste können innen noch hell sein; „weiß innen“ allein ist keine sichere Trennung.
Quellen
First Nature · scleroderma citrinum
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Holzfund bedeutet nicht automatisch Birnenstäubling
Flaschenstäublinge wachsen gewöhnlich am Boden; Fungi of Temperate Europe (2026) nennt selten auch morsches Holz. Beim Birnenstäubling helfen zusätzlich zahlreiche weiße Myzelstränge und der kompakte helle Basisteil. Das sichtbare Substrat allein trennt diese Arten deshalb nicht vollständig.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819; Schlüssel B4–5 · Gedruckte S. 821; Schlüssel C10 · Gedruckte S. 822; Schlüssel C18–19 · Gedruckte S. 823; Schlüssel C27–28 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lycoperdon perlatum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFlaschenstäublingFlaschenbovist
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischCommon Puffball
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischParelstuifzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischVesse de loup perlée
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischCuesco de loboEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lycoperdon perlatum Pers..
ItalienischVescia perlata
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
DänischKrystal-støvbold
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischVorterøyksopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischVårtig röksvamp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischKänsätuhkelo
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischPurchawka chropowata
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischPýchavka obecná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischBetičasta prašnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lycoperdon perlatum, betičasta prašnica
KroatischTikvasta puhara
Namensbeleg
CROmushrooms · Lycoperdon perlatum · Abgerufen: 06.10.2026
TIKVASTA PUHARA / Lycoperdon perlatum Pers.
SerbischPuhara
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 5_1, Zeile Lycoperdon perlatum: Puhara
UngarischBimbós pöfeteg
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 21: Lycoperdon perlatum (Lycoperdon gemmatum) | bimbós pöfeteg
RussischДождевик жемчу́жныйДождевик шиповатый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch网纹马勃Sinngemäß: Netzgezeichneter Stäubling 芽状马勃Sinngemäß: Knospenförmiger Stäubling
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
网纹马勃: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
芽状马勃: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischキツネノチャブクロSinngemäß: Teebeutel des Fuchses
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
キツネノチャブクロ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lycoperdon perlatum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Pers. : Pers.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Pers. · Namensdatensatz 220647
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Lycoperdon perlatum Pers.
Observ. mycol. 1: 4 (1796) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Pers., Syn. meth. fung. 1: 145 (1801)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 56 |
| Feb | 53 |
| Mär | 30 |
| Apr | 15 |
| Mai | 14 |
| Jun | 52 |
| Jul | 85 |
| Aug | 351 |
| Sep | 1.126 |
| Okt | 1.638 |
| Nov | 424 |
| Dez | 111 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 1.883 |
| Österreich | 785 |
| Schweiz | 1.165 |
| Tschechien | 46 |
| Polen | 37 |
| Slowakei | 7 |
| Ungarn | 9 |
| Slowenien | 6 |
| Liechtenstein | 1 |
| Luxemburg | 16 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 12 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 260 Meldungen unter CC0 1.0, 3.695 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 1.552 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 1.115 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 705 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 445 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 108 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 14 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 4 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 4 Datensätze
Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 3 Datensätze
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 3 Datensätze
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Gruppen kräftiger Stacheln zwischen feineren Körnchen bestätigt. Bodenbindung ist typisch, das Buch nennt aber selten auch morsches Holz; das Substrat allein trennt daher nicht absolut vom Birnenstäubling.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 819; Schlüssel B4–5 · Gedruckte S. 821; Schlüssel C10 · Gedruckte S. 822; Schlüssel C18–19 · Gedruckte S. 823; Schlüssel C27–28 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Lycoperdon perlatum · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · lycoperdon perlatum
- Flaschenstäubling · Stadt Wien
- First Nature · scleroderma citrinum
- First Nature · calvatia gigantea
- Birnenstäubling · Pilz des Monats
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen18 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fundkorb · Geastrum triplex
- Geastrum fimbriatum (Gewimperter Erdstern) – Fundkorb
- Scleroderma verrucosum - pestřec bradavčitý - myko.cz
- Veldgids zeereep: Overige soorten met een stuivende gleba
- Bovista plumbea – Grey Puffball
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 819 · S. 818
- Lycoperdon echinatum · Artbeschreibung
- Bovista nigrescens Pers. 1794
- Lycoperdon mammiforme Pers. 1801
- Lycoperdon mammiforme Pers. - Flaky Puffball
- Česká mykologická společnost · Lycoperdon nigrescens
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 151, 152
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel Gruppe H (Bauchpilze)
Seiten: S. 46–47 · S. 46–47 · S. 386
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, BLV 2014) – Wiesen-Stäubling, Flaschen-Stäubling
Seite: PDF-S. 1420
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Schlüssel der epigäischen Gasteromycetanae und der Lycoperdaceae
Seiten: S. 104–105 · S. 174–176
- ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle; Excel-Datei ‚Liste-Pilze-gesamt_fertig-2020-07-29‘)
- Etude rétrospective des cas d’intoxication après ingestion de champignons du genre Scleroderma (Thèse d’exercice Pharmacie, Université d’Angers, 2024–2025)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Lycoperdon. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lycoperdon