MitteleuropaDE

Getigerter Knäueling

Lentinus tigrinus

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Fundkorb beschreibt rasch zäh werdende Fruchtkörper mit geringem Speisewert und erwähnt Verzehrangaben nur für sehr junge Exemplare. Daraus wird hier keine allgemeine Speisepilzempfehlung abgeleitet.

Quellen zum Speisewert

Kolonie auf einem morschen Stumpf im Auwald am Otterbach bei Kandel, Deutschland.

Die Bestimmung wurde aus der Quelldatei übernommen; der Beleg wurde nicht unabhängig mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die beiden Dateien zeigen denselben Fund in zwei eigenständigen Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, keinen Ausschnitt derselben Bilddatei. Das Holz wird in der Quelle nur als wahrscheinlich Weide bezeichnet.

Foto: Achim Lammerts (Syntaxys) · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein heller Holzpilz mit dunklen Hutschuppen und herablaufenden, fein gesägten Lamellen. Besonders typisch ist Laubholz an wechselnd überfluteten Standorten. Obwohl er Lamellen trägt, gehört er zu den Porlingsverwandten.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Bis etwa 10 cm, weißlich mit braunen bis dunklen Schuppen, später trichterartig.

Unterseite

Hell, sehr dicht und ; Schneiden fein gesägt.

Stiel & Basis

Kurz bis gestreckt, oft schuppig, zentral bis etwas seitlich ansetzend.

Fleisch

Weißlich; jung weicher, rasch zäh werdend.

Sporenpulver

Hell; an gebildet, obwohl die Art zu den Polyporales gehört.

Hutschuppen, Lamellenschneiden und Holz gemeinsam zeigen

Hinweis zur Beobachtung

Eine Nahaufnahme der Lamellenschneiden macht die gesägte Struktur sichtbar. Das Holzsubstrat und die Lage am Gewässer ergänzen das Porträt.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung zu Vergleichsarten

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.

Lentinellus cochleatus · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Lentinellus cochleatus

Nach Rapior et al. (2002) erzeugt beim Aniszähling ein Gemisch aus p-Anisaldehyd, Anissäuremethylester und zwei Methoxyzimtsäuremethylestern den Anisgeruch.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Gemisch ohne einzelnen Schlüsselstoff, deshalb „nachgewiesen“. Ältere Kulturversuche (Hanssen & Abraham 1986/1987, Myzel) sind nicht einschlägig.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „Anisduft“ (Vergleich: Aniszähling)

Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Bessière J-M (2002). The anise-like odor of Clitocybe odora, Lentinellus cochleatus and Agaricus essettei. Mycologia 94(3): 373–376

Fundstelle: Abstract

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract (Europe PMC, PMID 21156507; selbst gelesen); Volltext nicht zugänglich

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Zersetzer. Laubtotholz in Auen und an Gewässern. Weißfäule-Zersetzer an Laubholz, häufig Weide und Pappel in Auen; schon im Frühjahr möglich.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Pappeln
  • Weiden

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: April bis Juni und September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb · Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Schuppiger Porling

Cerioporus squamosus

Essbar · gegart

Der Schuppige Porling besitzt grobe Poren und wird meist erheblich größer. Der Getigerte Knäueling besitzt herablaufende Lamellen mit fein gesägten Schneiden. Heller Hutgrund mit dunklen Schuppen und Laubholzsubstrat können bei beiden vorkommen.

Kein Bild
verfügbar

Sägeblättlinge

Noch kein Artporträt

Ähnliche holzbewohnende Lamellenpilze verlangen den Vergleich von Substrat, Schuppen, Stiel und Lamellenschneiden. Ein dunkles Schuppenmuster allein ist kein hinreichender Nachweis des Getigerten Knäuelings.

Aniszähling

Lentinellus cochleatus

Nicht zum Verzehr empfohlen

Der Getigerte Knäueling hat dunkle Hutschuppen auf hellem Grund und größere glatte inamyloide Sporen. Der Aniszähling besitzt braune unregelmäßige Hüte und kleine ornamentierte amyloide Sporen. Beide haben gezähnte Lamellenschneiden; Anisduft kann beim Aniszähling fehlen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Lamellen innerhalb der Porlingsverwandtschaft

Die äußere Unterseitenform bildet die Stammesgeschichte nicht eins zu eins ab. Lentinus tigrinus besitzt Lamellen und wird dennoch den Polyporales zugeordnet. Die Entwicklungsstudie erklärt ihn als Weißfäule verursachenden Holzabbauer.

Quellen

Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Wechselnder Wasserstand prägt den Fundort

Vorkommen an Laubholz sind auch von zeitweise überschwemmten Standorten bekannt. Der Pilz wächst am Holz, nicht als Wasserpflanze. Nach sinkendem Wasserstand können seine Fruchtkörper besonders auffällig erscheinen.

Quellen

Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine zweite Bauform macht die Art für Forschung interessant

Bei nordamerikanischem Material kann zusätzlich eine Form entstehen, deren Lamellen später von Hyphen eingeschlossen werden. Die Sporen werden dann im Fruchtkörper festgehalten. Das wird als Entwicklungsvariante untersucht und ist kein typisches Bestimmungsmerkmal jedes europäischen Fundes.

Quellen

Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Kandidatengene sind noch keine vollständig erklärte Entwicklung

Die Genomstudie von 2018 grenzte anhand von Kreuzungen und Genexpression mehrere mögliche beteiligte Gene ein. Der genaue verantwortliche Mechanismus war damit nicht abschließend geklärt. Die Arbeit zeigt einen Forschungsweg, keine fertige einfache Ein-Gen-Erklärung.

Quellen

Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lentinus tigrinus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGetigerter Knäueling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischTiger Sawgill

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischTijgertaaiplaat

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischLentin tigré

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischLentino tigrado

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

DänischTiger-sejhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026

SchwedischTigermussling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischTwardziak tygrysi

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischHouževnatec tygrovaný

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischTigrasta strnjenka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lentinus tigrinus, tigrasta strnjenka

KroatischTigrasta busenjača

Namensbeleg

CROmushrooms · Lentinus tigrinus · Abgerufen: 06.10.2026

TIGRASTA BUSENJAČA / Lentinus tigrinus (Bull.) Fr.

SerbischTigrasta panjevčica

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 5_1, Zeile Lentinus tigrinus: Tigrasta panjevčica

UngarischNyár-fagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 20: Lentinus tigrinus | nyár-fagomba

RussischПилолистник тигровый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch虎皮斗菇Sinngemäß: Tigerhaut-Trichterpilz 虎皮韧伞Sinngemäß: Tigerhaut-Zähschirm 虎皮香菇Sinngemäß: Tigerhaut-Duftpilz 豹斑革耳Sinngemäß: Leopardenfleckiges Lederohr

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

虎皮斗菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

虎皮韧伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

虎皮香菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

豹斑革耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischケガワタケSinngemäß: Pelzpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ケガワタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Norwegisch
  • Finnisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lentinus tigrinus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Fr. · Namensdatensatz 164542
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus tigrinus Bull.
Herb. Fr. 2: pl. 70 (1782) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 176 (1821)
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „Fr.“, Index Fungorum „(Bull.) Fr.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

252GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb1
Mär5
Apr58
Mai46
Jun39
Jul20
Aug27
Sep33
Okt16
Nov6
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland105
Österreich30
Schweiz51
Tschechien3
Polen46
Slowakei3
Ungarn11
Slowenien3
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 32 Meldungen unter CC0 1.0, 220 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. iNaturalist Research-grade Observations · 69 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 56 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 46 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 40 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 23 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. ArtenFinder · 18 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 9 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Schuppiger Holzpilz mit Weißfäule und Schwerpunkt auf zeitweise überflutetem Weiden-/Pappelholz bestätigt. Glatte größere Sporen unterscheiden sich von den kleinen ornamentierten amyloiden Sporen des Aniszählings.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 586,587; A34–35 · Gedruckte S. 59; B13–14 · Gedruckte S. 59; B13,16–17 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Lentinus tigrinus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert

  2. Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
    Bibliografie

    Baojun Wu et al. (2018)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben

  3. First Nature · polyporus squamosus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

  4. Fundkorb · cerioporus squamosus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  5. Lentinellus cochleatus - houžovec hlemýžďovitý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen4 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 586,587

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: A34–35 · Gedruckte S. 59; B13–14 · Gedruckte S. 59; B13,16–17

  2. Neolentinus lepideus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  3. Funga Nordica (2008) · Neolentinus lepideus

    Seite: S. 76

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 19, 20, 21

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich ausgewählter Makromerkmale und regionaler Ökologie; keine vollständige taxonomische oder toxikologische Neubewertung

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Kolonie am morschen Stumpf
    Foto: 31.03.2026 Z5-3030 Achim-Lammerts Lentinus-tigrinus.jpg — © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Als WebP konvertiert. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Wikimedia-Vorschaudatei (960 × 641 Pixel) in WebP konvertiert, Qualität 80, Methode 6; Ausgabe 960 × 641 Pixel. Keine weitere Größenänderung. EXIF-Ausrichtung berücksichtigt; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

    Hutschuppen und Lamellen – Nahansicht
    Foto: 31.03.2026 Z5-2880 Achim-Lammerts Lentinus-tigrinus.jpg — © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Als WebP konvertiert/verkleinert. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Wikimedia-Vorschaudatei (960 × 768 Pixel) in WebP konvertiert, Qualität 78, Methode 6; Ausgabe 893 × 714 Pixel. Mit Lanczos proportional verkleinert. EXIF-Ausrichtung berücksichtigt; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLentinus tigrinus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Lentinus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lentinus

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