Getigerter Knäueling
Lentinus tigrinus
Fundkorb beschreibt rasch zäh werdende Fruchtkörper mit geringem Speisewert und erwähnt Verzehrangaben nur für sehr junge Exemplare. Daraus wird hier keine allgemeine Speisepilzempfehlung abgeleitet.
Quellen zum Speisewert
Ein heller Holzpilz mit dunklen Hutschuppen und herablaufenden, fein gesägten Lamellen. Besonders typisch ist Laubholz an wechselnd überfluteten Standorten. Obwohl er Lamellen trägt, gehört er zu den Porlingsverwandten.

Kolonie auf einem morschen Stumpf im Auwald am Otterbach bei Kandel, Deutschland.
Die Bestimmung wurde aus der Quelldatei übernommen; der Beleg wurde nicht unabhängig mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die beiden Dateien zeigen denselben Fund in zwei eigenständigen Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, keinen Ausschnitt derselben Bilddatei. Das Holz wird in der Quelle nur als wahrscheinlich Weide bezeichnet.
31.03.2026 Z5-3030 Achim-Lammerts Lentinus-tigrinus.jpg — © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Als WebP konvertiert. · CC BY-SA 4.0 · Original

Separate Nahaufnahme desselben Fundes bei Kandel mit dunklen Hutschuppen und sichtbaren Lamellenschneiden.
Die Bestimmung wurde aus der Quelldatei übernommen; der Beleg wurde nicht unabhängig mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die beiden Dateien zeigen denselben Fund in zwei eigenständigen Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, keinen Ausschnitt derselben Bilddatei. Das Holz wird in der Quelle nur als wahrscheinlich Weide bezeichnet.
31.03.2026 Z5-2880 Achim-Lammerts Lentinus-tigrinus.jpg — © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Als WebP konvertiert/verkleinert. · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Bis etwa 10 cm, weißlich mit braunen bis dunklen Schuppen, später trichterartig.
- Unterseite
Hell, sehr dicht und ; Schneiden fein gesägt.
- Stiel & Basis
Kurz bis gestreckt, oft schuppig, zentral bis etwas seitlich ansetzend.
- Fleisch
Weißlich; jung weicher, rasch zäh werdend.
- Sporenpulver
Hell; an gebildet, obwohl die Art zu den Polyporales gehört.
Hutschuppen, Lamellenschneiden und Holz gemeinsam zeigen
Eine Nahaufnahme der Lamellenschneiden macht die gesägte Struktur sichtbar. Das Holzsubstrat und die Lage am Gewässer ergänzen das Porträt.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Lentinellus cochleatus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Lentinellus cochleatus
Nach Rapior et al. (2002) erzeugt beim Aniszähling ein Gemisch aus p-Anisaldehyd, Anissäuremethylester und zwei Methoxyzimtsäuremethylestern den Anisgeruch.
- Anisaldehyd · PubChem CID 31244
- Anissäuremethylester · PubChem CID 8499
- (Z)-4-Methoxyzimtsäuremethylester · PubChem CID 1712659
- (E)-4-Methoxyzimtsäuremethylester · PubChem CID 641297
Gemisch ohne einzelnen Schlüsselstoff, deshalb „nachgewiesen“. Ältere Kulturversuche (Hanssen & Abraham 1986/1987, Myzel) sind nicht einschlägig.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „Anisduft“ (Vergleich: Aniszähling)
Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Bessière J-M (2002). The anise-like odor of Clitocybe odora, Lentinellus cochleatus and Agaricus essettei. Mycologia 94(3): 373–376
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer. Laubtotholz in Auen und an Gewässern. Weißfäule-Zersetzer an Laubholz, häufig Weide und Pappel in Auen; schon im Frühjahr möglich.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Pappeln
- Weiden
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: April bis Juni und September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb · Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Schuppige Porling besitzt grobe Poren und wird meist erheblich größer. Der Getigerte Knäueling besitzt herablaufende Lamellen mit fein gesägten Schneiden. Heller Hutgrund mit dunklen Schuppen und Laubholzsubstrat können bei beiden vorkommen.
verfügbar
Sägeblättlinge
Noch kein ArtporträtÄhnliche holzbewohnende Lamellenpilze verlangen den Vergleich von Substrat, Schuppen, Stiel und Lamellenschneiden. Ein dunkles Schuppenmuster allein ist kein hinreichender Nachweis des Getigerten Knäuelings.
Der Getigerte Knäueling hat dunkle Hutschuppen auf hellem Grund und größere glatte inamyloide Sporen. Der Aniszähling besitzt braune unregelmäßige Hüte und kleine ornamentierte amyloide Sporen. Beide haben gezähnte Lamellenschneiden; Anisduft kann beim Aniszähling fehlen.
Schuppiger Sägeblättling: Ein zäher Holzpilz mit braunen Hutschuppen und gesägten Lamellenschneiden. Er kann auch verbautes Nadelholz besiedeln und verursacht Braunfäule.
Getigerter Knäueling: Meist zierlicher und vorwiegend an Laubholz, insbesondere in feuchteren Wäldern.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Lamellen innerhalb der Porlingsverwandtschaft
Die äußere Unterseitenform bildet die Stammesgeschichte nicht eins zu eins ab. Lentinus tigrinus besitzt Lamellen und wird dennoch den Polyporales zugeordnet. Die Entwicklungsstudie erklärt ihn als Weißfäule verursachenden Holzabbauer.
Quellen
Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wechselnder Wasserstand prägt den Fundort
Vorkommen an Laubholz sind auch von zeitweise überschwemmten Standorten bekannt. Der Pilz wächst am Holz, nicht als Wasserpflanze. Nach sinkendem Wasserstand können seine Fruchtkörper besonders auffällig erscheinen.
Quellen
Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine zweite Bauform macht die Art für Forschung interessant
Bei nordamerikanischem Material kann zusätzlich eine Form entstehen, deren Lamellen später von Hyphen eingeschlossen werden. Die Sporen werden dann im Fruchtkörper festgehalten. Das wird als Entwicklungsvariante untersucht und ist kein typisches Bestimmungsmerkmal jedes europäischen Fundes.
Quellen
Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Kandidatengene sind noch keine vollständig erklärte Entwicklung
Die Genomstudie von 2018 grenzte anhand von Kreuzungen und Genexpression mehrere mögliche beteiligte Gene ein. Der genaue verantwortliche Mechanismus war damit nicht abschließend geklärt. Die Arbeit zeigt einen Forschungsweg, keine fertige einfache Ein-Gen-Erklärung.
Quellen
Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
Baojun Wu et al. (2018) · Genome Biology and Evolution 10: 3250–3261. DOI 10.1093/gbe/evy246. Abstract, Einleitung und Herkunft der untersuchten Stämme gelesen. Nordamerikanische Entwicklungsformen nicht als typisches europäisches Feldmerkmal ausgegeben. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lentinus tigrinus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGetigerter Knäueling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischTiger Sawgill
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischTijgertaaiplaat
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischLentin tigré
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischLentino tigrado
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
DänischTiger-sejhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026
SchwedischTigermussling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischTwardziak tygrysi
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischHouževnatec tygrovaný
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischTigrasta strnjenka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lentinus tigrinus, tigrasta strnjenka
KroatischTigrasta busenjača
Namensbeleg
CROmushrooms · Lentinus tigrinus · Abgerufen: 06.10.2026
TIGRASTA BUSENJAČA / Lentinus tigrinus (Bull.) Fr.
SerbischTigrasta panjevčica
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 5_1, Zeile Lentinus tigrinus: Tigrasta panjevčica
UngarischNyár-fagomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 20: Lentinus tigrinus | nyár-fagomba
RussischПилолистник тигровый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch虎皮斗菇Sinngemäß: Tigerhaut-Trichterpilz 虎皮韧伞Sinngemäß: Tigerhaut-Zähschirm 虎皮香菇Sinngemäß: Tigerhaut-Duftpilz 豹斑革耳Sinngemäß: Leopardenfleckiges Lederohr
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
虎皮斗菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
虎皮韧伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
虎皮香菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
豹斑革耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischケガワタケSinngemäß: Pelzpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ケガワタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Norwegisch
- Finnisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lentinus tigrinus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) Fr. · Namensdatensatz 164542
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus tigrinus Bull.
Herb. Fr. 2: pl. 70 (1782) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 176 (1821)
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „Fr.“, Index Fungorum „(Bull.) Fr.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 1 |
| Mär | 5 |
| Apr | 58 |
| Mai | 46 |
| Jun | 39 |
| Jul | 20 |
| Aug | 27 |
| Sep | 33 |
| Okt | 16 |
| Nov | 6 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 105 |
| Österreich | 30 |
| Schweiz | 51 |
| Tschechien | 3 |
| Polen | 46 |
| Slowakei | 3 |
| Ungarn | 11 |
| Slowenien | 3 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 32 Meldungen unter CC0 1.0, 220 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- iNaturalist Research-grade Observations · 69 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 56 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 46 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 40 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 23 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 18 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Schuppiger Holzpilz mit Weißfäule und Schwerpunkt auf zeitweise überflutetem Weiden-/Pappelholz bestätigt. Glatte größere Sporen unterscheiden sich von den kleinen ornamentierten amyloiden Sporen des Aniszählings.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 586,587; A34–35 · Gedruckte S. 59; B13–14 · Gedruckte S. 59; B13,16–17 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lentinus tigrinus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Lentinus tigrinus (Getigerter Knäueling) – Fundkorb
- Genomics and Development of Lentinus tigrinus: A White-Rot Wood-Decaying Mushroom with Dimorphic Fruiting Bodies
- First Nature · polyporus squamosus
- Fundkorb · cerioporus squamosus
- Lentinellus cochleatus - houžovec hlemýžďovitý - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen4 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 586,587
- Neolentinus lepideus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Neolentinus lepideus
Seite: S. 76
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 19, 20, 21
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Lentinus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lentinus