Gemeiner Erdritterling
Tricholoma terreum
Der Speisewert wird uneinheitlich bewertet. Widersprüchliche toxikologische Befunde begründen keine Verzehrfreigabe; die Quellenlage wird unten erläutert.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM-Positivliste 2026 führt die Art als Speisepilz. Toxikologische Studien und ältere Bewertungen widersprechen sich teilweise; diese Forschungslage wird im Porträt getrennt erläutert.
Toxikologische Einordnung umstritten. Eine Studie von 2014 berichtete über toxische isolierte Inhaltsstoffe und Mäuseversuche. Eine erneute chemische Untersuchung von 2024 fand mehrere dieser Stoffgruppen im untersuchten Material nicht. Die DGfM führt die Art als Verdachtsart; diese widersprüchliche Evidenz begründet weder eine gesicherte menschliche Vergiftungshäufigkeit noch eine Verzehrfreigabe.
Ein grauer, feinfilziger Ritterling mit hellen Lamellen und Kiefernbezug. Seine Abgrenzung und die umstrittene toxikologische Bewertung verlangen getrennte Betrachtungen: ähnliche Namen, Tierexperimente und menschliche Vergiftungen sind unterschiedliche Evidenzarten.

Grauhütige Fruchtkörper unterschiedlicher Größe; ein umgelegtes Exemplar zeigt helle Lamellen und einen weißlichen Stiel.
Park bei Massy, Frankreich. Die Aufnahme zeigt keine Sporen- oder mikroskopischen Merkmale. Artenkomplex: Quellenbestimmung übernommen, ohne molekulare oder mikroskopische Überprüfung.
Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Nahansicht eines grau faserig wirkenden Hutes neben einer hellgrauen Lamellenunterseite.
Park bei Paris, Frankreich. Die Stielbasis ist nur unvollständig zu sehen; Geruch und mikroskopische Merkmale fehlen. Artenkomplex: Quellenbestimmung übernommen, ohne molekulare oder mikroskopische Überprüfung.
User:Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 3–8 cm, mausgrau, fein filzig bis radialfaserig, jung kegelig.
- Unterseite
Weißlich bis grau, am Stiel .
- Stiel & Basis
Hell, schlank bis mäßig kräftig, ohne beständige Manschette.
- Fleisch
Hell; keine für die Art typische deutliche Rotverfärbung.
- Sporenpulver
Weiß.
Die ganze Gruppe grauer Ritterlinge prüfen
Hutoberfläche, Basis, Verfärbungen und Baumbestand dokumentieren. Ein fehlender Mehlgeruch oder eine kleine Größe schließen gefährliche Vergleichsarten allein nicht aus.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · tricholoma terreum
Pat O’Reilly · Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen. · eingesehen 03.10.2026
Fundkorb · tricholoma terreum
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Ektomykorrhiza besonders mit Kiefern; oft gesellig im späten Jahr.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis November. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 · First Nature · tricholoma terreum · Fundkorb · tricholoma terreum
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Der Tigerritterling ist meist kräftiger und trägt deutlichere grobe Schuppen. Der Gemeine Erdritterling wirkt eher feinfilzig. Größe und Geruch allein sind keine sichere Trennung.
Schärflicher Ritterling: Hut 3–7 cm breit, grauviolett bis silbergrau, radial faserig und meist gebuckelt.
Gemeiner Erdritterling: Ebenfalls grau, aber mit anderer Hutbekleidung; dunkle Schneiden allein erlauben keine sichere Trennung.
Weitere ähnliche Arten
Der Schwarzfaserige Ritterling besitzt einen feucht schmierigen, dunkel radialfaserigen Hut und oft gelbliche Töne. Der Gemeine Erdritterling hat eher eine trocken-filzige Hutoberfläche.
Der Gilbende Erdritterling besitzt typischerweise Mehlgeruch und allmählich gilbende Stellen. Beim Gemeinen Erdritterling fehlen diese Merkmale gewöhnlich. Geruch und Verfärbung sind gemeinsam mit Hutoberfläche, Sporen und Baumbestand zu bewerten.
Schwarzschuppiger Ritterling: Ein grauer Ritterling mit markanten dunklen Hutschuppen. Der Name wurde auch für den stärker am Stiel geschuppten T. squarrulosum benutzt; dieses Porträt folgt ausdrücklich dem engeren Schlüsselkonzept.
Gemeiner Erdritterling: Feinere graue Filz- bis Faserschuppung, andere Geruchs- und Strukturkombination.
Gilbender Ritterling: Ein grauer Ritterling mit jungem Spinnwebschleier und schmalen Sporen. Gelbliche Verfärbungen und der Baumbezug ergänzen die Abgrenzung.
Gemeiner Erdritterling: Graue Hutfarbe ist ähnlich. Die Kombination aus Gelben, Mehlgeruch und schmalen Sporen ist wichtiger als der Farbton.
Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen
Rosafüßiger Ritterling: Hut etwa 4–8 cm, gelegentlich größer, dunkelgrau bis grauschwarz, filzig bis schuppig; Rand häufig heller.
Gemeiner Erdritterling: Grauer Hut ebenfalls möglich; Standort und Basisreaktion unterscheiden sich.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Eine Neubewertung braucht beide Studien
Die ältere Untersuchung isolierte Triterpenoide und prüfte einzelne Verbindungen an Mäusen. Die Arbeit von 2024 nutzte HR-LC-MS und NMR und fand keine Belege für mehrere berichtete Stoffgruppen. Saponaceolid B wurde dort jedoch nachgewiesen. Verschiedene Proben und Methoden müssen bei der Gegenüberstellung erhalten bleiben.
Quellen
Chemical and toxicological investigations of a previously unknown poisonous European mushroom Tricholoma terreum
Yin et al. (2014) · Abstract gelesen: isolierte Triterpenoide und orale Mäuseversuche; keine Ableitung einer menschlichen Grenzdosis. · eingesehen 03.10.2026
No Evidence Was Found for the Presence of Terreolides, Terreumols or Saponaceolides H–S in the Fruiting Bodies of Tricholoma terreum
Clericuzio, Serra & Vidari (2024) · Abstract über Europe PMC gelesen: zwei ITS-geprüfte italienische Kollektionen, HR-LC-MS und NMR. Saponaceolid B wurde nachgewiesen; mehrere andere zuvor berichtete Stoffgruppen nicht. Kein pauschaler Nachweis von Stofffreiheit. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Tierdaten sind keine menschliche Portionsgrenze
Aus experimentellen Dosen lassen sich keine verlässlichen Speisemengen für Menschen errechnen. Ebenso beweist ein fehlender analytischer Nachweis in bestimmten Kollektionen keine universelle Unbedenklichkeit. Deshalb bleibt die Unsicherheit in der Einordnung sichtbar.
Quellen
Chemical and toxicological investigations of a previously unknown poisonous European mushroom Tricholoma terreum
Yin et al. (2014) · Abstract gelesen: isolierte Triterpenoide und orale Mäuseversuche; keine Ableitung einer menschlichen Grenzdosis. · eingesehen 03.10.2026
No Evidence Was Found for the Presence of Terreolides, Terreumols or Saponaceolides H–S in the Fruiting Bodies of Tricholoma terreum
Clericuzio, Serra & Vidari (2024) · Abstract über Europe PMC gelesen: zwei ITS-geprüfte italienische Kollektionen, HR-LC-MS und NMR. Saponaceolid B wurde nachgewiesen; mehrere andere zuvor berichtete Stoffgruppen nicht. Kein pauschaler Nachweis von Stofffreiheit. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ältere Namen wurden zusammengeführt
Die nordische Revision fand keine Übereinstimmung zwischen ITS-Linien und den traditionell verwendeten Unterschieden von T. myomyces, T. gausapatum und T. terreum. Das erklärt, weshalb ältere Bücher dieselben Feldmerkmale anders auf Namen verteilen.
Quellen
Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
Heilmann-Clausen, Christensen, Frøslev & Kjøller (2017) · Volltext zugänglich; Methoden, Abschnitte zur Artabgrenzung und Sektion Terrea, insbesondere S. 49–51, eingesehen. DOI 10.3767/003158517X693174. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Vergleich beginnt mit der Oberfläche
Feine graue Fasern sind anders zu beurteilen als grobe, abgesetzte Schuppen des Tigerritterlings. Hinzu kommen Habitus, Geruch, Substratumfeld und Mikromerkmale. Stark durchnässte oder abgeriebene Hüte können den Unterschied verdecken.
Quellen
Fundkorb · tricholoma terreum
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Tricholoma terreum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGemeiner ErdritterlingErd-Ritterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischGrey Knight
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischMuisgrijze ridderzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischTricholome terreuxPetit-gris
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischNegrillaRatón
Namensbeleg
Fungipedia · Tricholoma terreum · Abgerufen: 05.10.2026
ItalienischMorettaEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
DänischJord-ridderhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischGrå jordmusserong
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischJordmusseronGråmusseron
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischHarmaavalmuska
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischGąska ziemistoblaszkowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischČirůvka zemní
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischPrstena kolobarnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Tricholoma terreum, prstena kolobarnica
KroatischMišja vitezovka (mišek)
Namensbeleg
CROmushrooms · Tricholoma terreum · Abgerufen: 06.10.2026
MIŠJA VITEZOVKA (MIŠEK) / Tricholoma terreum (Schaeff.) P.Kumm.
SerbischMiška
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 6_1, Zeile Tricholoma terreum: Miška
UngarischFenyő-pereszke
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 32: Tricholoma terreum | fenyő-pereszke
RussischРядовка землистая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch棕灰口蘑Sinngemäß: Braungrauer Koumo
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
棕灰口蘑: Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.
JapanischクマシメジSinngemäß: Bären-Shimeji
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
クマシメジ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Tricholoma terreum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Schaeff.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Schaeff.) P. Kumm. · Namensdatensatz 216171
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus terreus Schaeff.
Fung. bavar. palat. nasc. 4: 28 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsautor laut Register
- Fr.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 03.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 14 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 7 |
| Mai | 18 |
| Jun | 15 |
| Jul | 13 |
| Aug | 36 |
| Sep | 119 |
| Okt | 496 |
| Nov | 363 |
| Dez | 65 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 281 |
| Österreich | 246 |
| Schweiz | 596 |
| Tschechien | 14 |
| Polen | 3 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 2 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 1 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 44 Meldungen unter CC0 1.0, 1.103 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 569 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 241 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 237 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 68 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 29 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Feinfilziger grauer Hut, schwacher Geruch und fehlendes typisches Röten bestätigt. Der Schlüssel schließt seltenere Laubbaumpartner ein. Die aktuelle chemische Kontroverse bleibt außerhalb dieses morphologischen Abgleichs.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 150; Schlüssel F43–45 · Gedruckte S. 150,151; Schlüssel F43–48 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Tricholoma terreum · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · tricholoma terreum
- Fundkorb · tricholoma terreum
- Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
- Chemical and toxicological investigations of a previously unknown poisonous European mushroom Tricholoma terreum
- No Evidence Was Found for the Presence of Terreolides, Terreumols or Saponaceolides H–S in the Fruiting Bodies of Tricholoma terreum
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen15 weitere Fachquellen · 3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Vergiftungssyndrome: Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
- First Nature · Tricholoma pardinum
- Tigerritterling · Pilzberatung
- First Nature · tricholoma portentosum
- Fundkorb · tricholoma portentosum
- Tricholoma scalpturatum - čirůvka šedožemlová - myko.cz
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 150
- Tricholoma atrosquamosum · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Tricholoma atrosquamosum
Seiten: S. 420–421 · S. 418–419
- Tricholoma argyraceum · Artbeschreibung
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
Seiten: PDF-S. 323 · PDF-S. 323
- Gerhardt · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (2014)
- Funga Nordica
Seite: PDF-S. 878
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 553, 554, 555
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Tricholoma sciodes
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
- GBIF · Namensabgleich Tricholoma basirubens
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
13 erschlossene Quellen mit Bezug zu Tricholoma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Tricholoma