MitteleuropaDE

Tigerritterling

Tricholoma pardinum

SpeisewertGiftig

Die DGfM führt den Tigerritterling als Auslöser gastrointestinaler Vergiftungen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

In der DGfM-Giftpilzliste geführt. Wirkstoffe, Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich je nach Art; die Einordnung wird im Porträt erläutert.

Mehrere kräftige Fruchtkörper mit graubraun geschuppten Hüten; ein umgelegtes Exemplar zeigt helle Lamellen und einen dicken Stiel.

Die Sammlung ist für die Aufnahme ausgelegt. Ein Maßstab und mikroskopische Befunde fehlen.

Foto: Jose Angel Urquia Goitia · CC BY-SA 4.0 · Original

Graue Schuppen auf hellem Hutgrund und ein kräftiger weißlicher Stiel kennzeichnen den Tigerritterling. Er ist ein wichtiger giftiger Vergleichspartner grauer Ritterlinge.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut etwa 5–11 cm breit, auf silbergrauem Grund zunehmend mit dunkleren graubraunen Schuppen besetzt. Jung kann die Zeichnung eher eingewachsen faserig wirken; der Rand ist zunächst eingerollt, später wellig.

Unterseite

Weißlich bis creme, am Stiel .

Stiel & Basis

Stiel meist 4–10 × 1,5–3,5 cm, weißlich, dick und fest, keulig bis bauchig. Fein längsfaserig bis flockig, gelegentlich mit rostigen Basisflecken; an der Spitze können Flüssigkeitströpfchen auftreten. Ein fehlt.

Fleisch

Weißlich bis grauweiß; Geruch häufig mehlig.

Sporenpulver

Weiß.

Grau ist eine große Vergleichsgruppe

Hinweis zur Beobachtung

Schuppenform, Lamellenansatz und vollständigen Stiel zusammen dokumentieren; nicht kosten.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Tricholoma pardinum
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026

Tigerritterling · Pilzberatung
Stadt Wien · Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften gelesen: Lamellenansatz, Stiel, Fleisch, Geruch, Vorkommen und Giftigkeit. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem bei Buche und Fichte.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Tigerritterling · Pilzberatung · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Schwarzfaseriger Ritterling

Tricholoma squarrulosum

Giftig

Schwarzfaseriger Ritterling: Dunkler schuppiger Hut und ebenfalls dunkel faseriger Stiel unterscheiden diesen Laubwald-Ritterling vom enger gefassten Schwarzschuppigen Ritterling der Nadelwälder.

Tigerritterling: Giftige Vergleichsart mit kräftiger Gestalt und groben, kontrastierenden Hutschuppen.

Weitere ähnliche Arten

Gilbender Erdritterling

Tricholoma scalpturatum

Essbar mit Einschränkungen

Der Tigerritterling ist meist kräftiger und gröber geschuppt als der Gilbende Erdritterling. Beim Gilbenden Erdritterling kommen allmählich gelbe Stellen hinzu. Größe und Schuppenbild allein liefern insbesondere bei jungen grauen Ritterlingen keine sichere Trennung.

Schwarzschuppiger Ritterling

Tricholoma atrosquamosum

Speisewert umstritten

Schwarzschuppiger Ritterling: Ein grauer Ritterling mit markanten dunklen Hutschuppen. Der Name wurde auch für den stärker am Stiel geschuppten T. squarrulosum benutzt; dieses Porträt folgt ausdrücklich dem engeren Schlüsselkonzept.

Tigerritterling: Kräftiger giftiger Ritterling mit anders angeordneten gröberen Schuppen; Farbe allein ungeeignet.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Quellenwiderspruch am Lamellenansatz

Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) nennt freie Lamellen, die amtliche Wiener Pilzberatung ausgebuchtet angewachsene. Dieses Porträt folgt für das Merkmal der Wiener Beschreibung. Ein Quellenlink ersetzt deshalb nicht die inhaltliche Prüfung einer Angabe.

Quellen

First Nature · Tricholoma pardinum
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026

Tigerritterling · Pilzberatung
Stadt Wien · Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften gelesen: Lamellenansatz, Stiel, Fleisch, Geruch, Vorkommen und Giftigkeit. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch angenehmer Geruch schützt nicht

Die Wiener Pilzberatung beschreibt mehligen Geruch bei dieser giftigen Art. Ein vertrauter Geruch ist somit kein Sicherheitsmerkmal. Insbesondere sollte daraus keine Aufforderung zu einer Geschmacksprobe entstehen.

Quellen

Tigerritterling · Pilzberatung
Stadt Wien · Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften gelesen: Lamellenansatz, Stiel, Fleisch, Geruch, Vorkommen und Giftigkeit. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Artname und Giftbewertung getrennt prüfen

Die Wiener Beratung setzt Tricholoma tigrinum mit T. pardinum gleich. Unterschiedliche Benennungen verändern die Einordnung als Giftpilz nicht.

Quellen

Tigerritterling · Pilzberatung
Stadt Wien · Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften gelesen: Lamellenansatz, Stiel, Fleisch, Geruch, Vorkommen und Giftigkeit. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Vergleich gehört in eine revidierte Gattung

Die nordische Revision untersuchte 72 Artenkonzepte anhand von ITS-Daten und Morphologie. Das hilft, ähnliche graue Ritterlinge in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Es bestätigt nicht die Artidentität eines einzelnen Fotos; die hier beschriebenen Schuppen, Lamellen und Sporen müssen am Beleg zusammenpassen.

Quellen

Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
Heilmann-Clausen, Christensen, Frøslev & Kjøller (2017) · Volltext zugänglich; Methoden, Abschnitte zur Artabgrenzung und Sektion Terrea, insbesondere S. 49–51, eingesehen. DOI 10.3767/003158517X693174. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Tricholoma pardinum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschTigerritterling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischLeopard Knight

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischTricholome tigréTricholome mouchetéTricholome rayéTricholome léopardFaux grisetFaux petit-grisGrivelé

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischAtigrado

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischAgarico tigratoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026

Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 117; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.

Hier belegt: Agarico tigrato.

Zuordnung der Quelle: Tricholoma pardinum.

PolnischGąska tygrysia

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischČirůvka tygrovaná

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischPegasta kolobarnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Tricholoma pardinum, pegasta kolobarnica

KroatischTigrasta vitezovka

Namensbeleg

CROmushrooms · Tricholoma pardinum · Abgerufen: 06.10.2026

TIGRASTA VITEZOVKA / Tricholoma pardinum (Pers.) Quél.

UngarischPárducpereszkeIzzadó pereszke

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 32: Tricholoma pardinum | párducpereszke (izzadó pereszke)

RussischРядовка тигровая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch豹斑口蘑Sinngemäß: Leopardenfleckiger Koumo

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

豹斑口蘑: Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.

JapanischヒョウモンクロシメジSinngemäß: Leopardenfleckiger schwarzer Shimeji

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ヒョウモンクロシメジ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
2 weitereWeniger anzeigen
  • Finnisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Tricholoma pardinum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers.) Quél.
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pers.) Quél. · Namensdatensatz 356853
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus myomyces var. pardinus Pers.
Syn. meth. fung. 2: 346 (1801) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

173GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun2
Jul6
Aug18
Sep79
Okt61
Nov7
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland4
Österreich22
Schweiz147
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 173 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 143 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 22 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 8 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Kontrastreiche konzentrische Hutschuppen und kräftiger Habitus bestätigt. Der Schlüssel nennt Buche und Tanne auf Kalk sowie Schnallen; die bisherige Fichtenangabe wird nicht ohne weitere Prüfung als exklusiver Baumpartner behandelt.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 150; Schlüssel F41–42 · Gedruckte S. 150; Schlüssel F43–45 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Tricholoma pardinum · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Tricholoma pardinum
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen

  2. Tigerritterling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien · Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften gelesen: Lamellenansatz, Stiel, Fleisch, Geruch, Vorkommen und Giftigkeit

  3. Pilzvergiftungen: Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
    Bibliografie

    Deutsche Gesellschaft für Mykologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Gelesen: Abschnitte zu gastrointestinalem, Muscarin-, Coprinus-, Orellanus- und Rohpilz-Syndrom; keine Übernahme von Therapieanweisungen

  4. Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
    Bibliografie

    Heilmann-Clausen, Christensen, Frøslev & Kjøller (2017)

    Fachpublikation · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Volltext zugänglich; Methoden, Abschnitte zur Artabgrenzung und Sektion Terrea, insbesondere S. 49–51, eingesehen. DOI 10.3767/003158517X693174

  5. Fundkorb · tricholoma terreum
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Tricholoma scalpturatum, Yellowing Knight mushroom
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artmerkmale, Ökologie und Speisewert gelesen. Offenkundige Fehler im Namensabschnitt nicht übernommen

  2. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 150

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel F41–42 · Gedruckte S. 150; Schlüssel F43–45

  4. Tricholoma atrosquamosum · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Redaktion Myko atlas

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Namenseintrag und Vergleichsarten gelesen; keine morphologische Vollbeschreibung vorhanden

  5. Funga Nordica (2008) · Tricholoma atrosquamosum

    Seiten: S. 420–421 · S. 420–421

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. Enges atrosquamosum-Konzept, squarrulosum getrennt; Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen

  6. Tricholoma squarrulosum · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

  7. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 555, 556

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Makromorphologischer und regionaler Ökologie-Teilabgleich unter historischem Namen tigrinum; keine neue Toxikologie- oder Schutzstatusprüfung

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus, Hut und Stiel
    Foto: Jose Angel Urquia Goitia · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Vorschaudatei; keine lokale Bildbearbeitung. Vorhandene Bildmetadaten bleiben erhalten.

    Lamellen und kräftiger Stiel
    Foto: Jose Angel Urquia Goitia · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Vorschaudatei; keine lokale Bildbearbeitung. Vorhandene Bildmetadaten bleiben erhalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandTricholoma pardinum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

13 erschlossene Quellen mit Bezug zu Tricholoma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Tricholoma

Fotoansicht