Schwefelritterling
Tricholoma sulphureum
In der DGfM-Giftpilzliste beim gastrointestinalen Syndrom geführt. Eine genaue Wirkstoffzuordnung lässt sich daraus allein nicht ableiten.
Quellen zum Speisewert
Ein weitgehend schwefelgelber Ritterling mit relativ entfernten Lamellen und auffällig unangenehmem Geruch. Der oft zitierte „Leuchtgasgeruch“ ist ein historischer Vergleich, der nicht jedem Menschen als Geruchserfahrung zur Verfügung steht.

Gelbe Fruchtkörper mit breiten Hüten und gelben Stielen im braunen Laub.
Der für die Artbeschreibung wichtige Geruch ist nicht sichtbar. Die Artzuordnung folgt Andreas Kunzes Commons-Datei, nicht einer eigenen Prüfung.
Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original

Mehrere gelbliche Fruchtkörper; die umgelegten Exemplare zeigen breite, relativ entfernt stehende gelbe Lamellen.
Die Quelle ist eine benannte Mushroom-Observer-Aufnahme. Etwaige dort genannte mikroskopische Bestimmung wurde nicht selbst nachvollzogen; Caption beschreibt nur Sichtbares.
Nicolò Oppicelli · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 3–8 cm, trocken und matt, schwefelgelb mit olivlichen oder rötlichen Tönen; später welliger Rand.
- Unterseite
Gelb, relativ dick und weit stehend, bis mit kurzem Zahn .
- Stiel & Basis
Etwa 4–10 cm lang, gelb, häufig längsfaserig und später rostlich überlaufen; ohne .
- Fleisch
Gelb; markanter unangenehmer Geruch, in der Literatur unter anderem als leuchtgasartig beschrieben.
- Sporenpulver
Weiß; glatte elliptische bis mandelförmige Sporen.
Lamellenabstand und Oberfläche neben dem Geruch erfassen
Eine Unterseitenaufnahme ergänzt den Geruchseindruck. Einen nicht wahrgenommenen Geruch als Beobachtung stehen lassen, statt die Art dadurch sicher auszuschließen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung & Quellen
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Tricholoma sulphureum · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Tricholoma sulphureum
Rapior et al. (1998) fanden Indol in frischen Fruchtkörpern und halten es für wahrscheinlich verantwortlich für den Leuchtgasgeruch.
- Indol · PubChem CID 798
Quelle unter T. sulfureum. Indol nur im Lösungsmittelextrakt (3,4 %) und Destillat (15,8 %), nicht im Dampfraum; 3-Formylindol im Abstract mitgenannt. Die Autoren erwägen zusätzlich ein Gemisch aus Benzaldehyd, 1-Octen-3-ol und Phenylacetaldehyd. Breheret et al. 1997 (Tableau 1) nannten für dieselbe Art noch Linalool und Undecen. Indol als Hauptgeruchskomponente auch bei Hilber 1968 (Z. Pilzk. 34: 153–158, nicht gelesen; zitiert von Rapior 1998 und Fons et al. 2006, S. 50).
Bezug im Porträt
- Kurzbeschreibung: „Leuchtgasgeruch“
- Fleischbeschreibung: „leuchtgasartig“
Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Milhau M, Bessière J-M (1998). Volatile components of fresh Agrocybe aegerita and Tricholoma sulfureum. Cryptogamie, Mycologie 19(1–2): 15–23
Tricholoma inamoenum · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit
Tricholoma inamoenum
Artkonzept und Herkunft begrenzt geklärt: Eine Übertragbarkeit auf europäische Funde ist nicht belegt.
Nach Dampfraumanalyse erklären Indol und 1-Octen-3-ol den „Steinkohlenteer“-Geruch von T. inamoenum.
- Indol · PubChem CID 798
- 1-Octen-3-ol · PubChem CID 18827
Nur diese zwei Stoffe im Dampfraum; Schluss per Ausschluss, keine Olfaktometrie. Material vermutlich aus Kalifornien (Humboldt State University); ob es der europäischen Art entspricht, ist nicht geprüft.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „stark unangenehmem Geruch“ (Vergleich: Lästiger Ritterling)
Wood WF, Largent DL, Henkel TW (2004). Headspace analysis identifies indole and 1-octen-3-ol as the “coal tar” odor of Tricholoma inamoenum. Mycological Progress 3(4): 325–328
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz. Laub- und Nadelwälder. Mykorrhizapilz verschiedener Laub- und Nadelbäume, häufig in Gruppen.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Myko atlas · Tricholoma sulphureum · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Grünlinge haben meist dichtere Lamellen und einen anders beschaffenen, häufig schmierigen Hut. Beim Schwefelritterling stehen trocken-matte Oberfläche, entferntere Lamellen und auffälliger Geruch im Vordergrund.
Der Grünblättrige Schwefelkopf wächst typischerweise büschelig an Holz und hat dunkles Sporenpulver. T. sulphureum lebt als Mykorrhizapilz am Boden und besitzt weißen Abwurf. Gelbe Farbe allein verbindet sehr unterschiedliche Pilze.
Weitere ähnliche Arten
Lästiger Ritterling: Blasser Ritterling mit weit stehenden Lamellen, relativ großen Sporen und stark unangenehmem Geruch.
Schwefelritterling: Ähnlich unangenehmer Geruch, aber deutliche Gelbtöne.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Historische Geruchswörter erklären, nicht voraussetzen
Der tschechische Arttext merkt an, dass Leuchtgas heute vielen Menschen nicht mehr vertraut ist. Eine präzise Beschreibung des eigenen Eindrucks ist daher sinnvoller als erzwungene Übereinstimmung mit einem alten Wort.
Quellen
Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Trocken und entferntlamellig
Der Hut ist trocken, die Lamellen stehen relativ weit auseinander. Diese sichtbaren Merkmale unterstützen den Vergleich mit anderen gelben Ritterlingen, selbst wenn der Geruch auf einem Foto naturgemäß nicht überprüfbar ist.
Quellen
Fundkorb · Tricholoma sulphureum
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch ein gelber Ritterling besitzt weiße Sporen
Das gelbe Gewebe ist von der Sporenpulverfarbe zu unterscheiden. Beschrieben sind glatte Sporen von 8–11 × 5–7 µm. Der weiße Abwurf passt zur Ritterlingsgruppe, trennt ihre gelben Arten jedoch nicht allein.
Quellen
Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Rotton entscheidet die Artgrenze nicht
Die historische Trennung rötlicher bufonium-Formen lässt sich nicht einfach durch Hutfarbe lösen. Die Revision von 2017 erkannte zusätzliche genetische Vielfalt im Schwefelritterlingsumfeld, ohne sämtliche Linien abschließend zu benennen. Ein Rotton allein reicht deshalb weder zum Trennen noch zum Zusammenlegen von Arten.
Quellen
Fundkorb · Tricholoma sulphureum
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 573, 574. Historische Artzusammenfassung mit Heilmann-Clausen et al. (2017), S. 51–52, abgeglichen. Keine Übernahme gepoolter Regionalhäufigkeiten oder Wirtsstatistiken. · eingesehen 06.10.2026
Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
Jacob Heilmann-Clausen, Morten Christensen, Tobias G. Frøslev & Rasmus Kjøller · Persoonia 38: 38–57. S. 51–52: Abschnitte Atrosquamosa und Sericella erneut gelesen; historische Sammelkonzepte von den genetisch untersuchten Gruppen getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Tricholoma sulphureum
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DeutschSchwefelritterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischStinky Knight
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischNarcisridderzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischTricholome soufré
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischTricoloma azufrado
Namensbeleg
ADISAC–La Voz · Índice de nombres comunes · Abgerufen: 05.10.2026
ItalienischAgarico zolfino
Namensbeleg
I funghi della Campania — Tricholoma sulphureum · Abgerufen: 05.10.2026
DänischSvovl-ridderhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischSvovelmusserong
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSvavelmusseron
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischRikkivalmuska
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischGąska siarkowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischČirůvka sírožlutá
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischŽveplena kolobarnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Tricholoma sulphureum, žveplena kolobarnica
KroatischSumporasta vitezovka
Namensbeleg
CROmushrooms · Tricholoma sulphureum · Abgerufen: 06.10.2026
SUMPORASTA VITEZOVKA / Tricholoma sulphureum (Bull.) P.Kumm.
UngarischBüdös pereszke
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 32: Tricholoma sulphureum | büdös pereszke
RussischРядовка серно-жёлтая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch硫色口蘑Sinngemäß: Schwefelfarbener Koumo
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
硫色口蘑: Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.
JapanischニオイキシメジSinngemäß: Duftender gelber Shimeji
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ニオイキシメジ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Tricholoma sulphureum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull. : Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) P. Kumm. · Namensdatensatz 227491
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus sulphureus Bull.
Herb. Fr. 4: pl. 168 (1784) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 110 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 2 |
| Jul | 3 |
| Aug | 86 |
| Sep | 336 |
| Okt | 626 |
| Nov | 206 |
| Dez | 12 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 589 |
| Österreich | 201 |
| Schweiz | 466 |
| Tschechien | 6 |
| Polen | 5 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 2 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 2 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 128 Meldungen unter CC0 1.0, 1.144 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 452 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 430 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 183 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 115 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 78 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 10 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 2 Datensätze
Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Gelber matter Hut, gelbe ausgebuchtete Lamellen, längsfaseriger Stiel und markanter unangenehmer Geruch bestätigt. Weißer Abwurf und glatte elliptisch-mandelförmige Sporen belegt. Laub-/Nadelwaldspektrum bestätigt; historische Vermutung zum Varietätsrang von T. bufonium nicht übernommen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 437, gedruckte S. 340; PDF-S. 339. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Tricholoma sulphureum · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Myko atlas · Tricholoma sulphureum
- Fundkorb · Tricholoma sulphureum
- First Nature · tricholoma equestre
- Hypholoma fasciculare – Sulphur Tuft
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 146
- Česká mykologická společnost · Tricholoma inamoenum
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 573, 574
- Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 339
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
13 erschlossene Quellen mit Bezug zu Tricholoma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Tricholoma