MitteleuropaDE

Schwefelritterling

Tricholoma sulphureum

SpeisewertGiftig

In der DGfM-Giftpilzliste beim gastrointestinalen Syndrom geführt. Eine genaue Wirkstoffzuordnung lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Quellen zum Speisewert

Gelbe Fruchtkörper mit breiten Hüten und gelben Stielen im braunen Laub.

Der für die Artbeschreibung wichtige Geruch ist nicht sichtbar. Die Artzuordnung folgt Andreas Kunzes Commons-Datei, nicht einer eigenen Prüfung.

Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein weitgehend schwefelgelber Ritterling mit relativ entfernten Lamellen und auffällig unangenehmem Geruch. Der oft zitierte „Leuchtgasgeruch“ ist ein historischer Vergleich, der nicht jedem Menschen als Geruchserfahrung zur Verfügung steht.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 3–8 cm, trocken und matt, schwefelgelb mit olivlichen oder rötlichen Tönen; später welliger Rand.

Unterseite

Gelb, relativ dick und weit stehend, bis mit kurzem Zahn .

Stiel & Basis

Etwa 4–10 cm lang, gelb, häufig längsfaserig und später rostlich überlaufen; ohne .

Fleisch

Gelb; markanter unangenehmer Geruch, in der Literatur unter anderem als leuchtgasartig beschrieben.

Sporenpulver

Weiß; glatte elliptische bis mandelförmige Sporen.

Lamellenabstand und Oberfläche neben dem Geruch erfassen

Hinweis zur Beobachtung

Eine Unterseitenaufnahme ergänzt den Geruchseindruck. Einen nicht wahrgenommenen Geruch als Beobachtung stehen lassen, statt die Art dadurch sicher auszuschließen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung & Quellen

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Tricholoma sulphureum · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Tricholoma sulphureum

Rapior et al. (1998) fanden Indol in frischen Fruchtkörpern und halten es für wahrscheinlich verantwortlich für den Leuchtgasgeruch.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Quelle unter T. sulfureum. Indol nur im Lösungsmittelextrakt (3,4 %) und Destillat (15,8 %), nicht im Dampfraum; 3-Formylindol im Abstract mitgenannt. Die Autoren erwägen zusätzlich ein Gemisch aus Benzaldehyd, 1-Octen-3-ol und Phenylacetaldehyd. Breheret et al. 1997 (Tableau 1) nannten für dieselbe Art noch Linalool und Undecen. Indol als Hauptgeruchskomponente auch bei Hilber 1968 (Z. Pilzk. 34: 153–158, nicht gelesen; zitiert von Rapior 1998 und Fons et al. 2006, S. 50).

Bezug im Porträt

  • Kurzbeschreibung: „Leuchtgasgeruch“
  • Fleischbeschreibung: „leuchtgasartig“

Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Milhau M, Bessière J-M (1998). Volatile components of fresh Agrocybe aegerita and Tricholoma sulfureum. Cryptogamie, Mycologie 19(1–2): 15–23

Fundstelle: Abstract/Résumé S. 15; Materials and methods (Pilzmaterial) S. 16; Results and discussion, Abschnitt „Volatile components of T. sulfureum“ S. 18; Tabelle 2

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Volltext (OCR des Internet-Archive-Digitalisats von Bd. 19), selbst gelesen: Abstract, Einleitung, Methoden, Ergebnisse, Tabellen, Literatur

Tricholoma inamoenum · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit

Tricholoma inamoenum

Artkonzept und Herkunft begrenzt geklärt: Eine Übertragbarkeit auf europäische Funde ist nicht belegt.

Nach Dampfraumanalyse erklären Indol und 1-Octen-3-ol den „Steinkohlenteer“-Geruch von T. inamoenum.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Nur diese zwei Stoffe im Dampfraum; Schluss per Ausschluss, keine Olfaktometrie. Material vermutlich aus Kalifornien (Humboldt State University); ob es der europäischen Art entspricht, ist nicht geprüft.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „stark unangenehmem Geruch“ (Vergleich: Lästiger Ritterling)

Wood WF, Largent DL, Henkel TW (2004). Headspace analysis identifies indole and 1-octen-3-ol as the “coal tar” odor of Tricholoma inamoenum. Mycological Progress 3(4): 325–328

Fundstelle: Titel und Abstract

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Titel und Bibliografie (Crossref, selbst geprüft); Abstract auf der Springer-Seite (Recherche-Agent); Volltext nicht zugänglich

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Laub- und Nadelwälder. Mykorrhizapilz verschiedener Laub- und Nadelbäume, häufig in Gruppen.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume
  • Nadelbäume

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Myko atlas · Tricholoma sulphureum · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Historische Geruchswörter erklären, nicht voraussetzen

Der tschechische Arttext merkt an, dass Leuchtgas heute vielen Menschen nicht mehr vertraut ist. Eine präzise Beschreibung des eigenen Eindrucks ist daher sinnvoller als erzwungene Übereinstimmung mit einem alten Wort.

Quellen

Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Trocken und entferntlamellig

Der Hut ist trocken, die Lamellen stehen relativ weit auseinander. Diese sichtbaren Merkmale unterstützen den Vergleich mit anderen gelben Ritterlingen, selbst wenn der Geruch auf einem Foto naturgemäß nicht überprüfbar ist.

Quellen

Fundkorb · Tricholoma sulphureum
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch ein gelber Ritterling besitzt weiße Sporen

Das gelbe Gewebe ist von der Sporenpulverfarbe zu unterscheiden. Beschrieben sind glatte Sporen von 8–11 × 5–7 µm. Der weiße Abwurf passt zur Ritterlingsgruppe, trennt ihre gelben Arten jedoch nicht allein.

Quellen

Myko atlas · Tricholoma sulphureum
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Rotton entscheidet die Artgrenze nicht

Die historische Trennung rötlicher bufonium-Formen lässt sich nicht einfach durch Hutfarbe lösen. Die Revision von 2017 erkannte zusätzliche genetische Vielfalt im Schwefelritterlingsumfeld, ohne sämtliche Linien abschließend zu benennen. Ein Rotton allein reicht deshalb weder zum Trennen noch zum Zusammenlegen von Arten.

Quellen

Fundkorb · Tricholoma sulphureum
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 573, 574. Historische Artzusammenfassung mit Heilmann-Clausen et al. (2017), S. 51–52, abgeglichen. Keine Übernahme gepoolter Regionalhäufigkeiten oder Wirtsstatistiken. · eingesehen 06.10.2026

Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
Jacob Heilmann-Clausen, Morten Christensen, Tobias G. Frøslev & Rasmus Kjøller · Persoonia 38: 38–57. S. 51–52: Abschnitte Atrosquamosa und Sericella erneut gelesen; historische Sammelkonzepte von den genetisch untersuchten Gruppen getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Tricholoma sulphureum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSchwefelritterling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischStinky Knight

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischNarcisridderzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischTricholome soufré

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischTricoloma azufrado

Namensbeleg

ADISAC–La Voz · Índice de nombres comunes · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischAgarico zolfino

Namensbeleg

I funghi della Campania — Tricholoma sulphureum · Abgerufen: 05.10.2026

DänischSvovl-ridderhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSvovelmusserong

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSvavelmusseron

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischRikkivalmuska

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischGąska siarkowa

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischČirůvka sírožlutá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischŽveplena kolobarnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Tricholoma sulphureum, žveplena kolobarnica

KroatischSumporasta vitezovka

Namensbeleg

CROmushrooms · Tricholoma sulphureum · Abgerufen: 06.10.2026

SUMPORASTA VITEZOVKA / Tricholoma sulphureum (Bull.) P.Kumm.

UngarischBüdös pereszke

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 32: Tricholoma sulphureum | büdös pereszke

RussischРядовка серно-жёлтая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch硫色口蘑Sinngemäß: Schwefelfarbener Koumo

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

硫色口蘑: Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Koumo (口蘑) ist eine traditionelle Pilzbezeichnung; „Mundpilz“ wäre eine irreführende Zeichenübersetzung.

JapanischニオイキシメジSinngemäß: Duftender gelber Shimeji

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ニオイキシメジ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Tricholoma sulphureum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull. : Fr.) P. Kumm.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) P. Kumm. · Namensdatensatz 227491
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus sulphureus Bull.
Herb. Fr. 4: pl. 168 (1784) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 110 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

1.272GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai1
Jun2
Jul3
Aug86
Sep336
Okt626
Nov206
Dez12
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland589
Österreich201
Schweiz466
Tschechien6
Polen5
Slowakei1
Ungarn2
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg2

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 128 Meldungen unter CC0 1.0, 1.144 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 452 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 430 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 183 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 115 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 78 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 10 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 2 Datensätze
    Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 10 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gelber matter Hut, gelbe ausgebuchtete Lamellen, längsfaseriger Stiel und markanter unangenehmer Geruch bestätigt. Weißer Abwurf und glatte elliptisch-mandelförmige Sporen belegt. Laub-/Nadelwaldspektrum bestätigt; historische Vermutung zum Varietätsrang von T. bufonium nicht übernommen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 437, gedruckte S. 340; PDF-S. 339. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Tricholoma sulphureum · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Myko atlas · Tricholoma sulphureum
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Fundkorb · Tricholoma sulphureum
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. First Nature · tricholoma equestre
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

  4. Hypholoma fasciculare – Sulphur Tuft
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & Ecological role; keine Übernahme von Geschmacksproben

  5. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 146

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel F6 und Fußnote 6

  2. Česká mykologická společnost · Tricholoma inamoenum
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Artbeschreibung · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie, Verwechslungen und Speisewert

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 573, 574

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische Artzusammenfassung mit Heilmann-Clausen et al. (2017), S. 51–52, abgeglichen. Keine Übernahme gepoolter Regionalhäufigkeiten oder Wirtsstatistiken

  4. Taxonomy of Tricholoma in northern Europe based on ITS sequence data and morphological characters
    Bibliografie

    Jacob Heilmann-Clausen, Morten Christensen, Tobias G. Frøslev & Rasmus Kjøller

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 38: 38–57. S. 51–52: Abschnitte Atrosquamosa und Sericella erneut gelesen; historische Sammelkonzepte von den genetisch untersuchten Gruppen getrennt

  5. Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)

    Seite: PDF-S. 339

    Bibliografie

    Josef Breitenbach & Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 437, gedruckte S. 340; PDF-S. 339. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Tricholoma inamoenum
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich: Rang, Familie und akzeptierter Taxonschlüssel; keine Merkmals- oder Verzehrquelle

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 1000 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

    Lamellen und Stiele
    Foto: Nicolò Oppicelli · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 960 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandTricholoma sulphureum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

13 erschlossene Quellen mit Bezug zu Tricholoma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Tricholoma

Fotoansicht