{"date":"2026-10-04","scope":"15 gezielte Porträtabgleiche mit ausgewählten Passagen aus FAN 1, 3, 4 und 6. Kein Vollabgleich aller 275 Porträts und keine vollständige Lektüre der vier Bände.","independentReview":false,"sources":{"fan1":{"id":"fan-1-1988","title":"Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae","author":"C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos","url":"https://www.mycologen.nl/onderzoek/publicaties-downloads/","kind":"Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen","accessedAt":"2026-10-04"},"fan3":{"id":"fan-3-1995","title":"Flora Agaricina Neerlandica 3 (1995): Tricholomataceae (2)","author":"C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier Th. W. Kuyper, E. C. Vellinga und M. E. Noordeloos","url":"https://www.mycologen.nl/onderzoek/publicaties-downloads/","kind":"Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen","accessedAt":"2026-10-04"},"fan4":{"id":"fan-4-1999","title":"Flora Agaricina Neerlandica 4 (1999): Strophariaceae; Tricholomataceae (3)","author":"C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier M. E. Noordeloos, M. Christensen und T. Boekhout","url":"https://www.mycologen.nl/onderzoek/publicaties-downloads/","kind":"Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen","accessedAt":"2026-10-04"},"fan6":{"id":"fan-6-2005","title":"Flora Agaricina Neerlandica 6 (2005): Coprinaceae; Bolbitiaceae","author":"M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Coprinus: C. B. Uljé","url":"https://www.mycologen.nl/onderzoek/publicaties-downloads/","kind":"Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen","accessedAt":"2026-10-04"}},"records":[{"id":"clitopilus-prunulus","book":"fan1","pages":"S. 82–83; PDF-S. 83–84","finding":"Längsgerippte Sporen, herablaufende Lamellen und kräftiger Mehlgeruch bestätigt. Die gerippten Sporen erscheinen in Polansicht kantig; eine einzige Betrachtungsrichtung kann deshalb beim Vergleich mit Rötlingen irreführen.","title":"Eine Spore aus mehreren Richtungen betrachten","text":"Die Sporen des Mehlräslings tragen Längsrippen. In Seitenansicht wird diese Struktur anders sichtbar als beim Blick auf das Sporenende, wo der Umriss kantig wirken kann. Noordeloos beschreibt beide Ansichten ausdrücklich. Für den Vergleich mit Rötlingen ist deshalb die räumliche Struktur aussagekräftiger als das Wort „eckig“ allein; ein Sporenpräparat sollte mehrere Orientierungen zeigen."},{"id":"entoloma-sinuatum","book":"fan1","pages":"S. 94–95; PDF-S. 95–96","finding":"Historischer Konzeptkonflikt: Noordeloos trennt 1988 E. eulividum mit gelblichen jungen Lamellen von einem engeren E. sinuatum ohne diese Gelbtöne. Die Namen werden nicht ungeprüft mit dem heutigen Porträt gleichgesetzt.","title":"Warum ältere Rötling-Namen eine Erklärung brauchen","text":"Wer im ersten Band von Flora Agaricina Neerlandica nach E. sinuatum sucht, trifft auf eine andere Aufteilung: Der gelblamellige Riesenrötling wird dort als E. eulividum behandelt, daneben steht ein enger gefasstes E. sinuatum. Diese historische Verwendung erklärt scheinbar widersprüchliche Farbangaben. Sie ist kein Anlass, die heutigen Merkmale allein nach dem alten Artnamen umzuschreiben. Bei älteren Fundmeldungen müssen Beschreibung und verwendete Artauffassung mitgelesen werden."},{"id":"entoloma-clypeatum","book":"fan1","pages":"S. 97–98; PDF-S. 98–99","finding":"Frühjahrsauftreten und Verbindung zu Rosengewächsen bestätigt. Die Quelle schließt mehrere Farbformen und eine schnallenlose Varietät ein; ihre Maße beschreiben damit ein breites historisches Konzept."},{"id":"hygrophoropsis-aurantiaca","book":"fan3","pages":"S. 65; PDF-S. 67","finding":"Wiederholt gegabelte echte Lamellen bestätigt. Neben Nadelwald werden Laubwald, stark zersetztes Nadelholz und weitere saure nährstoffarme Standorte genannt; Nadelwald allein ist keine Ausschlussregel."},{"id":"laccaria-laccata","book":"fan3","pages":"S. 97–98; PDF-S. 99–100","finding":"Die Bearbeitung verwendet ausdrücklich ein konservatives morphologisches Konzept und führt einen großen Teil der Funde als var. pallidifolia. Keine Vermischung ihrer Sporenmesswerte mit der bereits im Porträt erläuterten neueren Typisierung."},{"id":"laccaria-amethystina","book":"fan3","pages":"S. 101–102; PDF-S. 103–104","finding":"Hygrophane Farbveränderung bestätigt. Vellinga beschreibt zusätzlich einen Sporenabwurf von schwach bläulich oder violettlich bis weiß; diese Variation präzisiert die knappe Farbangabe."},{"id":"marasmius-oreades","book":"fan3","pages":"S. 149; PDF-S. 151","finding":"Zäher Stiel und entfernt stehende Lamellen bestätigt. Der Vergleich mit M. collinus betont dessen brüchigeren, fast glatten Stiel; Geruch bleibt ein ergänzendes und subjektives Merkmal."},{"id":"marasmius-rotula","book":"fan3","pages":"S. 139; PDF-S. 141","finding":"Kollar, Holzsubstrat und Besenzellen bestätigt. Die vorhandenen Vertiefungen erläutern diese Punkte bereits; deshalb kein inhaltsgleicher zusätzlicher Absatz."},{"id":"psilocybe-semilanceata","book":"fan4","pages":"S. 45; PDF-S. 45","finding":"Kaum aufschirmender Hut und fehlende Pleurozystiden bestätigt. Eine abziehbare Huthaut wird ausdrücklich als variabel beschrieben; ihr Fehlen allein widerlegt die Art nicht. Keine Ableitung von Wirkstärke oder Gebrauchshinweisen."},{"id":"psilocybe-cyanescens","book":"fan4","pages":"S. 48–49; PDF-S. 48–49","finding":"Die Quelle nennt Holzreste als Substrat und weist auf damaligen Revisionsbedarf gegenüber P. serbica und P. bohemica hin. Genannte mögliche Synonyme werden nicht als abgeschlossene heutige Gleichsetzung übernommen."},{"id":"tricholoma-equestre","book":"fan4","pages":"S. 112–113; PDF-S. 112–113","finding":"Historischer Konzeptvergleich: T. auratum wird als morphologische Variante einbezogen und var. populinum getrennt behandelt. Die damaligen Habitatangaben gehören zu diesen Konzepten; keine neue Speisewert- oder Giftbewertung aus dem Band von 1999."},{"id":"megacollybia-platyphylla","book":"fan4","pages":"S. 172; PDF-S. 172","finding":"Weiße Rhizomorphen und Verbindung zu verborgenem Holz bestätigt. Scheinbares Wachstum auf Erde ist kein Beleg für eine vom Holz unabhängige Ernährungsweise."},{"id":"strobilurus-esculentus","book":"fan4","pages":"S. 179; PDF-S. 179","finding":"Fichtenzapfen als Substrat und lang ausgezogene Stielbasis bestätigt. Lamellen werden ausgebuchtet bis frei beschrieben; die bisher ausschließlich schmal angeheftete Darstellung wurde erweitert."},{"id":"coprinopsis-atramentaria","book":"fan6","pages":"S. 56–57; PDF-S. 63–64, als Coprinus atramentarius","finding":"Büscheliges Wachstum an teils verborgenem Holz bestätigt. Der Band nennt Coprinopsis atramentaria bereits als Kombination, behandelt die Tintlinge aber weiterhin unter Coprinus. Historische Verzehrhinweise werden nicht übernommen."},{"id":"coprinellus-micaceus","book":"fan6","pages":"S. 85–86; PDF-S. 92–93, als Coprinus micaceus","finding":"Mitraförmige Sporen in entsprechender Ansicht und Kaulozystiden als ergänzende Trennmerkmale bestätigt. Die vorhandenen Absätze zur Sporenorientierung und zum Artenkomplex bleiben bestehen.","title":"Auch die Stieloberfläche gehört zum mikroskopischen Vergleich","text":"Die vergänglichen Körnchen auf dem Hut reichen zur Abgrenzung innerhalb der Glimmertintlingsgruppe nicht aus. Uljé bezieht zusätzlich Zystiden an der Stieloberfläche ein. Sie sind zusammen mit der Sporenform hilfreich; vor allem die Betrachtungsrichtung der Sporen muss dokumentiert werden. So verbindet die Untersuchung verschiedene Strukturen, statt einen abgewaschenen Hut vorschnell auszuschließen."}]}