Behangener Düngerling
Panaeolus papilionaceus
Widersprüchliche Angaben zur Psychoaktivität; in begrenzt untersuchtem Material waren die gesuchten Tryptamine nicht nachweisbar. Daraus folgt keine Speisepilzeinstufung.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM nennt widersprüchliche Angaben zur Psychoaktivität. In einer chemischen Untersuchung von 2022 waren die gesuchten Tryptamine in zwei Fruchtkörpern einer Kollektion nicht nachweisbar. Der Widerspruch begründet keine Speisepilzeinstufung.
Ein glockiger Dungpilz mit hellen Schleierfetzen am Hutrand und auffällig gefleckten Lamellen. Ältere Namen und ein weiter gefasster Artenkomplex erschweren einfache Gleichsetzungen; die Art ist kein gesichert psychoaktiver Gegenpart zu jedem anderen Düngerling.

Mehrere graubraune, glockige Hüte mit teils hellen Randresten auf schlanken bräunlichen Stielen; umgelegte Fruchtkörper zeigen dunkle Lamellen.
Außereuropäische Aufnahme. Die Quellseite nennt Panaeolus papilionaceus und verlinkt eine ITS-Sequenz (MH100681); die molekulare Zuordnung wurde nicht unabhängig überprüft. Kein Nachweis für einen europäischen Fund.
Alan Rockefeller · CC BY-SA 4.0 · Original

Eine Hutunterseite mit sehr dunklen, ungleichmäßig gefärbten Lamellen und hellen Schneiden; der bräunliche Stiel tritt schräg aus der Hutmitte hervor.
Die iNaturalist-/Commons-Quelle bezeichnet den Fund als Panaeolus papilionaceus. Nur eine Unterseite ist sichtbar; Hutoberfläche und Mikromerkmale fehlen. Keine unabhängige Artbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 1–5 cm, meist glockig, grau- bis graubraun; junge Ränder mit hellen, zahnartigen .
- Unterseite
Zunächst grau, später durch ungleich reifende Sporen dunkel gefleckt bis schwarz; Schneiden hell.
- Stiel & Basis
Etwa 6–12 cm lang und 2–4 mm breit, schlank, hohl und fein bereift; ohne typisch beständigen häutigen .
- Fleisch
Dünn und zerbrechlich.
- Sporenpulver
Schwarz; glatte, dickwandige Sporen mit deutlichem Keimporus.
Jungen Hutrand und reife Lamellen festhalten
Die hellen Randzähnchen können verloren gehen. Mehrere Entwicklungsstadien und der schwarze Sporenabwurf ergänzen die Feldansprache.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Saprotroph auf Dung, besonders auf beweideten Flächen; das besiedelte Substrat kann teilweise überwachsen sein.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Dunkelrandiger Düngerling: Ohne Velumzähnchen am Hutrand; Hut deutlich hygrophan, feucht rotbraun, beim Abtrocknen mit dunklerem Randgürtel; Stiel 3–6 mm dick. Sporen nur wenig abgeflacht, 11–14 (–16) µm lang und in Frontansicht 7,5–10 µm breit. Oft büschelig auf altem Mist und Kompost. Psilocybinhaltig.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)
- Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
Weitere ähnliche Arten
Der Heudüngerling besitzt braunen Sporenabwurf und raue Sporen. P. papilionaceus wird mit schwarzem Abwurf, glatten Sporen und jungem weißem Randbehang beschrieben; die Farbe trockener Hüte allein trennt sie nicht.
Auch D. coprophila wächst auf Dung. Purpurbraunes Sporenpulver und in Aufsicht kantige Sporen unterscheiden ihn vom schwarzsporigen Düngerling. Der Substrattyp ist hier eine Gemeinsamkeit.
Ring-Düngerling: Ein heller, halbeiförmiger Hut über schwarz gescheckten Lamellen. Dungsubstrat und ein vergänglicher Stielring sind besonders hilfreich für die Einordnung.
Behangener Düngerling: Meist graubrauner, trockener Hut mit Hüllresten am Rand und ohne aufsteigenden Stielring.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Warum die Lamellen gescheckt wirken
Sporen reifen nicht überall gleichzeitig. Helle und bereits dunkle Bereiche liegen daher nebeneinander. Dieses gefleckte Erscheinungsbild ist für Düngerlinge charakteristisch, aber nicht auf eine einzelne Art beschränkt.
Quellen
Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Randfetzen sind vergänglich
Am jungen Hutrand kann ein weißer Behang sichtbar sein. Alterung, Regen und Berührung können ihn reduzieren. Ein älterer kahler Rand darf deshalb nicht isoliert als Gegenbeweis verwendet werden; Lamellen, Sporen und Substrat bleiben nötig.
Quellen
Fundkorb · Panaeolus papilionaceus
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Kein gesicherter positiver Tryptaminbefund in der gelesenen Studie
In zwei Fruchtkörpern einer Kollektion von 2022 lagen die untersuchten Tryptamine unter der Nachweisgrenze. Die kleine Stichprobe rechtfertigt weder eine pauschale Psychoaktivitätsbehauptung noch die Aussage, sämtliche ähnlich benannten Funde seien chemisch identisch.
Quellen
Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
Klára Gotvaldová et al. (2022) · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068. DOI 10.3390/ijms232214068. Tabelle 1, Abschnitte 2.1–2.3 und Diskussion im Volltext ausgewertet. Analysierte Kollektionen und Nachweisgrenzen nicht als allgemeine Artkonstanten behandelt. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Name steht in einem untersuchten Artenkomplex
Die systematische Arbeit von 2026 behandelt den P.-papilionaceus-Komplex innerhalb der Untergattung Panaeolus. Ihre chinesischen Neubeschreibungen sind keine automatischen europäischen Nachweise. Für Vergleichsbilder und ältere Fundmeldungen bleibt das jeweilige Artkonzept relevant.
Quellen
Systematic study of Panaeolus sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China
Mao-Qiang He et al. (2026) · IMA Fungus 17: e167329. Abstract über Europe PMC eingesehen: revidierte Gattungs-/Untergattungsgrenzen und untersuchte chinesische Arten. Keine Übertragung chinesischer Neubeschreibungen auf europäische Funde. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Panaeolus papilionaceus
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DeutschBehangener DüngerlingBehangener Glockendüngerling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischPetticoat Mottlegill
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischFranjevlekplaat
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischPanéole papilionacé
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischPaneolo campanulado
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Panaeolus papilionaceus (Bull. ex Fr.) Quél..
DänischBleg glanshat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischFrynseflekkskivesoppKrittflekkskivesoppVanlig flekkskivesopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischGråbrokingAllmän brokskivlingBlekbrokingRynkbroking
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischKalvaskirjoheltta
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischKołpaczek mierzwowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischKropenatec motýlovitý
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischPisani govnar
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Panaeolus papilionaceus, pisani govnar
KroatischZvonasti smetištar
Namensbeleg
CROmushrooms · Panaeolus papilionaceus · Abgerufen: 06.10.2026
ZVONASTI SMETIŠTAR / Panaeolus papilionaceus (Bull.) Quél.
UngarischCsipkés trágyagomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 24: Panaeolus papilionaceus (Panaeolus campanulatus, Panaeolus | csipkés trágyagomba (fakó trágyagomba, halvány trágyagomba,
Chinesisch紧缩花褶伞Sinngemäß: Zusammengezogener Buntlamellenschirm 蝶型斑褶菇Sinngemäß: Schmetterlingsförmiger Fleckenlamellenpilz 蝶形花褶伞Sinngemäß: Schmetterlingsförmiger Buntlamellenschirm 钟形花褶伞Sinngemäß: Glockenförmiger Buntlamellenschirm 钟形斑褶菇Sinngemäß: Glockenförmiger Fleckenlamellenpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
紧缩花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
蝶型斑褶菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
蝶形花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
钟形花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
钟形斑褶菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischチョウタケSinngemäß: Schmetterlingspilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
チョウタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
- Russisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Panaeolus papilionaceus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull. : Fr.) Quél.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) Quél. · Namensdatensatz 151194
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus papilionaceus Bull.
Herb. Fr. 1: pl. 58, 561 (1781) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 301 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Das Porträt erklärt ein traditionelles Feldbild innerhalb des papilionaceus-Komplexes. Die neuere Revision erlaubt keine ungeprüfte Neuzuordnung sämtlicher historischer Beobachtungen.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Trockener Hut, junge Velumzähne und Dungsubstrat bestätigt. Der Schlüssel kontrastiert den meist beringten schleimigen P. semiovatus; Hutfarbe allein genügt nicht.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 346; Schlüssel C8 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Panaeolus papilionaceus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
- Fundkorb · Panaeolus papilionaceus
- Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
- Systematic study of Panaeolus sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China
- Myko atlas · Panaeolina foenisecii
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Fundstelle: DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 346 · S. 345–346
- Panaeolus semiovatus · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Panaeolus semiovatus
Seite: S. 647
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 595, 596
- Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina
Seite: PDF-S. 684–688
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
Seite: PDF-S. 1664
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
Seite: S. 256
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Panaeolus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Panaeolus