MitteleuropaDE

Behangener Düngerling

Panaeolus papilionaceus

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Widersprüchliche Angaben zur Psychoaktivität; in begrenzt untersuchtem Material waren die gesuchten Tryptamine nicht nachweisbar. Daraus folgt keine Speisepilzeinstufung.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die DGfM nennt widersprüchliche Angaben zur Psychoaktivität. In einer chemischen Untersuchung von 2022 waren die gesuchten Tryptamine in zwei Fruchtkörpern einer Kollektion nicht nachweisbar. Der Widerspruch begründet keine Speisepilzeinstufung.

Mehrere graubraune, glockige Hüte mit teils hellen Randresten auf schlanken bräunlichen Stielen; umgelegte Fruchtkörper zeigen dunkle Lamellen.

Außereuropäische Aufnahme. Die Quellseite nennt Panaeolus papilionaceus und verlinkt eine ITS-Sequenz (MH100681); die molekulare Zuordnung wurde nicht unabhängig überprüft. Kein Nachweis für einen europäischen Fund.

Foto: Alan Rockefeller · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein glockiger Dungpilz mit hellen Schleierfetzen am Hutrand und auffällig gefleckten Lamellen. Ältere Namen und ein weiter gefasster Artenkomplex erschweren einfache Gleichsetzungen; die Art ist kein gesichert psychoaktiver Gegenpart zu jedem anderen Düngerling.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 1–5 cm, meist glockig, grau- bis graubraun; junge Ränder mit hellen, zahnartigen .

Unterseite

Zunächst grau, später durch ungleich reifende Sporen dunkel gefleckt bis schwarz; Schneiden hell.

Stiel & Basis

Etwa 6–12 cm lang und 2–4 mm breit, schlank, hohl und fein bereift; ohne typisch beständigen häutigen .

Fleisch

Dünn und zerbrechlich.

Sporenpulver

Schwarz; glatte, dickwandige Sporen mit deutlichem Keimporus.

Jungen Hutrand und reife Lamellen festhalten

Hinweis zur Beobachtung

Die hellen Randzähnchen können verloren gehen. Mehrere Entwicklungsstadien und der schwarze Sporenabwurf ergänzen die Feldansprache.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer. Saprotroph auf Dung, besonders auf beweideten Flächen; das besiedelte Substrat kann teilweise überwachsen sein.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Dunkelrandiger Düngerling

Panaeolus cinctulus

GiftigPsychotrop

Dunkelrandiger Düngerling: Ohne Velumzähnchen am Hutrand; Hut deutlich hygrophan, feucht rotbraun, beim Abtrocknen mit dunklerem Randgürtel; Stiel 3–6 mm dick. Sporen nur wenig abgeflacht, 11–14 (–16) µm lang und in Frontansicht 7,5–10 µm breit. Oft büschelig auf altem Mist und Kompost. Psilocybinhaltig.

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Warum die Lamellen gescheckt wirken

Sporen reifen nicht überall gleichzeitig. Helle und bereits dunkle Bereiche liegen daher nebeneinander. Dieses gefleckte Erscheinungsbild ist für Düngerlinge charakteristisch, aber nicht auf eine einzelne Art beschränkt.

Quellen

Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Randfetzen sind vergänglich

Am jungen Hutrand kann ein weißer Behang sichtbar sein. Alterung, Regen und Berührung können ihn reduzieren. Ein älterer kahler Rand darf deshalb nicht isoliert als Gegenbeweis verwendet werden; Lamellen, Sporen und Substrat bleiben nötig.

Quellen

Fundkorb · Panaeolus papilionaceus
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Kein gesicherter positiver Tryptaminbefund in der gelesenen Studie

In zwei Fruchtkörpern einer Kollektion von 2022 lagen die untersuchten Tryptamine unter der Nachweisgrenze. Die kleine Stichprobe rechtfertigt weder eine pauschale Psychoaktivitätsbehauptung noch die Aussage, sämtliche ähnlich benannten Funde seien chemisch identisch.

Quellen

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
Klára Gotvaldová et al. (2022) · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068. DOI 10.3390/ijms232214068. Tabelle 1, Abschnitte 2.1–2.3 und Diskussion im Volltext ausgewertet. Analysierte Kollektionen und Nachweisgrenzen nicht als allgemeine Artkonstanten behandelt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Name steht in einem untersuchten Artenkomplex

Die systematische Arbeit von 2026 behandelt den P.-papilionaceus-Komplex innerhalb der Untergattung Panaeolus. Ihre chinesischen Neubeschreibungen sind keine automatischen europäischen Nachweise. Für Vergleichsbilder und ältere Fundmeldungen bleibt das jeweilige Artkonzept relevant.

Quellen

Systematic study of Panaeolus sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China
Mao-Qiang He et al. (2026) · IMA Fungus 17: e167329. Abstract über Europe PMC eingesehen: revidierte Gattungs-/Untergattungsgrenzen und untersuchte chinesische Arten. Keine Übertragung chinesischer Neubeschreibungen auf europäische Funde. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Panaeolus papilionaceus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschBehangener DüngerlingBehangener Glockendüngerling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischPetticoat Mottlegill

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischFranjevlekplaat

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischPanéole papilionacé

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischPaneolo campanulado

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Panaeolus papilionaceus (Bull. ex Fr.) Quél..

DänischBleg glanshat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischFrynseflekkskivesoppKrittflekkskivesoppVanlig flekkskivesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGråbrokingAllmän brokskivlingBlekbrokingRynkbroking

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischKalvaskirjoheltta

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischKołpaczek mierzwowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischKropenatec motýlovitý

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischPisani govnar

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Panaeolus papilionaceus, pisani govnar

KroatischZvonasti smetištar

Namensbeleg

CROmushrooms · Panaeolus papilionaceus · Abgerufen: 06.10.2026

ZVONASTI SMETIŠTAR / Panaeolus papilionaceus (Bull.) Quél.

UngarischCsipkés trágyagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 24: Panaeolus papilionaceus (Panaeolus campanulatus, Panaeolus | csipkés trágyagomba (fakó trágyagomba, halvány trágyagomba,

Chinesisch紧缩花褶伞Sinngemäß: Zusammengezogener Buntlamellenschirm 蝶型斑褶菇Sinngemäß: Schmetterlingsförmiger Fleckenlamellenpilz 蝶形花褶伞Sinngemäß: Schmetterlingsförmiger Buntlamellenschirm 钟形花褶伞Sinngemäß: Glockenförmiger Buntlamellenschirm 钟形斑褶菇Sinngemäß: Glockenförmiger Fleckenlamellenpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

紧缩花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

蝶型斑褶菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

蝶形花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

钟形花褶伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

钟形斑褶菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischチョウタケSinngemäß: Schmetterlingspilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

チョウタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Russisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Panaeolus papilionaceus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull. : Fr.) Quél.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Quél. · Namensdatensatz 151194
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus papilionaceus Bull.
Herb. Fr. 1: pl. 58, 561 (1781) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 301 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Das Porträt erklärt ein traditionelles Feldbild innerhalb des papilionaceus-Komplexes. Die neuere Revision erlaubt keine ungeprüfte Neuzuordnung sämtlicher historischer Beobachtungen.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Trockener Hut, junge Velumzähne und Dungsubstrat bestätigt. Der Schlüssel kontrastiert den meist beringten schleimigen P. semiovatus; Hutfarbe allein genügt nicht.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 346; Schlüssel C8 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Panaeolus papilionaceus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Myko atlas · Panaeolus papilionaceus
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Fundkorb · Panaeolus papilionaceus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
    Bibliografie

    Klára Gotvaldová et al. (2022)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: International Journal of Molecular Sciences 23: 14068. DOI 10.3390/ijms232214068. Tabelle 1, Abschnitte 2.1–2.3 und Diskussion im Volltext ausgewertet. Analysierte Kollektionen und Nachweisgrenzen nicht als allgemeine Artkonstanten behandelt

  4. Systematic study of Panaeolus sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China
    Bibliografie

    Mao-Qiang He et al. (2026)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: IMA Fungus 17: e167329. Abstract über Europe PMC eingesehen: revidierte Gattungs-/Untergattungsgrenzen und untersuchte chinesische Arten. Keine Übertragung chinesischer Neubeschreibungen auf europäische Funde

  5. Myko atlas · Panaeolina foenisecii
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
    Bibliografie

    Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde 22: 49–84. Schlüssel sowie ausgewählte Artabschnitte zu Deconica und Psilocybe im Volltext gelesen; österreichischer Untersuchungsraum

  2. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa

    Fundstelle: DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa

    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 03.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag; Stand 01.05.2026 (PDF 9 Seiten). S. 6: Gattung Panaeolus „Düngerlinge“; P. ater „Dunkler Düngerling“ (in manchen Kollektionen Psilocybin nachweisbar); P. cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“, Bemerkung „Psilocybinhaltig“, Syndrom „Psilocybin-Syndrom“; P. cyanescens. S. 7: P. papilionaceus „Behangener Düngerling“ (unterschiedliche Angaben zur Psychoaktivität) und Panaeolus spp. (verschiedene Arten verdächtig), jeweils Psilocybin-Syndrom. Textebene vollständig nach Panaeolus, Panaeolina, cinctulus und subbalteatus durchsucht

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 346 · S. 345–346

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselpassage gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel C8; PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus)

  4. Panaeolus semiovatus · Fachbeschreibung
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Substrat und Verwechslungen gelesen; Maße mit der angegebenen Monografie abgeglichen

  5. Funga Nordica (2008) · Panaeolus semiovatus

    Seite: S. 647

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches

  6. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 595, 596

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Glockige graubraune Hüte und vergängliche dreieckige Randreste des traditionellen Feldbildes abgeglichen. Historische Synonymisierung von campanulatus, retirugis und sphinctrinus nicht pauschal auf moderne Linien übertragen. Keine Ableitung von Inhaltsstoffen aus diesem Sammelbegriff

  7. Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina

    Seite: PDF-S. 684–688

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Gattungsabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kapitel Panaeolus, Druckausgabe S. 646–651 (MycoKey-PDF-Fassung, PDF-S. 684–688): Gattungsbeschreibung (Hut trocken, hygrophan oder nicht; Lamellen bald schwarz gescheckt mit hellerer Schneide; Fleisch beim Verletzen unverändert, blauend nur in subg. Copelandia; Geruch der verletzten Stielbasis nach heißem Öl außer subg. Anellaria; Sporenpulver schwarz; „P. cinctulus contains the hallucinogenic psilocybin“), Schlüssel Punkte 1–10; P. cinctulus unter Punkt 10 (PDF-S. 688: Sporen nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, 11–14 (–16) × 7,5–10 × 6–9 µm, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; Cheilozystiden flaschenförmig, breit, oft kopfig, 30–50 × 8–12 µm; Pleurozystiden fehlen; Basidien 2- bis 4-sporig; Stiel oft verbogen, bis 120 × 6 mm, ganz bereift, heller als der Hut; Hut 10–80 mm, halbkugelig bis flach konvex, mit oder ohne Buckel, trocken, glatt, manchmal runzelig, deutlich hygrophan, dunkel rotbraun oder fleischfarben, selten weißlich, ausblassend mit dunklerem Randgürtel; Lamellen ausgebuchtet bis angewachsen, gedrängt, graubraun bis schwärzlich grau, Schneide weißlich; auf reich gedüngtem Boden oder direkt auf Dung; Sommer bis Herbst; Synonyme P. subbalteatus, P. dunensis, P. venenosus). Vergleichsarten: P. fimicola (Punkt 5: beim Trocknen mit hellem Zentrum und dunklerem Rand, Sulphidien vorhanden), P. acuminatus (Punkt 10), P. olivaceus (Punkt 3), P. papilionaceus und P. semiovatus (Punkt 2). Kapitel Panaeolina, Druckausgabe S. 646 (PDF-S. 683)

  8. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge

    Seite: PDF-S. 1664

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924)

  9. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)

    Seite: S. 256

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gruppe mit Hut- und Lamellenansichten
    Foto: Alan Rockefeller · CC BY-SA 4.0 · Original
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    Dunkle Lamellenunterseite
    Foto: Jens N. Lallensack · CC BY 4.0 · Original
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  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPanaeolus papilionaceus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Panaeolus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Panaeolus

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