MitteleuropaDE

Dunkelrandiger Düngerling

Panaeolus cinctulus

SpeisewertGiftigPsychotrop

Psilocybinhaltig; die DGfM ordnet die Art dem Psilocybin-Syndrom zu. Ähnlich zweifarbig trocknet das essbare Stockschwämmchen ab, es wächst aber an Holz und trägt einen Ring.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Psilocybinhaltige Art mit Wirkung auf Wahrnehmung und Nervensystem; die DGfM ordnet sie dem Psilocybin-Syndrom zu. Die gemessenen Wirkstoffgehalte schwanken stark; Benommenheit, Schwindel, Unruhe, Halluzinationen und Magen-Darm-Beschwerden sind möglich.

Psilocybinhaltig, die gemessenen Gehalte schwanken stark; die DGfM ordnet die Art dem Psilocybin-Syndrom zu. Auf Mist und gedüngtem Boden wachsen ähnliche Düngerlinge, in Rasen der Heudüngerling. Das essbare Stockschwämmchen trocknet ähnlich zweifarbig ab, wächst aber an Holz und trägt einen Ring.

Wirkstoffe & Forschung kennenlernen

Büschel auf einem Misthaufen am Wegrand: Die Hüte sind beim Abtrocknen von der Mitte her blass ockerrosa geworden und behalten einen breiten, dunkel graubraunen Randgürtel – am deutlichsten an den beiden flach ausgebreiteten Hüten rechts. Die übrigen Fruchtkörper zeigen von der Seite graubraune Lamellen und weißlich bereifte, längsfaserige Stiele ohne Ring; links oben, unscharf, ein kleiner, rotbrauner Hut. Jareteigen bei Tønsberg (Vestfold, Norwegen), 9. Juni 2019.

Fund aus Südnorwegen, nicht aus Mitteleuropa. Bei Artsobservasjoner nicht validiert; bestimmt hat der Melder, Mikroskopie ist nicht dokumentiert. Die Fruchtkörper sind für die Aufnahme offenbar zum Teil umgelegt: Die Stiele des Büschels liegen schräg auf dem Mist, die beiden großen Hüte liegen obenauf. Die Lamellen wirken hier gleichmäßig graubraun; die Scheckung zeigt Bild 2.

Foto: Per Marstad · CC BY 4.0 · Original

Ein für Düngerlinge kräftiger, oft büschelig wachsender Pilz auf altem Mist, Kompost und stark gedüngten Wiesen. Der hygrophane, feucht rotbraune Hut blasst vom Scheitel her aus und zeigt dabei einen dunkleren Randgürtel; die Lamellen werden schwarz gescheckt. Die Art enthält Psilocybin.

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Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut 1–8 cm breit, jung halbkugelig, dann konvex bis fast flach, mit oder ohne ; glatt, trocken, ohne . Deutlich : feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, beim Abtrocknen vom Scheitel her ausblassend, mit konzentrischen Farbzonen und dunklerem Randgürtel. Ganz abgetrocknet lederblass bis cremebeige, die Mitte bleibt länger rötlich- bis ockerbraun.

Unterseite

schmal bis , gedrängt und breit; jung cremefarben bis graubraun, durch fleckweise reifende Sporen bald gescheckt, schließlich rußschwarz; Schneiden weißlich flockig.

Stiel & Basis

Stiel 30–85 × 2–7 mm, zylindrisch, oft verbogen, bald hohl, elastisch, aber knickbar; heller als der Hut, cremefarben bis fleisch- oder rotbräunlich, gegen die Basis und an Berührungsstellen bräunlich, auf ganzer Länge fein weißlich bereift und längsfaserig. Kein .

Fleisch

Fleisch dünn, rotbraun bis cremefarben. Den Geruch beschreibt Pilze der Schweiz als angenehm porlingsartig, die Großpilze Baden-Württembergs als schwach; Funga Nordica nennt für die Gattung einen Geruch nach heißem Öl an der verletzten Stielbasis. Nach Watling & Gregory, zitiert in den Großpilzen Baden-Württembergs, kann der Hutrand auf Druck gelegentlich blau- bis graugrün anlaufen.

Sporenpulver

schwarz. Sporen glatt, dickwandig, nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; im aktuellen Schlüssel 11–14 (–16) × 7,5–10 (Frontansicht) × 6–9 µm. Cheilozystiden flaschenförmig, oft mit kopfig verdickter Spitze; Pleurozystiden einschließlich Chrysozystiden fehlen.

Hut beim Abtrocknen, Sporen und Substrat

Hinweis zur Beobachtung

Den Hut feucht und während des Abtrocknens fotografieren: Zonen und dunkler Randgürtel zeigen sich erst beim Ausblassen. Dazu das Substrat festhalten – alter Mist, Stroh, Kompost, gedüngter Rasen oder doch Holz – und einen Sporenabwurf anlegen. Ähnliche Düngerlinge und den Heudüngerling trennen erst Sporenform, Sporenoberfläche und Zystiden unter dem Mikroskop sicher.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010)
G. J. Krieglsteiner & A. Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 589, PDF-S. 590: Schlüssel Panaeolus, Punkt 8 (Fruchtkörper robust für die Gattung, Stiel 0,3–0,7 cm breit, Hut dunkel rotbraun, halbkugelig bis flach konvex → P. cinctulus) und 8* (schlank, Stiel 0,1–0,3 cm). Gedruckte S. 591–592, PDF-S. 592–593: 3.3 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus) – Morphologie (Hut 2–4 (5) cm, jung halbkugelig, dann konvex und fast verflachend, hygrophan, feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, abgetrocknet lederblass bis milchkaffeebraun, in der Mitte lange rötlich braun, ungerieft, nach Watling & Gregory (1987) gelegentlich blau- bis graugrüne Verfärbungen am Rand auf Druck; Lamellen cremebeige, reif schwärzlich, Schneide weißflockig; Stiel 3–8 × 0,3–0,6 (0,8) cm, weiß bereift, hohl werdend; Trama mit schwachem Geruch; Sporen (12) 12,5–15 × 6,5–7,5, frontal 7,5–9 µm, zentraler Porus; Cheilozystiden flaschenförmig bis utriform, bisweilen ± kopfig, 25–50 × 6–10 µm), Ökologie (Fettwiesen und -weiden, nitrophile Stellen an Waldwegen und Straßen, Äcker, Beete und Ziergärten, abgelagerter pflanzlicher Detritus wie Strohhaufen und Grasschnitt, nicht selten direkt auf altem Stallmist oder Dung; meist üppig bis rasig oder fast büschelig), Phänologie (Frühling bis Herbst, Schwerpunkt Frühsommer; Tabelle Apr 1, Mai 2, Jun 11, Jul 4, Aug 1, Sep 3, Okt 1, Nov 1), Verbreitung (in Baden-Württemberg weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden), Höhenstufen, Bestand und Bedrohung (nicht gefährdet), allgemeine Verbreitung (in Deutschland weit verbreitet, doch nur zerstreut). Beginn 3.4 P. fimicola (gedruckte S. 592). · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina
Ewald Gerhardt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Panaeolus, Druckausgabe S. 646–651 (MycoKey-PDF-Fassung, PDF-S. 684–688): Gattungsbeschreibung (Hut trocken, hygrophan oder nicht; Lamellen bald schwarz gescheckt mit hellerer Schneide; Fleisch beim Verletzen unverändert, blauend nur in subg. Copelandia; Geruch der verletzten Stielbasis nach heißem Öl außer subg. Anellaria; Sporenpulver schwarz; „P. cinctulus contains the hallucinogenic psilocybin“), Schlüssel Punkte 1–10; P. cinctulus unter Punkt 10 (PDF-S. 688: Sporen nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, 11–14 (–16) × 7,5–10 × 6–9 µm, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; Cheilozystiden flaschenförmig, breit, oft kopfig, 30–50 × 8–12 µm; Pleurozystiden fehlen; Basidien 2- bis 4-sporig; Stiel oft verbogen, bis 120 × 6 mm, ganz bereift, heller als der Hut; Hut 10–80 mm, halbkugelig bis flach konvex, mit oder ohne Buckel, trocken, glatt, manchmal runzelig, deutlich hygrophan, dunkel rotbraun oder fleischfarben, selten weißlich, ausblassend mit dunklerem Randgürtel; Lamellen ausgebuchtet bis angewachsen, gedrängt, graubraun bis schwärzlich grau, Schneide weißlich; auf reich gedüngtem Boden oder direkt auf Dung; Sommer bis Herbst; Synonyme P. subbalteatus, P. dunensis, P. venenosus). Vergleichsarten: P. fimicola (Punkt 5: beim Trocknen mit hellem Zentrum und dunklerem Rand, Sulphidien vorhanden), P. acuminatus (Punkt 10), P. olivaceus (Punkt 3), P. papilionaceus und P. semiovatus (Punkt 2). Kapitel Panaeolina, Druckausgabe S. 646 (PDF-S. 683). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 345–346, PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus). · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
Ewald Gerhardt · Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer auf Dung und gedüngten Böden. Alter Mist, Kompost und gedüngte Wiesen. Zersetzer auf altem Mist und Dung von Rind und Pferd, auf Misthaufen, mit Dung vermengtem Stroh und Kompost sowie auf stark gedüngtem Boden: Fettwiesen und -weiden, Äcker, Parkanlagen, Gärten und nitrophile Wegränder, auch auf abgelagertem Grasschnitt. Meist gesellig bis büschelig. Frühjahr bis Herbst, in Baden-Württemberg mit Schwerpunkt im Frühsommer.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Dunkler Düngerling

Panaeolus fimicola

Giftig · Verdacht

Schlanker und kleiner: Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm dick; beim Trocknen ebenfalls mit hellem Zentrum und dunklerem Rand. Wächst an grasigen Standorten und in Rasen, nach Gerhardt nicht direkt auf Mist; ob eher auf gedüngtem oder ungedüngtem Boden, geben die Werke unterschiedlich an. Funga Nordica und Gerhardt, die P. ater einschließen, nennen Sulphidien (Chrysozystiden) an den Lamellenflächen, die dem Dunkelrandigen Düngerling fehlen. Die ÖMG führt auch ihn als giftig mit Psilocybin und Psilocin.

Weitere ähnliche Arten

Stockschwämmchen

Kuehneromyces mutabilis

Essbar · gegart

Nach Pilze der Schweiz ist die Verwechslungsgefahr mit Speisepilzen gering, abgesehen vom Stockschwämmchen: Es ist ebenfalls hygrophan und wird beim Trocknen von der Mitte her konzentrisch heller, mit dunklerem Randbereich. Das Stockschwämmchen wächst jedoch büschelig an morschem Holz, trägt einen vergänglichen Ring mit sparrig-schuppigem Stiel darunter und hat braunes statt schwarzes Sporenpulver. Der Dunkelrandige Düngerling wächst auf Mist und gedüngtem Boden, ist ringlos, hat bald schwarz gescheckte Lamellen und schwarzes Sporenpulver.

Heudüngerling

Panaeolina foenisecii

Nicht zum Verzehr empfohlen

Kleiner und schlanker, Hut nach Pilze der Schweiz 10–20 (25) mm; in gemähten Rasen und Wiesen auf Erde. Ebenfalls stark hygrophan und am Standort oft zweifarbig. Sicher trennen ihn die deutlich warzigen Sporen; sein Sporenpulver gibt der aktuelle Schlüssel als dunkel graubraun an, Gerhardt als schwarzbraun. In acht 2022 untersuchten Fruchtkörpern wurden keine der gesuchten Tryptamine nachgewiesen.

Behangener Düngerling

Panaeolus papilionaceus

Nicht zum Verzehr empfohlen

Hut trocken, grau bis graubraun, kaum hygrophan, jung mit weißen Velumzähnchen am Rand; Stiel nur 2–4 mm dick. Sporen größer und deutlich abgeflacht, 13–18 µm lang und in Frontansicht 8–12 µm breit, mit zentralem Keimporus. Auf Dung verschiedener Pflanzenfresser. Die DGfM führt ihn mit unterschiedlichen Angaben zur Psychoaktivität beim Psilocybin-Syndrom.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Der dunkle Gürtel entsteht beim Abtrocknen

Der Hut blasst vom Scheitel her aus; solange der Rand noch feucht ist, bleibt ein dunkler Gürtel stehen. Gerhardt nennt die Art deshalb auch Gegürtelten Düngerling. Ganz abgetrocknet wirkt der Hut lederblass bis cremebeige mit länger rötlich bleibender Mitte. Einen dunkleren Randgürtel beim Abtrocknen beschreibt Funga Nordica aber auch für Dunklen, Spitzen und Punktiertsporigen Düngerling, Pilze der Schweiz eine ähnliche Zonierung beim Stockschwämmchen – das Merkmal allein bestimmt die Art nicht.

Quellen

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
Ewald Gerhardt · Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924). · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina
Ewald Gerhardt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Panaeolus, Druckausgabe S. 646–651 (MycoKey-PDF-Fassung, PDF-S. 684–688): Gattungsbeschreibung (Hut trocken, hygrophan oder nicht; Lamellen bald schwarz gescheckt mit hellerer Schneide; Fleisch beim Verletzen unverändert, blauend nur in subg. Copelandia; Geruch der verletzten Stielbasis nach heißem Öl außer subg. Anellaria; Sporenpulver schwarz; „P. cinctulus contains the hallucinogenic psilocybin“), Schlüssel Punkte 1–10; P. cinctulus unter Punkt 10 (PDF-S. 688: Sporen nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, 11–14 (–16) × 7,5–10 × 6–9 µm, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; Cheilozystiden flaschenförmig, breit, oft kopfig, 30–50 × 8–12 µm; Pleurozystiden fehlen; Basidien 2- bis 4-sporig; Stiel oft verbogen, bis 120 × 6 mm, ganz bereift, heller als der Hut; Hut 10–80 mm, halbkugelig bis flach konvex, mit oder ohne Buckel, trocken, glatt, manchmal runzelig, deutlich hygrophan, dunkel rotbraun oder fleischfarben, selten weißlich, ausblassend mit dunklerem Randgürtel; Lamellen ausgebuchtet bis angewachsen, gedrängt, graubraun bis schwärzlich grau, Schneide weißlich; auf reich gedüngtem Boden oder direkt auf Dung; Sommer bis Herbst; Synonyme P. subbalteatus, P. dunensis, P. venenosus). Vergleichsarten: P. fimicola (Punkt 5: beim Trocknen mit hellem Zentrum und dunklerem Rand, Sulphidien vorhanden), P. acuminatus (Punkt 10), P. olivaceus (Punkt 3), P. papilionaceus und P. semiovatus (Punkt 2). Kapitel Panaeolina, Druckausgabe S. 646 (PDF-S. 683). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Einleitung (Dokumentation hygrophaner Hüte)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 26, PDF-S. 27: Hüte mancher Arten trocknen fleck- und kreisförmig ab, die feuchtesten Bereiche bleiben dunkler und scharf von helleren, trockeneren Bereichen getrennt (hygrophanes Verhalten); das Aussehen des Hutes vor und nach dem Abtrocknen dokumentieren; teilweise abgetrocknete Hüte lassen sich durch Besprühen oder Einstellen des Stiels in Wasser wieder anfeuchten. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010)
G. J. Krieglsteiner & A. Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 589, PDF-S. 590: Schlüssel Panaeolus, Punkt 8 (Fruchtkörper robust für die Gattung, Stiel 0,3–0,7 cm breit, Hut dunkel rotbraun, halbkugelig bis flach konvex → P. cinctulus) und 8* (schlank, Stiel 0,1–0,3 cm). Gedruckte S. 591–592, PDF-S. 592–593: 3.3 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus) – Morphologie (Hut 2–4 (5) cm, jung halbkugelig, dann konvex und fast verflachend, hygrophan, feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, abgetrocknet lederblass bis milchkaffeebraun, in der Mitte lange rötlich braun, ungerieft, nach Watling & Gregory (1987) gelegentlich blau- bis graugrüne Verfärbungen am Rand auf Druck; Lamellen cremebeige, reif schwärzlich, Schneide weißflockig; Stiel 3–8 × 0,3–0,6 (0,8) cm, weiß bereift, hohl werdend; Trama mit schwachem Geruch; Sporen (12) 12,5–15 × 6,5–7,5, frontal 7,5–9 µm, zentraler Porus; Cheilozystiden flaschenförmig bis utriform, bisweilen ± kopfig, 25–50 × 6–10 µm), Ökologie (Fettwiesen und -weiden, nitrophile Stellen an Waldwegen und Straßen, Äcker, Beete und Ziergärten, abgelagerter pflanzlicher Detritus wie Strohhaufen und Grasschnitt, nicht selten direkt auf altem Stallmist oder Dung; meist üppig bis rasig oder fast büschelig), Phänologie (Frühling bis Herbst, Schwerpunkt Frühsommer; Tabelle Apr 1, Mai 2, Jun 11, Jul 4, Aug 1, Sep 3, Okt 1, Nov 1), Verbreitung (in Baden-Württemberg weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden), Höhenstufen, Bestand und Bedrohung (nicht gefährdet), allgemeine Verbreitung (in Deutschland weit verbreitet, doch nur zerstreut). Beginn 3.4 P. fimicola (gedruckte S. 592). · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) – Nr. 434 Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 338, PDF-S. 337: Nr. 434 „Gemeines Stockschwämmchen“ – Standort (büschelig an morschen Laub- und Nadelholzstrünken, liegenden Ästen, Wurzeln oder vergrabenem Holz); Hut hygrophan, feucht gelb- bis zimtbraun, beim Trocknen von der Mitte her konzentrisch heller, vielfach mit deutlich abgegrenzter Zone gegen den dunkleren Randbereich; Lamellen hellocker bis ocker- und dunkelbraun, breit angewachsen; Stiel mit aufsteigendem, vergänglichem Ring, darunter braun sparrig-schuppig; Sporenpulver sepiabraun. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Wirkstoffgehalte schwanken stark

Schon Stijve & Kuyper (1985) fanden unter mehr als 100 untersuchten europäischen Pilzarten Psilocybin bei P. subbalteatus. Gotvaldová et al. (2022) maßen in zwölf ganzen, getrockneten Fruchtkörpern aus drei Kollektionen 0,114–1,578 mg Psilocybin und 0,007–0,257 mg Psilocin je Gramm Trockenmasse, dazu Baeocystin und Norbaeocystin; die Werte gelten für diese Proben und sind keine Artkonstante. Zwei ältere Untersuchungen hatten kein Psilocin gefunden; die Autoren betonen, wie stark die Gehalte in Wildpilzen schwanken. He et al. (2026) bestätigten die Psilocybinbildung an chinesischem Material. Vergiftungen nach dem Verzehr sind aus Schottland (1977) und Nordwestchina (2024) beschrieben.

Quellen

Occurrence of psilocybin in various higher fungi from several European countries (1985)
T. Stijve & Th. W. Kuyper · Planta Medica 51(5): 385–387 (PMID 17342589, Abstract über Europe PMC): mehr als 100 europäische Pilzarten aus 18 Gattungen mit HPLC und Dünnschichtchromatographie untersucht; Psilocybin, Psilocin und/oder Baeocystin u. a. in einer Panaeolus-Art, P. subbalteatus. · eingesehen 18.10.2026

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids (2022)
Klára Gotvaldová, Jan Borovička, Kateřina Hájková et al. · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068 (PMC9693126, CC BY). Abstract (226 Fruchtkörper aus 82 Kollektionen; Tryptamingehalte in Wildpilzen extrem variabel); Abschnitt 2, Einleitungsabsatz (Ergebnisse für ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, in mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: P. cinctulus 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Baeocystin 0,118–1,525, Norbaeocystin 0,045–0,477, Psilocin 0,007–0,257, Psilocybin 0,114–1,578, Aeruginascin nicht gemessen (Proben vor Einführung der AE-Analytik aufgearbeitet, Abschnitt 2.1); P. foenisecii (8 Fruchtkörper, 2 Kollektionen), P. olivaceus und P. papilionaceus jeweils unter der Nachweisgrenze. Abschnitt 2.1: P. cinctulus in vielen älteren Studien als P. subbalteatus geführt; Literaturwerte nach Stamets stark schwankend; frühere Untersuchungen fanden kein Psilocin; positive Befunde für P. foenisecii nach Allen & Merlin möglicherweise Folge von Verwechslungen mit P. cinctulus. Abschnitt 3.2: Herkunft der Proben, Bestimmung durch J. Borovička mikromorphologisch und/oder molekular. · eingesehen 18.10.2026

Systematic study of Panaeolus (Agaricales, Galeropsidaceae) sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China (2026)
Mao-Qiang He, Wen-Qiang Yang, Dorji Phurbu, Fei Liu, Jia-Xin Li, Bin Cao & Rui-Lin Zhao · IMA Fungus 17: e167329 (PMC12835877, CC BY). Abstract; Einleitung (Familienzuordnungen in der Literatur); Methoden (HPLC–MS-Nachweis von Psilocybin und Baeocystin an getrocknetem Material); Taxonomie: Galeropsidaceae, Gattung Panaeolus (alle Arten saprotroph, viele koprophil; psilocybinbildende Arten in subg. Bresadolomyces und subg. Panaeolina), subg. Panaeolina mit P. cinctulus in der Artenliste, Artabschnitt P. cinctulus (chinesische Funde aus Grasland; „Psilocybin-producing: Producing (ZRL20200005)“; Subklade A2; kleinere und blassere Fruchtkörper als in Originalbeschreibung und bei Stamets); Diskussion (hohe morphologische Plastizität erschwert die Feldbestimmung; P. subfoenisecii und P. cinctulus als psilocybinbildend bestätigt). · eingesehen 18.10.2026

A Panaeolus poisoning in Scotland (1977)
Roy Watling · Mycopathologia 61(3): 186–190 (PMID 562983, Abstract über Europe PMC): zwei Personen wurden nach dem Verzehr von Fruchtkörpern von Panaeolus subbalteatus in der Poison Unit der Royal Infirmary Edinburgh aufgenommen; Fruchtkörper und spätere Aufsammlungen beschrieben. · eingesehen 18.10.2026

Mushroom poisoning of Panaeolus subbalteatus from Ningxia, northwest China, with species identification and tryptamine detection (2024)
Y. Yao, Y.-Z. Zhang, J.-Q. Liang, F. Liu, Z.-F. Li, H.-J. Li & F. Xu · Toxicon 247: 107849 (PMID 38971474, Abstract über Europe PMC): zwei Vergiftungsereignisse in Ningxia; einzelne Betroffene mit Übelkeit, Erbrechen und Taubheitsgefühl bzw. Schwindel und gestörtem Orientierungssinn, etwa eine halbe Stunde nach Verzehr einer großen Menge; Bestimmung morphologisch und phylogenetisch; Psilocybin und Psilocin in den Pilzproben, nur Psilocin in Blut und Urin nachgewiesen. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Doppelgänger im Rasen: der Heudüngerling

Der Heudüngerling wächst in gemähten Rasen und Wiesen, ist ebenfalls stark hygrophan und am Standort oft zweifarbig. In acht untersuchten Fruchtkörpern fanden Gotvaldová et al. (2022) keine der gesuchten Tryptamine; ältere positive Befunde könnten nach den dort zitierten Autoren auf Verwechslungen mit dem Dunkelrandigen Düngerling beruhen. Sicher trennen die warzigen Sporen des Heudüngerlings; die Farbe seines Sporenpulvers wird uneinheitlich angegeben.

Quellen

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids (2022)
Klára Gotvaldová, Jan Borovička, Kateřina Hájková et al. · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068 (PMC9693126, CC BY). Abstract (226 Fruchtkörper aus 82 Kollektionen; Tryptamingehalte in Wildpilzen extrem variabel); Abschnitt 2, Einleitungsabsatz (Ergebnisse für ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, in mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: P. cinctulus 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Baeocystin 0,118–1,525, Norbaeocystin 0,045–0,477, Psilocin 0,007–0,257, Psilocybin 0,114–1,578, Aeruginascin nicht gemessen (Proben vor Einführung der AE-Analytik aufgearbeitet, Abschnitt 2.1); P. foenisecii (8 Fruchtkörper, 2 Kollektionen), P. olivaceus und P. papilionaceus jeweils unter der Nachweisgrenze. Abschnitt 2.1: P. cinctulus in vielen älteren Studien als P. subbalteatus geführt; Literaturwerte nach Stamets stark schwankend; frühere Untersuchungen fanden kein Psilocin; positive Befunde für P. foenisecii nach Allen & Merlin möglicherweise Folge von Verwechslungen mit P. cinctulus. Abschnitt 3.2: Herkunft der Proben, Bestimmung durch J. Borovička mikromorphologisch und/oder molekular. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
Ewald Gerhardt · Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924). · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) – Nr. 313 Panaeolus foenisecii
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 258, PDF-S. 257: Nr. 313 Panaeolus foenisecii „Heudüngerling“ – Standort (Wiesen, Parkrasen, Gärten, vor allem kurz nach dem Mähen; Sommer bis Herbst), Hut 10–20 (25) mm, hygrophan, trocken cremebeige oft mit dunklerer Mitte; Sporen warzig, 13,3–16,9 × 6,8–8,9 µm; Sporenpulver „schwarz mit Purpurton“; Bemerkung: nach einigen Autoren giftig oder giftverdächtig und halluzinogen. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 345–346, PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Wo Mist liegt

Die Art folgt Mist und starker Düngung: alte Misthaufen, mit Dung vermengtes Stroh, Kompost mit Pferdemist und stark gedüngte Weiden. Nach Pilze der Schweiz wächst sie nicht auf frischem Dung. In Baden-Württemberg ist sie nach der Landesmonografie weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden und nicht gefährdet; die Rote Liste 2016 führt sie für Deutschland als ungefährdet und mäßig häufig.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 345–346, PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010)
G. J. Krieglsteiner & A. Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 589, PDF-S. 590: Schlüssel Panaeolus, Punkt 8 (Fruchtkörper robust für die Gattung, Stiel 0,3–0,7 cm breit, Hut dunkel rotbraun, halbkugelig bis flach konvex → P. cinctulus) und 8* (schlank, Stiel 0,1–0,3 cm). Gedruckte S. 591–592, PDF-S. 592–593: 3.3 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus) – Morphologie (Hut 2–4 (5) cm, jung halbkugelig, dann konvex und fast verflachend, hygrophan, feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, abgetrocknet lederblass bis milchkaffeebraun, in der Mitte lange rötlich braun, ungerieft, nach Watling & Gregory (1987) gelegentlich blau- bis graugrüne Verfärbungen am Rand auf Druck; Lamellen cremebeige, reif schwärzlich, Schneide weißflockig; Stiel 3–8 × 0,3–0,6 (0,8) cm, weiß bereift, hohl werdend; Trama mit schwachem Geruch; Sporen (12) 12,5–15 × 6,5–7,5, frontal 7,5–9 µm, zentraler Porus; Cheilozystiden flaschenförmig bis utriform, bisweilen ± kopfig, 25–50 × 6–10 µm), Ökologie (Fettwiesen und -weiden, nitrophile Stellen an Waldwegen und Straßen, Äcker, Beete und Ziergärten, abgelagerter pflanzlicher Detritus wie Strohhaufen und Grasschnitt, nicht selten direkt auf altem Stallmist oder Dung; meist üppig bis rasig oder fast büschelig), Phänologie (Frühling bis Herbst, Schwerpunkt Frühsommer; Tabelle Apr 1, Mai 2, Jun 11, Jul 4, Aug 1, Sep 3, Okt 1, Nov 1), Verbreitung (in Baden-Württemberg weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden), Höhenstufen, Bestand und Bedrohung (nicht gefährdet), allgemeine Verbreitung (in Deutschland weit verbreitet, doch nur zerstreut). Beginn 3.4 P. fimicola (gedruckte S. 592). · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Panaeolus cinctulus
Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433 · Detailseite: deutscher Name Dunkelrandiger Düngerling; Rote-Liste-Kategorie Ungefährdet; Verantwortlichkeit nicht bewertet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; lang- und kurzfristiger Bestandstrend gleich bleibend; Kategorieänderung nicht bewertbar; indigen oder Archäobiota. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Diese Stoffe stehen im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Phosphoryliertes TryptaminC12H17N2O4P

Psilocybin

Über Psilocin vor allem serotonerge Signalwege

Ein Pilzinhaltsstoff mit intensiv erforschtem therapeutischem Potenzial. Kontrollierte Studien zeigen ermutigende Ergebnisse, aber auch nicht erreichte Endpunkte. Entscheidend sind Erkrankung, Begleitung, Vergleichsbehandlung und Dauer der Nachbeobachtung.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Psilocybin, PubChem CID 10624
2-D-Struktur · PubChem CID 10624
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 284,25 g/mol

HydroxytryptaminC12H16N2O

Psilocin

Unter anderem Serotonin-2A-Rezeptoren

Die eng mit Psilocybin verbundene Wirkform. Sie kommt in Pilzproben vor und entsteht im Körper aus Psilocybin. Für das Verständnis von Rezeptorwirkung und Stoffwechsel müssen beide Verbindungen unterschieden werden.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Psilocin, PubChem CID 4980
2-D-Struktur · PubChem CID 4980
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 204,27 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
Gotvaldová et al. · International Journal of Molecular Sciences 23:14068 · 2022 · Primärstudie
Tabelle 1 und Abschnitte 2.1–2.3 sowie Diskussion: analytischer Nachweis und Variation. Keine Übertragung von Studienpräparaten auf Fruchtkörper. · eingesehen 05.10.2026

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids · Panaeolus cinctulus
Gotvaldová et al. · International Journal of Molecular Sciences 23:14068 · 2022 · Primärstudie
Abschnitt 2 (Einleitungsabsatz: ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: Panaeolus cinctulus, 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Psilocybin 0,114–1,578, Psilocin 0,007–0,257; Abschnitt 2.1: in älteren Studien als P. subbalteatus geführt, Literaturwerte nach Stamets stark schwankend. Nur die Angaben zu P. cinctulus für die Artzuordnung genutzt; Gehalte gelten für die untersuchten getrockneten Proben, nicht als Artkonstante. · eingesehen 18.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Panaeolus cinctulus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDunkelrandiger DüngerlingGegürtelter Düngerling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 18.10.2026

EnglischBanded Mottlegill

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

NiederländischGezoneerde vlekplaat

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

DänischRandbæltet glanshat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 18.10.2026

In der Quelle geführt als Panaeolus cinctulus (Bolton) Britzelm..

NorwegischBelteflekkskivesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischKantbroking

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FinnischReunuskirjoheltta

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

PolnischKołpaczek zmiennyKołpaczek ciemnobrzegiKołpaczek pośredni

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 18.10.2026

In der Quelle geführt als Panaeolus cinctulus (Bolton) Sacc..

TschechischKropenatec lemovaný

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 18.10.2026

In der Quelle geführt als Panaeolus cinctulus (Bolton) Britzelm..

SlowenischOpasani govnar

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 18.10.2026

Panaeolus cinctulus, opasani govnar

UngarischSötétszélű trágyagombaRézvörös trágyagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 18.10.2026

PDF-Seite 55: Panaeolus cinctulus (Panaeolus subbalteatus) | sötétszélű trágyagomba (rézvörös trágyagomba)

RussischПанеолус каёмчатый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Chinesisch环带斑褶菇

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy · Abgerufen: 18.10.2026

Japanischセンボンサイギョウガサ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 18.10.2026

In der Quelle geführt als Panaeolus subbalteatus.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

28GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr2
Mai4
Jun5
Jul4
Aug4
Sep4
Okt4
Nov1
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland4
Österreich9
Schweiz11
Tschechien0
Polen4
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 28 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 11 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 8 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 5 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 4 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 22 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Weites, heute übliches Konzept einschließlich P. subbalteatus; Index Fungorum und ein zweiter GBIF-Eintrag weichen ab. Speisewert nach Betreiberregel neutral als psychotrop; die DGfM führt die Art beim Psilocybin-Syndrom, VAPKO-Listen nennen sie nicht. Abweichende Maße (Hut, Stiel, Sporen) sowie Konflikte bei Keimporuslage, Geruch, Randriefung und dem Sporenpulver des Heudüngerlings offengelegt. Ein nur aus Artbeschreibungen abgeleiteter Vergleich mit dem Nelkenschwindling wurde in der zweiten Lesung mangels Quelle gestrichen. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 4 (Nr. 311, Schlüssel 3.3, Bewertungslegende; Vergleichsarten Nr. 313 und 434), Großpilze Baden-Württembergs 5 (Schlüssel und 3.3), Funga Nordica 2008 (Panaeolus, Panaeolina), Fungi of Temperate Europe (Key C, Key A, Gruppenschlüssel), Gerhardt (BLV) und der dänische Buchtext im Svampeatlas. Wirkstoffe: Gotvaldová et al. 2022 und He et al. 2026 in ausgewählten Volltextabschnitten, Stijve & Kuyper 1985, Watling 1977 und Yao et al. 2024 nur als Abstract. Speisewert und Toxikologie nach DGfM (drei Listen und Syndromseite), VAPKO (zwei Listen) und ÖMG. Nomenklatur über Index Fungorum, GBIF und die Rote-Liste-Checkliste; Status nach Roter Liste 2016.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010)
G. J. Krieglsteiner & A. Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 589, PDF-S. 590: Schlüssel Panaeolus, Punkt 8 (Fruchtkörper robust für die Gattung, Stiel 0,3–0,7 cm breit, Hut dunkel rotbraun, halbkugelig bis flach konvex → P. cinctulus) und 8* (schlank, Stiel 0,1–0,3 cm). Gedruckte S. 591–592, PDF-S. 592–593: 3.3 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus) – Morphologie (Hut 2–4 (5) cm, jung halbkugelig, dann konvex und fast verflachend, hygrophan, feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, abgetrocknet lederblass bis milchkaffeebraun, in der Mitte lange rötlich braun, ungerieft, nach Watling & Gregory (1987) gelegentlich blau- bis graugrüne Verfärbungen am Rand auf Druck; Lamellen cremebeige, reif schwärzlich, Schneide weißflockig; Stiel 3–8 × 0,3–0,6 (0,8) cm, weiß bereift, hohl werdend; Trama mit schwachem Geruch; Sporen (12) 12,5–15 × 6,5–7,5, frontal 7,5–9 µm, zentraler Porus; Cheilozystiden flaschenförmig bis utriform, bisweilen ± kopfig, 25–50 × 6–10 µm), Ökologie (Fettwiesen und -weiden, nitrophile Stellen an Waldwegen und Straßen, Äcker, Beete und Ziergärten, abgelagerter pflanzlicher Detritus wie Strohhaufen und Grasschnitt, nicht selten direkt auf altem Stallmist oder Dung; meist üppig bis rasig oder fast büschelig), Phänologie (Frühling bis Herbst, Schwerpunkt Frühsommer; Tabelle Apr 1, Mai 2, Jun 11, Jul 4, Aug 1, Sep 3, Okt 1, Nov 1), Verbreitung (in Baden-Württemberg weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden), Höhenstufen, Bestand und Bedrohung (nicht gefährdet), allgemeine Verbreitung (in Deutschland weit verbreitet, doch nur zerstreut). Beginn 3.4 P. fimicola (gedruckte S. 592). · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina
Ewald Gerhardt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Panaeolus, Druckausgabe S. 646–651 (MycoKey-PDF-Fassung, PDF-S. 684–688): Gattungsbeschreibung (Hut trocken, hygrophan oder nicht; Lamellen bald schwarz gescheckt mit hellerer Schneide; Fleisch beim Verletzen unverändert, blauend nur in subg. Copelandia; Geruch der verletzten Stielbasis nach heißem Öl außer subg. Anellaria; Sporenpulver schwarz; „P. cinctulus contains the hallucinogenic psilocybin“), Schlüssel Punkte 1–10; P. cinctulus unter Punkt 10 (PDF-S. 688: Sporen nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, 11–14 (–16) × 7,5–10 × 6–9 µm, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; Cheilozystiden flaschenförmig, breit, oft kopfig, 30–50 × 8–12 µm; Pleurozystiden fehlen; Basidien 2- bis 4-sporig; Stiel oft verbogen, bis 120 × 6 mm, ganz bereift, heller als der Hut; Hut 10–80 mm, halbkugelig bis flach konvex, mit oder ohne Buckel, trocken, glatt, manchmal runzelig, deutlich hygrophan, dunkel rotbraun oder fleischfarben, selten weißlich, ausblassend mit dunklerem Randgürtel; Lamellen ausgebuchtet bis angewachsen, gedrängt, graubraun bis schwärzlich grau, Schneide weißlich; auf reich gedüngtem Boden oder direkt auf Dung; Sommer bis Herbst; Synonyme P. subbalteatus, P. dunensis, P. venenosus). Vergleichsarten: P. fimicola (Punkt 5: beim Trocknen mit hellem Zentrum und dunklerem Rand, Sulphidien vorhanden), P. acuminatus (Punkt 10), P. olivaceus (Punkt 3), P. papilionaceus und P. semiovatus (Punkt 2). Kapitel Panaeolina, Druckausgabe S. 646 (PDF-S. 683). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 345–346, PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus). · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge
Ewald Gerhardt · Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924). · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (PDF 9 Seiten). S. 6: Gattung Panaeolus „Düngerlinge“; P. ater „Dunkler Düngerling“ (in manchen Kollektionen Psilocybin nachweisbar); P. cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“, Bemerkung „Psilocybinhaltig“, Syndrom „Psilocybin-Syndrom“; P. cyanescens. S. 7: P. papilionaceus „Behangener Düngerling“ (unterschiedliche Angaben zur Psychoaktivität) und Panaeolus spp. (verschiedene Arten verdächtig), jeweils Psilocybin-Syndrom. Textebene vollständig nach Panaeolus, Panaeolina, cinctulus und subbalteatus durchsucht. · eingesehen 18.10.2026

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids (2022)
Klára Gotvaldová, Jan Borovička, Kateřina Hájková et al. · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068 (PMC9693126, CC BY). Abstract (226 Fruchtkörper aus 82 Kollektionen; Tryptamingehalte in Wildpilzen extrem variabel); Abschnitt 2, Einleitungsabsatz (Ergebnisse für ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, in mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: P. cinctulus 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Baeocystin 0,118–1,525, Norbaeocystin 0,045–0,477, Psilocin 0,007–0,257, Psilocybin 0,114–1,578, Aeruginascin nicht gemessen (Proben vor Einführung der AE-Analytik aufgearbeitet, Abschnitt 2.1); P. foenisecii (8 Fruchtkörper, 2 Kollektionen), P. olivaceus und P. papilionaceus jeweils unter der Nachweisgrenze. Abschnitt 2.1: P. cinctulus in vielen älteren Studien als P. subbalteatus geführt; Literaturwerte nach Stamets stark schwankend; frühere Untersuchungen fanden kein Psilocin; positive Befunde für P. foenisecii nach Allen & Merlin möglicherweise Folge von Verwechslungen mit P. cinctulus. Abschnitt 3.2: Herkunft der Proben, Bestimmung durch J. Borovička mikromorphologisch und/oder molekular. · eingesehen 18.10.2026

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Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

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Quellenname: Panaeolus cinctulus · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

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  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key C (Panaeolus)

    Seiten: S. 345–346 · S. 340 · S. 26

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselpassage gelesen · Schlüsselpassagen gelesen · Einleitungspassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 346–347: Key C – Panaeolus. Punkt 1 (auf Erde/Grasnarbe → 2; auf Dung, Misthaufen oder stark gedüngtem Boden → 6); Punkt 4 (P. foenisecii: Sporenpulver dunkel graubraun, Sporen warzig, Hut hygrophan, auf Erde in Grasland und Rasen); Punkt 5 (P. fimicola: Sporen (9–) 11–15 × 7–9 (f) × 6–8 µm, Hut 10–25 mm, Stiel 1,5–3 mm, Pleurozystiden mit gelbem Inhalt, ungedüngtes Grasland); Punkte 6–7 (Lamellen fast frei, schmal angewachsen bis ausgebuchtet; Velum fehlt → 9); Punkt 8 (P. semiovatus: Hut schmierig, 30–80 mm, Ring, Sporen 18–24 × 10,5–13 (f) × 9,5–11,5 µm; P. papilionaceus: Hut trocken, 10–50 mm, Velumzähnchen am Rand, Stiel 2–4 mm, Sporen 13–18 × 8–12 (f) × 6–9,5 µm, zentraler Keimporus, auf Dung verschiedener Pflanzenfresser); Punkt 11 (P. acuminatus); Punkt 12 (P. cinctulus: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen; Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus; Hut 10–80 mm; Stiel 3–6 mm dick; Sporen 11–14 (–16) × 7,5–10 (f) × 6–9 µm; auf Kuh- und Pferdedung, oft auf Misthaufen und Kompost mit Pferdemist; zerstreut); Punkt 13 (P. olivaceus); PDF-S. 341: Formgruppe Psathyrelloide (Panaeolus eingeschlossen; Sporen meist mit Keimporus; Panaeolus mit ± marmorierten Lamellen, Stielbasis nicht blauend). Gedruckte S. 342, PDF-S. 343: Schlüssel zu den Gruppen, Punkte 1 (auf Dung → Key A), 2 (Lamellen deutlich marmoriert, die Sporen reifen fleckweise) und 4 (Lamellen schmal angewachsen → Panaeolus, Key C). Gedruckte S. 343–344, PDF-S. 344–345: Key A (Psathyrelloide auf Dung und Misthaufen), Punkte 1–4, 15, 24–29; Punkt 29: Hut mit ± rotbraunen bis tonrosa konzentrischen Farbzonen, Sporen meist mit leicht exzentrischem Keimporus → P. cinctulus; Gegenpunkt: Hut ohne konzentrische Zonen, Keimporus zentral; PDF-S. 27: Hüte mancher Arten trocknen fleck- und kreisförmig ab, die feuchtesten Bereiche bleiben dunkler und scharf von helleren, trockeneren Bereichen getrennt (hygrophanes Verhalten); das Aussehen des Hutes vor und nach dem Abtrocknen dokumentieren; teilweise abgetrocknete Hüte lassen sich durch Besprühen oder Einstellen des Stiels in Wasser wieder anfeuchten

  2. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)

    Seiten: S. 256 · S. 43 · S. 23 · S. 258 · S. 338

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Einleitungsseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 255: Nr. 311 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus, P. rufus, P. venenosus) – Standort (gesellig bis büschelig an gedüngten Stellen, alten Miststöcken, mit Dung vermengten Strohresten, zwischen Gräsern oder auf nacktem Boden, nicht auf frischem Dung; Frühjahr bis Herbst; verbreitet), Makrobeschreibung (Hut 15–40 (50) mm, hygrophan, feucht dunkel schmutzig rotbraun, trocken cremebeige mit orange- bis ockerfarbenem Zentrum, Rand feucht durchscheinend gerieft, jung mit weißlicher, später rotbrauner Randzone; Fleisch rotbraun bis cremefarben, Geruch angenehm porlingsartig; Lamellen jung cremefarben, später schmutzig braunfleckig bis rußschwarz, schmal angeheftet, Schneiden fein weißflockig; Stiel 30–85 × 2–7 mm, bald hohl, elastisch aber knickbar, gegen die Basis und beim Berühren bräunlich, weiß längsfaserig und bestäubt), Mikrobeschreibung (Sporen elliptisch bis zitronenförmig, glatt, dickwandig, mit Keimporus, 12,7–15,5 × 7,6–9,7 µm, Q 1,5–1,8; Sporenpulver schwarz; Basidien 4-sporig; Cheilozystiden flaschenförmig, bisweilen apikal verdickt, 25–47 × 6–8 µm; Pleurozystiden keine; Septen der Huthaut ohne, Stielrinde mit Schnallen), Bemerkungen (kräftiger Habitus, hygrophaner und dadurch gezonter rotbrauner Hut, Fehlen von Chrysozystiden, meist büscheliges Wachstum; enthält wie andere Arten der Gattung halluzinogene Stoffe, die Vergiftungen hervorrufen; Verwechslung mit Speisepilzen klein, abgesehen vom ähnlich hygrophanen Pholiota (Kuehneromyces) mutabilis, der an Holz wächst, andere Farben und eine deutliche Ringzone hat), untersuchter Fund (Udligenswil LU, auf altem, überwachsenem Miststock an Strohresten, 2. Juni 1992). Bewertungssymbol: Umrisskreuz. Auf derselben Seite Nr. 310 P. caliginosus und Nr. 312 P. fimicola (Synonym dort: P. dunensis; Hut 10–25 mm, Stiel 1–2,5 mm, in gedüngten Wiesen, selten auf Mist). Mikrozeichnung gedruckte S. 257, PDF-S. 256; PDF-S. 42: Gruppenschlüssel 3.3 (Panaeolus), Punkte 1–9; Punkt 4* (ohne Pleurozystiden), 6 (auf alten Miststöcken oder gedüngten Stellen in Wiesen und Weiden), 7 (meistens büschelig bis gruppenweise wachsend, Hut 15–40 (50) mm, Septen ohne Schnallen → P. cinctulus Nr. 311) und 7* (meistens einzeln bis gesellig, Hut 10–25 mm, Septen teilweise mit Schnallen → P. fimicola Nr. 312); PDF-S. 22: Bewertung nach den Richtlinien der VAPKO; Umrisskreuz = „giftiger Pilz, verursacht ernsthafte Gesundheitsstörungen“, Vollkreuz = „tödlich giftiger Pilz“. Symbolform am Seitenbild (hochaufgelöster Scan) geprüft; PDF-S. 257: Nr. 313 Panaeolus foenisecii „Heudüngerling“ – Standort (Wiesen, Parkrasen, Gärten, vor allem kurz nach dem Mähen; Sommer bis Herbst), Hut 10–20 (25) mm, hygrophan, trocken cremebeige oft mit dunklerer Mitte; Sporen warzig, 13,3–16,9 × 6,8–8,9 µm; Sporenpulver „schwarz mit Purpurton“; Bemerkung: nach einigen Autoren giftig oder giftverdächtig und halluzinogen; PDF-S. 337: Nr. 434 „Gemeines Stockschwämmchen“ – Standort (büschelig an morschen Laub- und Nadelholzstrünken, liegenden Ästen, Wurzeln oder vergrabenem Holz); Hut hygrophan, feucht gelb- bis zimtbraun, beim Trocknen von der Mitte her konzentrisch heller, vielfach mit deutlich abgegrenzter Zone gegen den dunkleren Randbereich; Lamellen hellocker bis ocker- und dunkelbraun, breit angewachsen; Stiel mit aufsteigendem, vergänglichem Ring, darunter braun sparrig-schuppig; Sporenpulver sepiabraun

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010)

    Seite: S. 589

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner & A. Gminder (Hrsg.)

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 590: Schlüssel Panaeolus, Punkt 8 (Fruchtkörper robust für die Gattung, Stiel 0,3–0,7 cm breit, Hut dunkel rotbraun, halbkugelig bis flach konvex → P. cinctulus) und 8* (schlank, Stiel 0,1–0,3 cm). Gedruckte S. 591–592, PDF-S. 592–593: 3.3 Panaeolus cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“ (= P. subbalteatus) – Morphologie (Hut 2–4 (5) cm, jung halbkugelig, dann konvex und fast verflachend, hygrophan, feucht dunkel rot- bis kastanienbraun, abgetrocknet lederblass bis milchkaffeebraun, in der Mitte lange rötlich braun, ungerieft, nach Watling & Gregory (1987) gelegentlich blau- bis graugrüne Verfärbungen am Rand auf Druck; Lamellen cremebeige, reif schwärzlich, Schneide weißflockig; Stiel 3–8 × 0,3–0,6 (0,8) cm, weiß bereift, hohl werdend; Trama mit schwachem Geruch; Sporen (12) 12,5–15 × 6,5–7,5, frontal 7,5–9 µm, zentraler Porus; Cheilozystiden flaschenförmig bis utriform, bisweilen ± kopfig, 25–50 × 6–10 µm), Ökologie (Fettwiesen und -weiden, nitrophile Stellen an Waldwegen und Straßen, Äcker, Beete und Ziergärten, abgelagerter pflanzlicher Detritus wie Strohhaufen und Grasschnitt, nicht selten direkt auf altem Stallmist oder Dung; meist üppig bis rasig oder fast büschelig), Phänologie (Frühling bis Herbst, Schwerpunkt Frühsommer; Tabelle Apr 1, Mai 2, Jun 11, Jul 4, Aug 1, Sep 3, Okt 1, Nov 1), Verbreitung (in Baden-Württemberg weitgehend an Gegenden mit Rinderwirtschaft gebunden), Höhenstufen, Bestand und Bedrohung (nicht gefährdet), allgemeine Verbreitung (in Deutschland weit verbreitet, doch nur zerstreut). Beginn 3.4 P. fimicola (gedruckte S. 592)

  4. Funga Nordica (2008) · Panaeolus und Panaeolina

    Seite: PDF-S. 684–688

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Gattungsabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kapitel Panaeolus, Druckausgabe S. 646–651 (MycoKey-PDF-Fassung, PDF-S. 684–688): Gattungsbeschreibung (Hut trocken, hygrophan oder nicht; Lamellen bald schwarz gescheckt mit hellerer Schneide; Fleisch beim Verletzen unverändert, blauend nur in subg. Copelandia; Geruch der verletzten Stielbasis nach heißem Öl außer subg. Anellaria; Sporenpulver schwarz; „P. cinctulus contains the hallucinogenic psilocybin“), Schlüssel Punkte 1–10; P. cinctulus unter Punkt 10 (PDF-S. 688: Sporen nur wenig abgeflacht, in Frontansicht mandelförmig bis rhombisch, 11–14 (–16) × 7,5–10 × 6–9 µm, Keimporus unauffällig, zentral bis leicht exzentrisch; Cheilozystiden flaschenförmig, breit, oft kopfig, 30–50 × 8–12 µm; Pleurozystiden fehlen; Basidien 2- bis 4-sporig; Stiel oft verbogen, bis 120 × 6 mm, ganz bereift, heller als der Hut; Hut 10–80 mm, halbkugelig bis flach konvex, mit oder ohne Buckel, trocken, glatt, manchmal runzelig, deutlich hygrophan, dunkel rotbraun oder fleischfarben, selten weißlich, ausblassend mit dunklerem Randgürtel; Lamellen ausgebuchtet bis angewachsen, gedrängt, graubraun bis schwärzlich grau, Schneide weißlich; auf reich gedüngtem Boden oder direkt auf Dung; Sommer bis Herbst; Synonyme P. subbalteatus, P. dunensis, P. venenosus). Vergleichsarten: P. fimicola (Punkt 5: beim Trocknen mit hellem Zentrum und dunklerem Rand, Sulphidien vorhanden), P. acuminatus (Punkt 10), P. olivaceus (Punkt 3), P. papilionaceus und P. semiovatus (Punkt 2). Kapitel Panaeolina, Druckausgabe S. 646 (PDF-S. 683)

  5. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book) · Düngerlinge

    Seite: PDF-S. 1664

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Druckausgabe S. 398 (Seitenzahl aus dem Register, E-Book-PDF-S. 1664 und 1690): Dunkelrandiger Düngerling, P. cinctulus, Syn. P. subbalteatus (PDF-S. 932: Hut 1–5 (8) cm, vorwiegend fleisch- bis rotbräunlich, sehr hygrophan, vom Scheitel her schnell ausblassend, daher am Standort oft zweifarbig „gegürtelt“ (anderer Name Gegürtelter Düngerling), halbkugelig bis flach-konvex, Mitte meist gebuckelt, Huthaut glatt oder gerunzelt bis grubig, trocken, ohne Velumspuren; Stiel fleisch- bis rotbräunlich, gänzlich fein bereift; Sporen in Breitansicht etwas rhombisch, wenig abgeflacht, glatt, 11–14 × 7,5–10 × 7–8 µm; Basidien 2- bis 4-sporig; Vorkommen V–X, direkt auf Mist oder Dung, vor allem Pferdemist, Äcker, Felder, gedüngte Wiesen und Parkanlagen, oft büschelig, lokal nicht selten; Anmerkung: durch Größe und büscheliges Wachstum relativ gut erkennbar; Verwechslung Dunkler Düngerling; „Giftig; enthält oft größere Mengen des Halluzinogens Psilocybin“), Dunkler Düngerling P. fimicola (PDF-S. 934: Hut 1–2 (2,5) cm, vom Scheitel her ausblassend, lange mit dunklerer Randzone, an grasigen Standorten, nicht direkt auf Mist; Sulphidien vorhanden), Punktiertsporiger Düngerling P. olivaceus (PDF-S. 936). Druckausgabe S. 396: Gattung Panaeolus (PDF-S. 928: Lamellen durch zeitlich versetzte Sporenreife gescheckt, Sporenpulver schwarz), Ring-Düngerling und Glocken-Düngerling (PDF-S. 929–930). Druckausgabe S. 394: Heu-Düngerling (PDF-S. 926: sehr hygrophan, am Standort meist zweifarbig, Sporenpulver schwarzbraun, Sporen deutlich rau; „enthält kein giftiges Psilocybin“) und Spitzkegeliger Kahlkopf (PDF-S. 924)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Danmarks Svampeatlas · Panaeolus cinctulus (randbæltet glanshat), Taxon 45688
    Bibliografie

    Danmarks Svampeatlas

    Nationales Fundportal · Artdatensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Öffentliche API (svampe.databasen.org/api/taxa, FullName „Panaeolus cinctulus“, mit TaxonAttributes und TaxonDKnames): Buchtext (Felder bogtekst_gyldendal / bogtekst_gyldendal_en): ziemlich fleischiger, gezont-hygrophaner, gelbbrauner bis rotbrauner Düngerling ohne Velum; Cheilozystiden meist ± kopfig; Sporen 11–14 × 7,5–10 × 6–9 µm, wenig abgeflacht, glatt, von vorn ± rhombisch, ohne Tropfen, Keimporus zentral bis etwas exzentrisch; auf Kuh- und Pferdedung einschließlich Misthaufen; P. acuminatus schlanker mit deutlich abgeflachten Sporen, P. subfirmus sehr ähnlich mit größeren, deutlich abgeflachten Sporen; in Dänemark hier und da, Mai–November. Dänischer Name „randbæltet glanshat“ (TaxonBasen, angewandter Name P. cinctulus (Bolton) Britzelm.)

  2. Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids (2022)
    Bibliografie

    Klára Gotvaldová, Jan Borovička, Kateřina Hájková et al.

    Primärstudie · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: International Journal of Molecular Sciences 23: 14068 (PMC9693126, CC BY). Abstract (226 Fruchtkörper aus 82 Kollektionen; Tryptamingehalte in Wildpilzen extrem variabel); Abschnitt 2, Einleitungsabsatz (Ergebnisse für ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, in mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: P. cinctulus 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Baeocystin 0,118–1,525, Norbaeocystin 0,045–0,477, Psilocin 0,007–0,257, Psilocybin 0,114–1,578, Aeruginascin nicht gemessen (Proben vor Einführung der AE-Analytik aufgearbeitet, Abschnitt 2.1); P. foenisecii (8 Fruchtkörper, 2 Kollektionen), P. olivaceus und P. papilionaceus jeweils unter der Nachweisgrenze. Abschnitt 2.1: P. cinctulus in vielen älteren Studien als P. subbalteatus geführt; Literaturwerte nach Stamets stark schwankend; frühere Untersuchungen fanden kein Psilocin; positive Befunde für P. foenisecii nach Allen & Merlin möglicherweise Folge von Verwechslungen mit P. cinctulus. Abschnitt 3.2: Herkunft der Proben, Bestimmung durch J. Borovička mikromorphologisch und/oder molekular

  3. Systematic study of Panaeolus (Agaricales, Galeropsidaceae) sensu lato and psilocybin-producing traits of species from China (2026)
    Bibliografie

    Mao-Qiang He, Wen-Qiang Yang, Dorji Phurbu, Fei Liu, Jia-Xin Li, Bin Cao & Rui-Lin Zhao

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: IMA Fungus 17: e167329 (PMC12835877, CC BY). Abstract; Einleitung (Familienzuordnungen in der Literatur); Methoden (HPLC–MS-Nachweis von Psilocybin und Baeocystin an getrocknetem Material); Taxonomie: Galeropsidaceae, Gattung Panaeolus (alle Arten saprotroph, viele koprophil; psilocybinbildende Arten in subg. Bresadolomyces und subg. Panaeolina), subg. Panaeolina mit P. cinctulus in der Artenliste, Artabschnitt P. cinctulus (chinesische Funde aus Grasland; „Psilocybin-producing: Producing (ZRL20200005)“; Subklade A2; kleinere und blassere Fruchtkörper als in Originalbeschreibung und bei Stamets); Diskussion (hohe morphologische Plastizität erschwert die Feldbestimmung; P. subfoenisecii und P. cinctulus als psilocybinbildend bestätigt)

  4. Occurrence of psilocybin in various higher fungi from several European countries (1985)
    Bibliografie

    T. Stijve & Th. W. Kuyper

    Primärstudie · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Planta Medica 51(5): 385–387 (PMID 17342589, Abstract über Europe PMC): mehr als 100 europäische Pilzarten aus 18 Gattungen mit HPLC und Dünnschichtchromatographie untersucht; Psilocybin, Psilocin und/oder Baeocystin u. a. in einer Panaeolus-Art, P. subbalteatus

  5. A Panaeolus poisoning in Scotland (1977)
    Bibliografie

    Roy Watling

    Fallbericht · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Mycopathologia 61(3): 186–190 (PMID 562983, Abstract über Europe PMC): zwei Personen wurden nach dem Verzehr von Fruchtkörpern von Panaeolus subbalteatus in der Poison Unit der Royal Infirmary Edinburgh aufgenommen; Fruchtkörper und spätere Aufsammlungen beschrieben

  6. Mushroom poisoning of Panaeolus subbalteatus from Ningxia, northwest China, with species identification and tryptamine detection (2024)
    Bibliografie

    Y. Yao, Y.-Z. Zhang, J.-Q. Liang, F. Liu, Z.-F. Li, H.-J. Li & F. Xu

    Fallbericht mit Analytik · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Toxicon 247: 107849 (PMID 38971474, Abstract über Europe PMC): zwei Vergiftungsereignisse in Ningxia; einzelne Betroffene mit Übelkeit, Erbrechen und Taubheitsgefühl bzw. Schwindel und gestörtem Orientierungssinn, etwa eine halbe Stunde nach Verzehr einer großen Menge; Bestimmung morphologisch und phylogenetisch; Psilocybin und Psilocin in den Pilzproben, nur Psilocin in Blut und Urin nachgewiesen

  7. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (PDF 9 Seiten). S. 6: Gattung Panaeolus „Düngerlinge“; P. ater „Dunkler Düngerling“ (in manchen Kollektionen Psilocybin nachweisbar); P. cinctulus „Dunkelrandiger Düngerling“, Bemerkung „Psilocybinhaltig“, Syndrom „Psilocybin-Syndrom“; P. cyanescens. S. 7: P. papilionaceus „Behangener Düngerling“ (unterschiedliche Angaben zur Psychoaktivität) und Panaeolus spp. (verschiedene Arten verdächtig), jeweils Psilocybin-Syndrom. Textebene vollständig nach Panaeolus, Panaeolina, cinctulus und subbalteatus durchsucht

  8. DGfM · Vergiftungssyndrome – Psilocybin-Syndrom
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webseite „Vergiftungssyndrome“ (Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023), Abschnitt Psilocybin-Syndrom: Symptome (Benommenheit, Schwindel, Unruhe, Gleichgewichtsstörungen, Magen-Darm-Symptomatik, Tobsucht, Rauschzustand, Halluzinationen); Latenzzeit 15 Minuten bis 4 Stunden; Pilzarten u. a. „Arten der Gattungen Düngerlinge (Panaeolus spp.)“; Gifte Psilocybin, Psilocin und weitere unbekannte Stoffe; Bemerkung zum Betäubungsmittelgesetz und zu möglichen Flashbacks

  9. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme nur für Arten, die nach ausreichendem Erhitzen in angemessener Menge problemlos essbar sind). Textebene nach Panaeolus, Panaeolina, cinctulus und subbalteatus durchsucht: kein Eintrag (nur Lepista panaeolus). Vergleichsart: S. 7 Kuehneromyces mutabilis „Gemeines Stockschwämmchen“

  10. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 3 Seiten: keine Panaeolus- oder Panaeolina-Art aufgeführt (Textebene vollständig durchsucht)

  11. VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux
    Bibliografie

    Katharina Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Behördennahe Fachliste · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version 10.01.2024 (1 Seite): eliminatorische Pilze, Pilze mit 5-Punkte-Abzug und Gruppen – Panaeolus nicht aufgeführt; Psilocybe semilanceata steht in der Liste mit 5-Punkte-Abzug

  12. VAPKO · Empfehlungsliste
    Bibliografie

    VAPKO

    Behördennahe Fachliste · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version/Stand 09.2023, 7 Seiten: Panaeolus nicht aufgeführt

  13. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelleneinträge gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Tabelleneintrag Panaeolus cinctulus: Synonyme Coprinus cinctulus, Panaeolus subbalteatus; deutsche Namen Dunkelrandiger Düngerling, Gegürtelter Düngerling; Speisewert „giftig“; Giftart „Psilocybin, Psilocin“; Verwechslungsmöglichkeit: Dunkler Düngerling, Heudüngerling, Punktiertsporiger Düngerling, Sand-Zärtling, Stattlicher Kahlkopf, Azurkahlkopf, Böhmischer Kahlkopf. Vergleichend gelesen: Panaeolus fimicola (Dunkler Düngerling; giftig; Psilocybin, Psilocin), Panaeolina foeniseci (giftig; Psilocybin, Psilocin), Marasmius oreades (essbar; Verwechslungsliste ohne Düngerlinge)

  14. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Panaeolus cinctulus
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433

    Behördliche Rote Liste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Detailseite: deutscher Name Dunkelrandiger Düngerling; Rote-Liste-Kategorie Ungefährdet; Verantwortlichkeit nicht bewertet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; lang- und kurzfristiger Bestandstrend gleich bleibend; Kategorieänderung nicht bewertbar; indigen oder Archäobiota

  15. Index Fungorum · Panaeolus cinctulus (Bolton) Sacc. (Record 170056) und verbundene Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Webservice gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: P. cinctulus (Bolton) Sacc. 1887, Syll. fung. 5: 1124, Record 170056, aktueller Name; Basionym Agaricus cinctulus Bolton 1792 (221418); P. dunensis Bon & Courtec. 1983 (108305) und P. pumilus (Murrill) Murrill 1942 (289018) mit aktuellem Namen P. cinctulus; P. subbalteatus (Berk. & Broome) Sacc. 1887 (176403) mit eigenem aktuellem Namen, Basionym Agaricus subbalteatus Berk. & Broome 1861 (455961)

  16. Myko atlas · Panaeolus cinctulus
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Namensdatensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Namenseintrag „Panaeolus cinctulus (Bolton) Britzelm. 1887 – kropenatec lemovaný“, Systematik (Agaricales incertae sedis) und Literaturliste; kein Arttext vorhanden (Seite in windows-1250 dekodiert)

  17. iNaturalist · Panaeolus cinctulus (Taxon 418443)
    Bibliografie

    iNaturalist contributors

    Community-Taxonomie · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API taxa/418443?all_names=true (Abruf 18.10.2026): Namen je Sprache (u. a. zh-CN 环带斑褶菇, zh 裸蓋蘑菇, ja センボンサイギョウガサ, ru Панеолус каёмчатый, pl Kołpaczek pośredni); P. dunensis und P. subbalteatus als inaktive Synonyme; Vorfahrenkette mit Galeropsidaceae und Untergattung Panaeolina; 4258 Beobachtungen

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Checkliste der Pilze Deutschlands · Panaeolus cinctulus
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 4971e0c2-510b-4641-b9f5-c282fd6adea7: akzeptiert als Panaeolus cinctulus (Bolton) Sacc., Nachweisstatus „occurs“, geo_status „sure“; Zitat Dämmrich et al. 2016. Vergleich: Datensatz 80a1cc8c-41f4-4235-8f6f-13a981b94e7c, Panaeolus pumilus (Murrill) Murrill, ebenfalls akzeptiert; Detailseite dort: Rote-Liste-Kategorie Daten unzureichend

  2. GBIF Backbone Taxonomy · Panaeolus cinctulus (Bolton) Sacc. (2526754)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2526754 (ACCEPTED, Familie Bolbitiaceae, Syll. Fung. 5: 1124) mit 8 Synonymen (u. a. Agaricus cinctulus, P. subbalteatus Berk. & Broome 8627061, P. dunensis, P. pumilus); species/2526740 „Panaeolus subbalteatus (Berk. & Broome) Sacc.“ als eigener ACCEPTED-Eintrag mit Synonymen Agaricus subbalteatus und Coprinarius subbalteatus; species/match „Panaeolus subbalteatus“ (strict) → 2526740 ACCEPTED (zweite Lesung 19.10.2026); vernacularNames (Abruf 2026-10-18T21:26:09Z); Fundfacetten 2015–2025 laut Faktenpaket (2026-10-18T21:07:36Z), am 18.10.2026 erneut abgefragt, dazu Vergleich ohne Lizenzfilter und für Schlüssel 2526740; Datensatztitel über die Dataset-API

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Büschel auf Mist
    Foto: © Per Marstad, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 1600 × 1200 px beibehalten (nicht skaliert, größte von Artsobservasjoner ausgelieferte Fassung, laut Fundseite 1600 × 1200), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

    Abtrocknungszonen auf Pferdemist
    Foto: Matej Frančeškin via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 800 × 691 px beibehalten (nicht skaliert, Original der Quelle), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPanaeolus cinctulus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Konzept wie in Funga Nordica (2008), Pilze der Schweiz 4 (1995), Großpilze Baden-Württembergs 5 (2010) und Gerhardt: einschließlich P. subbalteatus; FTE (2026) schlüsselt nur P. cinctulus und nennt P. subbalteatus nicht. Index Fungorum führt P. subbalteatus (Berk. & Broome) Sacc. (176403) dagegen als eigenen aktuellen Namen; GBIF stellt nur die Schreibung P. subbalteatus Berk. & Broome (8627061) als Synonym hierher; P. subbalteatus (Berk. & Broome) Sacc. (2526740, mit Synonym Agaricus subbalteatus) ist dort eine eigene akzeptierte Art, auf die auch der Namensabgleich „Panaeolus subbalteatus“ auflöst. P. dunensis: Funga Nordica, Index Fungorum und GBIF → P. cinctulus; Pilze der Schweiz → P. fimicola. P. pumilus: Index Fungorum und GBIF → P. cinctulus; die deutsche Checkliste führt ihn als eigene akzeptierte Art. Autorzitat: GBIF, Index Fungorum und der Artdatensatz in Danmarks Svampeatlas „(Bolton) Sacc.“, Myko-Atlas und der dänische Namensdatensatz (TaxonBasen) „(Bolton) Britzelm.“. Familie: GBIF Bolbitiaceae; DGfM/SNSB-Taxonliste und Svampeatlas Psathyrellaceae; Pilze der Schweiz und Gerhardt Coprinaceae; He et al. (2026) und iNaturalist Galeropsidaceae, P. cinctulus in subg. Panaeolina (Subklade A2). MycoBank konnte nicht gelesen werden (JavaScript-Anwendung). Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Panaeolus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Panaeolus

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