MitteleuropaDE

Grauer Scheidenstreifling

Amanita vaginata

SpeisewertEssbar · gegart

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Grüner Knollenblätterpilz.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Grauer Hut mit deutlich gerieftem Rand und schlankem, ringlosem Stiel. Die Stielbasis ist teilweise verdeckt.

Foto: Quartl · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein grauer Hut mit deutlich gerieftem Rand, eine häutige Scheide und ein ringloser Stiel führen in die Scheidenstreiflinge. Die engere Artabgrenzung ist anspruchsvoller, als der vertraute deutsche Name vermuten lässt.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Grau bis silbergrau, meist 5–10 cm; Rand auffällig radial .

Unterseite

Weißlich, dicht, bis schmal .

Stiel & Basis

Schlank, hell, ohne Manschette; Basis in einer weißen, häutigen .

Fleisch

Weißlich, im Hut dünn; Stiel im Alter hohl.

Sporenpulver

Weiß.

Die Scheide vollständig dokumentieren

Hinweis zur Beobachtung

Hutrand, ganze Basis und Innen- wie Außenseite der Scheide fotografieren. Ein abgeschnittener Stiel lässt ein entscheidendes Merkmal offen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · amanita vaginata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Fundkorb · amanita vaginata
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza. Baumnahe Waldböden. Ektomykorrhiza in Laub- und Mischwäldern; das traditionelle Namenskonzept wurde auf verschiedene graue Scheidenstreiflinge angewandt.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

First Nature · amanita vaginata · Fundkorb · amanita vaginata

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Kammrandiger Wulstling

Amanita eliae

Giftig

Kammrandiger Wulstling: Ein blasser bis rosabeiger Wulstling mit gerieftem Hutrand und zerbrechlichem Ring. Die lange, tief im Boden sitzende Stielbasis und vergängliche Hüllreste machen vollständige, behutsam dokumentierte Funde besonders wichtig.

Grauer Scheidenstreifling: Ohne echten Stielring, mit anders ausgebildeter häutiger Scheide; beschädigte Funde erschweren den Vergleich.

Weitere ähnliche Arten

3 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen

Grauhäutiger Scheidenstreifling

Amanita submembranacea

Essbar · gegart

Grauhäutiger Scheidenstreifling: Ein ringloser Wulstling mit lange gerieftem Hutrand und grau werdender Scheide. Gerade die vollständige Stielbasis trägt wichtige Merkmale, die ein Hutbild nicht zeigen kann.

Grauer Scheidenstreifling: Meist beständigere, weißere Scheide; schwieriger Formenkreis mit mikroskopischem Prüfbedarf.

Zweifarbiger Scheidenstreifling

Amanita umbrinolutea

Speisewert nicht gesichert

Zweifarbiger Scheidenstreifling: Ein ringloser Scheidenstreifling mit braunem, oft zweifarbig wirkendem Hut und rostfleckiger Scheide. Historische Beschreibungen als battarrae müssen taxonomisch neu eingeordnet werden.

Grauer Scheidenstreifling: Traditionell weiter Artbegriff; eine rein graue Farbe ist keine ausreichende Abgrenzung.

Ockergrauer Scheidenstreifling

Amanita lividopallescens

Nicht zum Verzehr empfohlen

Ockergrauer Scheidenstreifling: Hut etwa 6–20 cm, blass ocker, olivlich-beige bis senffarben; Rand deutlich gerieft.

Grauer Scheidenstreifling: Ähnliche Grundgestalt; Hüllstruktur, Sporen und das verwendete Artkonzept prüfen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Zwei Hüllen nicht verwechseln

Die Scheide stammt von der Gesamthülle des jungen Fruchtkörpers. Eine Stielmanschette entsteht aus einer anderen Hülle. Deshalb ist die Kombination aus vorhandener Scheide und fehlendem Ring bei Scheidenstreiflingen biologisch nachvollziehbar.

Quellen

Fundkorb · amanita vaginata
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grau ist kein Artbeweis

Schon die Landesmonografie behandelt viele vaginata-Meldungen als unsicher zugeordnete Sammelfunde. Die Untersuchung von 2024 zeigt den Namen in mehreren weit getrennten Abstammungslinien; auch untersuchte weiße Formen gehören zu verschiedenen Arten. Grau oder Weiß grenzt daher zunächst ein Erscheinungsbild ein. Scheidenbau, Mikromerkmale und gegebenenfalls Sequenzen müssen die Artzuordnung zusätzlich stützen.

Quellen

Phylogenetic and morphological studies reveal large diversity and three new species in Amanita sect. Vaginatae from Europe
Varga et al. (2024) · Volltext: Artkonzepte, molekulare Marker und Diskussion zur begrenzten Aussagekraft einzelner Makromerkmale; keine Neubestimmung der Atlasfotos. · eingesehen 03.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 30, 31. Warnung der Monografie vor Sammelbestimmungen mit Varga et al. 2024 abgeglichen. Historische Wirts- und Verbreitungsdaten ausdrücklich nicht als engeres Artkonzept übernommen; Grenzen grauer und weißer Feldformen erläutert. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenmaße mit dem Artkonzept lesen

Die Sporen werden als rundlich mit Maßen von 9–12 × 8,5–11,5 µm beschrieben. Diese Maße gehören zur dortigen Beschreibung; sie ersetzen weder die Untersuchung der Scheide noch einen aktuellen Schlüssel für die gesamte Sektion.

Quellen

Fundkorb · amanita vaginata
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein fehlender Ring kann täuschen

Bei Scheidenstreiflingen wird keine typische Manschette ausgebildet. Bei anderen Wulstlingen kann ein ursprünglich vorhandener Ring verloren gehen. „Ich sehe keinen Ring“ und „diese Art bildet keinen Ring“ sind deshalb verschiedene Aussagen.

Quellen

First Nature · amanita vaginata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Amanita vaginata

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGrauer Scheidenstreifling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischGrisette

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGrijze slanke amaniet

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischGrisetteAmanite vaginee

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischAmanita enfundadaEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Amanita vaginata (Bull. ex Fr.) Quél..

ItalienischBubbola minoreName auch für eine weiter gefasste Artengruppe.

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

DänischGrå kam-fluesvamp

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGrå kamfluesoppGrå ringløs fluesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGrå kamskivling/vit kamskivlingGrå kamskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischHarmaakärpässieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischMuchomor szarawy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischMuchomůrka pošvatá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischSivi lupinar

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Amanita vaginata, sivi lupinar

KroatischTmurna preslica

Namensbeleg

CROmushrooms · Amanita vaginata · Abgerufen: 06.10.2026

TMURNA PRESLICA / Amanita vaginata (Bull.) Lam.

SerbischPreslica

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 8_1, Zeile Amanita vaginata: Preslica

UngarischSzürke selyemgombaSelymes galócaSzürkeselymes galóca

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 3: Amanita vaginata | szürke selyemgomba (selymes galóca, szürkeselymes galóca)

Chinesisch灰鹅膏Sinngemäß: Grauer Wulstling

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

灰鹅膏: 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.

JapanischツルタケSinngemäß: Kranichpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ツルタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Russisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Amanita vaginata
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull. : Fr.) Lam.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Lam. · Namensdatensatz 114685
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus vaginatus Bull.
Herb. Fr. 3: pl. 98 (1783) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 14 (1821)
  • Die Veröffentlichungsangabe betrifft den historischen Namen, nicht die Abgrenzung des im Porträt behandelten Gruppenkonzepts.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Im Porträt als „Amanita vaginata s.l.“ geführt (Alias). Die Erstbeschreibung betrifft den Namen, nicht das weite Gruppenkonzept.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Der graue Scheidenstreifling wurde historisch in einem weiten Feldkonzept erfasst. Die europäische Vaginatae-Revision zeigt verschiedene ähnliche Linien. Eine pauschale Namensabfrage bestätigt keine aktuelle engere Bestimmung älterer Funde; daher hier keine scheinpräzise Artkurve.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung · Fachpublikation zur Artabgrenzung

Recherchefassung · 18 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Der Name wurde historisch auf verschiedenfarbige Scheidenstreiflinge angewandt; der engere Artbegriff ist im Buch ausdrücklich nicht abschließend geklärt. Widersprüchliche Rückverweise B5/B6 werden nicht als fehlerfreier Schlüsselweg übernommen.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 198, B1–9 und Fußnote 1; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Grauer Hut, zusammenhängende helle Volva und rundliche Sporen bestätigt. Schon das Kapitel benennt Revisionsbedarf in der Gruppe; das traditionelle Namenskonzept bleibt ausdrücklich begrenzt.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · S. 326 und 330, Schlüssel B18; PDF-S. 40 und 44 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Amanitopsis vaginata s.l. · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · amanita vaginata
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

  2. Fundkorb · amanita vaginata
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  3. Phylogenetic and morphological studies reveal large diversity and three new species in Amanita sect. Vaginatae from Europe

    Fundstelle: Phylogenetic and morphological studies reveal large diversity and three new species in Amanita sect. Vaginatae from Europe (2024)

    Bibliografie

    Varga et al. (2024)

    Fachpublikation · Originalstudie · ausgewertete Abschnitte · Eingesehen 03.10. bis 05.10.2026

    Herangezogen: Volltext: Artkonzepte, molekulare Marker und Diskussion zur begrenzten Aussagekraft einzelner Makromerkmale; keine Neubestimmung der Atlasfotos; Mycological Progress 23:38. Abstract, Einleitung, Diskussion zu Sporenmerkmalen und historischen battarrae-/umbrinolutea-Nachweisen gelesen

  4. First Nature · Amanita fulva
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen

  5. First Nature · Amanita phalloides
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen13 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Amanita crocea - muchomůrka šafránová - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  2. Volvariella gloiocephala - kukmák okázalý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Martin Bartůšek

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  3. Amanita ceciliae - muchomůrka šupinatá - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 198

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: B1–9 und Fußnote 1; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen

  6. Funga Nordica (2008): Amanita

    Seite: S. 326

    Bibliografie

    Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Kapitel Amanita gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: und 330, Schlüssel B18; PDF-S. 40 und 44

  7. Amanita eliae, frutto prezioso dei nostri boschi
    Bibliografie

    Associazione Micologica Bresadola · Gruppo G. Ceriani di Saronno

    Fachgesellschaft · eigene Fundbeobachtungen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Morphologie, fragile Hüllreste, Eichenstandort, lokale Frühjahrsbeobachtungen und unsicherer Speisewert gelesen

  8. Funga Nordica (2008) · Amanita eliae

    Seiten: S. 327 · S. 328–329 · S. 330

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview; Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. Als battarrae im damaligen Sinn; Interpretation nach Varga et al. 2024

  9. Amanita submembranacea · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  10. Amanita battarrae · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Historischer Namensgebrauch battarrae/umbrinolutea; nur im Vergleich mit Revision 2024 verwendet

  11. Fungi of Temperate Europe · Keys

    Seite: PDF-S. 28

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 201, Schlüssel B29; chunk002, PDF-S. 28. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis

  12. Funga Nordica

    Seite: PDF-S. 43–44

    Bibliografie

    H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 2008; bereitgestellte Kapitelzusammenstellung. Amanita-Schlüssel; bereitgestellte Gesamt-PDF-S. 43–44. Älteres Konzept zum Vergleich, Sporenmaße nicht ungeprüft auf den neueren Schlüssel übertragen. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis

  13. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seite: S. 30, 31

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Warnung der Monografie vor Sammelbestimmungen mit Varga et al. 2024 abgeglichen. Historische Wirts- und Verbreitungsdaten ausdrücklich nicht als engeres Artkonzept übernommen; Grenzen grauer und weißer Feldformen erläutert

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Amanita lividopallescens
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle

  2. Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / BfN

    Artenregister · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gespeicherter Registereintrag: deutscher Name. Keine Merkmals- oder Speisewertquelle

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus & Merkmale
    Foto: Quartl · CC BY-SA 3.0 · Original
    Als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage. Weboptimierung 2026-10-11: erneut als WebP kodiert. Vollständiger Ausschnitt, keine Retusche oder Nachschärfung. Vorhandene eingebettete Metadaten beibehalten.

    Lamellen & Hutrand
    Foto: Dendrofil · CC0 1.0 · Original
    Vollständiges Querformat proportional auf 1280 Pixel verkleinert, als WebP komprimiert. Kein Beschnitt oder Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAmanita vaginata im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 03.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

Warum ein Sporenmaß noch keine Art bestimmt.Scheidenstreiflinge zeigen, wie wichtig die untersuchte Struktur und die Präparation für einen Vergleich sind.

9 erschlossene Quellen mit Bezug zu Amanita. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Amanita

Fotoansicht