MitteleuropaDE

Langstieliger Pfeffermilchling

Lactifluus piperatus

SpeisewertEssbar mit Einschränkungen

Nur mit Zubereitungsbedingung als essbar geführt. Andere Quellen betonen Schärfe und geringe Eignung; nahe Pfeffermilchlinge sind schwer abzugrenzen. Keine pauschale Verzehrempfehlung.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die DGfM führt die Art mit ausdrücklicher Zubereitungsbedingung, während andere Artquellen die Schärfe und geringe Eignung betonen. Hier keine pauschale Speisepilzempfehlung; nahe Pfeffermilchlinge sind schwierig abzugrenzen.

Zwei helle Fruchtkörper mit kräftigen Stielen und unterschiedlich weit geöffneten Hüten.

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung des fotografierten Fundes. Ein Foto zeigt nicht alle Bestimmungsmerkmale.

Foto: Björn S. · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein großer weißer Milchling mit glattem Hut und ausgesprochen eng stehenden Lamellen. Die moderne europäische Revision trennt ihn von L. glaucescens; verfärbender Milchsaft allein ist hierfür weniger zuverlässig als häufig dargestellt.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 3,5–14 cm, weißlich, später oft ockerlich fleckig; trocken und kahl, jung glatt, älter oft runzelig; zunehmend trichterig vertieft.

Unterseite

Weißlich creme, oft mit zartem Rosa- oder Orangeton; sehr dicht und schmal, häufig gegabelt; bis kurz .

Stiel & Basis

Etwa 3–8 × 1–3 cm, weißlich, voll und fest, oft zur Basis verjüngt.

Fleisch

Fest und spröde, weiß, im Schnitt langsam cremegelblich; Milch weiß, isoliert unverändert, als sehr scharf beschrieben.

Sporenpulver

Weißlich; Sporen etwa 6,5–9,5 × 5–7,5 µm, mit niedrigem, teils netzigem Ornament.

Extrem dichte Lamellen zeigen die Vergleichsrichtung

Hinweis zur Beobachtung

Die Lamellendichte trennt das Feldbild gut vom Wolligen Milchling. Innerhalb der Pfeffermilchlinge bleiben weitere Mikro- und Strukturmerkmale nötig.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
Věra Svobodová · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch, Sporenpulver, Sporen und Vorkommen. Zitiert u. a. FNE 2 und Borovička 2008; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherigen Maßangaben des Porträts entsprechen dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Laubwälder, bereits im Frühsommer. Mykorrhiza mit Laubbäumen, besonders Buche, seltener mit Nadelbäumen; meist auf nährstoffreichen, oft kalkhaltigen Böden. Fruchtkörper vom Frühsommer bis in den Frühherbst.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999) · Funga Nordica (2008) · Lactarius · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Wolliger Milchling

Lactifluus vellereus

Nicht zum Verzehr empfohlen

Der Wollige Milchling besitzt eine feinfilzige Hutoberfläche und relativ entfernte Lamellen. Der Langstielige Pfeffermilchling hat einen eher glatten Hut und sehr dicht stehende Lamellen. Beide können groß und weiß sein und Milch abgeben.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Sehr enge Lamellen sind ein nützliches Feldmerkmal

Glatte Hutoberfläche und dichtes Lamellengedränge bilden eine wichtige Merkmalskombination. Wollige Milchlinge besitzen weiter auseinanderstehende Lamellen und eine filzigere Oberfläche. Der weiße Hut allein verschleiert diesen großen Unterschied.

Quellen

Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
Bernd Miggel · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Milchfarbe ist keine sichere Artgrenze

Die europäische Revision unterscheidet L. piperatus und L. glaucescens, bewertet Milchverfärbung und makrochemische Reaktionen aber als unzuverlässige Trennmerkmale. Schon ältere regionale Untersuchungen beschrieben wechselnde Reaktionen und Übergänge, sogar zwischen verschiedenen Jahren am selben Fundort. Ein grünlicher Fleck bestimmt deshalb nicht automatisch den Namen; der Aufbau der Huthaut ist für die Abgrenzung hilfreicher.

Quellen

Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 358, 359, 360, 361. Historische Abgrenzung piperatus/glaucescens und weltweite Fundzuordnungen gegen die vorhandene molekulare Revision (Universitätsabstract) verglichen; keine vollständige Porträtprüfung. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Huthaut wird im Mikroskop wichtig

Die Revision nennt den Aufbau der Huthaut als hilfreich. An einer von Bernd Miggel untersuchten Kollektion wurden dazu unterschiedliche Schichtdicken verglichen. Solche gemessenen Strukturen sind aussagekräftiger als ein vermeintlich zwingender Farbumschlag.

Quellen

Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026

Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
Bernd Miggel · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Gleicher Name bedeutet nicht weltweit dieselbe Art

Ältere Verbreitungsübersichten verbanden europäische, asiatische, afrikanische und nordamerikanische Funde unter diesem Namen. Die vorläufige weltweite Analyse von 2014 erkannte dagegen mindestens zehn mögliche Arten in der Gruppe und fand keine interkontinentale Artgleichheit. Historische Fundkarten und Wirtslisten lassen sich deshalb nicht ungeprüft auf den europäischen Pfeffermilchling übertragen.

Quellen

Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 358, 359, 360, 361. Historische Abgrenzung piperatus/glaucescens und weltweite Fundzuordnungen gegen die vorhandene molekulare Revision (Universitätsabstract) verglichen; keine vollständige Porträtprüfung. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lactifluus piperatus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschLangstieliger PfeffermilchlingPfeffermilchling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischPeppery MilkcapPeppery White Milk Cap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischGepeperde melkzwam

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischLactaire poivré

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischLactario pimenteroNamensbeleg unter Lactarius piperatus. Ältere Artabgrenzungen können weiter gefasst sein.

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius piperatus (L. ex Fr.) Gray.

ItalienischPeveraccio

Namensbeleg

Agraria.org · Atlante dei funghi · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.

RumänischIuțariiBureții iuțiBuretele lăptos

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.

S. 7, Zeile 22

DänischPeber-mælkehat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NorwegischHvit pepperriske

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSlät vitriska

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischPippurirousku

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischMleczajowiec biel

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischRyzec peprný

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischPoprov mlečnik

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lactifluus piperatus, poprov mlečnik

KroatischPaprena mliječnica

Namensbeleg

CROmushrooms · Lactifluus piperatus · Abgerufen: 06.10.2026

PAPRENA MLIJEČNICA / Lactifluus piperatus (L.) Roussel

SerbischPaprenjača

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.

Tafel 11_2, Zeile Lactarius piperatus: Paprenjača

UngarischFehértejű keserűgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 19: Lactifluus piperatus | fehértejű keserűgomba

RussischГруздь перечный

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch多汁辣乳菇Sinngemäß: Saftreicher scharfer Milchpilz 辣味多汁乳菇Sinngemäß: Scharf schmeckender saftreicher Milchpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

多汁辣乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

辣味多汁乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischツチカブリSinngemäß: Erdbedeckter

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ツチカブリ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lactifluus piperatus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(L.) Roussel
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(L.) Roussel · Namensdatensatz 431774
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus piperatus L.
Sp. pl. 2: 1173 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Die europäische Revision trennt zwei äußerlich eng ähnliche Arten und verwirft die Milchverfärbung als zuverlässiges Einzelmerkmal. Historische piperatus-Meldungen lassen sich ohne Belegprüfung nicht eindeutig dem engeren Konzept zuweisen.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich aller sechs Kernfelder mit Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso (1999), Funga Nordica, Fungi of Temperate Europe (2026) und myko.cz. Alle Bücher behandeln L. glaucescens getrennt; die Trennmerkmale folgen teils älteren Kriterien (Milch, KOH). Keine neue Verzehrbewertung.

Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: cap (refined), underside (refined), stem (refined), flesh (refined), spore (confirmed), ecology (refined).

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 46 Lactarius piperatus, gedruckte S. 86 (PDF-S. 85): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Meggen 2001 gelesen; zum Konzeptvergleich Nr. 25 L. glaucescens, gedruckte S. 66 (PDF-S. 65). Abgrenzung im Werk über Milchverfärbung, KOH und Huthaut. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Sektion Lactarius mit Schlüssel L. piperatus/L. glaucescens (gedr. S. 723), Kopf L. piperatus (gedr. S. 729), Beschreibung, Milch, Habitat, Mikroskopie und Bemerkungen (gedr. S. 730–732) gelesen. Konzept: L. piperatus s. str., L. glaucescens getrennt. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529, 542 = gedruckte S. 82, 95; Gattungsdiagnose und Schlüssel F4: L. glaucescens gegen L. piperatus. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet. · eingesehen 15.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 240 = gedruckte S. 239; Schlüssel I3 und I5 (fleecy lactarioids): L. glaucescens gegen L. piperatus. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026

Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
Věra Svobodová · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch, Sporenpulver, Sporen und Vorkommen. Zitiert u. a. FNE 2 und Borovička 2008; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherigen Maßangaben des Porträts entsprechen dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Lactarius piperatus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
    Bibliografie

    Věra Svobodová · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch, Sporenpulver, Sporen und Vorkommen. Zitiert u. a. FNE 2 und Borovička 2008; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherigen Maßangaben des Porträts entsprechen dieser Seite

  2. Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
    Bibliografie

    Bernd Miggel · Fundkorb

    specialist-portal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen

  3. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  4. Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
    Bibliografie

    Eske De Crop et al. (2014)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet

  5. First Nature · lactarius vellereus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fundkorb · lactifluus vellereus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  2. Russula delica - holubinka bílá - myko.cz
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Redaktion Myko atlas

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 239 PDF-S. 240

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · ausgewählte Schlüsselpunkte gelesen · Eingesehen 04.10. bis 15.10.2026

    Herangezogen: I4; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · Gedruckte S. 239, I5; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen; PDF-S. 240 = gedruckte S. 239; Schlüssel I3 und I5 (fleecy lactarioids): L. glaucescens gegen L. piperatus. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 358, 359, 360, 361

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische Abgrenzung piperatus/glaucescens und weltweite Fundzuordnungen gegen die vorhandene molekulare Revision (Universitätsabstract) verglichen; keine vollständige Porträtprüfung

  5. Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)

    Seiten: PDF-S. 85 · PDF-S. 13–14

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 46 Lactarius piperatus, gedruckte S. 86 (PDF-S. 85): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Meggen 2001 gelesen; zum Konzeptvergleich Nr. 25 L. glaucescens, gedruckte S. 66 (PDF-S. 65). Abgrenzung im Werk über Milchverfärbung, KOH und Huthaut. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen; Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung

  6. Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)

    Seite: S. 14–15

    Bibliografie

    Maria Teresa Basso

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Sektion Lactarius mit Schlüssel L. piperatus/L. glaucescens (gedr. S. 723), Kopf L. piperatus (gedr. S. 729), Beschreibung, Milch, Habitat, Mikroskopie und Bemerkungen (gedr. S. 730–732) gelesen. Konzept: L. piperatus s. str., L. glaucescens getrennt; (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet

  7. Funga Nordica (2008) · Lactarius

    Seite: PDF-S. 529, 542

    Bibliografie

    Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Bestimmungsschlüssel, ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529, 542 = gedruckte S. 82, 95; Gattungsdiagnose und Schlüssel F4: L. glaucescens gegen L. piperatus. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus im Querformat
    Foto: Björn S. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP gespeichert; keine Retusche oder Montage, Bildausschnitt beibehalten.

    Dichte Lamellen und Milch
    Foto: Jerzy Opioła, „Lactarius piperatus a1.JPG“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Wikimedia-JPEG (960 × 720 px) ohne Hochskalierung proportional auf 960 × 720 px begrenzt und mit Pillow in WebP konvertiert (quality=84, method=6). Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest sowie im WebP-XMP erhalten.

    Hut, Lamellen & Stiel
    Foto: Manuela Fiorini · CC BY 4.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage. Die Vergrößerung zeigt das vollständige Foto.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLactifluus piperatus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

4 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactifluus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lactifluus

Fotoansicht