Langstieliger Pfeffermilchling
Lactifluus piperatus
Nur mit Zubereitungsbedingung als essbar geführt. Andere Quellen betonen Schärfe und geringe Eignung; nahe Pfeffermilchlinge sind schwer abzugrenzen. Keine pauschale Verzehrempfehlung.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM führt die Art mit ausdrücklicher Zubereitungsbedingung, während andere Artquellen die Schärfe und geringe Eignung betonen. Hier keine pauschale Speisepilzempfehlung; nahe Pfeffermilchlinge sind schwierig abzugrenzen.
Ein großer weißer Milchling mit glattem Hut und ausgesprochen eng stehenden Lamellen. Die moderne europäische Revision trennt ihn von L. glaucescens; verfärbender Milchsaft allein ist hierfür weniger zuverlässig als häufig dargestellt.

Zwei helle Fruchtkörper mit kräftigen Stielen und unterschiedlich weit geöffneten Hüten.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung des fotografierten Fundes. Ein Foto zeigt nicht alle Bestimmungsmerkmale.
Björn S. · CC BY-SA 3.0 · Original

Unterseite eines polnischen, als Lactarius piperatus beschrifteten Fruchtkörpers mit sehr dicht stehenden Lamellen und weißem Milchtröpfchen.
Die Artzuordnung wurde aus der verlinkten Bildquelle übernommen; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die Sichtprüfung dient nur der Auswahl einer verständlichen Ansicht und bestätigt keine Artbestimmung. Die Aufnahme ist ein übernommener Bildbeleg der Lactifluus-piperatus-Gruppe. Eine Bestätigung von L. piperatus im engeren heutigen Artkonzept und die Abgrenzung insbesondere zu L. glaucescens liegen hier nicht vor; Milchverfärbung, chemische Reaktionen und Mikromerkmale sind nicht dokumentiert. Die ältere Gattungskombination Lactarius piperatus wird transparent als Quellbenennung erhalten; die Anzeige unter Lactifluus ist keine Neubestimmung.
Jerzy Opioła, „Lactarius piperatus a1.JPG“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original

Weiße Fruchtkörper in der Laubstreu; einer ist mit Lamellen und Stiel nach oben ausgelegt.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 3,5–14 cm, weißlich, später oft ockerlich fleckig; trocken und kahl, jung glatt, älter oft runzelig; zunehmend trichterig vertieft.
- Unterseite
Weißlich creme, oft mit zartem Rosa- oder Orangeton; sehr dicht und schmal, häufig gegabelt; bis kurz .
- Stiel & Basis
Etwa 3–8 × 1–3 cm, weißlich, voll und fest, oft zur Basis verjüngt.
- Fleisch
Fest und spröde, weiß, im Schnitt langsam cremegelblich; Milch weiß, isoliert unverändert, als sehr scharf beschrieben.
- Sporenpulver
Weißlich; Sporen etwa 6,5–9,5 × 5–7,5 µm, mit niedrigem, teils netzigem Ornament.
Extrem dichte Lamellen zeigen die Vergleichsrichtung
Die Lamellendichte trennt das Feldbild gut vom Wolligen Milchling. Innerhalb der Pfeffermilchlinge bleiben weitere Mikro- und Strukturmerkmale nötig.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
Věra Svobodová · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch, Sporenpulver, Sporen und Vorkommen. Zitiert u. a. FNE 2 und Borovička 2008; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherigen Maßangaben des Porträts entsprechen dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Laubwälder, bereits im Frühsommer. Mykorrhiza mit Laubbäumen, besonders Buche, seltener mit Nadelbäumen; meist auf nährstoffreichen, oft kalkhaltigen Böden. Fruchtkörper vom Frühsommer bis in den Frühherbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Laubbäume
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999) · Funga Nordica (2008) · Lactarius · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Wollige Milchling besitzt eine feinfilzige Hutoberfläche und relativ entfernte Lamellen. Der Langstielige Pfeffermilchling hat einen eher glatten Hut und sehr dicht stehende Lamellen. Beide können groß und weiß sein und Milch abgeben.
Ohne Milchsaft. Trockene oder alte Milchlinge können allerdings nur noch wenig Milch abgeben; mehrere frische Merkmale sind zu verbinden.
Lactifluus glaucescens ist eng ähnlich. Die Revision warnt vor der Milchfarbe als alleinigem Kriterium und bezieht die Huthautstruktur ein.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Sehr enge Lamellen sind ein nützliches Feldmerkmal
Glatte Hutoberfläche und dichtes Lamellengedränge bilden eine wichtige Merkmalskombination. Wollige Milchlinge besitzen weiter auseinanderstehende Lamellen und eine filzigere Oberfläche. Der weiße Hut allein verschleiert diesen großen Unterschied.
Quellen
Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
Bernd Miggel · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Milchfarbe ist keine sichere Artgrenze
Die europäische Revision unterscheidet L. piperatus und L. glaucescens, bewertet Milchverfärbung und makrochemische Reaktionen aber als unzuverlässige Trennmerkmale. Schon ältere regionale Untersuchungen beschrieben wechselnde Reaktionen und Übergänge, sogar zwischen verschiedenen Jahren am selben Fundort. Ein grünlicher Fleck bestimmt deshalb nicht automatisch den Namen; der Aufbau der Huthaut ist für die Abgrenzung hilfreicher.
Quellen
Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 358, 359, 360, 361. Historische Abgrenzung piperatus/glaucescens und weltweite Fundzuordnungen gegen die vorhandene molekulare Revision (Universitätsabstract) verglichen; keine vollständige Porträtprüfung. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Huthaut wird im Mikroskop wichtig
Die Revision nennt den Aufbau der Huthaut als hilfreich. An einer von Bernd Miggel untersuchten Kollektion wurden dazu unterschiedliche Schichtdicken verglichen. Solche gemessenen Strukturen sind aussagekräftiger als ein vermeintlich zwingender Farbumschlag.
Quellen
Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026
Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
Bernd Miggel · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Gleicher Name bedeutet nicht weltweit dieselbe Art
Ältere Verbreitungsübersichten verbanden europäische, asiatische, afrikanische und nordamerikanische Funde unter diesem Namen. Die vorläufige weltweite Analyse von 2014 erkannte dagegen mindestens zehn mögliche Arten in der Gruppe und fand keine interkontinentale Artgleichheit. Historische Fundkarten und Wirtslisten lassen sich deshalb nicht ungeprüft auf den europäischen Pfeffermilchling übertragen.
Quellen
Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
Eske De Crop et al. (2014) · Mycological Progress 13: 493–511. DOI 10.1007/s11557-013-0931-5. Universitätsabstract gelesen: zwei europäische Arten; Milchfarbe und Makroreaktionen nicht zuverlässig trennend. Kein Volltextzugriff behauptet. · eingesehen 04.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 358, 359, 360, 361. Historische Abgrenzung piperatus/glaucescens und weltweite Fundzuordnungen gegen die vorhandene molekulare Revision (Universitätsabstract) verglichen; keine vollständige Porträtprüfung. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactifluus piperatus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschLangstieliger PfeffermilchlingPfeffermilchling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischPeppery MilkcapPeppery White Milk Cap
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischGepeperde melkzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischLactaire poivré
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischLactario pimenteroNamensbeleg unter Lactarius piperatus. Ältere Artabgrenzungen können weiter gefasst sein.
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius piperatus (L. ex Fr.) Gray.
ItalienischPeveraccio
Namensbeleg
Agraria.org · Atlante dei funghi · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.
RumänischIuțariiBureții iuțiBuretele lăptos
Namensbeleg
Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.
S. 7, Zeile 22
DänischPeber-mælkehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NorwegischHvit pepperriske
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSlät vitriska
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischPippurirousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischMleczajowiec biel
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischRyzec peprný
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischPoprov mlečnik
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactifluus piperatus, poprov mlečnik
KroatischPaprena mliječnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactifluus piperatus · Abgerufen: 06.10.2026
PAPRENA MLIJEČNICA / Lactifluus piperatus (L.) Roussel
SerbischPaprenjača
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius piperatus.
Tafel 11_2, Zeile Lactarius piperatus: Paprenjača
UngarischFehértejű keserűgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 19: Lactifluus piperatus | fehértejű keserűgomba
RussischГруздь перечный
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch多汁辣乳菇Sinngemäß: Saftreicher scharfer Milchpilz 辣味多汁乳菇Sinngemäß: Scharf schmeckender saftreicher Milchpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
多汁辣乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
辣味多汁乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischツチカブリSinngemäß: Erdbedeckter
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ツチカブリ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactifluus piperatus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (L.) Roussel
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (L.) Roussel · Namensdatensatz 431774
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus piperatus L.
Sp. pl. 2: 1173 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsautor laut Register
- Fr.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die europäische Revision trennt zwei äußerlich eng ähnliche Arten und verwirft die Milchverfärbung als zuverlässiges Einzelmerkmal. Historische piperatus-Meldungen lassen sich ohne Belegprüfung nicht eindeutig dem engeren Konzept zuweisen.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich aller sechs Kernfelder mit Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso (1999), Funga Nordica, Fungi of Temperate Europe (2026) und myko.cz. Alle Bücher behandeln L. glaucescens getrennt; die Trennmerkmale folgen teils älteren Kriterien (Milch, KOH). Keine neue Verzehrbewertung.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: cap (refined), underside (refined), stem (refined), flesh (refined), spore (confirmed), ecology (refined).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 46 Lactarius piperatus, gedruckte S. 86 (PDF-S. 85): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Meggen 2001 gelesen; zum Konzeptvergleich Nr. 25 L. glaucescens, gedruckte S. 66 (PDF-S. 65). Abgrenzung im Werk über Milchverfärbung, KOH und Huthaut. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Sektion Lactarius mit Schlüssel L. piperatus/L. glaucescens (gedr. S. 723), Kopf L. piperatus (gedr. S. 729), Beschreibung, Milch, Habitat, Mikroskopie und Bemerkungen (gedr. S. 730–732) gelesen. Konzept: L. piperatus s. str., L. glaucescens getrennt. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet. · eingesehen 15.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529, 542 = gedruckte S. 82, 95; Gattungsdiagnose und Schlüssel F4: L. glaucescens gegen L. piperatus. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet. · eingesehen 15.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 240 = gedruckte S. 239; Schlüssel I3 und I5 (fleecy lactarioids): L. glaucescens gegen L. piperatus. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
Věra Svobodová · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch, Sporenpulver, Sporen und Vorkommen. Zitiert u. a. FNE 2 und Borovička 2008; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherigen Maßangaben des Porträts entsprechen dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Lactarius piperatus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Lactarius piperatus - ryzec peprný - myko.cz
- Lactarius piperatus (Langstieliger Pfeffermilchling) – Fundkorb
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide
- First Nature · lactarius vellereus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fundkorb · lactifluus vellereus
- Russula delica - holubinka bílá - myko.cz
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 239 PDF-S. 240
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 358, 359, 360, 361
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seiten: PDF-S. 85 · PDF-S. 13–14
- Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Seite: S. 14–15
- Funga Nordica (2008) · Lactarius
Seite: PDF-S. 529, 542
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
4 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactifluus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactifluus