MitteleuropaDE

Fichtensteinpilz

Boletus edulis

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Zwei kräftige Fruchtkörper mit braunen Hüten und hellen, bauchigen Stielen.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein kräftiger Röhrling mit hellem Stielnetz. Entscheidend ist die Kombination aus Porenfarbe, Netzzeichnung und unverändertem Fleisch.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Braun, oft mit hellerem Rand; später flacher. Die Huthaut kann schmierig wirken und ist bei reifen Fruchtkörpern zäh-elastisch.

Unterseite

zunächst weißlich, später gelb bis oliv; nicht blauend.

Stiel & Basis

Kräftig, häufig keulig; feines helles Netz besonders oben.

Fleisch

Weiß; im Schnitt ohne Blaufärbung, jung fest, später weicher. Geruch angenehm pilzartig; in der Literatur mild bis nussartig beschrieben. Geschmacksangaben sind keine Anleitung zur Prüfung unbekannter Funde.

Sporenpulver

Olivbraun.

Das Netz am Stiel

Hinweis zur Beobachtung

Helles Netz und nicht rosafarbene Poren mit dem Gallenröhrling vergleichen. Ein Einzelmerkmal genügt nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Boletus edulis
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung & Quellen

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Boletus edulis · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Boletus edulis

In rohen Steinpilzen hatte 1-Octen-3-on unter zwölf Aromastoffen den höchsten Aromawert.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Artspezifische Sensomics-Studie (AEDA, OAV, Rekombination) an rohem gegenüber getrocknetem Material; Herkunft im Abstract nicht genannt. Das Abstract nennt keinen Geruchsdeskriptor für 1-Octen-3-on.

Bezug im Porträt

  • Fleischbeschreibung: „angenehm pilzartig“

Zhang H, Pu D, Sun B, Ren F, Zhang Y, Chen H (2018). Characterization and comparison of key aroma compounds in raw and dry porcini mushroom (Boletus edulis) by aroma extract dilution analysis, quantitation and aroma recombination experiments. Food Chemistry 258: 260–268

Fundstelle: Abstract (rohe Steinpilze: 12 Stoffe mit OAV ≥ 1, höchster OAV 1-Octen-3-on)

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract (Europe PMC, selbst gelesen); Volltext nicht zugänglich

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. In Laub- und Nadelwäldern.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken
  • Buchen
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica (2008) · Boletus · First Nature · boletus-edulis · First Nature · Boletus edulis

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gallenröhrling

Tylopilus felleus

Ungenießbar

Porenfarbe und Stielnetz

Reife Poren
Fichtensteinpilz: Gelb bis olivGallenröhrling: Rosa
Stielnetz
Fichtensteinpilz: Hell, oft oben deutlichGallenröhrling: Braun bis dunkel

Junge Poren können bei beiden Arten hell sein. Farbe deshalb immer zusammen mit dem Stielnetz betrachten. Die Standorte können sich überschneiden. Geruch trennt die Arten nicht zuverlässig; Geschmacksangaben beschreiben die Literatur und sind keine Anleitung zu Kostproben.

Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Junge Poren wirken geschlossen

Bei sehr jungen Steinpilzen wirken die weißen Poren noch wie zugestopft. Erst mit der Reife werden die Öffnungen deutlicher und die Unterseite nimmt gelbgrüne Töne an. Für die Dokumentation lohnt deshalb eine Nahaufnahme der gesamten Röhrenschicht: Ein sehr junges Exemplar zeigt noch nicht dieselbe Oberflächenstruktur wie ein ausgewachsenes.

Quellen

MushroomExpert · Boletus edulis
Michael Kuo · Einleitung, Absätze 1–4; Hinweis zur nordamerikanischen Artengruppe · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Stiel verändert seine Proportionen

Die gedrungene Silhouette ist kein dauerhaftes Merkmal. Junge Fruchtkörper besitzen häufig einen stark keuligen Stiel; später kann er deutlich länger und annähernd zylindrisch werden. Die feine helle Netzzeichnung sitzt besonders an der Stielspitze. Eine Gesamtaufnahme und ein zusätzliches Detail direkt unter dem Hut ergänzen einander daher sinnvoll.

Quellen

Pilze am Ammersee · Boletus edulis
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale; Bemerkungen; Autor und Literatur · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Steinpilze bilden eine Vergleichsgruppe

Zum Vergleich gehören auch Sommer- und Kiefernsteinpilz, die jeweils ein eigenes Porträt im Atlas besitzen. Beim Sommersteinpilz nennt Garnweidner einen fein samtigen Hut und ein häufig weiter am Stiel hinabreichendes Netz. Solche Unterschiede betreffen die Verbindung von Oberfläche, Stielzeichnung und Standort; der deutsche Sammelname Steinpilz bezeichnet im Alltag nicht immer dieselbe Art.

Quellen

Pilze am Ammersee · Boletus edulis
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale; Bemerkungen; Autor und Literatur · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Außereuropäische Namen kritisch lesen

Der Name Boletus edulis wurde auch für ähnlich aussehende nordamerikanische Röhrlinge verwendet. Kuo erläutert, dass molekulare Untersuchungen dort mehrere verwandte Arten aufdecken und die Abgrenzung weiterhin Forschungsarbeit verlangt. Für einen mitteleuropäischen Atlas folgt daraus: Fotos und Beschreibungen anderer Kontinente sollten nicht ungeprüft als Variationsbelege für den hiesigen Fichtensteinpilz dienen.

Quellen

MushroomExpert · Boletus edulis
Michael Kuo · Einleitung, Absätze 1–4; Hinweis zur nordamerikanischen Artengruppe · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenmaße: unterschiedliche Literaturangaben

Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) nennt 14–17 × 5–7 µm, Fungi of Temperate Europe (2026) dagegen 14–17 × 4,5–6 µm. Die Literaturspannen unterscheiden sich in der Breite und werden hier nicht zu einer neuen Messreihe zusammengefügt. Form, Reife und Präparation müssen beim Vergleich dokumentiert werden; ein passendes Einzelmaß trennt die Steinpilzarten nicht.

Quellen

First Nature · Boletus edulis
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 564–566, 570–572; Schlüssel C, insbesondere 14–16; Messmethodik S. 36–37. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Huthaut ergänzt den Steinpilzvergleich

Beim Fichtensteinpilz hebt Fungi of Temperate Europe (2026) eine zäh-elastische, bei Feuchtigkeit schmierige Huthaut hervor. Sommer- und Schwarzhütiger Steinpilz stehen dort mit eher trockener Oberfläche gegenüber. Beim Kiefernsteinpilz kommen rotbraune Hutfarben hinzu. Witterung und Alter verändern die Oberfläche; deshalb bleiben Stielnetz, Poren und Fleischreaktion weitere Teile des Vergleichs.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 564–566, 570–572; Schlüssel C, insbesondere 14–16; Messmethodik S. 36–37. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Oberboden erklärt scheinbare Kalkfunde

Für die in Baden-Württemberg untersuchte Steinpilzgruppe werden saure bis neutrale Böden bevorzugt; Funde über basischem Gestein werden mit versauerten Oberböden in Verbindung gebracht. Das Ausgangsgestein allein beschreibt den Wuchsort daher nicht ausreichend. Die damalige Bearbeitung umfasst einen weiteren Artkreis: Ihre gesamte Baumpartnerliste lässt sich nicht ungeprüft auf einen heute eng abgegrenzten Fichtensteinpilz übertragen.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 245, 246, 247, 248. Ökologie und ausdrücklich weiter historischer Artbegriff; keine Übernahme der damaligen Fundzahlen als heutige Häufigkeit. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Boletus edulis

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFichtensteinpilzSteinpilzGemeiner SteinpilzHerrenpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischPenny BunCep

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGewoon eekhoorntjesbrood

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischCèpe de BordeauxCèpe du Périgord

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischHongo calabaza

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Boletus edulis Bull. ex Fr..

ItalienischPorcinoBolèPorsinCarejCapletBrisaCeppatelloPorciniPorcino und Porcini bezeichnen auch andere Steinpilzarten. Porcino und Porcini sind Sammelnamen für Boletus edulis, B. reticulatus, B. pinophilus und B. aereus; der Name allein unterscheidet diese Arten nicht.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026

Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 116; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.

Hier belegt: Porcino · Brisa · Ceppatello.

Zuordnung der Quelle: Boletus edulis.

Museo del Fungo Porcino di Borgotaro · Le specie di porcini · 28.10.2026

Vier Arten: Boletus edulis, B. reticulatus (aestivalis), B. pinophilus und B. aereus.

Hier belegt: porcino · porcini.

porcino: Sammelname für vier Steinpilzarten; kein eindeutiger Artname.

porcini: Sammelname für vier Steinpilzarten; kein eindeutiger Artname.

RumänischMânătarcăHrib cenușiu

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

S. 6, Zeile 1

DänischSpiselig rørhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSteinsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischStensoppKarljohans svampKarljohan

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischHerkkutatti

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischBorowik szlachetny

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischHřib smrkový

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischJesenski goban

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Boletus edulis, jesenski goban

KroatischJesenski vrganj

Namensbeleg

CROmushrooms · Boletus edulis · Abgerufen: 06.10.2026

JESENSKI VRGANJ / Boletus edulis Bull.

SerbischLetnji vrganj

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 1_2, Zeile Boletus edulis: Letnji vrganj

UngarischÍzletes vargányaÍzletes tinóruJóféle vargányaÚrigomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 4: Boletus edulis | ízletes vargánya (ízletes tinóru, jóféle vargánya, úrigomba)

RussischБелый грибБоровикБелый гриб березовыйБоровик березовый

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch美味牛肝菌Sinngemäß: Wohlschmeckender Rinderleberpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

美味牛肝菌: 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.

JapanischナツヤマドリSinngemäß: Sommer-Kupferfasan

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ナツヤマドリ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 28.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Boletus edulis
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Bull. : Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Bull. · Namensdatensatz 356530
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Boletus edulis Bull.
Herb. Fr. 2: pl. 60 (1782) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 392 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

4.396GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 3 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan5
Feb7
Mär1
Apr0
Mai6
Jun99
Jul250
Aug878
Sep1.518
Okt1.371
Nov247
Dez14
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland1.805
Österreich914
Schweiz1.410
Tschechien137
Polen87
Slowakei21
Ungarn1
Slowenien2
Liechtenstein1
Luxemburg18

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 12 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 537 Meldungen unter CC0 1.0, 3.859 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 1.356 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 1.021 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 948 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 760 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 284 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 14 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 5 Datensätze
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. data.mnhn.lu observation data · 4 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Mycological Reports. Part 2 · 1 Datensatz
    Domian G, Pawłowska J (2023). Mycological Reports. Part 2. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/63h3jz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  11. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  12. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 9 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Vier offene Felder geprüft. Stiel und Abwurffarbe sind bestätigt; der Laub-/Nadelbaumbezug wird mit dem weiter gefassten Artkonzept von Funga Nordica abgeglichen. Das geschützte Unterseitenfeld bleibt unverändert. Eine abweichende Bläuungsangabe in Pilze der Schweiz sowie ein widersprüchlicher Satz im FTE-Schlüssel bleiben im Prüfprotokoll kenntlich.

Umfang: Geprüfte Felder: Unterseite, Stiel & Basis, Sporenpulver, Ökologie & Lebensraum. Die übrigen Angaben werden hierdurch nicht erneut freigegeben.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 8, gedruckte S. 54; PDF-S. 53. Makro-/Mikrobeschreibung, Standort, Bemerkungen und Untersuchungsbeleg gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff · Gedruckte S. 245–247; Teil 6/14, PDF-S. 12, 13, 14. Artbeschreibung und taxonomische/ökologische Einschränkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026

First Nature · boletus-edulis
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008) · Boletus
Henning Knudsen; Andy Taylor · Kapitel Boletus, Schlüsselpunkt 17; gedruckte S. 168, PDF-S. 69. Laub-/Nadelbaumbezug und Stiel gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Boletus edulis · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Boletus edulis
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Fachquelle · Artpassage gelesen · Eingesehen 26.09. bis 14.10.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. Pilze am Ammersee · Boletus edulis
    Bibliografie

    Edmund Garnweidner

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Makroskopische Bestimmungsmerkmale; Bemerkungen; Autor und Literatur

  3. MushroomExpert · Boletus edulis
    Bibliografie

    Michael Kuo

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Einleitung, Absätze 1–4; Hinweis zur nordamerikanischen Artengruppe

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 564–566, 570–572

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel C, insbesondere 14–16; Messmethodik S. 36–37

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen4 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Russula mustelina · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  2. Funga Nordica (2008) · Russula mustelina

    Seiten: S. 117 PDF-S. 69 PDF-S. 69

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Monografie · Artpassage und Schlüssel · Eingesehen 05.10. bis 14.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; Kapitel Boletus, Schlüssel 15–17. Bereitgestellte MycoKey-PDF-Fassung: PDF-S. 69; Kapitel Boletus, Schlüsselpunkt 17; gedruckte S. 168, PDF-S. 69. Laub-/Nadelbaumbezug und Stiel gelesen

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seiten: S. 245, 246, 247, 248 · S. 245–247

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10. bis 14.10.2026

    Herangezogen: Ökologie und ausdrücklich weiter historischer Artbegriff; keine Übernahme der damaligen Fundzahlen als heutige Häufigkeit. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet; Teil 6/14, PDF-S. 12, 13, 14. Artbeschreibung und taxonomische/ökologische Einschränkungen gelesen

  4. Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil

    Seiten: PDF-S. 53 PDF-S. 53

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage · Artpassage gelesen · Eingesehen 10.10. bis 14.10.2026

    Herangezogen: 1991. Gedruckte S. 54, Nr. 8; PDF-S. 53. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen; Nr. 8, gedruckte S. 54; PDF-S. 53. Makro-/Mikrobeschreibung, Standort, Bemerkungen und Untersuchungsbeleg gelesen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
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    Stielnetz
    Foto: Rob Hille · CC BY-SA 3.0 · Original
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    Längsschnitt
    Foto: Ernie · Public domain · Original
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    Weitere Ansicht
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
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  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandBoletus edulis im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Boletus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Boletus

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