Gallenröhrling
Tylopilus felleus
Mit Steinpilzen verwechselbar. Besonders junge, noch helle Poren können täuschen. Nur die Merkmalskombination beurteilen; keine Geschmacksprobe.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Verwechslungsgefahr mit Steinpilzen. Junge Fruchtkörper können wegen der zunächst hellen Poren mit Steinpilzen verwechselt werden. Beim Gallenröhrling werden die Poren mit der Sporenreife fleischrosa und das Stielnetz ist meist dunkel graubraun; beim Fichtensteinpilz werden die Poren später gelb bis olivgrün und das Netz bleibt fein und hell. Nur die Merkmalskombination verwenden; keine Geschmacksprobe.
Wegen ausgeprägter Bitterkeit ungenießbar; die DGfM nennt zusätzlich gelegentliche Magen-Darm-Beschwerden.
Ein brauner Röhrling mit dunklem Stielnetz und im Alter rosafarbenen Poren. Junge Fruchtkörper können Steinpilzen ähnlich sehen.

Blick auf das Porenpolster, den Röhrenrand und das bräunliche Stielnetz.
Hutrand bereits beschädigt; Porenfarbe und Artzuordnung bleiben licht- und quellenabhängig. Keine unabhängige Belegprüfung.
Björn S... · CC BY-SA 2.0 · Original

Braune Hutoberfläche und grobes, bräunliches Netz am kräftigen Stiel.
Porenunterseite nicht sichtbar; weitere Pilze im Hintergrund gehören nicht zum Porträt. Quellenbestimmung, keine unabhängige Belegprüfung.
Bernd Gliwa · CC BY-SA 2.5 · Original

Längsschnitt und Unterseite: helles Fleisch, rosa Poren und deutliches bräunliches Stielnetz.
Originalauflösung 800 × 600 px; keine Makroaufnahme einzelner Poren. Geschmack und zeitliche Farbänderung sind nicht aus dem Foto belegbar.
Eric Steinert · CC BY-SA 3.0 · Original

Rosa Porenpolster, bräunliches Stielnetz und braune Hutoberseite in einer gemeinsamen Ansicht.
Stielbasis im Original teils angeschnitten; 3:2-Vorschau schneidet zusätzlich den Rand der Hutoberseite an. Artzuordnung nach Quelle, visuell auf Vereinbarkeit geprüft; keine Beleg- oder DNA-Verifikation.
EmillimeS · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 5–15 cm breit, jung halbkugelig, später polsterförmig. Hell- bis dunkelbraun, teils olivlich; jung feinfilzig, später glatter.
- Unterseite
jung weißlich, mit der Reife fleischrosa bis rosabraun; Druckstellen können bräunen. Die Röhrenschicht kann polsterförmig vorgewölbt sein.
- Stiel & Basis
Meist keulig, auf ockerlichem Grund mit grobem braunem Netz und länglichen Maschen; zur Basis kann die Zeichnung längsfaserig auslaufen.
- Fleisch
Weiß und weitgehend unverändert; gelegentlich schwach rosa verfärbend. Geruch unauffällig bis pilzartig. In der Literatur meist stark bitter beschrieben, selten nur schwach bitter; diese Angabe ist keine Aufforderung zu einer Geschmacksprobe.
- Sporenpulver
Fleischrosa bis rosabraun.
Junge Poren sind noch hell
Die rosa Porenfarbe entwickelt sich mit dem Alter. Deshalb zusätzlich das Stielnetz vergleichen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Tylopilus felleus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Gehölzen. Auf meist sauren, nährstoffarmen Waldböden. Unter Nadel- und Laubbäumen beschrieben; ältere regionale Untersuchungen betonen Nadelbäume. Auch neben oder auf stark vermorschtem Holz gefunden: Das belegt keine holzzersetzende Lebensweise.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Gehölze
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Tylopilus · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · First Nature · Tylopilus felleus
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Bronze-Röhrling: Ein dunkelbrauner Steinpilzverwandter mit weißem, nicht blauendem Fleisch. Helles Stielnetz, jung weiße Poren und ein warmer Laubwaldstandort sind gemeinsam aussagekräftiger als der bronzene Hut.
Gallenröhrling: Reife Poren rosa statt oliv, meist dunkleres grobes Netz.
Düsterer Porphyrröhrling: Ein dunkel graubrauner Röhrling mit porphyrbraunem Sporenpulver und wechselnder Fleischreaktion.
Gallenröhrling: Deutliches Stielnetz und später rosa Poren.
Fichtensteinpilz: Junge Poren ebenfalls zunächst weißlich, später jedoch gelb bis olivgrün; Stiel mit feinem, hellem Netz.
Gallenröhrling: Poren mit der Reife fleischrosa und Netz meist grob sowie dunkel graubraun. Die Merkmalskombination ist wichtiger als die Hutfarbe; keine Geschmacksprobe.
Kastanienbrauner Hut, längsfaseriger Stiel und druckempfindliche Poren: Der Maronenröhrling lässt sich gut mit anderen braunen Röhrlingen vergleichen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Auch die Röhrenschicht wird polsterförmig
Bei älteren Gallenröhrlingen kann die Röhrenschicht unter dem Hut deutlich gewölbt hervortreten; rund um den Stiel bleibt sie eingebuchtet. Die Giftzentrale Bonn beschreibt außerdem rundliche bis eckige Poren und rostfarbene Druckstellen. Eine seitliche Aufnahme ergänzt daher die reine Unterseitenansicht und hilft, Alter, natürliche Rosatönung und beschädigte Stellen auseinanderzuhalten.
Quellen
Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn · Röhren; Vorkommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein glatter Hut kann ein Altersmerkmal sein
Die zunächst samtige Hutoberfläche kann später kahl werden. Zugleich reicht der Stielbau von keulig bis annähernd zylindrisch, wie Assyovs europäischer Steckbrief beschreibt. Diese Veränderlichkeit erklärt, warum Fotos derselben Art sehr verschieden wirken können. Beim Vergleich sollte eine abweichende Oberflächenstruktur nicht isoliert gegen das dunkle Netz und die altersabhängige Porenfarbe ausgespielt werden.
Quellen
Boletales.com · Tylopilus felleus
Boris Assyov · Description; Habitat; Autor über /about/ verifiziert · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Kein ausschließlich an Nadelwald gebundener Pilz
Die Art bildet Mykorrhiza sowohl mit Nadel- als auch mit Laubbäumen. Der europäische Steckbrief nennt Nadel-, Misch- und Laubwälder; Bonn führt unter anderem Bestände mit Buche, Eiche und Birke an. Ein Laubwaldstandort ist deshalb kein Gegenargument. Standortangaben ergänzen die Beschreibung, ersetzen aber die Untersuchung des einzelnen Fruchtkörpers nicht.
Quellen
Boletales.com · Tylopilus felleus
Boris Assyov · Description; Habitat; Autor über /about/ verifiziert · eingesehen 27.09.2026
Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn · Röhren; Vorkommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie ergänzt die rosa Sporenmasse
Das Sporenpulver wird als fleischrosa bis rosabraun beschrieben. Für die einzelnen Sporen nennt der Bestimmungsschlüssel Fungi of Temperate Europe (2026) 11–15 × 4–5 µm, die Großpilze Baden-Württembergs (Band 2, 2000) dagegen 10–16 × 4–5,5 µm. Die Quellen geben somit etwas unterschiedliche Messbereiche an. Sporenpulverfarbe und mikroskopische Sporenmaße beschreiben verschiedene Merkmale. Im Gelände helfen außerdem das dunkle Stielnetz und der Farbwechsel der Poren von weißlich zu rosa.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 571, C12; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 571, Schlüssel C12; t-chunk005.pdf, PDF-Seite 88 (kombiniert 572). C12 nennt fleischrosa Sporenpulver, 11–15 × 4–5 µm große Sporen sowie dunkles Netz und reifeabhängig rosa werdende Poren. · eingesehen 12.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1991. Gedruckte S. 84, Nr. 54; PDF-S. 83. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 84, Nr. 54; S3(1).pdf, PDF-Seite 83. In Nr. 54 ist die qualitative Sporenpulverangabe rosabraun lesbar. Feinnumerische Sporenwerte aus diesem niedrig aufgelösten Scan werden nicht übernommen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Morsches Holz kann den Fundort verdecken
Beim Gallenröhrling sind Fruchtkörper an und auf stark zersetztem Holz beschrieben. Daraus allein folgt kein Nachweis, dass der Pilz dieses Holz abbaut. Für Baden-Württemberg werden vor allem saure, nicht dauerhaft nasse und nicht stark ausgetrocknete Waldstandorte genannt. Die historische Bearbeitung bewertet dortige Laubbaumzuordnungen als unsicher; das ist eine regionale Einschränkung und kein Beleg dafür, Laubbaumpartner grundsätzlich auszuschließen.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Tylopilus felleus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGallenröhrlingGemeiner GallenröhrlingBitterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischBitter Bolete
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischBittere boleet
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischBolet chicotinBolet amerBolet de fielChicotinFaux cèpe
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischCamaleón rojo
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Tylopilus felleus (Bull. ex Fr.) Karst..
ItalienischBoleto falsoPorcino del fielePorcino di fiele
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
RumänischFierea pădurii
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
DänischGalderørhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischGallerørsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischGallsopp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischSappitatti
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischGoryczak żółciowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischHřib žlučník
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischŽolčasti grenivec
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Tylopilus felleus, žolčasti grenivec
KroatischŽučni vrganj (žučara)
Namensbeleg
CROmushrooms · Tylopilus felleus · Abgerufen: 06.10.2026
ŽUČNI VRGANJ (ŽUČARA) / Tylopilus felleus (Bull.) P.Karst.
SerbischŽučara
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 1_2, Zeile Tylopilus felleus: Žučara
UngarischEpeízű tinóru
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 33: Tylopilus felleus | epeízű tinóru
RussischГорчакЖелчный гриб
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch苦粉孢牛肝菌Sinngemäß: Bitterer Rosasporen-Rinderleberpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
苦粉孢牛肝菌: 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.
JapanischニガイグチSinngemäß: Bitterer Röhrling
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ニガイグチ: Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Nipponica: Iguchi (Wortherkunft offen). Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Tylopilus felleus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull. : Fr.) P. Karst.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) P. Karst. · Namensdatensatz 122480
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Boletus felleus Bull.
Herb. Fr. 8: pl. 379 (1788) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 394 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 45 |
| Jul | 227 |
| Aug | 456 |
| Sep | 314 |
| Okt | 31 |
| Nov | 4 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 353 |
| Österreich | 334 |
| Schweiz | 344 |
| Tschechien | 26 |
| Polen | 20 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 79 Meldungen unter CC0 1.0, 1.000 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 343 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 310 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 212 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 182 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 27 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 3 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 10.10.2026 · Monografischer Teilabgleich
Ergebnis dieser Runde: Reifeabhängige Porenfarbe, grobes Netz, gelegentliche schwache Rosafärbung und Literaturangaben zur Bitterkeit präzisiert. Vermorschtes Holz nicht als Nachweis für Holzzersetzung gewertet.
Umfang: Pilze der Schweiz 3 und Funga Nordica 2008, Artpassagen; BLV-Arttexte S. 466 und 474 ergänzend gelesen (historische Kostprobenanleitung nicht übernommen); Fungi of Temperate Europe 2026, Schlüssel C12–15; für T. felleus zusätzlich GPBW 2, S. 313–314. Schwerpunkt Fleisch, Geruch/Geschmack, Makromerkmale und ökologische Vergleichsgrenzen. Keine vollständige taxonomische, toxikologische, sprachliche oder fotografische Prüfung.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1991. Gedruckte S. 84, Nr. 54; PDF-S. 83. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 84, Nr. 54; S3(1).pdf, PDF-Seite 83. In Nr. 54 ist die qualitative Sporenpulverangabe rosabraun lesbar. Feinnumerische Sporenwerte aus diesem niedrig aufgelösten Scan werden nicht übernommen. · eingesehen 12.10.2026
Funga Nordica (2008) · Tylopilus
H. Knudsen & A. Taylor; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Tylopilus, vollständige Artpassage. Bereitgestellte MycoKey-PDF-Fassung: PDF-S. 891; Fußzeile irrtümlich Xerocomus zugeordnet, deshalb keine gedruckte Seite daraus abgeleitet. · eingesehen 10.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 571, C12; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 571, Schlüssel C12; t-chunk005.pdf, PDF-Seite 88 (kombiniert 572). C12 nennt fleischrosa Sporenpulver, 11–15 × 4–5 µm große Sporen sowie dunkles Netz und reifeabhängig rosa werdende Poren. · eingesehen 12.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Tylopilus felleus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Tylopilus felleus
- Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
- Boletales.com · Tylopilus felleus
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 571
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Boletus aereus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Boletus aereus
Seiten: S. 167 · PDF-S. 891
- Porphyrellus porphyrosporus · Myko atlas
- porphyrellus porphyrosporus · First Nature
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seiten: S. 313, 314, 315 · S. 245–246
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
Seite: PDF-S. 83
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich