MitteleuropaDE

Gallenröhrling

Tylopilus felleus

SpeisewertUngenießbar

Mit Steinpilzen verwechselbar. Besonders junge, noch helle Poren können täuschen. Nur die Merkmalskombination beurteilen; keine Geschmacksprobe.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Verwechslungsgefahr mit Steinpilzen. Junge Fruchtkörper können wegen der zunächst hellen Poren mit Steinpilzen verwechselt werden. Beim Gallenröhrling werden die Poren mit der Sporenreife fleischrosa und das Stielnetz ist meist dunkel graubraun; beim Fichtensteinpilz werden die Poren später gelb bis olivgrün und das Netz bleibt fein und hell. Nur die Merkmalskombination verwenden; keine Geschmacksprobe.

Wegen ausgeprägter Bitterkeit ungenießbar; die DGfM nennt zusätzlich gelegentliche Magen-Darm-Beschwerden.

Blick auf das Porenpolster, den Röhrenrand und das bräunliche Stielnetz.

Hutrand bereits beschädigt; Porenfarbe und Artzuordnung bleiben licht- und quellenabhängig. Keine unabhängige Belegprüfung.

Foto: Björn S... · CC BY-SA 2.0 · Original

Ein brauner Röhrling mit dunklem Stielnetz und im Alter rosafarbenen Poren. Junge Fruchtkörper können Steinpilzen ähnlich sehen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 5–15 cm breit, jung halbkugelig, später polsterförmig. Hell- bis dunkelbraun, teils olivlich; jung feinfilzig, später glatter.

Unterseite

jung weißlich, mit der Reife fleischrosa bis rosabraun; Druckstellen können bräunen. Die Röhrenschicht kann polsterförmig vorgewölbt sein.

Stiel & Basis

Meist keulig, auf ockerlichem Grund mit grobem braunem Netz und länglichen Maschen; zur Basis kann die Zeichnung längsfaserig auslaufen.

Fleisch

Weiß und weitgehend unverändert; gelegentlich schwach rosa verfärbend. Geruch unauffällig bis pilzartig. In der Literatur meist stark bitter beschrieben, selten nur schwach bitter; diese Angabe ist keine Aufforderung zu einer Geschmacksprobe.

Sporenpulver

Fleischrosa bis rosabraun.

Junge Poren sind noch hell

Hinweis zur Beobachtung

Die rosa Porenfarbe entwickelt sich mit dem Alter. Deshalb zusätzlich das Stielnetz vergleichen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Tylopilus felleus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Gehölzen. Auf meist sauren, nährstoffarmen Waldböden. Unter Nadel- und Laubbäumen beschrieben; ältere regionale Untersuchungen betonen Nadelbäume. Auch neben oder auf stark vermorschtem Holz gefunden: Das belegt keine holzzersetzende Lebensweise.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Gehölze

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica (2008) · Tylopilus · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · First Nature · Tylopilus felleus

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Fichtensteinpilz

Boletus edulis

Essbar · gegart

Fichtensteinpilz: Junge Poren ebenfalls zunächst weißlich, später jedoch gelb bis olivgrün; Stiel mit feinem, hellem Netz.

Gallenröhrling: Poren mit der Reife fleischrosa und Netz meist grob sowie dunkel graubraun. Die Merkmalskombination ist wichtiger als die Hutfarbe; keine Geschmacksprobe.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Auch die Röhrenschicht wird polsterförmig

Bei älteren Gallenröhrlingen kann die Röhrenschicht unter dem Hut deutlich gewölbt hervortreten; rund um den Stiel bleibt sie eingebuchtet. Die Giftzentrale Bonn beschreibt außerdem rundliche bis eckige Poren und rostfarbene Druckstellen. Eine seitliche Aufnahme ergänzt daher die reine Unterseitenansicht und hilft, Alter, natürliche Rosatönung und beschädigte Stellen auseinanderzuhalten.

Quellen

Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn · Röhren; Vorkommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein glatter Hut kann ein Altersmerkmal sein

Die zunächst samtige Hutoberfläche kann später kahl werden. Zugleich reicht der Stielbau von keulig bis annähernd zylindrisch, wie Assyovs europäischer Steckbrief beschreibt. Diese Veränderlichkeit erklärt, warum Fotos derselben Art sehr verschieden wirken können. Beim Vergleich sollte eine abweichende Oberflächenstruktur nicht isoliert gegen das dunkle Netz und die altersabhängige Porenfarbe ausgespielt werden.

Quellen

Boletales.com · Tylopilus felleus
Boris Assyov · Description; Habitat; Autor über /about/ verifiziert · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Kein ausschließlich an Nadelwald gebundener Pilz

Die Art bildet Mykorrhiza sowohl mit Nadel- als auch mit Laubbäumen. Der europäische Steckbrief nennt Nadel-, Misch- und Laubwälder; Bonn führt unter anderem Bestände mit Buche, Eiche und Birke an. Ein Laubwaldstandort ist deshalb kein Gegenargument. Standortangaben ergänzen die Beschreibung, ersetzen aber die Untersuchung des einzelnen Fruchtkörpers nicht.

Quellen

Boletales.com · Tylopilus felleus
Boris Assyov · Description; Habitat; Autor über /about/ verifiziert · eingesehen 27.09.2026

Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn · Röhren; Vorkommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopie ergänzt die rosa Sporenmasse

Das Sporenpulver wird als fleischrosa bis rosabraun beschrieben. Für die einzelnen Sporen nennt der Bestimmungsschlüssel Fungi of Temperate Europe (2026) 11–15 × 4–5 µm, die Großpilze Baden-Württembergs (Band 2, 2000) dagegen 10–16 × 4–5,5 µm. Die Quellen geben somit etwas unterschiedliche Messbereiche an. Sporenpulverfarbe und mikroskopische Sporenmaße beschreiben verschiedene Merkmale. Im Gelände helfen außerdem das dunkle Stielnetz und der Farbwechsel der Poren von weißlich zu rosa.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 571, C12; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 571, Schlüssel C12; t-chunk005.pdf, PDF-Seite 88 (kombiniert 572). C12 nennt fleischrosa Sporenpulver, 11–15 × 4–5 µm große Sporen sowie dunkles Netz und reifeabhängig rosa werdende Poren. · eingesehen 12.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1991. Gedruckte S. 84, Nr. 54; PDF-S. 83. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 84, Nr. 54; S3(1).pdf, PDF-Seite 83. In Nr. 54 ist die qualitative Sporenpulverangabe rosabraun lesbar. Feinnumerische Sporenwerte aus diesem niedrig aufgelösten Scan werden nicht übernommen. · eingesehen 12.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Morsches Holz kann den Fundort verdecken

Beim Gallenröhrling sind Fruchtkörper an und auf stark zersetztem Holz beschrieben. Daraus allein folgt kein Nachweis, dass der Pilz dieses Holz abbaut. Für Baden-Württemberg werden vor allem saure, nicht dauerhaft nasse und nicht stark ausgetrocknete Waldstandorte genannt. Die historische Bearbeitung bewertet dortige Laubbaumzuordnungen als unsicher; das ist eine regionale Einschränkung und kein Beleg dafür, Laubbaumpartner grundsätzlich auszuschließen.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Tylopilus felleus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGallenröhrlingGemeiner GallenröhrlingBitterling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischBitter Bolete

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischBittere boleet

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischBolet chicotinBolet amerBolet de fielChicotinFaux cèpe

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischCamaleón rojo

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Tylopilus felleus (Bull. ex Fr.) Karst..

ItalienischBoleto falsoPorcino del fielePorcino di fiele

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

RumänischFierea pădurii

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

DänischGalderørhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGallerørsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGallsopp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischSappitatti

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischGoryczak żółciowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischHřib žlučník

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischŽolčasti grenivec

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Tylopilus felleus, žolčasti grenivec

KroatischŽučni vrganj (žučara)

Namensbeleg

CROmushrooms · Tylopilus felleus · Abgerufen: 06.10.2026

ŽUČNI VRGANJ (ŽUČARA) / Tylopilus felleus (Bull.) P.Karst.

SerbischŽučara

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 1_2, Zeile Tylopilus felleus: Žučara

UngarischEpeízű tinóru

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 33: Tylopilus felleus | epeízű tinóru

RussischГорчакЖелчный гриб

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch苦粉孢牛肝菌Sinngemäß: Bitterer Rosasporen-Rinderleberpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

苦粉孢牛肝菌: 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.

JapanischニガイグチSinngemäß: Bitterer Röhrling

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ニガイグチ: Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Nipponica: Iguchi (Wortherkunft offen). Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Tylopilus felleus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull. : Fr.) P. Karst.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) P. Karst. · Namensdatensatz 122480
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Boletus felleus Bull.
Herb. Fr. 8: pl. 379 (1788) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 394 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

1.079GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun45
Jul227
Aug456
Sep314
Okt31
Nov4
Dez2
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland353
Österreich334
Schweiz344
Tschechien26
Polen20
Slowakei1
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 79 Meldungen unter CC0 1.0, 1.000 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 343 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 310 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 212 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 182 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 27 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 3 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 11 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 10.10.2026 · Monografischer Teilabgleich

Ergebnis dieser Runde: Reifeabhängige Porenfarbe, grobes Netz, gelegentliche schwache Rosafärbung und Literaturangaben zur Bitterkeit präzisiert. Vermorschtes Holz nicht als Nachweis für Holzzersetzung gewertet.

Umfang: Pilze der Schweiz 3 und Funga Nordica 2008, Artpassagen; BLV-Arttexte S. 466 und 474 ergänzend gelesen (historische Kostprobenanleitung nicht übernommen); Fungi of Temperate Europe 2026, Schlüssel C12–15; für T. felleus zusätzlich GPBW 2, S. 313–314. Schwerpunkt Fleisch, Geruch/Geschmack, Makromerkmale und ökologische Vergleichsgrenzen. Keine vollständige taxonomische, toxikologische, sprachliche oder fotografische Prüfung.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1991. Gedruckte S. 84, Nr. 54; PDF-S. 83. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 84, Nr. 54; S3(1).pdf, PDF-Seite 83. In Nr. 54 ist die qualitative Sporenpulverangabe rosabraun lesbar. Feinnumerische Sporenwerte aus diesem niedrig aufgelösten Scan werden nicht übernommen. · eingesehen 12.10.2026

Funga Nordica (2008) · Tylopilus
H. Knudsen & A. Taylor; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Tylopilus, vollständige Artpassage. Bereitgestellte MycoKey-PDF-Fassung: PDF-S. 891; Fußzeile irrtümlich Xerocomus zugeordnet, deshalb keine gedruckte Seite daraus abgeleitet. · eingesehen 10.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 571, C12; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 571, Schlüssel C12; t-chunk005.pdf, PDF-Seite 88 (kombiniert 572). C12 nennt fleischrosa Sporenpulver, 11–15 × 4–5 µm große Sporen sowie dunkles Netz und reifeabhängig rosa werdende Poren. · eingesehen 12.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 313, 314, 315. Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen. · eingesehen 12.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Tylopilus felleus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Tylopilus felleus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn · Gallenröhrling
    Bibliografie

    Informationszentrale gegen Vergiftungen am Universitätsklinikum Bonn

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Röhren; Vorkommen

  3. Boletales.com · Tylopilus felleus
    Bibliografie

    Boris Assyov

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Description; Habitat; Autor über /about/ verifiziert

  4. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 571

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 12.10.2026

    Herangezogen: C12; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 571, Schlüssel C12; t-chunk005.pdf, PDF-Seite 88 (kombiniert 572). C12 nennt fleischrosa Sporenpulver, 11–15 × 4–5 µm große Sporen sowie dunkles Netz und reifeabhängig rosa werdende Poren

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Boletus aereus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher

  2. Funga Nordica (2008) · Boletus aereus

    Seiten: S. 167 · PDF-S. 891

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Monografie · Artpassage und Schlüssel · Eingesehen 05.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview; Kapitel Tylopilus, vollständige Artpassage. Bereitgestellte MycoKey-PDF-Fassung: PDF-S. 891; Fußzeile irrtümlich Xerocomus zugeordnet, deshalb keine gedruckte Seite daraus abgeleitet

  3. Porphyrellus porphyrosporus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Arttext mit Merkmalen, Ökologie und vorhandener Küchenangabe gelesen. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  4. porphyrellus porphyrosporus · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artabschnitte zu Merkmalen, Ökologie und Speisewert als Gegenprüfung gelesen; regionale Aussagen nicht verallgemeinert

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seiten: S. 313, 314, 315 · S. 245–246

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 12.10.2026

    Herangezogen: Fundsubstrat und regional begrenzte Partnerangaben; bestehende überregionale Wirtsangaben nicht überschrieben. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 313; gp-2chunk007.pdf, PDF-Seite 37 (kombiniert 312). Artpassage nennt fleischrosa Sporenpulver und 10–16 × 4–5,5 µm große Sporen; gp-2chunk006.pdf, PDF-Seiten 12–13 (kombiniert 244–245). Für den Vergleich mit Tylopilus felleus geprüft: Poren zunächst weiß, später cremefarben bis grüngelb; feines weißes Stielnetz

  6. Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil

    Seite: PDF-S. 83

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage · Eingesehen 12.10.2026

    Herangezogen: 1991. Gedruckte S. 84, Nr. 54; PDF-S. 83. Makro-/Mikrobeschreibung und Bemerkungen gelesen. Historische Artkonzepte und abweichende Angaben werden nicht ungeprüft übernommen. Zusätzlicher Abgleich am 12.10.2026: Druckseite 84, Nr. 54; S3(1).pdf, PDF-Seite 83. In Nr. 54 ist die qualitative Sporenpulverangabe rosabraun lesbar. Feinnumerische Sporenwerte aus diesem niedrig aufgelösten Scan werden nicht übernommen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Björn S... · CC BY-SA 2.0 · Original
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    Stielnetz
    Foto: Bernd Gliwa · CC BY-SA 2.5 · Original
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    Längsschnitt
    Foto: Eric Steinert · CC BY-SA 3.0 · Original
    Original für die unbeschnittene Webansicht byteidentisch übernommen; separate 3:2-Vorschaubilder verkleinert und verlustfrei gegenüber der verkleinerten Referenz kodiert.

    Poren & Hut
    Foto: EmillimeS · CC BY-SA 4.0 · Original
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  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandTylopilus felleus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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