Blasse Koralle
Ramaria pallida
Giftig: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach 15 Minuten bis 4 Stunden. Mit dem Hahnenkamm verwechselbar; die DGfM-Positivliste enthält keine Koralle.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM führt die Bauchwehkoralle mit gastrointestinalem Syndrom: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach 15 Minuten bis 4 Stunden.
Giftig · Verwechslung mit dem Hahnenkamm. Verursacht Magen-Darm-Vergiftungen. Ältere Hahnenkämme mit verblassten Spitzen sehen ihr sehr ähnlich; sicher trennen erst Sporenornament und Schnallen. Die DGfM führt Korallen allgemein (Ramaria spp.) mit gastrointestinalem Syndrom.
Große, dicht verzweigte Koralle, jung weißlich bis blass milchkaffeefarben, mit meist gleichfarbigen oder lila getönten Astspitzen. Sie verursacht Magen-Darm-Vergiftungen und kann vor allem älteren Hahnenkämmen sehr ähnlich sehen; sicher trennen erst Sporenornament und Schnallen.

Junger, dicht verzweigter Fruchtkörper zwischen Gras und Buchenlaub: Äste blass cremeocker, Spitzen gleichfarbig, Astwinkel V-förmig; rechts ein zweiter Fruchtkörper. Göstling an der Ybbs, Niederösterreich, 22. Juli 2020.
Strunk und Basis im Laub verborgen (Strunk siehe Bild 3). Bestimmung nach Foto, keine Mikroskopie vermerkt; vom Hahnenkamm ist die Art nur mikroskopisch sicher zu trennen. Früher Fundtermin (22. Juli), knapp vor dem im Porträt genannten Saisonbeginn Ende Juli.
Yehor Yatsiuk, no rights reserved (CC0) · CC0 1.0 · Original

Astenden aus der Nähe: dicht stehende, cremeweiße Äste mit kurzen, stumpfen Zähnchen; einzelne Spitzen schwach rosa-bräunlich getönt. Waadtländer Jura, 4. Oktober 2025.
Geringe Schärfentiefe: nur die Bildmitte ist scharf, der Vordergrund unscharf. Strunk und Basis nicht sichtbar. Die Beobachterin bestimmte zunächst Clavulina und zog das zurück; Bestimmung nach Foto, keine Mikroskopie vermerkt. Die Spitzenfarbe allein trennt nicht vom Hahnenkamm.
(c) MichellePrice_CJBG, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Ein unversehrter und zwei längs halbierte Fruchtkörper auf steinigem Boden: Strunk und Astansätze innen einheitlich weiß, ohne Marmorierung; Äste blass cremefarben. Øvre Eiker, Südostnorwegen, 12. August 2017.
Norwegischer Fund aus einem Kalk-Lindenwald, nicht Mitteleuropa. Fruchtkörper für das Foto geschnitten und umgelegt. Auf Artsobservasjoner nicht validiert; der Beobachter gibt eine mikroskopische Bestimmung an, der Herbarbeleg O-F-76472 wurde nicht nachbestimmt. Geruch nicht dokumentiert.
© Jon Trygve Johnsen, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Kein Hut: korallenförmiger, jung blumenkohlartiger Fruchtkörper, 40–150 (200) mm breit und etwa ebenso hoch, wiederholt verzweigt. Äste jung weißlich, dann blass milchkaffeefarben, im Alter dunkler und oft braunfleckig; andere Beschreibungen nennen jung blass rosa, fahl fleischfarbene oder schmutzig gelbliche Töne.
- Unterseite
Fruchtschicht auf den Ästen; Astwinkel V-förmig, Enden ± spitz (die Wiener Pilzberatung beschreibt stumpfe Zähnchen). Spitzen den Ästen gleichfarbig oder lila getönt, mitunter nur mit kleinen violetten Pünktchen; andere Beschreibungen nennen kräftiger lilarötliche oder teilweise weinrötliche Spitzen. Astwinkel bisweilen durch Sporenstaub gelblich. Die Äste können längs gerunzelt sein.
- Stiel & Basis
Jung eine strunkartige Basis, ausgewachsen ein deutlicher, bis 40 mm dicker Strunk, aus dem mehrere 10–15 mm dicke Äste entspringen. Unten weißlich bis cremefarben, nach oben wie die Äste gefärbt.
- Fleisch
Fleisch weiß, weich und spröde, auch im Strunk einheitlich weiß und nicht marmoriert; bei Verletzung nicht verfärbend. Der Geruch wird unterschiedlich beschrieben: nach Bockshornklee, Maggiwürze oder erdig, schwach seifenartig oder unangenehm wie ein alter Spüllappen.
- Sporenpulver
gelblich. Sporen elliptisch, einseitig etwas abgeflacht, fein warzig, die Warzen teils in schrägen Reihen verbunden, cyanophil; im europäischen Schlüssel 8–13,5 × 4,5–6,5 µm. Basidien viersporig, ohne Basalschnalle; Hyphen ohne .
Spitzen, Strunkfleisch, Sporen
Astspitzen mit den Ästen vergleichen: meist gleichfarbig oder lila getönt; einige Beschreibungen nennen aber auch kräftiger lilarötliche bis weinrötliche Spitzen, sodass die Spitzenfarbe allein nicht vom Hahnenkamm trennt. Im Längsschnitt bleibt das Strunkfleisch einheitlich weiß, ohne wässrige Marmorierung. Entscheidend ist das Mikroskop: warzige statt längsgestreifte Sporen und Hyphen ohne Schnallen. Keine Verzehrfreigabe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026
DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz; vor allem bei Rotbuche, auch bei Fichte. Laub- und Nadelwälder, vor allem Buchenwälder. Auf Erdboden in Laub- und Nadelwäldern; in Baden-Württemberg vor allem in Buchenwäldern, oft mit Fichte oder Tanne, meist bei Rotbuche, seltener bei Fichte. Die Bodenangaben weichen ab: in Baden-Württemberg frische, sandige bis lehmige, nährstoffarme Braunerden mit unterschiedlicher Basenversorgung, im europäischen Schlüssel lehmige oder kalkreiche Böden. Ende Juli bis Mitte November, Schwerpunkt September; kollin bis eumontan. Zerstreut, in Deutschland stark rückläufig.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Rotbuche
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) · Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986) · Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014) · Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle · GBIF Backbone Taxonomy · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (5238518) · Index Fungorum · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (Record 476759) und verwandte Namen
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Lachsorange bis rosa Äste mit gelben Spitzen über weißer Basis; nach dem Schweizer Schlüssel verfärbt das Fleisch im Schnitt meist innerhalb einiger Minuten ± rosabräunlich, die Hyphen tragen Schnallen. Die Blasse Koralle bleibt weißlich bis milchkaffeefarben ohne gelbe Spitzen, ihr Fleisch verfärbt nicht, Schnallen fehlen. Beide Arten stehen auf der DGfM-Giftpilzliste.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel der Keulen- und Korallenpilze
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
Weitere ähnliche Arten
Junge Fruchtkörper tragen über weißlichen Ästen auffällig rosa- bis weinrote Spitzen, die in kurze, stumpfe Zähnchen auslaufen; das Strunkfleisch ist wässrig marmoriert. Mikroskopisch längsgestreifte Sporen (11–18 × 4–6 µm) und Schnallen; nach dem europäischen Schlüssel fast nur bei Buche. Ausgewachsene Hahnenkämme verblassen an den Spitzen und werden der giftigen Blassen Koralle dadurch sehr ähnlich; dann entscheiden Sporenornament und Schnallen.
Kissen- bis naturschwammförmiger Fruchtkörper aus dicht stehenden, abgeflachten Ästen mit krausen, blattartigen Enden; zäh-elastisch, am Grund von Nadelbäumen, besonders Kiefern. Die Blasse Koralle bildet aus einem Strunk wiederholt verzweigte, ± spitz endende Äste und hat weiches, sprödes Fleisch. Die Stadt Wien nennt Krause und Breitblättrige Glucke als Doppelgänger der Blassen Koralle.
Wächst an Holz, auch an Holzhäckseln, mit deutlichen, strangartigen weißen Rhizomorphen; gelbockerlich, bei Druck rotbraun verfärbend, Spitzen jung blassgelb; Hyphen mit Schnallen. Ältere, kräftige Fruchtkörper können der Blassen Koralle ähnlich sehen, die ohne solche Stränge auf dem Erdboden wächst.
Jung ockerlich mit Lilaton, später grau-lila; Sporen glatt, fast kugelig bis breit ellipsoid (8–10 × 7–8 µm), weißsporig, Basidien meist zweisporig. Bei der Blassen Koralle sind vor allem die Spitzen lila getönt; ihre Sporen sind länglich und warzig, das Sporenpulver ist gelblich.
Schwefelgelbe Koralle: ebenfalls große Bodenkoralle, aber Äste und Spitzen schwefel- bis hell dottergelb; Hyphen mit Schnallen (nach Pilze der Schweiz nur an einem Teil der Septen), Sporen nach dem europäischen Schlüssel im Umriss fast glatt mit Längsflecken. Die Wiener Pilzberatung nennt die Blasse Koralle (Bauchwehkoralle) als giftigen Doppelgänger junger Schwefelgelber Korallen; die Unterscheidung sei oft nur mikroskopisch möglich.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986) – Nr. 464 Ramaria flava
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 472 R. obtusissima, Nr. 473 R. pallida, Nr. 474 R. sanguinea
- Schwefelgelbe Koralle · Pilzberatung
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Warzen statt Streifen
Am sichersten trennt das Mikroskop: Der Hahnenkamm hat längsgestreifte Sporen und Schnallen, die Blasse Koralle warzige Sporen, deren Warzen teils in schrägen Reihen verbunden sind, und keine Schnallen. Ganz reife, vom Sporenstaub zimtocker überpuderte Korallen lassen sich nach dem europäischen Schlüssel nicht mehr bestimmen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 461 Ramaria botrytis
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 461 Ramaria botrytis (Hahnenkamm), gedruckte S. 356, PDF-S. 355: Enden in stumpfe, stachelartige Spitzen auslaufend, oft auffällig rosa-weinrot und mit den weißlichen Ästen kontrastierend; Sporen längsgestreift; Basidien mit Basalschnalle. · eingesehen 17.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Lila Hauch, wechselnder Geruch
Lila getönte Spitzen und der Geruch nach Bockshornklee oder Maggiwürze treten nicht bei allen Funden auf; nach Pilze der Schweiz wird diesen Merkmalen in der Literatur kein systematischer Wert beigemessen. Andere Quellen beschreiben den Geruch als schwach seifenartig, nach Seifenlauge oder wie einen alten Spüllappen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Blasse Koralle, Bauchwehkoralle
Stadt Wien – Marktamt, Pilzberatung · Beschreibung (aus weißlichem Basisstrunk gabelig verzweigt; Farben milchkaffeebraun, hellgelblich, lilarötlich, fleischrötlich, rosa; Astspitzen mit stumpfen Zähnchen; Fleisch weißlich, weich, brüchig, Druckstellen braunfleckig; Geruch nach Seifenlauge), Vorkommen im Mischwald, Sommer bis Herbst; giftig, Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; als essbare Doppelgänger genannt: Rötliche Bärentatzen, Krause Glucke, Breitblättrige Glucke. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Zwei Namen, eine Art
Donk veröffentlichte 1933 Ramaria mairei als neuen Namen für Clavaria pallida, zitiert als ‚Schaeff. ex Bres.‘. Index Fungorum wertet R. mairei als überflüssig und illegitim; nach Index Fungorum wurde C. pallida 2017 über Schaeffers Tafel 286 als Lectotypus und einen Schweizer Beleg als Epitypus typisiert. Die deutsche Checkliste und die Rote Liste 2016 führen die Art als R. mairei.
Quellen
Index Fungorum · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (Record 476759) und verwandte Namen
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: R. pallida (Schaeff.) Ricken 1920, Vadem. Pilzfr., Edn 2: 263, aktueller Name (476759); Basionym Clavaria pallida Schaeff. 1774 (473330); R. mairei Donk 1933 (270362): als ‚nom. nov.‘ für C. pallida ‚Schaeff. ex Bres.‘, non C. pallida Berk. & M.A. Curtis 1868, veröffentlicht; Umgrenzung schließt den Typus von C. pallida Schaeff. ein, nom. illegit. Art. 52.1; C. pallida Bres. 1906 nom. illegit. Art. 53.1 (293526); Lectotypus Taf. 286 (Schaeffer 1770) und Epitypus AMB 18211 (Schweiz, bei Picea abies und Fagus sylvatica), Franchi & Marchetti 2017, Riv. Micol. 60(1): 46 (553459, 553460); R. pallida f. lactea Franchi & M. Marchetti 2020 (Italien, 557413); var. microspora J.Aug. Schmitt 2022 (Deutschland, 842744). · eingesehen 17.10.2026
MycoBank · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (MB#476759)
MycoBank / Westerdijk Fungal Biodiversity Institute · R. pallida (Schaeff.) Ricken, Vademecum für Pilzfreunde: 263 (1920), legitim, aktueller Name; Basionym C. pallida Schaeff., Icones 4: 120, Taf. 286 (1774); homotypisches Synonym u. a. R. mairei Donk, Meded. Bot. Mus. Herb. Rijksuniv. Utrecht 9: 105 (1933); zugeordnete Taxa f. lactea und var. microspora. · eingesehen 17.10.2026
Checkliste der Pilze Deutschlands · Ramaria mairei Donk
Rote-Liste-Zentrum / BfN, Checkliste 155 · API-Datensatz 8716a54c-8377-4c44-874e-f6784bf1bc1d (accepted name Ramaria mairei Donk, occurs); im lokalen Mykolog-Registerabzug vom 01.10.2026 mit deutschem Namen ‚Blasse Koralle‘ und Synonym R. pallida (Schaeff.) Ricken. · eingesehen 17.10.2026
Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Name in der Vorgängerliste: Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken; Kategorie Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Früher häufig
Um 2000 galt die Art in Baden-Württemberg als früher weit verbreitet und häufig, inzwischen aber stark zurückgehend. Die Rote Liste Deutschlands 2016 stuft sie als gefährdet ein, bei mäßig häufigem Bestand und starkem lang- wie kurzfristigem Rückgang. Die meisten frei lizenzierten GBIF-Meldungen 2015–2025 stammen aus der Schweiz (96), Österreich (29) und Deutschland (26).
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Name in der Vorgängerliste: Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken; Kategorie Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (5238518)
GBIF Secretariat · API species/5238518 (akzeptiert; Synonyme Clavaria pallida Schaeff., R. mairei Donk, R. pallida f. lactea, var. microspora) und vernacularNames (abgerufen 17.10.2026); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket, abgerufen 17.10.2026): 155 Meldungen, CH 96, AT 29, DE 26. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Ramaria pallida
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschBlasse KoralleBauchwehkoralleBlasse BauchwehkoralleBleicher Ziegenbart
NiederländischBleke koraalzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischClavaire pâle
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischBlek korallsoppLumsk korallsoppBleik korallsopp
SchwedischBlek fingersvampKärrfingersvamp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FinnischKorpihaarakas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischKuřátka bledáKuřátka Maireova
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
SlowenischBleda griva
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
UngarischHalvány korallgomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
RussischРамария светлая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
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Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 5 |
| Aug | 58 |
| Sep | 57 |
| Okt | 23 |
| Nov | 9 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 26 |
| Österreich | 29 |
| Schweiz | 96 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 5 Meldungen unter CC0 1.0, 150 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 93 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 27 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 24 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 4 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Giftig nach DGfM (gastrointestinales Syndrom). Name R. pallida übernommen; der Registername R. mairei ist als illegitimes Synonym offengelegt. Fruchtkörpergröße und Sporenmaße der Quellen weichen ab; je eine Quelle angegeben, die übrigen Werte in den Belegen. Die Bodenangaben widersprechen sich (nährstoffarm und basenwechselnd gegenüber lehmig oder kalkreich). Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 95 Teilsätze geprüft, 13 Befunde, im Entwurf korrigiert.
Umfang: Pilze der Schweiz 2 (Nr. 473, Schlüssel, Vergleichsarten Nr. 461 und 478), Großpilze Baden-Württembergs 2 (Nr. 1.25 und Gattungsschlüssel), Fungi of Temperate Europe – Keys (Schlüssel C, Punkt 48 in Schlüssel F) und Gerhardt (BLV, E-Book 2014) gelesen, Zahlen am Seitenbild geprüft; DGfM-Giftpilzliste, Syndromseite und Positivliste; Stadt Wien; Nomenklatur nach Index Fungorum, MycoBank, GBIF und Rote-Liste-Zentrum. Funga Nordica behandelt Ramaria nicht (Ausgabe 2008: nur Blätter-, Röhren- und cyphelloide Gattungen; lokale Schlüsselausgabe ohne Ramaria-Eintrag). Fotos nur nach Metadaten.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026
DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Ramaria pallida · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
Seiten: PDF-S. 363 · S. 43–44 · PDF-S. 355 · PDF-S. 367 · PDF-S. 357 · S. 364
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
Seite: PDF-S. 82
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
Seiten: S. 752–756 · S. 765 · S. 752–758
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 1384
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Blasse Koralle, Bauchwehkoralle
- Schwefelgelbe Koralle
Fundstelle: Schwefelgelbe Koralle · Pilzberatung
- Index Fungorum · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (Record 476759) und verwandte Namen
- MycoBank · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (MB#476759)
- Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (5238518)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Ramaria mairei Donk
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Ramaria. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Ramaria