MitteleuropaDE

Blasse Koralle

Ramaria pallida

SpeisewertGiftig

Giftig: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach 15 Minuten bis 4 Stunden. Mit dem Hahnenkamm verwechselbar; die DGfM-Positivliste enthält keine Koralle.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die DGfM führt die Bauchwehkoralle mit gastrointestinalem Syndrom: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall nach 15 Minuten bis 4 Stunden.

Giftig · Verwechslung mit dem Hahnenkamm. Verursacht Magen-Darm-Vergiftungen. Ältere Hahnenkämme mit verblassten Spitzen sehen ihr sehr ähnlich; sicher trennen erst Sporenornament und Schnallen. Die DGfM führt Korallen allgemein (Ramaria spp.) mit gastrointestinalem Syndrom.

Junger, dicht verzweigter Fruchtkörper zwischen Gras und Buchenlaub: Äste blass cremeocker, Spitzen gleichfarbig, Astwinkel V-förmig; rechts ein zweiter Fruchtkörper. Göstling an der Ybbs, Niederösterreich, 22. Juli 2020.

Strunk und Basis im Laub verborgen (Strunk siehe Bild 3). Bestimmung nach Foto, keine Mikroskopie vermerkt; vom Hahnenkamm ist die Art nur mikroskopisch sicher zu trennen. Früher Fundtermin (22. Juli), knapp vor dem im Porträt genannten Saisonbeginn Ende Juli.

Foto: Yehor Yatsiuk · CC0 1.0 · Original

Große, dicht verzweigte Koralle, jung weißlich bis blass milchkaffeefarben, mit meist gleichfarbigen oder lila getönten Astspitzen. Sie verursacht Magen-Darm-Vergiftungen und kann vor allem älteren Hahnenkämmen sehr ähnlich sehen; sicher trennen erst Sporenornament und Schnallen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Kein Hut: korallenförmiger, jung blumenkohlartiger Fruchtkörper, 40–150 (200) mm breit und etwa ebenso hoch, wiederholt verzweigt. Äste jung weißlich, dann blass milchkaffeefarben, im Alter dunkler und oft braunfleckig; andere Beschreibungen nennen jung blass rosa, fahl fleischfarbene oder schmutzig gelbliche Töne.

Unterseite

Fruchtschicht auf den Ästen; Astwinkel V-förmig, Enden ± spitz (die Wiener Pilzberatung beschreibt stumpfe Zähnchen). Spitzen den Ästen gleichfarbig oder lila getönt, mitunter nur mit kleinen violetten Pünktchen; andere Beschreibungen nennen kräftiger lilarötliche oder teilweise weinrötliche Spitzen. Astwinkel bisweilen durch Sporenstaub gelblich. Die Äste können längs gerunzelt sein.

Stiel & Basis

Jung eine strunkartige Basis, ausgewachsen ein deutlicher, bis 40 mm dicker Strunk, aus dem mehrere 10–15 mm dicke Äste entspringen. Unten weißlich bis cremefarben, nach oben wie die Äste gefärbt.

Fleisch

Fleisch weiß, weich und spröde, auch im Strunk einheitlich weiß und nicht marmoriert; bei Verletzung nicht verfärbend. Der Geruch wird unterschiedlich beschrieben: nach Bockshornklee, Maggiwürze oder erdig, schwach seifenartig oder unangenehm wie ein alter Spüllappen.

Sporenpulver

gelblich. Sporen elliptisch, einseitig etwas abgeflacht, fein warzig, die Warzen teils in schrägen Reihen verbunden, cyanophil; im europäischen Schlüssel 8–13,5 × 4,5–6,5 µm. Basidien viersporig, ohne Basalschnalle; Hyphen ohne .

Spitzen, Strunkfleisch, Sporen

Hinweis zur Beobachtung

Astspitzen mit den Ästen vergleichen: meist gleichfarbig oder lila getönt; einige Beschreibungen nennen aber auch kräftiger lilarötliche bis weinrötliche Spitzen, sodass die Spitzenfarbe allein nicht vom Hahnenkamm trennt. Im Längsschnitt bleibt das Strunkfleisch einheitlich weiß, ohne wässrige Marmorierung. Entscheidend ist das Mikroskop: warzige statt längsgestreifte Sporen und Hyphen ohne Schnallen. Keine Verzehrfreigabe.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026

DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz; vor allem bei Rotbuche, auch bei Fichte. Laub- und Nadelwälder, vor allem Buchenwälder. Auf Erdboden in Laub- und Nadelwäldern; in Baden-Württemberg vor allem in Buchenwäldern, oft mit Fichte oder Tanne, meist bei Rotbuche, seltener bei Fichte. Die Bodenangaben weichen ab: in Baden-Württemberg frische, sandige bis lehmige, nährstoffarme Braunerden mit unterschiedlicher Basenversorgung, im europäischen Schlüssel lehmige oder kalkreiche Böden. Ende Juli bis Mitte November, Schwerpunkt September; kollin bis eumontan. Zerstreut, in Deutschland stark rückläufig.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Rotbuche
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Dreifarbige Koralle

Ramaria formosa

Giftig

Lachsorange bis rosa Äste mit gelben Spitzen über weißer Basis; nach dem Schweizer Schlüssel verfärbt das Fleisch im Schnitt meist innerhalb einiger Minuten ± rosabräunlich, die Hyphen tragen Schnallen. Die Blasse Koralle bleibt weißlich bis milchkaffeefarben ohne gelbe Spitzen, ihr Fleisch verfärbt nicht, Schnallen fehlen. Beide Arten stehen auf der DGfM-Giftpilzliste.

Weitere ähnliche Arten

Hahnenkamm

Ramaria botrytis

Nicht zum Verzehr empfohlen · Bestimmung anspruchsvoll

Junge Fruchtkörper tragen über weißlichen Ästen auffällig rosa- bis weinrote Spitzen, die in kurze, stumpfe Zähnchen auslaufen; das Strunkfleisch ist wässrig marmoriert. Mikroskopisch längsgestreifte Sporen (11–18 × 4–6 µm) und Schnallen; nach dem europäischen Schlüssel fast nur bei Buche. Ausgewachsene Hahnenkämme verblassen an den Spitzen und werden der giftigen Blassen Koralle dadurch sehr ähnlich; dann entscheiden Sporenornament und Schnallen.

Krause Glucke

Sparassis crispa

Essbar · gegart

Kissen- bis naturschwammförmiger Fruchtkörper aus dicht stehenden, abgeflachten Ästen mit krausen, blattartigen Enden; zäh-elastisch, am Grund von Nadelbäumen, besonders Kiefern. Die Blasse Koralle bildet aus einem Strunk wiederholt verzweigte, ± spitz endende Äste und hat weiches, sprödes Fleisch. Die Stadt Wien nennt Krause und Breitblättrige Glucke als Doppelgänger der Blassen Koralle.

Steife Koralle

Ramaria stricta

Ungenießbar

Wächst an Holz, auch an Holzhäckseln, mit deutlichen, strangartigen weißen Rhizomorphen; gelbockerlich, bei Druck rotbraun verfärbend, Spitzen jung blassgelb; Hyphen mit Schnallen. Ältere, kräftige Fruchtkörper können der Blassen Koralle ähnlich sehen, die ohne solche Stränge auf dem Erdboden wächst.

Graue Koralle

Clavulina cinerea

Nicht zum Verzehr empfohlen · Bestimmung anspruchsvoll

Jung ockerlich mit Lilaton, später grau-lila; Sporen glatt, fast kugelig bis breit ellipsoid (8–10 × 7–8 µm), weißsporig, Basidien meist zweisporig. Bei der Blassen Koralle sind vor allem die Spitzen lila getönt; ihre Sporen sind länglich und warzig, das Sporenpulver ist gelblich.

Schwefelgelbe Koralle

Ramaria flava

Nicht zum Verzehr empfohlen · Bestimmung anspruchsvoll

Schwefelgelbe Koralle: ebenfalls große Bodenkoralle, aber Äste und Spitzen schwefel- bis hell dottergelb; Hyphen mit Schnallen (nach Pilze der Schweiz nur an einem Teil der Septen), Sporen nach dem europäischen Schlüssel im Umriss fast glatt mit Längsflecken. Die Wiener Pilzberatung nennt die Blasse Koralle (Bauchwehkoralle) als giftigen Doppelgänger junger Schwefelgelber Korallen; die Unterscheidung sei oft nur mikroskopisch möglich.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Warzen statt Streifen

Am sichersten trennt das Mikroskop: Der Hahnenkamm hat längsgestreifte Sporen und Schnallen, die Blasse Koralle warzige Sporen, deren Warzen teils in schrägen Reihen verbunden sind, und keine Schnallen. Ganz reife, vom Sporenstaub zimtocker überpuderte Korallen lassen sich nach dem europäischen Schlüssel nicht mehr bestimmen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Nr. 461 Ramaria botrytis
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 461 Ramaria botrytis (Hahnenkamm), gedruckte S. 356, PDF-S. 355: Enden in stumpfe, stachelartige Spitzen auslaufend, oft auffällig rosa-weinrot und mit den weißlichen Ästen kontrastierend; Sporen längsgestreift; Basidien mit Basalschnalle. · eingesehen 17.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Lila Hauch, wechselnder Geruch

Lila getönte Spitzen und der Geruch nach Bockshornklee oder Maggiwürze treten nicht bei allen Funden auf; nach Pilze der Schweiz wird diesen Merkmalen in der Literatur kein systematischer Wert beigemessen. Andere Quellen beschreiben den Geruch als schwach seifenartig, nach Seifenlauge oder wie einen alten Spüllappen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Blasse Koralle, Bauchwehkoralle
Stadt Wien – Marktamt, Pilzberatung · Beschreibung (aus weißlichem Basisstrunk gabelig verzweigt; Farben milchkaffeebraun, hellgelblich, lilarötlich, fleischrötlich, rosa; Astspitzen mit stumpfen Zähnchen; Fleisch weißlich, weich, brüchig, Druckstellen braunfleckig; Geruch nach Seifenlauge), Vorkommen im Mischwald, Sommer bis Herbst; giftig, Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; als essbare Doppelgänger genannt: Rötliche Bärentatzen, Krause Glucke, Breitblättrige Glucke. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Zwei Namen, eine Art

Donk veröffentlichte 1933 Ramaria mairei als neuen Namen für Clavaria pallida, zitiert als ‚Schaeff. ex Bres.‘. Index Fungorum wertet R. mairei als überflüssig und illegitim; nach Index Fungorum wurde C. pallida 2017 über Schaeffers Tafel 286 als Lectotypus und einen Schweizer Beleg als Epitypus typisiert. Die deutsche Checkliste und die Rote Liste 2016 führen die Art als R. mairei.

Quellen

Index Fungorum · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (Record 476759) und verwandte Namen
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: R. pallida (Schaeff.) Ricken 1920, Vadem. Pilzfr., Edn 2: 263, aktueller Name (476759); Basionym Clavaria pallida Schaeff. 1774 (473330); R. mairei Donk 1933 (270362): als ‚nom. nov.‘ für C. pallida ‚Schaeff. ex Bres.‘, non C. pallida Berk. & M.A. Curtis 1868, veröffentlicht; Umgrenzung schließt den Typus von C. pallida Schaeff. ein, nom. illegit. Art. 52.1; C. pallida Bres. 1906 nom. illegit. Art. 53.1 (293526); Lectotypus Taf. 286 (Schaeffer 1770) und Epitypus AMB 18211 (Schweiz, bei Picea abies und Fagus sylvatica), Franchi & Marchetti 2017, Riv. Micol. 60(1): 46 (553459, 553460); R. pallida f. lactea Franchi & M. Marchetti 2020 (Italien, 557413); var. microspora J.Aug. Schmitt 2022 (Deutschland, 842744). · eingesehen 17.10.2026

MycoBank · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (MB#476759)
MycoBank / Westerdijk Fungal Biodiversity Institute · R. pallida (Schaeff.) Ricken, Vademecum für Pilzfreunde: 263 (1920), legitim, aktueller Name; Basionym C. pallida Schaeff., Icones 4: 120, Taf. 286 (1774); homotypisches Synonym u. a. R. mairei Donk, Meded. Bot. Mus. Herb. Rijksuniv. Utrecht 9: 105 (1933); zugeordnete Taxa f. lactea und var. microspora. · eingesehen 17.10.2026

Checkliste der Pilze Deutschlands · Ramaria mairei Donk
Rote-Liste-Zentrum / BfN, Checkliste 155 · API-Datensatz 8716a54c-8377-4c44-874e-f6784bf1bc1d (accepted name Ramaria mairei Donk, occurs); im lokalen Mykolog-Registerabzug vom 01.10.2026 mit deutschem Namen ‚Blasse Koralle‘ und Synonym R. pallida (Schaeff.) Ricken. · eingesehen 17.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Name in der Vorgängerliste: Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken; Kategorie Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Früher häufig

Um 2000 galt die Art in Baden-Württemberg als früher weit verbreitet und häufig, inzwischen aber stark zurückgehend. Die Rote Liste Deutschlands 2016 stuft sie als gefährdet ein, bei mäßig häufigem Bestand und starkem lang- wie kurzfristigem Rückgang. Die meisten frei lizenzierten GBIF-Meldungen 2015–2025 stammen aus der Schweiz (96), Österreich (29) und Deutschland (26).

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum · Name in der Vorgängerliste: Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken; Kategorie Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433. · eingesehen 17.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (5238518)
GBIF Secretariat · API species/5238518 (akzeptiert; Synonyme Clavaria pallida Schaeff., R. mairei Donk, R. pallida f. lactea, var. microspora) und vernacularNames (abgerufen 17.10.2026); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket, abgerufen 17.10.2026): 155 Meldungen, CH 96, AT 29, DE 26. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Ramaria pallida

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschBlasse KoralleBauchwehkoralleBlasse BauchwehkoralleBleicher Ziegenbart

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (Rote-Liste-Zentrum, DGfM-Giftpilzliste, Pilze der Schweiz 2, Großpilze Baden-Württembergs 2) · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischBleke koraalzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischClavaire pâle

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischBlek korallsoppLumsk korallsoppBleik korallsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischBlek fingersvampKärrfingersvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischKorpihaarakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischKuřátka bledáKuřátka Maireova

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischBleda griva

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischHalvány korallgomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischРамария светлая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
5 weitereWeniger anzeigen
  • Polnisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

155GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul5
Aug58
Sep57
Okt23
Nov9
Dez2
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland26
Österreich29
Schweiz96
Tschechien0
Polen2
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien1
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

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Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 5 Meldungen unter CC0 1.0, 150 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 93 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 27 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 24 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 4 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Giftig nach DGfM (gastrointestinales Syndrom). Name R. pallida übernommen; der Registername R. mairei ist als illegitimes Synonym offengelegt. Fruchtkörpergröße und Sporenmaße der Quellen weichen ab; je eine Quelle angegeben, die übrigen Werte in den Belegen. Die Bodenangaben widersprechen sich (nährstoffarm und basenwechselnd gegenüber lehmig oder kalkreich). Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 95 Teilsätze geprüft, 13 Befunde, im Entwurf korrigiert.

Umfang: Pilze der Schweiz 2 (Nr. 473, Schlüssel, Vergleichsarten Nr. 461 und 478), Großpilze Baden-Württembergs 2 (Nr. 1.25 und Gattungsschlüssel), Fungi of Temperate Europe – Keys (Schlüssel C, Punkt 48 in Schlüssel F) und Gerhardt (BLV, E-Book 2014) gelesen, Zahlen am Seitenbild geprüft; DGfM-Giftpilzliste, Syndromseite und Positivliste; Stadt Wien; Nomenklatur nach Index Fungorum, MycoBank, GBIF und Rote-Liste-Zentrum. Funga Nordica behandelt Ramaria nicht (Ausgabe 2008: nur Blätter-, Röhren- und cyphelloide Gattungen; lokale Schlüsselausgabe ohne Ramaria-Eintrag). Fotos nur nach Metadaten.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang). · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 752–756, PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582. · eingesehen 17.10.2026

DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Ramaria pallida · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: PDF-S. 363 · S. 43–44 · PDF-S. 355 · PDF-S. 367 · PDF-S. 357 · S. 364

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Vergleichsart gelesen · Vergleichsarten gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘; PDF-S. 42–43: Schlüsselzweige zu Clavulina cinerea (Nr. 455), Ramaria pallida (Nr. 473; Septen meist ohne Schnallen, schmutzig weißlich bis blass ocker, Spitzen bisweilen lila, 40–150 mm breit, oft Maggi-Geruch), R. formosa (Nr. 467), R. stricta (Nr. 475) und R. botrytis (Nr. 461); Nr. 461 Ramaria botrytis (Hahnenkamm), gedruckte S. 356, PDF-S. 355: Enden in stumpfe, stachelartige Spitzen auslaufend, oft auffällig rosa-weinrot und mit den weißlichen Ästen kontrastierend; Sporen längsgestreift; Basidien mit Basalschnalle; Nr. 478 Sparassis crispa (Krause Glucke), gedruckte S. 368, PDF-S. 367: Fruchtkörper kissen- bis naturschwammförmig aus abgeflachten Ästen mit krausen, blattartigen Enden; zäh-elastisch; am Grund von Nadelbäumen, besonders Kiefer; Nr. 464 Ramaria flava (Schaeff.: Fr.) Quél., ‚Gelbe Koralle‘, gedruckte S. 358, PDF-S. 357 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Standort (Erdboden in Laub- und Nadelwäldern sowie an Waldrändern in Alpweiden, collin bis alpin, Sommer–Herbst, verbreitet), makroskopische Beschreibung (100–150 (200) mm breit, 60–150 mm hoch, Strunk bis ca. 70 mm dick, Äste 15–30 mm dick, Enden meist mit 2 kurzen Spitzen, Astgabelungen U- bis V-förmig, Strunk knollenartig mit weißer Basis, oben oft schwefelgelb überhaucht, auf Druck nicht verfärbend, Äste schwefelgelb bis hell dottergelb, Spitzen gleichfarbig; Fleisch weißlich, weich, fest, im Strunk brüchig; Geruch schwach unangenehm, nach Schild 1978 nach Hypholoma fasciculare; Geschmack im Strunk mild, gegen die Spitzen bitterlich; bisweilen in Hexenringen), Mikroskopie (Sporen zylindrisch-elliptisch, warzig, Warzen teilweise verbunden, Sporenpulver gelb, 12–14 × 4,5–5 µm, nach Schild 10–15,2 × 4–6,4 µm, cyanophil; Basidien 4-sporig mit Basalschnalle; Septen teilweise mit Schnallen), Bemerkungen (viel verwechselt; nach Petersen 1974 neu typifiziert; Verwechslungen mit R. aurea, R. flavescens, R. obtusissima, R. flavobrunnescens, R. lutea), Fund (Sörenberg/LU, 1200 m, Bachufer unter Picea und Alnus incana, 23.8.1982). Zeichen □ = essbar nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20 (Textlayer); PDF-S. 363: Nr. 472 R. obtusissima, ‚Abgestutzte Koralle‘ (Fichtenwälder, montan; Äste jung leuchtend hellgelb, im Alter besonders auf Druck bisweilen weinbräunlich anlaufend; Sporen glatt; Septen mit Schnallen; im Felde kaum bestimmbar; einzige glattsporige gelbe Koralle Europas); Nr. 473 R. pallida, ‚Bauchwehkoralle‘ (Äste jung weißlich, dann blass milchkaffeefarbig, Spitzen gleichfarbig und bisweilen lila getönt; Sporen fein warzig mit teilweise schräg-reihig verbundenen Warzen; Septen ohne Schnallen); Nr. 474 R. sanguinea, ‚Blutrotfleckende Koralle‘ (Strunk auf Druck und bei Verletzung ± rötend, besonders bei älteren Fruchtkörpern; Äste gegen oben schwefel- bis hell primelgelb; Septen ohne Schnallen; bisher nur mit Fagus beobachtet; einzige gelbe Koralle, die bei Verletzung von der Basis aus rot verfärbt)

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)

    Seite: PDF-S. 82

    Bibliografie

    A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang)

  3. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria

    Seiten: S. 752–756 · S. 765 · S. 752–758

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Schlüsselstelle gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft; PDF-S. 766 (Seitenbild geprüft): Punkt 48 – Basidien mit zwei dicken, weit gespreizten, gebogenen Sterigmen; Sporen kugelig bis breit ellipsoid, glatt, über 7 × 5,5 µm; Äste meist matt und oft runzelig → Clavulina. Kopfzeile ‚white-spored club fungi‘; PDF-S. 753–759. Weg zu Ramaria flava: Punkte 2 (Ramaria), 14, 19 (Spitzen nicht rosa bis rot), 22 (Fleisch unveränderlich), 25 (ohne Violett), 27, 34 und 42 (Fruchtkörper blass gelb bis gelb), 47 (ohne karmin- bis weinrote Flecken), 48 (Schnallen vorhanden), 53, 54, 55 (Sporen im Umriss fast glatt, mit dichtem cyanophilem Ornament aus Längsflecken und -streifen) und 56 (R. flava: mit Laubbäumen, meist Fagus; Q 2,5–3,2, Mittel ca. 2,8; bis 250 mm hoch; Sporen 10–15,5 × 4–5,5 µm; wahrscheinlich kalkliebend; selten, aber weit verbreitet – gegenüber R. edwinii mit Nadelbäumen, meist Pinus). Vergleichsarten: Punkt 21 (R. botrytis: Schnallen, Sporen mit cyanophilen Längsstreifen, fast nur bei Fagus), 28 (R. pallida: ohne Schnallen), 34/35/39/40 (R. formosa: Äste deutlich rosa, Schnallen, Sporen mit cyanophilen Warzen), 41 (R. flavescens: Sporen im Umriss deutlich rau, mit kugeligen bis gestreckten, gewundenen Warzen; mit Nadel- und Laubbäumen), 43 (R. aurea: ohne Schnallen, warme ± orange Farben; Verbreitung wegen Verwechslungen unbekannt), 47 (R. sanguinea: karmin- bis weinrote Flecken meist an der Strunkbasis, ohne Schnallen). Fußnoten 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, von Sporen zimtocker gefärbte Fruchtkörper nicht bestimmbar), 12 (R. largentii = R. luteoaurantica, fast nur bei Picea), 13 (R. eosanguinea mit Schnallen), 15 (gelbere R. obtusissima var. scandinavica, glattsporig, in Bergnadelwäldern) und 16 (R. flavobrunnescens). Außerdem Clavarioide-Einleitung gedruckte S. 740, PDF-S. 741 (Textlayer: ‚Amongst the larger clavarioids the genera Ramaria, Clavariadelphus and Thelephora are ectomycorrhizals‘). Seitenbilder PDF-S. 753, 755, 756, 757, 758 und 759 geprüft

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1384

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582

  5. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Gastrointestinales Syndrom: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall; Latenz 15 Minuten bis 4 Stunden; Beispielarten u. a. Bauchwehkoralle (Ramaria pallida); verschiedene, teils unbekannte Giftstoffe. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023

  2. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026), 13 Seiten; Volltext nach Ramaria und Koralle durchsucht: kein Eintrag

  3. Blasse Koralle, Bauchwehkoralle
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt, Pilzberatung

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung (aus weißlichem Basisstrunk gabelig verzweigt; Farben milchkaffeebraun, hellgelblich, lilarötlich, fleischrötlich, rosa; Astspitzen mit stumpfen Zähnchen; Fleisch weißlich, weich, brüchig, Druckstellen braunfleckig; Geruch nach Seifenlauge), Vorkommen im Mischwald, Sommer bis Herbst; giftig, Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; als essbare Doppelgänger genannt: Rötliche Bärentatzen, Krause Glucke, Breitblättrige Glucke

  4. Schwefelgelbe Koralle

    Fundstelle: Schwefelgelbe Koralle · Pilzberatung

    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt, Pilzberatung

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Giftige Doppelgänger: junge Fruchtkörper leicht mit der giftigen Bauchwehkoralle und der Dreifarbigen Koralle verwechselbar, Unterscheidung sehr schwierig und oft nur mikroskopisch; Hinweis, dass Laien keine Korallenpilze zu Speisezwecken sammeln sollten; Kopf: ‚Dieser Pilz gehört zu den Speisepilzen beziehungsweise zu den essbaren Pilzen‘; Wert: essbar. Beschreibung: Fruchtkörper gelb, ganz jung etwas weißlich, später goldgelb, schwefelgelb ausblassend, aus einem weißen Strunk ästig verzweigt; Astspitzen gleichfarbig, Basis weißlich; Fleisch schmutzig-weiß, im Strunk marmoriert, nicht verfärbend auf Druck, brüchig, weich; Geruch grasartig-holzig; Geschmack bitter. Giftige Doppelgänger: Bauchwehkoralle, Dreifarbige Koralle. Hinweis: junge Fruchtkörper essbar, aber leicht mit der giftigen Bauchwehkoralle und der Dreifarbigen Koralle zu verwechseln; Unterscheidung ‚sehr schwierig und oft nur mikroskopisch möglich‘; ‚Laien sollten keine Korallenpilze zu Speisezwecken sammeln.‘ Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  5. Index Fungorum · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (Record 476759) und verwandte Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch/NameByKey: R. pallida (Schaeff.) Ricken 1920, Vadem. Pilzfr., Edn 2: 263, aktueller Name (476759); Basionym Clavaria pallida Schaeff. 1774 (473330); R. mairei Donk 1933 (270362): als ‚nom. nov.‘ für C. pallida ‚Schaeff. ex Bres.‘, non C. pallida Berk. & M.A. Curtis 1868, veröffentlicht; Umgrenzung schließt den Typus von C. pallida Schaeff. ein, nom. illegit. Art. 52.1; C. pallida Bres. 1906 nom. illegit. Art. 53.1 (293526); Lectotypus Taf. 286 (Schaeffer 1770) und Epitypus AMB 18211 (Schweiz, bei Picea abies und Fagus sylvatica), Franchi & Marchetti 2017, Riv. Micol. 60(1): 46 (553459, 553460); R. pallida f. lactea Franchi & M. Marchetti 2020 (Italien, 557413); var. microspora J.Aug. Schmitt 2022 (Deutschland, 842744)

  6. MycoBank · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (MB#476759)
    Bibliografie

    MycoBank / Westerdijk Fungal Biodiversity Institute

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: R. pallida (Schaeff.) Ricken, Vademecum für Pilzfreunde: 263 (1920), legitim, aktueller Name; Basionym C. pallida Schaeff., Icones 4: 120, Taf. 286 (1774); homotypisches Synonym u. a. R. mairei Donk, Meded. Bot. Mus. Herb. Rijksuniv. Utrecht 9: 105 (1933); zugeordnete Taxa f. lactea und var. microspora

  7. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (2016) · Ramaria mairei Donk – Blasse Koralle
    Bibliografie

    F. Dämmrich et al. (2016), Datensatz beim Rote-Liste-Zentrum

    Rote Liste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Name in der Vorgängerliste: Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken; Kategorie Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend starker Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. Quelle: Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken (5238518)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: API species/5238518 (akzeptiert; Synonyme Clavaria pallida Schaeff., R. mairei Donk, R. pallida f. lactea, var. microspora) und vernacularNames (abgerufen 17.10.2026); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket, abgerufen 17.10.2026): 155 Meldungen, CH 96, AT 29, DE 26

  2. Checkliste der Pilze Deutschlands · Ramaria mairei Donk
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / BfN, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: API-Datensatz 8716a54c-8377-4c44-874e-f6784bf1bc1d (accepted name Ramaria mairei Donk, occurs); im lokalen Mykolog-Registerabzug vom 01.10.2026 mit deutschem Namen ‚Blasse Koralle‘ und Synonym R. pallida (Schaeff.) Ricken

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus am Standort
    Foto: Yehor Yatsiuk, no rights reserved (CC0) · CC0 1.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 2048 × 1537 px beibehalten (nicht skaliert, Original der Quelle), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

    Astspitzen
    Foto: MichellePrice_CJBG (iNaturalist) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 2048 × 1536 px beibehalten (nicht skaliert, Original der Quelle), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

    Längsschnitt mit Strunk
    Foto: © Jon Trygve Johnsen, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 1600 × 1063 px beibehalten (nicht skaliert, größte von Artsobservasjoner ausgelieferte Fassung), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandRamaria pallida im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Ramaria pallida (Schaeff.) Ricken 1920, Basionym Clavaria pallida Schaeff. 1774 (Taf. 286). R. mairei Donk 1933 erschien als neuer Name für C. pallida ‚Schaeff. ex Bres.‘ (non C. pallida Berk. & M.A. Curtis 1868); nach Index Fungorum schließt seine Umgrenzung den Typus von C. pallida Schaeff. ein, er ist daher überflüssig und illegitim (Art. 52.1). Franchi & Marchetti legten 2017 Schaeffers Tafel 286 als Lectotypus und den Schweizer Beleg AMB 18211 (bei Fichte und Buche) als Epitypus fest (nach Index Fungorum). Checkliste und Rote Liste Deutschlands 2016 führen R. mairei als akzeptierten Namen, R. pallida als Synonym. Index Fungorum nennt außerdem R. pallida f. lactea (2020, Italien) und var. microspora (2022, Deutschland); sie werden hier nicht getrennt behandelt. MycoBank führt zusätzlich Clavaria stricta Schumach. 1803 als homotypisches Synonym; das wird nicht übernommen. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
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Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Ramaria. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Ramaria

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