MitteleuropaDE

Hahnenkamm

Ramaria botrytis

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen · Bestimmung anspruchsvoll

Nicht zum Verzehr empfohlen. Die DGfM führt Korallen mit Magen-Darm-Syndrom. Ältere Hahnenkämme gleichen der giftigen Blassen Koralle; Korallen sind oft nur mikroskopisch zu trennen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Bestimmungsbücher und die ÖMG führen den Hahnenkamm als essbar. Die DGfM nimmt keine Koralle in ihre Positivliste auf und führt Korallen (Ramaria spp.) mit gastrointestinalem Syndrom.

Verwechslung mit giftigen Korallen. Bei ausgewachsenen Hahnenkämmen verblassen die Astspitzen; sie gleichen dann der giftigen Blassen Koralle. Ältere Korallen sind oft nur mikroskopisch zu trennen; die Wiener Pilzberatung rät Laien vom Sammeln zum Essen ab.

Helle verzweigte Korallenäste mit zart rosa gefärbten Spitzen.

Artzuordnung nach dem verlinkten Beobachtungsbeleg; nicht unabhängig nachbestimmt. Mikromerkmale sind auf diesem Foto nicht prüfbar.

Foto: Manuela Fiorini · CC BY 4.0 · Original

Kräftige helle Korallenäste mit rosa bis purpurfarbenen Spitzen. Die Farben verblassen; längsgestreifte Sporen gehören zur sorgfältigen Absicherung.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Dicht korallenartig verzweigt, jung kompakt, später lockerer; weißliche bis cremefarbene Äste.

Unterseite

Endzweige zunächst rosa bis purpurfarben; Farbe auf die Spitzen konzentriert, im Alter schwächer.

Stiel & Basis

Kräftige gemeinsame helle Basis; keine eigenständigen Hüte oder .

Fleisch

Helles, brüchiges Fleisch; alte Äste werden stärker gelblich bis ocker.

Sporenpulver

Ockerfarbene Sporen; etwa 11–16 × 3,5–5,5 µm, länglich und längs gestreift. vorhanden.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Frische Spitzenfarben, vollständige Basis und Sporenornament gemeinsam beurteilen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Ramaria botrytis · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Vergleichsarten und Speisewertangabe gelesen. Historische bzw. geografische Einschränkungen im Text ausgewiesen. · eingesehen 05.10.2026

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Vor allem Laubwald bei Buche und Eiche; Sommer bis Herbst. Einzelne andere Baumpartner sind in europäischen Beschreibungen genannt.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen
  • Eichen

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Ramaria botrytis · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Blasse Koralle

Ramaria pallida

Giftig

Blasse Koralle (giftig): ebenfalls große, helle Bodenkoralle; ihre Spitzen sind meist den Ästen gleichfarbig oder lila getönt, nach einigen Beschreibungen aber auch kräftiger lilarötlich. Strunkfleisch einheitlich weiß, nicht marmoriert; Sporen warzig statt längsgestreift, Hyphen ohne Schnallen. Ausgewachsene Hahnenkämme mit verblassten Spitzen sehen ihr sehr ähnlich.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Rosa Spitzen sind vergänglich

Das typische Farbbild junger Exemplare bleibt nicht dauerhaft erhalten. Ein alter heller Korallenpilz lässt sich deshalb nicht rückwirkend allein über die vermutete Jugendfarbe bestimmen.

Quellen

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Streifen statt allgemeiner Rauigkeit

Bei Korallen ist nicht nur die Sporengröße wichtig, sondern auch die Form der Oberflächenzeichnung. Die längsgerichtete Ornamentierung ergänzt das makroskopische Farbbild.

Quellen

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Essbarkeit löst das Bestimmungsproblem nicht

Als essbar beschrieben, aber mit ähnlichen Korallen verwechselbar. Ramaria parabotrytis besitzt kürzere Sporen; bei R. subbotrytis sind junge Äste umfassender lachsrosa gefärbt. Ein Foto ohne Mikromerkmale kann diese Grenzen offenlassen.

Quellen

Ramaria botrytis · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Vergleichsarten und Speisewertangabe gelesen. Historische bzw. geografische Einschränkungen im Text ausgewiesen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Ramaria botrytis

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschHahnenkamm

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

EnglischRosso Coral

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NiederländischBloemkoolzwam

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FranzösischClavaire choux-fleur

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischDitola cavolfioreClavaria fior di cavoloManina vinata

Namensbeleg

I funghi della Campania — Ramaria botrytis · Abgerufen: 05.10.2026

RumänischBureții crețiCreasta cocoșuluiRămureleleEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Clavaria botrytis.

S. 7, Zeile 41

DänischDrue-koralsvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

NorwegischRødtuppsoppRødtuppkorallsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischDruvfingersvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischKuřátka jarmuzová

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischRdeča griva

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Ramaria botrytis, rdeča griva

KroatischCrvenkasta capica

Namensbeleg

CROmushrooms · Ramaria botrytis · Abgerufen: 06.10.2026

CRVENKASTA CAPICA / Ramaria botrytis (Pers.) Bourdot

UngarischRózsáságú korallgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 27: Ramaria botrytis | rózsáságú korallgomba

Chinesisch丛枝瑚菌Sinngemäß: Büschelästiger Korallenpilz 葡萄状枝瑚菌Sinngemäß: Traubenförmiger Astkorallenpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

丛枝瑚菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

葡萄状枝瑚菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischネズミタケSinngemäß: Mauspilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ネズミタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Serbisch
  • Russisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Ramaria botrytis
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers. : Fr.) Bourdot
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pers.) Bourdot · Namensdatensatz 356843
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Clavaria botrytis Pers.
Comm. fung. clav.: 42 (1797) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 466 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

54GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul3
Aug20
Sep24
Okt6
Nov0
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland11
Österreich20
Schweiz20
Tschechien0
Polen3
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 51 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 20 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 18 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 9 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 3 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 2 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. iNaturalist Research-grade Observations · 1 Datensatz
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 13 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Frische Spitzenfarben, vollständige Basis und Sporenornament gemeinsam beurteilen.

Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.

Erneut herangezogene Quellen

Ramaria botrytis · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Vergleichsarten und Speisewertangabe gelesen. Historische bzw. geografische Einschränkungen im Text ausgewiesen. · eingesehen 05.10.2026

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Ramaria botrytis · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Ramaria botrytis · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Vergleichsarten und Speisewertangabe gelesen. Historische bzw. geografische Einschränkungen im Text ausgewiesen

  2. De clavarioide fungi (1976)

    Seite: S. 64–66

    Bibliografie

    R. A. Maas Geesteranus

    Monografie · begrenzte Artlektüre · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet; Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt

  3. Ramaria formosa · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seiten: S. 68, 69 · PDF-S. 82

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10. bis 17.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich ausgewählter Merkmale und/oder regionaler Ökologie; kein vollständiger Porträtabgleich; Nr. 1.25 Ramaria pallida (Schaeffer 1770 emend. Bresadola 1906) Ricken 1920, Ramaria mairei Donk 1933, ‚Blasse Bauchwehkoralle, Bleicher Ziegenbart‘, gedruckte S. 83, PDF-S. 82 (Seitenbild geprüft): Morphologie, Ökologie, Substrate (Fagus sylvatica 20, unbestimmter Laubbaum 3, Picea abies 4), Phänologie (Juli 3, August 17, September 30, Oktober 20, November 3), Höhenverbreitung, Bestand und Bedrohung, allgemeine Verbreitung. Gattungsschlüssel gedruckte S. 63–64, PDF-S. 62–63 (Punkte 16–23; Punkt 23: fast weiß bis milchkaffeefarben, teilweise mit inkarnatem Reflex oder weinrötlichen Astspitzen, Sporen 8,5–12,5 µm lang)

  5. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeilen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeilen Ramaria botrytis („Hahnenkamm, Hahnenkammkoralle, Rote Koralle“) – essbar; Ramaria formosa – giftig; Ramaria stricta – ungenießbar („säuerlicher, bitterer … bis adstringierender Geschmack“); Ramaria eumorpha (Syn. R. invalii; „Kiefernkoralle“) – ungenießbar („säuerlicher bis schwach bitterer Geschmack, elastisch-zäh“); Phaeoclavulina abietina – ungenießbar; Ramaria mairei (= R. pallida) – giftig

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: PDF-S. 20 · PDF-S. 363

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Zeichenerklärung und Artpassagen gelesen · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar. Nr. 461 Ramaria botrytis (Hahnenkamm), gedruckte S. 356, PDF-S. 355: □; Nr. 467 R. formosa, gedruckte S. 360, PDF-S. 359: ■; Nr. 475 R. stricta (Fleisch elastisch-zäh, Geschmack bitter), gedruckte S. 366, PDF-S. 365: ohne Zeichen; Nr. 458 R. abietina, gedruckte S. 354, PDF-S. 353: ohne Zeichen. Alle Zeichen am Seitenbild geprüft; Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘

  2. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seiten: PDF-S. 1382 · PDF-S. 1384

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 1382: Gattung Ramaria – „einige Arten giftig“. PDF-S. 1383: Rötliche Koralle, R. botrytis (Hahnenkamm, Bärentatze) – ausgewachsene Exemplare verblassen und werden der giftigen Blassen Koralle sehr ähnlich; „Jung eßbar; Astspitzen schmecken alt bitterlich und müssen gegebenenfalls entfernt werden (sonst Verdauungsstörungen!)“. PDF-S. 1392: Dreifarbige Koralle – ältere Korallen verlieren die typischen Farben, sind nur mikroskopisch zu trennen und „für Speisezwecke sehr kritisch“; giftig, vor allem stark abführend; PDF-S. 1384: ‚Blasse Koralle‘, Ramaria pallida (Schaeff. em. Bres.) Ricken, Syn. R. mairei – Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Giftwirkung (Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall; Latenz ½–3 Stunden). PDF-S. 1383: ‚Rötliche Koralle‘ R. botrytis (Hahnenkamm) mit Anmerkung zu verblassenden Astspitzen. Beide Seiten am Seitenbild geprüft. Das E-Book weist keine Druckseiten aus; nach einem Querverweis vermutlich gedruckte S. 582

  3. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026), 13 S.: Volltext nach Ramaria, Koralle, Hahnenkamm, Bärentatze, Phaeoclavulina und Clavulina durchsucht – kein Eintrag. Einleitung S. 1: aufgenommen sind nur Arten, die nach ausreichendem Erhitzen und in angemessener Menge als problemlos essbar gelten

  4. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, PDF-S. 7 (9 S.): Gattungszeile „Ramaria – Korallen“; „Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – Gastrointestinales Syndrom“; „Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – Gastrointestinales Syndrom“; „Ramaria spp. – Korallen – Gastrointestinales Syndrom“. Ramaria botrytis und R. stricta nicht einzeln genannt; Phaeoclavulina nicht genannt

  5. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (Version 09.2023)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz

    Fachorganisation · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version/Stand 09.2023, 7 S.: Volltext nach Ramaria, Koralle, Clavulina, Phaeoclavulina, Clavariadelphus durchsucht – kein Eintrag (Sparassis crispa und S. brevipes geführt)

  6. Schwefelgelbe Koralle · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt „Hinweis“: junge Fruchtkörper leicht mit der giftigen Bauchwehkoralle und der Dreifarbigen Koralle verwechselbar; Unterscheidung „sehr schwierig und oft nur mikroskopisch möglich“; „Laien sollten keine Korallenpilze zu Speisezwecken sammeln.“

  7. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria

    Seite: S. 752–756

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft

  8. Blasse Koralle, Bauchwehkoralle
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt, Pilzberatung

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung (aus weißlichem Basisstrunk gabelig verzweigt; Farben milchkaffeebraun, hellgelblich, lilarötlich, fleischrötlich, rosa; Astspitzen mit stumpfen Zähnchen; Fleisch weißlich, weich, brüchig, Druckstellen braunfleckig; Geruch nach Seifenlauge), Vorkommen im Mischwald, Sommer bis Herbst; giftig, Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; als essbare Doppelgänger genannt: Rötliche Bärentatzen, Krause Glucke, Breitblättrige Glucke

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gesamtansicht
    Foto: Manuela Fiorini · CC BY 4.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel verkleinert und als WebP komprimiert; kein zusätzlicher Beschnitt, keine lokale Retusche oder Montage.

    Älterer Fruchtkörper
    Foto: Hans Hillewaert · CC BY-SA 4.0 · Original
    Verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandRamaria botrytis im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Ramaria. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Ramaria

Fotoansicht