MitteleuropaDE

Dreifarbige Koralle

Ramaria formosa

SpeisewertGiftig

Giftig; beschrieben sind Bauchschmerzen und Durchfall. Historische Verwechslungen innerhalb der Korallen erschweren die Zuordnung einzelner Speisewertberichte.

Quellen zum Speisewert

Verzweigter Fruchtkörper mit rosa Ästen und helleren Spitzen.

Das Referenzfoto ersetzt keine Untersuchung der Mikromerkmale.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Rosafarbene Äste, gelbliche Spitzen und eine helle Basis bilden das namensgebende Farbbild. Alterung und historische Verwechslungen machen die Bestimmung anspruchsvoller, als dieses Bild vermuten lässt.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Korallenartig, meist 8–20 cm hoch und bis etwa 15 cm breit; kräftige Äste, jung rosa bis lachsfarben, später stärker ocker.

Unterseite

Sporenbildende Oberfläche auf den Ästen; Endzweige mit gelblichen Spitzen, im Alter verblassend.

Stiel & Basis

Kräftige gemeinsame Basis, unten weißlich, nach oben oft rosa; keine getrennten Hüte.

Fleisch

Hell und brüchig. Starke weinrote oder schwarze Verfärbung wird nicht als gesichertes Pflichtmerkmal dieses engen Artkonzepts übernommen.

Sporenpulver

Ockerfarben; längliche, ornamentierte Sporen. Die tschechische Beschreibung nennt überwiegend 8,5–13 × 4–6,5 µm; Messwerte und Artkonzept zusammen beachten.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Farben an frischen Ästen, Spitzen und Basis getrennt festhalten; Sporen und Schnallen ergänzen den schwierigen Artvergleich.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Ramaria formosa · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · S. 64–66: Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Überwiegend bei Laubbäumen, besonders Buche und Eiche; Sommer bis Herbst. Eine Bodenaufnahme ohne Baumbezug reicht nicht aus.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen
  • Eichen
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Ramaria formosa · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Blasse Koralle

Ramaria pallida

Giftig

Blasse Koralle: ebenfalls giftige, große Bodenkoralle, aber weißlich bis milchkaffeefarben mit gleichfarbigen oder lila getönten Spitzen statt lachsfarbener Äste mit gelben Enden; Fleisch nicht verfärbend, Hyphen ohne Schnallen.

Weitere ähnliche Arten

Schwefelgelbe Koralle

Ramaria flava

Nicht zum Verzehr empfohlen · Bestimmung anspruchsvoll

Schwefelgelbe Koralle: Äste und Spitzen schwefel- bis hell dottergelb über weißer Strunkbasis statt lachsfarbener Äste mit abgesetzt gelben Spitzen. Beide Arten tragen Schnallen; nach dem europäischen Schlüssel sind die Sporen der Schwefelgelben Koralle im Umriss fast glatt mit Längsflecken, die der Dreifarbigen warzig. Die Wiener Pilzberatung nennt die Dreifarbige Koralle als giftigen Doppelgänger junger Schwefelgelber Korallen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Drei Farben sind altersabhängig

Die Spitzen verlieren ihre gelbe Betonung, Äste werden ockerfarbener. Ein alter Fund kann deshalb erheblich vom Idealbild abweichen. Die genaue Lage der Farben ist informativer als eine einzelne Farbangabe für den ganzen Pilz.

Quellen

Ramaria formosa · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Warum widersprüchliche Verfärbungen nicht gemittelt werden

Die niederländische Monografie diskutiert Beschreibungen, in denen stark nachdunkelndes Fleisch offenbar mit einem anderen Konzept vermischt wurde. Sie beschreibt R. formosa ohne entsprechende Luftverfärbung. Das erklärt, weshalb eine pauschale Schwarzfärbungsregel hier irreführend wäre.

Quellen

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · S. 64–66: Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch alte Herbarbelege können offenbleiben

Bei Korallen gehen Farben und andere Frischmerkmale im Trockenmaterial verloren. Die Monografie verwirft unzureichend dokumentierte Bestimmungen. Ein Name auf einem alten Beleg ist daher nicht automatisch eine nach heutigen Kriterien bestätigte Artzuordnung.

Quellen

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · S. 64–66: Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Ramaria formosa

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDreifarbige Koralle

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

EnglischSalmon Coral

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NiederländischFraaie koraalzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FranzösischClavaire jolieRamaire élégante

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischDitola eleganteManina rossaRegionaler bzw. dialektaler Name; keine landesweit einheitliche Benennung. Regionaler bzw. dialektaler Name aus Italien; keine landesweit einheitliche Benennung.

Namensbeleg

Micologia Messinese · Nomi comuni e dialettali · Abgerufen: 06.10.2026

Ditola elegante | Ramaria formosa

DänischSmuk koralsvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGiftkorallsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischLömsk fingersvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

PolnischKoralówka strojna

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischKuřátka bezpřeskatáKuřátka bezpřezkatáKuřátka sličná

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischLepa griva

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Ramaria formosa, lepa griva

KroatischOtrovna capica

Namensbeleg

CROmushrooms · Ramaria formosa · Abgerufen: 06.10.2026

OTROVNA CAPICA / Ramaria formosa (Pers.) Quél.

UngarischCifra korallgombaHáromszínű korallgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 27: Ramaria formosa (Corallium formosum) | cifra korallgomba (háromszínű korallgomba)

JapanischハナホウキタケSinngemäß: Blumen-Besenpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ハナホウキタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Rumänisch
  • Finnisch
  • Serbisch
  • Russisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Ramaria formosa
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers. : Fr.) Quél.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pers.) Quél. · Namensdatensatz 355626
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Clavaria formosa Pers.
Comm. fung. clav.: 41 (1797) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 466 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Historisch unterschiedlich verwendete Artkonzepte und widersprüchliche Angaben zur Fleischverfärbung sind dokumentiert. Der Namensschlüssel belegt keine Nachprüfung einzelner Korallenfunde; daher keine scheinbar eng artspezifische Fundkurve.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept · Literatur zur Abgrenzung

Recherchefassung · 11 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Farben an frischen Ästen, Spitzen und Basis getrennt festhalten; Sporen und Schnallen ergänzen den schwierigen Artvergleich.

Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.

Erneut herangezogene Quellen

Ramaria formosa · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

De clavarioide fungi (1976)
R. A. Maas Geesteranus · S. 64–66: Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Ramaria formosa · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Ramaria formosa · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet

  2. Ramaria formosa · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Fachportal · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Identification guide, Habitat und Culinary notes gelesen. Britische Häufigkeit oder Gefährdung nicht auf Mitteleuropa übertragen

  3. De clavarioide fungi (1976)

    Seiten: S. 64–66 · S. 70–71

    Bibliografie

    R. A. Maas Geesteranus

    Monografie · Artpassage gelesen · begrenzte Artlektüre · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und ausdrückliche Diskussion widersprüchlicher Verfärbungsangaben. Artpassage gelesen; historische Konzepte ausdrücklich begrenzt; Ramaria stricta s.l; ausdrückliche Zusammenfassung mehrerer diskutierter Konzepte im historischen Werk; Artbeschreibung S. 59–60 (PDF 61–62); nur die angegebenen Abschnitte für diese Ergänzung ausgewertet

  4. Ramaria botrytis · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Vergleichsarten und Speisewertangabe gelesen. Historische bzw. geografische Einschränkungen im Text ausgewiesen

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 77, 78, 79

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich ausgewählter Makromerkmale und gegebenenfalls Ökologie; keine vollständige Konzeptprüfung

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, PDF-S. 7 (9 S.): Gattungszeile „Ramaria – Korallen“; „Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – Gastrointestinales Syndrom“; „Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – Gastrointestinales Syndrom“; „Ramaria spp. – Korallen – Gastrointestinales Syndrom“. Ramaria botrytis und R. stricta nicht einzeln genannt; Phaeoclavulina nicht genannt; Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026), S. 7: Gattungszeile Ramaria – Korallen; Ramaria formosa – Dreifarbige Koralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria pallida – Bauchwehkoralle – gastrointestinales Syndrom; Ramaria spp. – Korallen – gastrointestinales Syndrom

  2. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeilen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeilen Ramaria botrytis („Hahnenkamm, Hahnenkammkoralle, Rote Koralle“) – essbar; Ramaria formosa – giftig; Ramaria stricta – ungenießbar („säuerlicher, bitterer … bis adstringierender Geschmack“); Ramaria eumorpha (Syn. R. invalii; „Kiefernkoralle“) – ungenießbar („säuerlicher bis schwach bitterer Geschmack, elastisch-zäh“); Phaeoclavulina abietina – ungenießbar; Ramaria mairei (= R. pallida) – giftig

  3. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: PDF-S. 20 · PDF-S. 363 · S. 43–44 · PDF-S. 357 · PDF-S. 359

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Zeichenerklärung und Artpassagen gelesen · Artpassage gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Vergleichsart gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar. Nr. 461 Ramaria botrytis (Hahnenkamm), gedruckte S. 356, PDF-S. 355: □; Nr. 467 R. formosa, gedruckte S. 360, PDF-S. 359: ■; Nr. 475 R. stricta (Fleisch elastisch-zäh, Geschmack bitter), gedruckte S. 366, PDF-S. 365: ohne Zeichen; Nr. 458 R. abietina, gedruckte S. 354, PDF-S. 353: ohne Zeichen. Alle Zeichen am Seitenbild geprüft; Nr. 473 Ramaria pallida (Schaeff. per Schulzer) Ricken, = R. mairei Donk, ‚Bauchwehkoralle‘, gedruckte S. 364, PDF-S. 363: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Symbol ■ nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: ‚giftig oder ungeniessbar‘; PDF-S. 42–43: Schlüsselzweige zu Clavulina cinerea (Nr. 455), Ramaria pallida (Nr. 473; Septen meist ohne Schnallen, schmutzig weißlich bis blass ocker, Spitzen bisweilen lila, 40–150 mm breit, oft Maggi-Geruch), R. formosa (Nr. 467), R. stricta (Nr. 475) und R. botrytis (Nr. 461); Nr. 464 Ramaria flava (Schaeff.: Fr.) Quél., ‚Gelbe Koralle‘, gedruckte S. 358, PDF-S. 357 (Seitenbild der Vollausgabe geprüft): Standort (Erdboden in Laub- und Nadelwäldern sowie an Waldrändern in Alpweiden, collin bis alpin, Sommer–Herbst, verbreitet), makroskopische Beschreibung (100–150 (200) mm breit, 60–150 mm hoch, Strunk bis ca. 70 mm dick, Äste 15–30 mm dick, Enden meist mit 2 kurzen Spitzen, Astgabelungen U- bis V-förmig, Strunk knollenartig mit weißer Basis, oben oft schwefelgelb überhaucht, auf Druck nicht verfärbend, Äste schwefelgelb bis hell dottergelb, Spitzen gleichfarbig; Fleisch weißlich, weich, fest, im Strunk brüchig; Geruch schwach unangenehm, nach Schild 1978 nach Hypholoma fasciculare; Geschmack im Strunk mild, gegen die Spitzen bitterlich; bisweilen in Hexenringen), Mikroskopie (Sporen zylindrisch-elliptisch, warzig, Warzen teilweise verbunden, Sporenpulver gelb, 12–14 × 4,5–5 µm, nach Schild 10–15,2 × 4–6,4 µm, cyanophil; Basidien 4-sporig mit Basalschnalle; Septen teilweise mit Schnallen), Bemerkungen (viel verwechselt; nach Petersen 1974 neu typifiziert; Verwechslungen mit R. aurea, R. flavescens, R. obtusissima, R. flavobrunnescens, R. lutea), Fund (Sörenberg/LU, 1200 m, Bachufer unter Picea und Alnus incana, 23.8.1982). Zeichen □ = essbar nach der Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20 (Textlayer); Nr. 467 Ramaria formosa, ‚Dreifarbige Koralle‘, gedruckte S. 360, PDF-S. 359: Basis weiß, gegen die Äste lachsfarben, Äste jung lachsgelb, dann lachsorange, Spitzen lange gelb; Fleisch im Schnitt leicht rosabräunlich anlaufend; Septen mit Schnallen; Sporen warzig. Bemerkungen: Verwechslungen u. a. mit den ebenfalls schnallentragenden R. flava (Nr. 464) und R. flavescens (Nr. 465); Ramarien seien oft schwierig zu bestimmen, die Mikromerkmale müssten auf alle Fälle herangezogen werden

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1382

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 1382: Gattung Ramaria – „einige Arten giftig“. PDF-S. 1383: Rötliche Koralle, R. botrytis (Hahnenkamm, Bärentatze) – ausgewachsene Exemplare verblassen und werden der giftigen Blassen Koralle sehr ähnlich; „Jung eßbar; Astspitzen schmecken alt bitterlich und müssen gegebenenfalls entfernt werden (sonst Verdauungsstörungen!)“. PDF-S. 1392: Dreifarbige Koralle – ältere Korallen verlieren die typischen Farben, sind nur mikroskopisch zu trennen und „für Speisezwecke sehr kritisch“; giftig, vor allem stark abführend

  5. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel C: Phaeoclavulina und Ramaria

    Seiten: S. 752–756 · S. 752–758

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 17.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 753–757: Punkte 1–2 (Phaeoclavulina gegenüber Ramaria), 17 (R. stricta), 19–21 (R. botrytis), 22–28 (R. pallida), 34–40 (R. formosa); Fußnote 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, sporenbestäubte Fruchtkörper nicht bestimmbar) und 10 (botrytis-Komplex). PDF-S. 755–757 am Seitenbild geprüft; PDF-S. 753–759. Weg zu Ramaria flava: Punkte 2 (Ramaria), 14, 19 (Spitzen nicht rosa bis rot), 22 (Fleisch unveränderlich), 25 (ohne Violett), 27, 34 und 42 (Fruchtkörper blass gelb bis gelb), 47 (ohne karmin- bis weinrote Flecken), 48 (Schnallen vorhanden), 53, 54, 55 (Sporen im Umriss fast glatt, mit dichtem cyanophilem Ornament aus Längsflecken und -streifen) und 56 (R. flava: mit Laubbäumen, meist Fagus; Q 2,5–3,2, Mittel ca. 2,8; bis 250 mm hoch; Sporen 10–15,5 × 4–5,5 µm; wahrscheinlich kalkliebend; selten, aber weit verbreitet – gegenüber R. edwinii mit Nadelbäumen, meist Pinus). Vergleichsarten: Punkt 21 (R. botrytis: Schnallen, Sporen mit cyanophilen Längsstreifen, fast nur bei Fagus), 28 (R. pallida: ohne Schnallen), 34/35/39/40 (R. formosa: Äste deutlich rosa, Schnallen, Sporen mit cyanophilen Warzen), 41 (R. flavescens: Sporen im Umriss deutlich rau, mit kugeligen bis gestreckten, gewundenen Warzen; mit Nadel- und Laubbäumen), 43 (R. aurea: ohne Schnallen, warme ± orange Farben; Verbreitung wegen Verwechslungen unbekannt), 47 (R. sanguinea: karmin- bis weinrote Flecken meist an der Strunkbasis, ohne Schnallen). Fußnoten 6 (Farbspiel Spitzen/Äste; reife, von Sporen zimtocker gefärbte Fruchtkörper nicht bestimmbar), 12 (R. largentii = R. luteoaurantica, fast nur bei Picea), 13 (R. eosanguinea mit Schnallen), 15 (gelbere R. obtusissima var. scandinavica, glattsporig, in Bergnadelwäldern) und 16 (R. flavobrunnescens). Außerdem Clavarioide-Einleitung gedruckte S. 740, PDF-S. 741 (Textlayer: ‚Amongst the larger clavarioids the genera Ramaria, Clavariadelphus and Thelephora are ectomycorrhizals‘). Seitenbilder PDF-S. 753, 755, 756, 757, 758 und 759 geprüft

  6. Schwefelgelbe Koralle · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kopf: ‚Dieser Pilz gehört zu den Speisepilzen beziehungsweise zu den essbaren Pilzen‘; Wert: essbar. Beschreibung: Fruchtkörper gelb, ganz jung etwas weißlich, später goldgelb, schwefelgelb ausblassend, aus einem weißen Strunk ästig verzweigt; Astspitzen gleichfarbig, Basis weißlich; Fleisch schmutzig-weiß, im Strunk marmoriert, nicht verfärbend auf Druck, brüchig, weich; Geruch grasartig-holzig; Geschmack bitter. Giftige Doppelgänger: Bauchwehkoralle, Dreifarbige Koralle. Hinweis: junge Fruchtkörper essbar, aber leicht mit der giftigen Bauchwehkoralle und der Dreifarbigen Koralle zu verwechseln; Unterscheidung ‚sehr schwierig und oft nur mikroskopisch möglich‘; ‚Laien sollten keine Korallenpilze zu Speisezwecken sammeln.‘ Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Wuchsform
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1200 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

    Freigelegte Basis
    Foto: Alan Rockefeller · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel verkleinert und als WebP (Qualität 88) gespeichert; kein Beschnitt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandRamaria formosa im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Ramaria. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Ramaria

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