Flatter-Milchling
Lactarius tabidus
Quellen zum Speisewert
Der Speisewert wird widersprüchlich angegeben. Eine einheitlich belegte Einstufung als Speisepilz lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein kleiner, orangebrauner Milchling feuchter Waldstellen. Die beim Trocknen runzelnde Hutoberfläche und die gelbende weiße Milch sind gemeinsam zu beurteilen.

Zwei orangebraune Fruchtkörper mit eingesenkt wirkender Hutmitte im Moos.
Milchfarbe und deren Veränderung sind nicht dokumentiert; ähnliche kleine Milchlinge lassen sich aus diesem Foto allein nicht abgrenzen.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original

Nahaufnahme heller, leicht am Stiel herablaufender Lamellen unter einem ausgebreiteten rosaorangefarbenen Hut.
Artzuordnung gemäß Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische Bestimmung.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut meist 1–4 cm breit, zunächst gewölbt, später vertieft; gelblich bis orangebraun. Beim Austrocknen wird die Oberfläche oft deutlich runzelig.
- Unterseite
cremefarben bis rosabeige, dicht, bis etwas , mit zahlreichen kürzeren Zwischenlamellen; an Verletzungen und im Alter oft rostbraun fleckig.
- Stiel & Basis
Stiel etwa 2–8 cm lang und 3–10 mm dick, glatt, rosa- bis rotbraun, oben heller; später hohl, ohne .
- Fleisch
Weiße Milch verfärbt sich blassgelb; auf einem weißen Tuch kann die Reaktion deutlicher sein als direkt am Fleisch. Geruch oft schwach.
- Sporenpulver
Sporen breit elliptisch, etwa 6–8,5 × 5–7 µm; spitze Warzen und feine Verbindungen ergeben nur ein sehr unvollständiges Netz. Pulver weißlich bis cremefarben.
Entscheidende Merkmalskombination
Ein kleiner, orangebrauner Milchling feuchter Waldstellen. Die beim Trocknen runzelnde Hutoberfläche und die gelbende weiße Milch sind gemeinsam zu beurteilen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Lactarius tabidus · Myko atlas
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy), Výskyt und Možná záměna; Text Karel Tejkal. Literaturliste nennt u. a. Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6. · eingesehen 15.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz. Birken & feuchte Wälder. Mykorrhiza häufig mit Birken, auch mit Fichten, Eichen und weiteren Bäumen. Meist an feuchten bis nassen, moosigen Stellen, oft zwischen Torfmoos; Fruchtkörper vor allem im Sommer und Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Birken
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Lactarius · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999) · Lactarius tabidus · Myko atlas · Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Stärker an Buche gebunden; die Milch zeigt nicht die charakteristische Gelbreaktion.
Kokosartiger Geruch und grauerer Hut; Birkenbezug allein trennt die Arten nicht.
Milder Milchling: Ein kleiner orangefarbener Milchling mit weiß bleibender Milch. Sein Name wird in der Literatur unterschiedlich weit verwendet; die Abgrenzung zu L. mitissimus und L. aurantiofulvus muss deshalb mitgelesen werden.
Flatter-Milchling: Milch kann sich gelblich verfärben; auf hellem Untergrund und mit zeitlichem Verlauf vergleichen.
Pfützen-Milchling: Orangebrauner Milchling nasser Standorte mit langsam gilbender Milch.
Flatter-Milchling: Meist heller; vor allem bei Birke und Fichte.
Leberbrauner Milchling: Braune Hüte und weißer Milchsaft kennzeichnen viele Milchlinge. Hier ist besonders die Gelbfärbung isolierter Milch auf weißem Papier zusammen mit dem Kiefernbezug aufschlussreich.
Flatter-Milchling: Auch dessen Milch kann gelblich werden. Blassere Hutfarben, Habitus, Wirtsbezug und Mikromerkmale gehören zur Abgrenzung.
Schwefelmilchling: Ein rosa- bis tonbrauner Milchling mit an Pelargonienblätter erinnerndem Geruch und gelb werdender Milch. Besonders aufschlussreich ist, ob der Farbwechsel auf dem Pilz oder an isolierter Milch beobachtet wird.
Flatter-Milchling: Ähnliche Milchreaktion möglich; Habitus, Oberfläche und Sporen ergänzen die Abgrenzung.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Eine Reaktion braucht einen Vergleich
Weiße Milch und weißliches Fleisch bieten wenig Kontrast. Eine getrennte Probe auf weißem Untergrund kann die Gelbfärbung sichtbar machen; Zeitpunkt und Ausgangsfarbe dokumentieren.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Runzeln entstehen mit dem Trocknen
Ein frisch feuchter Hut kann glatter aussehen. Mehrere Fruchtkörper in unterschiedlichen Feuchtigkeitszuständen erklären, weshalb das namensgebende Erscheinungsbild nicht immer gleichermaßen auffällt.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Moos allein reicht nicht
Auch andere kleine braune Milchlinge besiedeln feuchte Stellen. Sporenornament, Hutoberfläche und Milchangefärbung liefern zusammen mehr als das bloße Vorkommen in Moos.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius tabidus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFlatter-Milchling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026
EnglischBirch Milkcap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
NiederländischRimpelende melkzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
FranzösischLactaire chiffonné
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
DänischRynket mælkehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischGulmelksøtriske
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSmåriskaRynkriska
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
FinnischPikkurousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
PolnischMleczaj siarkowy
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
TschechischRyzec liškový
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
SlowenischSfrknjena mlečnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactarius tabidus, sfrknjena mlečnica
KroatischŽutomliječna mliječnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactarius tabidus · Abgerufen: 06.10.2026
ŽUTOMLIJEČNA MLIJEČNICA / Lactarius tabidus Fr.
UngarischLápi tejelőgombaCsücskös tejelőgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 19: Lactarius tabidus (Lactarius theiogalus) | lápi tejelőgomba (csücskös tejelőgomba)
RussischМлечник чахлый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
JapanischヒメチチモドキSinngemäß: Kleiner Milch-Doppelgänger
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ヒメチチモドキ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius tabidus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Fr. · Namensdatensatz 233232
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Lactarius tabidus Fr.
Epicrisis Systematis Mycologici: 346 (1838) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 19 |
| Jul | 28 |
| Aug | 80 |
| Sep | 222 |
| Okt | 190 |
| Nov | 47 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 103 |
| Österreich | 248 |
| Schweiz | 229 |
| Tschechien | 8 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 585 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 248 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 228 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 99 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 8 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 3 Datensätze
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Batch 11: feldbezogener Abgleich tatsächlich gelesener Artpassagen aus Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso 1999 und Funga Nordica 2008, ergänzend erneut gelesene Myko-Atlas-Seiten. Kränzlin und Basso messen Sporen ohne Ornament; Funga Nordica nennt im Kapitel keine Messkonvention. Spannen verschiedener Werke wurden nicht vereinigt. Funga Nordica ist ein Schlüssel und keine neue unabhängige Messserie; die Myko-Atlas-Seiten nennen Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6, und werden für aus FNE 2 stammende Maße nicht als unabhängig gezählt. Keine neue Verzehrbewertung.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: underside (refined), stem (refined), spore (confirmed), ecology (refined).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF (319 S.): Nr. 71, gedruckte S. 112 = PDF-S. 111; Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und untersuchter Fund als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 14–15 = PDF-S. 13–14: Sporenmaße ohne Ornament (Höhe gesondert), Sporenpulverfarbe an mehrere Stunden bis Monate alten Abwurfpräparaten nach EURO-Skala (Y/M/C); Farbwerte bezeichnen Sporenpulver, nicht Einzelsporen; scheinbar weiße Milch kann auf weißem Stoff oder Papier gelblich wirken. Kränzlin folgt Idzerda (1997): L. tabidus = L. theiogalus ss. auct. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)
Maria Teresa Basso · Italienische Monografie mit Eigenkollektionen; Artpassage gedruckte S. 632–633, 635–636 (PDF-S. 633, 634, 636, 637) als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 36–37 (PDF-S. 37–38): Sporenmaße ohne Ornament und Hilarappendix (Ornament gesondert), Milchverfärbung stets auf weißem Glanzpapier mit Objektträger statt Taschentuch beobachtet, Sporenpulverfarbe nur angegeben, wo hilfreich. L. tabidus im Sinne von Idzerda & Noordeloos (= L. theiogalus ss. Neuhoff); L. omphaliformis (= L. tabidus ss. Neuhoff), L. lacunarum und L. oedohyphosus getrennt. · eingesehen 15.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Schlüssel I, Paar 14–15 (gedruckte S. 104), L. tabidus (L. theiogalus s. auct.); Sporenabb. 104E. Gesamt-PDF-S. 551 = gedruckte S. 104 (PDF-Seite = gedruckte Seite + 447, an allen gelesenen Seiten geprüft). Bestimmungsschlüssel, teils aus FNE 2 abgeleitet; keine neue unabhängige Messserie; Sporenmesskonvention im vorliegenden Kapitel nicht angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius tabidus · Myko atlas
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy), Výskyt und Možná záměna; Text Karel Tejkal. Literaturliste nennt u. a. Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lactarius tabidus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Lactarius tabidus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Seiten: S. 104 · S. 106–107 · S. 102–103
- Speisewert von Pilzen · Lactarius tabidus
- Lactarius aurantiacus · Myko atlas
- Lactarius subdulcis - ryzec nasládlý - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · 4 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Lactarius glyciosmus · Myko atlas
- Česká mykologická společnost · Lactarius lacunarum
- Funga Nordica (2008) · Lactarius
Seiten: S. 105 PDF-S. 551
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seiten: S. 412 S. 408 S. 427, 428
- AMINT · Lactarius hepaticus
- AMINT · Lactarius decipiens
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seite: PDF-S. 111
- Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)
Seite: PDF-S. 633, 634, 636, 637
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Lactarius lacunarum
- GBIF · Lactarius hepaticus
- Rote-Liste-Zentrum · Lactarius decipiens
- GBIF · Lactarius decipiens
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius