MitteleuropaDE

Flatter-Milchling

Lactarius tabidus

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert
Quellen zum Speisewert

Der Speisewert wird widersprüchlich angegeben. Eine einheitlich belegte Einstufung als Speisepilz lässt sich daraus nicht ableiten.

Zwei orangebraune Fruchtkörper mit eingesenkt wirkender Hutmitte im Moos.

Milchfarbe und deren Veränderung sind nicht dokumentiert; ähnliche kleine Milchlinge lassen sich aus diesem Foto allein nicht abgrenzen.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein kleiner, orangebrauner Milchling feuchter Waldstellen. Die beim Trocknen runzelnde Hutoberfläche und die gelbende weiße Milch sind gemeinsam zu beurteilen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut meist 1–4 cm breit, zunächst gewölbt, später vertieft; gelblich bis orangebraun. Beim Austrocknen wird die Oberfläche oft deutlich runzelig.

Unterseite

cremefarben bis rosabeige, dicht, bis etwas , mit zahlreichen kürzeren Zwischenlamellen; an Verletzungen und im Alter oft rostbraun fleckig.

Stiel & Basis

Stiel etwa 2–8 cm lang und 3–10 mm dick, glatt, rosa- bis rotbraun, oben heller; später hohl, ohne .

Fleisch

Weiße Milch verfärbt sich blassgelb; auf einem weißen Tuch kann die Reaktion deutlicher sein als direkt am Fleisch. Geruch oft schwach.

Sporenpulver

Sporen breit elliptisch, etwa 6–8,5 × 5–7 µm; spitze Warzen und feine Verbindungen ergeben nur ein sehr unvollständiges Netz. Pulver weißlich bis cremefarben.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Ein kleiner, orangebrauner Milchling feuchter Waldstellen. Die beim Trocknen runzelnde Hutoberfläche und die gelbende weiße Milch sind gemeinsam zu beurteilen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Lactarius tabidus · Myko atlas
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy), Výskyt und Možná záměna; Text Karel Tejkal. Literaturliste nennt u. a. Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Birken & feuchte Wälder. Mykorrhiza häufig mit Birken, auch mit Fichten, Eichen und weiteren Bäumen. Meist an feuchten bis nassen, moosigen Stellen, oft zwischen Torfmoos; Fruchtkörper vor allem im Sommer und Herbst.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica (2008) · Lactarius · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999) · Lactarius tabidus · Myko atlas · Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Milder Milchling

Lactarius aurantiacus

Speisewert umstritten

Milder Milchling: Ein kleiner orangefarbener Milchling mit weiß bleibender Milch. Sein Name wird in der Literatur unterschiedlich weit verwendet; die Abgrenzung zu L. mitissimus und L. aurantiofulvus muss deshalb mitgelesen werden.

Flatter-Milchling: Milch kann sich gelblich verfärben; auf hellem Untergrund und mit zeitlichem Verlauf vergleichen.

Leberbrauner Milchling

Lactarius hepaticus

Ungenießbar

Leberbrauner Milchling: Braune Hüte und weißer Milchsaft kennzeichnen viele Milchlinge. Hier ist besonders die Gelbfärbung isolierter Milch auf weißem Papier zusammen mit dem Kiefernbezug aufschlussreich.

Flatter-Milchling: Auch dessen Milch kann gelblich werden. Blassere Hutfarben, Habitus, Wirtsbezug und Mikromerkmale gehören zur Abgrenzung.

Schwefelmilchling

Lactarius decipiens

Nicht zum Verzehr empfohlen

Schwefelmilchling: Ein rosa- bis tonbrauner Milchling mit an Pelargonienblätter erinnerndem Geruch und gelb werdender Milch. Besonders aufschlussreich ist, ob der Farbwechsel auf dem Pilz oder an isolierter Milch beobachtet wird.

Flatter-Milchling: Ähnliche Milchreaktion möglich; Habitus, Oberfläche und Sporen ergänzen die Abgrenzung.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Eine Reaktion braucht einen Vergleich

Weiße Milch und weißliches Fleisch bieten wenig Kontrast. Eine getrennte Probe auf weißem Untergrund kann die Gelbfärbung sichtbar machen; Zeitpunkt und Ausgangsfarbe dokumentieren.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Runzeln entstehen mit dem Trocknen

Ein frisch feuchter Hut kann glatter aussehen. Mehrere Fruchtkörper in unterschiedlichen Feuchtigkeitszuständen erklären, weshalb das namensgebende Erscheinungsbild nicht immer gleichermaßen auffällt.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Moos allein reicht nicht

Auch andere kleine braune Milchlinge besiedeln feuchte Stellen. Sporenornament, Hutoberfläche und Milchangefärbung liefern zusammen mehr als das bloße Vorkommen in Moos.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 104: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lactarius tabidus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFlatter-Milchling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

EnglischBirch Milkcap

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NiederländischRimpelende melkzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FranzösischLactaire chiffonné

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

DänischRynket mælkehat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGulmelksøtriske

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSmåriskaRynkriska

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FinnischPikkurousku

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

PolnischMleczaj siarkowy

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischRyzec liškový

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischSfrknjena mlečnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lactarius tabidus, sfrknjena mlečnica

KroatischŽutomliječna mliječnica

Namensbeleg

CROmushrooms · Lactarius tabidus · Abgerufen: 06.10.2026

ŽUTOMLIJEČNA MLIJEČNICA / Lactarius tabidus Fr.

UngarischLápi tejelőgombaCsücskös tejelőgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 19: Lactarius tabidus (Lactarius theiogalus) | lápi tejelőgomba (csücskös tejelőgomba)

RussischМлечник чахлый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

JapanischヒメチチモドキSinngemäß: Kleiner Milch-Doppelgänger

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ヒメチチモドキ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lactarius tabidus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Fr. · Namensdatensatz 233232
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Lactarius tabidus Fr.
Epicrisis Systematis Mycologici: 346 (1838) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

588GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai1
Jun19
Jul28
Aug80
Sep222
Okt190
Nov47
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland103
Österreich248
Schweiz229
Tschechien8
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 585 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 248 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 228 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 99 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 8 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 3 Datensätze
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
    FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ArtenFinder · 1 Datensatz
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 13 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Batch 11: feldbezogener Abgleich tatsächlich gelesener Artpassagen aus Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso 1999 und Funga Nordica 2008, ergänzend erneut gelesene Myko-Atlas-Seiten. Kränzlin und Basso messen Sporen ohne Ornament; Funga Nordica nennt im Kapitel keine Messkonvention. Spannen verschiedener Werke wurden nicht vereinigt. Funga Nordica ist ein Schlüssel und keine neue unabhängige Messserie; die Myko-Atlas-Seiten nennen Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6, und werden für aus FNE 2 stammende Maße nicht als unabhängig gezählt. Keine neue Verzehrbewertung.

Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: underside (refined), stem (refined), spore (confirmed), ecology (refined).

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF (319 S.): Nr. 71, gedruckte S. 112 = PDF-S. 111; Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und untersuchter Fund als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 14–15 = PDF-S. 13–14: Sporenmaße ohne Ornament (Höhe gesondert), Sporenpulverfarbe an mehrere Stunden bis Monate alten Abwurfpräparaten nach EURO-Skala (Y/M/C); Farbwerte bezeichnen Sporenpulver, nicht Einzelsporen; scheinbar weiße Milch kann auf weißem Stoff oder Papier gelblich wirken. Kränzlin folgt Idzerda (1997): L. tabidus = L. theiogalus ss. auct. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)
Maria Teresa Basso · Italienische Monografie mit Eigenkollektionen; Artpassage gedruckte S. 632–633, 635–636 (PDF-S. 633, 634, 636, 637) als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 36–37 (PDF-S. 37–38): Sporenmaße ohne Ornament und Hilarappendix (Ornament gesondert), Milchverfärbung stets auf weißem Glanzpapier mit Objektträger statt Taschentuch beobachtet, Sporenpulverfarbe nur angegeben, wo hilfreich. L. tabidus im Sinne von Idzerda & Noordeloos (= L. theiogalus ss. Neuhoff); L. omphaliformis (= L. tabidus ss. Neuhoff), L. lacunarum und L. oedohyphosus getrennt. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Schlüssel I, Paar 14–15 (gedruckte S. 104), L. tabidus (L. theiogalus s. auct.); Sporenabb. 104E. Gesamt-PDF-S. 551 = gedruckte S. 104 (PDF-Seite = gedruckte Seite + 447, an allen gelesenen Seiten geprüft). Bestimmungsschlüssel, teils aus FNE 2 abgeleitet; keine neue unabhängige Messserie; Sporenmesskonvention im vorliegenden Kapitel nicht angegeben. · eingesehen 15.10.2026

Lactarius tabidus · Myko atlas
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy), Výskyt und Možná záměna; Text Karel Tejkal. Literaturliste nennt u. a. Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Lactarius tabidus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Lactarius tabidus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy), Výskyt und Možná záměna; Text Karel Tejkal. Literaturliste nennt u. a. Heilmann-Clausen et al. 2000, nicht Basso 1999 oder Pilze der Schweiz 6

  2. Funga Nordica (2008) · Lactarius tabidus

    Seiten: S. 104 · S. 106–107 · S. 102–103

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. Weiter Begriff einschließlich mitissimus und aurantiofulvus; kein vollständiger Werkreview

  3. Speisewert von Pilzen · Lactarius tabidus
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Speisewerttabelle · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Namentlicher Arteintrag zum Speisewert gelesen. Wirkstoff- und Synonymfelder dieser Tabelle nicht ungeprüft übernommen

  4. Lactarius aurantiacus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  5. Lactarius subdulcis - ryzec nasládlý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · 4 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Lactarius glyciosmus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. Speisewert ausdrücklich im Seiten-Symbol „Nejedlá houba“ (ungenießbar), nicht im Beschreibungstext; abweichende Bewertung in der ergänzenden Quelle

  2. Česká mykologická společnost · Lactarius lacunarum
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Artbeschreibung · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie und Abgrenzung; keine eigene Belegprüfung

  3. Funga Nordica (2008) · Lactarius

    Seiten: S. 105 PDF-S. 551

    Bibliografie

    A. Verbeken & J. Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · direkt gelesener Schlüssel · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 10.10. bis 15.10.2026

    Herangezogen: Artpassage L. hepaticus, Schlüssel G 18, gedruckte S. 105; bereitgestellter Gesamt-PDF S. 552. Morphologie und Ökologie direkt gelesen; nordische Rote-Liste-Angaben nicht übertragen; Gesamt-PDF S. 552: Schlüsselalternative 16 und Artpassage L. decipiens direkt gelesen; Schlüssel I, Paar 14–15 (gedruckte S. 104), L. tabidus (L. theiogalus s. auct.); Sporenabb. 104E. Gesamt-PDF-S. 551 = gedruckte S. 104 (PDF-Seite = gedruckte Seite + 447, an allen gelesenen Seiten geprüft). Bestimmungsschlüssel, teils aus FNE 2 abgeleitet; keine neue unabhängige Messserie; Sporenmesskonvention im vorliegenden Kapitel nicht angegeben

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seiten: S. 412 S. 408 S. 427, 428

    Bibliografie

    A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · einzelne Artpassage · historische Regionalbearbeitung · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: gp2-chunk002.pdf, Abschnitt 7.9: Ökologie, Mykorrhiza und frühe Juli-Funde direkt gelesen. Historische Gefährdung nicht als aktueller Status verwendet; Abschnitt 7.5: Name Ungezonter Schwefelmilchling, historische theiogalus-Verwendungen sowie Ökologie/Mykorrhiza direkt gelesen, einschließlich basenreicher, stickstoffarmer Böden und regionaler Fichtenbezüge; kein Vollreview des Verbreitungsabschnitts behauptet; Hutrunzelung und langsam gelbende Milch unter theiogalus; breite historische Wirtsliste nicht ungeprüft als direkte Mykorrhizanachweise übernommen

  5. AMINT · Lactarius hepaticus
    Bibliografie

    Dino Cannavicci; revidiert durch CLR Micologico AMINT

    Dokumentierte Kollektion und Artbeschreibung · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Hauptbeschreibung und Kollektion Toskana Februar 2020 direkt gelesen. Milchreaktion auf Papier/Fruchtkörper; widersprüchliche Zahlen in der Sporenstatistik nicht übernommen

  6. AMINT · Lactarius decipiens
    Bibliografie

    Beschreibung Mauro Cittadini; Mikroskopie Massimo Biraghi; weitere Kollektion Tomaso Lezzi

    Dokumentierte Kollektionen und Mikroskopie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Hauptbeschreibung, Kollektion Palazzago November 2010 und Abruzzen Juni 2010 direkt gelesen: Milchreaktion, schwer zuzuordnender Geruch und getrennte Sporenmessreihe

  7. Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)

    Seite: PDF-S. 111

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF (319 S.): Nr. 71, gedruckte S. 112 = PDF-S. 111; Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und untersuchter Fund als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 14–15 = PDF-S. 13–14: Sporenmaße ohne Ornament (Höhe gesondert), Sporenpulverfarbe an mehrere Stunden bis Monate alten Abwurfpräparaten nach EURO-Skala (Y/M/C); Farbwerte bezeichnen Sporenpulver, nicht Einzelsporen; scheinbar weiße Milch kann auf weißem Stoff oder Papier gelblich wirken. Kränzlin folgt Idzerda (1997): L. tabidus = L. theiogalus ss. auct

  8. Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)

    Seite: PDF-S. 633, 634, 636, 637

    Bibliografie

    Maria Teresa Basso

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Italienische Monografie mit Eigenkollektionen; Artpassage gedruckte S. 632–633, 635–636 (PDF-S. 633, 634, 636, 637) als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 36–37 (PDF-S. 37–38): Sporenmaße ohne Ornament und Hilarappendix (Ornament gesondert), Milchverfärbung stets auf weißem Glanzpapier mit Objektträger statt Taschentuch beobachtet, Sporenpulverfarbe nur angegeben, wo hilfreich. L. tabidus im Sinne von Idzerda & Noordeloos (= L. theiogalus ss. Neuhoff); L. omphaliformis (= L. tabidus ss. Neuhoff), L. lacunarum und L. oedohyphosus getrennt

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Lactarius lacunarum
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich: Rang, Familie und akzeptierter Taxonschlüssel; keine Merkmals- oder Verzehrquelle

  2. GBIF · Lactarius hepaticus
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich, gespeichertes Ergebnis; kein Bestimmungs- oder Speisewertnachweis

  3. Rote-Liste-Zentrum · Lactarius decipiens
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum

    Namensregister · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Deutsche Namensführung im gespeicherten Originaldatensatz: Schwefelmilchling

  4. GBIF · Lactarius decipiens
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich; kein Bestimmungs- oder Speisewertnachweis

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut und Stiel
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche oder Montage.

    Lamellen am Stielansatz
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel verkleinert und als WebP (Qualität 88) gespeichert; kein Beschnitt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLactarius tabidus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lactarius

Fotoansicht