MitteleuropaDE

Kokosflocken-Milchling

Lactarius glyciosmus

SpeisewertSpeisewert umstritten

Uneinheitlich bewertet: In der tschechischen Fachbeschreibung als ungenießbar markiert, in einer britischen Fachbeschreibung als essbar geführt. Der Kokosgeruch begründet keine Speisepilz-Einstufung.

Quellen zum Speisewert

Mehrere Entwicklungsstadien einschließlich einer Lamellenansicht.

Artzuordnung nach dem Quellenbeleg; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Nachbestimmung. Nicht sichtbare Merkmale bleiben offen.

Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein kleiner graurosa bis bräunlicher Milchling mit trockenem, feinfilzigem Hut und auffallendem Kokosgeruch. Weiße unveränderliche Milch und der Birkenbezug gehören ebenso zur Bestimmung.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut meist 1,2–4,5 cm breit, graurosa bis bräunlich, trocken, feinfilzig bis feinschuppig; später vertieft, Rand jung eingerollt. In der vertieften Hutmitte kann eine kleine stehen.

Unterseite

relativ dicht, jung hell cremefarben, später blass ockerlich mit rosa Ton; bis etwas . Bei Verletzung tritt weiße Milch aus.

Stiel & Basis

Schlanker, heller Stiel, etwa 2–7 × 0,3–1 cm, ohne ; jung voll, im Alter hohl.

Fleisch

Deutlicher Geruch nach Kokos; Milch weiß und ohne auffälligen Farbwechsel. Die Literatur beschreibt verzögert scharfen Geschmack, nicht als Aufforderung zur Kostprobe.

Sporenpulver

Cremiger Sporenabwurf; Sporen etwa 5,5–8,5 × 4,5–7 µm, mit Warzen und unvollständig netzartigen Verbindungen.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Kokosgeruch mit kleinem trockenem Hut, weißer Milch und Birkenstandort abgleichen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Lactarius glyciosmus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. Speisewert ausdrücklich im Seiten-Symbol „Nejedlá houba“ (ungenießbar), nicht im Beschreibungstext; abweichende Bewertung in der ergänzenden Quelle. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy) und Výskyt; Text Karel Tejkal, Martin Bartůšek. Nennt Birke, Erle und Weide als Partner sowie würzigen, erst beim Eintrocknen kokosartigen Geruch; beides weicht von den Monografien ab und wird nicht als Beleg verwendet. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius glyciosmus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 102–103. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung zu Vergleichsarten

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.

Lactarius helvus · In der Studie als wichtiger Geruchsstoff beschrieben

Lactarius helvus

Rapior et al. (2000) bestimmten Sotolon als Schlüsselverbindung des bockshornkleeartigen Geruchs von L. helvus.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Die Quelle beschreibt den Geruch als würzig, zichorien- und bockshornkleeartig; Liebstöckel und Maggi nennt sie nicht. Probenart und Herkunft stehen nur im nicht zugänglichen Volltext.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „maggiartig“ (Vergleich: Bruch-Reizker)

Rapior S, Fons F, Bessière J-M (2000). The fenugreek odor of Lactarius helvus. Mycologia 92(2): 305–308

Fundstelle: Abstract (Sotolon 1,4 % der Flüchtigen; „key compound responsible for the fenugreek odour“)

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract, selbst gelesen im HAL-Datensatz hal-02196443 (ohne Datei) und in Europe PMC/AGRICOLA; Volltext nicht zugänglich (JSTOR/T&F)

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Birkenstandorte. Bei Birken: in Mooren, Wäldern und Grünanlagen, auch an grasigen Wegrändern; auf feuchten bis eher trockenen Böden. Fruchtkörper überwiegend im Sommer und Herbst.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica (2008) · Lactarius · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999) · Lactarius glyciosmus · Myko atlas

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Weitere ähnliche Arten

Flatter-Milchling

Lactarius tabidus

Speisewert nicht gesichert

Flatter-Milchling: Ein kleiner, orangebrauner Milchling feuchter Waldstellen. Die beim Trocknen runzelnde Hutoberfläche und die gelbende weiße Milch sind gemeinsam zu beurteilen.

Kokosflocken-Milchling: Kokosartiger Geruch und grauerer Hut; Birkenbezug allein trennt die Arten nicht.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Kokosgeruch kommt mehrfach vor

Auch andere Milchlinge können kokosartig riechen. Der Duft ist auffällig, ersetzt aber weder den Baumbezug noch die Prüfung von Huthaut und Milch; besonders der Dunkle Duft-Milchling verdient einen Vergleich.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius glyciosmus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 102–103. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Milch und Fleisch getrennt beobachten

Eine Farbänderung der Lamelle ist nicht automatisch eine Farbänderung der austretenden Milch. Hier bleibt die Milch weiß; Alter und trockene Witterung können ihre Menge reduzieren.

Quellen

Lactarius glyciosmus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. Speisewert ausdrücklich im Seiten-Symbol „Nejedlá houba“ (ungenießbar), nicht im Beschreibungstext; abweichende Bewertung in der ergänzenden Quelle. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy) und Výskyt; Text Karel Tejkal, Martin Bartůšek. Nennt Birke, Erle und Weide als Partner sowie würzigen, erst beim Eintrocknen kokosartigen Geruch; beides weicht von den Monografien ab und wird nicht als Beleg verwendet. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Birkenpartner auch außerhalb des Waldes

Grasige Wege oder Parkrasen schließen die Art nicht aus, wenn passende Birken vorhanden sind. Auch vergleichsweise trockene bis wechseltrockene Standorte sind möglich: Die baden-württembergische Monografie nennt etwa flachgründige Mineralböden und im Sommer austrocknende Moorränder. Entscheidend bleibt die Beziehung zu lebenden Birkenwurzeln; weder Waldinneres noch dauernde Bodennässe sind zwingend.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius glyciosmus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 102–103. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 410, 411. Regionale Birkenbindung und Standortbreite geprüft; keine eigenständige Morphologie im Einzelartikel. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Klein bedeutet nicht merkmalsarm

Die feine Hutstruktur und das Sporenornament liefern zusätzliche Merkmale bei schwachem Geruch. Eine Nahaufnahme von Hutrand und Lamellen kann deshalb nützlicher sein als ein weit entferntes Bild des ganzen Fundorts.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Lactarius glyciosmus
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 102–103. Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Vertiefung mit kleiner Erhebung

Beim Kokosflocken-Milchling kann sich der Hut in der Mitte vertiefen, während eine kleine Papille hervorragt. Das zeigt, warum Gesamtform und Hutmitte getrennt beschrieben werden: Eine Papille setzt keinen insgesamt kegelförmigen Hut voraus.

Quellen

The Russulaceae of New Zealand. 1. Lactarius
R. F. R. McNabb · 1971, New Zealand Journal of Botany 9(1): 46–66. Artbeschreibung L. glyciosmus, Abschnitt pileus: vertiefte Hutmitte mit Papille. Nur dieses morphologische Merkmal übernommen, keine neuseeländischen Messwerte oder regionalen Angaben auf Mitteleuropa übertragen. · eingesehen 10.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt · Bereitgestellte Ausgabe 2014, gp-chunk003.pdf, PDF-S. 132, Artpassage Blasser Duft-Milchling: schwach vertiefte Hutmitte, oft mit kleiner Papille. Historische Verzehrangaben nicht übernommen. · eingesehen 10.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lactarius glyciosmus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschKokosflocken-Milchling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

EnglischCoconut MilkcapCoconut-scented Milk-cap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 16.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius glyciosmus (Fr.) Fr..

NiederländischKokosmelkzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FranzösischLactaire à odeur de noix de coco

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischLattario odoroso

Namensbeleg

Ente Parco Gallipoli Cognato Piccole Dolomiti Lucane · Funghi · Abgerufen: 10.10.2026

DänischKokos-mælkehat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischKokosriske

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischKokosriskaDoftriska

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FinnischViitapalsamirousku

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

PolnischMleczaj kokosowyMleczaj pachnący

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischRyzec vonný

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischCimetova mlečnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lactarius glyciosmus, cimetova mlečnica

KroatischPahuljičasta mliječnica

Namensbeleg

CROmushrooms · Lactarius glyciosmus · Abgerufen: 06.10.2026

PAHULJIČASTA MLIJEČNICA / Lactarius glyciosmus (Fr.) Fr.

UngarischIllatos tejelőgombaÉdesszagú tejelőgombaFakó tejelőgombaEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 19: Lactarius glyciosmus | illatos tejelőgomba (édesszagú tejelőgomba, fakó tejelőgomba)

RussischМлечник ароматный

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

JapanischヤミイロタケSinngemäß: Dunkelfarbener Pilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ヤミイロタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lactarius glyciosmus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) Fr. · Namensdatensatz 120552
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus glyciosmus Fr.
Observ. mycol. 2: 194 (1818) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „Fr.“, Index Fungorum „(Fr.) Fr.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

261GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul4
Aug9
Sep88
Okt129
Nov28
Dez2
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland44
Österreich73
Schweiz141
Tschechien2
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 2 Meldungen unter CC0 1.0, 259 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 136 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 73 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 38 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 13 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 13 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Batch 10: feldbezogener Abgleich tatsächlich gelesener Artpassagen aus Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso 1999 und Funga Nordica 2008, ergänzend erneut gelesene Myko-Atlas-Seiten. Kränzlin und Basso messen Sporen ohne Ornament; Funga Nordica nennt im Kapitel keine Messkonvention. Spannen verschiedener Werke wurden nicht vereinigt. Funga Nordica ist ein Schlüssel und keine neue unabhängige Messserie; Myko-Atlas-Seiten, die Basso zitieren, gelten nicht als von Basso unabhängig. Keine neue Verzehrbewertung.

Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: underside (refined), stem (refined), flesh (confirmed), ecology (refined).

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF (319 S.): Nr. 26, gedruckte S. 66 = PDF-S. 65; Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und untersuchter Fund als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 14–15 = PDF-S. 13–14: Sporenmaße ohne Ornament (Höhe gesondert), Sporenpulverfarbe an mehrere Stunden bis Monate alten Abwurfpräparaten nach EURO-Skala (Y/M/C); Farbwerte bezeichnen Sporenpulver, nicht Einzelsporen. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)
Maria Teresa Basso · Italienische Monografie mit Eigenkollektionen; Artpassage gedruckte S. 465–467, 469 (PDF-S. 466, 467, 468, 470) als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 36–37 (PDF-S. 37–38): Sporenmaße ohne Ornament und Hilarappendix (Ornament gesondert), Milchverfärbung stets auf Glanzpapier mit Objektträger beobachtet, Sporenpulverfarbe nur angegeben, wo hilfreich. Fehlinterpretationen (L. glyciosmus ss. Quélet, Ricken, Knauth & Neuhoff = L. mammosus) gelesen. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Schlüssel I, Paar 1 (gedruckte S. 101) und 5–6 (S. 102), L. glyciosmus gegen L. mammosus; Sporenabb. 103A. Gesamt-PDF-S. 548, 549 = gedruckte Seite plus 447 (Gattungsdiagnose gedruckte S. 82 = PDF-S. 529). Bestimmungsschlüssel, teils aus FNE 2 abgeleitet; keine neue unabhängige Messserie; Sporenmesskonvention im vorliegenden Kapitel nicht angegeben. · eingesehen 15.10.2026

Lactarius glyciosmus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. Speisewert ausdrücklich im Seiten-Symbol „Nejedlá houba“ (ungenießbar), nicht im Beschreibungstext; abweichende Bewertung in der ergänzenden Quelle. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy) und Výskyt; Text Karel Tejkal, Martin Bartůšek. Nennt Birke, Erle und Weide als Partner sowie würzigen, erst beim Eintrocknen kokosartigen Geruch; beides weicht von den Monografien ab und wird nicht als Beleg verwendet. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Lactarius glyciosmus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Lactarius glyciosmus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher. Speisewert ausdrücklich im Seiten-Symbol „Nejedlá houba“ (ungenießbar), nicht im Beschreibungstext; abweichende Bewertung in der ergänzenden Quelle. | Erneut gelesen am 2026-10-15: Popis (Klobouk, Lupeny, Třeň, Dužnina, Výtrusný prach, Výtrusy) und Výskyt; Text Karel Tejkal, Martin Bartůšek. Nennt Birke, Erle und Weide als Partner sowie würzigen, erst beim Eintrocknen kokosartigen Geruch; beides weicht von den Monografien ab und wird nicht als Beleg verwendet

  2. Funga Nordica (2008) · Lactarius glyciosmus

    Seiten: S. 102–103 S. 104 S. 102 PDF-S. 548, 549

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Monografie · Schlüsselpassage · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10. bis 15.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview; Schlüssel 5–6; MycoKey-Fassung PDF-S. 549. Beide benachbarten Artpassagen erneut gelesen: Geruch, Stielbreite, Sporenornament und Baumbezug; Schlüssel I, Paar 1 (gedruckte S. 101) und 5–6, L. glyciosmus gegen L. mammosus; Sporenabb. 103A. Gesamt-PDF-S. 548, 549 = gedruckte Seite plus 447 (Gattungsdiagnose gedruckte S. 82 = PDF-S. 529). Bestimmungsschlüssel, teils aus FNE 2 abgeleitet; keine neue unabhängige Messserie; Sporenmesskonvention im vorliegenden Kapitel nicht angegeben

  3. Lactarius glyciosmus · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachbeschreibung · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Beschreibende Artpassagen und Habitat gelesen; regionale Angaben nicht als Häufigkeit für ganz Mitteleuropa übernommen

  4. Lactarius helvus - ryzec hnědý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  5. Lactarius tabidus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 410, 411

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Regionale Birkenbindung und Standortbreite geprüft; keine eigenständige Morphologie im Einzelartikel

  2. Der große BLV Pilzführer für unterwegs

    Seite: PDF-S. 132

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Bereitgestellte Ausgabe 2014, gp-chunk003.pdf, PDF-S. 132, Artpassage Blasser Duft-Milchling: schwach vertiefte Hutmitte, oft mit kleiner Papille. Historische Verzehrangaben nicht übernommen

  3. ThAM · Artenliste NSG Mittelgrund, Exkursion 11.11.2023
    Bibliografie

    Thüringer Arbeitsgemeinschaft Mykologie

    Dokumentierter Fund · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: S. 2: Lactarius glyciosmus – Blasser Kokos-Milchling. Nur Namensbeleg

  4. The Russulaceae of New Zealand. 1. Lactarius
    Bibliografie

    R. F. R. McNabb

    Originalarbeit · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 1971, New Zealand Journal of Botany 9(1): 46–66. Artbeschreibung L. glyciosmus, Abschnitt pileus: vertiefte Hutmitte mit Papille. Nur dieses morphologische Merkmal übernommen, keine neuseeländischen Messwerte oder regionalen Angaben auf Mitteleuropa übertragen

  5. Funga Nordica (2008)

    Seite: PDF-S. 536–537

    Bibliografie

    A. Verbeken & J. Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Kapitel Lactarius, gedruckte S. 89–90 und 102; bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 536–537 und 549. Schlüssel und einzelne Artpassagen direkt gelesen. Historische Häufigkeits-, Gefährdungs- und Verzehrangaben nicht als aktueller DACH-Stand übernommen

  6. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 239

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Monografie · Schlüsselpassage · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel J3–4; bereitgestellte PDF-S. 240. Beide Schlüsselalternativen gelesen; keine gesamte Gattungsrevision

  7. Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)

    Seite: PDF-S. 65

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF (319 S.): Nr. 26, gedruckte S. 66 = PDF-S. 65; Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und untersuchter Fund als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 14–15 = PDF-S. 13–14: Sporenmaße ohne Ornament (Höhe gesondert), Sporenpulverfarbe an mehrere Stunden bis Monate alten Abwurfpräparaten nach EURO-Skala (Y/M/C); Farbwerte bezeichnen Sporenpulver, nicht Einzelsporen

  8. Fungi Europaei 7 · Lactarius (1999)

    Seite: PDF-S. 466, 467, 468, 470

    Bibliografie

    Maria Teresa Basso

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Italienische Monografie mit Eigenkollektionen; Artpassage gedruckte S. 465–467, 469 (PDF-S. 466, 467, 468, 470) als Seitenbild gelesen. Methodik gedruckte S. 36–37 (PDF-S. 37–38): Sporenmaße ohne Ornament und Hilarappendix (Ornament gesondert), Milchverfärbung stets auf Glanzpapier mit Objektträger beobachtet, Sporenpulverfarbe nur angegeben, wo hilfreich. Fehlinterpretationen (L. glyciosmus ss. Quélet, Ricken, Knauth & Neuhoff = L. mammosus) gelesen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Referenzfoto
    Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · CC BY-SA 3.0 · Original
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    Hüte und Lamellen
    Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original
    Verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLactarius glyciosmus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lactarius

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