MitteleuropaDE

Fliegenpilz

Amanita muscaria

SpeisewertGiftig · psychotrop

Kein Speisepilz: Ibotensäure und Muscimol wirken auf das zentrale Nervensystem; Wirkung und Vergiftungsrisiko hängen von Wirkstoffgehalt, Dosis und individueller Empfindlichkeit ab.

Quellen zum Speisewert

Fliegenpilze im Moos: ein ausgewachsener roter Hut mit weißen Hüllresten, weißem Stielring und zwei junge Fruchtkörper.

Aufnahme aus Ringingen bei Erbach. Die unterschiedliche Entwicklung ist sichtbar; Teile der Basen bleiben im Moos verdeckt.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Die weißen Hüllreste auf dem roten Hut sind bekannt. Regen kann sie jedoch abwaschen; auch Stiel und Basis gehören zum Gesamtbild.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Rot bis orange; häufig mit weißen .

Unterseite

Weiß bis weißlich, in der Masse teils gelblichweiß bis blassgelblich; dicht stehend und bis nahezu frei.

Stiel & Basis

Stiel meist weiß, selten blassgelblich; großer hängender meist weiß, selten blassgelb. Verdickte kugelige bis eiförmige Basis mit konzentrischen warzigen Hüllgürteln.

Fleisch

Weißlich; unter der Huthaut kann es gelblich erscheinen.

Sporenpulver

Weiß.

Hüllreste können fehlen

Hinweis zur Beobachtung

Ein glatter Hut schließt den Fliegenpilz nicht aus. Witterung kann die weißen Auflagen entfernen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Amanita muscaria
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem mit Birke, Kiefer und Fichte.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken
  • Fichten
  • Kiefern

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Amanita muscaria — taxonomische Artbehandlung · First Nature · Amanita muscaria

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Königsfliegenpilz

Amanita regalis

Giftig · psychotrop

Königsfliegenpilz: Braunhütig, meist mit gelblichen bis ockerlichen Hüllresten; unmittelbar unter der Huthaut gelbliches Fleisch.

Fliegenpilz: Typischerweise roter bis orangefarbener Hut mit weißen bis gelblichen Hüllresten. Beide gehören in dieselbe enge Merkmalsgruppe; verblasste Farben nie isoliert bewerten.

Pantherpilz

Amanita pantherina

Giftig · psychotrop

Pantherpilz: Meist gelb- bis graubrauner Hut, weißes Fleisch auch direkt unter der Huthaut, schmaler ungeriefter Ring und gerandete Knolle.

Fliegenpilz: Rot bis orange, unter der Huthaut gelblich; breite Knolle mit konzentrischen Schuppengürteln. Nur die Merkmalskombination am vollständigen Fruchtkörper verwenden.

Weitere ähnliche Arten

Kaiserling

Amanita caesarea

Nicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

Kaiserling: Gelbe Lamellen, gelber Stiel und gelber Ring sowie eine große, zusammenhängende weiße Scheide an der Basis.

Fliegenpilz: Lamellen meist weißlich, in der Masse teils gelblichweiß bis blassgelblich; Stiel und Ring überwiegend weißlich, die Gesamthülle meist als Hutflocken und Schuppengürtel an der verdickten Basis. Lamellenfarbe oder ein orange-roter Hut allein reichen nicht zur Trennung.

Perlpilz

Amanita rubescens

Essbar · gegart

Beim Perlpilz rötet das Fleisch an Verletzungen und älteren Fraßstellen allmählich; sein Ring ist meist gerieft. Beim Fliegenpilz ist eine solche weinrote Fleischreaktion nicht typisch, und die verdickte Basis trägt konzentrische Hüllgürtel. Fleischreaktion, Ring und vollständige Stielbasis zusammen vergleichen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Vor dem roten Hut liegt ein Hüllstadium

Sehr junge Fliegenpilze können noch vollständig von ihrer weißen Gesamthülle umgeben sein und dadurch äußerlich an Stäublinge erinnern. Garnweidner beschreibt im Längsschnitt bereits angelegte Lamellen und die farbige Linie der Huthaut. Die Beobachtung erklärt die starke Veränderung während des Wachstums; ein kugeliger weißer Fruchtkörper ist daher noch keine aussagekräftige Außengestalt.

Quellen

Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale und Bemerkungen zu jungen Fruchtkörpern; keine Übernahme der Kaiserling-Volvafarbe · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Oberfläche und Fleisch getrennt beschreiben

Die gelbe bis orangegelbe Zone unmittelbar unter der Huthaut unterscheidet sich vom sonst weißlichen Fleisch. Sie ist räumlich begrenzt und kein allgemeines Gelben bei Verletzung. Für eine genaue Beschreibung sollte daher festgehalten werden, ob eine Farbe auf der Hutoberfläche, direkt darunter oder im übrigen Fleisch zu sehen ist.

Quellen

Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale und Bemerkungen zu jungen Fruchtkörpern; keine Übernahme der Kaiserling-Volvafarbe · eingesehen 27.09.2026

Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Fleisch · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mehrere Hüllzonen an der Basis

An der verdickten Stielbasis können die weißen Reste der Gesamthülle gürtelartige Zonen bilden. Sie sind von der weiter oben sitzenden häutigen Manschette zu unterscheiden. Die Wiener Pilzberatung nennt diese Basisstruktur neben den freien Lamellen: Ein seitliches Foto sollte deshalb sowohl den eigentlichen Stielring als auch den Übergang zur Knolle zeigen.

Quellen

Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Fleisch · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Schuppige Knolle und sackartige Scheide unterscheiden

Die Manschette sitzt am Stiel; die schuppigen Hüllreste sitzen an der verdickten Basis. Im Schlüssel steht diese Basis dem großen weißen Hüllsack des Kaiserlinges gegenüber, der zusätzlich gelbe Lamellen besitzt. Gerade bei abgewaschenen Hutauflagen liefert die vollständig sichtbare Basis damit Informationen, die ein rotes Hutfoto nicht enthält.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 194–195; Gruppenschlüssel und Schlüssel A, Punkte 1–3; Begriff der Amyloidreaktion S. 31 und 37. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine mikroskopische Reaktion, keine Giftmessung

Fungi of Temperate Europe (2026) führt den Fliegenpilz über inamyloide Sporen: Sie zeigen die für amyloide Sporen charakteristische Reaktion mit Jodreagenz nicht. Perlpilz und Grüner Knollenblätterpilz liegen in einem anderen Schlüsselzweig. Für den Fliegenpilz werden 8–10 × 6–7 µm angegeben. Diese Präparatmerkmale ergänzen die Bestimmung; Fungi of Temperate Europe (2026) verwendet sie nicht als Nachweis oder Mengenbestimmung der Giftstoffe.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 194–195; Gruppenschlüssel und Schlüssel A, Punkte 1–3; Begriff der Amyloidreaktion S. 31 und 37. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Warum Fliegenpilze auch über Kalk stehen können

Nicht nur das Gestein, sondern die unmittelbar durchwurzelte Bodenschicht prägt den Standort. In Baden-Württemberg werden Fliegenpilze über basenreicherem Untergrund vor allem dort beschrieben, wo dicke Streu- und Rohhumusauflagen oder eine verheidete Oberfläche saure Bedingungen schaffen. Ein solcher Fund widerspricht der Vorliebe für eher saure, nährstoffarme Standorte daher nicht. Diese Standortangaben sagen nichts über den Wirkstoffgehalt eines Fruchtkörpers aus.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 14, 15, 16. Ökologie; keine historischen Gift- oder Heilangaben übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Ibotensäure und Muscimol wirken auf das Nervensystem. Wirkung und Risiko hängen unter anderem von Dosis, Wirkstoffgehalt und individueller Empfindlichkeit ab. Traditionelle Anwendungen und heutige Selbstanwendungen sind beschrieben. Trocknen verändert das Wirkstoffprofil, macht die aufgenommene Dosis aber nicht zuverlässig vorhersehbar. Schwere Bewusstseinsstörungen sind möglich; tödliche Verläufe gelten laut BfR als äußerst selten.

Belege zur Einordnung

Fliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
Bundesinstitut für Risikobewertung (27.06.2025) · Mitteilung 021/2025 gelesen; Abschnitte zur Giftwirkung von Fliegenpilzen, Ibotensäure und Muscimol. Keine Übertragung von Produktmengen auf Fruchtkörper. · eingesehen 01.10.2026

Change in Ibotenic Acid and Muscimol Contents in Amanita muscaria during Drying, Storing or Cooking
Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993 · Englisches Abstract gelesen; J. Food Hyg. Soc. Japan 34:153–160; DOI 10.3358/shokueishi.34.153 · eingesehen 01.10.2026

Changes in Concentration of Ibotenic Acid and Muscimol in the Fruit Body of Amanita muscaria during the Reproduction Stage
Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993 · Englisches Abstract gelesen; 34:18–24; DOI 10.3358/shokueishi.34.18 · eingesehen 01.10.2026

Reasons, Form of Ingestion and Side Effects Associated with Consumption of Amanita muscaria
Ordak et al. · 2023 · Abstract und indexierte Ergebnispassagen: Auswertung von Social-Media-Berichten; Toxics 11(4):383; DOI 10.3390/toxics11040383 · eingesehen 01.10.2026

Scientific Memorandum: Amanita muscaria
US Food and Drug Administration · 09.09.2024 · S. 4, 6 und 9: traditionelle Nutzung, Verarbeitung und experimentelle Anwendungen; Sicherheitsbewertung für Lebensmittel, keine klinische Wirksamkeitsstudie · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Muscarin und Muscimol sind verschiedene Stoffe
Der ähnliche Name führt leicht in die Irre: Muscarin kommt im Fliegenpilz nur in Spuren vor. Für seine typische Giftwirkung sind vor allem Ibotensäure und Muscimol relevant. Muscimol aktiviert GABA-A-Rezeptoren; die chemischen Steckbriefe unten erläutern die unterschiedlichen Angriffspunkte.
QuellenFliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
Warum Pilzmenge und Wirkstoffdosis nicht dasselbe sind
Die Dosis ist für die Wirkung entscheidend. Bei einem Pilzgemisch müsste man dafür aber auch die jeweiligen Stoffgehalte kennen. Trocknung verändert das Verhältnis von Ibotensäure und Muscimol; aus dem Gewicht eines getrockneten Fruchtkörpers allein lässt sich deshalb keine verlässliche Wirkstoffdosis ablesen.
QuellenFliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis · Change in Ibotenic Acid and Muscimol Contents in Amanita muscaria during Drying, Storing or Cooking
Was gilt für andere Wulstlinge?
Amanita besitzt kein einheitliches Giftprofil. Beim Grünen und Kegelhütigen Knollenblätterpilz stehen Amatoxine mit möglicher schwerer Organschädigung im Vordergrund. Ein fehlender Nachweis von Ibotensäure oder Muscimol wäre deshalb kein Beleg für Essbarkeit.
QuellenVergiftungssyndrome

Diese Stoffe stehen im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Neuroaktive IsoxazoleC4H6N2O2

Muscimol

GABA-A-Rezeptoren

Verändert die hemmende Signalübertragung im Gehirn. Pharmakologische Wirkung, subjektives Erleben und medizinischer Nutzen sind unterschiedliche Fragen.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Muscimol, PubChem CID 4266
2-D-Struktur · PubChem CID 4266
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 114,10 g/mol

Neuroaktive IsoxazoleC5H6N2O4

Ibotensäure

Glutamat-Rezeptoren

Eine neuroaktive Aminosäure, aus der durch Abspaltung von Kohlendioxid Muscimol entstehen kann. Beide Stoffe besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Ibotensäure, PubChem CID 1233
2-D-Struktur · PubChem CID 1233
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 158,11 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Amanita muscaria

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFliegenpilzRoter Fliegenpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischFly agaric

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischVliegenzwam

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischAmanite tue-mouchesFausse oronge

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischMatamoscasEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Amanita muscaria (Linné ex Fries) Hooker.

ItalienischOvolo maleficoEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

RumänischMuscarițăPălăria șarpeluiEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

Eintrag 2720, PDF-Seite 510

DänischRød fluesvamp

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischRød fluesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischRöd flugsvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischPunakärpässieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischMuchomor czerwony

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischMuchomůrka červená

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischRdeča mušnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Amanita muscaria, rdeča mušnica

KroatischCrvena muhara (muhara)

Namensbeleg

CROmushrooms · Amanita muscaria · Abgerufen: 06.10.2026

CRVENA MUHARA (MUHARA) / Amanita muscaria (L.) Lam.

SerbischMuhara

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 8_1, Zeile Amanita muscaria: Muhara

UngarischLégyölő galóca

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 3: Amanita muscaria | légyölő galóca

RussischКрасный мухомор

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch毒蝇鹅膏Sinngemäß: Fliegengift-Wulstling

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

毒蝇鹅膏: 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.

JapanischベニテングタケSinngemäß: Roter Tengu-Pilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ベニテングタケ: Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Daijisen / Nihon Kokugo Daijiten: Beni-tengutake. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Amanita muscaria
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(L.) Pers.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(L.) Lam. · Namensdatensatz 161267
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus muscarius L.
Sp. pl. 2: 1172 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 16 (1821)
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(L.) Pers.“, Index Fungorum „(L.) Lam.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

8.336GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan17
Feb21
Mär13
Apr1
Mai0
Jun25
Jul118
Aug598
Sep1.910
Okt4.504
Nov1.094
Dez35
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland5.101
Österreich1.153
Schweiz1.586
Tschechien201
Polen171
Slowakei39
Ungarn6
Slowenien9
Liechtenstein2
Luxemburg68

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 15 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 997 Meldungen unter CC0 1.0, 7.339 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 3.847 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. iNaturalist Research-grade Observations · 1.797 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 1.453 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 806 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 394 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 14 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. data.mnhn.lu observation data · 9 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 5 Datensätze
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 3 Datensätze
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 3 Datensätze
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  11. Mycological Reports. Part 2 · 1 Datensatz
    Domian G, Pawłowska J (2023). Mycological Reports. Part 2. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/63h3jz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  12. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse · 1 Datensatz
    Nationalpark Gesäuse (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/e7wxe3 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  13. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 1 Datensatz
    Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  14. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
    FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  15. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 22 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Hutfarbe/Hüllreste und weißer Sporenabwurf an konkreten Passagen abgeglichen. Historische Angaben zu Giftstoffen und die ältere Einbeziehung des Königsfliegenpilzes werden nicht übernommen.

Umfang: Geprüfte Felder: Hut, Sporenpulver. Die übrigen Angaben werden hierdurch nicht erneut freigegeben.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 152, gedruckte S. 150; PDF-S. 149. Artbeschreibung und untersuchte Kollektion gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008) · Amanita
Jan Vesterholt · Gedruckte S. 326; PDF-S. 40. Gattungsdiagnose (Sporenabwurf) und Schlüssel A, Punkt 1 (A. muscaria var. muscaria). · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Helle Hüllreste, konzentrische Zonen an der Knolle und nicht amyloide Sporen bestätigt. Der nordische Schlüssel nennt unter anderem Birke, Kiefer und Fichte. Seine Giftangaben werden nicht als klinische Primärquelle verwendet.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · S. 326–327, Schlüssel A1; PDF-S. 40–41 · eingesehen 04.10.2026

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Umfang des ergänzenden Abgleichs

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Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Amanita muscaria · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

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  1. First Nature · Amanita muscaria
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
    Bibliografie

    Edmund Garnweidner

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Makroskopische Bestimmungsmerkmale und Bemerkungen zu jungen Fruchtkörpern; keine Übernahme der Kaiserling-Volvafarbe

  3. Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Fleisch

  4. Fliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
    Bibliografie

    Bundesinstitut für Risikobewertung (27.06.2025)

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Mitteilung 021/2025 gelesen; Abschnitte zur Giftwirkung von Fliegenpilzen, Ibotensäure und Muscimol. Keine Übertragung von Produktmengen auf Fruchtkörper

  5. Amanita muscaria and Amanita pantherina poisoning: two syndromes
    Bibliografie

    Andrej Vendramin & Miran Brvar (2014)

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Toxicon 90:269–272; DOI 10.1016/j.toxicon.2014.08.067. Abstract gelesen; retrospektive klinische Fallserie, keine Bevölkerungsstudie

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Two Cases of Severe Amanita Muscaria Poisoning Including a Fatality
    Bibliografie

    Meisel et al. (2022)

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Wilderness & Environmental Medicine 33(4):412–416; DOI 10.1016/j.wem.2022.06.002. Abstract gelesen; zwei schwere Einzelfälle, keine Häufigkeitsschätzung

  2. Change in Ibotenic Acid and Muscimol Contents in Amanita muscaria during Drying, Storing or Cooking
    Bibliografie

    Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993

    Primärstudie · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Englisches Abstract gelesen; J. Food Hyg. Soc. Japan 34:153–160; DOI 10.3358/shokueishi.34.153

  3. Changes in Concentration of Ibotenic Acid and Muscimol in the Fruit Body of Amanita muscaria during the Reproduction Stage
    Bibliografie

    Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993

    Primärstudie · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Englisches Abstract gelesen; 34:18–24; DOI 10.3358/shokueishi.34.18

  4. Reasons, Form of Ingestion and Side Effects Associated with Consumption of Amanita muscaria
    Bibliografie

    Ordak et al. · 2023

    Primärstudie · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abstract und indexierte Ergebnispassagen: Auswertung von Social-Media-Berichten; Toxics 11(4):383; DOI 10.3390/toxics11040383

  5. Convection-Enhanced Delivery of Muscimol in Patients with Drug-Resistant Epilepsy
    Bibliografie

    Heiss et al. · 2019

    Primärstudie · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abstract und indexierte Methoden-/Ergebnispassagen: Phase 1, drei Erwachsene, direkte intrazerebrale Infusion; Neurosurgery 85:E4–E15; DOI 10.1093/neuros/nyy480

  6. Scientific Memorandum: Amanita muscaria

    Seite: S. 4, 6

    Bibliografie

    US Food and Drug Administration · 09.09.2024

    Behördliche Evidenzbewertung · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: und 9: traditionelle Nutzung, Verarbeitung und experimentelle Anwendungen; Sicherheitsbewertung für Lebensmittel, keine klinische Wirksamkeitsstudie

  7. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  8. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Fundstellen: S. 194–195 · Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · ausgewählte Artpassagen gelesen · Eingesehen 04.10. bis 14.10.2026

    Herangezogen: Gruppenschlüssel und Schlüssel A, Punkte 1–3; Begriff der Amyloidreaktion S. 31 und 37; GedruckteS.195–196, PDF196–197, SchlüsselA3 undA16: Fliegenpilz und Perlpilz; mit Pilze der Schweiz4, Art157, Textpassage gegengeprüft

  9. Funga Nordica (2008): Amanita

    Seite: S. 326–327

    Bibliografie

    Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Kapitel Amanita gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel A1; PDF-S. 40–41

  10. Ibotenic Acid Biosynthesis in the Fly Agaric Is Initiated by Glutamate Hydroxylation
    Bibliografie

    Sebastian Obermaier & Michael Müller

    Primärstudie · Volltext gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Angew. Chem. Int. Ed. 59: 12432–12435. DOI 10.1002/anie.202001870; IboH-Experiment und vorgeschlagener Biosyntheseweg

  11. Toxicity of muscimol and ibotenic acid containing mushrooms reported to a regional poison control center from 2002–2016
    Bibliografie

    Michael J. Moss & Robert G. Hendrickson

    Retrospektive Fallserie · Abstract gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Clin. Toxicol. 57(2): 99–103; online 2018. DOI 10.1080/15563650.2018.1497169. 34 Fälle, davon 23 A. muscaria

  12. Vergiftungssyndrome
    Bibliografie

    DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung

  13. The Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
    Bibliografie

    Tjakko Stijve

    Analytischer Originalbericht · Webvolltext gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Toxic compounds in the royal fly agaric und Conclusion; Tabelle 1. Getrocknete schwedische Proben; begrenzter Stichprobenumfang, keine repräsentative Gehaltsverteilung

  14. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seite: S. 14, 15, 16

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · ausgewählte Vergleichspassagen gelesen · Eingesehen 06.10. bis 12.10.2026

    Herangezogen: Ökologie; keine historischen Gift- oder Heilangaben übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet; Kaiserling Druckseiten 10–11 (gp4-chunk001.pdf, PDF 9–10); Fliegenpilz 14–15 (PDF 13–14); Pantherpilz 16–18 (PDF 15–17); Königs-Fliegenpilz 19–20 (PDF 18–19). Gerenderte Originalseiten visuell geprüft

  15. Amanita muscaria — taxonomische Artbehandlung
    Bibliografie

    R. E. Tulloss und Amanitaceae.org-Redaktion

    Taxonomische Fachbehandlung · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 12.10.2026

    Herangezogen: Datengrundlage Zeilen 110–116; Lamellen Zeile 116; Stiel/Teilhülle Zeile 117. Lamellenmasse weiß bis gelblichweiß, Seitenansicht weiß bis weißlich

  16. Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)

    Seite: PDF-S. 149

    Bibliografie

    Josef Breitenbach; Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 152, gedruckte S. 150; PDF-S. 149. Artbeschreibung und untersuchte Kollektion gelesen

  17. Funga Nordica (2008) · Amanita

    Seite: S. 326

    Bibliografie

    Jan Vesterholt

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 40. Gattungsdiagnose (Sporenabwurf) und Schlüssel A, Punkt 1 (A. muscaria var. muscaria)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus & Entwicklung
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Für Mykolog proportional verkleinert, soweit erforderlich, und als JPEG gespeichert. Vorschauen können einen Bildausschnitt zeigen; die Großansicht erhält das vollständige Bild. Die Bildquelle nennt eine Retusche von Blitzreflexen durch den Fotografen.

    Junger Fruchtkörper
    Foto: Quartl · CC BY-SA 3.0 · Original
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    Lamellen im Detail
    Foto: Rob Hille · CC BY-SA 3.0 · Original
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    Längsschnitt & Huthaut
    Foto: Casliber; Helligkeitsbearbeitung: Jacek Halicki · „Amanita muscaria section 1 WF orig.jpg“ · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAmanita muscaria im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

9 erschlossene Quellen mit Bezug zu Amanita. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Amanita

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