Fliegenpilz
Amanita muscaria
Kein Speisepilz: Ibotensäure und Muscimol wirken auf das zentrale Nervensystem; Wirkung und Vergiftungsrisiko hängen von Wirkstoffgehalt, Dosis und individueller Empfindlichkeit ab.
Quellen zum Speisewert
Die weißen Hüllreste auf dem roten Hut sind bekannt. Regen kann sie jedoch abwaschen; auch Stiel und Basis gehören zum Gesamtbild.

Fliegenpilze im Moos: ein ausgewachsener roter Hut mit weißen Hüllresten, weißem Stielring und zwei junge Fruchtkörper.
Aufnahme aus Ringingen bei Erbach. Die unterschiedliche Entwicklung ist sichtbar; Teile der Basen bleiben im Moos verdeckt.

Junger Fruchtkörper mit gewölbtem Hut und weißen Hüllresten.
Ring und vollständige Stielbasis sind in diesem Entwicklungsstadium nicht frei sichtbar.
Quartl · CC BY-SA 3.0 · Original

Nahaufnahme der hellen, dicht stehenden Lamellen und ihrer unterschiedlich langen Zwischenlamellen.
Der Ausschnitt zeigt weder Stielansatz noch Basis; er erlaubt allein keine Artbestimmung. Artzuordnung nach der Bildquelle; keine unabhängige Nachbestimmung.
Rob Hille · CC BY-SA 3.0 · Original

Längsschnitt: weißes Fleisch und Lamellen, mit gelblicher Zone unmittelbar unter der roten Huthaut.
Aufnahme aus Australien (eingeführtes Vorkommen); Artzuordnung nach der Bildquelle. Die Farbzone erlaubt keine Aussage zum Wirkstoffgehalt.
Casliber; Helligkeitsbearbeitung: Jacek Halicki · „Amanita muscaria section 1 WF orig.jpg“ · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Rot bis orange; häufig mit weißen .
- Unterseite
Weiß bis weißlich, in der Masse teils gelblichweiß bis blassgelblich; dicht stehend und bis nahezu frei.
- Stiel & Basis
Stiel meist weiß, selten blassgelblich; großer hängender meist weiß, selten blassgelb. Verdickte kugelige bis eiförmige Basis mit konzentrischen warzigen Hüllgürteln.
- Fleisch
Weißlich; unter der Huthaut kann es gelblich erscheinen.
- Sporenpulver
Weiß.
Hüllreste können fehlen
Ein glatter Hut schließt den Fliegenpilz nicht aus. Witterung kann die weißen Auflagen entfernen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Amanita muscaria
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem mit Birke, Kiefer und Fichte.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Birken
- Fichten
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Amanita muscaria — taxonomische Artbehandlung · First Nature · Amanita muscaria
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Königsfliegenpilz: Braunhütig, meist mit gelblichen bis ockerlichen Hüllresten; unmittelbar unter der Huthaut gelbliches Fleisch.
Fliegenpilz: Typischerweise roter bis orangefarbener Hut mit weißen bis gelblichen Hüllresten. Beide gehören in dieselbe enge Merkmalsgruppe; verblasste Farben nie isoliert bewerten.
Pantherpilz: Meist gelb- bis graubrauner Hut, weißes Fleisch auch direkt unter der Huthaut, schmaler ungeriefter Ring und gerandete Knolle.
Fliegenpilz: Rot bis orange, unter der Huthaut gelblich; breite Knolle mit konzentrischen Schuppengürteln. Nur die Merkmalskombination am vollständigen Fruchtkörper verwenden.
Weitere ähnliche Arten
Kaiserling: Gelbe Lamellen, gelber Stiel und gelber Ring sowie eine große, zusammenhängende weiße Scheide an der Basis.
Fliegenpilz: Lamellen meist weißlich, in der Masse teils gelblichweiß bis blassgelblich; Stiel und Ring überwiegend weißlich, die Gesamthülle meist als Hutflocken und Schuppengürtel an der verdickten Basis. Lamellenfarbe oder ein orange-roter Hut allein reichen nicht zur Trennung.
Beim Perlpilz rötet das Fleisch an Verletzungen und älteren Fraßstellen allmählich; sein Ring ist meist gerieft. Beim Fliegenpilz ist eine solche weinrote Fleischreaktion nicht typisch, und die verdickte Basis trägt konzentrische Hüllgürtel. Fleischreaktion, Ring und vollständige Stielbasis zusammen vergleichen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Vor dem roten Hut liegt ein Hüllstadium
Sehr junge Fliegenpilze können noch vollständig von ihrer weißen Gesamthülle umgeben sein und dadurch äußerlich an Stäublinge erinnern. Garnweidner beschreibt im Längsschnitt bereits angelegte Lamellen und die farbige Linie der Huthaut. Die Beobachtung erklärt die starke Veränderung während des Wachstums; ein kugeliger weißer Fruchtkörper ist daher noch keine aussagekräftige Außengestalt.
Quellen
Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale und Bemerkungen zu jungen Fruchtkörpern; keine Übernahme der Kaiserling-Volvafarbe · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Oberfläche und Fleisch getrennt beschreiben
Die gelbe bis orangegelbe Zone unmittelbar unter der Huthaut unterscheidet sich vom sonst weißlichen Fleisch. Sie ist räumlich begrenzt und kein allgemeines Gelben bei Verletzung. Für eine genaue Beschreibung sollte daher festgehalten werden, ob eine Farbe auf der Hutoberfläche, direkt darunter oder im übrigen Fleisch zu sehen ist.
Quellen
Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
Edmund Garnweidner · Makroskopische Bestimmungsmerkmale und Bemerkungen zu jungen Fruchtkörpern; keine Übernahme der Kaiserling-Volvafarbe · eingesehen 27.09.2026
Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Fleisch · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mehrere Hüllzonen an der Basis
An der verdickten Stielbasis können die weißen Reste der Gesamthülle gürtelartige Zonen bilden. Sie sind von der weiter oben sitzenden häutigen Manschette zu unterscheiden. Die Wiener Pilzberatung nennt diese Basisstruktur neben den freien Lamellen: Ein seitliches Foto sollte deshalb sowohl den eigentlichen Stielring als auch den Übergang zur Knolle zeigen.
Quellen
Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Fleisch · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Schuppige Knolle und sackartige Scheide unterscheiden
Die Manschette sitzt am Stiel; die schuppigen Hüllreste sitzen an der verdickten Basis. Im Schlüssel steht diese Basis dem großen weißen Hüllsack des Kaiserlinges gegenüber, der zusätzlich gelbe Lamellen besitzt. Gerade bei abgewaschenen Hutauflagen liefert die vollständig sichtbare Basis damit Informationen, die ein rotes Hutfoto nicht enthält.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 194–195; Gruppenschlüssel und Schlüssel A, Punkte 1–3; Begriff der Amyloidreaktion S. 31 und 37. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine mikroskopische Reaktion, keine Giftmessung
Fungi of Temperate Europe (2026) führt den Fliegenpilz über inamyloide Sporen: Sie zeigen die für amyloide Sporen charakteristische Reaktion mit Jodreagenz nicht. Perlpilz und Grüner Knollenblätterpilz liegen in einem anderen Schlüsselzweig. Für den Fliegenpilz werden 8–10 × 6–7 µm angegeben. Diese Präparatmerkmale ergänzen die Bestimmung; Fungi of Temperate Europe (2026) verwendet sie nicht als Nachweis oder Mengenbestimmung der Giftstoffe.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 194–195; Gruppenschlüssel und Schlüssel A, Punkte 1–3; Begriff der Amyloidreaktion S. 31 und 37. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Warum Fliegenpilze auch über Kalk stehen können
Nicht nur das Gestein, sondern die unmittelbar durchwurzelte Bodenschicht prägt den Standort. In Baden-Württemberg werden Fliegenpilze über basenreicherem Untergrund vor allem dort beschrieben, wo dicke Streu- und Rohhumusauflagen oder eine verheidete Oberfläche saure Bedingungen schaffen. Ein solcher Fund widerspricht der Vorliebe für eher saure, nährstoffarme Standorte daher nicht. Diese Standortangaben sagen nichts über den Wirkstoffgehalt eines Fruchtkörpers aus.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 14, 15, 16. Ökologie; keine historischen Gift- oder Heilangaben übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Ibotensäure und Muscimol wirken auf das Nervensystem. Wirkung und Risiko hängen unter anderem von Dosis, Wirkstoffgehalt und individueller Empfindlichkeit ab. Traditionelle Anwendungen und heutige Selbstanwendungen sind beschrieben. Trocknen verändert das Wirkstoffprofil, macht die aufgenommene Dosis aber nicht zuverlässig vorhersehbar. Schwere Bewusstseinsstörungen sind möglich; tödliche Verläufe gelten laut BfR als äußerst selten.
Belege zur Einordnung
Fliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
Bundesinstitut für Risikobewertung (27.06.2025) · Mitteilung 021/2025 gelesen; Abschnitte zur Giftwirkung von Fliegenpilzen, Ibotensäure und Muscimol. Keine Übertragung von Produktmengen auf Fruchtkörper. · eingesehen 01.10.2026
Change in Ibotenic Acid and Muscimol Contents in Amanita muscaria during Drying, Storing or Cooking
Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993 · Englisches Abstract gelesen; J. Food Hyg. Soc. Japan 34:153–160; DOI 10.3358/shokueishi.34.153 · eingesehen 01.10.2026
Changes in Concentration of Ibotenic Acid and Muscimol in the Fruit Body of Amanita muscaria during the Reproduction Stage
Tsunoda, Inoue, Aoyagi & Sugahara · 1993 · Englisches Abstract gelesen; 34:18–24; DOI 10.3358/shokueishi.34.18 · eingesehen 01.10.2026
Reasons, Form of Ingestion and Side Effects Associated with Consumption of Amanita muscaria
Ordak et al. · 2023 · Abstract und indexierte Ergebnispassagen: Auswertung von Social-Media-Berichten; Toxics 11(4):383; DOI 10.3390/toxics11040383 · eingesehen 01.10.2026
Scientific Memorandum: Amanita muscaria
US Food and Drug Administration · 09.09.2024 · S. 4, 6 und 9: traditionelle Nutzung, Verarbeitung und experimentelle Anwendungen; Sicherheitsbewertung für Lebensmittel, keine klinische Wirksamkeitsstudie · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Muscarin und Muscimol sind verschiedene Stoffe
- Der ähnliche Name führt leicht in die Irre: Muscarin kommt im Fliegenpilz nur in Spuren vor. Für seine typische Giftwirkung sind vor allem Ibotensäure und Muscimol relevant. Muscimol aktiviert GABA-A-Rezeptoren; die chemischen Steckbriefe unten erläutern die unterschiedlichen Angriffspunkte.
- Warum Pilzmenge und Wirkstoffdosis nicht dasselbe sind
- Die Dosis ist für die Wirkung entscheidend. Bei einem Pilzgemisch müsste man dafür aber auch die jeweiligen Stoffgehalte kennen. Trocknung verändert das Verhältnis von Ibotensäure und Muscimol; aus dem Gewicht eines getrockneten Fruchtkörpers allein lässt sich deshalb keine verlässliche Wirkstoffdosis ablesen.
- Was gilt für andere Wulstlinge?
- Amanita besitzt kein einheitliches Giftprofil. Beim Grünen und Kegelhütigen Knollenblätterpilz stehen Amatoxine mit möglicher schwerer Organschädigung im Vordergrund. Ein fehlender Nachweis von Ibotensäure oder Muscimol wäre deshalb kein Beleg für Essbarkeit.
Quellen
Vergiftungssyndrome
Diese Stoffe stehen im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
Muscimol
GABA-A-Rezeptoren
Verändert die hemmende Signalübertragung im Gehirn. Pharmakologische Wirkung, subjektives Erleben und medizinischer Nutzen sind unterschiedliche Fragen.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Ibotensäure
Glutamat-Rezeptoren
Eine neuroaktive Aminosäure, aus der durch Abspaltung von Kohlendioxid Muscimol entstehen kann. Beide Stoffe besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Amanita muscaria
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFliegenpilzRoter Fliegenpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischFly agaric
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischVliegenzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischAmanite tue-mouchesFausse oronge
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischMatamoscasEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Amanita muscaria (Linné ex Fries) Hooker.
ItalienischOvolo maleficoEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
RumänischMuscarițăPălăria șarpeluiEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
Eintrag 2720, PDF-Seite 510
DänischRød fluesvamp
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischRød fluesopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischRöd flugsvamp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischPunakärpässieni
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischMuchomor czerwony
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischMuchomůrka červená
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischRdeča mušnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Amanita muscaria, rdeča mušnica
KroatischCrvena muhara (muhara)
Namensbeleg
CROmushrooms · Amanita muscaria · Abgerufen: 06.10.2026
CRVENA MUHARA (MUHARA) / Amanita muscaria (L.) Lam.
SerbischMuhara
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 8_1, Zeile Amanita muscaria: Muhara
UngarischLégyölő galóca
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 3: Amanita muscaria | légyölő galóca
RussischКрасный мухомор
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch毒蝇鹅膏Sinngemäß: Fliegengift-Wulstling
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
毒蝇鹅膏: 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.
JapanischベニテングタケSinngemäß: Roter Tengu-Pilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ベニテングタケ: Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Daijisen / Nihon Kokugo Daijiten: Beni-tengutake. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Amanita muscaria
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (L.) Pers.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (L.) Lam. · Namensdatensatz 161267
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus muscarius L.
Sp. pl. 2: 1172 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 16 (1821)
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(L.) Pers.“, Index Fungorum „(L.) Lam.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 17 |
| Feb | 21 |
| Mär | 13 |
| Apr | 1 |
| Mai | 0 |
| Jun | 25 |
| Jul | 118 |
| Aug | 598 |
| Sep | 1.910 |
| Okt | 4.504 |
| Nov | 1.094 |
| Dez | 35 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 5.101 |
| Österreich | 1.153 |
| Schweiz | 1.586 |
| Tschechien | 201 |
| Polen | 171 |
| Slowakei | 39 |
| Ungarn | 6 |
| Slowenien | 9 |
| Liechtenstein | 2 |
| Luxemburg | 68 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 15 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 997 Meldungen unter CC0 1.0, 7.339 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 3.847 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 1.797 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 1.453 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 806 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 394 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 14 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 9 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 5 Datensätze
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 3 Datensätze
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 3 Datensätze
Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Mycological Reports. Part 2 · 1 Datensatz
Domian G, Pawłowska J (2023). Mycological Reports. Part 2. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/63h3jz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse · 1 Datensatz
Nationalpark Gesäuse (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/e7wxe3 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 1 Datensatz
Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Hutfarbe/Hüllreste und weißer Sporenabwurf an konkreten Passagen abgeglichen. Historische Angaben zu Giftstoffen und die ältere Einbeziehung des Königsfliegenpilzes werden nicht übernommen.
Umfang: Geprüfte Felder: Hut, Sporenpulver. Die übrigen Angaben werden hierdurch nicht erneut freigegeben.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 152, gedruckte S. 150; PDF-S. 149. Artbeschreibung und untersuchte Kollektion gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica (2008) · Amanita
Jan Vesterholt · Gedruckte S. 326; PDF-S. 40. Gattungsdiagnose (Sporenabwurf) und Schlüssel A, Punkt 1 (A. muscaria var. muscaria). · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Helle Hüllreste, konzentrische Zonen an der Knolle und nicht amyloide Sporen bestätigt. Der nordische Schlüssel nennt unter anderem Birke, Kiefer und Fichte. Seine Giftangaben werden nicht als klinische Primärquelle verwendet.
Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen
Neue Buchfundstelle
Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · S. 326–327, Schlüssel A1; PDF-S. 40–41 · eingesehen 04.10.2026
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- First Nature · Amanita muscaria
- Pilze am Ammersee · Amanita muscaria
- Stadt Wien · Fliegenpilz, Roter Fliegenpilz
- Fliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
- Amanita muscaria and Amanita pantherina poisoning: two syndromes
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Two Cases of Severe Amanita Muscaria Poisoning Including a Fatality
- Change in Ibotenic Acid and Muscimol Contents in Amanita muscaria during Drying, Storing or Cooking
- Changes in Concentration of Ibotenic Acid and Muscimol in the Fruit Body of Amanita muscaria during the Reproduction Stage
- Reasons, Form of Ingestion and Side Effects Associated with Consumption of Amanita muscaria
- Convection-Enhanced Delivery of Muscimol in Patients with Drug-Resistant Epilepsy
- Scientific Memorandum: Amanita muscaria
Seite: S. 4, 6
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Fundstellen: S. 194–195 · Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Funga Nordica (2008): Amanita
Seite: S. 326–327
- Ibotenic Acid Biosynthesis in the Fly Agaric Is Initiated by Glutamate Hydroxylation
- Toxicity of muscimol and ibotenic acid containing mushrooms reported to a regional poison control center from 2002–2016
- Vergiftungssyndrome
- The Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Seite: S. 14, 15, 16
- Amanita muscaria — taxonomische Artbehandlung
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Seite: PDF-S. 149
- Funga Nordica (2008) · Amanita
Seite: S. 326
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
9 erschlossene Quellen mit Bezug zu Amanita. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Amanita