MitteleuropaDE

Königsfliegenpilz

Amanita regalis

SpeisewertGiftig · psychotrop

Kein Speisepilz: Ibotensäure und Muscimol wirken auf das zentrale Nervensystem; Wirkung und Vergiftungsrisiko hängen von Wirkstoffgehalt, Dosis und individueller Empfindlichkeit ab.

Quellen zum Speisewert

Drei Fruchtkörper mit unterschiedlich weit geöffneten, braun-ockerfarbenen Hüten und hellen Flocken; Stiele und Ringzone sind sichtbar.

Stielbasen sind teilweise von Bewuchs verdeckt. Die Quelle dokumentiert eine Farb- und Helligkeitsbearbeitung.

Foto: Deutsche Gesellschaft für Mykologie; derivative work: Ak ccm · CC BY 3.0 · Original

Ein braunhütiger Verwandter des Fliegenpilzes mit hellen bis gelblichen Hüllresten. In Deutschland liegt sein Schwerpunkt in bestimmten höheren Waldlagen; er ist kein überall häufiger brauner Waldpilz.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Gelb- bis dunkelbraun, zunächst gewölbt, später flach; oft helle oder gelbliche Warzen.

Unterseite

Dicht stehende, , weißlich und später teils schwach gelblich.

Stiel & Basis

Hell mit hängendem ; verdickte Basis mit in Schuppen oder Gürtel aufgelösten .

Fleisch

Hell, unmittelbar unter der Huthaut gelblich; an Verletzungen ohne die typische Rötung des Perlpilzes.

Sporenpulver

Weiß.

Braun ist noch keine Bestimmung

Hinweis zur Beobachtung

Beim Vergleich mit Panther- und Perlpilz die Basis, Ringstruktur und Fleischreaktion einbeziehen. Nässe kann die auffälligen Hutauflagen entfernen. Größe allein trennt diese Arten ebenfalls nicht zuverlässig.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Amanita regalis – Brown Fly Agaric
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide und Abgrenzung zu Amanita rubescens · eingesehen 27.09.2026

Amanita regalis – Königsfliegenpilz
Dieter Gewalt · Verbreitung in Deutschland und Fichtenbindung; 28. Januar 2021 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Mykorrhiza vor allem mit Fichte, seltener mit Birken. In Nadel- und Mischwäldern, in Nordeuropa auch in subalpinen Birkenwäldern dokumentiert. In Mitteleuropa regional, besonders in Bergwäldern, mit dokumentierten Standorten auf sauren Böden. Einzelne historische Funde aus tieferen Lagen zeigen: Eine feste Mindesthöhe ist kein Bestimmungsmerkmal.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birkenseltener
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica (2008): Amanita · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · Fungi Europaei 9 · Amaniteae (2004)

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Fliegenpilz

Amanita muscaria

Giftig · psychotrop

Fliegenpilz: Hut rot bis orange, häufig mit weißen Hüllresten.

Königsfliegenpilz: Hut gelb- bis dunkelbraun, oft mit hellen oder gelblichen Warzen. Hängender Ring, verdickte Basis mit Hüllgürteln oder -schuppen und gelbliches Fleisch unter der Huthaut zeigen beide.

Pantherpilz

Amanita pantherina

Giftig · psychotrop

Pantherpilz: Hut braun bis graubraun, oft mit weißen Flocken und fein gerieftem Rand; Fleisch weiß; Knolle mit scharf, sockenartig abgesetztem Hüllsaum, darüber getrennt die Manschette.

Königsfliegenpilz: Hut gelb- bis dunkelbraun, oft mit hellen oder gelblichen Warzen; Fleisch unmittelbar unter der Huthaut gelblich; verdickte Basis mit in Schuppen oder Gürtel aufgelösten Hüllresten.

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Regionaler Vergleichspartner

Deutsche Vorkommen werden etwa für Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge und Bayerischen Wald beschrieben. Diese regionale Bindung erklärt, weshalb die Art vielen Beobachtenden selten begegnet.

Quellen

Amanita regalis – Königsfliegenpilz
Dieter Gewalt · Verbreitung in Deutschland und Fichtenbindung; 28. Januar 2021 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Braune Farbe bedeutet keine Entwarnung

Die norwegische Giftinformation nennt Verwirrtheit, Muskelzuckungen und Magen-Darm-Beschwerden als mögliche Folgen. Die Art gehört ausdrücklich zu den giftigen Wulstlingen.

Quellen

Brun fluesopp er en giftig sopp
Norwegian Poisons Information Centre / Helsedirektoratet · Vergiftungen und Beschreibung; aktualisiert 5. Juni 2024 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Im älteren Schlüssel noch eine Varietät

Funga Nordica von 2008 führt den Königsfliegenpilz als Varietät des Fliegenpilzes und nennt den Artnamen A. regalis daneben. Mykolog behält das eigenständige Porträt bei. Literaturangaben zu A. muscaria müssen deshalb darauf geprüft werden, ob braune regalis-Funde einbezogen waren. Besonders bei Giftanalysen oder Fallserien wäre eine ungeprüfte Zusammenfassung irreführend.

Quellen

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · S. 326–327, Schlüssel A1; PDF-S. 40–41 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Wenige regionale Funde sind kein vollständiges Areal

Band 4 führt für Baden-Württemberg nur vier historische Fundberichte auf. Die dokumentierten Höhenlagen reichen dabei bis ins Bodenseegebiet hinunter. Der Königsfliegenpilz ist deshalb nicht durch eine starre Mindesthöhe zu definieren. Solch eine kleine regionale Datenbasis darf zugleich weder als heutige Häufigkeit noch als vollständige Verbreitungskarte gelesen werden.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 19. Historische regionale Fundberichte; keine Aktualitäts- oder Häufigkeitsbehauptung, keine Giftgehalte abgeleitet. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Beim Königsfliegenpilz sind Ibotensäure und Muscimol analytisch nachgewiesen. Das Stoffprofil verbindet ihn mit dem Fliegenpilz, macht beide Arten aber nicht hinsichtlich ihres Wirkstoffgehalts austauschbar. Neurologische Vergiftungserscheinungen sind beschrieben. Die begrenzten Analysedaten erlauben weder eine verlässliche Dosisabschätzung für einen Fund noch eine pauschale Einstufung als stets stärker oder schwächer.

Belege zur Einordnung

The Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
Tjakko Stijve · Abschnitte Toxic compounds in the royal fly agaric und Conclusion; Tabelle 1. Getrocknete schwedische Proben; begrenzter Stichprobenumfang, keine repräsentative Gehaltsverteilung. · eingesehen 05.10.2026

Brun fluesopp er en giftig sopp
Norwegian Poisons Information Centre / Helsedirektoratet · Vergiftungen und Beschreibung; aktualisiert 5. Juni 2024 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Was wurde tatsächlich nachgewiesen?
Stijve fand in getrockneten schwedischen Königsfliegenpilzen überwiegend Ibotensäure sowie Muscimol und Muscazon. Muscarin blieb in der untersuchten Probe unter der Nachweisgrenze. Das ist kein Beleg, dass jeder Fruchtkörper vollständig muscarinfrei ist.
QuellenThe Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
Wie belastbar ist ein Vergleich der Stärke?
Ein anfänglich hoher Messwert bestätigte sich bei weiteren Aufsammlungen nicht in gleicher Höhe. Die kleine Probenzahl und die Untersuchung länger gelagerter Trockenproben begrenzen die Aussagekraft. Die Untersuchung von Tjakko Stijve dokumentiert Unterschiede zwischen Proben, keine feste Rangfolge der drei Arten.
QuellenThe Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
Was gilt für andere Wulstlinge?
Amanita besitzt kein einheitliches Giftprofil. Beim Grünen und Kegelhütigen Knollenblätterpilz stehen Amatoxine mit möglicher schwerer Organschädigung im Vordergrund. Ein fehlender Nachweis von Ibotensäure oder Muscimol wäre deshalb kein Beleg für Essbarkeit.
QuellenVergiftungssyndrome

Diese Stoffe stehen im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Neuroaktive IsoxazoleC4H6N2O2

Muscimol

GABA-A-Rezeptoren

Verändert die hemmende Signalübertragung im Gehirn. Pharmakologische Wirkung, subjektives Erleben und medizinischer Nutzen sind unterschiedliche Fragen.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Muscimol, PubChem CID 4266
2-D-Struktur · PubChem CID 4266
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 114,10 g/mol

Neuroaktive IsoxazoleC5H6N2O4

Ibotensäure

Glutamat-Rezeptoren

Eine neuroaktive Aminosäure, aus der durch Abspaltung von Kohlendioxid Muscimol entstehen kann. Beide Stoffe besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Ibotensäure, PubChem CID 1233
2-D-Struktur · PubChem CID 1233
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 158,11 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Amanita regalis

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschKönigsfliegenpilzBrauner Fliegenpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischKing of Sweden AmanitaRoyal fly agaric

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischAmanite royale

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischMatamoscasEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Fungipedia · Amanita regalis · Abgerufen: 05.10.2026

DänischBrun fluesvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NorwegischBrun fluesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischBrun flugsvamp

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischRuskokärpässieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischMuchomor królewski

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischMuchomůrka královská

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischRjava mušnica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Amanita regalis, rjava mušnica

KroatischŽutosmeđa muhara

Namensbeleg

CROmushrooms · Amanita regalis · Abgerufen: 06.10.2026

ŽUTOSMEĐA MUHARA / Amanita regalis (Fr.) Michael

UngarischBarna galócaKirálygalóca

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 3: Amanita regalis | barna galóca (királygalóca)

RussischМухомор Королевский

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

JapanischオウテングタケSinngemäß: Königs-Tengu-Pilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

オウテングタケ: Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Amanita regalis
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Fr.) Michael
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) Michael · Namensdatensatz 454253
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus muscarius β regalis Fr.
Systema Mycologicum 1: 16 (1821) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 16 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

152GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun13
Jul17
Aug33
Sep65
Okt22
Nov2
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland66
Österreich49
Schweiz3
Tschechien21
Polen7
Slowakei6
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 14 Meldungen unter CC0 1.0, 138 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 63 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 42 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 36 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 4 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Swiss National Fungi Databank · 3 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. ArtenFinder · 2 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 17 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gelbes Fleisch unmittelbar unter der Huthaut ergänzt; dies ist eine Gewebefarbe und keine verletzungsbedingte Gelbfärbung.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 195, A1–5; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Abweichendes Artkonzept: als A. muscaria var. regalis behandelt. Das heutige eigenständige Porträt bleibt bestehen; historische Varietätsbehandlung wird sichtbar gemacht.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · S. 326–327, Schlüssel A1; PDF-S. 40–41 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Amanita regalis · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Amanita regalis – Brown Fly Agaric
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Identification guide und Abgrenzung zu Amanita rubescens

  2. Brun fluesopp er en giftig sopp
    Bibliografie

    Norwegian Poisons Information Centre / Helsedirektoratet

    Behörde · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Vergiftungen und Beschreibung; aktualisiert 5. Juni 2024

  3. Amanita regalis – Königsfliegenpilz
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Verbreitung in Deutschland und Fichtenbindung; 28. Januar 2021

  4. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 195

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: A1–5; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Funga Nordica (2008): Amanita

    Seite: S. 326–327

    Bibliografie

    Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Kapitel Amanita gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel A1; PDF-S. 40–41

  2. Vergiftungssyndrome
    Bibliografie

    DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung

  3. The Royal Fly Agaric, Amanita regalis (Fries) Michael
    Bibliografie

    Tjakko Stijve

    Analytischer Originalbericht · Webvolltext gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Toxic compounds in the royal fly agaric und Conclusion; Tabelle 1. Getrocknete schwedische Proben; begrenzter Stichprobenumfang, keine repräsentative Gehaltsverteilung

  4. Fliegenpilzgift: Gesundheitliche Risiken muscimolhaltiger Fruchtgummis
    Bibliografie

    Bundesinstitut für Risikobewertung (27.06.2025)

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Mitteilung 021/2025 gelesen; Abschnitte zur Giftwirkung von Fliegenpilzen, Ibotensäure und Muscimol. Keine Übertragung von Produktmengen auf Fruchtkörper

  5. Amanita muscaria and Amanita pantherina poisoning: two syndromes
    Bibliografie

    Andrej Vendramin & Miran Brvar (2014)

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Toxicon 90:269–272; DOI 10.1016/j.toxicon.2014.08.067. Abstract gelesen; retrospektive klinische Fallserie, keine Bevölkerungsstudie

  6. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seiten: S. 19 · S. 14, 15, 16

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · ausgewählte Vergleichspassagen gelesen · Eingesehen 06.10. bis 12.10.2026

    Herangezogen: Historische regionale Fundberichte; keine Aktualitäts- oder Häufigkeitsbehauptung, keine Giftgehalte abgeleitet; Ökologie; keine historischen Gift- oder Heilangaben übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet; Kaiserling Druckseiten 10–11 (gp4-chunk001.pdf, PDF 9–10); Fliegenpilz 14–15 (PDF 13–14); Pantherpilz 16–18 (PDF 15–17); Königs-Fliegenpilz 19–20 (PDF 18–19). Gerenderte Originalseiten visuell geprüft

  7. Fungi Europaei 9 · Amaniteae (2004)
    Bibliografie

    P. Neville & S. Poumarat

    Bereitgestellte Monografie · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Bereitgestellter Volltext amaniteae(1).txt: A. regalis, Zeilen 19620–19779 (Druck S. 352–353); A. pantherina, Habitatabschnitt Zeilen 22305–22318. Ausgewählte Abschnitte gelesen

  8. Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)

    Seiten: PDF-S. 149 PDF-S. 149

    Bibliografie

    Josef Breitenbach; Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 152, gedruckte S. 150; PDF-S. 149. Artbeschreibung und untersuchte Kollektion gelesen; Nr. 153, gedruckte S. 150; PDF-S. 149. Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen; historisches Artkonzept kritisch abgeglichen

  9. Funga Nordica (2008) · Amanita

    Seite: S. 326

    Bibliografie

    Jan Vesterholt

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 40. Gattungsdiagnose (Sporenabwurf) und Schlüssel A, Punkt 1 (A. muscaria var. muscaria)

  10. Amanita muscaria — taxonomische Artbehandlung
    Bibliografie

    R. E. Tulloss und Amanitaceae.org-Redaktion

    Taxonomische Fachbehandlung · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 12.10.2026

    Herangezogen: Datengrundlage Zeilen 110–116; Lamellen Zeile 116; Stiel/Teilhülle Zeile 117. Lamellenmasse weiß bis gelblichweiß, Seitenansicht weiß bis weißlich

  11. First Nature · Amanita pantherina
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  12. Stadt Wien · Pantherpilz, Pantherwulstling
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften: Hut, Stiel, Vorkommen; Hinweis zu Regen und Manschette

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Verschiedene Wachstumsstadien
    Foto: Deutsche Gesellschaft für Mykologie; Bearbeitung: Ak ccm / Wikimedia Commons · CC BY 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Commons derivative by Ak ccm: rotated, cropped, colors balanced, lights darkened, unsharp masked. Nur die Wikimedia-Vorschaugröße übernommen; keine lokale Bildbearbeitung.

    Junge Fruchtkörper
    Foto: Tatiana · CC BY 4.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel verkleinert und als WebP (Qualität 88) gespeichert; kein Beschnitt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAmanita regalis im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

9 erschlossene Quellen mit Bezug zu Amanita. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Amanita

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