Nelkenschwindling
Marasmius oreades
Gefährliche Verwechslung. Mit muscarinhaltigen weißen Trichterlingen verwechselbar. Jeden Fruchtkörper getrennt beurteilen.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Kleine ockerfarbene Hüte erscheinen oft in Bögen oder Ringen im Gras. Weit stehende helle Lamellen und ein zäher Stiel sind aussagekräftiger als die Wuchsordnung. Am selben Standort können auch giftige weißliche Trichterlinge vorkommen.

Nelkenschwindlinge im Gras; aufgebogene Hüte geben den Blick auf die weit stehenden hellen Lamellen frei.
Ältere Fruchtkörper mit aufgebogenen Rändern; Zähigkeit, Geruch und Sporenfarbe sind nicht fotografisch prüfbar.
Agnes Monkelbaan · CC BY-SA 4.0 · Original

Unterseite eines Nelken-Schwindlings mit hellen Lamellen und schmalem Stiel im Gras.
Der vordere Stielabschnitt ist unscharf, die Lamellen stehen deutlicher im Fokus. Keine Sporenpulverfarbe und kein Geruch dokumentiert; kein Hexenring sichtbar.
LukeEmski · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 2–5 cm breit, anfangs gewölbt, später flach mit flachem ; feucht dunkler, trocken blass.
- Unterseite
Helle, relativ weit stehende , nur schmal am Stiel bis .
- Stiel & Basis
Schlank, hell und elastisch-zäh, ohne .
- Fleisch
Hell und dünn; der Stiel deutlich zäher als der Hut.
- Sporenpulver
Weiß; glatte elliptische Sporen.
Den Abstand der Lamellen ansehen
Mehrere Fruchtkörper einzeln von unten dokumentieren. Ein Hexenring, ein biegsamer Stiel oder ein angenehmer Geruch ist jeweils nur ein Teil des Vergleichs.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · marasmius oreades
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Mycetinis scorodonius · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit
Mycetinis scorodonius
Untersucht wurden kultivierte, gefriergetrocknete Fruchtkörper, keine frischen Wildfunde.
Ahlborn et al. (2026) bestimmten 2,3,5-Trithiahexan als Hauptaromastoff und Methyldithioformiat als zweiten wichtigen Geruchsstoff, beide aus Marasmicin gebildet.
- 2,3,5-Trithiahexane · PubChem CID 93236
- Methyl dithioformate (methyl methanedithioate) · PubChem CID 12088273
Im Labor kultivierte, gefriergetrocknete Fruchtkörper (Stamm von Steintaler Edelpilz); FD-Faktoren von drei Prüferinnen.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „Knoblauchgeruch“ (Vergleich: Knoblauchschwindling)
Ahlborn J, Yusein D, Hartwig C, Zhuk T, Emrich LA, Beiderwieden AEL, Birk F, Hammer AK, Steinkamp A (2026). Analysis and identification of volatile aroma compounds of the garlic-scented mushroom Mycetinis scorodonius. Food Chemistry: X 36: 104033
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Wiesen · Rasen · Wegränder. In Grasflächen; häufig gruppenweise, in Bögen oder Hexenringen.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Juni und August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
First Nature · marasmius oreades · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Dicht stehende, angewachsene bis herablaufende Lamellen; Hut häufig weißlich bereift und später vertieft. Beide haben helles Sporenpulver – dessen Farbe trennt dieses Paar nicht.
Frühlings-Rötling: Dunkler kleiner Frühlingspilz mit spitz gebuckeltem Hut und rosa reifenden Lamellen. Ein wichtiger giftiger Vergleichspartner.
Nelkenschwindling: Lamellen bleiben hell und der Sporenabwurf ist weiß statt rosa.
Weitere ähnliche Arten
Der Nelkenschwindling wächst bevorzugt in Grasflächen und besitzt eher entfernt stehende Lamellen. Beim Waldfreund-Rübling sind die Lamellen deutlich dichter; Habitat und vollständiger Habitus müssen mitpassen.
Der Nelkenschwindling wächst typischerweise im Grasland. Der Brennende Rübling besiedelt Waldstreu und besitzt eine auffällig filzige, häufig Streu bindende Basis. Brauner Hut und zäher Stiel sind Gemeinsamkeiten, keine ausreichenden Trennmerkmale.
Der Nelkenschwindling ist kräftiger und wächst typischerweise im Grasland. Der kleine Halsbandschwindling besiedelt Holzreste und besitzt ein charakteristisches Lamellenkollar. Ein zäher Stiel allein ist keine zuverlässige Trennung.
Knoblauchschwindling: Ein kleiner blasser bis rotbrauner Schwindling mit Knoblauchgeruch und dünnem glänzendem Stiel. Entscheidend ist die Kombination aus Duft, glatter Oberfläche und Substrat.
Nelkenschwindling: Kräftigerer Graslandpilz mit anderem Geruch und Lamellenbild.
Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen
Violettlicher Schwindling: Blasser, feucht oft grauvioletter Schwindling mit einem nach unten dunkel werdenden Stiel.
Nelkenschwindling: Wächst vorwiegend im Gras und besitzt einen gleichmäßiger hellen Stiel.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Warum ein Schwindling wieder auflebt
Trockene Fruchtkörper können nach erneuter Befeuchtung wieder aufquellen und ihre Aktivität fortsetzen. Der Hut wird dabei erneut dunkler. Die Witterung gehört deshalb zur Beschreibung; ein blasser trockener und ein kräftiger gefärbter feuchter Fund können dieselbe Art zeigen.
Quellen
Nelkenschwindling · Fundkorb
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, eigene Fundbeobachtungen und Verwechslungen; keine Übernahme pauschaler Verzehr- oder Heilversprechen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Name ersetzt keine Geruchsbeobachtung
Der charakteristische Geruch wird nicht von jedem gleich wahrgenommen. Die Bezeichnung „Nelkenschwindling“ ist daher kein Versprechen eines eindeutigen Nelkendufts. Für das Porträt bleiben Lamellenstellung, Stielbeschaffenheit und Standort gemeinsam entscheidend.
Quellen
Nelkenschwindling · Fundkorb
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, eigene Fundbeobachtungen und Verwechslungen; keine Übernahme pauschaler Verzehr- oder Heilversprechen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch giftige Arten wachsen in Ringen
Weiße Trichterlinge können denselben Lebensraum nutzen. Die DGfM führt C. rivulosa und C. dealbata bei muscarinhaltigen Arten. Ein üppiger Rasenring oder die räumliche Nähe zu bereits bestimmten Nelkenschwindlingen sagt nichts über einen einzelnen anderen Fruchtkörper aus.
Quellen
First Nature · marasmius oreades
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Vergiftungssyndrome · Muscarin-Syndrom
DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt Muscarin-Syndrom: Artliste und Symptome; Quellenfassung zuletzt geprüft 22.01.2023. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Warum ein Hexenring das Gras verändert
Die Wirkung eines Hexenrings beschränkt sich nicht auf sichtbare Pilzhüte. Eine Untersuchung von 2005 fand in vom Nelkenschwindling besiedeltem Boden Wurzelabbau und veränderte Nährstoffverfügbarkeit. Pilzaktivität und begleitende Bakterien beeinflussen damit die Bedingungen für das Gras. Ausgewertet wurde hier die Zusammenfassung der Studie; sie belegt keine einheitliche Wirkung für jeden Ring und entscheidet auch nicht allein die Frage einer parasitischen Lebensweise.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 349, 350, 351. Historische ökologische Einordnung mit Abstract einer bodenökologischen Studie verglichen; keine pauschale Übernahme der Bezeichnung obligater Graswurzelparasit. · eingesehen 06.10.2026
Factors influencing water solubility and plant availability of mineral compounds in the tripartite fairy rings of Marasmius oreades
Gerhard Gramss; Klaus-Dieter Voigt; Hans Bergmann · Journal of Basic Microbiology 45(1): 41–54. PubMed PMID 15678562; nur Abstract ausgewertet. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Marasmius oreades
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschNelkenschwindlingFeldschwindling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischFairy Ring Champignon
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischWeidekringzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischFaux mousseron
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischSenderuelaCarrerillaSenderilla
Namensbeleg
Fungipedia · Marasmius oreades · Abgerufen: 05.10.2026
ItalienischGambe seccheChiodini dei pratiEnthält regionale Namen aus dem Piemont.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026
Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 117; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.
Hier belegt: Gambesecche.
Zuordnung der Quelle: Marasmius oreades.
RumänischBureții de rouăBureții de pajișteBureciorii
Namensbeleg
Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026
S. 7, Zeile 29
DänischElledans-bruskhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischNelliksopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischNejlikbroskingNejlikbroskskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischNurminahikas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischTwardzioszek przydrożny
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischŠpička obecná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischDišeča sehlíca
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Marasmius oreades, dišeča sehlíca
KroatischVilin klinčac
Namensbeleg
CROmushrooms · Marasmius oreades · Abgerufen: 06.10.2026
VILIN KLINČAC / Marasmius oreades (Bolton) Fr.
SerbischVilin klinčić
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 6_1, Zeile Marasmius oreades: Vilin klinčić
UngarischMezei szegfűgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 21: Marasmius oreades | mezei szegfűgomba
RussischОпёнок луговойПодкрапивник
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch硬柄小皮伞Sinngemäß: Hartstieliger Kleinhautschirm 硬梗小皮伞Sinngemäß: Hartstieliger Kleinhautschirm
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
硬柄小皮伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
硬梗小皮伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischシバフタケSinngemäß: Rasenpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
シバフタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Marasmius oreades
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bolton : Fr.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bolton) Fr. · Namensdatensatz 174712
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus oreades Bolton
Hist. fung. Halifax 3: 151 (1792) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 127 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 3 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 10 |
| Mai | 122 |
| Jun | 194 |
| Jul | 173 |
| Aug | 213 |
| Sep | 307 |
| Okt | 388 |
| Nov | 162 |
| Dez | 14 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 420 |
| Österreich | 225 |
| Schweiz | 886 |
| Tschechien | 23 |
| Polen | 14 |
| Slowakei | 4 |
| Ungarn | 6 |
| Slowenien | 3 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 6 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 11 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 74 Meldungen unter CC0 1.0, 1.513 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 827 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 310 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 214 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 208 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 19 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 3 Datensätze
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 1 Datensatz
Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Hygrophaner gebuckelter Hut, relativ entfernte Lamellen, elastisch-zäher Stiel, dünnes helles Hutfleisch, heller Abwurf und Grasland mit Hexenringen bestätigt. Historische Zweifel an M. collinus und damalige Verzehrbewertungen nicht übernommen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 289, gedruckte S. 242; PDF-S. 241. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Zäher Stiel und entfernt stehende Lamellen bestätigt. Der Vergleich mit M. collinus betont dessen brüchigeren, fast glatten Stiel; Geruch bleibt ein ergänzendes und subjektives Merkmal.
Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica 3 (1995): Tricholomataceae (2)
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier Th. W. Kuyper, E. C. Vellinga und M. E. Noordeloos · S. 149; PDF-S. 151 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Marasmius oreades · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · marasmius oreades
- Nelkenschwindling · Fundkorb
- Vergiftungssyndrome · Muscarin-Syndrom
- First Nature · clitocybe rivulosa
- First Nature · gymnopus dryophilus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen15 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- Gymnopus peronatus (Brennender Rübling) – Fundkorb
- Marasmius rotula - špička kolovitá - myko.cz
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 174,175
- Flora Agaricina Neerlandica 3 (1995): Tricholomataceae (2)
Seite: S. 149
- Funga Nordica (2008) · Mycetinis
- Entoloma vernum · Myko atlas
- Entoloma vernum · First Nature
- Entoloma vernum · MushroomExpert
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Česká mykologická společnost · Marasmius wynneae
- First Nature · Marasmius wynneae
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 349, 350, 351
- Factors influencing water solubility and plant availability of mineral compounds in the tripartite fairy rings of Marasmius oreades
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 241
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Marasmius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Marasmius