Nadel-Schwindling
Paragymnopus perforans
Speisewert nicht gesichert. Verwechselbar mit dem Knoblauchschwindling, einem Speisepilz der DGfM-Positivliste; der fein filzige Stiel trennt, der Geruch allein genügt nicht.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Mit dem Knoblauchschwindling verwechselbar. Kann mit dem Knoblauchschwindling verwechselt werden, einem Speisepilz der DGfM-Positivliste, der ebenfalls auf Nadelstreu wächst und nach Knoblauch riecht. Der fein filzige Stiel des Nadel-Schwindlings trennt, beim Knoblauchschwindling ist er glatt und kahl; der Geruch allein genügt nicht.
Weder in den DGfM-Listen (Stand 01.05.2026) noch in den ausgewerteten Bestimmungswerken mit einem Speisewert geführt; Gerhardt kennzeichnet die Art mit dem Sammelsymbol „ungenießbar/Speisewert unbekannt“.
Ein kleiner, blasser Schwindling, der oft in großer Zahl auf Fichtennadelstreu erscheint. Dunkler, fein filziger Stiel und ein Geruch nach faulem Kohl kennzeichnen ihn; die Fruchtkörper sitzen meist direkt einzelnen Nadeln auf.

Dichter Bestand zahlreicher kleiner Fruchtkörper in Nadelstreu am Moosrand, auf Bodenhöhe fotografiert: blasse, beige bis graubräunliche, radial gerunzelte Hüte auf dünnen, dunkelbraunen Stielen, die aus der Nadelstreu wachsen.
Fund aus dem Bergland der Provinz Pordenone (Friaul-Julisch Venetien, Südalpen, Italien), nicht Mitteleuropa im engeren Sinn. Vordergrund und Bildränder unscharf, scharf ist vor allem der Mittelgrund. Nadelart (Fichte oder Tanne) nicht bestimmt. Feine Stielbehaarung, Ansatz an einzelnen Nadeln und Kohlgeruch sind im Bild nicht prüfbar. Hüte trocken-beige; feucht wären sie rosa- bis fleischbräunlicher.
Federico Del Barba via iNaturalist, CC0 1.0 (gemeinfrei; Namensnennung freiwillig) · CC0 1.0 · Original

Einzelner Hut von unten vor unscharfem grünem Hintergrund: entfernt stehende, blass fleischbräunliche Lamellen mit kürzeren Zwischenlamellen, die teils bis an den Stiel reichen, teils vorher enden; Hutrand gekerbt-gerieft, Stielspitze dunkel und fein flaumig.
Fruchtkörper für die Aufnahme vor einen grünen, vermutlich künstlichen Hintergrund gehalten; kein Wuchsort. Nur der obere Stielteil ist scharf, die Stielfarbe wirkt hier grauviolett-braun statt schwarzbraun. Die Behaarung ist an der Stielspitze nur angedeutet. Kleineres Original (1607 × 1205 px). Nur zwei Bestimmungen.
rainerburkard via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Mehrere Fruchtkörper in Nadelstreu mit Moos: blasse, rosa-weißliche, stark radial gefurchte Hüte; rechts ein Hut von unten mit entfernt stehenden Lamellen auf dünnem, dunklem Stiel.
Schweizer Jura (Val-de-Travers). Handyfoto, etwas weich. Die meisten Stiele verdeckt, nur ein Stiel ganz sichtbar, Basis nicht. Nur zwei Bestimmungen (Beobachter und nschwab).
Jason Grant via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut 5–15, selten bis 20 mm breit, gewölbt bis flach, in der Mitte oft etwas vertieft oder ; Oberfläche radial gefurcht bis gerunzelt-. : feucht rosa- bis fleischbräunlich, beim Trocknen stark ausblassend bis beige oder weißlich.
- Unterseite
entfernt stehend, blass beige bis hell fleischbräunlich, mit kürzeren Zwischenlamellen. Am Stiel schmal bis breit ; einzelne erreichen den Stiel nicht. Für die Verwandtschaftsgruppe wird beschrieben, dass sich die Lamellen beim Trocknen vom Stiel lösen und dann einen Kragen vortäuschen können.
- Stiel & Basis
Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, zylindrisch, zäh und biegsam. Spitze heller, sonst dunkelbraun bis schwarz, matt und fein filzig bis samtig behaart, zur Basis hin dichter borstig. Er sitzt ohne Myzelfilz direkt einer Nadel auf; dort können feine, gekräuselte schwarze benachbarte Nadeln verbinden.
- Fleisch
Fleisch sehr dünn, häutig, weißlich; reißt man den Hut durch, wird eine gallertige Schicht sichtbar. Frisch mit unangenehmem Geruch nach faulendem Kohl, teils auch knoblauchartig, besonders beim Zerdrücken; beim Trocknen verliert sich der Geruch.
- Sporenpulver
weiß. Sporen glatt, elliptisch bis tropfenförmig, farblos, nicht ; 6–9,5 × 3–5 µm in der skandinavischen Darstellung (gleichlautend in zwei weiteren Werken), an einer Schweizer Kollektion 5,7–8 × 2,8–4 µm. Die Huthaut ist eine dünne Ixokutis ohne Bürstenzellen.
Geruch, Stiel und Ansatzstelle zusammen prüfen
Einen Fruchtkörper mitsamt der Nadel aufnehmen, auf der er sitzt, und den Stiel mit der Lupe ansehen: Beim Nadel-Schwindling ist er fein filzig behaart. Frisch gehört ein Geruch nach faulem Kohl dazu, der beim Trocknen verschwindet. Ein glatter, glänzender Stiel oder Lamellen, die an einem Kragen um den Stiel enden, sprechen für andere Arten.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
Unterseite
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Stiel & Basis
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
Fleisch
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
Sporenpulver
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Streuzersetzer auf Nadeln. Fichtennadelstreu, seltener Tannen- und Kiefernnadeln. Streuzersetzer auf abgefallenen Nadeln, vor allem der Fichte, seltener von Tanne oder Kiefer; meist einzelnen Nadeln aufsitzend, gesellig bis rasig und oft massenhaft. Typisch für bodensaure Fichten- und Fichten-Tannenwälder sowie Fichtenforste, unter Nadelbäumen auch in Laubwaldgesellschaften. Frühsommer bis Spätherbst, vor allem in feuchten Perioden; in Baden-Württemberg April bis Anfang Dezember mit Schwerpunkt September und Oktober, planar bis hochmontan.
Streu & Pflanzenreste · Beispiele
- Fichten
- Kiefern
- Tannen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991) · Funga Nordica (2008) · Marasmiellus · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001) · Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016) · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Die Symbole stehen für Streu und Pflanzenreste als Substrat. Daraus folgt keine Partnerschaft mit lebenden Baumwurzeln; die Auswahl ist nicht vollständig.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Wächst ebenfalls auf Nadelstreu, riecht nach Knoblauch und steht als Speisepilz auf der DGfM-Positivliste. Sein Stiel ist glatt, kahl und glänzend, oben rötlich braun. Der Nadel-Schwindling ist kleiner, hat einen stark radial gefurchten Hut und einen filzig behaarten, dunklen Stiel. Weil auch er knoblauchartig riechen kann, trennt der Geruch allein nicht.
Ebenfalls häufig in Nadelstreu, aber geruchlos; der Stiel ist schwarz, glatt und rosshaarartig, und im Substrat entstehen auffällige rosshaarähnliche Stränge. Der Nadel-Schwindling hat einen fein filzigen Stiel und riecht nach faulem Kohl. Schwarze, gekräuselte Myzelstränge sind in einer Quelle auch für ihn beschrieben; Stränge allein trennen daher nicht.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991) – Nr. 277 Marasmius androsaceus
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
Auf denselben Fichtennadeln, aber kleiner (Hut 1,5–7 mm), cremefarben und mit kahlem Stiel; die Lamellen enden an einem Kragen um den Stiel. Beim Nadel-Schwindling sind sie angewachsen, der Stiel ist filzig und der Geruch kohlartig. Die Schweizer Darstellung führt diese Nadelform als Marasmius bulliardii f. acicola und nennt den Lamellenkragen als gutes Trennmerkmal. Getrocknet können sich in der Verwandtschaftsgruppe des Nadel-Schwindlings die Lamellen lösen und einen Kragen vortäuschen.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991) – Nr. 278 Marasmius bulliardii forma acicola
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
Die Lamellen bilden einen Kragen um den kahlen Stiel, und er wächst vorwiegend auf Laubblättern. Der Nadel-Schwindling sitzt auf Nadeln, hat angewachsene Lamellen, einen filzigen Stiel und riecht nach faulem Kohl.
Wächst an toten Ästchen und Zweigen statt auf Nadeln, hat einen weißen bis cremefarbenen Hut, einen kahlen Stiel und einen Lamellenkragen. Als Verwechslungsart genannt; Substrat, Stielbehaarung und Geruch trennen.
verfügbar
Stinkender Rübling
Gymnopus foetidus
Noch kein ArtporträtRiecht ebenfalls nach faulem Kohl, wächst aber an Laubholz, vor allem Buche, Eiche und Hasel, oft auf Kalk. Hut 10–30 mm, rotbraun mit hellerem Rand, Stiel 1–4 mm dick und zur Basis verjüngt; der Nadel-Schwindling ist kleiner und wächst auf Nadeln.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Fauler Kohl im Fichtenwald
Frische Fruchtkörper riechen unangenehm nach faulendem Kohl, besonders zerdrückt; manche Quellen beschreiben den Geruch auch als knoblauchartig. Beim Trocknen verschwindet er, an getrockneten Belegen hilft er daher nicht weiter.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Gallerte im dünnen Hut
Reißt man einen Hut durch, zeigt sich eine gelatinöse Schicht. Mikroskopisch ist die Huthaut eine dünne Ixokutis, deren Hyphen in einer Schleimmasse liegen; Bürstenzellen fehlen.
Quellen
Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt · E-Book © 2014, ISBN 978-3-8354-6152-9; Gattung Micromphale und Artseiten „Nadel-Stinkschwindling“ und „Gemeiner Stinkschwindling“ (Register S. 196), PDF-S. 457–459; Symbollegende PDF-S. 23 (Quadrat = „ungenießbar/Speisewert unbekannt“). Seitenbilder PDF-S. 23 und 458 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Spezialist für Nadelstreu
Die Art gilt als Zersetzer, der auf Nadeln spezialisiert ist. In Baden-Württemberg betrafen 588 von 654 Substratangaben Fichte, 10 Tanne und 8 Waldkiefer, der Rest unbestimmte Nadelbäume. Dort profitierte sie stark von der forstlichen Ausbreitung der Fichte und gilt als nicht gefährdet.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Seit 2019 eine eigene Gattung
2008 wurde die Art zu Gymnopus gestellt; 2016 bestätigten DNA-Daten diese Stellung für ihre Sektion Perforantia, und 2019 wurde für sie die Gattung Paragymnopus aufgestellt. Europäische und ostnordamerikanische Aufsammlungen unterscheiden sich in der ITS-Sequenz um 1,65 %, zu wenig für eine eigene Art; die amerikanischen wurden daher als Unterart beschrieben.
Quellen
Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026
Progress on the phylogeny of the Omphalotaceae: Gymnopus s. str., Marasmiellus s. str., Paragymnopus gen. nov. and Pusillomyces gen. nov. (2019)
J. J. S. Oliveira, R. Vargas-Isla, T. S. Cabral, D. P. Rodrigues & N. K. Ishikawa · Mycological Progress 18: 713–739 (online 15.04.2019). Abstract auf der Verlagsseite: nrITS/nrLSU-Analysen, engeres Gymnopus, eigenständiges Marasmiellus, neue Gattungen Paragymnopus und Pusillomyces. · eingesehen 17.10.2026
Index Fungorum · Paragymnopus perforans (Record 828408) und Synonyme
Index Fungorum Partnership · NameSearch: Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019, Mycol. Progr. 18(5): 731, sanktioniert (Fr.), Basionym 243226, Referee Kew Mycology (2025); Gattung Paragymnopus J.S. Oliveira (827363) mit Typus 828408; Gymnopus perforans (511562), Marasmiellus perforans (437655), Micromphale perforans (288363), Marasmius perforans (224916) und Gymnopus perforans subsp. transatlanticus (552489) mit aktuellem Namen P. perforans. Vergleich: Micromphale foetidum (288361) → Gymnopus foetidus (550462). · eingesehen 17.10.2026
MycoBank · Paragymnopus perforans (MB 828408)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA · Aktueller Name Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019; Basionym Agaricus perforans Hoffm. 1789; homotypische Synonyme u. a. Micromphale, Marasmius, Marasmiellus, Gymnopus, Heliomyces, Androsaceus perforans; Klassifikation Omphalotaceae; Datensatz als „Unchecked“ markiert. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Paragymnopus perforans
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DeutschNadel-SchwindlingNadel-Stinkschwindling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (RLZ-Checkliste; Pilze der Schweiz 3; Gerhardt; Großpilze Baden-Württembergs 3) · Abgerufen: 17.10.2026
EnglischStinking Parachute
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NiederländischSparrenstinktaailing
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischMarasme perforantCollybie perforante
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
DänischNåle-bruskhatNåle-fladhat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischBarnålsopp
SchwedischBarrbroskingBarr-broskskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FinnischKuusenneulasnahikas
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
PolnischTwardziaczek kapuściany
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischŠpička provrtaná
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
SlowenischIglični pakorenovec
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
UngarischBordásszélű fülőke
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
RussischМикромфале щербатая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Kroatisch
- Serbisch
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- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 2 |
| Feb | 1 |
| Mär | 4 |
| Apr | 8 |
| Mai | 59 |
| Jun | 104 |
| Jul | 113 |
| Aug | 158 |
| Sep | 231 |
| Okt | 194 |
| Nov | 99 |
| Dez | 10 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 70 |
| Österreich | 534 |
| Schweiz | 374 |
| Tschechien | 2 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 2 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 9 Meldungen unter CC0 1.0, 974 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 514 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 344 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 65 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 40 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 15 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 2 Datensätze
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 2 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Neue Gattung Paragymnopus für Mykolog; Porträt im üblichen Artkonzept. Abweichende Hut- und Sporenmaße getrennt ausgewiesen; die identischen Sporenwerte in Funga Nordica, GPBW und FTE gehen vermutlich auf eine gemeinsame Grundlage zurück. Widersprüche zu Cheilozystiden und Myzelsträngen offengelegt. Keine Speisewertangabe auffindbar, daher „Speisewert nicht gesichert“. Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 91 Teilsätze geprüft, 15 Befunde, im Entwurf korrigiert.
Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 3 (Nr. 310, 277, 292, Schlüssel S. 42), Funga Nordica (Marasmiellus), Großpilze Baden-Württembergs 3 (Nr. 35.4), Fungi of Temperate Europe (Schlüssel A, B, J) und Gerhardt gelesen, Zahlen an Seitenbildern geprüft; Petersen & Hughes 2016 gezielt im Volltext; Oliveira et al. 2019 nur Abstract. Nomenklatur nach Index Fungorum, MycoBank, GBIF und RLZ; Speisewert nach den drei DGfM-Listen.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Paragymnopus perforans · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
Seiten: PDF-S. 255 · S. 42 · PDF-S. 233 · PDF-S. 233 · PDF-S. 243
- Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
Seite: PDF-S. 609–610
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
Seite: PDF-S. 335–336
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 168
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Seite: PDF-S. 457–459
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
- Progress on the phylogeny of the Omphalotaceae: Gymnopus s. str., Marasmiellus s. str., Paragymnopus gen. nov. and Pusillomyces gen. nov. (2019)
- Index Fungorum · Paragymnopus perforans (Record 828408) und Synonyme
- MycoBank · Paragymnopus perforans (MB 828408)
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Paragymnopus perforans (10770347)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Gymnopus perforans (Hoffm.) Antonín & Noordel.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich