MitteleuropaDE

Nadel-Schwindling

Paragymnopus perforans

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Speisewert nicht gesichert. Verwechselbar mit dem Knoblauchschwindling, einem Speisepilz der DGfM-Positivliste; der fein filzige Stiel trennt, der Geruch allein genügt nicht.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Mit dem Knoblauchschwindling verwechselbar. Kann mit dem Knoblauchschwindling verwechselt werden, einem Speisepilz der DGfM-Positivliste, der ebenfalls auf Nadelstreu wächst und nach Knoblauch riecht. Der fein filzige Stiel des Nadel-Schwindlings trennt, beim Knoblauchschwindling ist er glatt und kahl; der Geruch allein genügt nicht.

Weder in den DGfM-Listen (Stand 01.05.2026) noch in den ausgewerteten Bestimmungswerken mit einem Speisewert geführt; Gerhardt kennzeichnet die Art mit dem Sammelsymbol „ungenießbar/Speisewert unbekannt“.

Dichter Bestand zahlreicher kleiner Fruchtkörper in Nadelstreu am Moosrand, auf Bodenhöhe fotografiert: blasse, beige bis graubräunliche, radial gerunzelte Hüte auf dünnen, dunkelbraunen Stielen, die aus der Nadelstreu wachsen.

Fund aus dem Bergland der Provinz Pordenone (Friaul-Julisch Venetien, Südalpen, Italien), nicht Mitteleuropa im engeren Sinn. Vordergrund und Bildränder unscharf, scharf ist vor allem der Mittelgrund. Nadelart (Fichte oder Tanne) nicht bestimmt. Feine Stielbehaarung, Ansatz an einzelnen Nadeln und Kohlgeruch sind im Bild nicht prüfbar. Hüte trocken-beige; feucht wären sie rosa- bis fleischbräunlicher.

Foto: Federico Del Barba · CC0 1.0 · Original

Ein kleiner, blasser Schwindling, der oft in großer Zahl auf Fichtennadelstreu erscheint. Dunkler, fein filziger Stiel und ein Geruch nach faulem Kohl kennzeichnen ihn; die Fruchtkörper sitzen meist direkt einzelnen Nadeln auf.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut 5–15, selten bis 20 mm breit, gewölbt bis flach, in der Mitte oft etwas vertieft oder ; Oberfläche radial gefurcht bis gerunzelt-. : feucht rosa- bis fleischbräunlich, beim Trocknen stark ausblassend bis beige oder weißlich.

Unterseite

entfernt stehend, blass beige bis hell fleischbräunlich, mit kürzeren Zwischenlamellen. Am Stiel schmal bis breit ; einzelne erreichen den Stiel nicht. Für die Verwandtschaftsgruppe wird beschrieben, dass sich die Lamellen beim Trocknen vom Stiel lösen und dann einen Kragen vortäuschen können.

Stiel & Basis

Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, zylindrisch, zäh und biegsam. Spitze heller, sonst dunkelbraun bis schwarz, matt und fein filzig bis samtig behaart, zur Basis hin dichter borstig. Er sitzt ohne Myzelfilz direkt einer Nadel auf; dort können feine, gekräuselte schwarze benachbarte Nadeln verbinden.

Fleisch

Fleisch sehr dünn, häutig, weißlich; reißt man den Hut durch, wird eine gallertige Schicht sichtbar. Frisch mit unangenehmem Geruch nach faulendem Kohl, teils auch knoblauchartig, besonders beim Zerdrücken; beim Trocknen verliert sich der Geruch.

Sporenpulver

weiß. Sporen glatt, elliptisch bis tropfenförmig, farblos, nicht ; 6–9,5 × 3–5 µm in der skandinavischen Darstellung (gleichlautend in zwei weiteren Werken), an einer Schweizer Kollektion 5,7–8 × 2,8–4 µm. Die Huthaut ist eine dünne Ixokutis ohne Bürstenzellen.

Geruch, Stiel und Ansatzstelle zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Einen Fruchtkörper mitsamt der Nadel aufnehmen, auf der er sitzt, und den Stiel mit der Lupe ansehen: Beim Nadel-Schwindling ist er fein filzig behaart. Frisch gehört ein Geruch nach faulem Kohl dazu, der beim Trocknen verschwindet. Ein glatter, glänzender Stiel oder Lamellen, die an einem Kragen um den Stiel enden, sprechen für andere Arten.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026

Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Streuzersetzer auf Nadeln. Fichtennadelstreu, seltener Tannen- und Kiefernnadeln. Streuzersetzer auf abgefallenen Nadeln, vor allem der Fichte, seltener von Tanne oder Kiefer; meist einzelnen Nadeln aufsitzend, gesellig bis rasig und oft massenhaft. Typisch für bodensaure Fichten- und Fichten-Tannenwälder sowie Fichtenforste, unter Nadelbäumen auch in Laubwaldgesellschaften. Frühsommer bis Spätherbst, vor allem in feuchten Perioden; in Baden-Württemberg April bis Anfang Dezember mit Schwerpunkt September und Oktober, planar bis hochmontan.

Streu & Pflanzenreste · Beispiele

  • Fichten
  • Kiefern
  • Tannen

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Knoblauchschwindling

Mycetinis scorodonius

Essbar mit Einschränkungen

Wächst ebenfalls auf Nadelstreu, riecht nach Knoblauch und steht als Speisepilz auf der DGfM-Positivliste. Sein Stiel ist glatt, kahl und glänzend, oben rötlich braun. Der Nadel-Schwindling ist kleiner, hat einen stark radial gefurchten Hut und einen filzig behaarten, dunklen Stiel. Weil auch er knoblauchartig riechen kann, trennt der Geruch allein nicht.

Rosshaar-Schwindling

Gymnopus androsaceus

Ungenießbar

Ebenfalls häufig in Nadelstreu, aber geruchlos; der Stiel ist schwarz, glatt und rosshaarartig, und im Substrat entstehen auffällige rosshaarähnliche Stränge. Der Nadel-Schwindling hat einen fein filzigen Stiel und riecht nach faulem Kohl. Schwarze, gekräuselte Myzelstränge sind in einer Quelle auch für ihn beschrieben; Stränge allein trennen daher nicht.

Nadelstreu-Käsepilzchen

Marasmius wettsteinii

Speisewert nicht gesichert

Auf denselben Fichtennadeln, aber kleiner (Hut 1,5–7 mm), cremefarben und mit kahlem Stiel; die Lamellen enden an einem Kragen um den Stiel. Beim Nadel-Schwindling sind sie angewachsen, der Stiel ist filzig und der Geruch kohlartig. Die Schweizer Darstellung führt diese Nadelform als Marasmius bulliardii f. acicola und nennt den Lamellenkragen als gutes Trennmerkmal. Getrocknet können sich in der Verwandtschaftsgruppe des Nadel-Schwindlings die Lamellen lösen und einen Kragen vortäuschen.

Kein Bild
verfügbar

Stinkender Rübling

Gymnopus foetidus

Noch kein Artporträt

Riecht ebenfalls nach faulem Kohl, wächst aber an Laubholz, vor allem Buche, Eiche und Hasel, oft auf Kalk. Hut 10–30 mm, rotbraun mit hellerem Rand, Stiel 1–4 mm dick und zur Basis verjüngt; der Nadel-Schwindling ist kleiner und wächst auf Nadeln.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Fauler Kohl im Fichtenwald

Frische Fruchtkörper riechen unangenehm nach faulendem Kohl, besonders zerdrückt; manche Quellen beschreiben den Geruch auch als knoblauchartig. Beim Trocknen verschwindet er, an getrockneten Belegen hilft er daher nicht weiter.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026

Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Gallerte im dünnen Hut

Reißt man einen Hut durch, zeigt sich eine gelatinöse Schicht. Mikroskopisch ist die Huthaut eine dünne Ixokutis, deren Hyphen in einer Schleimmasse liegen; Bürstenzellen fehlen.

Quellen

Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt · E-Book © 2014, ISBN 978-3-8354-6152-9; Gattung Micromphale und Artseiten „Nadel-Stinkschwindling“ und „Gemeiner Stinkschwindling“ (Register S. 196), PDF-S. 457–459; Symbollegende PDF-S. 23 (Quadrat = „ungenießbar/Speisewert unbekannt“). Seitenbilder PDF-S. 23 und 458 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Spezialist für Nadelstreu

Die Art gilt als Zersetzer, der auf Nadeln spezialisiert ist. In Baden-Württemberg betrafen 588 von 654 Substratangaben Fichte, 10 Tanne und 8 Waldkiefer, der Rest unbestimmte Nadelbäume. Dort profitierte sie stark von der forstlichen Ausbreitung der Fichte und gilt als nicht gefährdet.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Seit 2019 eine eigene Gattung

2008 wurde die Art zu Gymnopus gestellt; 2016 bestätigten DNA-Daten diese Stellung für ihre Sektion Perforantia, und 2019 wurde für sie die Gattung Paragymnopus aufgestellt. Europäische und ostnordamerikanische Aufsammlungen unterscheiden sich in der ITS-Sequenz um 1,65 %, zu wenig für eine eigene Art; die amerikanischen wurden daher als Unterart beschrieben.

Quellen

Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026

Progress on the phylogeny of the Omphalotaceae: Gymnopus s. str., Marasmiellus s. str., Paragymnopus gen. nov. and Pusillomyces gen. nov. (2019)
J. J. S. Oliveira, R. Vargas-Isla, T. S. Cabral, D. P. Rodrigues & N. K. Ishikawa · Mycological Progress 18: 713–739 (online 15.04.2019). Abstract auf der Verlagsseite: nrITS/nrLSU-Analysen, engeres Gymnopus, eigenständiges Marasmiellus, neue Gattungen Paragymnopus und Pusillomyces. · eingesehen 17.10.2026

Index Fungorum · Paragymnopus perforans (Record 828408) und Synonyme
Index Fungorum Partnership · NameSearch: Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019, Mycol. Progr. 18(5): 731, sanktioniert (Fr.), Basionym 243226, Referee Kew Mycology (2025); Gattung Paragymnopus J.S. Oliveira (827363) mit Typus 828408; Gymnopus perforans (511562), Marasmiellus perforans (437655), Micromphale perforans (288363), Marasmius perforans (224916) und Gymnopus perforans subsp. transatlanticus (552489) mit aktuellem Namen P. perforans. Vergleich: Micromphale foetidum (288361) → Gymnopus foetidus (550462). · eingesehen 17.10.2026

MycoBank · Paragymnopus perforans (MB 828408)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA · Aktueller Name Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019; Basionym Agaricus perforans Hoffm. 1789; homotypische Synonyme u. a. Micromphale, Marasmius, Marasmiellus, Gymnopus, Heliomyces, Androsaceus perforans; Klassifikation Omphalotaceae; Datensatz als „Unchecked“ markiert. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Paragymnopus perforans

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschNadel-SchwindlingNadel-Stinkschwindling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (RLZ-Checkliste; Pilze der Schweiz 3; Gerhardt; Großpilze Baden-Württembergs 3) · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischStinking Parachute

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischSparrenstinktaailing

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischMarasme perforantCollybie perforante

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischNåle-bruskhatNåle-fladhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischBarnålsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischBarrbroskingBarr-broskskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischKuusenneulasnahikas

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

PolnischTwardziaczek kapuściany

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischŠpička provrtaná

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischIglični pakorenovec

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischBordásszélű fülőke

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischМикромфале щербатая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
2 weitereWeniger anzeigen
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

983GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan2
Feb1
Mär4
Apr8
Mai59
Jun104
Jul113
Aug158
Sep231
Okt194
Nov99
Dez10
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland70
Österreich534
Schweiz374
Tschechien2
Polen0
Slowakei2
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 9 Meldungen unter CC0 1.0, 974 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 514 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 344 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 65 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 40 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 15 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 2 Datensätze
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ArtenFinder · 2 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Neue Gattung Paragymnopus für Mykolog; Porträt im üblichen Artkonzept. Abweichende Hut- und Sporenmaße getrennt ausgewiesen; die identischen Sporenwerte in Funga Nordica, GPBW und FTE gehen vermutlich auf eine gemeinsame Grundlage zurück. Widersprüche zu Cheilozystiden und Myzelsträngen offengelegt. Keine Speisewertangabe auffindbar, daher „Speisewert nicht gesichert“. Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 91 Teilsätze geprüft, 15 Befunde, im Entwurf korrigiert.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 3 (Nr. 310, 277, 292, Schlüssel S. 42), Funga Nordica (Marasmiellus), Großpilze Baden-Württembergs 3 (Nr. 35.4), Fungi of Temperate Europe (Schlüssel A, B, J) und Gerhardt gelesen, Zahlen an Seitenbildern geprüft; Petersen & Hughes 2016 gezielt im Volltext; Oliveira et al. 2019 nur Abstract. Nomenklatur nach Index Fungorum, MycoBank, GBIF und RLZ; Speisewert nach den drei DGfM-Listen.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986. · eingesehen 17.10.2026

Funga Nordica (2008) · Marasmiellus
M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft · Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
R. H. Petersen & K. W. Hughes · MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 168 (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Paragymnopus perforans · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1 (1991)

    Seiten: PDF-S. 255 · S. 42 · PDF-S. 233 · PDF-S. 233 · PDF-S. 243

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Vergleichspassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 310 Micromphale perforans (Hoffm.: Fr.) Sing., „Nadel-Stinkschwindling“, gedruckte S. 256, PDF-S. 255: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Abgrenzung zu Marasmius androsaceus Nr. 277 und M. bulliardii Nr. 278), Fundangabe Sörenberg/LU 13.08.1986; PDF-S. 41: Schlüsselpunkt 6* – Geruch unangenehm kohl- bis knoblauchartig, Hut rotbraun, rasig auf Fichtennadelstreu → Micromphale perforans Nr. 310; Gegenpunkt 7 mit Micromphale foetidum Nr. 309 (gesellig auf morschem Holz); Nr. 277 Marasmius androsaceus, „Rosshaarschwindling“, gedruckte S. 234, PDF-S. 233: Fleisch ohne Geruch, Stiel schwarz, glatt, rosshaarähnlich, rosshaarähnliche Rhizoiden; Bemerkung zur Verwechslung mit Micromphale perforans Nr. 310. Im Seitenbild geprüft; Nr. 278 Marasmius bulliardii Quél. forma acicola (Lund.) Noordel. (= Marasmius wettsteinii Sacc. & Sydow, „falsch angewandter Name“), „Nadelstreu-Käsepilzchen“, gedruckte S. 234, PDF-S. 233: auf Fichtennadeln; Hut 2,5–6(10) mm, weißlich-cremefarben, Nabel dunkelbraun; Lamellen durch ein kragenartiges Kollar vom Stiel getrennt; Stiel glatt, glänzend. Diese Form ist die in Nr. 310 als „M. bulliardii (Nr. 278)“ genannte Vergleichsart. Im Review am 302-ppi-Scan geprüft; Nr. 292 Marasmius scorodonius, „Küchen-Schwindling oder Knoblauchpilz“, gedruckte S. 244, PDF-S. 243: Stiel glatt, kahl, seidenglänzend; Bemerkung: Verwechslung mit der häufigen, nach Knoblauch riechenden, auf Nadelstreu wachsenden Micromphale perforans, die kleiner ist, einen stark radial-furchig gerieften Hut hat, schwach knoblauchartig riecht und sich mikroskopisch deutlich unterscheidet. Im Seitenbild geprüft

  2. Funga Nordica (2008) · Marasmiellus

    Seite: PDF-S. 609–610

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Gattungsseite und Schlüssel gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Kapitel Marasmiellus (gedruckte S. 302–305; Schlüsselpunkte 2–3 auf gedruckter S. 303 laut paralleler Textlage der Ausgabe 2008), bereitgestellte Funga Nordica.pdf, PDF-S. 609–610: Gattungsbeschreibung; Punkt 3 M. perforans (Hut 5–15(–20) mm, Lamellen schmal angewachsen, L = 13–19, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, Cheilozystiden fehlend, Ixokutis ohne Rameales-Struktur, auf Picea-Nadeln, selten Pinus) und Gegenpunkt M. foetidus. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 610 geprüft

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)

    Seite: PDF-S. 335–336

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Bearbeiter der Gattung nicht geprüft

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 35.4 Marasmiellus perforans, „Nadelschwindling“, gedruckte S. 334–335, PDF-S. 335–336: Morphologie, Ökologie, Substrate (Abies 10, Picea 588, Pinus sylvestris 8, indet. Nadelbaum 48), Phänologie mit Monatswerten, Höhenverbreitung, Bestand. Dazu Gattungsbemerkung Micromphale, gedruckte S. 198, PDF-S. 199. Zahlen im Seitenbild PDF-S. 335 geprüft

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 168

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: (PDF-S. 169): Schlüssel J, Punkte 9–10 Paragymnopus perforans (Hut 4–10(–15) mm, Stiel 0,5–1 mm, filzig, Sp 6–9,5 × 3–5 µm, in großen Gruppen auf Nadelstreu); S. 169 (PDF 170): Punkt 12 Gymnopus foetidus; S. 171 (PDF 172): Punkt 31 Gymnopus androsaceus; S. 172 (PDF 173): Punkt 46 (auf Picea-Nadeln, Geruch nach altem Spüllappen oder faulem Kohl); S. 159 (PDF 160): Schlüssel A (Marasmius rotula, M. wettsteinii, M. bulliardii mit Kollar) und B (Mycetinis scorodonius); S. 15 (PDF 16): Nadelzersetzer als Beispiel. Seitenbilder PDF-S. 169 und 173 geprüft

  5. Der große BLV Pilzführer für unterwegs

    Seite: PDF-S. 457–459

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Monografie · Artpassagen gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: E-Book © 2014, ISBN 978-3-8354-6152-9; Gattung Micromphale und Artseiten „Nadel-Stinkschwindling“ und „Gemeiner Stinkschwindling“ (Register S. 196), PDF-S. 457–459; Symbollegende PDF-S. 23 (Quadrat = „ungenießbar/Speisewert unbekannt“). Seitenbilder PDF-S. 23 und 458 geprüft

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Micromphale sect. Perforantia (Agaricales, Basidiomycetes); Expansion and phylogenetic placement (2016)
    Bibliografie

    R. H. Petersen & K. W. Hughes

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen (CC BY 4.0) · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: MycoKeys 18: 1–122. Abstract; Abschnitt Taxonomic characters (Lamellen bei sect. Perforantia beim Trocknen scheinbar kollariat); Key to covered taxa; Artbeschreibung Gymnopus perforans (europäisches Material, Neotypus Schweden): Diagnose, Pileus 5–13(–20) mm, Stiel 15–40 × 0,5–1 mm, Rhizomorphen, Geruch, Habitat and phenology, Basidiosporen (5,5–)6,5–8,5(–9,5) × (3,5–)4–5 µm, Cheilozystiden, Commentary (1,65 % ITS-Abstand zu ostnordamerikanischen Funden); Diagnose subsp. transatlanticus

  2. Progress on the phylogeny of the Omphalotaceae: Gymnopus s. str., Marasmiellus s. str., Paragymnopus gen. nov. and Pusillomyces gen. nov. (2019)
    Bibliografie

    J. J. S. Oliveira, R. Vargas-Isla, T. S. Cabral, D. P. Rodrigues & N. K. Ishikawa

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 18: 713–739 (online 15.04.2019). Abstract auf der Verlagsseite: nrITS/nrLSU-Analysen, engeres Gymnopus, eigenständiges Marasmiellus, neue Gattungen Paragymnopus und Pusillomyces

  3. Index Fungorum · Paragymnopus perforans (Record 828408) und Synonyme
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Webservice gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: NameSearch: Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019, Mycol. Progr. 18(5): 731, sanktioniert (Fr.), Basionym 243226, Referee Kew Mycology (2025); Gattung Paragymnopus J.S. Oliveira (827363) mit Typus 828408; Gymnopus perforans (511562), Marasmiellus perforans (437655), Micromphale perforans (288363), Marasmius perforans (224916) und Gymnopus perforans subsp. transatlanticus (552489) mit aktuellem Namen P. perforans. Vergleich: Micromphale foetidum (288361) → Gymnopus foetidus (550462)

  4. MycoBank · Paragymnopus perforans (MB 828408)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Aktueller Name Paragymnopus perforans (Hoffm.) J.S. Oliveira 2019; Basionym Agaricus perforans Hoffm. 1789; homotypische Synonyme u. a. Micromphale, Marasmius, Marasmiellus, Gymnopus, Heliomyces, Androsaceus perforans; Klassifikation Omphalotaceae; Datensatz als „Unchecked“ markiert

  5. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026), 13 Seiten: Mycetinis scorodonius („Mousseron, Echter Knoblauchschwindling“) gelistet; keine Einträge zu perforans, Paragymnopus, Micromphale, Marasmiellus

  6. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 9 Seiten: Gattung Gymnopus nur mit G. fusipes; keine Einträge zu perforans, Paragymnopus, Micromphale, Marasmiellus

  7. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 3 Seiten: Gattung Gymnopus nur mit G. dryophilus; keine Einträge zu perforans, Paragymnopus, Micromphale, Marasmiellus

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Paragymnopus perforans (10770347)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: API species/10770347 (akzeptiert, Omphalotaceae; 15 Synonyme laut Faktenpaket) und vernacularNames für 10770347 und 5243764 (Gymnopus perforans); Vorkommensfacetten 2015–2025 (983 Meldungen, Abruf 17.10.2026)

  2. Checkliste der Pilze Deutschlands · Gymnopus perforans (Hoffm.) Antonín & Noordel.
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 09fab924-dbfa-4f5c-8ec0-c022a1f2cbe8 (Checkliste 155, Gymnopus perforans (Hoffm.) Antonín & Noordel., akzeptiert). Deutscher Name „Nadel-Schwindling“ im lokalen Mykolog-Registerabzug; derselbe Name in der DGfM-Taxonliste über GBIF (Schlüssel 5243764, Quelltaxon 119281349). Vergleich: Gymnopus foetidus (f8b42023-abee-4df1-ab6a-ca0036001673), Marasmius wettsteinii (62e3b787-26bf-4345-a0f5-b22206fb69e2; DGfM-Name „Käsepilzchen“)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Federico Del Barba via iNaturalist, CC0 1.0 (gemeinfrei; Namensnennung freiwillig) · CC0 1.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Lamellen und Stielspitze
    Foto: rainerburkard via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 1607 × 1205 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Hüte und Lamellen in Fichtenstreu
    Foto: Jason Grant via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandParagymnopus perforans im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Art im üblichen Sinn (europäische Nadelstreu-Sippe, in Petersen & Hughes 2016 = Gymnopus perforans mit schwedischem Neotypus). Basionym Agaricus perforans Hoffm. 1789, sanktioniert durch Fries. Kombinationen u. a. Micromphale perforans (Gray 1821), Marasmius perforans (Fries 1838), Marasmiellus perforans (Antonín, Halling & Noordeloos 1997), Gymnopus perforans (Antonín & Noordeloos 2008; Sektion Perforantia nach Petersen & Hughes 2016) und Paragymnopus perforans (Oliveira et al. 2019, Typusart nach Index Fungorum). Die ostnordamerikanische Sippe (subsp. transatlanticus, 1,65 % ITS-Abstand) wird von Index Fungorum und GBIF unter P. perforans geführt; für Mitteleuropa ist die Nominatsippe gemeint. Die deutsche Checkliste (RLZ) führt die Art als Gymnopus perforans; GBIF verknüpft diesen Schlüssel (5243764) mit 10770347. Gattungsdiagnose von Paragymnopus nicht selbst gelesen (nur Abstract). Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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