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Wabenporling

Neofavolus alveolaris

SpeisewertUngenießbar

Nach ÖMG ungenießbar (zäh). Orangegelber Hut und Laubholz genügen nicht – Porenform, Stielstellung und Hutschuppen zusammen prüfen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Porenbild statt Hutfarbe. Orangegelber Hut und Laubholz genügen nicht; Porenform und -größe, Stielstellung und Hutschuppen zusammen prüfen. Kein Speisepilz im Sinne der DGfM-Positivliste.

In keiner der DGfM-Listen (Stand 01.05.2026) und keiner VAPKO-Liste geführt; die ÖMG nennt die Art ungenießbar (zäh). Die gelesenen Bestimmungswerke machen keine Speisewertangabe; Gerhardt verwendet das Sammelsymbol „ungenießbar/Speisewert unbekannt“.

Einzelner Fruchtkörper von oben auf einem liegenden, flechtenbewachsenen Laubholzast: nierenförmiger, orange- bis rostfarbener Hut mit dicht angedrückten, radial angeordneten Schüppchen auf hellerem Grund und eingedellter Mitte; ringsum Zweige, Laubstreu und Moos. Cressier (Kanton Neuenburg, Schweiz), 24. März 2024.

Aufnahme vom 24. März, vor der im Porträt genannten Hauptzeit (April–Mai); ob der Fruchtkörper frisch ist oder überwintert hat, ist nicht vermerkt. Unterseite und Stiel sind nicht zu sehen (Poren in Bild 2, Seitenansicht desselben Fruchtkörpers in Bild 3). Baumart des Astes nicht angegeben. Smartphone-Aufnahme mit deutlicher Nachschärfung. Bestimmung nach Fotos: Der Beobachter selbst bestimmte nur die Familie, vier weitere Nutzer die Art.

Foto: Jason Grant · CC BY 4.0 · Original

Ein kleiner, kurz und meist seitlich gestielter Porling mit lebhaft orangegelbem, angedrückt schuppigem Hut. Auffälligstes Merkmal sind die großen, radial gestreckten Wabenporen der Unterseite; die Art wächst an totem Laubholz, besonders an Esche.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut halbkreis- bis nierenförmig oder rundlich, seitlich oft etwas eingedellt, 20–80 mm breit (nach GPBW ausnahmsweise bis 12 cm), Mitte flach vertieft bis . Oberfläche angedrückt schuppig, jung lebhaft orangegelb bis orange-roströtlich mit etwas dunkleren Schüppchen, später verkahlend und ausblassend; an schattig-feuchten Stellen auch gelbweißlich. Rand lange eingerollt, dann wellig, scharf und etwas ausgefranst.

Unterseite

Keine . Die Fruchtschicht besteht aus großen, eckigen, radial gestreckten , die an Bienenwaben erinnern; nach PdS 1–5 mm lang und 1–1,5 (2) mm breit, zum Hutrand hin kleiner. Cremefarben bis blassgelb, oft etwas am Stiel herablaufend; bis 5 mm lang.

Stiel & Basis

Kurz, seitlich bis exzentrisch, nach GPBW auch zentral; nach PdS 5–20 × 3–10 mm, zylindrisch, glatt, weißlich bis cremefarben, voll. Gelegentlich fast fehlend, dann sitzt der Hut seitlich am Holz.

Fleisch

Fleisch weißlich bis cremefarben, im Hut etwa 2–3 mm dick, frisch relativ weich bis elastisch; nach GPBW zähfleischig. Geruch nach PdS schwach, nach Gerhardt fehlend. Erreger einer .

Sporenpulver

weiß. Sporen glatt, farblos, elliptisch-zylindrisch, teils schwach gebogen; nach Pilze der Schweiz 7,5–12 × 3–4 µm. Andere Quellen geben teils größere Maße an.

Wabenporen und seitlicher Stiel

Hinweis zur Beobachtung

Die Unterseite schräg von unten mit Maßstab fotografieren: Die eckigen Poren sind radial gestreckt und mehrere Millimeter lang, zum Hutrand hin kleiner. Dazu den kurzen Stiel und den Ast mit Baumart festhalten. Der Weitlöcherige Porling hat einen meist zentralen Stiel, einen borstig-fransigen Hutrand und kleinere Poren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 328, PDF-S. 327: Nr. 419 Polyporus mori Pollini: Fr. (= Polyporus alveolarius, = Favolus europaeus), „Bienenwabenporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, untersuchter Fund. Gedruckte S. 324, PDF-S. 323: Nr. 414 Polyporus arcularius mit Bemerkung zu P. mori. Gedruckte S. 326, PDF-S. 325: Nr. 416 Polyporus brumalis mit Bemerkung zu P. arcularius und P. mori. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 601–602, PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 586–587, PDF-S. 587–588: Key A – polypores with a stem, Punkte 31–38: Neofavolus alveolaris (Stiel ± seitlich; Hut gelblich braun bis bräunlich orange; Poren eckig bis gestreckt, 1–2/mm quer gemessen; Sporen 10–13 (–14,5) × 4–5 µm, Q ca. 2,6; mit Skeletthyphen; auf Laubholz; selten (S)) gegenüber Lentinus arcularius (Stiel ± zentral; Hut lehmfarben bis graubraun; Sporen 7–9 × 2,5–3 µm), Polyporus tuberaster und Cerioporus squamosus (Punkt 34–35: sehr große, 1–3 mm weite Poren, grob schuppiger Hut). Gedruckte S. 18, PDF-S. 19: Kürzel (S) = südliche Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 – choroš voštinovitý · Myko atlas
Karel Tejkal (Text), Česká mykologická společnost · Synonyma; Popis (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Fleisch, Sporenpulver, Sporen); Výskyt (Häufigkeit, Monate, Substrate, Lage); Možná záměna (P. arcularius, P. tuberaster). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzer · Weißfäule. Tote Laubholzäste, besonders Esche. Saprobiont an totem Laubholz: an liegenden Ästen und Stämmen, auch an toten Ästen lebender Bäume, oft mehrere Meter über dem Boden. In Baden-Württemberg vor allem an Esche, daneben u. a. an Buche, Pappel, Walnuss, Hasel und Ulme. Schwerpunkt in Auen- und Eschenwäldern sowie feuchten Hainbuchen-Eichenwäldern warmer, tiefer Lagen, daneben an Baumreihen, in Parks und Gärten. Hauptzeit im späten Frühjahr (PdS und Gerhardt: April–Mai); nach GPBW Ende April bis September, nach sommerlicher Trockenheit mit einem zweiten Schub Ende August und September, alte Fruchtkörper teils bis in den Winter.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Eschen
  • Walnussbäume
  • Laubholz

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: April bis Juni und August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitlöcheriger Porling

Lentinus arcularius

Speisewert nicht gesichert

Ebenfalls im Frühjahr an totem Laubholz und mit länglichen, wabenartigen Poren, die aber kleiner bleiben (nach PdS 1–2 (2,5) mm lang und 0,5–1 mm breit). Hut gelb- bis ockerbraun mit borstig-fransigem Rand, Stiel meist zentral; im Hutquerschnitt über den Röhren eine dichte Lederschicht. Der Schweizer Schlüssel verweist bei wabenartigen Poren mit seitlichem Stiel und schuppigem Hut ausdrücklich auf den Wabenporling.

Sklerotien-Stielporling

Polyporus tuberaster

Essbar mit Einschränkungen

Blasser, mit spitz zulaufenden dunkelbraunen Schüppchen auf gelbbraunem Grund und meist gut entwickeltem, eher zentralem Stiel; oft aus vergrabenem Holz oder einem Sklerotium. Seine Poren sind rundlich bis etwas länglich-eckig statt wabenartig gestreckt, nach FTE aber ebenfalls groß (1–3 mm weit); die Porengröße allein trennt daher nicht. Beim Wabenporling sind Hut lebhaft orangegelb, Stiel kurz und seitlich, Poren stark radial gestreckt.

Schuppiger Porling

Cerioporus squamosus

Essbar · gegart

Ähnlicher Bau mit seitlichem Stiel, schuppigem Hut und großen Poren, aber viel größer (nach PdS 100–500 mm) und dickfleischig, mit großen dunkelbraunen Schuppen und schwärzlich-filziger Stielbasis. Gerhardt vergleicht den Wabenporling mit einem winzigen Schuppigen Porling; er sei aber geruchlos und an den besonders großen Poren kenntlich.

Winter-Stielporling

Polyporus brumalis

Ungenießbar

Kleiner gestielter Porling an Laubholzästen, vor allem im Winterhalbjahr, mit gelb- bis dunkelbraunem Hut, zentralem bis exzentrischem Stiel und rundlichen bis länglichen Poren (nach Pilze der Schweiz (1) 2–3 je Millimeter); im Hutquerschnitt mit Lederschicht. Wabenartig gestreckte Poren von mehreren Millimetern Länge passen nicht zu ihm.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Waben statt feiner Poren

Im GPBW-Schlüssel der Gattung Polyporus führt unter den hellstieligen Arten die Porenlänge von 2–5 mm (gegenüber unter 1 mm) zum Wabenporling. Der Weitlöcherige Porling hat ebenfalls wabenartige, aber kleinere Poren und im Hutquerschnitt über den Röhren eine dichte Lederschicht, die dem Wabenporling fehlt.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 601–602, PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 328, PDF-S. 327: Nr. 419 Polyporus mori Pollini: Fr. (= Polyporus alveolarius, = Favolus europaeus), „Bienenwabenporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, untersuchter Fund. Gedruckte S. 324, PDF-S. 323: Nr. 414 Polyporus arcularius mit Bemerkung zu P. mori. Gedruckte S. 326, PDF-S. 325: Nr. 416 Polyporus brumalis mit Bemerkung zu P. arcularius und P. mori. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Register-S. 502 (E-Book-PDF-S. 1200): „Bienenwaben-Porling“, Polyporus mori (Pollini): Fr., Syn. P. alveolarius, Favolus europaeus – Merkmale, Vorkommen, Anmerkung, Verwechslung. Speisewertsymbol nach Legende „Abkürzungen und Symbole im Text“ (PDF-S. 23): „ungenießbar/Speisewert unbekannt“. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Eschenpilz der Auen

In Baden-Württemberg wächst der Wabenporling hauptsächlich an Esche; der GPBW-Text nennt rund drei Viertel der Funde, die Substratliste 42 von 62. Er gilt als wärmeliebend und hat seine Schwerpunkte in Flussauen und warmen Beckenlagen; Baumreihen, Parks und Gärten dienen als Ersatzstandorte.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 601–602, PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 328, PDF-S. 327: Nr. 419 Polyporus mori Pollini: Fr. (= Polyporus alveolarius, = Favolus europaeus), „Bienenwabenporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, untersuchter Fund. Gedruckte S. 324, PDF-S. 323: Nr. 414 Polyporus arcularius mit Bemerkung zu P. mori. Gedruckte S. 326, PDF-S. 325: Nr. 416 Polyporus brumalis mit Bemerkung zu P. arcularius und P. mori. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Register-S. 502 (E-Book-PDF-S. 1200): „Bienenwaben-Porling“, Polyporus mori (Pollini): Fr., Syn. P. alveolarius, Favolus europaeus – Merkmale, Vorkommen, Anmerkung, Verwechslung. Speisewertsymbol nach Legende „Abkürzungen und Symbole im Text“ (PDF-S. 23): „ungenießbar/Speisewert unbekannt“. · eingesehen 18.10.2026

Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 – choroš voštinovitý · Myko atlas
Karel Tejkal (Text), Česká mykologická společnost · Synonyma; Popis (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Fleisch, Sporenpulver, Sporen); Výskyt (Häufigkeit, Monate, Substrate, Lage); Možná záměna (P. arcularius, P. tuberaster). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Früher sehr selten, heute ungefährdet

In Südwestdeutschland galt die Art früher als sehr selten; seit 1975 werden Nachweise auffallend häufiger. Die Rote Liste Deutschlands von 2016 stuft sie als ungefährdet und mäßig häufig ein, mit deutlicher Zunahme im kurzfristigen Trend.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 601–602, PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artsteckbrief Polyporus mori
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz · Artsteckbrief: Polyporus mori (Pollini) Fr.; Name in der vorherigen Roten Liste P. alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer; deutscher Name „Wabenporling“; Kategorie ungefährdet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend Daten ungenügend; kurzfristiger Trend deutliche Zunahme. Dazu Checklisten-API-Datensatz 6470bff8-6ca3-4c9e-a2b3-9ee86c6ae2bd (Checkliste 155, akzeptiert, Quelle Dämmrich et al. 2016). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eigene Gattung seit 2012

Sequenzdaten trennten die seitlich gestielten Porlinge um diese Art 2012/2013 von Polyporus ab. Neofavolus mit N. alveolaris als Typusart ist durch eine Huthaut aus verklebten, farblosen bis braunen Hyphen gekennzeichnet; Favolus-Arten haben stattdessen radial gestreifte Hüte ohne solche Haut.

Quellen

Taxonomic study of Favolus and Neofavolus gen. nov. segregated from Polyporus (Basidiomycota, Polyporales)
K. Sotome, Y. Akagi, S. S. Lee, N. K. Ishikawa & T. Hattori · Fungal Diversity 58: 245–266 (online 2012, Heft 2013). Abstract auf der Verlagsseite (zweite Lesung 18.10.2026 erneut gelesen; online 07.11.2012, Heft Januar 2013): nrLSU- und ITS-Analysen teilen die „group Favolus“ von Polyporus in zwei Kladen mit seitlich gestielten Fruchtkörpern; Neofavolus gen. nov., Typus N. alveolaris, für die Klade mit hyaliner bis brauner Cutis aus verklebten generativen Hyphen; Favolus für Arten mit radial gestreiftem Hut ohne deutliche Cutis. · eingesehen 18.10.2026

Index Fungorum / Species Fungorum · Neofavolus alveolaris (Record 801928) und verbundene Namen
Index Fungorum Partnership · Royal Botanic Gardens, Kew · Webservice NameSearch: 801928 N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Fungal Diversity 58: 250 (2012) [2013], legitim, aktueller Name (Taxonomic referee Kew Mycology 2018), Kommentar zur nicht vergebenen MycoBank-Nummer; 551613 (Index Fungorum 313: 1, 2016) als Isonym; 304136 Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 → N. alveolaris; 445721 Polyporus mori (Pollini) Fr. 1821 ohne aktuellen Namen; 225936 Favolus europaeus Fr. 1838 als eigener aktueller Name (Kew Mycology 2025). Species Fungorum SynSpecies 801928: Synonymie mit Merulius alveolaris DC. als Basionym, ohne P. mori und F. europaeus. · eingesehen 18.10.2026

MycoBank · Neofavolus alveolaris (MB 801928; aktueller Name MB 551613)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association · Namensseite (im Browser geladen): MB 801928 ungültig (Art. 42.1, Melbourne; Nummer im Protolog nicht vergeben); aktueller Name N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Index Fungorum 313: 1 (2016) [MB 551613]; Basionym Merulius alveolaris DC. (1815); homotypische Synonyme u. a. Favolus europaeus Fr. und Polyporus alveolaris; heterotypische u. a. Hexagonia mori Pollini und Polyporus mori (Pollini) Fr.; Typus aus Frankreich. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Neofavolus alveolaris

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschWabenporlingBienenwabenporlingWaben-Stielporling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischHexagonal-pored polyporeDiamond polypore

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

FranzösischPolypore alvéoléPolypore du mûrierEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

PolnischŻagiewka wielkopora

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

TschechischChoroš voštinovitý

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

SlowenischSatjasta novostrnjenka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

UngarischSugaras likacsosgomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

RussischТрутовик ячеистый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

Chinesisch桑多孔菌大孔多孔菌

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

Japanischハチノスタケ

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

In der Quelle geführt als Neofavolus alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt..

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
5 weitereWeniger anzeigen
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Kroatisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

623GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan12
Feb16
Mär15
Apr78
Mai108
Jun100
Jul49
Aug63
Sep74
Okt60
Nov28
Dez20
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland86
Österreich261
Schweiz255
Tschechien0
Polen12
Slowakei4
Ungarn1
Slowenien3
Liechtenstein1
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 8 Meldungen unter CC0 1.0, 615 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 247 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 239 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 76 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 41 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 11 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 5 Datensätze
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ArtenFinder · 3 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 15 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt unter Neofavolus alveolaris mit den Namen der deutschen Checkliste (Polyporus mori) als Synonym. Abweichende Poren-, Hut- und Sporenmaße, die Konsistenzangabe und die Schnallenfrage als Quellenkonflikte offengelegt; keine künstlichen Gesamtspannen. Speisewert mangels Einstufung durch DGfM und VAPKO als nicht gesichert geführt; die ÖMG nennt die Art ungenießbar (Betreiberfrage). Keine menschliche Endredaktion. Maschinelle Zweitlesung (18.10.2026): Bibliotheksbelege auf die tatsächlich geprüften hochauflösenden Scan-Dateien umgestellt; Porenvergleich mit P. tuberaster und C. squamosus an FTE bzw. das bestehende Porträt angepasst; Bestandsänderung für polyporus-tuberaster vorgeschlagen.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 2 (Nr. 419 sowie Bemerkungen zu Nr. 414 und 416, Schlüssel S. 40–41) und GPBW 1 (Gattung Polyporus, Art 2.1) am hochauflösenden Scan geprüft; Schlüssel Fungi of Temperate Europe (digital), Gerhardt (E-Book) und Myko atlas gelesen; Sotome et al. nur als Abstract. Nomenklatur in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank und GBIF abgeglichen; Speisewert gegen drei DGfM-Listen, Gefährdung gegen den Rote-Liste-Steckbrief 2016. Zweite Lesung 18.10.2026 (anderer Agent): PdS 2, GPBW 1 (Seitenbilder der Vollausgaben), FTE, Gerhardt (Seitenbild mit Speisewertsymbol), Myko atlas, Sotome-Abstract, Index Fungorum, GBIF, RLZ, DGfM-, VAPKO- und ÖMG-Listen erneut geöffnet.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 328, PDF-S. 327: Nr. 419 Polyporus mori Pollini: Fr. (= Polyporus alveolarius, = Favolus europaeus), „Bienenwabenporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, untersuchter Fund. Gedruckte S. 324, PDF-S. 323: Nr. 414 Polyporus arcularius mit Bemerkung zu P. mori. Gedruckte S. 326, PDF-S. 325: Nr. 416 Polyporus brumalis mit Bemerkung zu P. arcularius und P. mori. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 601–602, PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 586–587, PDF-S. 587–588: Key A – polypores with a stem, Punkte 31–38: Neofavolus alveolaris (Stiel ± seitlich; Hut gelblich braun bis bräunlich orange; Poren eckig bis gestreckt, 1–2/mm quer gemessen; Sporen 10–13 (–14,5) × 4–5 µm, Q ca. 2,6; mit Skeletthyphen; auf Laubholz; selten (S)) gegenüber Lentinus arcularius (Stiel ± zentral; Hut lehmfarben bis graubraun; Sporen 7–9 × 2,5–3 µm), Polyporus tuberaster und Cerioporus squamosus (Punkt 34–35: sehr große, 1–3 mm weite Poren, grob schuppiger Hut). Gedruckte S. 18, PDF-S. 19: Kürzel (S) = südliche Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Index Fungorum / Species Fungorum · Neofavolus alveolaris (Record 801928) und verbundene Namen
Index Fungorum Partnership · Royal Botanic Gardens, Kew · Webservice NameSearch: 801928 N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Fungal Diversity 58: 250 (2012) [2013], legitim, aktueller Name (Taxonomic referee Kew Mycology 2018), Kommentar zur nicht vergebenen MycoBank-Nummer; 551613 (Index Fungorum 313: 1, 2016) als Isonym; 304136 Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 → N. alveolaris; 445721 Polyporus mori (Pollini) Fr. 1821 ohne aktuellen Namen; 225936 Favolus europaeus Fr. 1838 als eigener aktueller Name (Kew Mycology 2025). Species Fungorum SynSpecies 801928: Synonymie mit Merulius alveolaris DC. als Basionym, ohne P. mori und F. europaeus. · eingesehen 18.10.2026

MycoBank · Neofavolus alveolaris (MB 801928; aktueller Name MB 551613)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association · Namensseite (im Browser geladen): MB 801928 ungültig (Art. 42.1, Melbourne; Nummer im Protolog nicht vergeben); aktueller Name N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Index Fungorum 313: 1 (2016) [MB 551613]; Basionym Merulius alveolaris DC. (1815); homotypische Synonyme u. a. Favolus europaeus Fr. und Polyporus alveolaris; heterotypische u. a. Hexagonia mori Pollini und Polyporus mori (Pollini) Fr.; Typus aus Frankreich. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Neofavolus alveolaris (ÖMG); Polyporus mori (Gerhardt); nicht gelistet bei DGfM und VAPKO · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: S. 328 · S. 40–41

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 327: Nr. 419 Polyporus mori Pollini: Fr. (= Polyporus alveolarius, = Favolus europaeus), „Bienenwabenporling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, untersuchter Fund. Gedruckte S. 324, PDF-S. 323: Nr. 414 Polyporus arcularius mit Bemerkung zu P. mori. Gedruckte S. 326, PDF-S. 325: Nr. 416 Polyporus brumalis mit Bemerkung zu P. arcularius und P. mori; PDF-S. 39–40: Fruchtschicht poroid, 2* Einzel-FK in Hut und Stiel gegliedert → 3 Hut seitlich bis exzentrisch angewachsen → 4* an Laubholz → 5 P. squamosus (FK 100–500 mm, dickfleischig, große dunkelbraune Schuppen, schwärzlich-filzige Stielbasis, Poren rundlich) / 5* P. mori (FK 20–80 mm, dünnfleischig, kleine hellbräunliche anliegende Schüppchen, Stiel kurz, dünn, Poren bienenwabenartig); 3* Hut ± zentral → … 10 P. arcularius (Poren polygonal gestreckt, bienenwabenartig, 0,5–1 pro mm; „wenn seitlich gestielt und schuppig siehe Nr. 419“) / 11 P. tuberaster (spitz zulaufende dunkelbraune Schüppchen auf gelbbraunem Grund, 0,5–1 Poren pro mm, gerne an Quercus)

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)

    Seite: S. 601–602

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Gattungs- und Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 600–601: Gattung Polyporus (Gattungsbeschreibung, Gruppen- und Artenschlüssel; Punkt 8: Poren 2–5 mm lang → P. alveolaris; 9: 1–3 Poren pro mm → P. arcularius; 10: 3–4 Poren pro mm, Stiel ± glatt → P. brumalis). Gedruckte S. 602–604, PDF-S. 601–603: 2.1 Polyporus alveolaris (DC.: Fr.) Bondarzew & Singer, „Wabenporling“, Synonyme P. mori und Favolus europaeus – Morphologie, Ökologie, Substratliste, Phänologie mit Monatstabelle, Verbreitung, Höhenstufen, Erstnachweise, Bestand und Gefährdung, allgemeine Verbreitung

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 586–587

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 587–588: Key A – polypores with a stem, Punkte 31–38: Neofavolus alveolaris (Stiel ± seitlich; Hut gelblich braun bis bräunlich orange; Poren eckig bis gestreckt, 1–2/mm quer gemessen; Sporen 10–13 (–14,5) × 4–5 µm, Q ca. 2,6; mit Skeletthyphen; auf Laubholz; selten (S)) gegenüber Lentinus arcularius (Stiel ± zentral; Hut lehmfarben bis graubraun; Sporen 7–9 × 2,5–3 µm), Polyporus tuberaster und Cerioporus squamosus (Punkt 34–35: sehr große, 1–3 mm weite Poren, grob schuppiger Hut). Gedruckte S. 18, PDF-S. 19: Kürzel (S) = südliche Verbreitung

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1200

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Feldführer · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Register-S. 502 (E-Book-PDF-S. 1200): „Bienenwaben-Porling“, Polyporus mori (Pollini): Fr., Syn. P. alveolarius, Favolus europaeus – Merkmale, Vorkommen, Anmerkung, Verwechslung. Speisewertsymbol nach Legende „Abkürzungen und Symbole im Text“ (PDF-S. 23): „ungenießbar/Speisewert unbekannt“

  5. Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 – choroš voštinovitý · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal (Text), Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Synonyma; Popis (Hut, Röhren und Poren, Stiel, Fleisch, Sporenpulver, Sporen); Výskyt (Häufigkeit, Monate, Substrate, Lage); Možná záměna (P. arcularius, P. tuberaster)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen10 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Taxonomic study of Favolus and Neofavolus gen. nov. segregated from Polyporus (Basidiomycota, Polyporales)
    Bibliografie

    K. Sotome, Y. Akagi, S. S. Lee, N. K. Ishikawa & T. Hattori

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Fungal Diversity 58: 245–266 (online 2012, Heft 2013). Abstract auf der Verlagsseite (zweite Lesung 18.10.2026 erneut gelesen; online 07.11.2012, Heft Januar 2013): nrLSU- und ITS-Analysen teilen die „group Favolus“ von Polyporus in zwei Kladen mit seitlich gestielten Fruchtkörpern; Neofavolus gen. nov., Typus N. alveolaris, für die Klade mit hyaliner bis brauner Cutis aus verklebten generativen Hyphen; Favolus für Arten mit radial gestreiftem Hut ohne deutliche Cutis

  2. Index Fungorum / Species Fungorum · Neofavolus alveolaris (Record 801928) und verbundene Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership · Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: 801928 N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Fungal Diversity 58: 250 (2012) [2013], legitim, aktueller Name (Taxonomic referee Kew Mycology 2018), Kommentar zur nicht vergebenen MycoBank-Nummer; 551613 (Index Fungorum 313: 1, 2016) als Isonym; 304136 Polyporus alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer 1941 → N. alveolaris; 445721 Polyporus mori (Pollini) Fr. 1821 ohne aktuellen Namen; 225936 Favolus europaeus Fr. 1838 als eigener aktueller Name (Kew Mycology 2025). Species Fungorum SynSpecies 801928: Synonymie mit Merulius alveolaris DC. als Basionym, ohne P. mori und F. europaeus

  3. MycoBank · Neofavolus alveolaris (MB 801928; aktueller Name MB 551613)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Namensseite (im Browser geladen): MB 801928 ungültig (Art. 42.1, Melbourne; Nummer im Protolog nicht vergeben); aktueller Name N. alveolaris (DC.) Sotome & T. Hatt., Index Fungorum 313: 1 (2016) [MB 551613]; Basionym Merulius alveolaris DC. (1815); homotypische Synonyme u. a. Favolus europaeus Fr. und Polyporus alveolaris; heterotypische u. a. Hexagonia mori Pollini und Polyporus mori (Pollini) Fr; Typus aus Frankreich

  4. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artsteckbrief Polyporus mori
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz

    Behördliche Rote Liste · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief: Polyporus mori (Pollini) Fr; Name in der vorherigen Roten Liste P. alveolaris (DC.) Bondartsev & Singer; deutscher Name „Wabenporling“; Kategorie ungefährdet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend Daten ungenügend; kurzfristiger Trend deutliche Zunahme. Dazu Checklisten-API-Datensatz 6470bff8-6ca3-4c9e-a2b3-9ee86c6ae2bd (Checkliste 155, akzeptiert, Quelle Dämmrich et al. 2016)

  5. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 11.08.2026), S. 10: Polyporus s. l. nur mit P. squamosus, P. tuberaster und P. umbellatus; kein Eintrag zu Neofavolus, P. alveolaris, P. mori oder Favolus

  6. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei vom 01.06.2026): Volltext nach Neofavolus, Polyporus, Favolus und deutschen Namen durchsucht; kein Eintrag

  7. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026: Volltext durchsucht; kein Eintrag zu Neofavolus, Polyporus oder Favolus

  8. Speisewert von Pilzen — Neofavolus alveolaris
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeile „Neofavolus alveolaris“ (Synonyme Polyporus alveolaris, Polyporus mori; „Wabenporling, Bienenwabenporling“; Gattung Porlinge, Stielporlinge): Speisewert „ungenießbar“, Zusatz „zäh“; Verwechslungen u. a. Löwengelber Porling, Schuppiger Porling, Weitlöcheriger Porling

  9. VAPKO · Giftpilzliste (Version 10.01.2024)
    Bibliografie

    K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachverband · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Liste: kein Eintrag zu Neofavolus, Polyporus, Favolus

  10. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (09.2023)
    Bibliografie

    VAPKO

    Fachverband · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Liste (7 S.): Polyporus nur mit P. umbellatus; kein Eintrag zu Neofavolus, P. alveolaris, P. mori oder Favolus

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Neofavolus alveolaris (7865386)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/7865386 (akzeptiert; 21 Synonyme, u. a. Polyporus mori, P. alveolaris, Hexagonia mori), /vernacularNames; species/match: „Polyporus mori“ → Synonym von 7865386, „Favolus europaeus“ → Synonym von 7873980 „Polyporus alveolarius (DC.) Bondartsev & Singer“, einem eigenen akzeptierten Schlüssel (im Mykolog-Länderfilter 2015–2025: 5 Meldungen, alle AT). Fundfacetten nach Faktenpaket

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut von oben am Ast
    Foto: Jason Grant via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
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    Wabenporen der Unterseite
    Foto: carnifex via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
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    Seitenansicht mit kurzem Stiel
    Foto: Jason Grant via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
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  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandNeofavolus alveolaris im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Konzept im Sinn der gelesenen Bestimmungswerke (PdS 2 als Polyporus mori, GPBW 1 als P. alveolaris, Gerhardt als P. mori, Myko atlas als P. alveolaris): ein seitlich gestielter, orangegelber Laubholzporling mit Wabenporen. Nomenklatorisch uneinheitlich: Index Fungorum führt die Kombination von 2012 (Record 801928) als aktuell und die Fassung von 2016 als Isonym, MycoBank wertet die Fassung von 2012 als ungültig und die von 2016 (MB 551613) als aktuell. MycoBank und GBIF führen P. mori als Synonym, Index Fungorum ohne aktuellen Namen; Favolus europaeus ist bei MycoBank homotypisches Synonym, bei Index Fungorum eigener aktueller Name, bei GBIF Synonym eines doppelten Schlüssels „Polyporus alveolarius“ (7873980). Die deutsche Checkliste führt die Art als Polyporus mori (Pollini) Fr. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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