Graublasser Milchling
Lactarius albocarneus
Helle schleimige Milchlinge abgrenzen. Milchveränderung, Begleitbäume und Sporenornament zusammen prüfen. Helle alte Fruchtkörper anderer Milchlinge können ähnlich aussehen.
Quellen zum Speisewert
Die geprüften Passagen beschreiben scharf-bittere Eigenschaften; eine Verzehrempfehlung wird daraus nicht abgeleitet.
Ein heller, bei Feuchtigkeit stark schleimiger Milchling mit weißer, langsam schwach gelblich werdender Milch. Besonders der Bezug zu Tannen hilft bei der Einordnung.

Blass fleischfarbener Hut neben heller Lamellenunterseite
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Enrico Tomschke · CC BY 4.0 · iNaturalist · CC BY 4.0 · Original

Helle Lamellen und vollständiger Stiel
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original

Feuchte blasse Hutoberfläche zwischen Nadelstreu
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 3–7 cm breit, bald abgeflacht und eingedellt, manchmal wellig. Creme- bis schmutzig weißlich mit lilagrauem Ton, meist ungezont; feucht auffällig schleimig.
- Lamellen
Jung weißlich, später cremegelb, relativ gedrängt, breit bis etwas . Verletzte geben weiße Milch ab.
- Stiel
Etwa 3–7 cm lang und 8–15 mm dick, weißlich, später ockerlich fleckend. Feucht ebenfalls schleimig, im Alter hohl werdend; ohne .
- Fleisch
Weißlich, im Schnitt langsam blass schwefelgelb. Die zunächst weiße Milch kann sich langsam und schwach schwefelgelb verfärben; Geruch schwach fruchtig.
- Sporen
„Funga Nordica“ (2008): 7–9,5 × 6,5–8 µm; die Schweizer Kollektion etwas weiter bis 10,1 µm Länge. Ornament mit Warzen und zebrastreifenartigen Rippen, nur wenigen geschlossenen Maschen.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Frischen Hut, Stiel und die langsam eintretende Milchveränderung dokumentieren. Trockenheit kann den auffälligen Schleim weitgehend verbergen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005)
F. Kränzlin · Art Nr. 3: Beschreibung, untersuchte Kollektion, Ökologie und Vergleichsnotizen. · eingesehen 13.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
A. Verbeken & J. Vesterholt · S. 97–98, L. albocarneus und Abgrenzung von L. musteus und L. pallidus. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz. Frische bis nasse Tannenwälder auf basenreichen Böden. Besonders bei Tannen auf frischen bis nassen, basenreichen Böden; die Schweizer Bearbeitung nennt seltener Fichte. Sommer bis Herbst, im nordischen Schlüssel vor allem Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
- Tannen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005) · Funga Nordica (2008) · Lactarius
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Meist größer, häufig bei Fichte oder Birke; das Sporenornament besteht stärker aus einzelnen Warzen.
Ähnlich blass, aber typischerweise bei Buche; Baumbezug und Mikromerkmale ergänzen den Vergleich.
Meist dunkler graugrüner Hut und Buchenbezug; Milch- und Gewebeverfärbungen unterscheiden sich.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Trocken und nass sehen verschieden aus
Die stark schleimige Oberfläche fällt bei feuchtem Wetter auf; trocken kann sie nur noch seidig glänzen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005)
F. Kränzlin · Art Nr. 3: Beschreibung, untersuchte Kollektion, Ökologie und Vergleichsnotizen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Langsame Verfärbung nicht übersehen
Die Gelbfärbung ist schwach und entwickelt sich langsam. Ein einzelnes direkt nach der Verletzung aufgenommenes Foto kann sie verpassen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005)
F. Kränzlin · Art Nr. 3: Beschreibung, untersuchte Kollektion, Ökologie und Vergleichsnotizen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Tanne ist hier ein wichtiger Bezug
Die Tannenbindung ist in beiden Werken hervorgehoben. Ein allgemeines Nadelwaldsymbol allein würde den Unterschied zu Kiefern- oder Fichtenbegleitern verschleiern.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005)
F. Kränzlin · Art Nr. 3: Beschreibung, untersuchte Kollektion, Ökologie und Vergleichsnotizen. · eingesehen 13.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
A. Verbeken & J. Vesterholt · S. 97–98, L. albocarneus und Abgrenzung von L. musteus und L. pallidus. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius albocarneus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGraublasser Milchling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026
FranzösischLactaire glutineuxLactaire glutineux des sapins
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Lactaire glutineux.
Catalogue of Life · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Lactaire glutineux des sapins.
Zuordnung der Quelle: Lactarius albocarneus.
DänischÆdelgran-mælkehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Ædelgran-mælkehat.
Catalogue of Life · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Ædelgran-mælkehat.
Zuordnung der Quelle: Lactarius albocarneus.
PolnischMleczaj lśniący
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Mleczaj lśniący.
TschechischRyzec bledoslizkýRyzec ovázaný
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: ryzec bledoslizký · ryzec ovázaný.
SlowenischSpolzka mlečnica
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: spolzka mlečnica.
UngarischNyálkás tejelőgomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: nyálkás tejelőgomba.
RussischМлечник Бело-телесный
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Млечник Бело-телесный.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius albocarneus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Britzelm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Britzelm. · Namensdatensatz 216232
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Lactarius albocarneus Britzelm.
Botan. Zbl. 62(10): 309 (1895) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 7 |
| Sep | 29 |
| Okt | 41 |
| Nov | 4 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 3 |
| Österreich | 23 |
| Schweiz | 55 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 82 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 52 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 21 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 5 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 2 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.
Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6, Russulaceae (2005)
F. Kränzlin · Art Nr. 3: Beschreibung, untersuchte Kollektion, Ökologie und Vergleichsnotizen. · eingesehen 13.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
A. Verbeken & J. Vesterholt · S. 97–98, L. albocarneus und Abgrenzung von L. musteus und L. pallidus. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lactarius albocarneus · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius