Fichtenzapfen-Stromabecherling
Rutstroemia bulgarioides
Quellen zum Speisewert
Die ausgewerteten Beschreibungen dienen dem Merkmalsvergleich. Eine belastbare Speisewertbewertung ist für dieses Porträt nicht erarbeitet; daraus folgt weder Essbarkeit noch Giftigkeit.
Kleine olivbraune bis fast schwarze Becher erscheinen auf feuchten Fichtenzapfen. Sie lohnen einen genauen Blick gerade im zeitigen Frühjahr, wenn viele größere Hutpilze noch fehlen.

Dunkle kleine Becher wachsen direkt aus den Schuppen eines alten Fichtenzapfens.
Quellenbestimmung; keine eigene Beleguntersuchung oder mikroskopische Bestätigung.

Mehrere kleine, dunkelbraune Becher auf den Schuppen eines Zapfens.
Quellenbestimmung; keine eigene Belegprüfung. Aufnahme aus NO.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Kein Hut, sondern ein meist 3–10 mm breiter Becher. Die französische Dokumentation beschreibt eine glatte, matte, dunkel olivbraune bis schwarzbraune Innenseite und einen dunkleren Rand.
- Unterseite
Die Außenseite ist ähnlich gefärbt oder etwas heller. Die Fruchtschicht liegt innen im offenen Becher; oder fehlen.
- Stiel & Basis
Kurz und relativ dick, unmittelbar mit dem Zapfen verbunden. Auf einer reinen Draufsicht kann dieser kurze Stiel verdeckt bleiben.
- Fleisch
Kleine, kompakte Fruchtkörper mit glatter Oberfläche. Das untersuchte Material wird nicht als fleischiger Hutpilz mit abgesetzter Unterseite beschrieben.
- Sporenpulver
Die Grenobler Dokumentation nennt 7–9 × 4–5 µm, glatt, schmal ellipsoid und ohne auffällige Öltropfen. Achtsporige Asci von 90–100 × 9–11 µm; ihre Spitze färbt sich in Melzer blau.
Ein Zapfen als Lebensraum
Die Harzer Funde stammen aus feucht liegenden Zapfenansammlungen. Eine Übersichtsaufnahme zeigt die Verbindung zum Substrat besser als ein isolierter Becher.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie
Société mycologique du Dauphiné; Mikroskopie R. G. · S. 2: Observations, Description, Microscopie · eingesehen 29.10.2026
Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Thomas Schultz & Ute Springemann; Nationalparkverwaltung Harz (Hrsg.) · S. 43–44: Rutstroemia bulgarioides; Namensliste S. 275 · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Rutstroemia bulgarioides
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zapfenzersetzer. Alte feuchte Fichtenzapfen. Gesellig auf alten, feucht liegenden Fichtenzapfen. Im Nationalpark Harz wurden drei Meldungen aus Fichtenforsten um 650 m Höhe zwischen Ende März und Ende April ausgewertet. Die französische Dokumentation nennt Februar bis Mai nach der Schneeschmelze.
Zapfen als Substrat · Beispiele
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: März bis Mai. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie · Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Fichtenzapfenrübling wächst ebenfalls an Fichtenzapfen, besitzt aber einen echten Hut mit Lamellen. Der gemeinsame Zapfen macht die Pilze nicht zu nahen Verwandten.
Bildet gestielte Becher auf Kätzchen statt auf Fichtenzapfen. Das tatsächliche Pflanzenmaterial sollte sichtbar und sicher zugeordnet sein.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Zapfen als Lebensraum
Die Harzer Funde stammen aus feucht liegenden Zapfenansammlungen. Eine Übersichtsaufnahme zeigt die Verbindung zum Substrat besser als ein isolierter Becher.
Quellen
Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie
Société mycologique du Dauphiné; Mikroskopie R. G. · S. 2: Observations, Description, Microscopie · eingesehen 29.10.2026
Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Thomas Schultz & Ute Springemann; Nationalparkverwaltung Harz (Hrsg.) · S. 43–44: Rutstroemia bulgarioides; Namensliste S. 275 · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühjahr bedeutet nicht ein festes Datum
Schneeschmelze und örtliche Feuchte unterscheiden sich. Die genannten Monate beschreiben ausgewertete Beobachtungen und keine Garantie für einen Fund am eigenen Standort.
Quellen
Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie
Société mycologique du Dauphiné; Mikroskopie R. G. · S. 2: Observations, Description, Microscopie · eingesehen 29.10.2026
Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Thomas Schultz & Ute Springemann; Nationalparkverwaltung Harz (Hrsg.) · S. 43–44: Rutstroemia bulgarioides; Namensliste S. 275 · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Rutstroemia bulgarioides
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFichtenzapfen-Stromabecherling
Namensbeleg
Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23 · Abgerufen: 29.10.2026
S. 43–44: Rutstroemia bulgarioides; Namensliste S. 275
Hier belegt: Fichtenzapfen-Stromabecherling.
FinnischKäpynastakka
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
Weniger anzeigen
- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 1 |
| Feb | 14 |
| Mär | 29 |
| Apr | 33 |
| Mai | 22 |
| Jun | 7 |
| Jul | 0 |
| Aug | 1 |
| Sep | 0 |
| Okt | 0 |
| Nov | 1 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 4 |
| Österreich | 7 |
| Schweiz | 97 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 110 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 94 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 7 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 3 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 29.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Abweichende Messreihen und regionale Angaben bleiben getrennt; Quellenbestimmung der Fotos wird nicht als eigene Mikroskopie ausgegeben. Fundkurve noch nicht konzeptgeprüft.
Umfang: Originalbeschreibungen und Fachschlüssel gelesen; Herkunft, Lizenzmetadaten und sichtbarer Bildinhalt getrennt geprüft. Deutscher Name mit Quellenbeleg. Keine unabhängige Fachfreigabe.
Erneut herangezogene Quellen
Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie
Société mycologique du Dauphiné; Mikroskopie R. G. · S. 2: Observations, Description, Microscopie · eingesehen 29.10.2026
Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Thomas Schultz & Ute Springemann; Nationalparkverwaltung Harz (Hrsg.) · S. 43–44: Rutstroemia bulgarioides; Namensliste S. 275 · eingesehen 29.10.2026
GBIF Backbone · Rutstroemia bulgarioides
GBIF Secretariat · Strikter Namensabgleich, EXACT. Backbone-Zuordnung ist kein Beleg für die Bestimmung eines fotografierten Fundes. · eingesehen 29.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Rutstroemia bulgarioides · abgeglichen am 29.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Rutstroemia bulgarioides · Beschreibung und Mikroskopie
- Beiträge zur Großpilzflora des Nationalparks Harz · Band 23
Seite: S. 43–44
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Rutstroemia. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Rutstroemia