Hainbuchen-Täubling
Russula carpini
In der ÖMG-Liste als essbar geführt. Ähnlich gefärbte Täublinge lassen sich anhand der Hutfarbe nicht sicher unterscheiden.
Quellen zum Speisewert
Ein farblich sehr wandelbarer Täubling bei Hainbuchen. Gelbes Sporenpulver, stachelige Sporen und der Baumbezug sind für die Abgrenzung wichtiger als ein einzelner Farbton.

Verschieden gefärbte Hüte und ein umgelegter Fruchtkörper mit sichtbaren Lamellen.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Daniel Ghyselinck, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Blass olivockerne Fruchtkörper; die Hutfärbung kann deutlich variieren.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Enrico Tomschke, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Detail der gelblich gewordenen Lamellen eines älteren Fruchtkörpers.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Zoom, some rights reserved (CC BY-NC) · CC BY-NC 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
3–9 cm breit, bald ausgebreitet und etwas vertieft. Braun-, Oliv-, Weinrot- und Ockertöne können am selben Hut nebeneinander stehen; feucht etwas klebrig, trocken matt.
- Unterseite
zunächst hell, später deutlich gelb bis orangeocker; und zum Teil gegabelt.
- Stiel & Basis
Weißer, oft verhältnismäßig kurzer Stiel, im Alter innen gekammert. Druckstellen und ältere Partien können gelblich werden.
- Fleisch
Weiß und brüchig, mit wenig auffälligem Geruch. Die Hutfarbe allein trennt die Art nicht von anderen gelbsporigen Täublingen.
- Sporenpulver
kräftig gelb, Romagnesi IVd. Sporen 7,5–10 × 7–8 µm; auffällige, überwiegend einzeln stehende , nur wenige Verbindungen.
Den Begleitbaum bestimmen
Hainbuche ist keine Buche: Blätter und gegebenenfalls Früchte helfen, den tatsächlichen Baumbezug des Fundorts zu dokumentieren.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Art Nr. 104, gedruckte S. 144; Teildatei 2/5, PDF-S. 63. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 843–844: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza mit Hainbuchen. Frische Hainbuchenstandorte, meist auf basenreichen Böden. Mykorrhiza mit Hainbuchen, in Laubwäldern und entsprechenden Parkstandorten. Häufig werden frische, basenreiche Böden beschrieben; Fruchtkörper vom Frühsommer bis in den Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Hainbuchen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Juni bis Juli. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Kurzstielige Ledertäubling ist vor allem mit Buche verbunden und hat helleres Sporenpulver sowie stärker verbundene Ornamente.
Meist kräftiger; der Stiel kann rötlich überhaucht sein. Sporen und Huthaut müssen bei zweifelhaften Funden mitverglichen werden.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Den Begleitbaum bestimmen
Hainbuche ist keine Buche: Blätter und gegebenenfalls Früchte helfen, den tatsächlichen Baumbezug des Fundorts zu dokumentieren.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Art Nr. 104, gedruckte S. 144; Teildatei 2/5, PDF-S. 63. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 843–844: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein vollständiger Abwurf hilft
Die kräftig gelbe Abwurffarbe lässt sich an einem ausreichend dichten Sporenabwurf beurteilen; helle junge Lamellen zeigen sie noch nicht.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Art Nr. 104, gedruckte S. 144; Teildatei 2/5, PDF-S. 63. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 843–844: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Stacheln statt dichtem Netz
Die weitgehend isolierte Sporenornamentation ist ein wichtiges mikroskopisches Merkmal. Sie ergänzt Standort und Makromerkmale.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Art Nr. 104, gedruckte S. 144; Teildatei 2/5, PDF-S. 63. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 843–844: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Russula carpini
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschHainbuchen-Täubling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
NiederländischHaagbeukrussula
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischRussule des charmes
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
DänischAvnbøg-skørhat
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
SchwedischAvenbokskremla
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischHolubinka habrová
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischGabrova golobica
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
UngarischGyertyán-galambgomba
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Norwegisch
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- Finnisch
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Russula carpini
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- R.Girard & Heinem.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- R. Girard & Heinem. · Namensdatensatz 305357
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Russula carpini R. Girard & Heinem.
Bull. Jard. bot. État Brux. 26: 321 (1956) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik2015–2025 in zehn mitteleuropäischen Ländern; Filter und Datenquellen dokumentiert. Keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung der Einzelbelege. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 14.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 10 |
| Jun | 63 |
| Jul | 39 |
| Aug | 24 |
| Sep | 26 |
| Okt | 9 |
| Nov | 1 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 10 |
| Österreich | 76 |
| Schweiz | 81 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 4 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 4 Meldungen unter CC0 1.0, 168 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 80 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 73 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 10 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 4 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 2 Datensätze
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 2 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Maßspanne und Abwurffarbe aus FN, Schweizer Messreihe 7,4–10,1 × 6,5–8,1 µm bestätigt Größenordnung, nicht wortgleiche Extremwerte. S6-EURO-Code nicht in Romagnesi umgerechnet.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Art Nr. 104, gedruckte S. 144; Teildatei 2/5, PDF-S. 63. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-S. 843–844: taxonspezifischer Schlüssel und Artpassage. · eingesehen 14.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Taxonspezifische Zeile gelesen; Synonyme und Stoffgruppen nicht ungeprüft übernommen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seite: PDF-S. 63
- Funga Nordica · Kapitelzusammenstellung (2008)
Seite: PDF-S. 843–844
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Russula. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Russula