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Zimtfarbiger Dachpilz

Pluteus chrysophlebius

SpeisewertUngenießbar

Ältere Angaben unter Pluteus chrysophaeus sind mehrdeutig. Solche Namen und Bilder werden nicht automatisch diesem Porträt zugeordnet.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Gleicher Name kann verschiedene Konzepte meinen. Ältere Angaben und Bilder unter Pluteus chrysophaeus müssen inhaltlich geprüft werden. Sie werden hier nicht automatisch mit dem gelbhütigen P. chrysophlebius gleichgesetzt.

Die ÖMG führt das dort als P. chrysophaeus behandelte Porträt als ungenießbar; der historische Name ist mehrdeutig.

Gelbe Hüte an verrottendem Holz

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: Nina Filippova · CC BY 4.0 · Original

Ein kleiner Dachpilz mit meist gelblichem bis goldbraunem Hut und später rosa, freien Lamellen. Der deutsche Name wurde mit dem uneinheitlich verwendeten Namen Pluteus chrysophaeus verbunden; hier ist das gelbhütige Konzept P. chrysophlebius gemeint.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 2–4 cm breit, anfangs glockig, später gewölbt bis flach, häufig mit kleinem . Jung dunkler gelbbraun, später oft grünlich- bis goldgelb; die Mitte kann runzelig bis aderig sein.

Lamellen

vom Stiel und dicht stehend. Jung weißlich bis blass gelblich, mit zunehmender Sporenreife rosa bis trüb fleischfarben.

Stiel

Etwa 3–6 cm lang und 2–4 mm dick, zylindrisch, unten mitunter etwas erweitert. Cremefarben bis blass gelblich oder ocker, längsfaserig, glatt bis glänzend und ohne .

Fleisch

Dünn, weißlich bis gelblichgrau; Geruch im Schlüssel als schwach beschrieben. Solche Eindrücke sichern keine Trennung von ähnlichen Dachpilzen.

Sporen

Im nordischen Schlüssel meist 6,5–7 × 5–6 µm, mit weiter gefassten Extremwerten, rundlich bis elliptisch. Die Huthaut enthält überwiegend kurze, aufgeblasene Zellen; diese Struktur hilft insbesondere beim Vergleich mit dem Löwengelben Dachpilz.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Hutfarbe, Hutmitte, Stielfarbe und den freien Lamellenansatz gemeinsam dokumentieren. Für ähnliche gelbe Dachpilze ist zusätzlich die mikroskopische Huthautstruktur entscheidend.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzender Saprobiont. Morsches Laubholz. An stark zersetztem Laubholz, einzeln bis gesellig. In der nordischen Literatur vor allem Sommer und Herbst. Chinesische Untersuchungen bestätigen Holz als Substrat, begründen aber keine zusätzlichen mitteleuropäischen Baumarten.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Laubholz
Quellen zum Lebensraum

Ökologie und Jahreszeit

Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius · Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein historischer Name braucht eine Erklärung

Justo und Mitautoren empfehlen für das gelbhütige, in europäischer Literatur oft chrysophaeus genannte Konzept den Namen P. chrysophlebius. Die Arbeit von 2026 folgt dieser Zuordnung.

Quellen

Species recognition in Pluteus and Volvopluteus: morphology, geography and phylogeny
A. Justo, A. M. Minnis, S. Ghignone und weitere · Mycological Progress 10: 453–479; Abstract und taxonomische Diskussion zu P. chrysophlebius / P. chrysophaeus, S. 469. · eingesehen 13.10.2026

Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China
X. Chen, H. Qu, H. Ševčíková, J. Qin & Z. L. Yang · Abschnitt P. chrysophlebius, Abb. 35, Habitat, Belegmaterial und nomenklatorische Notes gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Huthaut trennt ähnlich gelbe Arten

Eine gelbe Hutoberseite kommt bei mehreren Dachpilzen vor. Kurze, aufgeblasene Huthautzellen unterscheiden diese Gruppe von Arten mit überwiegend lang gestreckten Elementen.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Rosa Lamellen entstehen mit der Reife

Junge Exemplare können noch sehr helle Lamellen haben. Freier Ansatz, Reifezustand und Hut- sowie Stielmerkmale gehören gemeinsam in den Vergleich.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Pluteus chrysophlebius

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschZimtfarbiger DachpilzGoldbrauner DachpilzSenfgelber Dachpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026

DänischGrøngul skærmhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Grøngul skærmhat.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
13 weitereWeniger anzeigen
  • Rumänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Pluteus chrysophlebius
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Berk. & M.A.Curtis) Sacc.
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Berk. & M.A. Curtis) Sacc. · Namensdatensatz 230720
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus chrysophlebius Berk. & M.A. Curtis
Ann. Mag. nat. Hist. 4: 289 (1859) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Die exakt dokumentierte Abfrage liefert für 2015–2025 in der Zehn-Länder-Auswahl keine passenden, frei lizenzierten Beobachtungsmeldungen. Das ist ein Ergebnis dieser Filterung und keine Aussage über das Vorkommen oder die Seltenheit der Art.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich

Recherchefassung · 4 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.

Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Pluteus chrysophlebius · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
    Bibliografie

    J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen

  2. Species recognition in Pluteus and Volvopluteus: morphology, geography and phylogeny
    Bibliografie

    A. Justo, A. M. Minnis, S. Ghignone und weitere

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 10: 453–479; Abstract und taxonomische Diskussion zu P. chrysophlebius / P. chrysophaeus, S. 469

  3. Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China
    Bibliografie

    X. Chen, H. Qu, H. Ševčíková, J. Qin & Z. L. Yang

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt P. chrysophlebius, Abb. 35, Habitat, Belegmaterial und nomenklatorische Notes gelesen

  4. Speisewert von Pilzen · Pluteus chrysophaeus
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Artzeile Pluteus chrysophaeus: Speisewert und deutsche Namen gelesen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Pluteus chrysophlebius
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 5241370

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Am Standort
    Foto: Nina Filippova · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Lamellen
    Foto: Alan Rockefeller · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Hut & Stiel
    Foto: Martín Márquez · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPluteus chrysophlebius im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Pluteus chrysophlebius nach Justo et al. 2011 und Chen et al. 2026, entsprechend dem gelbhütigen P. chrysophaeus sensu Vellinga / Funga Nordica. Nicht sämtliche historischen Verwendungen von P. chrysophaeus eingeschlossen. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Pluteus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Pluteus

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