Zimtfarbiger Dachpilz
Pluteus chrysophlebius
Ältere Angaben unter Pluteus chrysophaeus sind mehrdeutig. Solche Namen und Bilder werden nicht automatisch diesem Porträt zugeordnet.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Gleicher Name kann verschiedene Konzepte meinen. Ältere Angaben und Bilder unter Pluteus chrysophaeus müssen inhaltlich geprüft werden. Sie werden hier nicht automatisch mit dem gelbhütigen P. chrysophlebius gleichgesetzt.
Die ÖMG führt das dort als P. chrysophaeus behandelte Porträt als ungenießbar; der historische Name ist mehrdeutig.
Ein kleiner Dachpilz mit meist gelblichem bis goldbraunem Hut und später rosa, freien Lamellen. Der deutsche Name wurde mit dem uneinheitlich verwendeten Namen Pluteus chrysophaeus verbunden; hier ist das gelbhütige Konzept P. chrysophlebius gemeint.

Gelbe Hüte an verrottendem Holz
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Nina Filippova · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original

Gelbliche freie Lamellen und Stielansatz
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Alan Rockefeller · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original

Gelbe Hutoberflächen und schlanke Stiele
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Martín Márquez · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 2–4 cm breit, anfangs glockig, später gewölbt bis flach, häufig mit kleinem . Jung dunkler gelbbraun, später oft grünlich- bis goldgelb; die Mitte kann runzelig bis aderig sein.
- Lamellen
vom Stiel und dicht stehend. Jung weißlich bis blass gelblich, mit zunehmender Sporenreife rosa bis trüb fleischfarben.
- Stiel
Etwa 3–6 cm lang und 2–4 mm dick, zylindrisch, unten mitunter etwas erweitert. Cremefarben bis blass gelblich oder ocker, längsfaserig, glatt bis glänzend und ohne .
- Fleisch
Dünn, weißlich bis gelblichgrau; Geruch im Schlüssel als schwach beschrieben. Solche Eindrücke sichern keine Trennung von ähnlichen Dachpilzen.
- Sporen
Im nordischen Schlüssel meist 6,5–7 × 5–6 µm, mit weiter gefassten Extremwerten, rundlich bis elliptisch. Die Huthaut enthält überwiegend kurze, aufgeblasene Zellen; diese Struktur hilft insbesondere beim Vergleich mit dem Löwengelben Dachpilz.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Hutfarbe, Hutmitte, Stielfarbe und den freien Lamellenansatz gemeinsam dokumentieren. Für ähnliche gelbe Dachpilze ist zusätzlich die mikroskopische Huthautstruktur entscheidend.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzender Saprobiont. Morsches Laubholz. An stark zersetztem Laubholz, einzeln bis gesellig. In der nordischen Literatur vor allem Sommer und Herbst. Chinesische Untersuchungen bestätigen Holz als Substrat, begründen aber keine zusätzlichen mitteleuropäischen Baumarten.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Laubholz
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius · Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Ebenfalls gelbhütig, aber mit anders aufgebauter Huthaut aus länglichen Elementen. Die Farbe allein reicht nicht zur Trennung.
Typischerweise brauner Hut und deutlicher gelber Stiel; helle und farblich abweichende Formen erfordern mikroskopischen Vergleich.
Meist brauner und deutlicher aderig runzeliger Hut. Die unsichere historische Verwendung des Namens chrysophaeus ist kein Grund, beide Porträts zusammenzuführen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein historischer Name braucht eine Erklärung
Justo und Mitautoren empfehlen für das gelbhütige, in europäischer Literatur oft chrysophaeus genannte Konzept den Namen P. chrysophlebius. Die Arbeit von 2026 folgt dieser Zuordnung.
Quellen
Species recognition in Pluteus and Volvopluteus: morphology, geography and phylogeny
A. Justo, A. M. Minnis, S. Ghignone und weitere · Mycological Progress 10: 453–479; Abstract und taxonomische Diskussion zu P. chrysophlebius / P. chrysophaeus, S. 469. · eingesehen 13.10.2026
Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China
X. Chen, H. Qu, H. Ševčíková, J. Qin & Z. L. Yang · Abschnitt P. chrysophlebius, Abb. 35, Habitat, Belegmaterial und nomenklatorische Notes gelesen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Huthaut trennt ähnlich gelbe Arten
Eine gelbe Hutoberseite kommt bei mehreren Dachpilzen vor. Kurze, aufgeblasene Huthautzellen unterscheiden diese Gruppe von Arten mit überwiegend lang gestreckten Elementen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Rosa Lamellen entstehen mit der Reife
Junge Exemplare können noch sehr helle Lamellen haben. Freier Ansatz, Reifezustand und Hut- sowie Stielmerkmale gehören gemeinsam in den Vergleich.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Pluteus chrysophlebius
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschZimtfarbiger DachpilzGoldbrauner DachpilzSenfgelber Dachpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026
DänischGrøngul skærmhat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Grøngul skærmhat.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
Weniger anzeigen
- Rumänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Pluteus chrysophlebius
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Berk. & M.A.Curtis) Sacc.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Berk. & M.A. Curtis) Sacc. · Namensdatensatz 230720
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus chrysophlebius Berk. & M.A. Curtis
Ann. Mag. nat. Hist. 4: 289 (1859) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die exakt dokumentierte Abfrage liefert für 2015–2025 in der Zehn-Länder-Auswahl keine passenden, frei lizenzierten Beobachtungsmeldungen. Das ist ein Ergebnis dieser Filterung und keine Aussage über das Vorkommen oder die Seltenheit der Art.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.
Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
J. Heilmann-Clausen · Druck S. 339–340, Schlüssel C, Schritt 2; bereitgestellte Sammel-PDF S. 731–732, dort als P. chrysophaeus. Nur das gelbhütige Konzept übernommen. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Pluteus chrysophlebius · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Pluteus-chrysophlebius
- Species recognition in Pluteus and Volvopluteus: morphology, geography and phylogeny
- Phylogeny and species delimitation of Pluteaceae with documentation on the species from China
- Speisewert von Pilzen · Pluteus chrysophaeus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Pluteus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Pluteus