MitteleuropaDE

Winter-Schüppling

Pholiota oedipus

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar laut ÖMG-Liste und nicht in der DGfM-Positivliste geführt. Kein Speisepilz; Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten beachten.

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Gifthäubling.

Quellen zum Speisewert

Laut ÖMG-Liste als ungenießbar geführt; nicht in der DGfM-Positivliste. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Pholiota oedipus (Winter-Schüppling) am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Daniel Ghyselinck · CC BY 4.0 · Original

Winter-Schüppling (Pholiota oedipus) ist ein holzzersetzer mit charakteristischem Standort (an morschem laubholz). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Gifthäubling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

15–45 (–50) mm breit, jung halbkugelig bis glockig, später flach gewölbt bis ausgebreitet oder leicht niedergedrückt.

Unterseite

Breit bis leicht , mäßig entfernt und bauchig.

Stiel & Basis

30–70 × 2–6 mm, zylindrisch, Basis oft weißfilzig mit Laub verklebt, hohl, ohne .

Fleisch

Dünn, wässrig graubräunlich; Geruch und Geschmack unauffällig mild.

Sporenpulver

schmutzig tabak- bis graubraun; Sporen 8–9,5 (–10,5) × 4,5–5,5 (–6) µm, elliptisch bis leicht bohnenförmig (phaseliform), glatt, mit kleinem, undeutlichem Keimporus.

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 837. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 386. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 387. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 463. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Streuzersetzer. Verrottendes Laub in Auwäldern. Saprobiontisch auf feuchten, verrottenden Laubschichten, kleinen Zweigen und Kräuterresten in Auwäldern und feuchten Laubwäldern auf basenreichen Böden.

Streu & Pflanzenreste · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)

Die Symbole stehen für Streu und Pflanzenreste als Substrat. Daraus folgt keine Partnerschaft mit lebenden Baumwurzeln; die Auswahl ist nicht vollständig.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Weitere ähnliche Arten

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Gifthäubling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 837. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 386. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 387. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 463. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Cheilozystiden sehr groß und zahlreich, 60–100 × 6–10 µm, unregelmäßig zylindrisch-wellig bis keulig oder schwach kopfig; Pleurozystiden fehlend.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 837. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 386. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 387. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 463. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In Europa weit verbreitet, in Mitteleuropa in Flusstälern und Auwäldern zunehmend nachgewiesen; in der Roten Liste Deutschlands (2016) als ungefährdet (*) geführt. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum Oktober–April.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 837. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 386. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 387. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 463. · eingesehen 31.10.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Pholiota oedipus (Winter-Schüppling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Pholiota oedipus (Winter-Schüppling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 31.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Pholiota oedipus (usageKey 2533764)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Pholiota oedipus (usageKey 2533764). · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Pholiota oedipus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschWinter-SchüpplingBlätter-ScheinschüpplingFettigglänzender HäublingSchmutzigbrauner Schüppling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 31.10.2026

Artsteckbrief Pholiota oedipus (Winter-Schüppling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
14 weitereWeniger anzeigen
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 31.10.2026.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

In GBIF ist „Pholiota oedipus“ ein Synonym des akzeptierten Taxons Meottomyces dissimulans. Ohne Belegprüfung der Artabgrenzung werden die Meldungen des akzeptierten Namens nicht als Fundkurve dieser Art dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 3 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 31.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 837)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 837. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 386)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 386. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 387)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 387. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 463)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 463. · eingesehen 31.10.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Pholiota oedipus (Winter-Schüppling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Pholiota oedipus (Winter-Schüppling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 31.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Pholiota oedipus (usageKey 2533764)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Pholiota oedipus (usageKey 2533764). · eingesehen 31.10.2026

Speisepilzliste der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft – Pholiota oedipus
Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG) · Eintrag zu Pholiota oedipus in der ÖMG-Speisepilzliste. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Pholiota oedipus · abgeglichen am 31.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seite: S. 837

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 31.10.2026

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4

    Seiten: S. 386 · S. 387 · S. 463

    Bibliografie

    Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 31.10.2026

  3. Speisepilzliste der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft – Pholiota oedipus
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG)

    Fachgesellschaft · Eingesehen 31.10.2026

    Herangezogen: Eintrag zu Pholiota oedipus in der ÖMG-Speisepilzliste

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Pholiota oedipus (Winter-Schüppling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 31.10.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Pholiota oedipus (Winter-Schüppling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Pholiota oedipus (usageKey 2533764)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 31.10.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Pholiota oedipus (usageKey 2533764)

Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Pholiota. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Pholiota

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