MitteleuropaDE

Fichtenreizker

Lactarius deterrimus

SpeisewertEssbar · gegart

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Kahler Krempling.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Links eine grünlich verfärbte Hutoberseite, rechts ein umgelegter Fruchtkörper mit orangefarbenen Lamellen und Stiel.

Die Milchfarbe im frischen Schnitt und ihr zeitlicher Farbverlauf sind nicht dokumentiert; der Baumpartner ist nicht erkennbar.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein an Fichte gebundener, orangefarbener Milchling mit häufig grünen Partien. Der meist ungegrübte Stiel und die langsam weinrot werdende Milch helfen beim Vergleich mit dem Edelreizker. Junge und gealterte Fruchtkörper können farblich stark voneinander abweichen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Trüb orange, schwach oder kaum gezont; feucht klebrig, später eingesenkt, oft unregelmäßig grün verfärbt.

Unterseite

Gedrängte, etwas orange ; Verletzungen können später grün werden.

Stiel & Basis

Orange bis gelblich, weitgehend glatt und ohne deutliche Grübchen; häufig helle Zone unter den Lamellen, im Alter hohl; ohne häutigen .

Fleisch

Milch zunächst orange; in einer dokumentierten Beobachtungsreihe nach etwa zehn Minuten zunehmend weinrot, nach einer halben Stunde deutlich verändert.

Sporenpulver

Hell creme- bis rosabeige; mikroskopisch elliptisch mit Warzen und teilweise netzartig verbundenen Graten.

Die helle Stielzone ist kein Ring

Hinweis zur Beobachtung

Unter dem Lamellenansatz kann ein helles Band liegen. Es ist von einem abstehenden häutigen Ring zu unterscheiden. Zusätzlich Stieloberfläche, Begleitbäume und Milchverfärbung mit Zeitangaben erfassen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Lactarius deterrimus – First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026

Lactarius deterrimus – Fichtenreizker
Bernd Miggel · Dokumentierte Milchverfärbung und Fichtenstandorte; Belegverweise KR/STU/TUF · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Mit Fichte; auch in gepflanzten Fichtenbeständen und gemischten Wäldern mit Fichte.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Funga Nordica (2008) · Lactarius · Lactarius deterrimus – Fichtenreizker

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Kahler Krempling

Paxillus involutus

Lebensgefährlich giftig

Kahler Krempling: Hut ocker- bis kastanienbraun mit deutlich eingerolltem Rand; Lamellen weit herablaufend, bei Druck rasch rostbraun fleckend; keine Milch; Sporenpulver braun.

Fichtenreizker: Hut trüb orange, oft grün verfärbt; Lamellen orange, Verletzungen können später grün werden; Milch zunächst orange, später zunehmend weinrot. Der Kahle Krempling ist lebensgefährlich giftig.

Weitere ähnliche Arten

Lärchen-Milchling

Lactarius porninsis

Ungenießbar

Lärchen-Milchling: Orangefarbener Hut und Lärchenbezug erinnern an andere Lärchenbegleiter. Entscheidend ist hier die weiße Milch – anders als bei den orange milchenden Reizkern.

Fichtenreizker: Orangefarbene Milch und Fichtenbindung statt weißer Milch und Lärchenbindung.

Brauner Kiefern-Blutreizker

Lactarius quieticolor

Nicht zum Verzehr empfohlen

Brauner Kiefern-Blutreizker: Ein Reizker mit zunächst orangefarbener Milch, oft gedämpft braunorangefarbenem Hut und wenig auffälligen Stielgruben. Für den Vergleich mit dem Edel-Reizker ist die Veränderung der Milch über die Zeit wichtiger als ein einzelner Farbton.

Fichtenreizker: Fichtenbezug und Reaktionsfolge der Milch sind wichtige Vergleichspunkte; der sichtbare Begleitbaum allein reicht nicht.

Edelreizker

Lactarius deliciosus

Essbar · gegart

Baumpartner, Stielgrübchen und Milch

Baumpartner
Edelreizker: KieferFichtenreizker: Fichte
Stiel
Edelreizker: Orange Grübchen auf hellerem GrundFichtenreizker: Meist ohne deutliche Grübchen

Die Baumzuordnung kann in Mischbeständen unsicher sein. Milchfarben hängen auch vom Zeitpunkt der Beobachtung ab; bei L. deliciosus widersprechen sich die Quellen zum späteren Verlauf.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Verfärbung lässt sich als Verlauf beschreiben

Ein Foto unmittelbar nach einer Verletzung zeigt nur den Ausgangszustand. Bei Fichtenreizkern dokumentiert Miggel den Übergang von Orange zu Weinrot innerhalb einer halben Stunde. Diese konkrete Beobachtungsreihe ist kein universeller Zeitmesser für jeden Fund.

Quellen

Lactarius deterrimus – Fichtenreizker
Bernd Miggel · Dokumentierte Milchverfärbung und Fichtenstandorte; Belegverweise KR/STU/TUF · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüne Stellen können früh erscheinen

Grüne Partien können bereits an jungen Fruchtkörpern auftreten. Eine grüne Hutmitte bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Fund sehr alt ist. Auch Druckstellen und andere Teile können sich verändern.

Quellen

Lactarius deterrimus – First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Als Art erst 1968 beschrieben

Frieder Gröger beschrieb den Fichtenreizker 1968 als eigenständige Art. Zuvor wurde er im Umfeld des Edelreizkers geführt. Historische Bestimmungen unter L. deliciosus können daher weiter gefasst sein als heutige Artporträts.

Quellen

Lactarius deterrimus – First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Auch innerhalb der Fichtenreizker gibt es Grenzen

Die europäische Studie von Nuytinck und Verbeken unterschied L. deterrimus und L. fennoscandicus mit AFLP-Daten. Die Kombination „orange Milch plus Fichte“ beantwortet deshalb nicht jede Artfrage in diesem Verwandtschaftskreis.

Quellen

Species delimitation and phylogenetic relationships in Lactarius section Deliciosi in Europe
Jorinde Nuytinck und Annemieke Verbeken · Mycological Research 111:1285–1297; DOI 10.1016/j.mycres.2007.09.001; indexierten Abstract gelesen, insbesondere AFLP-Trennung von L. deterrimus und L. fennoscandicus; Bibliografie bei UGent überprüft · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Fichtenpartner kann den Lebensraum verändern

Mit gepflanzten Fichten kann der Fichtenreizker auch in Laubwaldgesellschaften, Parks, auf Lichtungen oder an Grünlandrändern erscheinen. Für Baden-Württemberg werden zudem deutliche Vorkommen in jungen Fichtenbeständen über Kalk beschrieben. Der scheinbare Gegensatz zwischen Laubwald und Nadelwald löst sich damit auf: Entscheidend ist die vorhandene Fichte, während der Boden ein relativ breites Spektrum zulässt.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 353, 354. Baumbindung und regionale Habitatbreite; keine Einstufung von Stickstofftoleranz als aktuelle Messreihe. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lactarius deterrimus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFichtenreizkerFichten-Blutreizker

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischFalse Saffron Milkcap

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischPeenrode melkzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischLactaire de l'épicéa

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

ItalienischSanguinelloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

DänischGran-mælkehat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGranmatriske

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGranblodriskaBlodriska

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischKuusenleppärousku

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischMleczaj świerkowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischRyzec smrkový

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischSmrekova sirovka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lactarius deterrimus, smrekova sirovka

KroatischSmrekova rujnica

Namensbeleg

CROmushrooms · Lactarius deterrimus · Abgerufen: 06.10.2026

SMREKOVA RUJNICA / Lactarius deterrimus Gröger

SerbischSmrčina rujnica

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 11_2, Zeile Lactarius deterrimus: Smrčina rujnica

UngarischLucfenyvesi rizikeZöldsávos tejelőgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 19: Lactarius deterrimus | lucfenyvesi rizike (zöldsávos tejelőgomba)

RussischРыжик еловый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

JapanischアカハツモドキTeildeutung: Doppelgänger des Akahatsu

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

アカハツモドキ: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Rumänisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lactarius deterrimus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Gröger
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Gröger · Namensdatensatz 332881
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Lactarius deterrimus Gröger
Westfälische Pilzbriefe 7: 10 (1968) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

3.003GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan4
Feb2
Mär0
Apr0
Mai1
Jun21
Jul147
Aug516
Sep976
Okt1.001
Nov312
Dez23
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland544
Österreich799
Schweiz1.618
Tschechien31
Polen3
Slowakei2
Ungarn0
Slowenien2
Liechtenstein2
Luxemburg2

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 10 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 142 Meldungen unter CC0 1.0, 2.861 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 1.579 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 706 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 446 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 164 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 83 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 20 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. data.mnhn.lu observation data · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. The Fungal, Lichen and Plant Collections at the Herbarium Marburgense · 1 Datensatz
    Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns. The Fungal, Lichen and Plant Collections at the Herbarium Marburgense. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/7o2xuw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 17 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich tatsächlicher Artpassagen. Schweizer Eigenkollektionen und nordischer Bestimmungsschlüssel getrennt ausgewertet; der Schlüssel zitiert teils dieselben Werke und wird nicht als vollständig unabhängige Messserie ausgegeben. Keine neue Verzehrbewertung.

Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: flesh (confirmed), ecology (confirmed).

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Nr. 18; Teil 1, PDF-S. 57. Artbeschreibung, eigene Kollektion und Bemerkungen gelesen. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose Druck S. 82; Schlüssel A4. Gesamt-PDF-S. 530, 531 entsprechen Druckseite minus 447. Buchschlüssel; keine Behauptung einer neuen unabhängigen Messserie. · eingesehen 14.10.2026

Lactarius deterrimus – Fichtenreizker
Bernd Miggel · Dokumentierte Milchverfärbung und Fichtenstandorte; Belegverweise KR/STU/TUF · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Lactarius deterrimus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Lactarius deterrimus – First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly / First Nature

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen

  2. Lactarius deterrimus – Fichtenreizker
    Bibliografie

    Bernd Miggel

    Artbeschreibung · mit dokumentierten Eigenfunden · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Dokumentierte Milchverfärbung und Fichtenstandorte; Belegverweise KR/STU/TUF

  3. Species delimitation and phylogenetic relationships in Lactarius section Deliciosi in Europe
    Bibliografie

    Jorinde Nuytinck und Annemieke Verbeken

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Mycological Research 111:1285–1297; DOI 10.1016/j.mycres.2007.09.001; indexierten Abstract gelesen, insbesondere AFLP-Trennung von L. deterrimus und L. fennoscandicus; Bibliografie bei UGent überprüft

  4. Grenzen der Pilzbestimmung anhand von Bildern
    Bibliografie

    Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V.

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Antwort auf „Kann ich bei der DGfM Bilder einreichen, um mir unbekannte Pilze bestimmen zu lassen?“; Absätze zur persönlichen Begutachtung und fehlenden Merkmalen

  5. Fundkorb · Lactarius salmonicolor
    Bibliografie

    Bernd Miggel

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 233

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: B2; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen

  3. Lactarius porninsis · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

  4. Funga Nordica (2008) · Lactarius porninsis

    Seite: S. 96

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen

  5. Funga Nordica (2008) · Lactarius

    Seiten: S. 84 PDF-S. 530, 531

    Bibliografie

    A. Verbeken & J. Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · direkt gelesener Schlüssel · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 10.10. bis 14.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF S. 531: L. quieticolor und Vergleich zu L. deliciosus direkt gelesen; Sporenabbildung 83H im Schlüsselverweis; Gattungsdiagnose Druck S. 82; Schlüssel A4. Gesamt-PDF-S. 530, 531 entsprechen Druckseite minus 447. Buchschlüssel; keine Behauptung einer neuen unabhängigen Messserie

  6. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seiten: S. 350–351 S. 353, 354

    Bibliografie

    A. Gminder, G. J. Krieglsteiner & W. Winterhoff; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · historische Regionalbearbeitung · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: historisches Konzept L. deliciosus var. quieticolor und Diskussion der Reizkervariabilität direkt gelesen. Keine pauschale Übertragung der Fundzahlen des weiten deliciosus-Konzepts; Baumbindung und regionale Habitatbreite; keine Einstufung von Stickstofftoleranz als aktuelle Messreihe. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet

  7. AMINT · Lactarius quieticolor
    Bibliografie

    Archivio Micologico AMINT; dokumentierte Kollektionen u. a. von Federico Calledda und Massimo Mantovani

    Dokumentierte Kollektionen · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Seite und Kategorie Funghi Non Commestibili o Sospetti geprüft; die abweichende Speisewerteinordnung ausdrücklich als Quellenkonflikt wiedergegeben

  8. Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)

    Seite: PDF-S. 57

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 18; Teil 1, PDF-S. 57. Artbeschreibung, eigene Kollektion und Bemerkungen gelesen. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen

  9. Paxillus involutus – Artenporträt
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen

  10. Paxillus involutus
    Bibliografie

    Michael Kuo

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Februar 2008; Flesh und Spore Print / Microscopic Features; indexierten Text gelesen; nordamerikanischer Kontext bei Maßangaben berücksichtigt

  11. Fatal Immunohaemolysis after the Consumption of the Poison Pax Mushroom
    Bibliografie

    Andreas Stöver, Bettina Haberl et al.

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Diagnostics 9(4):130 (2019), DOI 10.3390/diagnostics9040130; Abstract der zwei Fallberichte und Einschränkungen der Kausalitätsbewertung

  12. Vergiftungssyndrome
    Bibliografie

    DGfM – Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Paxillus-Syndrom (Immunhämolyse); Paxillus involutus agg. und Unterscheidung mehrerer Kremplingsarten; Stand 22.01.2023

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote-Liste-Zentrum · Lactarius quieticolor
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum

    Namensregister · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Deutsche Namensführung im gespeicherten Originaldatensatz: Brauner Kiefern-Blutreizker

  2. GBIF · Lactarius quieticolor
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich; kein Bestimmungs- oder Speisewertnachweis

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hutoberseite & Lamellen
    Foto: Holger Krisp / Wikimedia Commons · CC BY 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Von Wikimedia Commons geladen, auf höchstens 1000 Pixel Kantenlänge verkleinert und als JPEG (Qualität 90) neu kodiert. Kein lokaler Beschnitt, keine Farbänderung, keine Montage.

    Lamellen & Stielschnitt
    Foto: Abuluntu · CC BY-SA 4.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel verkleinert und als WebP (Qualität 88) gespeichert; kein Beschnitt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLactarius deterrimus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lactarius

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