Brauner Afterleistling
Hygrophoropsis rufa
Quellen zum Speisewert
Für dieses Porträt ist kein ausreichend gesicherter Speisewert belegt.
Ein braunhütiger Verwandter des Falschen Pfifferlings mit orangefarbenen, stark gegabelten Lamellen. Kleine Sporen und verdickte Huthaut-Endzellen helfen bei der Abgrenzung.

Braune Hutmitten und orangegelbe Ränder; ein umgelegter Fruchtkörper zeigt dichte, gegabelte, herablaufende Lamellen.
Farb- und Lamellenansichten vorhanden; mikroskopische Abgrenzung zu verwandten Arten nicht möglich.
Holger Krisp · „Hygrophoropsis rufa syn Hygrophoropsis aurantiaca var. rufa.jpg“ · CC BY 3.0 · Original

Brauner Hut über orangefarbenen, gegabelten Lamellen und einem kräftigen Stiel.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut etwa 3–10 cm, orangebraun bis dunkelbraun, filzig, zunächst flach, später vertieft; Rand lange eingebogen.
- Unterseite
orange bis lachsorange, stark und wiederholt gegabelt. Es handelt sich um dünne Lamellen, nicht um stumpfe .
- Stiel & Basis
Stiel ungefähr 2–5 cm lang und 0,5–1,5 cm dick, relativ kräftig und ähnlich braun wie der Hut.
- Fleisch
Fleisch weich; die braune Hutfarbe muss zusammen mit Unterseite, Substrat und mikroskopischen Merkmalen bewertet werden.
- Sporenpulver
hell. Sporen etwa 5–6,5(–7) × 3–4 µm, elliptisch bis zylindrisch, dickwandig und stark . Einige Endzellen der Huthaut sind deutlich aufgebläht.
Entscheidende Merkmalskombination
Ein braunhütiger Verwandter des Falschen Pfifferlings mit orangefarbenen, stark gegabelten Lamellen. Kleine Sporen und verdickte Huthaut-Endzellen helfen bei der Abgrenzung.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 152; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Saprobiont. Nadelwald & Holz. Zersetzer an Stubben und Stämmen von Nadelbäumen, gelegentlich in kleinen Büscheln. Das Artkonzept wurde früher auch als Varietät des Falschen Pfifferlings behandelt.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Ähnliche Arten.
Meist orangefarbener Hut; Sporenmaße und Huthaut-Endzellen helfen bei dunkleren Formen.
Stumpfe, fleischige Leisten und Mykorrhiza-Lebensweise statt dünner Lamellen und Holzabbau.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein brauner Hut ist nur der Anfang
Auch der Falsche Pfifferling variiert in der Farbe. Die dunkle Filzoberfläche, der robuste Habitus und die mikroskopischen Unterschiede müssen gemeinsam passen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 152; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Lamellen und Leisten sauber trennen
Die orangefarbenen Strukturen können auf Distanz wie Pfifferlingsleisten wirken. In Nahansicht sind es schmale Blätter mit scharfen Kanten und wiederholten Gabelungen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 152; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine frühere Varietät als eigene Art
Ältere Literatur kann Hygrophoropsis aurantiaca var. rufa verwenden. Die Beschreibung in Funga Nordica behandelt rufa als eigene Art; ältere Sammelangaben sind deshalb nicht immer exakt übertragbar.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 152; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hygrophoropsis rufa
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschBrauner Afterleistling
Namensbeleg
Artname und belegte deutsche Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
EnglischFoxy False Chanterelle
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FranzösischClitocybe rouxFausse-girolle rousse
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
DänischBrunfiltet orangekantarel
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SchwedischBrun narrkantarell
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FinnischRuskovalevahvero
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
PolnischLisówka ruda
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SlowenischRdečkasti lisičkovec
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Hygrophoropsis rufa, rdečkasti lisičkovec
UngarischRőt álrókagomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
RussischЛожная лисичка рыжая
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Norwegisch
Weniger anzeigen
- Tschechisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hygrophoropsis rufa
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (D. A. Reid) Knudsen
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (D.A. Reid) Knudsen · Namensdatensatz 542257
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Hygrophoropsis aurantiaca var. rufa D.A. Reid
Fungorum Rariorum Icones Coloratae 6: 5 (1972) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 06.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 1 |
| Sep | 20 |
| Okt | 16 |
| Nov | 5 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 0 |
| Österreich | 0 |
| Schweiz | 38 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 4 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 42 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 30 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 8 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 3 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 06.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Ein braunhütiger Verwandter des Falschen Pfifferlings mit orangefarbenen, stark gegabelten Lamellen. Kleine Sporen und verdickte Huthaut-Endzellen helfen bei der Abgrenzung.
Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 152; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Hygrophoropsis rufa · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis rufa
Seite: S. 152
- First Nature · Hygrophoropsis aurantiaca
- First Nature · Cantharellus cibarius
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Hygrophoropsis. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hygrophoropsis