MitteleuropaDE

Späne-Muscheling

Hohenbuehelia auriscalpium

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.

Quellen zum Speisewert

Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Hohenbuehelia auriscalpium am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Vincent B. · CC BY 4.0 · Original

Späne-Muscheling ist ein holzzersetzer mit charakteristischem Standort (an morschem laubholz). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Trichterförmiger Muscheling den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

20–65 mm breit, spatel-, zungen- bis ohrlöffelförmig oder tütenartig eingerollt, zur Basis stielartig verschmälert, Oberfläche glatt bis sehr fein bereift (kaum filzig)

Unterseite

Weißlich bis cremefarben, im Alter blass ockerlich, gedrängt, weit am stielartigen Basalteil .

Stiel & Basis

Seitlich oder stark exzentrisch, kurz bis spatelig ausgezogen, mit den Rändern oft tütenförmig zusammenneigend, ohne .

Fleisch

Elastisch-zäh, weißlich, unter der Huthaut mit einer sehr dünnen (20–60 µm), im Schnitt kaum auffallenden gelatinösen Schicht.

Sporenpulver

weiß; Sporen 5,5–7 × 3–4 (–4,5) µm, elliptisch bis leicht bohnenförmig (phaseoliform), glatt, hyalin, .

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 316. · eingesehen 31.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 64. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 261. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzer. Morsches Laubholz, Holzspäne. Saprobiont an stark vermorschtem Laubholz, auf Holzspänen, Sägemehl oder scheinbar auf dem Boden über vergrabenem Holz in naturnahen Buchen- und Laubmischwäldern; Erscheinungszeit Juli–November.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Laubholz

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316) · Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64) · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Trichterförmiger Muscheling.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 316. · eingesehen 31.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 64. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 261. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Dickwandige Metuloide 40–90 × 10–18 µm, spindelig-lanzettlich mit kristallbesetzter Spitze; Leptozystiden an der Schneide keulig bis kopfig.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 316. · eingesehen 31.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 64. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 261. · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In Europa selten bis sehr zerstreut verbreitet; in Deutschland vor allem in Buchenwaldgebieten der Mittelgebirge und des Alpenvorlandes selten nachgewiesen. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum Juli–November.

Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 316. · eingesehen 31.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 64. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 261. · eingesehen 31.10.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 31.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280). · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hohenbuehelia auriscalpium

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSpäne-MuschelingOhrlöffel-Muscheling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 31.10.2026

Artsteckbrief Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
14 weitereWeniger anzeigen
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 31.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

56GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun8
Jul5
Aug8
Sep14
Okt17
Nov3
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland2
Österreich1
Schweiz49
Tschechien0
Polen3
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 55 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 46 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 3 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 3 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. NABU|naturgucker · 2 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 1 Datensatz
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 3 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 31.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera (S. 316)
Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.) · Gedruckte S. 316. · eingesehen 31.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 64)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 64. · eingesehen 31.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3 (S. 261)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 261. · eingesehen 31.10.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 31.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280). · eingesehen 31.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Hohenbuehelia auriscalpium · abgeglichen am 31.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Funga Nordica: Agaricoid, boletoid and cyphelloid genera

    Seite: S. 316

    Bibliografie

    Knudsen, H. & Vesterholt, J. (eds.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 31.10.2026

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)

    Seite: S. 64

    Bibliografie

    Læssøe, T. & Petersen, J. H.

    Bestimmungsschlüssel · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 31.10.2026

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3

    Seite: S. 261

    Bibliografie

    Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 31.10.2026

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 31.10.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Hohenbuehelia auriscalpium (Späne-Muscheling), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 31.10.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Hohenbuehelia auriscalpium (usageKey 2526280)

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