Tannen-Stachelbart
Hericium flagellum
Quellen zum Speisewert
Für dieses Porträt wird aus den ausgewerteten Bestimmungsquellen keine eigene Speisepilz-Einstufung abgeleitet.
Ein weißlicher, korallenartig verzweigter Holzpilz mit langen hängenden Stachelbüscheln. Für den Vergleich zählen die Verteilung der Stacheln und das Holz, nicht nur die weiße Farbe.

Weißer verzweigter Fruchtkörper an Holz; lange hängende Stachelbüschel sind sichtbar.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung des fotografierten Fundes.
Jerzy Opioła: „Hericium alpestre P34 (4).JPG“, Wikimedia Commons. · CC BY-SA 4.0 · Original

Mehrere helle, verzweigte Stachelbärte mit hängenden Stacheln zwischen Nadelzweigen.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung des fotografierten Fundes.
Jerzy Opioła: „Hericium alpestre G7.JPG“, Wikimedia Commons. · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Kein Einzelhut: verzweigte, meist etwa 10–25 cm große Fruchtkörper; größere Exemplare werden beschrieben. Junge Äste weiß bis creme, alt gelbbräunlich.
- Unterseite
Die Fruchtschicht sitzt auf hängenden , besonders büschelig an den Astenden; Arnolds nennt 5–20 mm, andere Artbeschreibungen längere Stacheln.
- Stiel & Basis
Kurze gemeinsame Ansatzstelle am Holz; daraus kräftigere aufsteigende und bogenförmige Äste.
- Fleisch
Hell und brüchig; Geruch pilzartig, Alter und Austrocknung führen zu Gelb- bis Brauntönen.
- Sporenpulver
Weiß; Arnolds: glatte, breit elliptische bis fast runde, Sporen von 5–6,5 × 4–5,5 µm.
Entscheidende Merkmalskombination
Holzart, Verzweigung und Lage der Stachelbüschel gemeinsam dokumentieren; ein weißer Stachelvorhang allein trennt die Stachelbärte nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzabbau. Vor allem Tannen-Totholz. Vor allem an stärkeren toten Tannenstämmen, regional auch anderem Nadelholz; Schwerpunkt Spätsommer und Herbst in montanen Wäldern.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Tannen
- Regional weiteres Nadelholz
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Hericium flagellum · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Feiner verzweigt, mit kürzeren Stacheln auch entlang der Äste und vor allem an Laubholz.
Kompakter Stachelvorhang statt ausgeprägter korallenartiger Verzweigung; überwiegend Laubholz.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Stacheln stehen nicht überall gleich
Die Büschel an den Astenden unterscheiden sich vom gleichmäßiger entlang feiner Äste bestachelten Ästigen Stachelbart. Eine Übersicht und eine seitliche Nahaufnahme beantworten deshalb verschiedene Bestimmungsfragen.
Quellen
De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein alter Name kann eine andere Art meinen
In älterer Literatur wurde Hericium coralloides auch für den Tannen-Stachelbart verwendet. Ein historischer Name ohne Holzangabe oder erhaltenen Beleg lässt sich deshalb nicht sicher dem heutigen Porträt zuordnen.
Quellen
De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Totholz gehört zur Beschreibung
Der Fruchtkörper zeigt nur den sichtbaren Teil des Holzbewohners. Die Verbindung zu einem Stamm oder starken Ast und die Bestimmung des Holzes sind aussagekräftiger als die pauschale Angabe „Nadelwald“.
Quellen
Hericium flagellum · Myko atlas
Martin Bartáček · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleich gelesen; Speisewert nur soweit ausdrücklich angegeben. Keine Übernahme der dortigen Fotos. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hericium flagellum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschTannen-Stachelbart
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026
NiederländischKoraalstekelzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
TschechischKorálovec jedlový
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 05.10.2026
SlowenischJelkov bradovec
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Hericium flagellum, jelkov bradovec
KroatischJelov igličar
Namensbeleg
Zavod za zaštitu okoliša i prirode · Crveni popis Hrvatske · Abgerufen: 06.10.2026
Hrvatsko ime / Znanstveni naziv vrste (važeći)
UngarischJegenyefenyő-petrezselyemgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Hericium alpestre.
PDF-Seite 14: Hericium alpestre (Hericium flagellum) | jegenyefenyő-petrezselyemgomba
Noch ohne geprüften Namensbeleg
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Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hericium flagellum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Scop.) Pers.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Scop.) Pers. · Namensdatensatz 469436
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Manina flagellum Scop.
Diss. sci. nat.: 97 (1772) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Historische Verwendungen von Hericium coralloides können unterschiedliche Stachelbärte meinen; alte Meldungen ohne Substrat oder Beleg sind nicht sicher auflösbar.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Holzart, Verzweigung und Lage der Stachelbüschel gemeinsam dokumentieren; ein weißer Stachelvorhang allein trennt die Stachelbärte nicht.
Umfang: Eigenständige Synthese der angegebenen Artpassagen; historische Konzepte und Abstract-Lesestand ausdrücklich begrenzt. Keine unabhängige Neubestimmung der Fotos und kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Hericium flagellum · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Hericium flagellum · Myko atlas
- De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Seite: S. 26–27
- Fundkorb · hericium coralloides
- Pilz des Jahres 2026: Igelstachelbart
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 99, 100
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hericium. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hericium