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Tannen-Stachelbart

Hericium flagellum

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert
Quellen zum Speisewert

Für dieses Porträt wird aus den ausgewerteten Bestimmungsquellen keine eigene Speisepilz-Einstufung abgeleitet.

Weißer verzweigter Fruchtkörper an Holz; lange hängende Stachelbüschel sind sichtbar.

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung des fotografierten Fundes.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein weißlicher, korallenartig verzweigter Holzpilz mit langen hängenden Stachelbüscheln. Für den Vergleich zählen die Verteilung der Stacheln und das Holz, nicht nur die weiße Farbe.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Kein Einzelhut: verzweigte, meist etwa 10–25 cm große Fruchtkörper; größere Exemplare werden beschrieben. Junge Äste weiß bis creme, alt gelbbräunlich.

Unterseite

Die Fruchtschicht sitzt auf hängenden , besonders büschelig an den Astenden; Arnolds nennt 5–20 mm, andere Artbeschreibungen längere Stacheln.

Stiel & Basis

Kurze gemeinsame Ansatzstelle am Holz; daraus kräftigere aufsteigende und bogenförmige Äste.

Fleisch

Hell und brüchig; Geruch pilzartig, Alter und Austrocknung führen zu Gelb- bis Brauntönen.

Sporenpulver

Weiß; Arnolds: glatte, breit elliptische bis fast runde, Sporen von 5–6,5 × 4–5,5 µm.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Holzart, Verzweigung und Lage der Stachelbüschel gemeinsam dokumentieren; ein weißer Stachelvorhang allein trennt die Stachelbärte nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzabbau. Vor allem Tannen-Totholz. Vor allem an stärkeren toten Tannenstämmen, regional auch anderem Nadelholz; Schwerpunkt Spätsommer und Herbst in montanen Wäldern.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Tannen
  • Regional weiteres Nadelholz
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Hericium flagellum · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Stacheln stehen nicht überall gleich

Die Büschel an den Astenden unterscheiden sich vom gleichmäßiger entlang feiner Äste bestachelten Ästigen Stachelbart. Eine Übersicht und eine seitliche Nahaufnahme beantworten deshalb verschiedene Bestimmungsfragen.

Quellen

De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein alter Name kann eine andere Art meinen

In älterer Literatur wurde Hericium coralloides auch für den Tannen-Stachelbart verwendet. Ein historischer Name ohne Holzangabe oder erhaltenen Beleg lässt sich deshalb nicht sicher dem heutigen Porträt zuordnen.

Quellen

De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Totholz gehört zur Beschreibung

Der Fruchtkörper zeigt nur den sichtbaren Teil des Holzbewohners. Die Verbindung zu einem Stamm oder starken Ast und die Bestimmung des Holzes sind aussagekräftiger als die pauschale Angabe „Nadelwald“.

Quellen

Hericium flagellum · Myko atlas
Martin Bartáček · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Ökologie und Vergleich gelesen; Speisewert nur soweit ausdrücklich angegeben. Keine Übernahme der dortigen Fotos. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hericium flagellum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschTannen-Stachelbart

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

NiederländischKoraalstekelzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischKorálovec jedlový

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischJelkov bradovec

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Hericium flagellum, jelkov bradovec

KroatischJelov igličar

Namensbeleg

Zavod za zaštitu okoliša i prirode · Crveni popis Hrvatske · Abgerufen: 06.10.2026

Hrvatsko ime / Znanstveni naziv vrste (važeći)

UngarischJegenyefenyő-petrezselyemgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Hericium alpestre.

PDF-Seite 14: Hericium alpestre (Hericium flagellum) | jegenyefenyő-petrezselyemgomba

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Französisch
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  • Rumänisch
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  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Serbisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Hericium flagellum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Scop.) Pers.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Scop.) Pers. · Namensdatensatz 469436
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Manina flagellum Scop.
Diss. sci. nat.: 97 (1772) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Historische Verwendungen von Hericium coralloides können unterschiedliche Stachelbärte meinen; alte Meldungen ohne Substrat oder Beleg sind nicht sicher auflösbar.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)

Recherchefassung · 5 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Holzart, Verzweigung und Lage der Stachelbüschel gemeinsam dokumentieren; ein weißer Stachelvorhang allein trennt die Stachelbärte nicht.

Umfang: Eigenständige Synthese der angegebenen Artpassagen; historische Konzepte und Abstract-Lesestand ausdrücklich begrenzt. Keine unabhängige Neubestimmung der Fotos und kein vollständiger systematischer Review.

Erneut herangezogene Quellen

De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)
Eef Arnolds · S. 26–27, Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Hericium flagellum · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Hericium flagellum · Myko atlas
    Bibliografie

    Martin Bartáček · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleich gelesen; Speisewert nur soweit ausdrücklich angegeben. Keine Übernahme der dortigen Fotos

  2. De stekelzwammen en pruikzwammen van Nederland en België (2003)

    Seite: S. 26–27

    Bibliografie

    Eef Arnolds

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Hericium flagellum, sowie Gattungsschlüssel. Artpassage gelesen; historische Regionaldaten nicht als heutige Gefährdung übernommen

  3. Fundkorb · hericium coralloides
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  4. Pilz des Jahres 2026: Igelstachelbart
    Bibliografie

    Nadine Eiben / DGfM (2025)

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Vollständiger Art- und Naturschutztext gelesen; Gefährdungsaussage Deutschland. Pressebilder nicht übernommen

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 99, 100

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich ausgewählter Makromerkmale und gegebenenfalls regionaler Ökologie; historische taxonomische und trophische Aussagen kritisch begrenzt

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Hericium flagellum · GBIF Backbone Taxonomy
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich auf Artrang; akzeptierter Schlüssel und Synonymstatus. Kein morphologischer Bestimmungsbeleg

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gesamtansicht
    Foto: Jerzy Opioła: „Hericium alpestre P34 (4).JPG“, Wikimedia Commons. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP gespeichert; kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

    Ergänzende Ansicht
    Foto: Jerzy Opioła: „Hericium alpestre G7.JPG“, Wikimedia Commons. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP gespeichert; kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHericium flagellum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hericium. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Hericium

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