Schwärzender Pfifferling
Craterellus melanoxeros
Keine redaktionelle Verzehrempfehlung. Dieses Literaturporträt erlaubt keine Freigabe eines Fundes; ähnliche Arten müssen fachlich abgegrenzt werden.
Quellen zum Speisewert
Hut gelblich bis gelbbraun, unregelmäßig gefaltet und vertieft, bis etwa 6 cm breit.

Mehrere gefaltete Fruchtkörper im Laub.
Geruch, Verfärbungsgeschwindigkeit und mikroskopische Artmerkmale sind aus dieser Einzelaufnahme nicht vollständig bestimmbar.
(c) lizfrost47, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Stark geschwärzte Partien neben noch hellen Leisten. Der zeitliche Verlauf ist nicht aus dem Foto ablesbar.
Geruch, Verfärbungsgeschwindigkeit und mikroskopische Artmerkmale sind aus dieser Einzelaufnahme nicht vollständig bestimmbar.
(c) Jose Castro, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut gelblich bis gelbbraun, unregelmäßig gefaltet und vertieft, bis etwa 6 cm breit.
- Unterseite
Unterseite mit deutlich ausgebildeten ; die Färbung kann grauliche bis violettliche Töne zeigen.
- Stiel & Basis
In den gefalteten Hut übergehend, gelblich bis blass; ohne .
- Fleisch
Verletzte oder alternde Partien schwärzen langsam. Die Reaktion kann bei der ersten Betrachtung noch fehlen.
- Sporenpulver
Sporen etwa 8–11 × 6–7,5 µm; der europäische Schlüssel nennt im Gewebe.
Entscheidende Merkmalskombination
Die langsame Schwärzung ist hier zentral. Nicht mit der nicht schwärzenden Gelbvioletten Kraterelle oder historischen Namensmischungen gleichsetzen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 46, Schlüssel 13; chunk001, PDF-S. 47, schwärzendes Konzept. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1986. Gedruckte S. 372, Nr. 484; PDF-S. 371. Nur Namenskonflikt ausgewertet: Autoren beziehen ihr nicht schwärzendes Material auf C. ianthinoxanthus. Nicht als Morphologiequelle der schwärzenden Art verwendet. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Craterellus melanoxeros
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · sprachmarkierte Namensbelege Craterellus melanoxeros
GBIF / angegebene Quelldatensätze · Deutscher Name mit Artname abgeglichen; nicht sämtliche gemeinsam geführten Namen als Synonyme übernommen. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Laubwälder, insbesondere bei Buchen. Im Laubwald; der europäische Schlüssel betont Buchen und lehmige Standorte.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Fungi of Temperate Europe · Keys
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Im hier verwendeten Konzept ohne das langsame Schwärzen; ältere Beschreibungen mischen die Namen.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe · Keys
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
- GBIF · Namensabgleich Craterellus melanoxeros
- GBIF · sprachmarkierte Namensbelege Craterellus melanoxeros
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
- GBIF · Namensabgleich Craterellus ianthinoxanthus
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
Typischerweise hohler Stiel und anders gegliederter, dünnerer Fruchtkörper.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Zeit ist ein Merkmal
Eine unmittelbar nach dem Fund aufgenommene Oberfläche kann noch hell sein. Für die Dokumentation sind zeitlich getrennte Fotos derselben Stelle aussagekräftiger als ein einzelnes Bild.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 46, Schlüssel 13; chunk001, PDF-S. 47, schwärzendes Konzept. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Schweizer Altbeschreibung passt nicht automatisch
Band 2 von Pilze der Schweiz behandelt unter Cantharellus melanoxeros ausdrücklich nicht schwärzendes Material und diskutiert dessen Zugehörigkeit zu C. ianthinoxanthus. Diese Passage wird hier nicht als Merkmalsgrundlage der schwärzenden Art verwendet.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
J. Breitenbach & F. Kränzlin · 1986. Gedruckte S. 372, Nr. 484; PDF-S. 371. Nur Namenskonflikt ausgewertet: Autoren beziehen ihr nicht schwärzendes Material auf C. ianthinoxanthus. Nicht als Morphologiequelle der schwärzenden Art verwendet. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Deutsche Namen sind nicht eindeutig
Datenbanken führen die deutschen Namen dieser beiden Arten teilweise überlappend. Der wissenschaftliche Name und das beschriebene Schwärzungsverhalten müssen daher gemeinsam gelesen werden.
Quellen
GBIF · Namensabgleich Craterellus melanoxeros
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Craterellus melanoxeros
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSchwärzender Pfifferling
Namensbeleg
GBIF · sprachmarkierte Namensbelege Craterellus melanoxeros · Abgerufen: 10.10.2026
EnglischBlackening Chanterelle
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
In der Quelle geführt als Cantharellus melanoxeros.
NiederländischZwartwordende cantharel
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
In der Quelle geführt als Cantharellus melanoxeros.
FranzösischChanterelle noircissante
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
In der Quelle geführt als Cantharellus melanoxeros.
NorwegischSvartnende kantarellSvartnende trompetsopp
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
Sprachform: Bokmål.
In der Quelle geführt als Cantharellus melanoxeros.
FinnischNuhruvahvero
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
In der Quelle geführt als Cantharellus melanoxeros.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
- Schwedisch
Weniger anzeigen
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Craterellus melanoxeros
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Desm.) Pérez-De-Greg.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Desm.) Pérez-De-Greg. · Namensdatensatz 245829
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Cantharellus melanoxeros Desm.
Bot. Gall. 2: 799 (1830) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 5 |
| Sep | 20 |
| Okt | 10 |
| Nov | 1 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 2 |
| Österreich | 6 |
| Schweiz | 28 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 36 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 27 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 5 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 2 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 2 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Schweizer Buch weist in den Bemerkungen selbst darauf hin, dass die untersuchte nicht schwärzende Kollektion nach der getrennten Artauffassung C. ianthinoxanthus entspricht. Sie ist ausdrücklich KEIN geeigneter Zweitbeleg für das heutige schwärzende C. melanoxeros.
Umfang: Abgleich mit offenem Konflikt; keine Merkmalsfelder freigegeben. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 484, gedruckte S. 372; PDF-S. 371. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Craterellus melanoxeros · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe · Keys
Seite: PDF-S. 47
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
Seiten: PDF-S. 371 PDF-S. 371 PDF-S. 371 PDF-S. 371
- Craterellus tubaeformis – First Nature
- Trompetenpfifferling – November 2018
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Craterellus melanoxeros
- GBIF · sprachmarkierte Namensbelege Craterellus melanoxeros
- GBIF · Namensabgleich Craterellus ianthinoxanthus
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich