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Grauer Leistling

Cantharellus cinereus

SpeisewertEssbar · gegart

In Deutschland besonders geschützt (nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf) und gefährdet. Von der DGfM als Speisepilz geführt; leicht mit der oft daneben wachsenden Herbsttrompete zu verwechseln.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Geschützt und leicht verwechselbar. In Deutschland besonders geschützt und gefährdet; gesammelt werden dürfen nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf. Graue Leistlinge und die oft daneben wachsende Herbsttrompete sind makroskopisch leicht zu verwechseln.

Von der DGfM als Speisepilz geführt (Stand 01.05.2026), ebenso in der Empfehlungsliste der VAPKO; die ÖMG nennt ihn essbar. In Deutschland besonders geschützt – erlaubt sind nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf – und nach der Roten Liste gefährdet.

Büschelige Gruppe grauschwarzer Trichter mit wellig heruntergebogenem, fein filzigem Rand und tief vertiefter, dunkler Mitte über graubraunen Stielen in bunter Laubstreu, unter anderem mit Buchen- und Eichenlaub; links vorn ein umgelegter Fruchtkörper, dessen graue, entfernte, gegabelte und netzig verbundene Leisten am grauen, längsfaserigen Stiel herablaufen. Ostalbkreis (Baden-Württemberg), 24. Oktober 2025.

Genauer Fundort von der Beobachtung verschleiert, nur Ostalbkreis bekannt. Der vordere Fruchtkörper ist für das Foto umgelegt. Der hohle Stiel ist ohne Längsschnitt nicht zu sehen; die dunkle Hutmitte deutet die Durchbohrung nur an. Smartphone-Aufnahme mit kräftiger Nachschärfung und Farbsättigung. Bestimmung nach Fotos ohne Mikroskopie: Schnallen und Sporen, die den Grauen Leistling von grauen, schnallentragenden Sippen trennen, sind nicht geprüft; Geruch nicht vermerkt.

Foto: vuikaan · CC BY 4.0 · Original

Kleine, ganz grau- bis schwarzbraune Trichter mit wellig heruntergebogenem Rand und hohlem Stiel; auf der grauen Unterseite laufen entfernte, gegabelte Leisten herab. Wächst gesellig in Buchenwäldern, oft zusammen mit der Herbsttrompete; in Deutschland steht die Art als gefährdet auf der Roten Liste.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut nach der Schweizer Beschreibung 2–4 cm breit, andere Werke nennen bis 6 cm; früh trichterförmig mit wulstig heruntergebogenem, welligem Rand, die Mitte mitunter bis in den hohlen Stiel durchbohrt. Oberfläche radialfaserig bis seidig-filzig, in der Mitte teils fein schuppig, grau- bis schwarzbraun; der Rand kann schwärzen.

Unterseite

Graue bis weißlich graue, weiß bereifte , dicklich und entfernt stehend, unregelmäßig gegabelt und teils netzig verbunden, am Stiel . Wie deutlich sie ausgebildet sind, schwankt: Der europäische Schlüssel nennt sie teils undeutlich.

Stiel & Basis

Stiel in Baden-Württemberg 3–7 cm lang und 0,5–0,8 cm dick, zylindrisch und längsfaserig, hell beigegrau bis graubraun, im Alter schwärzlich; hohl.

Fleisch

Dünn und elastisch, graubraun, später schwärzlich. Geruch angenehm bis schwach aromatisch.

Sporenpulver

weißlich bis cremefarben. Sporen glatt, oval bis breit elliptisch und farblos, in der Schweizer Beschreibung 7,5–9,5 × 5–5,5 µm; andere Werke geben größere Werte an. Basidien meist mit fünf Sterigmen; Hyphen ohne .

Leisten, Stiel und Längsschnitt

Hinweis zur Beobachtung

Die Unterseite von der Seite fotografieren: Der Graue Leistling hat meist erkennbare, entfernte, gegabelte Leisten, die Herbsttrompete eine glatte bis runzelig-aderige Außenseite ohne deutliche Leisten. Ein Längsschnitt zeigt, ob der Stiel hohl und die Hutmitte durchbohrt ist. Zur Abgrenzung grauer Sippen nennt der europäische Schlüssel Sporenform und Schnallen, dazu Stielfüllung, Durchbohrung und Geruch.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Grauer Leistling (Buchseite 556 laut Querverweis und Register), PDF-S. 1330, mit Symbol „eßbar“, „RL 3, (gesch.)“; Legende der Symbole PDF-S. 23; Totentrompete (S. 560) PDF-S. 1335; Kohlen-Leistling (S. 560) PDF-S. 1339. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz, vor allem mit Rotbuche. Buchenwälder auf kalkhaltigen bis basenreichen Böden. Gesellig bis büschelig auf Erde zwischen Laubstreu und Moos, vor allem in Buchen- und Buchen-Tannenwäldern auf kalkhaltigen, basenreichen oder lehmigen Böden, oft zusammen mit der Herbsttrompete. Sommer bis Herbst, in Baden-Württemberg vor allem September und Oktober. Nach der Schweizer Monografie nicht häufig und an seinen Standorten mitunter jahrelang ausbleibend; die Rote Liste Deutschlands nennt den Bestand mäßig häufig, langfristig stark zurückgegangen.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Herbsttrompete

Craterellus cornucopioides

Essbar · gegart

Ein bis zur Basis offener Trichter ohne abgesetzten Hut und Stiel; die graue Außenseite ist fast glatt bis runzelig-aderig, ohne deutliche Leisten. Sporen größer (9,5–13 × 6–9 µm im europäischen Schlüssel), Basidien zweisporig. Beide wachsen oft zusammen und sind makroskopisch leicht zu verwechseln.

Krause Kraterelle

Pseudocraterellus undulatus

Essbar · gegart

Hut lehm- bis sepiabraun mit kraus-welligem Rand; Unterseite aderig-runzelig bis fast glatt, beige bis graubeige, mit niedrigen, rudimentären Adern statt deutlicher Leisten. Ebenfalls ohne Schnallen; Sporen 8,5–12 × 5–8 µm im europäischen Schlüssel. Der Schlüssel nennt die Leisten des Grauen Leistlings allerdings teils undeutlich.

Trompetenpfifferling

Craterellus tubaeformis

Essbar · gegart

Hut gelb- bis graubraun, Stiel gelblich, graugelb oder olivgelblich statt grau; Leisten jung gelblich, später graugelb. Mit Schnallen, Sporen 10–13 × 7–9 µm im europäischen Schlüssel; meist auf nährstoffarmen Böden mit Rohhumus bei Fichte, Tanne oder Buche.

Kein Bild
verfügbar

Cantharellus atrofuscus

Noch kein Artporträt

Ebenfalls aschgrau bis dunkelgrau, aber mit Schnallen, fast kugeligen Sporen (9,5–10,5 × 8,5–9,5 µm), wohl nie durchbohrtem Hut, fast oder ganz vollem Stiel, typischen Pfifferlingsleisten und deutlich fruchtigem Geruch; selten. Der Schlüssel trennt beide über diese Merkmalskombination. Olariaga et al. stellen die Art nach Untersuchung des Holotypus zu Craterellus, nahe oder identisch mit dem Trompetenpfifferling.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Neben der Herbsttrompete

Der Graue Leistling wächst oft am selben Platz wie die Herbsttrompete. Diese ist ein bis zur Basis offener Trichter ohne abgesetzten Stiel, mit fast glatter Außenseite, größeren Sporen und zweisporigen Basidien. Der Graue Leistling hat Hut und Stiel und erkennbare Leisten.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Cantharellus tubaeformis, Craterellus cornucopioides, Pseudocraterellus sinuosus
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 485 Cantharellus tubaeformis (gedruckte S. 372, PDF-S. 371); Nr. 487 Craterellus cornucopioides und Nr. 488 Pseudocraterellus sinuosus (gedruckte S. 374, PDF-S. 373), jeweils mit Bemerkungen zur Verwechslung mit Nr. 486; Nr. 487 nennt zusätzlich „Cantharellus cinereus Pers.: Fr. (mit Schnallen)“ als eigene Verwechslungsart. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Schnallen trennen zwei graue Sippen

Der europäische Schlüssel unterscheidet den schnallenlosen Grauen Leistling mit mitunter durchbohrtem Hut und hohlem Stiel von einem seltenen, schnallentragenden grauen Pilz mit fast oder ganz vollem Stiel, fast kugeligen Sporen und deutlich fruchtigem Geruch (Cantharellus atrofuscus). Die Schweizer Monografie fand an ihrer Kollektion keine Schnallen, verweist auf ältere Beschreibungen mit Schnallen und nennt bei der Herbsttrompete einen schnallentragenden „Cantharellus cinereus“ als weitere Verwechslungsart – nicht die hier porträtierte, schnallenlose Sippe.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Cantharellus tubaeformis, Craterellus cornucopioides, Pseudocraterellus sinuosus
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 485 Cantharellus tubaeformis (gedruckte S. 372, PDF-S. 371); Nr. 487 Craterellus cornucopioides und Nr. 488 Pseudocraterellus sinuosus (gedruckte S. 374, PDF-S. 373), jeweils mit Bemerkungen zur Verwechslung mit Nr. 486; Nr. 487 nennt zusätzlich „Cantharellus cinereus Pers.: Fr. (mit Schnallen)“ als eigene Verwechslungsart. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Hohler Stiel, strittige Gattung

Nach Olariaga et al. (2017) haben Cantharellus-Arten bis auf wenige Ausnahmen einen vollen Stiel; die Grenze zu Craterellus wurde aber mit Hilfe molekularer Daten gezogen. Im europäischen Schlüssel steht der Graue Leistling mit mehr oder weniger hohlem Stiel als Craterellus neben dem grauen Cantharellus atrofuscus mit fast vollem Stiel – diesen stellen Olariaga et al. dennoch zu Craterellus. Index Fungorum und der europäische Schlüssel führen den Grauen Leistling als Craterellus, GBIF und die deutschen Listen als Cantharellus cinereus; der Atlas folgt GBIF.

Quellen

Cantharellus (Cantharellales, Basidiomycota) revisited in Europe through a multigene phylogeny (2017)
I. Olariaga, G. Moreno, J. L. Manjón, I. Salcedo, V. Hofstetter, D. Rodríguez & B. Buyck · Fungal Diversity 83(1): 263–292 (Bibliografie über Crossref). Abstract (acht europäische Cantharellus-Arten), Introduction (Gattungsgrenze zu Craterellus mit Hilfe molekularer Daten; Cantharellus mit bizyklischen Carotinoiden und, bis auf wenige Ausnahmen, vollem Stiel), Abschnitt „Excluded and dubious taxa“ (Cantharellus atrofuscus: beim Beschreiben mit Craterellus cinereus verglichen, wohl wegen der Schnallen zu Cantharellus gestellt; nach Holotypus zu Craterellus, nahe oder identisch mit C. tubaeformis) und Literaturliste (Titel von Contu et al. 2009). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026

Index Fungorum · Craterellus cinereus (Pers.) Pers. (Record 357303)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch: Craterellus cinereus (Pers.) Pers., Mycol. eur. 2: 6 (1825), sanktioniert (Fr.), legitim, aktueller Name, Basionym Cantharellus cinereus Pers. 1794 (197287), Referee Kew Mycology (2025); C. cinereus (Pers.) Donk 1933 (548189) „An isonym, see Art. 6.3 Note 2“; Pseudocraterellus cinereus (Pers.) Kalamees 1963 (321771) → C. cinereus. Typifizierungsdatensätze zu Cantharellus cinereus: konservierter Typus UPS F-134396 (597518), Lectotypus Micheli 1729 Taf. 82 Fig. 7D (Olariaga, Salcedo & Parra 2009; 597584), Neotypus L 0111397 (Contu, Vizzini, Carbone & Setti 2009; 690502). · eingesehen 18.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy · Cantharellus cinereus Pers. (9226626)
GBIF Secretariat · Faktenpaket des Leads (Match Craterellus cinereus (Pers.) Donk = Synonym, akzeptiert Cantharellus cinereus Pers. 9226626; 20 Synonyme; Fundfacetten 2015–2025: 106 Meldungen); eigene Nachabfrage 17.10.2026 der Volksnamen für 9226626 und die Synonymschlüssel 8745515, 2554512, 8883753 sowie der Quelldatensätze. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026): S. 1 Vorwort und Legende (§ = besonders geschützt gem. § 2 Abs. 1 BArtSchV, Ausnahme geringe Mengen für den eigenen Bedarf; RL = BfN: Rote Liste 2016); S. 3 Einträge „Cantharellus – Leistlinge, Pfifferlinge – §“ und „Cantharellus cinereus – Grauer Leistling – §, RL 3“; S. 4 Craterellus-Einträge; S. 13 Änderungen (Aktualisierung wissenschaftlicher Namen bei Leistlingen). Nicht in „Giftpilze nach Taxa“ (Stand 01.06.2026) und nicht in „Pilze mit uneinheitlichem Speisewert“ (Stand 01.05.2026). · eingesehen 18.10.2026

Checkliste der Pilze Deutschlands · Cantharellus cinereus Pers.
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155 · Taxondatensatz 4cd843d9-fe87-4fe7-bc34-f7552958bcaa: akzeptiert, vorkommend, Zitat Dämmrich et al. 2016; laut Mykolog-Registerabzug deutscher Name „Grauer Leistling“, Synonym Pseudocraterellus cinereus (Pers. : Fr.) Kalam., DGfM-ID 100840230. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Geschützt, gefährdet, unstet

Die Rote Liste Deutschlands (2016) führt die Art als gefährdet, mit langfristig starkem Rückgang; nach der Bundesartenschutzverordnung ist sie wie alle heimischen Cantharellus-Arten besonders geschützt. Die Großpilze Baden-Württembergs stuften sie dort im Jahr 2000 als stark gefährdet ein. Nach der Schweizer Monografie kann sie an ihren Standorten jahrelang ausbleiben.

Quellen

Rote-Liste-Zentrum · Artensteckbrief Cantharellus cinereus Pers. (Rote Liste der Großpilze Deutschlands 2016)
Rote-Liste-Zentrum; Dämmrich et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8) · Steckbrief zur Register-UUID 4cd843d9…: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3); Aktuelle Bestandssituation „mäßig häufig“; Langfristiger Bestandstrend „starker Rückgang“; Kurzfristiger Trend „Abnahme im Ausmaß unbekannt“; Name in der vorherigen Liste Pseudocraterellus cinereus. · eingesehen 18.10.2026

Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · Anlage 1 und § 2
Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) · Anlage 1 (Pilze): „Cantharellus spp. – Pfifferlinge – alle heimischen Arten“, besonders geschützt; § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Ausnahme für geringe Mengen für den eigenen Bedarf, u. a. „Cantharellus spp. Pfifferling – alle heimischen Arten“. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026): S. 1 Vorwort und Legende (§ = besonders geschützt gem. § 2 Abs. 1 BArtSchV, Ausnahme geringe Mengen für den eigenen Bedarf; RL = BfN: Rote Liste 2016); S. 3 Einträge „Cantharellus – Leistlinge, Pfifferlinge – §“ und „Cantharellus cinereus – Grauer Leistling – §, RL 3“; S. 4 Craterellus-Einträge; S. 13 Änderungen (Aktualisierung wissenschaftlicher Namen bei Leistlingen). Nicht in „Giftpilze nach Taxa“ (Stand 01.06.2026) und nicht in „Pilze mit uneinheitlichem Speisewert“ (Stand 01.05.2026). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Cantharellus cinereus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschGrauer Leistling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischAshen Chanterelle

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischGrauwe cantharel

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischChanterelle cendrée

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SpanischTrompeta de los muertos cenicientaWeitere spanische Einträge desselben Datensatzes (u. a. „trompeta cendrosa“, „cenicienta“) hängen am Synonymschlüssel 8883753; „trompeta de los muertos“ allein ist mehrdeutig und wurde nicht übernommen.

Namensbeleg

Vernacular names of Iberian fungi in Spain · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischGrå kantarel

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischGrå trompetkantarellKokstrompetsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGrå kantarell

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischLiška šedá

Namensbeleg

Myko-Atlas der ČMS · Craterellus cinereus – liška šedá · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Japanischアクイロウスタケ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Slowenisch
5 weitereWeniger anzeigen
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

106GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun1
Jul6
Aug15
Sep33
Okt46
Nov5
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland19
Österreich15
Schweiz69
Tschechien0
Polen2
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 103 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 61 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 15 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 15 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 10 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. ArtenFinder · 2 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gattungszuordnung und Schnallenfrage offen dargestellt (Craterellus vs. Cantharellus; schnallenlose Sippe vs. C. atrofuscus). Sporen (7,5–9,5 × 5–5,5 µm PdS; 9–10 × 5–6 µm FTE; 8–10 × 5,5–6,5 µm Gerhardt) und Hutbreite (2–4 cm PdS; bis 6 cm GPBW, Gerhardt) als Quellenkonflikte offengelegt, keine Gesamtspanne. Speisewert nach DGfM mit Schutz- und Gefährdungshinweis. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 2 (Nr. 486, Schlüssel S. 41, Vergleichsarten Nr. 485, 487, 488), Großpilze Baden-Württembergs 2 (Nr. 1.3, Schlüssel S. 7–8) und Gerhardt (BLV, 2014) gelesen und Zahlen am Seitenbild geprüft; Fungi of Temperate Europe S. 44–46 und 71; Olariaga et al. 2017 in Auszügen; Nomenklatur in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank, GBIF und deutscher Checkliste; Speisewert nach DGfM-Listen 2026, VAPKO und ÖMG; Rote Liste 2016 und Bundesartenschutzverordnung; Myko-Atlas der ČMS. Funga Nordica behandelt die Gattung nicht. Bilder nicht gesichtet.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Grauer Leistling (Buchseite 556 laut Querverweis und Register), PDF-S. 1330, mit Symbol „eßbar“, „RL 3, (gesch.)“; Legende der Symbole PDF-S. 23; Totentrompete (S. 560) PDF-S. 1335; Kohlen-Leistling (S. 560) PDF-S. 1339. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Cantharellus cinereus · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: PDF-S. 371 · S. 41 · PDF-S. 371

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Vergleichspassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982; PDF-S. 40: Punkt 1* (Fruchtschicht leistenförmig) und 2 (Fruchtkörper gänzlich grau-braun bis schwärzlich, trichterförmig, Leisten deutlich, oft mit Nr. 487) → Craterellus cinereus Nr. 486; 2* andere Farben → Cantharellus; Nr. 485 Cantharellus tubaeformis (gedruckte S. 372, PDF-S. 371); Nr. 487 Craterellus cornucopioides und Nr. 488 Pseudocraterellus sinuosus (gedruckte S. 374, PDF-S. 373), jeweils mit Bemerkungen zur Verwechslung mit Nr. 486; Nr. 487 nennt zusätzlich „Cantharellus cinereus Pers.: Fr. (mit Schnallen)“ als eigene Verwechslungsart

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)

    Seiten: PDF-S. 11–13 · S. 7–8

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner)

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte; PDF-S. 6–7: Generalschlüssel Punkte 7–8 (Craterellus und Pseudocraterellus ohne Schnallen, Cantharellus mit Schnallen); Gattungsbeschreibung Cantharellus („Septen mit Schnallen“, „Sporenpulver cremegelblich“); Schlüssel Cantharellus Punkt 4/4* (Stiel grau, alt schwärzlich → C. cinereus; Stiel gelblich, orangegelb bis gelbocker → weitere Arten)

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: PDF-S. 45–47

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1330

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Grauer Leistling (Buchseite 556 laut Querverweis und Register), PDF-S. 1330, mit Symbol „eßbar“, „RL 3, (gesch.)“; Legende der Symbole PDF-S. 23; Totentrompete PDF-S. 1335; Kohlen-Leistling PDF-S. 1339

  5. Cantharellus (Cantharellales, Basidiomycota) revisited in Europe through a multigene phylogeny (2017)
    Bibliografie

    I. Olariaga, G. Moreno, J. L. Manjón, I. Salcedo, V. Hofstetter, D. Rodríguez & B. Buyck

    Primärquelle · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Fungal Diversity 83(1): 263–292 (Bibliografie über Crossref). Abstract (acht europäische Cantharellus-Arten), Introduction (Gattungsgrenze zu Craterellus mit Hilfe molekularer Daten; Cantharellus mit bizyklischen Carotinoiden und, bis auf wenige Ausnahmen, vollem Stiel), Abschnitt „Excluded and dubious taxa“ (Cantharellus atrofuscus: beim Beschreiben mit Craterellus cinereus verglichen, wohl wegen der Schnallen zu Cantharellus gestellt; nach Holotypus zu Craterellus, nahe oder identisch mit C. tubaeformis) und Literaturliste (Titel von Contu et al. 2009)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026): S. 1 Vorwort und Legende (§ = besonders geschützt gem. § 2 Abs. 1 BArtSchV, Ausnahme geringe Mengen für den eigenen Bedarf; RL = BfN: Rote Liste 2016); S. 3 Einträge „Cantharellus – Leistlinge, Pfifferlinge – §“ und „Cantharellus cinereus – Grauer Leistling – §, RL 3“; S. 4 Craterellus-Einträge; S. 13 Änderungen (Aktualisierung wissenschaftlicher Namen bei Leistlingen). Nicht in „Giftpilze nach Taxa“ (Stand 01.06.2026) und nicht in „Pilze mit uneinheitlichem Speisewert“ (Stand 01.05.2026)

  2. Index Fungorum · Craterellus cinereus (Pers.) Pers. (Record 357303)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: Craterellus cinereus (Pers.) Pers., Mycol. eur. 2: 6 (1825), sanktioniert (Fr.), legitim, aktueller Name, Basionym Cantharellus cinereus Pers. 1794 (197287), Referee Kew Mycology (2025); C. cinereus (Pers.) Donk 1933 (548189) „An isonym, see Art. 6.3 Note 2“; Pseudocraterellus cinereus (Pers.) Kalamees 1963 (321771) → C. cinereus. Typifizierungsdatensätze zu Cantharellus cinereus: konservierter Typus UPS F-134396 (597518), Lectotypus Micheli 1729 Taf. 82 Fig. 7D (Olariaga, Salcedo & Parra 2009; 597584), Neotypus L 0111397 (Contu, Vizzini, Carbone & Setti 2009; 690502)

  3. Species Fungorum · Craterellus cinereus – Synonymie
    Bibliografie

    Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklaturdatenbank · Synonymieseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Craterellus cinereus (Pers.) Pers. 1825; Synonyme u. a. Cantharellus cinereus Pers. 1794, Merulius cinereus, Xerocarpus cinereus, Pseudocraterellus cinereus, Helvella hydrolips Bull., Cantharellus hydrolips; Stellung Craterellus, Hydnaceae, Cantharellales

  4. MycoBank · Craterellus cinereus (MB#357303)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MB#357303 Craterellus cinereus (Pers.) Pers. 1825, Name status Legitimate, sanktioniert (Fr.), Klassifikation Hydnaceae; Abschnitt Synonyms: „Current name: Cantharellus cinereus Pers., Neues Mag. Bot. 1: 106 (1794) [MB#197287]“; Beschreibungsnotiz nennt C. cinereus (Pers.: Fr.) Donk 1933 „nom. illeg. but see the proposal of conservation“. Datensatz „Unchecked“. Am 18.10.2026 im Browser gelesen

  5. Rote-Liste-Zentrum · Artensteckbrief Cantharellus cinereus Pers. (Rote Liste der Großpilze Deutschlands 2016)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum; Dämmrich et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8)

    Rote Liste · Artensteckbrief gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Steckbrief zur Register-UUID 4cd843d9…: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3); Aktuelle Bestandssituation „mäßig häufig“; Langfristiger Bestandstrend „starker Rückgang“; Kurzfristiger Trend „Abnahme im Ausmaß unbekannt“; Name in der vorherigen Liste Pseudocraterellus cinereus

  6. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · Anlage 1 und § 2
    Bibliografie

    Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)

    Rechtsnorm · Abschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Anlage 1 (Pilze): „Cantharellus spp. – Pfifferlinge – alle heimischen Arten“, besonders geschützt; § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Ausnahme für geringe Mengen für den eigenen Bedarf, u. a. „Cantharellus spp. Pfifferling – alle heimischen Arten“

  7. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (Version 09.2023)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (VAPKO)

    Fachverband · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: S. 2: „Cantharellus cinereus – Graue Kraterelle, Grauer Pfifferling – Chanterelle cendrée, C. grise“, ohne Bemerkung. Nicht in der VAPKO-Giftpilzliste (2022)

  8. ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle)
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelle gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeilen „Cantharellus cinereus“ und „Craterellus cinereus“ (Syn. Pseudocraterellus cinereus): Graue Kraterelle, Grauer Pfifferling, Grauer Leistling – Leistlinge – essbar; Verwechslung: Verbogener Leistling, Totentrompete, Kohlenleistling

  9. Myko-Atlas der ČMS · Craterellus cinereus – liška šedá
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost (Bilder M. Slavičínský)

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Craterellus cinereus (Pers.) Pers. 1825, Synonym Cantharellus cinereus Pers. 1794; Kurzbeschreibung (Hut 10–60 mm, Stiel 30–80 × 4–10 mm, meist hohl; „Výtrusný prach je bělavý až krémový“ = Sporenpulver weißlich bis cremefarben; Sporen 9–11 × 5–8 µm); Vorkommen Juli–November, zerstreut bis selten, unter Buche, Eiche, Hainbuche auf humosen, kalkhaltigen Böden; Verwechslung; „Je jedlý“ (essbar)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Cantharellus cinereus Pers. (9226626)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Faktenpaket des Leads (Match Craterellus cinereus (Pers.) Donk = Synonym, akzeptiert Cantharellus cinereus Pers. 9226626; 20 Synonyme; Fundfacetten 2015–2025: 106 Meldungen); eigene Nachabfrage 17.10.2026 der Volksnamen für 9226626 und die Synonymschlüssel 8745515, 2554512, 8883753 sowie der Quelldatensätze

  2. Checkliste der Pilze Deutschlands · Cantharellus cinereus Pers.
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 4cd843d9-fe87-4fe7-bc34-f7552958bcaa: akzeptiert, vorkommend, Zitat Dämmrich et al. 2016; laut Mykolog-Registerabzug deutscher Name „Grauer Leistling“, Synonym Pseudocraterellus cinereus (Pers.: Fr.) Kalam., DGfM-ID 100840230

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gruppe in Laubstreu mit Leisten
    Foto: vuikaan via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Leisten der Unterseite
    Foto: Manuela Fiorini via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Standort am Buchenfuß
    Foto: Enrico Tomschke via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1365 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandCantharellus cinereus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Name: Index Fungorum und Species Fungorum führen Craterellus cinereus (Pers.) Pers. 1825 (Basionym Cantharellus cinereus Pers. 1794) als aktuellen Namen; die Kombination „(Pers.) Donk“ 1933 ist dort ein Isonym. GBIF (9226626), MycoBank (Datensatz „unchecked“), die deutsche Checkliste und die DGfM-Positivliste 2026 führen Cantharellus cinereus Pers.; Pseudocraterellus cinereus (Pers.) Kalamees ist ein Synonym. Der Atlas folgt dem GBIF-Namen Cantharellus cinereus Pers. wie die deutsche Checkliste und die DGfM-Positivliste; Index Fungorum und Fungi of Temperate Europe (2026) führen Craterellus cinereus. Die europäische Cantharellus-Revision (Olariaga et al. 2017) erkennt acht europäische Cantharellus-Arten an, C. cinereus nicht darunter, und nennt die Art Craterellus cinereus; sie grenzt die Gattungen mit Hilfe molekularer Daten ab, nicht über den Stiel. Die Gattungsfrage ist damit in den Registern weiterhin uneinheitlich; die Typifizierungsarbeiten wurden nicht gelesen (Contu et al. 2009, nur aus Titel und Literaturliste bekannt: „Identity and neotypification of Craterellus cinereus …“; Olariaga, Salcedo & Parra 2009). Konzept: Pilze der Schweiz beschreibt eine schnallenlose Kollektion „ss. Kühner & Romagnesi“, nennt Beschreibungen von Corner (1966) und Jülich (1984) mit Schnallen und führt bei der Herbsttrompete einen schnallentragenden „Cantharellus cinereus Pers.: Fr.“ als eigene Verwechslungsart; Fungi of Temperate Europe trennt den schnallenlosen C. cinereus vom schnallentragenden, grauen Cantharellus atrofuscus Contu et al. 2009, den Olariaga et al. 2017 nach dem Holotypus zu Craterellus nahe C. tubaeformis stellen. Die Großpilze Baden-Württembergs stellen die Art in Cantharellus (Gattung mit Schnallen), ohne die Schnallen für C. cinereus zu belegen. Index Fungorum verzeichnet für den Basionym eine Lectotypisierung, eine Neotypisierung und einen konservierten Typus (UPS F-134396). Das Porträt meint die schnallenlose Sippe (im Sinn von PdS und FTE). Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Cantharellus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Cantharellus

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