Grauer Leistling
Cantharellus cinereus
In Deutschland besonders geschützt (nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf) und gefährdet. Von der DGfM als Speisepilz geführt; leicht mit der oft daneben wachsenden Herbsttrompete zu verwechseln.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Geschützt und leicht verwechselbar. In Deutschland besonders geschützt und gefährdet; gesammelt werden dürfen nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf. Graue Leistlinge und die oft daneben wachsende Herbsttrompete sind makroskopisch leicht zu verwechseln.
Von der DGfM als Speisepilz geführt (Stand 01.05.2026), ebenso in der Empfehlungsliste der VAPKO; die ÖMG nennt ihn essbar. In Deutschland besonders geschützt – erlaubt sind nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf – und nach der Roten Liste gefährdet.
Kleine, ganz grau- bis schwarzbraune Trichter mit wellig heruntergebogenem Rand und hohlem Stiel; auf der grauen Unterseite laufen entfernte, gegabelte Leisten herab. Wächst gesellig in Buchenwäldern, oft zusammen mit der Herbsttrompete; in Deutschland steht die Art als gefährdet auf der Roten Liste.

Büschelige Gruppe grauschwarzer Trichter mit wellig heruntergebogenem, fein filzigem Rand und tief vertiefter, dunkler Mitte über graubraunen Stielen in bunter Laubstreu, unter anderem mit Buchen- und Eichenlaub; links vorn ein umgelegter Fruchtkörper, dessen graue, entfernte, gegabelte und netzig verbundene Leisten am grauen, längsfaserigen Stiel herablaufen. Ostalbkreis (Baden-Württemberg), 24. Oktober 2025.
Genauer Fundort von der Beobachtung verschleiert, nur Ostalbkreis bekannt. Der vordere Fruchtkörper ist für das Foto umgelegt. Der hohle Stiel ist ohne Längsschnitt nicht zu sehen; die dunkle Hutmitte deutet die Durchbohrung nur an. Smartphone-Aufnahme mit kräftiger Nachschärfung und Farbsättigung. Bestimmung nach Fotos ohne Mikroskopie: Schnallen und Sporen, die den Grauen Leistling von grauen, schnallentragenden Sippen trennen, sind nicht geprüft; Geruch nicht vermerkt.

Dichte Gruppe graubrauner, wellig verbogener Trichter mit schwärzlichem Rand auf Erde mit Laub- und Zweigresten; links liegen zwei Fruchtkörper umgekippt und zeigen die graue Unterseite: entfernte, mehrfach gegabelte und quer verbundene Leisten, die weit am graubraunen Stiel herablaufen. Provinz Macerata (Marken, Italien), 13. Oktober 2024.
Fund aus Mittelitalien, außerhalb Mitteleuropas; Ortsangabe auf rund 650 m genau. Hüte hier eher graubraun als grauschwarz. Ob die umgekippten Fruchtkörper vom Fotografen umgelegt wurden, ist nicht vermerkt. Begleitbäume und Geruch nicht dokumentiert; Bestimmung nach Fotos ohne Mikroskopie.
Manuela Fiorini via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Gruppe zahlreicher kleiner, graubrauner, filziger Trichter mit krausem, schwärzlichem Rand in einer Nische unter einem glattrindigen Stamm- oder Wurzelanlauf; im Vordergrund zwei umgelegte Fruchtkörper mit hellgrauen, gegabelten Leisten und grauem Stiel, ringsum Buchenstreu mit Knospenschuppen. Kalletal (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen), 18. Juli 2020.
Fund vom 18. Juli, früh in der Saison; die Hüte sind graubraun mit hell bereiften Rändern, nicht grauschwarz. Baumart nur nach glatter Rinde und Knospenschuppen als Buche angesprochen, von der Quelle nicht angegeben. Die beiden Fruchtkörper im Vordergrund sind umgelegt. Ortsangabe auf rund 900 m genau. Nur zwei Bestimmungen, keine Mikroskopie.
Enrico Tomschke via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut nach der Schweizer Beschreibung 2–4 cm breit, andere Werke nennen bis 6 cm; früh trichterförmig mit wulstig heruntergebogenem, welligem Rand, die Mitte mitunter bis in den hohlen Stiel durchbohrt. Oberfläche radialfaserig bis seidig-filzig, in der Mitte teils fein schuppig, grau- bis schwarzbraun; der Rand kann schwärzen.
- Unterseite
Graue bis weißlich graue, weiß bereifte , dicklich und entfernt stehend, unregelmäßig gegabelt und teils netzig verbunden, am Stiel . Wie deutlich sie ausgebildet sind, schwankt: Der europäische Schlüssel nennt sie teils undeutlich.
- Stiel & Basis
Stiel in Baden-Württemberg 3–7 cm lang und 0,5–0,8 cm dick, zylindrisch und längsfaserig, hell beigegrau bis graubraun, im Alter schwärzlich; hohl.
- Fleisch
Dünn und elastisch, graubraun, später schwärzlich. Geruch angenehm bis schwach aromatisch.
- Sporenpulver
weißlich bis cremefarben. Sporen glatt, oval bis breit elliptisch und farblos, in der Schweizer Beschreibung 7,5–9,5 × 5–5,5 µm; andere Werke geben größere Werte an. Basidien meist mit fünf Sterigmen; Hyphen ohne .
Leisten, Stiel und Längsschnitt
Die Unterseite von der Seite fotografieren: Der Graue Leistling hat meist erkennbare, entfernte, gegabelte Leisten, die Herbsttrompete eine glatte bis runzelig-aderige Außenseite ohne deutliche Leisten. Ein Längsschnitt zeigt, ob der Stiel hohl und die Hutmitte durchbohrt ist. Zur Abgrenzung grauer Sippen nennt der europäische Schlüssel Sporenform und Schnallen, dazu Stielfüllung, Durchbohrung und Geruch.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Grauer Leistling (Buchseite 556 laut Querverweis und Register), PDF-S. 1330, mit Symbol „eßbar“, „RL 3, (gesch.)“; Legende der Symbole PDF-S. 23; Totentrompete (S. 560) PDF-S. 1335; Kohlen-Leistling (S. 560) PDF-S. 1339. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Generalschlüssel Cantharellales und Schlüssel Cantharellus
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz, vor allem mit Rotbuche. Buchenwälder auf kalkhaltigen bis basenreichen Böden. Gesellig bis büschelig auf Erde zwischen Laubstreu und Moos, vor allem in Buchen- und Buchen-Tannenwäldern auf kalkhaltigen, basenreichen oder lehmigen Böden, oft zusammen mit der Herbsttrompete. Sommer bis Herbst, in Baden-Württemberg vor allem September und Oktober. Nach der Schweizer Monografie nicht häufig und an seinen Standorten mitunter jahrelang ausbleibend; die Rote Liste Deutschlands nennt den Bestand mäßig häufig, langfristig stark zurückgegangen.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986) · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014) · Rote-Liste-Zentrum · Artensteckbrief Cantharellus cinereus Pers. (Rote Liste der Großpilze Deutschlands 2016)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Ein bis zur Basis offener Trichter ohne abgesetzten Hut und Stiel; die graue Außenseite ist fast glatt bis runzelig-aderig, ohne deutliche Leisten. Sporen größer (9,5–13 × 6–9 µm im europäischen Schlüssel), Basidien zweisporig. Beide wachsen oft zusammen und sind makroskopisch leicht zu verwechseln.
Hut lehm- bis sepiabraun mit kraus-welligem Rand; Unterseite aderig-runzelig bis fast glatt, beige bis graubeige, mit niedrigen, rudimentären Adern statt deutlicher Leisten. Ebenfalls ohne Schnallen; Sporen 8,5–12 × 5–8 µm im europäischen Schlüssel. Der Schlüssel nennt die Leisten des Grauen Leistlings allerdings teils undeutlich.
Hut gelb- bis graubraun, Stiel gelblich, graugelb oder olivgelblich statt grau; Leisten jung gelblich, später graugelb. Mit Schnallen, Sporen 10–13 × 7–9 µm im europäischen Schlüssel; meist auf nährstoffarmen Böden mit Rohhumus bei Fichte, Tanne oder Buche.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Cantharellus tubaeformis, Craterellus cornucopioides, Pseudocraterellus sinuosus
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000) – Generalschlüssel Cantharellales und Schlüssel Cantharellus
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
verfügbar
Cantharellus atrofuscus
Noch kein ArtporträtEbenfalls aschgrau bis dunkelgrau, aber mit Schnallen, fast kugeligen Sporen (9,5–10,5 × 8,5–9,5 µm), wohl nie durchbohrtem Hut, fast oder ganz vollem Stiel, typischen Pfifferlingsleisten und deutlich fruchtigem Geruch; selten. Der Schlüssel trennt beide über diese Merkmalskombination. Olariaga et al. stellen die Art nach Untersuchung des Holotypus zu Craterellus, nahe oder identisch mit dem Trompetenpfifferling.
Dunkelbrauner, trichterförmig vertiefter Hut mit grauer, gegabelter, leistenartiger Unterseite, aber auf Brandstellen zwischen Holzkohle; mikroskopisch mit dickwandigen, kristallbesetzten Zystiden. Mit den Leistlingen nicht verwandt.
Hut ebenfalls aschgrau, aber mit regelmäßig gegabelten Lamellen statt unregelmäßiger Leisten; die Lamellen röten, und die Sporen sind amyloid.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Neben der Herbsttrompete
Der Graue Leistling wächst oft am selben Platz wie die Herbsttrompete. Diese ist ein bis zur Basis offener Trichter ohne abgesetzten Stiel, mit fast glatter Außenseite, größeren Sporen und zweisporigen Basidien. Der Graue Leistling hat Hut und Stiel und erkennbare Leisten.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Cantharellus tubaeformis, Craterellus cornucopioides, Pseudocraterellus sinuosus
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 485 Cantharellus tubaeformis (gedruckte S. 372, PDF-S. 371); Nr. 487 Craterellus cornucopioides und Nr. 488 Pseudocraterellus sinuosus (gedruckte S. 374, PDF-S. 373), jeweils mit Bemerkungen zur Verwechslung mit Nr. 486; Nr. 487 nennt zusätzlich „Cantharellus cinereus Pers.: Fr. (mit Schnallen)“ als eigene Verwechslungsart. · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Schnallen trennen zwei graue Sippen
Der europäische Schlüssel unterscheidet den schnallenlosen Grauen Leistling mit mitunter durchbohrtem Hut und hohlem Stiel von einem seltenen, schnallentragenden grauen Pilz mit fast oder ganz vollem Stiel, fast kugeligen Sporen und deutlich fruchtigem Geruch (Cantharellus atrofuscus). Die Schweizer Monografie fand an ihrer Kollektion keine Schnallen, verweist auf ältere Beschreibungen mit Schnallen und nennt bei der Herbsttrompete einen schnallentragenden „Cantharellus cinereus“ als weitere Verwechslungsart – nicht die hier porträtierte, schnallenlose Sippe.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Cantharellus tubaeformis, Craterellus cornucopioides, Pseudocraterellus sinuosus
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 485 Cantharellus tubaeformis (gedruckte S. 372, PDF-S. 371); Nr. 487 Craterellus cornucopioides und Nr. 488 Pseudocraterellus sinuosus (gedruckte S. 374, PDF-S. 373), jeweils mit Bemerkungen zur Verwechslung mit Nr. 486; Nr. 487 nennt zusätzlich „Cantharellus cinereus Pers.: Fr. (mit Schnallen)“ als eigene Verwechslungsart. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Hohler Stiel, strittige Gattung
Nach Olariaga et al. (2017) haben Cantharellus-Arten bis auf wenige Ausnahmen einen vollen Stiel; die Grenze zu Craterellus wurde aber mit Hilfe molekularer Daten gezogen. Im europäischen Schlüssel steht der Graue Leistling mit mehr oder weniger hohlem Stiel als Craterellus neben dem grauen Cantharellus atrofuscus mit fast vollem Stiel – diesen stellen Olariaga et al. dennoch zu Craterellus. Index Fungorum und der europäische Schlüssel führen den Grauen Leistling als Craterellus, GBIF und die deutschen Listen als Cantharellus cinereus; der Atlas folgt GBIF.
Quellen
Cantharellus (Cantharellales, Basidiomycota) revisited in Europe through a multigene phylogeny (2017)
I. Olariaga, G. Moreno, J. L. Manjón, I. Salcedo, V. Hofstetter, D. Rodríguez & B. Buyck · Fungal Diversity 83(1): 263–292 (Bibliografie über Crossref). Abstract (acht europäische Cantharellus-Arten), Introduction (Gattungsgrenze zu Craterellus mit Hilfe molekularer Daten; Cantharellus mit bizyklischen Carotinoiden und, bis auf wenige Ausnahmen, vollem Stiel), Abschnitt „Excluded and dubious taxa“ (Cantharellus atrofuscus: beim Beschreiben mit Craterellus cinereus verglichen, wohl wegen der Schnallen zu Cantharellus gestellt; nach Holotypus zu Craterellus, nahe oder identisch mit C. tubaeformis) und Literaturliste (Titel von Contu et al. 2009). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026
Index Fungorum · Craterellus cinereus (Pers.) Pers. (Record 357303)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch: Craterellus cinereus (Pers.) Pers., Mycol. eur. 2: 6 (1825), sanktioniert (Fr.), legitim, aktueller Name, Basionym Cantharellus cinereus Pers. 1794 (197287), Referee Kew Mycology (2025); C. cinereus (Pers.) Donk 1933 (548189) „An isonym, see Art. 6.3 Note 2“; Pseudocraterellus cinereus (Pers.) Kalamees 1963 (321771) → C. cinereus. Typifizierungsdatensätze zu Cantharellus cinereus: konservierter Typus UPS F-134396 (597518), Lectotypus Micheli 1729 Taf. 82 Fig. 7D (Olariaga, Salcedo & Parra 2009; 597584), Neotypus L 0111397 (Contu, Vizzini, Carbone & Setti 2009; 690502). · eingesehen 18.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Cantharellus cinereus Pers. (9226626)
GBIF Secretariat · Faktenpaket des Leads (Match Craterellus cinereus (Pers.) Donk = Synonym, akzeptiert Cantharellus cinereus Pers. 9226626; 20 Synonyme; Fundfacetten 2015–2025: 106 Meldungen); eigene Nachabfrage 17.10.2026 der Volksnamen für 9226626 und die Synonymschlüssel 8745515, 2554512, 8883753 sowie der Quelldatensätze. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026): S. 1 Vorwort und Legende (§ = besonders geschützt gem. § 2 Abs. 1 BArtSchV, Ausnahme geringe Mengen für den eigenen Bedarf; RL = BfN: Rote Liste 2016); S. 3 Einträge „Cantharellus – Leistlinge, Pfifferlinge – §“ und „Cantharellus cinereus – Grauer Leistling – §, RL 3“; S. 4 Craterellus-Einträge; S. 13 Änderungen (Aktualisierung wissenschaftlicher Namen bei Leistlingen). Nicht in „Giftpilze nach Taxa“ (Stand 01.06.2026) und nicht in „Pilze mit uneinheitlichem Speisewert“ (Stand 01.05.2026). · eingesehen 18.10.2026
Checkliste der Pilze Deutschlands · Cantharellus cinereus Pers.
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155 · Taxondatensatz 4cd843d9-fe87-4fe7-bc34-f7552958bcaa: akzeptiert, vorkommend, Zitat Dämmrich et al. 2016; laut Mykolog-Registerabzug deutscher Name „Grauer Leistling“, Synonym Pseudocraterellus cinereus (Pers. : Fr.) Kalam., DGfM-ID 100840230. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Geschützt, gefährdet, unstet
Die Rote Liste Deutschlands (2016) führt die Art als gefährdet, mit langfristig starkem Rückgang; nach der Bundesartenschutzverordnung ist sie wie alle heimischen Cantharellus-Arten besonders geschützt. Die Großpilze Baden-Württembergs stuften sie dort im Jahr 2000 als stark gefährdet ein. Nach der Schweizer Monografie kann sie an ihren Standorten jahrelang ausbleiben.
Quellen
Rote-Liste-Zentrum · Artensteckbrief Cantharellus cinereus Pers. (Rote Liste der Großpilze Deutschlands 2016)
Rote-Liste-Zentrum; Dämmrich et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8) · Steckbrief zur Register-UUID 4cd843d9…: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3); Aktuelle Bestandssituation „mäßig häufig“; Langfristiger Bestandstrend „starker Rückgang“; Kurzfristiger Trend „Abnahme im Ausmaß unbekannt“; Name in der vorherigen Liste Pseudocraterellus cinereus. · eingesehen 18.10.2026
Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · Anlage 1 und § 2
Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) · Anlage 1 (Pilze): „Cantharellus spp. – Pfifferlinge – alle heimischen Arten“, besonders geschützt; § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Ausnahme für geringe Mengen für den eigenen Bedarf, u. a. „Cantharellus spp. Pfifferling – alle heimischen Arten“. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026): S. 1 Vorwort und Legende (§ = besonders geschützt gem. § 2 Abs. 1 BArtSchV, Ausnahme geringe Mengen für den eigenen Bedarf; RL = BfN: Rote Liste 2016); S. 3 Einträge „Cantharellus – Leistlinge, Pfifferlinge – §“ und „Cantharellus cinereus – Grauer Leistling – §, RL 3“; S. 4 Craterellus-Einträge; S. 13 Änderungen (Aktualisierung wissenschaftlicher Namen bei Leistlingen). Nicht in „Giftpilze nach Taxa“ (Stand 01.06.2026) und nicht in „Pilze mit uneinheitlichem Speisewert“ (Stand 01.05.2026). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Cantharellus cinereus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGrauer Leistling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026
EnglischAshen Chanterelle
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NiederländischGrauwe cantharel
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischChanterelle cendrée
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
SpanischTrompeta de los muertos cenicientaWeitere spanische Einträge desselben Datensatzes (u. a. „trompeta cendrosa“, „cenicienta“) hängen am Synonymschlüssel 8883753; „trompeta de los muertos“ allein ist mehrdeutig und wurde nicht übernommen.
Namensbeleg
Vernacular names of Iberian fungi in Spain · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
DänischGrå kantarel
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischGrå trompetkantarellKokstrompetsopp
SchwedischGrå kantarell
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischLiška šedá
Namensbeleg
Myko-Atlas der ČMS · Craterellus cinereus – liška šedá · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Japanischアクイロウスタケ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Finnisch
- Polnisch
- Slowenisch
Weniger anzeigen
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 6 |
| Aug | 15 |
| Sep | 33 |
| Okt | 46 |
| Nov | 5 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 19 |
| Österreich | 15 |
| Schweiz | 69 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 103 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 61 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 15 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 15 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 10 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 2 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Gattungszuordnung und Schnallenfrage offen dargestellt (Craterellus vs. Cantharellus; schnallenlose Sippe vs. C. atrofuscus). Sporen (7,5–9,5 × 5–5,5 µm PdS; 9–10 × 5–6 µm FTE; 8–10 × 5,5–6,5 µm Gerhardt) und Hutbreite (2–4 cm PdS; bis 6 cm GPBW, Gerhardt) als Quellenkonflikte offengelegt, keine Gesamtspanne. Speisewert nach DGfM mit Schutz- und Gefährdungshinweis. Keine menschliche Endredaktion.
Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 2 (Nr. 486, Schlüssel S. 41, Vergleichsarten Nr. 485, 487, 488), Großpilze Baden-Württembergs 2 (Nr. 1.3, Schlüssel S. 7–8) und Gerhardt (BLV, 2014) gelesen und Zahlen am Seitenbild geprüft; Fungi of Temperate Europe S. 44–46 und 71; Olariaga et al. 2017 in Auszügen; Nomenklatur in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank, GBIF und deutscher Checkliste; Speisewert nach DGfM-Listen 2026, VAPKO und ÖMG; Rote Liste 2016 und Bundesartenschutzverordnung; Myko-Atlas der ČMS. Funga Nordica behandelt die Gattung nicht. Bilder nicht gesichtet.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 486 Craterellus cinereus Pers.: Fr. ss. Kühner & Romagnesi (1953), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 372, PDF-S. 371: Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (Schnallenfrage, Corner 1966, Jülich 1984), Fund Luzern 1982. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.; Bearbeiter Cantharellales: G. J. Krieglsteiner) · Nr. 1.3 Cantharellus cinereus Persoon 1798: Fries 1821 (Syn. Pseudocraterellus cinereus), „Grauer Leistling“, gedruckte S. 12–14, PDF-S. 11–13: Morphologie, Ökologie, Begleitbäume mit Fundzahlen, Phänologie, Verbreitung, Erstnachweise, Bestand und Bedrohung (G2), Allgemeine Verbreitung, Foto und Karte. · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Formgruppe „Chanterelles and the like“, gedruckte S. 44–46, PDF-S. 45–47: Punkte 1–16 (u. a. 4 Craterellus cornucopioides, 6 Cantharellus atrofuscus / Craterellus cinereus, 8 Cantharellula umbonata, 10 hohler/voller Stiel, 12–15 Craterellus undulatus, melanoxeros, tubaeformis, lutescens); Key B Clitocyboide, gedruckte S. 71, PDF-S. 72, Punkt 3. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Grauer Leistling (Buchseite 556 laut Querverweis und Register), PDF-S. 1330, mit Symbol „eßbar“, „RL 3, (gesch.)“; Legende der Symbole PDF-S. 23; Totentrompete (S. 560) PDF-S. 1335; Kohlen-Leistling (S. 560) PDF-S. 1339. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Cantharellus cinereus · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
Seiten: PDF-S. 371 · S. 41 · PDF-S. 371
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 (2000)
Seiten: PDF-S. 11–13 · S. 7–8
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: PDF-S. 45–47
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 1330
- Cantharellus (Cantharellales, Basidiomycota) revisited in Europe through a multigene phylogeny (2017)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Index Fungorum · Craterellus cinereus (Pers.) Pers. (Record 357303)
- Species Fungorum · Craterellus cinereus – Synonymie
- MycoBank · Craterellus cinereus (MB#357303)
- Rote-Liste-Zentrum · Artensteckbrief Cantharellus cinereus Pers. (Rote Liste der Großpilze Deutschlands 2016)
- Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · Anlage 1 und § 2
- VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (Version 09.2023)
- ÖMG · Speisewert von Pilzen (interaktive Tabelle)
- Myko-Atlas der ČMS · Craterellus cinereus – liška šedá
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Cantharellus cinereus Pers. (9226626)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Cantharellus cinereus Pers.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Cantharellus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Cantharellus