Behaarte Erdzunge
Trichoglossum hirsutum
Quellen zum Speisewert
Die Österreichische Mykologische Gesellschaft stuft die Art als ungenießbar ein.
Schwarze, samthaarige Erdzungen mit abgeflachtem Kopf; das traditionelle Artkonzept umfasst möglicherweise mehrere Linien.

Mehrere dunkle, spatelig-keulige Fruchtkörper zwischen Gräsern.
Schwarze Erdzungen sind im Übersichtsbild nicht sicher bestimmbar; die ergänzende Mikroskopie gehört zum Quellenfund. Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade). Sichtbare Merkmale auf Plausibilität geprüft; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Bestimmung durch Mykolog.
(c) Björn Sothmann, some rights reserved (CC BY-SA) · CC BY-SA 4.0 · Original

Mehrere schlanke Erdzungen zwischen Gras und Moos.
Artzuordnung nach der Bildquelle; visuell plausibel, ohne eigene Belegrevision. Abbildung des tradierten Artkonzepts; Artgrenzen sind im Porträt erläutert. Mikroskopische Merkmale und Geruch sind in dieser Ansicht nicht überprüfbar.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Fruchtkörper
Fruchtkörper meist 3–8 cm hoch; oberer fertiler Teil zungen- bis keulenförmig, oft längs eingedrückt.
- Fruchtschicht
Schwarze Fruchtschicht mit steifen, unter der Lupe erkennbaren Haaren beziehungsweise Setae.
- Stiel
Schlank, schwarz und samtig behaart, vom breiteren Kopf abgesetzt.
- Beschaffenheit
Schmale dunkle Fruchtkörper; keine Hut--Struktur.
- Sporen
Lange braune Sporen mit zahlreichen Querwänden, meist etwa 80–195 × 5–7 µm; zur Artabgrenzung auch Septenzahl und Reife beachten.
Entscheidende Merkmalskombination
Haare kennzeichnen die Gattung, nicht allein die Art. Reife Sporen und bei kritischen Funden molekulare Daten ergänzen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Trichoglossum hirsutum — First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide; artspezifische Küchen- beziehungsweise Toxizitätspassage · eingesehen 07.10.2026
Phylogeny of Geoglossomycetes with species diversity in China
Su et al. (2025) · Abschnitt Trichoglossum hirsutum und Diskussion zur Polyphylie; gezielt gelesene Abschnitte · eingesehen 07.10.2026
Speisewert von Pilzen — Trichoglossum hirsutum
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Artspezifische Tabellenzeile; bei C. nivea Schreibfehler „Coprinposis“ in der Quelle. Keine ungeprüfte Übernahme dortiger Synonymlisten. · eingesehen 07.10.2026
Trichoglossum hirsutum — deutsche Checkliste
BfN / Rote-Liste-Zentrum · Taxon und belegte deutsche Namen im bereits importierten Register; keine neue biologische Untersuchung · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Bodenbewohnend. Moosige, wenig gedüngte Grasflächen. Auf Boden zwischen Moosen in magerem Grasland und feuchten Dünensenken; keine zwingende Baumzuordnung.
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Ähnliche schwarze Erdzunge, aber ohne die steifen Haare der fertilen Oberfläche.
Wächst auf totem Laubholz und besitzt eine andere Fruchtkörperstruktur.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Borsten mit Lupe
Die über die Fruchtschicht hinausragenden Setae unterscheiden behaarte von glatten Erdzungen.
Quellen
Trichoglossum hirsutum — First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide; artspezifische Küchen- beziehungsweise Toxizitätspassage · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Artgrenze offen
Su und Kollegen fanden 2025 getrennte genetische Linien unter dem Namen T. hirsutum; verborgene Arten bleiben eine zu prüfende Erklärung.
Quellen
Phylogeny of Geoglossomycetes with species diversity in China
Su et al. (2025) · Abschnitt Trichoglossum hirsutum und Diskussion zur Polyphylie; gezielt gelesene Abschnitte · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Keine vereinheitlichte Fundkurve
Wegen dieses Konzeptproblems wird hier keine scheinbar artreine GBIF-Saisonkurve ausgegeben.
Quellen
Phylogeny of Geoglossomycetes with species diversity in China
Su et al. (2025) · Abschnitt Trichoglossum hirsutum und Diskussion zur Polyphylie; gezielt gelesene Abschnitte · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Trichoglossum hirsutum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschBehaarte Erdzunge
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 07.10.2026
NiederländischGewone ruige aardtongRuige aardtong
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
FranzösischTrichoglosse hirsute
DänischHåret jordtunge
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
NorwegischSvartlodnetunge
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischHårjordtungaHårig jordtungaHårig tungmurkla
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 · Abgerufen: 07.10.2026
FinnischKarvakieli
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
TschechischJazourek srstnatý
Namensbeleg
Česká mykologická společnost — Trichoglossum hirsutum · Abgerufen: 07.10.2026
SlowenischKosmati jezikovec
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
KroatischVeliki dlakojezičnjak
Namensbeleg
Cromushrooms — Trichoglossum hirsutum · Abgerufen: 07.10.2026
RussischТрихоглоссум волосистый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Chinesisch毛地舌Sinngemäß: Haarige Erdzunge
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
毛地舌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischテングノメシガイSinngemäß: Reislöffel des Tengu
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
テングノメシガイ: Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Tengu bezeichnet ein Wesen der japanischen Überlieferung, nicht wörtlich einen Himmelshund.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
- Serbisch
Weniger anzeigen
- Ungarisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 07.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Trichoglossum hirsutum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Pers. : Fr.) Boud.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Pers.) Boud. · Namensdatensatz 187796
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Geoglossum hirsutum Pers.
Comm. fung. clav.: 85 (1797) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 488 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die Studie von Su et al. (2025) weist mehrere genetische Linien im tradierten Artkonzept aus; ungeprüfte Namensmeldungen ergeben keine sichere Artkurve.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Schwarze behaarte Keulen, abgesetzter Stiel und lange septierte Sporen bestätigt. Schweizer Einzelkollektion 112–140 × 5–6 µm mit 13–15 Septen; enger als der bestehende Literaturbereich, kein neuer absoluter Grenzwert daraus gebildet. Die dort belegte Sphagnum-Sumpfwiese bestätigt nicht sämtliche genannten Grasland-/Dünenlebensräume, daher Ökologiefeld offen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1 (1984)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 131, gedruckte S. 130; PDF-S. 129. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Trichoglossum hirsutum · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Trichoglossum hirsutum — First Nature
- Phylogeny of Geoglossomycetes with species diversity in China
- Speisewert von Pilzen — Trichoglossum hirsutum
- First Nature · Xylaria polymorpha
- Pilze der Schweiz · Band 1 (1984)
Seite: PDF-S. 129
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich