Douglasien-Röhrling
Suillus lakei
Merkmale zusammen beurteilen. Douglasie, schuppiger Hut, gelbe Poren und Ringreste gemeinsam prüfen. Die Verfärbung allein ist kein verlässliches Ausschlussmerkmal.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Bezeichnung im Datensatz: Als essbar beschrieben
Die ČMS führt die Art als essbar, wegen ihrer Seltenheit aber ohne größere Küchenbedeutung. Das Porträt ersetzt keine Prüfung eines Fundes.
Rostrote bis braune Hutschuppen, gelbe Poren und ein heller, oft vergänglicher Ring kennzeichnen diesen Douglasienbegleiter. Die Kombination aus Baumpartner, Hutoberfläche und Porenschicht ist hilfreicher als die Hutfarbe allein.

Fruchtkörpergruppe mit rostfarbigen Hüten, gelben Poren und Resten der hellen Teilhülle.
Der Baumpartner ist nicht bestimmbar. Die Quelldaten widersprechen sich beim Aufnahmedatum; kein genaues Datum übernommen.
Katja Schulz · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons · CC BY 2.0 · Original

Unterseite mit gelben Poren und weißlichem Ring am Stiel.
Etwas weiche Detailzeichnung; Stielbasis und Baumpartner fehlen im Ausschnitt.
Johannes Harnisch (Johann) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Original

Rostbraune Fasern und Schuppen auf der Hutoberfläche; Maßstab des Fotografen im Original.
Pflanzenteile verdecken kleine Bereiche. Der eingebettete Maßstab ist übernommen, nicht neu kalibriert.
Jason Hollinger · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 4–10 cm breit, in älteren Beschreibungen auch größer. Zunächst gewölbt, später flacher; gelblich- bis rostbraun mit auffälligen rötlichbraunen Fasern und Schuppen. Trocken bis etwas fettig oder klebrig, gewöhnlich weniger stark schleimig als viele andere Schmierröhrlinge.
- Röhren und Poren
Gelbe bis später gelbbraune ; eckig bis radial verlängert, am Stiel bis etwas herablaufend. Druckstellen können rötlichbraun nachdunkeln. Junge Fruchtkörper besitzen eine helle Teilhülle über der Porenschicht.
- Stiel
Kräftiger, voller Stiel, nach McNabb etwa 3,5–8 cm lang und 1,3–3 cm dick. Oberseits gelblich, darunter oft rostiger; ohne die auffälligen Drüsenpunkte ringloser Kiefern-Schmierröhrlinge. Der weißliche, faserig-häutige kann im Alter weitgehend verschwinden.
- Fleisch
Weißlich bis gelblich. McNabb beschreibt langsames Bräunen und grünliche Verfärbung im unteren Stielbereich; der tschechische Arttext nennt unveränderliches Fleisch. Grünfärbung deshalb als mögliche, nicht zwingende Reaktion ansehen.
- Sporen
Gelb- bis bräunliches . Glatte, länglich-elliptische bis etwas spindelige Sporen; McNabbs neuseeländische Belege: 8,4–10,1(–10,7) × 3,1–3,6(–3,9) µm. Größere Bereiche älterer Schlüssel können auf einem weiter gefassten Artkonzept beruhen.
Baumpartner und Unterseite gemeinsam prüfen
Zuerst nach Douglasien am Fundort suchen. Dann Hutoberfläche, Poren und vorhandene Ringreste aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Ein undeutlicher Ring oder fehlende Grünfärbung entscheidet die Bestimmung nicht allein.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Suillus
Henning Knudsen & Andy Taylor · Kapitel S. 153–158; bereitgestellte Sammel-PDF: 864–867; Schlüssel 1–15. S. lakei unter dem weiteren Konzept S. amabilis auf PDF 865. · eingesehen 12.10.2026
The Boletaceae of New Zealand · Suillus lakei
R. F. R. McNabb · New Zealand Journal of Botany 6 (1968): 137–176. Vollständige taxonspezifische Beschreibung und Diskussion in der Transkription von Biota of New Zealand gelesen; nicht die gesamte Publikation. · eingesehen 12.10.2026
Suillus lakei – klouzek douglaskový
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Popis, Výskyt, Možná záměna und Kuchyňské využití gelesen. · eingesehen 12.10.2026
Current and potential distribution of the ectomycorrhizal fungus Suillus lakei in its invasion range
Marcin Pietras, Monika Litkowiec & Joanna Gołębiewska · Mycorrhiza 28: 467–475; Einleitung, Untersuchungsansatz und Ergebnisse zur molekularen Zuordnung und zu polnischen Vorkommen gelesen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Ektomykorrhiza mit Douglasien. Bei Douglasien, auch in Parks und Pflanzungen. Ektomykorrhiza mit Douglasien. Ursprünglich westliches Nordamerika; mit dem Baumpartner auch nach Europa gelangt. Europäische Funde unter anderem in Parks, Gärten und Pflanzungen; Fruchtkörper vor allem im Herbst. Douglasien am Standort allein beweisen jedoch kein Vorkommen des Pilzes.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Douglasien
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Current and potential distribution of the ectomycorrhizal fungus Suillus lakei in its invasion range · Suillus lakei – klouzek douglaskový · Funga Nordica (2008) · Suillus
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Ebenfalls mit filzig-schuppigem Hut und Ringresten, aber bei Lärchen und mit hohlem Stiel. Der Douglasien-Röhrling hat einen vollen Stiel. Bei verwitterten Fruchtkörpern bleibt der gemeinsame Abgleich von Baumpartner und Fruchtkörper nötig.
Meist deutlich gelber bis orangefarbener, glatter und stärker schleimiger Hut; typischerweise ein Lärchenbegleiter. Auffällige rostrote Hutschuppen sprechen eher für den Douglasien-Röhrling. Der Baumpartner allein genügt nicht: Funga Nordica erwähnt seltene Douglasienbeziehungen auch beim Goldröhrling.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Der Ring bleibt nicht immer deutlich
Eine junge Teilhülle kann später nur noch undeutliche Reste hinterlassen. Die Ringangabe im Steckbrief beschreibt deshalb keinen unveränderlichen Zustand jedes Fruchtkörpers.
Quellen
The Boletaceae of New Zealand · Suillus lakei
R. F. R. McNabb · New Zealand Journal of Botany 6 (1968): 137–176. Vollständige taxonspezifische Beschreibung und Diskussion in der Transkription von Biota of New Zealand gelesen; nicht die gesamte Publikation. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ältere Namen brauchen einen Abgleich
Funga Nordica behandelt S. lakei bei S. amabilis; McNabb hält beide unter Bezug auf frühere Typusuntersuchungen getrennt. Der Weltschlüssel von 2013 unterscheidet zudem Varianten innerhalb von S. lakei. Diese Konzepte werden hier nicht zu einem einzigen vermeintlich exakten Sporenbereich vermischt.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Suillus
Henning Knudsen & Andy Taylor · Kapitel S. 153–158; bereitgestellte Sammel-PDF: 864–867; Schlüssel 1–15. S. lakei unter dem weiteren Konzept S. amabilis auf PDF 865. · eingesehen 12.10.2026
The Boletaceae of New Zealand · Suillus lakei
R. F. R. McNabb · New Zealand Journal of Botany 6 (1968): 137–176. Vollständige taxonspezifische Beschreibung und Diskussion in der Transkription von Biota of New Zealand gelesen; nicht die gesamte Publikation. · eingesehen 12.10.2026
A world-wide key to the genus Suillus
Wolfgang Klofac · Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde 22: 211–278. Gelesen: Schlüssel zu lakei, Druck 221, 224–225 / PDF 11, 14–15; bellinii und Nachbaralternativen, Druck 236–238 / PDF 26–28. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mit dem Baumpartner verbreitet
Die Studie von 2018 bestätigte den Pilz in Polen auch molekular an Fruchtkörpern und mykorrhizierten Wurzeln. Karten potenziell geeigneter Gebiete bleiben Modellvorhersagen; sie sind keine Liste tatsächlich besiedelter Douglasienbestände.
Quellen
Current and potential distribution of the ectomycorrhizal fungus Suillus lakei in its invasion range
Marcin Pietras, Monika Litkowiec & Joanna Gołębiewska · Mycorrhiza 28: 467–475; Einleitung, Untersuchungsansatz und Ergebnisse zur molekularen Zuordnung und zu polnischen Vorkommen gelesen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Suillus lakei
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschDouglasien-Röhrling
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache deu; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Douglasien-Röhrling.
EnglischWestern Painted Suillus
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache eng; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Western Painted Suillus.
The IUCN Red List of Threatened Species · via GBIF · 12.10.2026
Sprachzuordnung und Quelltaxon abgeglichen.
Hier belegt: Western Painted Suillus.
Zuordnung der Quelle: Suillus lakei.
NiederländischDouglasboleet
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache nld; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Douglasboleet.
FranzösischBolet de LakeBolet du douglasBolet peint
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache fra; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Bolet de Lake · Bolet du douglas · Bolet peint.
SpanischPanza babosa de ayarín
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache spa; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Panza babosa de ayarín.
PolnischMaślak daglezjowy
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache pol; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Maślak daglezjowy.
TschechischKlouzek douglaskový
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache ces; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: klouzek douglaskový.
UngarischDuglász-fenyőtinóru
Namensbeleg
Catalogue of Life · via GBIF · Abgerufen: 12.10.2026
Vernacular name(s), Sprache hun; Quelltaxon canonicalName und nubKey separat abgeglichen.
Hier belegt: Duglász-fenyőtinóru.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
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- Finnisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 12.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Suillus lakei
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Murrill) A.H.Sm. & Thiers
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Murrill) A.H. Sm. & Thiers · Namensdatensatz 339853
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Boletus lakei Murrill
Mycologia 4(2): 97 (1912) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die herangezogenen Quellen grenzen S. lakei und S. amabilis unterschiedlich ab. Die aggregierten Fundmeldungen sind nicht nach diesen Konzepten revidiert.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 12.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Monografie- und Fachpublikationsstellen abgeglichen; Abweichungen ausgewiesen. Kein unabhängiges mykologisches Gutachten.
Umfang: Taxonspezifische Belegstellen, sechs Merkmalsfelder, Vergleichsarten und dokumentierte Quellenabweichungen.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Suillus
Henning Knudsen & Andy Taylor · Kapitel S. 153–158; bereitgestellte Sammel-PDF: 864–867; Schlüssel 1–15. S. lakei unter dem weiteren Konzept S. amabilis auf PDF 865. · eingesehen 12.10.2026
The Boletaceae of New Zealand · Suillus lakei
R. F. R. McNabb · New Zealand Journal of Botany 6 (1968): 137–176. Vollständige taxonspezifische Beschreibung und Diskussion in der Transkription von Biota of New Zealand gelesen; nicht die gesamte Publikation. · eingesehen 12.10.2026
Suillus lakei – klouzek douglaskový
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Popis, Výskyt, Možná záměna und Kuchyňské využití gelesen. · eingesehen 12.10.2026
Current and potential distribution of the ectomycorrhizal fungus Suillus lakei in its invasion range
Marcin Pietras, Monika Litkowiec & Joanna Gołębiewska · Mycorrhiza 28: 467–475; Einleitung, Untersuchungsansatz und Ergebnisse zur molekularen Zuordnung und zu polnischen Vorkommen gelesen. · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Suillus lakei · abgeglichen am 12.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Suillus
- A world-wide key to the genus Suillus
- The Boletaceae of New Zealand · Suillus lakei
- Current and potential distribution of the ectomycorrhizal fungus Suillus lakei in its invasion range
- Suillus lakei – klouzek douglaskový
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Suillus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Suillus