Weinroter Purpur-Röhrling
Rubroboletus rubrosanguineus
Von der ÖMG als giftig geführt. Eine Artzuordnung anhand der Hutfarbe ist unzuverlässig.
Quellen zum Speisewert
Ein kräftiger Purpurröhrling aus überwiegend montanen Wäldern. Rote Poren, ein deutlich genetzter Stiel und die Bläuung des Fleisches gehören zusammen; die grauen bis rosaroten Hutpartien allein reichen nicht zur Bestimmung.

Habitus · Rubroboletus rubrosanguineus
Artzuordnung nach der verlinkten Beobachtung; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Die Galerie kann verschiedene Fundbelege zeigen.
(c) Paula Nimigean, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Unterseite · Rubroboletus rubrosanguineus
Artzuordnung nach der verlinkten Beobachtung; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Die Galerie kann verschiedene Fundbelege zeigen.
(c) Paula Nimigean, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Längsschnitt · Rubroboletus rubrosanguineus
Artzuordnung nach der verlinkten Beobachtung; keine unabhängige mikroskopische oder genetische Nachbestimmung. Die Galerie kann verschiedene Fundbelege zeigen.
(c) Paula Nimigean, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 5–15 cm breit, jung eher graulich, später mit rosa bis weinroten Tönen; fein filzig bis glatt. Ein weißlicher oder roter Hut allein ist nicht kennzeichnend.
- Unterseite
bald kräftig karminrot; nicht nur eine junge gelbliche Stelle beurteilen.
- Stiel & Basis
Kräftig, etwa 4–10 × 3–5 cm, mit roter Netzzeichnung. Den oberen und unteren Stielabschnitt gemeinsam betrachten.
- Fleisch
Fleisch blaut sowohl im Hut als auch im Stiel; Schnitt durch den vollständigen Fruchtkörper vergleichen.
- Sporenpulver
12–14 × 5–5,5 µm; die dort gerundeten Q-Angaben nicht aus getrennten Extremwerten nachrechnen.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Längsschnitt mit Stielfleisch ist im Vergleich besonders nützlich.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · PDF-S. 91 innerhalb t-chunk005.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Mykorrhiza im Bergwald. Montane Laub- und Nadelwälder. Vorwiegend montane Laub- und Nadelwälder; seltene europäische Art mit Schwerpunkt weiter südlich und östlich im behandelten Gebiet.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Juli bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Eher wärmere Tieflagen; im verwendeten Schlüssel meist orange bis orangerote Poren. Keine Trennung nach nur einem Farbton.
Weitere ähnliche Arten
Typischerweise vor allem im Hut blauend; das gelbe Stielfleisch bleibt weitgehend unverändert.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Den Stiel mit durchschneiden
Die Bläuung betrifft Hut- und Stielfleisch. Beim Blasshütigen Purpurröhrling bleibt das Stielfleisch typischerweise gelb.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · PDF-S. 91 innerhalb t-chunk005.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Netz statt bloßer Rotfärbung
Den Stiel im Detail fotografieren: Ein roter Farbton zeigt noch nicht, ob eine Netzzeichnung vorhanden ist.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · PDF-S. 91 innerhalb t-chunk005.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Bergwald als Kontext
Die Höhenlage unterstützt den Vergleich, ersetzt aber keine Merkmalsprüfung.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · PDF-S. 91 innerhalb t-chunk005.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Rubroboletus rubrosanguineus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschMosers SatansröhrlingWeinroter PurpurröhrlingFalscher Satans-Röhrling
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischBolet rouge sang
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
PolnischKrwistoborowik świerkowo-jodłowy
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischHřib Moserův
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischKrvavordeči rubinovec
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
RussischРуброболет кроваво-красный
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF / iNaturalist · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
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- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Rubroboletus rubrosanguineus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Cheype) Kuan Zhao & Zhu L.Yang
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Cheype) Kuan Zhao & Zhu L. Yang · Namensdatensatz 809240
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Boletus rubrosanguineus Cheype
Docums Mycol. 13(no. 52): 53 (1983) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik 2015–2025; keine flächendeckende Verbreitungskarte und keine unabhängige Nachbestimmung. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 8 |
| Jul | 32 |
| Aug | 41 |
| Sep | 36 |
| Okt | 6 |
| Nov | 0 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 1 |
| Österreich | 41 |
| Schweiz | 82 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 123 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 77 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 38 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 6 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 3 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Quellengebundene Literaturfassung. Kein unabhängiges Fachgutachten; Fotos bleiben ihrer Quellenbestimmung zugeordnet. Abweichende Messreihen werden nicht zu erfundenen Mittelwerten zusammengezogen.
Umfang: Ausgewählte Monografie- und Artpassagen mit weiteren Fachquellen abgeglichen; moderne Artkonzepte, Fotos, Sprachnamen und regionale Meldungsstatistik separat geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
T. Læssøe & J. H. Petersen · PDF-S. 91 innerhalb t-chunk005.pdf: taxonspezifische Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Speisewert von Pilzen · ÖMG
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Taxonspezifische Tabellenzeile einschließlich gegebenenfalls älterer Kombination gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Rubroboletus rubrosanguineus · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Namens- und Systematikeintrag gelesen; kein eigenständiger Beleg für alle Merkmale. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Taxonspezifischer Quellenabgleich · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes, Teildatei 5 (Schlüsselstand 2026)
Seite: PDF-S. 91
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
- Rubroboletus rubrosanguineus · Myko atlas
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich