MitteleuropaDE
Hymenogastraceae · Lamellen

Psilocybe subaeruginosa

Psilocybe subaeruginosa

SpeisewertGiftigPsychotrop

Tryptaminalkaloide wurden analysiert; die Gehalte unterscheiden sich zwischen den Proben. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Tryptaminalkaloide wurden analysiert; die Gehalte unterscheiden sich zwischen den Proben.

Artkomplex berücksichtigen. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.

Braune Hüte und helle Stiele über Pflanzen- und Holzstreu

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: OOISI01 · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein australisches, blauendes Psilocybe-Konzept mit erheblicher Variabilität. Neuere Arbeiten verbinden es eng mit mehreren nordamerikanisch benannten Taxa.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut etwa 1,1–6 cm, kegelig bis gewölbt, später flacher mit . Feucht braun und klebrig, trocken strohfarben; junge Ränder teils mit Velumfasern.

Lamellen

bis schmal ; jung blassgelblich, später dunkelbraun, Schneiden heller.

Stiel

Etwa 3,5–14 cm lang, weißlich bis graubraun, faserig und blau fleckend. Spinnwebiges Velum hinterlässt höchstens eine schwache Zone.

Fleisch

Hellcremefarben, bei Verletzung blauend.

Sporen

Abwurf violettschwarz. Meist 10,8–15 × 6,6–8,8 µm, dickwandig mit Keimporus; Ausreißer und dritte Messachse siehe Originalbeschreibung.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Substrat, Hutentwicklung und mikroskopische Merkmale gemeinsam dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Re-examination of Psilocybe subaeruginosa and related species with comparative morphology, isozymes and mating compatibility studies
Y. S. Chang & A. K. Mills · Mycological Research 96: 429–441; taxonomische Schlussfolgerung und Neubeschreibung S. 438–439. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Zersetzer. Laub- und Holzstreu, teils grasige Standorte. In Australien an Pflanzen- und Holzstreu, auch zwischen Gras und Moos. Die Literatur nennt April bis August: dort Herbst und Winter.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Holzreste

Vorkommen in Europa

Europa: abhängig vom Artkonzept. Im engeren, traditionell australasiatischen Konzept ist dies ein Vergleichsporträt. Im weiter gefassten Artenkomplex schließen genomische Studien auch verwandte, in Europa vorkommende Populationen ein.

Einordnung & Belege zum Europastatus

Europäische Nachweise von P. cyanescens oder P. azurescens werden hier nicht automatisch zu Nachweisen von P. subaeruginosa im engeren Sinn umbenannt. Herkunft, publizierter Name und taxonomische Abgrenzung bleiben getrennt. Die australischen Fruchtzeiten lassen sich nicht auf Europa übertragen.

Gezielter Quellenabgleich: 13.10.2026. Keine unabhängige fachliche Begutachtung.

Quellen zum Lebensraum

Ökologie und Jahreszeit

Re-examination of Psilocybe subaeruginosa and related species with comparative morphology, isozymes and mating compatibility studies

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Mehrere Abgrenzungsansätze

Morphologie, Kreuzungstests und Genomdaten führen nicht zwangsläufig zu identischen Artgrenzen.

Quellen

Re-examination of Psilocybe subaeruginosa and related species with comparative morphology, isozymes and mating compatibility studies
Y. S. Chang & A. K. Mills · Mycological Research 96: 429–441; taxonomische Schlussfolgerung und Neubeschreibung S. 438–439. · eingesehen 13.10.2026

Wood-loving magic mushrooms from Australia are saprotrophic invaders in the Northern Hemisphere
A. R. McTaggart et al. · Fungal Systematics and Evolution 14: 209–217; Abstract, phylogenomische Ergebnisse und Diskussion S. 217. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Psilocybe subaeruginosa

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Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch
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  • Spanisch
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  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Psilocybe subaeruginosa
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Cleland
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
Cleland · Namensdatensatz 279087
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Psilocybe subaeruginosa Cleland
Trans. Roy. Soc. S. Australia 51: 305 (1927) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Das enger gefasste Porträt und der weiter gefasste P.-subaeruginosa-Komplex haben unterschiedliche räumliche Bedeutung. Europäische Meldungen verwandter Namen werden nicht automatisch umetikettiert.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich

Recherchefassung · 3 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.

Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.

Erneut herangezogene Quellen

Re-examination of Psilocybe subaeruginosa and related species with comparative morphology, isozymes and mating compatibility studies
Y. S. Chang & A. K. Mills · Mycological Research 96: 429–441; taxonomische Schlussfolgerung und Neubeschreibung S. 438–439. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Psilocybe subaeruginosa · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Re-examination of Psilocybe subaeruginosa and related species with comparative morphology, isozymes and mating compatibility studies
    Bibliografie

    Y. S. Chang & A. K. Mills

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Mycological Research 96: 429–441; taxonomische Schlussfolgerung und Neubeschreibung S. 438–439

  2. Wood-loving magic mushrooms from Australia are saprotrophic invaders in the Northern Hemisphere
    Bibliografie

    A. R. McTaggart et al.

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Fungal Systematics and Evolution 14: 209–217; Abstract, phylogenomische Ergebnisse und Diskussion S. 217

  3. Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
    Bibliografie

    K. Gotvaldová, J. Borovička, K. Hájková, P. Cihlářová, A. Rockefeller & M. Kuchař

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Int. J. Mol. Sci. 23: 14068, Abschnitt 2.2 und Probenübersicht

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Psilocybe subaeruginosa
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 5242498

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Fruchtkörpergruppe
    Foto: OOISI01 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Junge Fruchtkörper
    Foto: OOISI01 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPsilocybe subaeruginosa im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Artgrenzen im holzbewohnenden Verwandtschaftskreis sind laut McTaggart et al. (2024) umstritten. Getrenntes Literaturporträt, keine gesicherte biologische Trennung. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Psilocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Psilocybe

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