MitteleuropaDE
Hymenogastraceae · Lamellen

Mexikanischer Kahlkopf

Psilocybe mexicana

SpeisewertGiftigPsychotrop

Psilocybin und Psilocin sind analytisch belegt. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Psilocybin und Psilocin sind analytisch belegt. Die hier ausgewertete Studie untersuchte zwei Fruchtkörper einer Sammlung.

Kleine braune Pilze sorgfältig abgrenzen. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.

Kleine braune Hüte, schlanke Stiele und dunkle Lamellen im Gras

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: Alan Rockefeller · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein kleiner, schlanker Kahlkopf aus dem mittelamerikanischen Wiesenmilieu. Für die Abgrenzung reichen Hutform und Bläuung nicht aus.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 0,5–3 cm breit, kegelig bis glockig, später gewölbt, häufig mit . Braun bis orangebraun, feucht klebrig und am Rand durchscheinend ; trocknend heller.

Lamellen

bis schmal , teils ; zunächst blassgrau, reifend dunkel purpurbraun.

Stiel

Schlank, etwa 4–12,5 cm lang, strohfarben bis bräunlich. Zartes faseriges Velum; kein großer häutiger . Ohne wurzelartigen Fortsatz im Schlüssel von Guzmán.

Fleisch

Bräunlich, an verletzten Stellen blauend. Geruch in der Kew-Darstellung mehlig.

Sporen

Abwurf dunkel purpurbraun; Sporen ellipsoid bis etwas rautenförmig. Guzmáns Schlüssel nennt kurze Hälse der Schneidenzystiden und fehlende oder wenige ähnliche Flächenzystiden.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Wuchsform, vollständige Stielbasis und Substrat festhalten; ähnliche kleine braune Pilze sind makroskopisch schwer zu trennen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Supplement to the monograph of the genus Psilocybe
G. Guzmán · Bibliotheca Mycologica 159: 91–141; Fundangaben zu P. mexicana und Schlüssel der Sektion Mexicana, S. 128. · eingesehen 13.10.2026

Psilocybe mexicana · Catalogue of Fungi of Colombia
Royal Botanic Gardens, Kew · Useful Plants and Fungi of Colombia · Morphological description, trophic level und akzeptierter Name. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer. Subtropische Wiesen Mittelamerikas. Aus subtropischen Wiesen Mexikos und Guatemalas belegt. Keine pauschale Übertragung von Fundzeiten auf das mitteleuropäische Klima.

Vorkommen in Europa

Europa: Freilandstatus ungeklärt. Für eine dauerhaft etablierte europäische Freilandpopulation liegt in den hier geprüften Quellen kein belastbarer Nachweis vor. Kulturmaterial aus Europa belegt kein wildes Vorkommen.

Einordnung & Belege zum Europastatus

Eine historische Notiz von 1966 trägt zwar den Titel „Psilocybe mexicana in Europa“, referiert jedoch einen Zeitungsbericht. Ohne nachprüfbaren Beleg und taxonomische Revision wird daraus hier kein bestätigter Europanachweis. Die dokumentierte Herkunft der Art liegt in Mittelamerika; eine fehlende Bestätigung ist kein Beweis ihrer Abwesenheit.

Gezielter Quellenabgleich: 13.10.2026. Keine unabhängige fachliche Begutachtung.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Basis mit dokumentieren

Das Fehlen einer Pseudorhiza wird im historischen Sektionsschlüssel zur Abgrenzung verwendet.

Quellen

Supplement to the monograph of the genus Psilocybe
G. Guzmán · Bibliotheca Mycologica 159: 91–141; Fundangaben zu P. mexicana und Schlüssel der Sektion Mexicana, S. 128. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine kleine chemische Stichprobe

Für die analysierte Sammlung lag ein ITS-Abgleich, aber kein Fungariumsbeleg vor. Diese Einschränkung bleibt ausgewiesen.

Quellen

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
K. Gotvaldová, J. Borovička, K. Hájková, P. Cihlářová, A. Rockefeller & M. Kuchař · Int. J. Mol. Sci. 23: 14068, Abschnitt 2.2 und Probenübersicht. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Fundgebiet und Jahreszeit trennen

Einzelne datierte Belege ergeben noch keinen vollständigen Fruchtkalender.

Quellen

Supplement to the monograph of the genus Psilocybe
G. Guzmán · Bibliotheca Mycologica 159: 91–141; Fundangaben zu P. mexicana und Schlüssel der Sektion Mexicana, S. 128. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Psilocybe mexicana

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschMexikanischer Kahlkopf

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026

TschechischLysohlávka mexická

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: lysohlávka mexická.

UngarischMexikói badargomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: mexikói badargomba.

RussischПсилоцибе мексиканская

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026

Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.

Hier belegt: Псилоцибе мексиканская.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
11 weitereWeniger anzeigen
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Psilocybe mexicana
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
R.Heim
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
R. Heim · Namensdatensatz 304487
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Psilocybe mexicana R. Heim
Revue Mycol. 22(1): 77 (1957) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Für das europäische Freilandvorkommen fehlt in den geprüften Quellen ein belastbar zugeordnetes Belegmaterial. Kulturangaben und historische Sekundärmeldungen werden nicht als Nachweis einer etablierten Population gewertet.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich

Recherchefassung · 4 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.

Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.

Erneut herangezogene Quellen

Supplement to the monograph of the genus Psilocybe
G. Guzmán · Bibliotheca Mycologica 159: 91–141; Fundangaben zu P. mexicana und Schlüssel der Sektion Mexicana, S. 128. · eingesehen 13.10.2026

Psilocybe mexicana · Catalogue of Fungi of Colombia
Royal Botanic Gardens, Kew · Useful Plants and Fungi of Colombia · Morphological description, trophic level und akzeptierter Name. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Psilocybe mexicana · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Supplement to the monograph of the genus Psilocybe
    Bibliografie

    G. Guzmán

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Bibliotheca Mycologica 159: 91–141; Fundangaben zu P. mexicana und Schlüssel der Sektion Mexicana, S. 128

  2. Psilocybe mexicana · Catalogue of Fungi of Colombia
    Bibliografie

    Royal Botanic Gardens, Kew · Useful Plants and Fungi of Colombia

    Fachkatalog · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Morphological description, trophic level und akzeptierter Name

  3. Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
    Bibliografie

    K. Gotvaldová, J. Borovička, K. Hájková, P. Cihlářová, A. Rockefeller & M. Kuchař

    Primärpublikation · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Int. J. Mol. Sci. 23: 14068, Abschnitt 2.2 und Probenübersicht

  4. Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
    Bibliografie

    M. E. Noordeloos

    Monografie · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Psilocybe cubensis, Art 25, Druck S. 49–50; Beschreibung, Sporen, Ring und Substrat

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Psilocybe mexicana
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 5242538

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut & Lamellen
    Foto: Alan Rockefeller · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

    Lamellen
    Foto: A. Cortés-Pérez (Alonso) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPsilocybe mexicana im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Artkonzept der ausgewiesenen Literatur; kein unabhängiges Gutachten. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Psilocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Psilocybe

Fotoansicht