Kubanischer Kahlkopf
Psilocybe cubensis
Psilocybin und Psilocin wurden in untersuchten Sammlungen nachgewiesen. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Psilocybin und Psilocin wurden in untersuchten Sammlungen nachgewiesen. Ein Bild erlaubt keine Aussage über den Gehalt.
Nicht über die Bläuung bestimmen. Blauverfärbung allein sichert weder die Bestimmung noch die Zusammensetzung eines Fruchtkörpers.
Ein vergleichsweise kräftiger Kahlkopf mit häutigem Ring, violettbraunem Sporenpulver und blauender Verletzungsreaktion.

Helle Hüte mit bräunlicher Mitte und häutigem Ring an Dung
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Dunkle Lamellen, häutiger Ring und vollständige Fruchtkörper
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Gewölbter bräunlicher Hut und Ring am kräftigen Stiel
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Alan Rockefeller · CC BY 4.0 · iNaturalist · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
3–9 cm breit, zunächst gewölbt bis kegelig, später flacher, oft mit niedrigem . Cremefarben bis blass ocker, Mitte dunkler; feucht klebrig, Haut abziehbar.
- Lamellen
Dicht stehend, bis ; anfangs graulich bis olivgrau, später dunkel violettbraun. Schneiden weißlich.
- Stiel
Meist 5–10 cm lang und 5–12 mm dick, Basis teils verbreitert. Großer, häutiger ; Stiel darüber weißlich, darunter blasser gelblich und faserig.
- Fleisch
Weißlich bis blass gelblich, bei Verletzung deutlich blauend. Der Geruch wird als unangenehm beschrieben.
- Sporen
Abwurf purpurschwarz. In FAN 4: 12,5–16 × 8–9,5 × 6–8 µm; etwas abgeflacht, mit deutlichem Keimporus.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Hut, Lamellen und vollständigen Stiel mit Ring zusammen dokumentieren. Einzelne Farbreaktionen sind kein sicherer Artnachweis.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Psilocybe cubensis, Art 25, Druck S. 49–50; Beschreibung, Sporen, Ring und Substrat. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Dung und nährstoffreiche Weiden warmer Regionen. An Dung und auf gedüngten Weiden in Tropen und Subtropen. Einzelne warmzeitliche europäische Funde begründen keine allgemeine heimische Verbreitung.
Vorkommen in Europa
Europa: gelegentlich verwildert. Die niederländische Monografie dokumentiert gelegentliche Freilandfunde nach Kultur in warmen Sommern. Eine dauerhafte Etablierung wird dort ausdrücklich offengelassen.
Einordnung & Belege zum Europastatus
Das natürliche Verbreitungsbild wird als tropisch bis subtropisch beschrieben. Ein europäischer Freilandfund ist deshalb weder ein Nachweis heimischer Herkunft noch automatisch eine sich dauerhaft erhaltende Population. Das Porträt bleibt auch als außereuropäische Vergleichsart nützlich.
- Noordeloos: Psilocybe cubensis · Flora Agaricina Neerlandica 4 (1999)
S. 49–50, Art 25; Habitat & Distribution und anschließende Anmerkung
Gelegentliche Freilandfunde auf Kompost in heißen Sommern; langfristiges Überleben unklar.
Gezielter Quellenabgleich: 13.10.2026. Keine unabhängige fachliche Begutachtung.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Kleiner und schlanker; ohne den großen häutigen Ring dieses Porträts.
Holzbewohnendes Literaturkonzept mit faserigem Velum statt ausgeprägtem häutigem Ring.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ring im Zusammenhang beurteilen
Der auffällige häutige Ring hilft bei der Einordnung, genügt allein aber nicht. Standort, Lamellen und Sporen müssen dazu passen.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Psilocybe cubensis, Art 25, Druck S. 49–50; Beschreibung, Sporen, Ring und Substrat. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Abwurf und Einzelspore unterscheiden
Die dunkle Abwurffarbe beschreibt eine große Sporenmenge. Die Maße gehören zur mikroskopisch untersuchten Einzelspore.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Psilocybe cubensis, Art 25, Druck S. 49–50; Beschreibung, Sporen, Ring und Substrat. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Chemische Werte sind keine Artmerkmale
Die chemische Untersuchung erfasste neun Fruchtkörper aus vier Sammlungen dieser Art. Diese Stichprobe beschreibt keinen konstanten Gehalt.
Quellen
Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
K. Gotvaldová, J. Borovička, K. Hájková, P. Cihlářová, A. Rockefeller & M. Kuchař · Int. J. Mol. Sci. 23: 14068, Abschnitt 2.2 und Probenübersicht. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Psilocybe cubensis
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschKubanischer Kahlkopf
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026
EnglischGolden BrownieBoomersCubesCubiesGolden CapsGolden HalosGolden TeachersGolden TopsMagic MushroomMushiesPenis EnvyEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Golden Brownie.
Catalogue of Life · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Boomers · Cubes · Cubies · Golden Brownie · Golden Caps · Golden Halos · Golden Teachers · Golden Tops · Magic Mushroom · Mushies · Penis Envy.
Zuordnung der Quelle: Psilocybe cubensis.
SchwedischRingslätskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: ringslätskivling.
Catalogue of Life · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: ringslätskivling.
Zuordnung der Quelle: Psilocybe cubensis.
PolnischŁysiczka Kubańska
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Łysiczka Kubańska.
TschechischLysohlávka kubánská
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Lysohlávka kubánská.
SlowenischKaribska gologlavka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: karibska gologlavka.
Chinesisch古巴光盖伞Sinngemäß: Kubanischer Glatthutschirmpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: 古巴光盖伞.
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
古巴光盖伞: 古巴 bezeichnet Kuba, 光盖 einen kahlen beziehungsweise glatten Hut, 伞 einen Schirm. Der Name ist kein Nachweis der Herkunft eines einzelnen Fundes.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 古巴 bezeichnet Kuba, 光盖 einen kahlen beziehungsweise glatten Hut, 伞 einen Schirm. Der Name ist kein Nachweis der Herkunft eines einzelnen Fundes.
JapanischシビレタケモドキSinngemäß: Dem Shibire-Pilz ähnlich ミナミシビレタケSinngemäß: Südlicher Shibire-Pilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: シビレタケモドキ.
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: ミナミシビレタケ.
Zuordnung der Quelle: Psilocybe cubensis.
Catalogue of Life · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: ミナミシビレタケ.
Zuordnung der Quelle: Psilocybe cubensis.
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
シビレタケモドキ: Modoki bezeichnet eine Ähnlichkeit oder Nachahmung. Shibire verweist auf Taubheit beziehungsweise Kribbeln, take auf Pilz. Die Namensübersetzung beschreibt keine verlässliche Wirkung.
ミナミシビレタケ: Minami bedeutet Süden, shibire Taubheit beziehungsweise Kribbeln und take Pilz. Name und Wortdeutung sind keine Konsum- oder Wirkungsempfehlung.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Modoki bezeichnet eine Ähnlichkeit oder Nachahmung. Shibire verweist auf Taubheit beziehungsweise Kribbeln, take auf Pilz. Die Namensübersetzung beschreibt keine verlässliche Wirkung.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Minami bedeutet Süden, shibire Taubheit beziehungsweise Kribbeln und take Pilz. Name und Wortdeutung sind keine Konsum- oder Wirkungsempfehlung.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Niederländisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Dänisch
- Norwegisch
- Finnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Psilocybe cubensis
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Earle) Singer
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Earle) Singer · Namensdatensatz 290107
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Stropharia cubensis Earle
Inf. an. Estac. Cent. agr. Cuba 1: 240 (1906) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die Monografie dokumentiert gelegentliche europäische Freilandfunde nach Kultur, ohne dauerhafte Etablierung zu bestätigen. Die hier verwendete regionale GBIF-Auswahl liefert keine passenden Meldungen; das widerlegt diese Literaturangaben nicht.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.
Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.
Erneut herangezogene Quellen
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Psilocybe cubensis, Art 25, Druck S. 49–50; Beschreibung, Sporen, Ring und Substrat. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Psilocybe cubensis · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
- Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
- Psilocybe mexicana · Catalogue of Fungi of Colombia
- Psilocybe allenii – a new bluing species from the Pacific Coast, USA
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Psilocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Psilocybe