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Weißflockiger Kahlkopf

Psilocybe crobula

SpeisewertUngenießbar

Ungenießbar ohne Speisewert; weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt. Nicht zum Verzehr sammeln.

Quellen zum Speisewert

Weder in der DGfM-Positivliste noch in der ÖMG-Liste als Speisepilz geführt und ohne Speisewert. Wegen Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Arten nicht sammeln.

Fruchtkörper von Psilocybe crobula am natürlichen Standort mit arttypischer Hutform und Färbung.

Recherchiertes Feldfoto aus GBIF/iNaturalist (Research Grade); keine unabhängige Herbar- oder Sequenzprüfung durch die Redaktion.

Foto: Nina Filippova · CC BY 4.0 · Original

Weißflockiger Kahlkopf ist ein holzzersetzer mit charakteristischem Standort (an morschem laubholz). Im Gelände erfordert die sichere Trennung von Geriefter Kahlkopf den genauen Blick auf Fruchtschicht, Stiel und Sporenmaße.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

5 bis 25 mm breit, jung halbkugelig bis gewölbt, bald flach ausgebreitet; Oberfläche feucht glänzend und klebrig-schmierig mit gummiartig abziehbarer Haut.

Unterseite

breit bis kurz , mäßig gedrängt, jung blass lehmbraun.

Stiel & Basis

15 bis 40 mm lang und 1 bis 2,5 mm dünn, zylindrisch, oft verbogen, hohl, oben blass, abwärts rot- bis dunkelbraun, jung mit einer weißen, ohne .

Fleisch

Dünn, im Hut durch das gallertige Häutchen zählich, bräunlich, nicht blauend; Geruch und Geschmack unauffällig bis schwach rettich- oder mehlartig.

Sporenpulver

dunkel purpur- bis violettbraun; Sporen 5,5–7,5(–8) × 3,8–4,8 × 3,5–4,5 µm, in Vorderansicht elliptisch bis eiförmig, kaum abgeflacht, dünnwandig, glatt.

Bestimmung im Merkmalsverbund sichern

Hinweis zur Beobachtung

Am Fundort auf Substrat und Begleitbäume achten sowie Hutoberfläche, Fruchtschicht und Stielbasis in verschiedenen Altersstadien dokumentieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 349)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 349. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 397)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Holzzersetzer. An morschem Laubholz. Saprobiontisch an abgefallenen, feucht liegenden Laubholzästen, Sägespänen, Holzhäckseln sowie an verrottenden Stängeln von Großstauden, Farnen und Brombeerranken auf Wiesen, Weiden und in Parks.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Weitere Arten müssen bei der Bestimmung berücksichtigt werden. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Makroskopische Schlüsselmerkmale im Gelände

Für die makroskopische Ansprache im Gelände sind die Ausprägung des Hutes, die Färbung der Fruchtschicht im Reifeverlauf sowie die Beschaffenheit des Stiels entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Merkmale erlaubt eine zuverlässige Abgrenzung gegenüber Geriefter Kahlkopf.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 349)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 349. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 397)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopische Absicherung

Zur sicheren mikroskopischen Bestimmung dienen neben der Sporenform und dem Sporenornament vor allem die Elemente der Fruchtschicht und Huthaut: Sporen 5,5–7,5(–8) × 3,8–4,8 × 3,5–4,5 µm, in Vorderansicht elliptisch bis eiförmig, kaum abgeflacht, dünnwandig, glatt, mit deutlichem Keimporus.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 349)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 349. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 397)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standort, Ökologie und Verbreitung

Ökologisch und biogeografisch zeigt die Art ein klares Profil: In ganz Europa verbreitet und in feuchten Wäldern sowie Staudenfluren mäßig häufig; in der Roten Liste Deutschlands als ungefährdet (*) geführt. Die Fruchtkörper erscheinen überwiegend im Zeitraum Juli bis November.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 349)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 349. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 397)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Psilocybe crobula (usageKey 5242476)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psilocybe crobula (usageKey 5242476). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Psilocybe crobula

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschWeißflockiger KahlkopfBeringter Klebhaut-Kahlkopf

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Großpilze Deutschlands (2016) · Abgerufen: 02.11.2026

Artsteckbrief Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
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  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Norwegisch
  • Schwedisch
  • Finnisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 02.11.2026.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

In GBIF ist „Psilocybe crobula“ ein Synonym des akzeptierten Taxons Deconica crobula. Ohne Belegprüfung der Artabgrenzung werden die Meldungen des akzeptierten Namens nicht als Fundkurve dieser Art dargestellt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung

Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 02.11.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Aus den angegebenen Quellen zusammengestellt; keine unabhängige Fachfreigabe.

Umfang: Artmerkmale, Lebensraum, Verwechslungen und Speisewert nach den angegebenen Quellen.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition) (S. 349)
Læssøe, T. & Petersen, J. H. · Gedruckte S. 349. · eingesehen 02.11.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4 (S. 397)
Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. · eingesehen 02.11.2026

Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf)
Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al. · Artsteckbrief Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands. · eingesehen 02.11.2026

GBIF Backbone Taxonomy – Psilocybe crobula (usageKey 5242476)
GBIF Secretariat · Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psilocybe crobula (usageKey 5242476). · eingesehen 02.11.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Psilocybe crobula · abgeglichen am 02.11.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Fungi of Temperate Europe: Keys (Mycokey English edition)

    Seite: S. 349

    Bibliografie

    Læssøe, T. & Petersen, J. H.

    Bestimmungsschlüssel · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 4

    Seite: S. 397

    Bibliografie

    Krieglsteiner, G. J. (Hrsg.)

    Monografie · direkt geprüfte Artbehandlung · Eingesehen 02.11.2026

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Rote Liste und Gesamtartenliste der Großpilze Deutschlands – Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf)
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum (BfN) / Dämmrich et al.

    Nationale Rote Liste · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artsteckbrief Psilocybe crobula (Weißflockiger Kahlkopf), Rote Liste Großpilze Deutschlands

  2. GBIF Backbone Taxonomy – Psilocybe crobula (usageKey 5242476)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 02.11.2026

    Herangezogen: Artprofil und Taxonomie-Abgleich für Psilocybe crobula (usageKey 5242476)

Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Psilocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Psilocybe

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