Rautensporiger Kahlkopf
Deconica phyllogena
Quellen zum Speisewert
Für dieses Porträt ist kein ausreichend gesicherter Speisewert belegt.
Die charakteristische Rautenform der Sporen gibt den Namen. Kleine braune Fruchtkörper auf Holzresten lassen sich ohne Mikroskop nur begrenzt sicher abgrenzen.

Hüte, dunkle Lamellen und Stiele auf Pflanzenresten.
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Nachbestimmung. Mikromerkmale sind auf dieser Aufnahme nicht beurteilbar.
Jimmie Veitch (jimmiev) · „Deconica phyllogena (Peck) Noordel 750962.jpg“ · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut etwa 0,5–2,5 cm, zunächst glockig, später ausgebreitet, oft . Dunkel rotbraun, beim Trocknen aufhellend; am Rand manchmal helle .
- Unterseite
bis , schmutzig gelbbraun bis violettgrau. Ein breites Spektrum brauner Farbtöne ist möglich.
- Stiel & Basis
Stiel ungefähr 2–6 cm lang und 1–3 mm dick, oben gelbbraun, unten rot- bis schwarzbraun; silbrig faserig.
- Fleisch
Fleisch dünn und bräunlich. Eine vermeintliche Blaufärbung auf Fotografien muss von Schatten oder Kamera-Farbstichen unterschieden werden.
- Sporenpulver
Sporen dunkelbraun, dickwandig, in Aufsicht deutlich rhombisch, etwa 6–7,5 × 5–6,5 µm; in Seitenansicht schmaler, etwa 4–4,5 µm. Deutlicher Keimporus.
Entscheidende Merkmalskombination
Die charakteristische Rautenform der Sporen gibt den Namen. Kleine braune Fruchtkörper auf Holzresten lassen sich ohne Mikroskop nur begrenzt sicher abgrenzen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 850; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österr. Z. Pilzk. 22: 49–84; Artabschnitt und Schlüssel zu Deconica phyllogena gelesen. Österreichische Belege, keine gesamteuropäische Häufigkeitsstatistik. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Saprobiont. Holz & Nadelwald & Laubwald. An Resten von Laub- und Nadelholz, auch Sägemehl, häufig auf feuchtem Waldboden. Frühjahr bis Herbst; im verwendeten nordischen Schlüssel außerhalb der borealen Zone seltener.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Laubholz
- Nadelholz
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gelatinöse abziehbare Huthaut und dünnwandigere Sporen.
Meist in Moosen; Sporen weniger ausgeprägt rautenförmig.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Blickrichtung am Mikroskop zählt
Dieselbe Spore wirkt in Aufsicht rautenförmig und von der Seite deutlich schmaler. Eine Messreihe sollte diese Orientierung unterscheiden, statt verschiedene Ansichten unbemerkt zu mischen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 850; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österr. Z. Pilzk. 22: 49–84; Artabschnitt und Schlüssel zu Deconica phyllogena gelesen. Österreichische Belege, keine gesamteuropäische Häufigkeitsstatistik. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Substrat unter dem Moos prüfen
Ein moosiger Wuchsort bedeutet nicht, dass das Moos die Nahrungsgrundlage ist. Holzsplitter oder Sägemehl können darunter verborgen sein.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 850; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österr. Z. Pilzk. 22: 49–84; Artabschnitt und Schlüssel zu Deconica phyllogena gelesen. Österreichische Belege, keine gesamteuropäische Häufigkeitsstatistik. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Historische Namen zusammenführen
Psilocybe phyllogena und P. rhombispora erscheinen in älterer Literatur. Für Vergleiche sind sie im hier beschriebenen Artkonzept mit zu berücksichtigen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 850; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österr. Z. Pilzk. 22: 49–84; Artabschnitt und Schlüssel zu Deconica phyllogena gelesen. Österreichische Belege, keine gesamteuropäische Häufigkeitsstatistik. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Deconica phyllogena
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRautensporiger Kahlkopf
Namensbeleg
Artname und belegte deutsche Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NiederländischRuitsporig kaalkopje
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
DänischSpættet stråhat
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NorwegischSkogfleinsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSkogsslätskivling
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FinnischMetsämadonlakki
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
TschechischLysohlávka kosníkovýtrusá
Namensbeleg
GBIF · belegte Volksnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SlowenischRombastotrosni gologlavec
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Deconica phyllogena, rombastotrosni gologlavec
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Deconica phyllogena
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Sacc.) Noordel.
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Sacc.) Noordel. · Namensdatensatz 515379
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Hypholoma phyllogenum Sacc.
Syll. Fung. 5: 1042 (1887) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 06.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 1 |
| Mai | 2 |
| Jun | 12 |
| Jul | 7 |
| Aug | 3 |
| Sep | 1 |
| Okt | 2 |
| Nov | 0 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 1 |
| Österreich | 5 |
| Schweiz | 20 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 2 Meldungen unter CC0 1.0, 26 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 20 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 5 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversity weekend observations, Recorder-Lux database · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Biodiversity weekend observations, Recorder-Lux database. Version 1.41. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/grbhmn accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 06.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Die charakteristische Rautenform der Sporen gibt den Namen. Kleine braune Fruchtkörper auf Holzresten lassen sich ohne Mikroskop nur begrenzt sicher abgrenzen.
Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 850; Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt. · eingesehen 06.10.2026
Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österr. Z. Pilzk. 22: 49–84; Artabschnitt und Schlüssel zu Deconica phyllogena gelesen. Österreichische Belege, keine gesamteuropäische Häufigkeitsstatistik. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Deconica phyllogena · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Deconica phyllogena
Seiten: S. 850 · S. 849
- Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
- Myko atlas · Deconica montana
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Seite: S. 402
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Deconica. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Deconica