Erlen-Schüppling
Flammula alnicola
Gelbe Holzpilze sorgfältig trennen. Darunter gibt es giftige Arten. Lamellenfarbe, Sporenpulver, Hüllreste und Substrat gemeinsam berücksichtigen.
Quellen zum Speisewert
Die ÖMG führt Pholiota alnicola als ungenießbar und nennt mögliche Magen-Darm-Beschwerden.
Ein gelber, später rostbräunlicher Holzbewohner mit nur flüchtigen Hüllresten am Stiel. Trotz des deutschen Namens wächst er nicht ausschließlich an Erle. Aktuell wird die Art wieder in Flammula geführt.

Gelbe Hüte, Lamellen und rostbräunliche Stielbasen an Holz
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
This image was created by user Jimmie Veitch (jimmiev) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here. · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Original

Dicht stehende Lamellen und helle Stielspitze
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
This image was created by user Paul Derbyshire (Twizzler) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here. · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Original

Hellere ältere Hüte und bräunlich gewordene Unterseite
Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.
Svencapoeira · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 2–8 cm breit, gelegentlich größer. Leuchtend bis zitronengelb, später bräunlicher; feucht etwas fettig oder klebrig, ohne die dichte grobe Beschuppung mancher anderer Schüpplinge.
- Lamellen
Dicht und . Jung gelblich bis ocker, mit der Sporenreife rostbraun. Die Jugendfarbe und die reife Farbe getrennt beurteilen.
- Stiel
Etwa 4–10 cm lang und 4–10 mm dick. Oben gelb, nach unten zunehmend rostbräunlich. Ein vergänglicher Hüllsaum oder eine Ringzone kann vorhanden sein; kein stets dauerhafter .
- Fleisch
Hell bis gelblich, im älteren Stiel dunkler. Ein angenehmer Geruch oder fehlende Schuppen sichern die Abgrenzung zu anderen gelben Holzpilzen nicht.
- Sporen
Rostbraunes . Etwa 7–10,5 × 4–5,5 µm, mandelförmig. Flächenzystiden fehlen; weitere mikroskopische Merkmale sind bei ähnlichen Arten nötig.
Mehrere Merkmale zusammen prüfen
Junge und ältere Lamellen, die Stielspitze und die Holzart gemeinsam dokumentieren. Gelbe Hüte und büscheliger Wuchs allein sind keine verlässliche Bestimmung.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Flammula
Stig Jacobsson · Druck S. 787, Sammel-PDF S. 364: F. alnicola und F. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Druck/PDF S. 103–104: Pholiota alnicola und P. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzbewohner an abgestorbenen oder geschädigten Gehölzen. Totes und geschädigtes Laubholz, Stümpfe und Wurzeln. An Stümpfen, liegendem Holz und Wurzeln von Laubbäumen, auch an geschädigten Gehölzen; ausnahmsweise an Fichte. Der Name bezeichnet keine ausschließliche Bindung an Erle.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
- Eichen
- Erlen
- Weiden
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Funga Nordica (2008) · Flammula · Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Der Grünblättrige Schwefelkopf hat typischerweise grünlich werdende Lamellen und dunkleres, purpurbraunes Sporenpulver. Einzelne junge Fruchtkörper können farblich ähnlich wirken.
Weitere ähnliche Arten
verfügbar
Kiefern-Schüppling
Flammula pinicola
Noch kein ArtporträtFlammula pinicola ist meist brauner und wird vor allem an Kiefer, seltener an Fichte beschrieben. Die ähnliche Sporengröße allein trennt beide Arten nicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Flammula und Pholiota bezeichnen hier dieselbe Art
Die ältere Kombination Pholiota alnicola bleibt als Suchname erhalten. Der aktuelle Backbone-Abgleich führt die Art als Flammula alnicola; daraus wird kein zweites Porträt erzeugt.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Flammula
Stig Jacobsson · Druck S. 787, Sammel-PDF S. 364: F. alnicola und F. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Erle ist nicht der einzige Wirt
Die Artpassage nennt Laubholz allgemein und ausnahmsweise Fichte. Das Icon steht deshalb für ein Holzsubstrat und nicht für eine Mykorrhizasymbiose.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Flammula
Stig Jacobsson · Druck S. 787, Sammel-PDF S. 364: F. alnicola und F. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Lamellen werden rostbraun
Junge gelbliche Lamellen können täuschen. Reife Fruchtkörper und ein kontrollierter Sporenabwurf ergänzen die Betrachtung der Hutoberfläche.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Flammula
Stig Jacobsson · Druck S. 787, Sammel-PDF S. 364: F. alnicola und F. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Flammula alnicola
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschErlen-Schüppling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026
NiederländischElzenbundelzwamZwavelgele bundelzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
DänischElle-skælhat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
NorwegischOreskjellsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischGul flamskivlingAltofsskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026
FinnischLeppälammukka
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Flammula alnicola
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) P.Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Fr.) P. Kumm. · Namensdatensatz 227412
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus alnicola Fr.
Systema Mycologicum 1: 250 (1821) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 250 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 6 |
| Sep | 33 |
| Okt | 24 |
| Nov | 5 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 14 |
| Österreich | 15 |
| Schweiz | 35 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 3 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 4 Meldungen unter CC0 1.0, 65 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 33 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 12 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 11 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 5 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 3 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.
Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.
Erneut herangezogene Quellen
Funga Nordica (2008) · Flammula
Stig Jacobsson · Druck S. 787, Sammel-PDF S. 364: F. alnicola und F. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
M. E. Noordeloos · Druck/PDF S. 103–104: Pholiota alnicola und P. pinicola. · eingesehen 13.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Pholiota alnicola · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Funga Nordica (2008) · Flammula
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
- Speisewert von Pilzen · Pholiota alnicola
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich