MitteleuropaDE

Scheibchen-Tintling

Parasola plicatilis

SpeisewertUngenießbar
Quellen zum Speisewert

Ohne kulinarischen Wert; als ungenießbar geführt. Die ähnlichen Arten lassen sich nicht allein am Schirmchen sicher trennen.

Mehrere fein gefaltete Hüte auf dünnen Stielen im Gras.

Artname gemäß Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg. Mikroskopische Artabgrenzung ist am Habitusfoto nicht gesichert.

Foto: Eric Tittley · CC BY 4.0 · Original

Ein hauchdünner, tief gefalteter Hut auf einem fadenartigen Stiel. Das typische Schirmchen weist zur Gattung Parasola; zur Abgrenzung ähnlicher Arten sind Sporen entscheidend.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut ausgebreitet ungefähr 1–3 cm breit, tief radial gefaltet. Die Mitte bleibt vergleichsweise glatt und bräunlich, der dünne Randbereich wird grau; keine dichte haarige Hülle.

Unterseite

und vom Stiel abgesetzt; im Alter schwarz, aber nicht tintig zerfließend. Zwischen Lamellen sind deutlich weitere Abstände erkennbar als bei vielen kräftigen Tintlingen.

Stiel & Basis

Stiel sehr schlank, weißlich, etwa 3–12 cm lang und 1–2,5 mm dick. Zerbrechlich, ohne und ohne .

Fleisch

Kaum Hutfleisch vorhanden. Ein bei feuchter Witterung intaktes Schirmchen kann im trockenen Zustand rasch zusammenfallen; das ist nicht mit typischer Tintlingsautolyse gleichzusetzen.

Sporenpulver

Schwarzes . Sporen etwa 10–14,5 × 7–10,5 × 6,5–8 µm; Aufsicht und Seitenansicht unterscheiden sich. Form und Keimporus zusammen beurteilen.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Ein hauchdünner, tief gefalteter Hut auf einem fadenartigen Stiel. Das typische Schirmchen weist zur Gattung Parasola; zur Abgrenzung ähnlicher Arten sind Sporen entscheidend.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Substrat und Verwechslungen gelesen; Maße mit der angegebenen Monografie abgeglichen. · eingesehen 06.10.2026

Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026

Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Saprobiont. Zersetzer in Rasen, Grasbeständen und offenen Bodenstellen; besonders Sommer bis Herbst. Fruchtkörper verstreut oder in Gruppen, nicht typisch in dichten Holzkolonien.

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Kahlköpfiger Scheibchen-Tintling

Parasola leiocephala

Speisewert nicht gesichert

Äußerlich sehr ähnlich; unter anderem über Sporenform und -maße abzugrenzen.

Braunhaariger Tintling

Parasola auricoma

Ungenießbar

Braunhaariger Tintling: Ein kleiner gefalteter Schirm mit auffälligen mikroskopischen Hutborsten. Diese braunen, dickwandigen Haare sind wichtiger als der rasch wechselnde Hut-Farbton.

Scheibchen-Tintling: Ohne die kennzeichnenden langen braunen Hutborsten; die Sporenform ist zusätzlich zu prüfen.

Goldmistpilz

Bolbitius titubans

Ungenießbar

Goldmistpilz: Sehr kurzlebiger, jung leuchtend gelber Pilz. Beim Aufschirmen verblasst der dünne Hut rasch; die Lamellen werden rostbraun.

Scheibchen-Tintling: Ebenfalls dünn und gefaltet, jedoch mit schwarzem Sporenpulver.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Der gefaltete Hut ist nur der Einstieg

Mehrere Parasola-Arten besitzen diese Form. Ein Foto rechtfertigt häufig eine Zuordnung zur Gruppe, aber nicht zwingend zu P. plicatilis im engeren Sinn. Das Porträt benennt diese Grenze ausdrücklich.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026

Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporen und Huthaut gemeinsam prüfen

Aufsicht und Seitenansicht der Sporen sowie die Lage ihres Keimporus gehören zum Vergleich. Zusätzlich fehlen P. plicatilis die dickwandigen Huthaare, die etwa P. auricoma besitzt. Eine einzelne Sporenlänge oder der gefaltete Hut allein reichen nicht zur Abgrenzung.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 572. Ausdrücklich gepoolten historischen Artabschnitt gegen die molekulare Bearbeitung von Nagy et al. 2009 (S. 28, 30–31 und 34) abgeglichen. Morphologie und regionale Funddaten des Sammelkonzepts nicht pauschal als heutige Einzelartdaten übernommen. · eingesehen 06.10.2026

Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Sammelname ist kein eindeutiger Fundbeleg

Die ältere Monografie schließt in ihre Angaben ausdrücklich P. kuehneri und P. leiocephala ein. Die molekulare Studie von 2009 grenzt P. plicatilis davon ab und ordnet P. hemerobia dieser Art zu. Alte Häufigkeits- und Standortangaben lassen sich deshalb nicht unverändert auf das heutige engere Konzept übertragen.

Quellen

Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 572. Ausdrücklich gepoolten historischen Artabschnitt gegen die molekulare Bearbeitung von Nagy et al. 2009 (S. 28, 30–31 und 34) abgeglichen. Morphologie und regionale Funddaten des Sammelkonzepts nicht pauschal als heutige Einzelartdaten übernommen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Nicht zerfließend, trotzdem vergänglich

Das Ausbleiben einer schwarzen Flüssigkeit bedeutet nicht, dass der Fruchtkörper haltbar wäre. Für eine aussagekräftige Dokumentation sind frische Lamellen und ein reifer Sporenabwurf wertvoller als ein bereits kollabierter Hut.

Quellen

Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Parasola plicatilis

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschScheibchen-TintlingGlimmeriger Scheibchentintling

Namensbeleg

Rote-Liste-Zentrum · Deutscher Artname · Abgerufen: 06.10.2026

EnglischPleated InkcapLittle Japanese umbrella

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

NiederländischGewoon plooirokjePlooirokje

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

FranzösischCoprin parasolCoprin plissé

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

SpanischSombrilla japonesa

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

DänischHjul-blækhatPlæne-hjulhat

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

NorwegischHjulsoppHjulblekksopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischVeckad bläcksvamp

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

FinnischRatasmustesieni

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

PolnischCzernidłak fałdowany

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

TschechischHnojník řasnatý

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

SlowenischZgubana črnilovka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Parasola plicatilis, zgubana črnilovka

KroatischNaborana gnojištarkaEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

CROmushrooms · Parasola plicatilis · Abgerufen: 06.10.2026

NABORANA GNOJIŠTARKA / Parasola plicatilis (Curtis) Redhead, Vilgalys & Hopple

UngarischGyenge áltintagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 24: Parasola plicatilis (Coprinus plicatilis) | gyenge áltintagomba

RussischНавозник складчатый

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

Chinesisch褶纹近地伞Teildeutung: Faltengerippter Nahe-am-Boden-Schirm 褶纹超鬼伞Teildeutung: Faltengerippter Über-Geisterschirm

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

褶纹近地伞: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

褶纹超鬼伞: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

JapanischヒメヒガサヒトヨSinngemäß: Kleiner Sonnenschirm-Ein-Nacht-Pilz ヒメヒガサヒトヨタケSinngemäß: Kleiner Sonnenschirm-Ein-Nacht-Pilz

Namensbeleg

GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ヒメヒガサヒトヨ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

ヒメヒガサヒトヨタケ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Parasola plicatilis
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Curtis) Redhead et al.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Curtis) Redhead, Vilgalys & Hopple · Namensdatensatz 474758
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus plicatilis Curtis
Fl. Londin. 3: t. 215 (200) (1781) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Historische Bestimmungen nach dem gefalteten Hut können mehrere Parasola-Arten einschließen. Die molekulare Revision von 2009 präzisierte das Artkonzept; ohne Nachprüfung alter Belege wird daraus keine Kurve für die eng gefasste Art abgeleitet.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 10 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Beschreibung und Vergleich gelesen. Grauer gefurchter Hut mit bräunlicher Mitte, freie vom Stiel entfernte relativ lockere Lamellen, schlanker Stiel bis 12 cm × 1–2,5 mm, Sporen 10–14,5 × 7–10,5 × 6,5–8 µm sowie offene Grasstandorte stimmen überein. Nichtzerfließen und Wetterreaktion des Fruchtkörpers werden in dieser Passage nicht eigens belegt; Fleischfeld bleibt ohne zusätzliche Freigabe. FAN nennt März–Dezember, keine ausschließliche Sommer-/Herbstsaison. Übereinstimmende Messreihen in zwei Büchern sind nicht automatisch unabhängige Beobachtungen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005)
C. B. Uljé · Coprinus plicatilis, Nr. 5; gedruckte S. 36–37, PDF-S. 43–44. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Parasola plicatilis · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Substrat und Verwechslungen gelesen; Maße mit der angegebenen Monografie abgeglichen

  2. Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis

    Seiten: S. 586 · S. 572 · S. 586–587 · S. 586–587 · S. 584–585

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Monografie · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches; Artpassage und angrenzende Schlüsselstufen gezielt gelesen. Keine vollständige Neubewertung der Gattung

  3. Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)

    Fundstellen: Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data · Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data

    Bibliografie

    L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi

    Primärpublikation · ausgewählte Volltextabschnitte · Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen; Persoonia 22: 28–37. Abstract und artbezogene Diskussion gezielt gelesen; keine unabhängige Reanalyse der Sequenzen

  4. Coprinopsis lagopus · Fachbeschreibung
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Substrat und Verwechslungen gelesen; Maße mit der angegebenen Monografie abgeglichen

  5. Coprinus Pers. and the disposition of Coprinus species sensu lato (2001)
    Bibliografie

    Scott A. Redhead, Rytas Vilgalys, Jean-Marc Moncalvo, Jacqui Johnson & John S. Hopple Jr.

    Primärpublikation · Abstract · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Taxon 50: 203–241. Summary gelesen: Aufteilung der ehemaligen Sammelgattung nach molekularen und anatomischen Befunden

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Parasola auricoma · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Myko atlas

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und gegebenenfalls Küchenbewertung gelesen

  2. Bolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Popis / Stručný popis, Výskyt, Možná záměna; Küchenabschnitt nur, sofern ausdrücklich vorhanden. Tatsächlich gelesene Online-Artpassage; dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  3. Bolbitius titubans (Bull.) Fr. - Yellow Fieldcap
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Identification guide, Ecology, Similar species und ggf. Culinary notes / Toxicity; Artpassage gelesen

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 572

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Ausdrücklich gepoolten historischen Artabschnitt gegen die molekulare Bearbeitung von Nagy et al. 2009 abgeglichen. Morphologie und regionale Funddaten des Sammelkonzepts nicht pauschal als heutige Einzelartdaten übernommen

  5. Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005)

    Seite: PDF-S. 43–44

    Bibliografie

    C. B. Uljé

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Coprinus plicatilis, Nr. 5; gedruckte S. 36–37, PDF-S. 43–44

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gefaltete Hüte
    Foto: Eric Tittley · CC BY 4.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche oder Montage.

    Freie Lamellen
    Foto: Emmett Collins-Sussman · CC BY 4.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche oder Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandParasola plicatilis im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 06.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht