Scheibchen-Tintling
Parasola plicatilis
Quellen zum Speisewert
Ohne kulinarischen Wert; als ungenießbar geführt. Die ähnlichen Arten lassen sich nicht allein am Schirmchen sicher trennen.
Ein hauchdünner, tief gefalteter Hut auf einem fadenartigen Stiel. Das typische Schirmchen weist zur Gattung Parasola; zur Abgrenzung ähnlicher Arten sind Sporen entscheidend.

Mehrere fein gefaltete Hüte auf dünnen Stielen im Gras.
Artname gemäß Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg. Mikroskopische Artabgrenzung ist am Habitusfoto nicht gesichert.

Unterseitenansicht mit dunklen Lamellen und abgesetztem Stielansatz.
Artname gemäß Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg. Mikroskopische Artabgrenzung ist am Habitusfoto nicht gesichert.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut ausgebreitet ungefähr 1–3 cm breit, tief radial gefaltet. Die Mitte bleibt vergleichsweise glatt und bräunlich, der dünne Randbereich wird grau; keine dichte haarige Hülle.
- Unterseite
und vom Stiel abgesetzt; im Alter schwarz, aber nicht tintig zerfließend. Zwischen Lamellen sind deutlich weitere Abstände erkennbar als bei vielen kräftigen Tintlingen.
- Stiel & Basis
Stiel sehr schlank, weißlich, etwa 3–12 cm lang und 1–2,5 mm dick. Zerbrechlich, ohne und ohne .
- Fleisch
Kaum Hutfleisch vorhanden. Ein bei feuchter Witterung intaktes Schirmchen kann im trockenen Zustand rasch zusammenfallen; das ist nicht mit typischer Tintlingsautolyse gleichzusetzen.
- Sporenpulver
Schwarzes . Sporen etwa 10–14,5 × 7–10,5 × 6,5–8 µm; Aufsicht und Seitenansicht unterscheiden sich. Form und Keimporus zusammen beurteilen.
Entscheidende Merkmalskombination
Ein hauchdünner, tief gefalteter Hut auf einem fadenartigen Stiel. Das typische Schirmchen weist zur Gattung Parasola; zur Abgrenzung ähnlicher Arten sind Sporen entscheidend.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Substrat und Verwechslungen gelesen; Maße mit der angegebenen Monografie abgeglichen. · eingesehen 06.10.2026
Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026
Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Saprobiont. Zersetzer in Rasen, Grasbeständen und offenen Bodenstellen; besonders Sommer bis Herbst. Fruchtkörper verstreut oder in Gruppen, nicht typisch in dichten Holzkolonien.
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis · Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005)
Ähnliche Arten.
Jung weiß behaart und später zerfließend; oft auf Holzschnitzeln.
Quellen
- Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
- Coprinopsis lagopus · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Coprinopsis lagopus
- Coprinus Pers. and the disposition of Coprinus species sensu lato (2001)
Äußerlich sehr ähnlich; unter anderem über Sporenform und -maße abzugrenzen.
Quellen
- Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
- Funga Nordica (2008) · Parasola leiocephala
- Funga Nordica (2008) · Parasola leiocephala
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data
Braunhaariger Tintling: Ein kleiner gefalteter Schirm mit auffälligen mikroskopischen Hutborsten. Diese braunen, dickwandigen Haare sind wichtiger als der rasch wechselnde Hut-Farbton.
Scheibchen-Tintling: Ohne die kennzeichnenden langen braunen Hutborsten; die Sporenform ist zusätzlich zu prüfen.
Quellen
- Parasola auricoma · Artbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Parasola auricoma
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data
- Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
Goldmistpilz: Sehr kurzlebiger, jung leuchtend gelber Pilz. Beim Aufschirmen verblasst der dünne Hut rasch; die Lamellen werden rostbraun.
Scheibchen-Tintling: Ebenfalls dünn und gefaltet, jedoch mit schwarzem Sporenpulver.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Der gefaltete Hut ist nur der Einstieg
Mehrere Parasola-Arten besitzen diese Form. Ein Foto rechtfertigt häufig eine Zuordnung zur Gruppe, aber nicht zwingend zu P. plicatilis im engeren Sinn. Das Porträt benennt diese Grenze ausdrücklich.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026
Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporen und Huthaut gemeinsam prüfen
Aufsicht und Seitenansicht der Sporen sowie die Lage ihres Keimporus gehören zum Vergleich. Zusätzlich fehlen P. plicatilis die dickwandigen Huthaare, die etwa P. auricoma besitzt. Eine einzelne Sporenlänge oder der gefaltete Hut allein reichen nicht zur Abgrenzung.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 572. Ausdrücklich gepoolten historischen Artabschnitt gegen die molekulare Bearbeitung von Nagy et al. 2009 (S. 28, 30–31 und 34) abgeglichen. Morphologie und regionale Funddaten des Sammelkonzepts nicht pauschal als heutige Einzelartdaten übernommen. · eingesehen 06.10.2026
Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Sammelname ist kein eindeutiger Fundbeleg
Die ältere Monografie schließt in ihre Angaben ausdrücklich P. kuehneri und P. leiocephala ein. Die molekulare Studie von 2009 grenzt P. plicatilis davon ab und ordnet P. hemerobia dieser Art zu. Alte Häufigkeits- und Standortangaben lassen sich deshalb nicht unverändert auf das heutige engere Konzept übertragen.
Quellen
Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
L. G. Nagy, S. Kocsubé, T. Papp & C. Vágvölgyi · Persoonia 22: 28–37. S. 28, 30–31 und 34 gelesen: Probenumfang, Artkonzepte und morphologische Einordnung von P. plicatilis; keine vollständige Auswertung der Evolutionsanalysen. · eingesehen 06.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 572. Ausdrücklich gepoolten historischen Artabschnitt gegen die molekulare Bearbeitung von Nagy et al. 2009 (S. 28, 30–31 und 34) abgeglichen. Morphologie und regionale Funddaten des Sammelkonzepts nicht pauschal als heutige Einzelartdaten übernommen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Nicht zerfließend, trotzdem vergänglich
Das Ausbleiben einer schwarzen Flüssigkeit bedeutet nicht, dass der Fruchtkörper haltbar wäre. Für eine aussagekräftige Dokumentation sind frische Lamellen und ein reifer Sporenabwurf wertvoller als ein bereits kollabierter Hut.
Quellen
Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.) · S. 586: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; keine pauschale Volllektüre des Buches. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Parasola plicatilis
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschScheibchen-TintlingGlimmeriger Scheibchentintling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Deutscher Artname · Abgerufen: 06.10.2026
EnglischPleated InkcapLittle Japanese umbrella
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NiederländischGewoon plooirokjePlooirokje
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FranzösischCoprin parasolCoprin plissé
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SpanischSombrilla japonesa
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
DänischHjul-blækhatPlæne-hjulhat
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
NorwegischHjulsoppHjulblekksopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischVeckad bläcksvamp
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
FinnischRatasmustesieni
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
PolnischCzernidłak fałdowany
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
TschechischHnojník řasnatý
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
SlowenischZgubana črnilovka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Parasola plicatilis, zgubana črnilovka
KroatischNaborana gnojištarkaEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
CROmushrooms · Parasola plicatilis · Abgerufen: 06.10.2026
NABORANA GNOJIŠTARKA / Parasola plicatilis (Curtis) Redhead, Vilgalys & Hopple
UngarischGyenge áltintagomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 24: Parasola plicatilis (Coprinus plicatilis) | gyenge áltintagomba
RussischНавозник складчатый
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
Chinesisch褶纹近地伞Teildeutung: Faltengerippter Nahe-am-Boden-Schirm 褶纹超鬼伞Teildeutung: Faltengerippter Über-Geisterschirm
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
褶纹近地伞: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
褶纹超鬼伞: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.
JapanischヒメヒガサヒトヨSinngemäß: Kleiner Sonnenschirm-Ein-Nacht-Pilz ヒメヒガサヒトヨタケSinngemäß: Kleiner Sonnenschirm-Ein-Nacht-Pilz
Namensbeleg
GBIF · dokumentierte Trivialnamen · über GBIF · Abgerufen: 06.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ヒメヒガサヒトヨ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
ヒメヒガサヒトヨタケ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Parasola plicatilis
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Curtis) Redhead et al.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Curtis) Redhead, Vilgalys & Hopple · Namensdatensatz 474758
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus plicatilis Curtis
Fl. Londin. 3: t. 215 (200) (1781) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsautor laut Register
- Fr.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Historische Bestimmungen nach dem gefalteten Hut können mehrere Parasola-Arten einschließen. Die molekulare Revision von 2009 präzisierte das Artkonzept; ohne Nachprüfung alter Belege wird daraus keine Kurve für die eng gefasste Art abgeleitet.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Beschreibung und Vergleich gelesen. Grauer gefurchter Hut mit bräunlicher Mitte, freie vom Stiel entfernte relativ lockere Lamellen, schlanker Stiel bis 12 cm × 1–2,5 mm, Sporen 10–14,5 × 7–10,5 × 6,5–8 µm sowie offene Grasstandorte stimmen überein. Nichtzerfließen und Wetterreaktion des Fruchtkörpers werden in dieser Passage nicht eigens belegt; Fleischfeld bleibt ohne zusätzliche Freigabe. FAN nennt März–Dezember, keine ausschließliche Sommer-/Herbstsaison. Übereinstimmende Messreihen in zwei Büchern sind nicht automatisch unabhängige Beobachtungen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005)
C. B. Uljé · Coprinus plicatilis, Nr. 5; gedruckte S. 36–37, PDF-S. 43–44. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Parasola plicatilis · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Parasola plicatilis · Fachbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Parasola plicatilis
Seiten: S. 586 · S. 572 · S. 586–587 · S. 586–587 · S. 584–585
- Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola (2009)
Fundstellen: Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data · Phylogeny and character evolution of the coprinoid mushroom genus Parasola as inferred from LSU and ITS nrDNA sequence data
- Coprinopsis lagopus · Fachbeschreibung
- Coprinus Pers. and the disposition of Coprinus species sensu lato (2001)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Parasola auricoma · Artbeschreibung
- Bolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838
- Bolbitius titubans (Bull.) Fr. - Yellow Fieldcap
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 572
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005)
Seite: PDF-S. 43–44
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich