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Otideaceae · Glatt / runzelig

Zitronengelber Öhrling

Otidea concinna

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Gelbe Öhrlinge mikroskopisch abgleichen. Die Trennung ähnlicher Arten hängt auch von Sporen und Paraphysen ab. Ein gelber, geschlitzter Becher alleine ist kein sicherer Artnachweis.

Quellen zum Speisewert

Die hier geprüften Artbeschreibungen liefern keine belastbare Verzehrfreigabe.

Gelbliche längs geschlitzte Becher zwischen Moos

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle; keine unabhängige Untersuchung des fotografierten Belegs. Bei Artkomplexen ist die im Text erläuterte Abgrenzung zu beachten.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein seitlich geschlitzter, jung außen auffallend zitronengelber Öhrling. Alte Fruchtkörper können verblassen; ähnliche gelbe Öhrlinge lassen sich oft erst mit reifen Sporen und weiteren Mikromerkmalen trennen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Fruchtkörper

Jung ohrförmig, später tiefer becherförmig; an einer Seite geschlitzt. Meist wenige Zentimeter hoch, gelegentlich größer. Außen jung leuchtend bis zitronengelb, im Alter bräunlicher.

Fruchtschicht

Die glatte Innenseite trägt die Fruchtschicht. Sie ist häufig blasser, creme- bis ockerfarben; Außen- und Innenfarbe müssen nicht übereinstimmen.

Basis

Kurz zusammengezogener unterer Becherbereich statt eines langen Stiels. Deutlich verzweigte, hervortretende Adern an der Basis sprechen für andere gelbe Öhrlinge.

Gewebe

Dünnes, brüchiges Bechergewebe. Austrocknung und Alter verändern Farbe und Form; verformte Einzelexemplare sind schwerer zu beurteilen.

Sporen

Nach der Monografie überwiegend 10,5–12 × 5,5–6,5 µm, glatt und meist mit zwei Tropfen. Die Paraphysen sind im revidierten Konzept überwiegend gerade und keulig, nicht typisch hakenförmig.

Mehrere Merkmale zusammen prüfen

Hinweis zur Beobachtung

Den Längsschlitz, Außen- und Innenseite sowie den unteren Becherbereich zeigen. Gelbe Farbe alleine genügt nicht für eine sichere Artbestimmung.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 62, Druck S. 84–85; S1 (1).pdf S. 83–84: Otidea concinna. · eingesehen 13.10.2026

A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen · Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Bodenbewohnender Öhrling. Waldboden, häufig unter Laubbäumen. Auf Waldboden, auch zwischen Moosen; aus Laub- und Nadelbeständen dokumentiert. Die Schweizer Darstellung beschreibt Funde unter Buche im Sommer und Herbst. Begleitbäume beweisen keine einzelne Partnerbindung.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Buchen
Quellen zum Lebensraum

Ökologie und Jahreszeit

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984) · A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Kein Bild
verfügbar

Aderiger Öhrling

Otidea phlebophora

Noch kein Artporträt

Der Aderige Öhrling besitzt auffälligere, miteinander verbundene Adern am unteren Außenbereich. Auch Sporenproportionen vergleichen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Jung außen am deutlichsten gelb

Ältere Becher können deutlich bräunlicher erscheinen. Der Farbunterschied zwischen Außen- und Innenseite ist oft hilfreicher als ein einziges Gesamtfoto.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 62, Druck S. 84–85; S1 (1).pdf S. 83–84: Otidea concinna. · eingesehen 13.10.2026

A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen · Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der aktuelle Name folgt der Revision

Die Monografie von 2015 fixiert das Konzept durch einen Epitypus. Ältere Gleichsetzungen mit O. cantharella oder falsch verwendete Namen werden nicht ungeprüft übernommen.

Quellen

A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen · Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Basis mit ansehen

Rippen und Adern im unteren Becherbereich helfen, ähnliche gelbe Arten auszuschließen. Kleine Sporenunterschiede verlangen reifes Material.

Quellen

A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen · Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Otidea concinna

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschZitronengelber Öhrling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 13.10.2026

DänischCitrongul ørebæger

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · National Checklist of all species occurring in Denmark · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

NorwegischFagerøre

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGullöra

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 1.0 · Abgerufen: 30.10.2026

FinnischSitruunajänönkorva

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 30.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Französisch
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  • Rumänisch
  • Polnisch
  • Tschechisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Ungarisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 30.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Otidea concinna
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers.) Sacc.
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pers.) Sacc. · Namensdatensatz 176404
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Peziza concinna Pers.
Mycologia Europaea 1: 221 (1822) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 2: 49 (1822)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

GBIF ordnet den Suchnamen Otidea concinna weiterhin Otidea cantharella zu. Das Porträt folgt dem getrennten Konzept der Monografie von 2015. Die abgefragten Zahlen würden daher nicht dieselbe Art abbilden.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Exakte regionale GBIF-Abfrage · Taxonomischer Namensabgleich

Recherchefassung · 2 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 13.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ausgewählte Quellenstellen abgeglichen; Bild- und Integrationsprüfung separat dokumentiert.

Umfang: Artpassagen, Merkmale, Vergleichsarten und Quellenabweichungen.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 62, Druck S. 84–85; S1 (1).pdf S. 83–84: Otidea concinna. · eingesehen 13.10.2026

A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen · Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen. · eingesehen 13.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Otidea concinna · abgeglichen am 13.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 1, Ascomyceten (2. Auflage, 1984)
    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Nr. 62, Druck S. 84–85; S1 (1).pdf S. 83–84: Otidea concinna

  2. A monograph of Otidea (Pyronemataceae, Pezizomycetes)
    Bibliografie

    I. Olariaga, N. Van Vooren, M. Carbone & K. Hansen

    Primärpublikation · Monografie · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 35: 166–229; Art 27, O. concinna, Epitypifizierung und Abgrenzungen gelesen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone · Otidea concinna
    Bibliografie

    GBIF

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 13.10.2026

    Herangezogen: Exakter Abgleich auf Artrang; usageKey 8883403; acceptedUsageKey 2594217

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Fruchtkörper
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons · CC BY 3.0 · Original
    Quellenfassung in WebP umgewandelt; proportional verkleinert, kein Beschnitt, keine Retusche und kein Hochskalieren.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandOtidea concinna im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 13.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Otidea concinna nach Olariaga et al. (2015), nicht die im aktuellen GBIF-Abgleich angezeigte Synonymisierung mit O. cantharella. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Otidea. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Otidea

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