Moor-Birkenpilz
Leccinum holopus
Als essbar beschrieben, wegen seltener und empfindlicher Moorstandorte keine Sammel-Empfehlung.
Quellen zum Speisewert
Ein auffallend heller Rauhstielröhrling nasser, saurer Birkenstandorte.

Sehr helle Hüte im feuchten Bewuchs.
Ein Foto allein sichert keine Artbestimmung. Geruch, Mikromerkmale und Artkonzept sind nicht vollständig bildlich prüfbar.
Vsatinet · CC BY-SA 4.0 · Original

Ausgelegter heller Röhrling mit langem, fein gezeichnetem Stiel auf Moos.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut meist 3–7 cm, jung weiß, später cremefarben bis blass graugrünlich.
- Unterseite
Weißliche, später graue , bei Druck bräunend.
- Stiel & Basis
Langer heller Stiel mit zunächst weißen, später graubraunen Schüppchen.
- Fleisch
Weißes Fleisch, oft unverändert, gelegentlich schwach rosa oder an der Basis grünblau.
- Sporenpulver
Hellbrauner Abwurf; Sporen etwa 12–19 × 4–6,5 µm.
Entscheidende Merkmalskombination
Eine helle Hutfarbe genügt nicht: Birke, nasser Standort, Schüppchen und Schnittreaktion zusammen prüfen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Leccinum holopus · Myko atlas
Karel Tejkal · Online-Arttext mit Merkmalen, Ökologie und vorhandener Küchenangabe gelesen. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
leccinum holopus · First Nature
Pat O’Reilly · Artabschnitte zu Merkmalen, Ökologie und Speisewert als Gegenprüfung gelesen; regionale Aussagen nicht verallgemeinert. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Nasse Birkenstandorte mit Torfmoosen. Sommer bis Herbst bei Birken auf nassen sauren Böden, häufig zwischen Torfmoosen.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Birken
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Leccinum holopus · Myko atlas · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Meist brauner Hut; helle Formen können ähnlich wirken.
Typisch stärker marmorierter dunkler Hut und deutlichere grünblaue Stielbasis.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Birke als Partner
Das Porträt beschreibt den Birkenbegleiter; ein weißer Röhrling bei einer anderen Baumart braucht eine neue Prüfung.
Quellen
Leccinum holopus · Myko atlas
Karel Tejkal · Online-Arttext mit Merkmalen, Ökologie und vorhandener Küchenangabe gelesen. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Verfärbung variabel
Schwache rosa oder grünblaue Töne können vorkommen. Vollständig unveränderliches Fleisch ist kein zwingendes Merkmal.
Quellen
Leccinum holopus · Myko atlas
Karel Tejkal · Online-Arttext mit Merkmalen, Ökologie und vorhandener Küchenangabe gelesen. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Artkonzept beachten
Die verwendete Beschreibung umfasst ein breiteres holopus-Konzept. Abgegrenzte Kleinarten und Sammelarten werden nicht über automatische Fundkurven gleichgesetzt.
Quellen
Leccinum holopus · Myko atlas
Karel Tejkal · Online-Arttext mit Merkmalen, Ökologie und vorhandener Küchenangabe gelesen. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Leccinum holopus
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DeutschMoor-Birkenpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 07.10.2026
NiederländischWitte berkenboleet
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
FranzösischBolet blanc des marais
DänischHvid skælrørhat
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
NorwegischMyrskrubb
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischKärrsopp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 · Abgerufen: 07.10.2026
FinnischValkolehmäntatti
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · The FinBIF checklist of Finnish species · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
PolnischKoźlarz białawy
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
TschechischKozák bílý
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
SlowenischBeli ded
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
UngarischLápi érdestinóru
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
RussischПодберезовик болотный
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Chinesisch污白疣柄牛肝菌Sinngemäß: Schmutzig weißer Warzenstiel-Rinderleberpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
污白疣柄牛肝菌: 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 牛肝菌 ist eine Röhrlingsbezeichnung; das Wortbild 牛 + 肝 + 菌 lautet Rind + Leber + Pilz.
JapanischシロヤマイグチSinngemäß: Weißer Berg-Röhrling
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
シロヤマイグチ: Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Nipponica: Iguchi (Wortherkunft offen). Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Iguchi ist sinngemäß mit Röhrling wiedergegeben; seine Wortherkunft ist ungeklärt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Kroatisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 07.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Leccinum holopus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Rostk.) Watling
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Rostk.) Watling · Namensdatensatz 333014
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Boletus holopus Rostk.
Deutschl. Fl. [5](23/24): 131 (1844) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die beschreibende Quelle verwendet ein weiteres holopus-Konzept mit mehreren synonymisierten Kleinarten. Historische Meldungen werden ohne Belegrevision nicht als eng abgegrenzte Artkurve dargestellt.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Lange weißer später teils grünlicher Hut, weißschuppiger Stiel und Moor-/Birkenbindung bestätigt. Porendruckreaktion und variable Fleischreaktion fehlen in der engeren Buchkollektion; dunkler rotbrauner Abwurf weicht von bisher hellbraun ab.
Umfang: Nur die Felder cap, stem, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 33, gedruckte S. 70; PDF-S. 69. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Leccinum holopus · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Leccinum holopus · Myko atlas
- leccinum holopus · First Nature
- First Nature · leccinum scabrum
- Leccinum variicolor · Myko atlas
- leccinum variicolor · First Nature
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 weitere Fachquelle · Bildnachweise · Namensabgleich
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 69
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Leccinum. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Leccinum