Braunfleckender Milchling
Lactarius fluens
Keine redaktionelle Verzehrempfehlung. Dieses Literaturporträt erlaubt keine Freigabe eines Fundes; ähnliche Arten müssen fachlich abgegrenzt werden.
Quellen zum Speisewert
Hut graubraun bis olivbraun, oft mit deutlich hellerem Rand; die Oberfläche trocknet vergleichsweise rasch ab.

Graubräunliche Hüte sowie helle, fleckende Lamellen im Buchenlaub.
Geruch, Verfärbungsgeschwindigkeit und mikroskopische Artmerkmale sind aus dieser Einzelaufnahme nicht vollständig bestimmbar.
(c) Björn Sothmann, some rights reserved (CC BY-SA) · CC BY-SA 4.0 · Original

Unterseitenansicht mit Lamellen und Stiel; Milchaustritt ist hier nicht sicher erkennbar.
Geruch, Verfärbungsgeschwindigkeit und mikroskopische Artmerkmale sind aus dieser Einzelaufnahme nicht vollständig bestimmbar.
(c) victor laborde, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut graubraun bis olivbraun, oft mit deutlich hellerem Rand; die Oberfläche trocknet vergleichsweise rasch ab.
- Unterseite
cremefarben, bei Verletzung oder Alter dunkel graubraun fleckend.
- Stiel & Basis
Hell bis graubräunlich, ohne ; mit braunen Flecken im Alter möglich.
- Fleisch
Bei frischen Verletzungen reichlicher weißer Milchsaft. Die in Schlüsseln beschriebene Schärfe ist kein Anlass für eine Kostprobe.
- Sporenpulver
Sporen etwa 6–8 × 5–6,5 µm; Grate und unvollständige Netzverbindungen, Ornament bis etwa 1 µm hoch.
Entscheidende Merkmalskombination
Heller Hutrand, cremefarbene fleckende Lamellen und reichliche Milch sind gemeinsam aussagekräftiger als die wechselnde Hutfarbe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 238, Schlüssel 15; chunk002, PDF-S. 65. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Lactarius fluens
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
Rote-Liste-Zentrum / BfN · Gespeicherter Registereintrag: deutscher Name. Keine Merkmals- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Sporenpulver
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Buchenwälder. Bei Buche. Fruchtkörper und Begleitbäume gemeinsam dokumentieren.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Fungi of Temperate Europe · Keys
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Feucht stärker schmierig, Lamellen zunächst weißer; allein die Hutfarbe trennt beide nicht zuverlässig.
Typisch bei Hainbuche und mit anderer Hutzeichnung.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Der helle Rand hilft nur im Zusammenhang
Nicht jeder graubraune Milchling mit hellem Rand ist diese Art. Die Farbe der frischen Lamellen und ihre spätere Fleckung ergänzen das Merkmal.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 238, Schlüssel 15; chunk002, PDF-S. 65. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Milchmenge ist zustandsabhängig
Die Art wird als stark milchend beschrieben. Trockenheit oder Alter können den sichtbaren Milchaustritt jedoch vermindern; das Fehlen reichlicher Milch an einem alten Fund ist wenig belastbar.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 238, Schlüssel 15; chunk002, PDF-S. 65. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Dem Graugrünen Milchling nahe
Der europäische Schlüssel trennt Lactarius blennius unter anderem durch stärker schmierige Oberfläche und zunächst weißere Lamellen. Übergänge im Farbeindruck machen eine ganze Merkmalskombination nötig.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 238, Schlüssel 15; chunk002, PDF-S. 65. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
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Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius fluens
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschBraunfleckender Milchling
Namensbeleg
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister · Abgerufen: 10.10.2026
NiederländischBeukenmelkzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
FranzösischLactaire pisse-lait
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
DänischLysrandet mælkehat
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
NorwegischKantbøkeriske
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischLjuskantad grönriska
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
TschechischRyzec bukový
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
SlowenischRjaveča mlečnica
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
UngarischFakószélű tejelőgomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
RussischМлечник текучий
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 10.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Finnisch
Weniger anzeigen
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius fluens
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Boud.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Boud. · Namensdatensatz 221213
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Lactarius fluens Boud.
Bull. Soc. Mycol. France 15: 49 (1899) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 13.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 2 |
| Aug | 14 |
| Sep | 73 |
| Okt | 140 |
| Nov | 48 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 46 |
| Österreich | 141 |
| Schweiz | 90 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 8 Meldungen unter CC0 1.0, 270 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 140 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 90 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 35 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 6 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 5 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 10.10.2026 · Neues Literaturporträt
Ergebnis dieser Runde: Heller Hutrand, cremefarbene fleckende Lamellen und reichliche Milch sind gemeinsam aussagekräftiger als die wechselnde Hutfarbe.
Umfang: Eigene Zusammenfassung ausgewählter Buch- und Online-Artpassagen sowie ausgewiesener Studienabstracts. Gezielte Quellenkonfliktprüfung; kein unabhängiger Fachreview, keine eigene mikroskopische Bestimmung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Bereitgestellte Schlüsselfassung 2026. Gedruckte S. 238, Schlüssel 15; chunk002, PDF-S. 65. Ausgewählte Art- und Schlüsselpassage gelesen; kein vollständiger Review der Monografie. Katalogadressen dienen dem bibliografischen Nachweis. · eingesehen 10.10.2026
GBIF · Namensabgleich Lactarius fluens
GBIF Secretariat · Gespeicherter exakter Namensabgleich; Synonymstatus bleibt sichtbar. Keine Morphologie- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
Rote-Liste-Zentrum / BfN · Gespeicherter Registereintrag: deutscher Name. Keine Merkmals- oder Speisewertquelle. · eingesehen 10.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lactarius fluens · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fungi of Temperate Europe · Keys
Seite: PDF-S. 65
- First Nature · Lactarius blennius
- Česká mykologická společnost · Lactarius circellatus
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 238
- Fundkorb · Graugrüner Milchling
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Lactarius fluens
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
- GBIF · Namensabgleich Lactarius circellatus
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius