MitteleuropaDE

Schiefer Schillerporling

Inonotus obliquus

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Nicht zum Verzehr empfohlen; kein DGfM-Eintrag. Fallberichte bringen Nierenschäden durch Oxalat mit längerer Einnahme von Chaga-Pulver in Verbindung; eine Dosisgrenze lässt sich nicht ableiten.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

In keiner DGfM-Liste geführt (weder als Speise- noch als Giftpilz noch als uneinheitlich beurteilt); ein amtlicher Speisewert fehlt. Einzelne Fallberichte bringen Nierenschäden durch Oxalat mit längerer Einnahme von Chaga-Pulver in Verbindung; im Pulver wurde ein sehr hoher Oxalatgehalt gemessen.

Oxalat in Chaga-Pulver. Fallberichte aus Japan und Korea beschreiben nach Einnahme von Chaga-Pulver über Monate bis Jahre Nierenschäden mit Oxalatablagerungen, teils mit Dialyse; ein Rattenversuch fand solche Schäden in der Hochdosisgruppe. Ab welcher Menge ein Risiko besteht, lässt sich daraus nicht ableiten; eine Heilwirkung wird nicht bewertet.

Schwarze, unregelmäßig knollige, krustig zerklüftete Knolle seitlich an einem stehenden Birkenstamm mit weißer, teils abblätternder Rinde; dahinter belaubte Zweige.

Fund aus Warschau (Stara Miłosna), Polen. Gezeigt ist die sterile Knolle, keine Porenschicht. Die Risse sind aus dieser Entfernung nur grob zu erkennen (Detail in Bild 2); das braune Innere zeigt sich nur an kleinen rostbraunen Stellen (deutlich in Bild 3). Höhe am Stamm nicht angegeben.

Foto: Dorota Wrońska · CC0 1.0 · Original

Auffällig sind schwarze, tief rissige, holzkohleartige Knollen an lebenden Birken. Sie bestehen aus sterilem Pilzgewebe ohne Poren; dahinter zersetzt der Pilz über Jahre das Kernholz. Die sporenbildende Porenschicht entsteht erst nach dem Absterben des Baumes unter der Rinde und wird selten gesehen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Kein Hut. Sichtbar ist eine unregelmäßig knollige, sterile Wucherung am Stamm, nach der Schweizer Beschreibung 10–20 cm hoch und ebenso breit und 5–10 cm abstehend. Oberfläche schwarz, krustig, tief rissig bis schollig aufgebrochen und holzkohleartig spröde; an einem Stamm ein bis höchstens drei Knollen.

Unterseite

Die Knolle trägt keine . Die fertile Form wächst flach () unter der Rinde abgestorbener Stämme und sprengt sie auf: Porenfläche jung weißlich und silbrig schimmernd, dann braun schimmernd, alt dunkelbraun; Poren eckig bis länglich, 3–5 je mm; einschichtig, bis etwa 10 mm lang und schräg gestellt.

Stiel & Basis

Ohne Stiel. Die Knolle sitzt breit am Stamm, die fertile Schicht liegt dem Holz flächig an.

Fleisch

Knolle spröde und holzkohleartig, im Anschnitt braun, fleckig dunkelbraun bis gelbbraun. Die fertile Schicht ist frisch weich und korkig, trocken hart und brüchig; nach der Schweizer Beschreibung 5–10 mm dick.

Sporenpulver

Basidiosporen glatt, elliptisch, farblos bis blass gelblich, im europäischen Schlüssel 7,5–10 × 4,5–6,5 µm; blassgelb. Die Knolle bildet keine Basidiosporen, aber olivbraune, ein- bis mehrzellige Chlamydosporen. Hyphen ohne , braune Setae im Hymenium.

Knolle oder Konsole?

Hinweis zur Beobachtung

Die schwarze Knolle trägt keine Porenfläche; konsolenförmige Porlinge an Birke zeigen dagegen auf der Unterseite Poren. Wirtsbaum, Höhe am Stamm und gegebenenfalls Bruch- oder Schnittfläche mit fotografieren: Innen ist die Knolle braun, eine Maserknolle zeigt Holz ohne Fäule.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 306 Inonotus obliquus (Pers.: Fr.) Pil., „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 252, PDF-S. 251: Standort, makroskopische Beschreibung (imperfekte und perfekte Form), Mikromerkmale, Bemerkungen, Fundangabe Luzern 1984 an lebender Betula. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 2.7 Inonotus obliquus, „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 439–440, PDF-S. 438–439: Morphologie (resupinate Basidiocarpien unter der Borke, „Stemmleisten“), Ökologie, Wirt, Phänologie, Verbreitung in Baden-Württemberg und allgemein, Karte. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key E (annual, resupinate polypores), gedruckte S. 619, PDF-S. 620, Punkte 35–38: Fleisch dunkelbräunlich, frische Porenfläche mit Schimmer, Fruchtkörper unter abfallender Rinde gebildet, Sporenpulver blassgelb; Inonotus obliquus an Betula oder Fagus, selten an anderen Laubbäumen, 3–5 Poren/mm, Sporen 7,5–10 × 4,5–6,5 µm, ohne Schnallen, Setae nur im Hymenium, meist im asexuellen Chaga-Stadium gefunden (schwärzliche, „blutende“ Krebsstellen an Betula). Registereintrag S. 865. · eingesehen 17.10.2026

Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský · Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

im Kernholz lebender Laubbäume; Weißfäule. Vor allem lebende Birken; auch Buche und Erle genannt. Parasit lebender Laubbäume, vor allem an Birken. Buche nennen der europäische Schlüssel und tschechische Funddaten; an Buche entstehen danach meist eingesenkte Krebsstellen statt typischer Knollen. Die Schweizer Monografie nennt seltener Erle und andere Laubbäume, in Baden-Württemberg ist der Pilz nur an Birke belegt. Der Pilz dringt über Wunden ein und verursacht eine Weißfäule im Kernholz. Die Knollen sind ganzjährig zu sehen, nach der Schweizer Beschreibung 1–4 m über dem Boden; die fertile Schicht bildet sich erst, wenn Baum oder Stammteil absterben. In Baden-Württemberg selten in geschlossenen Wäldern, eher an Moorrändern, Gewässern sowie Straßen- und Wegrändern.

Befallene Pflanzen · Beispiele

  • Birken
  • Buchen
  • Erlen

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Januar bis Mai und August bis November. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Kein Bild
verfügbar

Schwarzer Birkenfeuerschwamm

Phellinus nigricans

Noch kein Artporträt

Ebenfalls an Birke und mit grau-schwarzer, krustiger, etwas rissiger Oberseite, aber ein mehrjähriger, polster- bis konsolenförmiger Porling mit rost- bis graubrauner Porenschicht (5–6 Poren je mm) auf der Unterseite. Die Chaga-Knolle hat keine Porenfläche. Die Schweizer Monografie stellt die Art in den Formenkreis von Phellinus igniarius im weiten Sinn.

Zunderschwamm

Fomes fomentarius

Ungenießbar

Hufförmige Konsole mit harter, grauer, konzentrisch gezonter Kruste und cremefarbener bis bräunlicher Porenfläche (3–4 Poren je mm); kommt auch an Birke vor. Die Chaga-Knolle ist unregelmäßig knollig, tief rissig und trägt keine Poren.

Birken-Feuerschwamm

Phellinus laevigatus

Ungenießbar

Wächst ebenfalls flach an Birke, auf der Unterseite liegender toter Stämme; mehrjährig, Porenfläche tabak- bis zimtbraun mit feineren Poren (5–8 je mm) und deutlich geschichteten Röhren. Die fertile Schicht des Schiefen Schillerporlings sprengt die Rinde von innen auf, hat 3–5 Poren je mm und eine einzige Röhrenschicht. Mikroskopisch über die viel kleineren Sporen (4–5 × 3,5–4 µm) zu trennen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Knolle ist kein Fruchtkörper

Die schwarze Knolle bildet keine Basidiosporen; sie besteht aus Pilzgewebe und wächst über Jahre am lebenden Stamm. Die sporenbildende Schicht entsteht erst, wenn der Baum oder ein Stammteil abstirbt, unter der Rinde – nach heutiger Kenntnis nur einmal im Befallszyklus. Deshalb sind fertile Funde selten.

Quellen

Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský · Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung. · eingesehen 17.10.2026

Chaga/Cinder Conk (Inonotus obliquus) – Fact Sheet, revised May 8, 2023
Maine Forest Service, Forest Health and Monitoring Division · Abschnitte Hosts, General Information, Life Cycle, Symptoms and Signs, Bildlegenden (Querschnitt der Knolle außen dunkel, innen hellbraun; Maserknolle ohne Fäule im Längsschnitt). · eingesehen 17.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 306 Inonotus obliquus (Pers.: Fr.) Pil., „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 252, PDF-S. 251: Standort, makroskopische Beschreibung (imperfekte und perfekte Form), Mikromerkmale, Bemerkungen, Fundangabe Luzern 1984 an lebender Betula. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Stemmleisten sprengen die Rinde

Vor dem Sichtbarwerden der Porenschicht drücken sterile, 1–2 cm hohe Myzelleisten die Rinde des toten Stammes ab, bis sie aufreißt. Weil sich das fertile Stadium unter der Rinde entwickelt, wird es nach der Schweizer Monografie möglicherweise übersehen – oder es ist tatsächlich seltener.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 2.7 Inonotus obliquus, „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 439–440, PDF-S. 438–439: Morphologie (resupinate Basidiocarpien unter der Borke, „Stemmleisten“), Ökologie, Wirt, Phänologie, Verbreitung in Baden-Württemberg und allgemein, Karte. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000) – Gattung Inonotus mit Schlüssel
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 431, PDF-S. 430: Gattungsbeschreibung Inonotus (Röhren nicht geschichtet, Kontext in KOH schwarz, Septen ohne Schnallen, Weißfäule) und Schlüsselpunkt 2* (unter der Rinde angelegt, 1–2 cm hohe „Stemmleisten“ → I. obliquus). · eingesehen 17.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 306 Inonotus obliquus (Pers.: Fr.) Pil., „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 252, PDF-S. 251: Standort, makroskopische Beschreibung (imperfekte und perfekte Form), Mikromerkmale, Bemerkungen, Fundangabe Luzern 1984 an lebender Betula. · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Einst als Feuerschwamm-Form benannt

Die sterile Knolle wurde zunächst als Form des Feuerschwamms (Fomes igniarius f. sterilis) beschrieben. Species Fungorum führt diesen Namen heute als Synonym des Schiefen Schillerporlings; seit 2015 gibt es den Formnamen Inonotus obliquus f. sterilis, den iNaturalist als eigenes Taxon führt.

Quellen

Species Fungorum · Inonotus obliquus – Synonymie
Royal Botanic Gardens, Kew · Synonyme u. a. Polyporus obliquus Fr. 1821, Poria obliqua, Fomes obliquus, Phellinus obliquus, Xanthochrous obliquus, Fuscoporia obliqua, Fomes igniarius f. sterilis Vanin (1934), Phaeoporus obliquus f. sterilis (2006), Inonotus obliquus f. sterilis (2015). · eingesehen 17.10.2026

Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský · Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung. · eingesehen 17.10.2026

Review on Chaga Medicinal Mushroom, Inonotus obliquus (Higher Basidiomycetes): Realm of Medicinal Applications and Approaches on Estimating its Resource Potential (2015)
M. E. Balandaykin & I. V. Zmitrovich · International Journal of Medicinal Mushrooms 17(2): 95–104 (PMID 25746615). Abstract: formale Beschreibung von I. obliquus f. sterilis für die sterilen Knollen. · eingesehen 17.10.2026

iNaturalist · Beobachtungen und Taxon Inonotus obliquus (127021)
iNaturalist · Beobachtungsdatensätze mit Bestimmungen; Plattform führt neben Inonotus obliquus das Taxon „Inonotus obliquus sterilis“ (z. B. Beobachtungen 47857207, 329882450). · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Jahrzehnte Fäule im lebenden Stamm

Der Pilz gelangt über Wunden, etwa schlecht verheilte Aststummel, in den Baum. Befallene Birken leben oft noch viele Jahre, während sich die Kernholzfäule über Jahrzehnte ausbreitet; an der Befallsstelle bricht der Stamm eher.

Quellen

Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský · Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung. · eingesehen 17.10.2026

Chaga/Cinder Conk (Inonotus obliquus) – Fact Sheet, revised May 8, 2023
Maine Forest Service, Forest Health and Monitoring Division · Abschnitte Hosts, General Information, Life Cycle, Symptoms and Signs, Bildlegenden (Querschnitt der Knolle außen dunkel, innen hellbraun; Maserknolle ohne Fäule im Längsschnitt). · eingesehen 17.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Inonotus obliquus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSchiefer SchillerporlingChagaTschaga

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischChaga

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischBerkenweerschijnzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischPolypore incrusté

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SpanischNariz de CarbónNamensbeleg im Datensatz Catalogue of Life für Inonotus obliquus; wissenschaftlicher Quellenname und Artrang abgeglichen. Keine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung. Der Eintrag „parásito facultativo“ aus „Vernacular names of Iberian fungi in Spain“ ist kein Name, sondern eine Lebensweise, und wurde nicht übernommen.

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischBirke-spejlporesvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischKreftkjuke

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSprängticka

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischPakurikääpä

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

PolnischBłyskoporek PodkorowyWłóknouszek Ukośny

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischRezavec šikmý

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischBrezin luknjač

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischTerülő rozsdástapló

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischЧага

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Chinesisch桦褐孔菌

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Japanischカバノアナタケカバアナタケ

Namensbeleg

Catalogue of Life; List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

465GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan49
Feb42
Mär61
Apr44
Mai38
Jun24
Jul25
Aug33
Sep33
Okt51
Nov38
Dez27
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland230
Österreich24
Schweiz28
Tschechien5
Polen178
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 12 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 12 Meldungen unter CC0 1.0, 453 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 196 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 149 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 55 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Swiss National Fungi Databank · 27 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 20 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Mycological Reports. Part 6 · 6 Datensätze
    Kudławiec B, Domian G, Gorczak M, Kujawa A, Lożek M, Naser G, Nowak M, Pawłowska J, Piskorski S, Stasińska M, Tischer M, Urbaniak M, Wrzosek M (2026). Mycological Reports. Part 6. Version 1.1. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/68tfjy accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Mycological Reports. Part 5 · 4 Datensätze
    Kudławiec B, Domian G, Kujawa A, Lożek M, Stasińska M, Pawłowska J (2025). Mycological Reports. Part 5. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/8v7wcn accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 3 Datensätze
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 2 Datensätze
    Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. Mycological Reports. Part 2 · 1 Datensatz
    Domian G, Pawłowska J (2023). Mycological Reports. Part 2. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/63h3jz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  11. Mycological Reports. Part 4 · 1 Datensatz
    Gorczak M, Domian G, Konik J, Kudławiec B, Kujawa A, Leski T, Lożek M, Naser G, Pawłowska J, Stasińska M, Stokłosa N, Wrzosek M (2025). Mycological Reports. Part 4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/vcdndg accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  12. ArtenFinder · 1 Datensatz
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 19 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Knolle und fertile Form getrennt beschrieben. Abweichende Sporenmaße (7,5–10 × 4,5–6,5 µm Schlüssel; 8–10 × 5–7,5 µm nach Černý; 8–12 × 4–5 µm Lee et al.), Knollengröße und Wirtsspektrum (Buche) als Quellenkonflikte offengelegt. Speisewert nicht als Speisepilz eingestuft; Oxalat-Fallberichte ohne Mengenangaben und ohne Aussagen zu Heilwirkungen übernommen. Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 72 Teilsätze geprüft, 12 Befunde, im Entwurf korrigiert.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 2 (Nr. 306, Schlüssel S. 34, Vergleichsarten Nr. 316–319, 386) und Großpilze Baden-Württembergs 1 (Nr. 2.7, Gattung S. 431) gelesen und Zahlen im Seitenbild geprüft; Fungi of Temperate Europe Key E S. 619; Lee et al. 2008 im Volltext; Merkblatt Maine Forest Service; Fallberichte und Tierversuch zu Oxalat nur als Abstract; Nomenklatur in Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank, GBIF; DGfM-Listen und EU-Novel-Food-Katalog. Funga Nordica enthält die Art nicht. Bilder nicht gesichtet.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 306 Inonotus obliquus (Pers.: Fr.) Pil., „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 252, PDF-S. 251: Standort, makroskopische Beschreibung (imperfekte und perfekte Form), Mikromerkmale, Bemerkungen, Fundangabe Luzern 1984 an lebender Betula. · eingesehen 17.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 2.7 Inonotus obliquus, „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 439–440, PDF-S. 438–439: Morphologie (resupinate Basidiocarpien unter der Borke, „Stemmleisten“), Ökologie, Wirt, Phänologie, Verbreitung in Baden-Württemberg und allgemein, Karte. · eingesehen 17.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key E (annual, resupinate polypores), gedruckte S. 619, PDF-S. 620, Punkte 35–38: Fleisch dunkelbräunlich, frische Porenfläche mit Schimmer, Fruchtkörper unter abfallender Rinde gebildet, Sporenpulver blassgelb; Inonotus obliquus an Betula oder Fagus, selten an anderen Laubbäumen, 3–5 Poren/mm, Sporen 7,5–10 × 4,5–6,5 µm, ohne Schnallen, Setae nur im Hymenium, meist im asexuellen Chaga-Stadium gefunden (schwärzliche, „blutende“ Krebsstellen an Betula). Registereintrag S. 865. · eingesehen 17.10.2026

Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský · Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung. · eingesehen 17.10.2026

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  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: PDF-S. 251 · S. 34 · PDF-S. 259 · PDF-S. 305

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Vergleichspassagen gelesen · Vergleichspassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 306 Inonotus obliquus (Pers.: Fr.) Pil., „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 252, PDF-S. 251: Standort, makroskopische Beschreibung (imperfekte und perfekte Form), Mikromerkmale, Bemerkungen, Fundangabe Luzern 1984 an lebender Betula; PDF-S. 33: Schlüsselpunkte 4/4* – Inonotus hastifer (Nr. 303) gegenüber I. obliquus (Nr. 306: Sporen 8–10 × 5–7,5 µm im Basidienstadium, Chlamydosporen 7–10 × 3,5–5,5 µm, ohne Makrosetae, an Betula, imperfekter Fruchtkörper knollenförmig, schwarz); Phellinus laevigatus (Nr. 317) im selben Schlüssel; Nr. 316 Phellinus igniarius und Nr. 317 P. laevigatus („Birken-Feuerschwamm“), gedruckte S. 260, PDF-S. 259; Nr. 319 P. nigricans („Schwarzer Birkenfeuerschwamm“), gedruckte S. 262, PDF-S. 261; Nr. 386 Fomes fomentarius („Echter Zunderschwamm“), gedruckte S. 306, PDF-S. 305: Fruchtkörper hufförmig, Kruste, Poren 3–4 pro mm

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)

    Seiten: PDF-S. 438–439 · S. 431

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Artpassage gelesen · Gattungs- und Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 2.7 Inonotus obliquus, „Schiefer Schillerporling“, gedruckte S. 439–440, PDF-S. 438–439: Morphologie (resupinate Basidiocarpien unter der Borke, „Stemmleisten“), Ökologie, Wirt, Phänologie, Verbreitung in Baden-Württemberg und allgemein, Karte; PDF-S. 430: Gattungsbeschreibung Inonotus (Röhren nicht geschichtet, Kontext in KOH schwarz, Septen ohne Schnallen, Weißfäule) und Schlüsselpunkt 2* (unter der Rinde angelegt, 1–2 cm hohe „Stemmleisten“ → I. obliquus)

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: PDF-S. 620

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Key E (annual, resupinate polypores), gedruckte S. 619, PDF-S. 620, Punkte 35–38: Fleisch dunkelbräunlich, frische Porenfläche mit Schimmer, Fruchtkörper unter abfallender Rinde gebildet, Sporenpulver blassgelb; Inonotus obliquus an Betula oder Fagus, selten an anderen Laubbäumen, 3–5 Poren/mm, Sporen 7,5–10 × 4,5–6,5 µm, ohne Schnallen, Setae nur im Hymenium, meist im asexuellen Chaga-Stadium gefunden (schwärzliche, „blutende“ Krebsstellen an Betula). Registereintrag S. 865

  4. Introduction to Distribution and Ecology of Sterile Conks of Inonotus obliquus (2008)
    Bibliografie

    Min-Woong Lee, Hyeon Hur, Kwang-Choon Chang, Tae-Soo Lee, Kang-Hyeon Ka & L. Jankovský

    Primärquelle (Minireview) · Volltext gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Mycobiology 36(4): 199–202 (PMID 23997626, PMC3755195; Volltext über Europe PMC). Abschnitte Morphological features (sterile Knolle, fertile Form, Sporen 8–12 × 4–5 µm, 1–3 Knollen je Stamm, Infektion über Wunden, Fäule 10–80+ Jahre), Distribution and ecology (Wirte in Tschechien nach Kotlaba 1984: Birken 38 %, Buche 37 %; typische Knollen nur an Birken und Erlen), Historie der Benennung

  5. Chaga/Cinder Conk (Inonotus obliquus) – Fact Sheet, revised May 8, 2023
    Bibliografie

    Maine Forest Service, Forest Health and Monitoring Division

    Forstbehörde · Merkblatt gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Hosts, General Information, Life Cycle, Symptoms and Signs, Bildlegenden (Querschnitt der Knolle außen dunkel, innen hellbraun; Maserknolle ohne Fäule im Längsschnitt)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Chaga mushroom-induced oxalate nephropathy (2014)
    Bibliografie

    Y. Kikuchi, K. Seta, Y. Ogawa, T. Takayama, T. Takayama, M. Nagata, T. Taguchi & K. Yahata

    Primärquelle (Fallbericht) · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Clinical Nephrology 81(6): 440–444 (PMID 23149251). Abstract: 72-jährige Patientin, Chaga-Pulver über 6 Monate, Hämodialyse, Oxalatkristalle in Nierenbiopsie; sehr hohe Oxalatkonzentration in Chaga

  2. Development of End Stage Renal Disease after Long-Term Ingestion of Chaga Mushroom: Case Report and Review of Literature (2020)
    Bibliografie

    S. Lee, H. Y. Lee, Y. Park, E. J. Ko, T. H. Ban, B. H. Chung, H. S. Lee & C. W. Yang

    Primärquelle (Fallbericht) · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Journal of Korean Medical Science 35(19): e122 (PMID 32419395). Abstract: koreanischer Patient, Langzeiteinnahme von Chaga-Pulver, terminale Niereninsuffizienz mit Oxalatkristallen; im verbliebenen Pulver sehr hoher Oxalatgehalt gemessen (Zahl im Abstract ohne vollständige Einheit, nicht übernommen); geschätzte Einnahme über mehrere Jahre

  3. Chaga mushroom-induced oxalate nephropathy that clinically manifested as nephrotic syndrome: A case report (2022)
    Bibliografie

    O. Kwon, Y. Kim, J. H. Paek, W. Y. Park, S. Han, H. Sin & K. Jin

    Primärquelle (Fallbericht) · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Medicine 101(10): e28997 (PMID 35451393). Abstract: akutes Nierenversagen mit Kalziumoxalat-Ablagerungen nach drei Monaten Chaga-Pulver (zusätzlich Vitamin C); Erholung nach Dialyse und Steroiden

  4. Kidney Injury Induced by High-Dose Chaga Mushroom Consumption: Experimental Evidence in a Rat Model (2026)
    Bibliografie

    S. Lee, S. Cui, X. Fang, H. Lee, S. W. Lim, Y. J. Shin, C. Li, C. W. Yang & B. H. Chung

    Primärquelle (Tierversuch) · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Journal of Korean Medical Science 41(3): e37 (PMID 41555803). Abstract: Ratten, Hochdosisgruppe mit Oxalatkristallablagerung und Tubulusschäden

  5. Review on Chaga Medicinal Mushroom, Inonotus obliquus (Higher Basidiomycetes): Realm of Medicinal Applications and Approaches on Estimating its Resource Potential (2015)
    Bibliografie

    M. E. Balandaykin & I. V. Zmitrovich

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: International Journal of Medicinal Mushrooms 17(2): 95–104 (PMID 25746615). Abstract: formale Beschreibung von I. obliquus f. sterilis für die sterilen Knollen

  6. EU Novel Food status Catalogue · Inonotus obliquus (Fr.) Pilát
    Bibliografie

    Europäische Kommission, Food and Feed Information Portal

    Behördliche Datenbank · Eintrag gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Eintrag POL-NF-00430 Inonotus obliquus (Fr.) Pilát, Status „Not novel in food supplements“, letzte Änderung 06.10.2026 (über die Daten-API des Portals erneut gelesen): betrifft „fruiting body“ sowie Wasser- und Ethanolextrakte (flüssig oder getrocknet); Statuserläuterung: Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln vor dem 15. Mai 1997 belegt, andere Lebensmittelverwendungen möglicherweise neuartig und zulassungspflichtig; Trivialnamen u. a. Chaga, Cinder conk

  7. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei 11.08.2026), 13 S.: Volltextsuche nach „Inonotus“, „Chaga“, „Schillerporling“ ohne Treffer

  8. DGfM · Giftpilze nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Datei 01.06.2026): Volltextsuche nach „Inonotus“, „Chaga“, „Schillerporling“ ohne Treffer

  9. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026: Volltextsuche nach „Inonotus“, „Chaga“, „Schillerporling“ ohne Treffer

  10. Index Fungorum · Inonotus obliquus (Fr.) Pilát (Record 315905)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: Inonotus obliquus (Fr.) Pilát 1942, Atlas Champ. l’Europe III: 572, sanktioniert (Fr.), legitim, aktueller Name; Basionym-Record 449606; Taxonomic Referee Kew Mycology (2015). I. obliquus f. sterilis (Vanin) Baland. & Zmitr. 2015 (809726) mit aktuellem Namen I. obliquus

  11. Species Fungorum · Inonotus obliquus – Synonymie
    Bibliografie

    Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklaturdatenbank · Synonymieseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Synonyme u. a. Polyporus obliquus Fr. 1821, Poria obliqua, Fomes obliquus, Phellinus obliquus, Xanthochrous obliquus, Fuscoporia obliqua, Fomes igniarius f. sterilis Vanin (1934), Phaeoporus obliquus f. sterilis (2006), Inonotus obliquus f. sterilis (2015)

  12. MycoBank · Inonotus obliquus (MB#315905)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: MB#315905: Inonotus obliquus (Fr.) Pilát 1942, legitim, sanktioniert (Fr.); Basionym Polyporus obliquus Fr. (MB#449606); assoziiertes Taxon I. obliquus f. sterilis; Datensatz als „Unchecked“ gekennzeichnet

  13. Schiefer Schillerporling – Wikipedia (deutsch)
    Bibliografie

    Wikipedia-Autorinnen und -Autoren

    Sekundärportal · Artikel gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Einleitung (Namen Chaga oder Tschaga), Abschnitte Merkmale und Artabgrenzung (Verwechslung der Knollen mit Verwachsungen des Baumes)

  14. iNaturalist · Beobachtungen und Taxon Inonotus obliquus (127021)
    Bibliografie

    iNaturalist

    Beobachtungsplattform · API gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Beobachtungsdatensätze mit Bestimmungen; Plattform führt neben Inonotus obliquus das Taxon „Inonotus obliquus sterilis“ (z. B. Beobachtungen 47857207, 329882450)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Inonotus obliquus (Fr.) Pilát (2521089)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Faktenpaket des Leads: Match EXACT/ACCEPTED, 17 Synonyme, Volksnamen nach Quelldatensätzen, Fundfacetten 2015–2025 (465 Meldungen aus fünf der zehn abgefragten Länder, CC0/CC BY)

  2. Checkliste der Pilze Deutschlands · Inonotus obliquus (Pers. : Fr.) Pilát
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz faa582dc-f72c-4c17-a20c-32d98491369f: akzeptiert, vorkommend, Zitat Dämmrich et al. 2016; deutscher Name „Schiefer Schillerporling“ laut Mykolog-Registerabzug (DGfM-ID 100825380)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Knolle am Birkenstamm
    Foto: Dorota Wrońska via iNaturalist, CC0 1.0 (gemeinfrei; Namensnennung freiwillig) · CC0 1.0 · Original
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    Oberfläche der Knolle
    Foto: Wolfgang Ahlmer via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
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    Knolle mit braunem Inneren
    Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz via Wikimedia Commons, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Original 5365 × 4024 px (> 2560 px lange Kante): proportional auf 2048 px Breite skaliert (2048 × 1537) und als WebP kodiert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none -resize 2048 0); kein Zuschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandInonotus obliquus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Eine Art mit zwei sehr verschiedenen Erscheinungsformen: der sterilen, schwarzen Knolle (Chaga) an lebenden Bäumen und der resupinaten, porigen Fruchtschicht unter der Rinde abgestorbener Stämme. Die sterile Form trägt eigene Formnamen (Fomes igniarius f. sterilis Vanin; Phaeoporus obliquus f. sterilis; Inonotus obliquus f. sterilis (Vanin) Baland. & Zmitr. 2015), die Index Fungorum und Species Fungorum als Synonyme von I. obliquus führen. Index Fungorum, Species Fungorum, MycoBank und GBIF stimmen im Namen Inonotus obliquus (Fr.) Pilát überein; die deutsche Checkliste schreibt „(Pers. : Fr.) Pilát“. Wirtsangaben weichen ab: Fungi of Temperate Europe nennt Birke oder Buche, Lee et al. 2008 für Tschechien Buche fast so oft wie Birke, die Großpilze Baden-Württembergs nur Birke; typische Knollen werden nach Lee et al. nur an Birken und Erlen gebildet. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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